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„Asuka III“ auf erster Reise – jedenfalls teilweise

Animation: Meyer Werft

Bei der Meyer Werft schreitet die Arbeitsteilung rasch voran. Während die Werft am Papenburger Stammsitz gerade für Meyer Turku Sektionen für den neuen Mega-Liner Stars of the Seas baut, liefert der Standort der Neptun Werft in Rostock Sektionen für Meyer in Papenburg.

Dabei geht es um den Bau des letzten Disney-Schiffes. Anfang April soll die Maschinenraumsektion von Rostock zur Ems geschleppt werden.

Parallel beliefern polnische Werften Papenburg mit Sektionen für den Neubau Asuka III, der 2025 an die Reederei NYK in Japan ausgeliefert werden soll. Die entsprechenden Blöcke werden in diesen Tagen aus Danzig nach Papenburg gebracht. Fast jeden Tag trifft bei gutem Wetter ein Schleppzug aus Polen im Nord-Ostsee-Kanal ein.

Foto: Frank Behling

Diese Art des Block-Hoppings sorgt an der Küste für Arbeit bei den Schlepperreedereien. Aktuell sind die drei Schlepper Ems Pull, Ems Tug und Ems Power der Reederei Ems Offshore aus Emden mit den Transporten beschäftigt. Außerdem helfen die Schlepper der Reedereien Küstendienst (Kiel) und Schramm (Brunsbüttel) bei den Passagen des Nord-Ostsee-Kanals.

Die Asuka III wurde im Dezember 2023 offiziell in Papenburg um Dock 5 auf Kiel gelegt. Das 52000 BRZ große und 230,2 Meter lange Schiff soll im Sommer 2025 in Fahrt kommen. Es ist für 740 Passagiere ausgelegt. Der Antrieb wird aus Motoren für Flüssigerdgas (LNG) bestehen. Es ist 2025 eines von zwei Kreuzfahrtschiffen, die am Standort Papenburg zur Ablieferung kommen.

Darüber hinaus baut die Werft an dem Forschungsschiff Meteor sowie zwei neuen Marinetankern für die deutsche Flotte, die 2025 und 2026 ausgeliefert werden sollen.  FB