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„Island ist einzigartig“

Hermann Helguson, Expeditionsleiter bei Iceland ProCruises im Interview mit „an Bord“. 

Foto: privat

Wie sind Sie zu dem Job als Expeditionsleiter gekommen?

Ich bin bei Iceland ProCruises seit 2015. Ich habe am Anfang ein Jahr lang nur als Reiseleiter gearbeitet. Dann in 2016 wurde ich Assistant Expeditionsleader, 2017 zum ersten Mal Expeditionsleiter.

Was beinhaltet diese Tätigkeit? Was muss man da können?

Man muss jeden Hafen gut kennen, das Schiff, den technischen Fahrplan. Man muss schnell reagieren – wie mit dem isländischen Wetter – und da muss manchmal auch ein Plan B und C gemacht werden. Dann organisiere ich auch die Zodiac- und die Landausflüge und teile unsere Guides in die Reisen ein. Das sind meine Hauptverantwortungen.

An Bord mache ich auch so genannte Port Talks, wo ich den kommenden Tag präsentiere und auch Vorträge.

Was haben Sie für Spezialitäten unter den Lektoren an Bord? Sie haben verschiedene Fakultäten?

Ja, wir machen hauptsächlich Vorträge über Geologie, Vögel, Wale, Geschichte und die isländische Sprache. Das sind unsere Hauptvorträge, manchmal auch Vorträge über die Wikinger oder die Vegetation. Alle unsere Reiseleiter sind Island Experten und halten die Vorträge.

Ihre Fahrten gehen um die ganze Insel.

Ja. Wir fahren ab Reykjavík und legen dann an in zehn Häfen rund um Island. Die Reise endet nach zehn Tagen wieder in Reykjavík. Wir machen Stykkishólmur auf der westlichen Snæfellsnes-Halbinsel, Ísafjörður in den Westfjorden, Siglufjörður in Nordisland, dann Grimsey Insel. Danach Flatey und Husavík, auch im Norden, Seyðisfjörður, Djúpivogur, Vestmannaeyjar (Westermänner Inseln) und dann wieder Reykjavík.

Was sind die Highlights für Reisende in Island im Expeditionsbereich?

Für Reisende im Expeditionsbereich haben wir hier natürlich sehr schönes Vogelleben, wunderschöne Vogelfelsen. Die kann man sehr gut beobachten, wenigstens von Mai bis August. In Nordisland und auch in Westisland hat man viele Wale. Wir fokussieren auch auf die Walbeobachtung. Und das Wichtigste ist natürlich die wunderschöne und vielfältige Landschaft von Island.

Was sind die Vögel, die hauptsächlich präsent und am interessantesten sind von Mai bis August? Sicher auch die putzigen Papageitaucher?

Ja, genau die Papageitaucher zählen zu den beliebtesten. Rund um das Schiff fliegen immer viele Eissturmvögel. Dann gibt es die Eiderenten, Küstenseeschwalben, Goldregenpfeifer und auch andere Seevögel, eine große Mischung.

Wo sind die besten Plätze für Vögelbeobachtungen?

Die besten Stellen sind bei den Vogelfelsen bei den Westfjorden und auch auf den Inseln, die wir besuchen. Zum Beispiel die Flatey Insel im Norden – hier sieht man normalerweise viele Papageitaucher. ​Auch am Mývatn See sind viele Vogelarten, das Gebiet besuchen wir auch.

Das ist am Polarkreis?

Genau, den Tag danach überqueren wir den Polarkreis, wenn wir Húsavík verlassen.

Bei Husavík sehen Sie sicherlich die Wale.

Da gibt es hauptsächlich die Buckelwale, aber wir haben da schon Orcas, Blauwale und Schweinswale gesehen, manchmal auch Schwarzwale.

Welche Tiere sieht man sonst noch auf dieser Cruise?

In Ost-Island haben wir viele Rentiere. Die Saison um diese mit großer Wahrscheinlichkeit zu sehen ist normalerweise bis Mitte Juli. Man hat immer Gelegenheit, wenn man Geduld hat, den Polarfuchs zu sehen. Und natürlich regelmäßig Seehunde oder Robben.

Was sind die Partikularitäten von Island im Vergleich zu anderen Expeditionsgebieten in anderen Ländern? Wo kann man wirklich sagen Island einzigartig?

Ich würde sagen Island ist einzigartig, denn wo kann man so viele Dinge auf einer so kleinen Insel sehen. Wir haben die Geologie, wir haben das Feuer, die Vulkane. Wir haben Gletscher, die Hochtemperaturgebiete. Wir haben viel Natur und auch wenig Leute. Man kann die Natur auch gut genießen. All diese Dinge machen Island einzigartig.

Was für ein speziellen Tipp könnten Sie als Isländer geben für eine solche Cruise? Was wäre Ihr persönliches Highlight?

Alle Teile von Island sind einzigartig. Die Westfjorde sind ganz anders als Nordisland und dann die Ostfjorde und dann die Südküste. Meine Lieblingsorte aber sind Stellen, wo nicht so viele Touristen sind. Wir gehen zum Beispiel auf diese kleine Insel in der Nähe von Husavík, Flatey, – eigentlich einer von meinen Lieblingsstopps. Auch die Westmänner-Inseln sind sehr schön, da machen wir eine Zodiactour. Sehen die Seevögel da und manchmal auch Delfine, wenn wir Glück haben, das ist bei guten Wetter einfach super. Aber es ist schwer zu sagen. Ich finde, alle Orte und Gebiete sind sehr schön.

Wie ist die Planung einer solchen Expedition? Sind die ähnlich bei den verschiedenen Cruises oder gibt es auch viele neue Ideen die manchmal da einfließen?

Wir verändern unseren Plan jedes Jahr ein bisschen, versuchen das Produkt immer zu verbessern. Unsere Island-Umrundungen sind zum großen Teil identisch, aber es gibt wie gesagt immer Verbesserungsvorschläge oder wir verändern immer etwas jedes Jahr. Wir gucken uns auch ganz gut die Kritik von unseren Gästen an, was sie mögen und was sie nicht mögen, und deswegen entwickeln wir uns immer in die Richtung um uns zu verbessern.

Was gefällt den Gästen am besten?

Den Gästen gefällt am besten – ich würde sagen… das ist ist schwer. Den meisten Gäste die mit uns reisen gefällt die Reise allgemein sehr gut, sie mögen die ruhige Stimmung im Schiff. Wir haben isländische Stimmung, isländische Reiseleiter an Bord, isländisches Essen und Biere. Wir versuchen, eine nicht zu formale Atmosphäre zu haben. Einfach locker drauf sein. Viele Leute sagen die Reise war einfach, wie zu Hause zu sein, aber auf Reise.

Es gibt aber einige Höhepunkte, die die Gäste mögen, das ist z. B. die Gletscherlagune. Dann gibt es auch die Mückensee-Tour (Mývatn), Bustour oder Walbeobachtung.

Ich unterhalte mich sehr mit unseren Gästen und es fällt den Gästen schwer, etwas spezielles zu wählen, weil wir täglich unterschiedliches Programm bieten. Unseren Gästen scheint unser Programm zu gefallen und das freut uns natürlich.

Rotterdam – erste Impressionen

Das neue Flaggschiff der Holland America Line wurde im Heimathafen Rotterdam/Niederlande vorgestellt. Die Taufe der ROTTERDAM ist im kommenden Frühjahr. Taufpatin wird die niederländische Prinzessin Margriet, Schwester der ehem. Königin der Niederlande, Beatrix.

Foto: enapress.com
Foto: enapress.com

Fotos: enapress.com

DAS STRAPAZIERTE SCHIFF

Die »Germanic« war ein britisches Schiff, das 76 Jahre lang im Dienst war und einiges an Schwierigkeiten zu überstehen hatte.

1876 schuf der englische Maler Isaac Joseph Witham ein Gemälde, Öl auf Leinwand, etwas über einen Meter hoch und fast zwei Meter in der Breite. Im April 1998 wurde es im Londoner Kunsthandel bei Sotheby’s angeboten. Es ist nicht bekannt, wer das Bild erworben hat. Es ist anzunehmen, dass es ein Mensch gewesen sein könnte, den ein von den Windverhältnissen gepeitschtes Schiff beeindrucken konnte. Denn auf dem Bild stürzen die Wellen gewaltig übereinander, verschlingen sich ineinander, schieben sich immer neu und im Überschlag mit voller Wucht hoch hinauf im bewegten Meer, klatschen herunter und steigen wasserwühlend sofort wieder herauf. Die Wolken rasen in riesigen grauweißen Fetzen am Himmel entlang. Ein Schiff zieht darunter in einem dramatischen Sturm seine Bahn, aber souverän, geführt vom Kapitän auf der Brücke mit seinen Offizieren und Matrosen, getragen von vier Masten mit extrem aufgeblähten Segeln. Auf dem höchsten Segel fetzt der Wind eine Flagge der weißen Sternlinie im roten Umfeld, die Flagge von White Star Line, die offenkundig standhält.

Foto: Sammlung JSA

Es ist die Germanic, ein Dampfer der Oceanic Steam Navigation Company, eben besser bekannt als White Star Line. Sie war ein Jahr zuvor, 1875, in Irland gebaut worden und gehörte dieser Reederei, einer der bekanntesten in der Welt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die White Star Line war 1845 von John Pilkington und Henry Wilson in Liverpool gegründet worden und führend im Passagier- und Frachtdienst zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Germanic war das Schwesternschiff der Britannic, beide waren Passagierschiffe. Für einige Zeit war die Britannic das größte Schiff der White Star Line, Werftchef Edward J. Harland hatte es eigens entworfen, um die Konkurrenz zu übertrumpfen. Die Gründer der kühnen Reederei, vor allem Wilson, trieben den Schiffsmarkt vor sich her mit immer neuen Plänen und entwickelten immer größere, sicherere und schnellere Schiffe. Das war der Geist des Jahrhunderts, der Zeit der Industrierevolution und der Dampfschiffe.

Die Germanic lief am 15. Juli 1874 bei Harland & Wolff in Belfast, der Hauptstadt von Nordirland, vom Stapel. Am 20. Mai 1875 ging sie auf ihre Jungfernfahrt von Liverpool aus nach New York. Im Sommer des Jahres holte sie mit einer Geschwindigkeit von 14,65 Knoten das Blaue Band der Atlantiküberquerung, im April 1876 konnte sie den Rekord sogar noch etwas steigern, zudem hatte sie mit einer Rekordfahrt in Ost-West-Richtung 15,76 Knoten geschafft. Die Briten jubelten.

Das Schiff war 142,64 Meter lang und 13,77 Meter breit, die Tonnage war mit 5008 BRT vermessen worden. Angetrieben wurde es mit Verbunddampfmaschinen, was in dieser Zeit am innovativsten war. Die Maschinenleistung erreichte 5000 PS (3677 kW), auf einen Propeller wirkend, die Höchstgeschwindigkeit 15 Knoten (26 km/h). Die Transportkapazitäten waren für diese Periode umfänglich: 220 Passagiere in der Ersten Klasse, 1500 in der Dritten Klasse.

1895 hielt man es bei White Star für angemessen, die Germanic umzubauen. Sie erhielt ein Extradeck und ihre Schornsteine wurden verlängert, dadurch konnte die Tonnage auf 5066 BRT erhöht werden. Das Schiff gehörte nun auch von der Gestaltung her zur Spitzenklasse.

Foto: Sammlung JSA

Am 13. Februar 1899 kam es zu einem dummen Unfall in New York, das Schiff wurde mit Kohle so überladen, dass es kenterte. Nach Bergung brachte man es in die Belfaster Werft zur Sanierung, aus der man es nach mehr als drei Monaten am 7. Juni 1899 wieder entließ. Allerdings gehörte es inzwischen nicht mehr zu den Schnellsten und Schicksten im Wettbewerb der Dampfer, die Konkurrenz war unbarmherzig. Im Oktober 1903 wurde es aufgelegt. Immerhin setzte man es 1904 für vier Charterreisen unter der Führung der American Line von Southampton nach New York ein.

1905 übernahm die Dominion Line in Liverpool die Germanic für ihren Liverpool-Montreal-Dienst vom 27. April des Jahres an. Das Schiff wurde in Ottawa umbenannt, die beiden Klassen an Bord löste man auf, was als sozial und modern galt. Auf dieser Linie war das Schiff bis 1909 ständig unterwegs.

Die Dominion Line konnte jedoch die Ottawa nicht halten, sie schickte das Schiff nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Die Überführung wurde am 15. März 1911 vollzogen. Die Konstantinopeler Denizbank DenizyollariIdaresi kaufte das Schiff, nun wurde es umbenannt in Gul Djemal. Ihr Dienstrevier war für vier Jahre lang ausschließlich das Schwarze Meer. Im Ersten Weltkrieg, in dem die Türkei die deutsche Seite unterstützte, wurde sie am 3. Mai 1915 von dem britischen U-Boot E 14 torpediert, sank daraufhin, konnte aber wieder gehoben werden.

Am 6. Oktober 1920 war es für die einst häufige New-York-Besucherin zum ersten Mal wieder möglich, dorthin zu fahren. Es begann der Liniendienst Konstantinopel-New York, das ging bis in den Herbst 1921.Danach wurde die Gul Djemal im November zeitweise aufgelegt, sie war längst schon nicht mehr die Jüngste. 1928 änderten die Türken ihren Namen in Gulcemal, danach war sie über Jahrzehnte nicht mehr präsent in der internationalen Schifffahrt, man ließ sie verrotten.

Erst am 16. November 1950 erreichte das Schiff, das einst als Germanic in Betrieb genommen wurde, das sizilianische Messina, wo die Abwrackarbeiten begannen. Germanic heißt im Englischen „keine Steigerung“, aber das Schiff hat viele Jahre mehr als andere Schiffe ihren Dienst getan und allerlei Strapazen überstanden. Nach 76 Jahren war es nun zu Ende.

Roland Mischke, maritimes Lektorat: Jürgen Saupe

„Mein Schiff Herz“ wird „Marella Voyager“

Nun ist es amtlich. Die Century-Klasse von der Meyer Werft ist ab Juni 2023 wieder vereint. Nach der Marella Explorer und der Marella Explorer 2 wird auch die Marella Voyager das Logo der britischen TUI-Tochter tragen.

Die Marella Voyager fährt seit 2011 unter der Flagge von TUI Cruises im deutschen Markt. Zunächst als Mein Schiff 2 und seit 2019 dann als Mein Schiff Herz. Seit der Pandemie liegt das Schiff aber vor Teneriffa untätig vor Anker. Erst im April 2022 ist der Restart mit einer Reise nach Palma geplant. Die britische Marke Marella Cruises will mit der „Herz“ ihren Expansionskurs fortsetzen. 

Foto: Frank Behling

Die Marella Voyager wird als fünftes Schiff neue Möglichkeiten bei den Destinationen ermöglichen. Das gab Chris Hackney, Geschäftsführer der Kreuzfahrtsparte von TUI UK bei einem Essen mit Medienvertretern in London bekannt.

Das für 1912 Passagiere ausgelegte Schiff soll zunächst im Mittelmeer für britische Gäste kreuzen. Während der Dienstzeit bei TUI Cruises war es eher für Reisen von reiferen Zielgruppen ohne Kinder im Einsatz. Bei Marella wird es jetzt von Hackney als Schiff für Familien angekündigt. Der Verkauf der Reisen soll am 4. November starten.

Gebaut wurde die Mein Schiff Herz 1996/97 auf der Meyer Werft in Papenburg unter dem Namen Mercury für die griechisch-amerikanische Celebrity Cruises. Meyer hatte 1995 und 1996 bereits die Schwestern Century und Galaxy gebaut. Es waren zu der zeit die größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe.

Celebrity gab 2009 und 2011 die Galaxy und Mercury an die deutsche TUI Cruises ab, wo sie als Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 in Fahrt kamen.

Das Typschiff Century wurde 2015 dann als Skysea Golden Era nach Asien geschickt und bei der chinesischen SkySea Cruises eingesetzt. Seit März 2019 ist das Schiff als Marella Explorer 2 bei Marella.

Die Mein Schiff Herz soll im Frühjahr 2023 nach der Ausgliederung bei TUI Cruises auch in eine Werft und für den britischen Markt und die Familien-Zielgruppe umgerüstet werden. Dann wird auch das große Herz am Bug verschwinden, dass dort 2019 aufgemalt wurde.

Bei TUI Cruises soll die neue Mein Schiff 7 ab Sommer 2023 die Lücke der Mein Schiff Herz schließen. So der Plan. Offiziell äußert sich TUI Cruises zum Stand der Planung der Mein Schiff 7 nicht, die in Kürze bei Meyer Turku in Finnland in die Fertigung gehen muss. Etwa 20 bis 24 Monate wird zwischen Brennstart und Ablieferung für den Bau eines Kreuzfahrtschiffs von der Größe der Mein Schiff 7 kalkuliert. FB

Spitzbergen übte Seenotfall auf Kreuzfahrer

Bis zu 100 Kreuzfahrtschiffe bringen pro Jahr über 62000 Touristen nach Spitzbergen. Für die norwegischen Behörden und auch die Inselverwaltung drängte sich da die Frage nach einem Notfallplan auf. Havarien von großen Schiffen sind dort jederzeit möglich. Zuletzt fuhr im Juni 1989 das Kreuzfahrtschiff Maxim Gorkiy in ein Treibeisfeld und schlug Leck. Kurzzeitig war damals der Wassereinbruch außer Kontrolle. Das Schiff konnte aber gerettet werden.

Situationen wie mit der Maxim Gorkiy stellen aber das Notfallmanagement dort vor große Herausforderungen. Als im März 2019 die Viking Sky vor der norwegischen Küste in Not geriet, fiel der Anstoß für einen Notfallplan.

Foto: Frank Behling

Am 8. Oktober startete 60 Seemeilen außerhalb von Longyearbyen an der Nordküste von Spitzbergen eine groß angelegte Übung. 200 Menschen waren an Bord eines Expeditionsschiffes in Seenot. Es gibt dort keine Straßen, Hütten oder sonstige Infrastruktur.

„Die Übung fand aus praktischen Gründen etwas außerhalb von Longyearbyen statt, aber das Szenario ist dennoch realistisch“, sagt Übungsleiter und stellvertretender Gouverneur von Spitzbergen Espen Olsen.

Die Übung trägt den Namen AMRO 2021. Die Buchstaben stehen für Arctic Mass Rescue Operation. Dabei gab es nur ein Ziel: Die schnelle Evakuierung der Menschen aus dem kalten Wasser.

Vorbild ist die Viking Sky, bei der überwiegend Seenotrettungsboote und Hubschrauber innerhalb kurzer Zeit 1373 Menschen von Bord holten. „Das kann auch in Spitzbergen passieren. Hier haben wir noch größere Herausforderungen. Wir sind weit im Norden, wir sind weit weg von anderen SAR-Ressourcen und haben raue arktische Wetterbedingungen“, sagt Olsen.

Neben der Küstenwache, dem Roten Kreuz und den örtlichen Behörden leistete besonders das 330. Geschwader der königlich norwegischen Luftwaffe mit den Sea King-Hubschraubern wertvolle Arbeit. Eingebunden war auch der Dronen-Operator UAS Norway, der zur Unterstützung von Behörden in Norwegen genutzt wird.

Die Rolle der Passagiere übernahmen an Bord eines Schiffes der Küstenwache Studenten und Freiwillige von der Inselgruppe. FB

Hyggelige Reisen zur Adventszeit  

In fast allen Metropolen Nordeuropas werden Ende November die Weihnachtsmärkte öffnen. Nachdem Lockdown im vergangenen Jahr ist jetzt die Rückkehr zur Normalität angesagt. Dabei ist gleichzeitig die Zeit der „hyggeligen Momente“. Das Wörtchen hyggelig steht für dänische Gemütlichkeit.   

Damit ist nach einem Jahr Pause auch der Weihnachtsmarkt-Tourismus wieder aktiv. Fast alle großen Kreuzfahrtanbieter kommen mit Weihnachsmarkt-Angeboten daher.

Das beste Angebot für Liebhaber des schwedischen Glühweins „Glögg“ bieten Hapag-Lloyd Cruises und Phoenix Reisen. Der Bonner Veranstalter hat dabei bereits seit fast zehn Jahren Erfahrung in Weihnachtsmarkt-Reisen.

Amadea, Foto: Frank Behling

Das 600-Betten-Schiff Amadea tourt diesmal zwischen 25. November und 9. Dezember gleich zweimal von Bremerhaven aus zu deutschen und dänischen Häfen mit großen Weihnachtsmärkten.

Kiel, Kopenhagen, Wismar, Lübeck und Warnemünde stehen auf der Route. In Kiel wird es dabei den neuen Weihnachtsmarkt mit Dorf auf dem Rathausplatz zu sehen geben.

Die größte Ration Weihnachtsstimmung bekommen die Passagiere der Hanseatic inspiration bei der Reise durch die Ostsee vom 8. bis 20. Dezember. Bei der zwölftägigen Reise werden Oslo, Kopenhagen, Stockholm und Aarhus angelaufen.

Bei den Reisen sollen auch die Landgänge individuell möglich sein. Dadurch wird ein Besuch der Weihnachtsmärkte in Skandinavien zu einem besonderen Erlebnis.

Auf das weihnachtliche Ambiente setzen in diesem Jahr aber auch die großen Reedereien. TUI Cruises, AIDA Cruises und MSC sind auch in deutschen Häfen im November und Dezember zu sehen.  

Die Überraschung brachte jetzt die Schweizer Reederei MSC, die für die Wintersaison die MSC Magnifica nach Nordeuropa schickt. Das 2010 in Hamburg getaufte 2500-Betten-Schiff wird rechtzeitig zur Weihnachtssaison am 14. November jeden Sonntag von der Elbe starten.

Von Hamburg aus sind im Dezember auch die AIDAnova und die AIDAprima unterwegs. Neben den Häfen in Westeuropa will AIDA mit der AIDAnova dann Reisen nach Norwegen anbieten und dabei Oslo und Stavanger ansteuern.

Für TUI Cruises startet am 5. Dezember von Bremerhaven mit der Mein Schiff 1 zu einer Fahrt nach Kopenhagen, Warnemünde und Oslo. Es ist die erste echte Weihnachtsmarkt-Reise des Hamburger Veranstalters.

Konkurrenz bekommen die Kreuzfahrer dabei durch die Fähren. Die norwegische Color Line und auch die schwedische Stena Line bieten in der Vorweihnachtszeit spezielle Mini-Kreuzfahrten an. Dabei spielt die Corona-Pandemie auf den Fähren kaum noch eine Rolle.

Restaurants und Bars sind auf den Fähren individuell nutzbar. Durch die hohe Impfquote sind in Skandinavien Maskenpflicht und Registrierungen zum Teil abgeschafft. Das gilt auch für die Fähren, auf denen Masken nur noch in wenigen Bereich getragen werden müssen. FB

Twice the Tahiti: Windstar Cruises Now Has Two Yachts in French Polynesia

Pressemitteilung

U.S. headquartered Windstar Cruises now has two of its six yachts in French Polynesia, making it the biggest small ship cruise line in the region. 

Windstar resumed cruising in French Polynesia and the Islands of Tahiti in July with vaccinated guests + crew aboard the line’s 148-passenger Wind Spirit sailing yacht, which was specifically designed for the region, capturing the South Pacific trade winds in its billowing sails. Windstar has established roots in Tahiti and amongst the local community while operating in the region for four decades. 

Foto: enapress.com

Wind Spirit typically sails year-round from Tahiti; however, Windstar’s reimagined, new all-suite Star Breeze yacht carrying 312 guests will begin sailings from Papeete on October 17, remaining on a limited engagement until the end of March, 2022. 

“It gives guests a unique chance to sail in Tahiti on the larger, more amenity-intensive yacht in spacious ocean-view suites,” explained Windstar President Christopher Prelog. “Tahiti and the local Tahitian community are a big part of Windstar’s family, and we are thrilled to have two ships in this amazingly beautiful part of the world for the first time in the company’s history. I am looking forward to a visit soon.

Foto: Windstar Cruises

“In addition, Star Breeze’s presence will allow Wind Spirit to receive some planned maintenance and updates from mid-November through February without interrupting options for our guests to celebrate milestones, rekindle a romance, or just spend time with friends and family in this spectacular location,” added Prelog.   

The line’s three all-suite Star Plus Class yachts (Star Breeze, Star Legend, and Star Pride) have been undergoing major transformations, with Star Breeze as the first to launch in June. It has two additional dining experiences (one is an outdoor barbecue concept with grilling guru Steven Raichlen and the other a Spanish small plates restaurant from Anthony Sasso, one of the youngest chefs to be recognized by the Michelin Guide), a true spa and fitness center, an elegant infinity pool, and more outdoor deck and dining areas. 

Windstar offers a complimentary private event on their Tahiti cruises: an exclusive beach party and locally sourced feast on one of Bora Bora’s tiny motus, followed by a kinetic fire-dancing performance. It is available on all sailings/both yachts. An aft Watersports Platform lowers into the water on both yachts to allow swimming from the yacht. Guests have free access to use all watersports activities including snorkeling gear, floating mats, kayaks, paddle boards, waterskiing and tubing. 

Text: PM Windstar Cruises

Kate McCue wird Kapitänin auf der neuen Celebrity Beyond

Pressemitteilung

Erste amerikanische Kapitänin an Bord eines Kreuzfahrtschiffes übernimmt das Ruder auf der Celebrity Beyond, dem neuesten Luxusschiff von Celebrity Cruises – Jungfernfahrt Ende April 2022

Kate McCue wird das Ruder auf der neuen Celebrity Beyond übernehmen, dem dritten Schiff der Edge-Klasse von Celebrity Cruises. Das gab Lisa Lutoff-Perlo, Präsidentin und CEO der Reederei heute bekannt.

Im Jahr 2015 wurde die aus San Francisco stammende Kate McCue zur ersten – und immer noch einzigen – amerikanischen Kapitänin eines großen Kreuzfahrtschiffes ernannt. Zunächst war sie auf der Celebrity Summit, später auf der Celebrity Equinox im Einsatz. Seit September 2019 ist sie Kapitänin auf der Celebrity Edge. Hier arbeitete sie im März 2020 ausschließlich mit Kolleginnen zusammen. Celebrity Cruises war damit die erste Reederei mit einem rein weiblichen Brücken- und Offiziersteam auf See.

Zum ersten Mal mit der Seefahrt konfrontiert wurde Kate McCue als zwölfjähriges Mädchen als sie mit ihren Eltern auf einer Kreuzfahrt war. Diese Reise hat sie nachhaltig geprägt. Schnell fand sie Gefallen an der Seefahrt und wollte Kreuzfahrt-Direktorin werden. Was aus ihren beruflichen Plänen wurde, sieht man jetzt.

Foto: Celebrity Cruises

„Kapitänin eines neuen Schiffes zu werden, ist eine riesige Ehre und ein absoluter Traum“, freut sich Captain Kate, wie sie liebevoll von Kollegen, Gästen und ihren Social-Media-Followern genannt wird.

Die charismatische Amerikanerin ist zu einer Berühmtheit in den sozialen Medien geworden. Ihren insgesamt fast 3,5 Millionen Followern auf Tik Tok (www.tiktok.com/@captainkatemccue), Instagram (www.instagram.com/captainkatemccue) und YouTube (www.youtube.com/c/captainkatemccue) gibt sie Einblicke hinter die Kulissen des Seefahrer-Lebens.

„Captain Kate hat bereits erfolgreich als Kapitänin für uns gearbeitet und weiß, was es bedeutet, eine Stimme und ein Vorbild für Inklusion, Vielfalt und Veränderung zu sein“, erklärt CEO Lutoff-Perlo.

Details zur neuen Celebrity Beyond
Ihre Jungfernfahrt startet die Celebrity Beyond am 27. April 2022 ab Southampton. Über Bordeaux (La Rochelle), Bilbao, Lissabon, Sevilla (Cadiz), Malaga und Palma de Mallorca geht es nach Barcelona – einer der Gateways für die kommende Sommersaison. Anschließend wird die Celebrity Beyond im Mittelmeer unterwegs sein. Bis Mitte Oktober fährt sie ab/bis Barcelona oder ab/bis Civitavecchia (Rom) beziehungsweise pendelt zwischen beiden Städten und steuert auf ihren zehn- und elftägigen Kreuzfahrten Ziele in Frankreich, Italien, Malta und Griechenland an. Die erste Tour ab Barcelona beginnt am 7. Mai.

Die Celebrity Beyond ist das dritte und neueste Luxus-Schiff der Edge-Klasse von Celebrity Cruises, einer der modernsten und innovativsten Schiffsklassen der Welt. Die Ausstattung dieses „schwimmenden Fünf-Sterne-Hotels“ baut auf den Eigenschaften und dem Design ihrer innovativen Vorgängerinnen Celebrity Edge (2018) und Celebrity Apex (2020) auf.

Das dritte Kreuzfahrtschiff der Baureihe ist jedoch 21 Meter länger und ein Deck höher (17 Decks), um Neuheiten und Exklusivität noch mehr Raum zu geben. Durch den neu gewonnenen Platz kann Celebrity Cruises den Fokus noch mehr auf Luxus legen. Hier einige Highlights der neuen Celebrity Beyond:

Foto: Celebrity Cruises

Exklusiv für Suiten-Gäste: „The Retreat“, ein exklusiver Resort-im-Resort-Bereich für Suiten-Gäste, bietet DAS ultimative Luxusgefühl. Auf der Celebrity Beyond verläuft das Retreat-Sonnendeck sogar über zwei Decks.

Einzigartige Unterkünfte: Zu den besonderen Unterkünften auf der Celebrity Beyond gehören die „Edge Villas“ (auf Deck 15 und 16) – zweistöckige, 88 Quadratmeter große Villen mit privatem Pool und eigener Veranda.
Ganz neu sind die „AquaClass Sky Suites“ auf Deck 10, ein beeindruckendes und sehr geräumiges Wohnerlebnis mit raumhohem Meerblick, privaten Veranden und vielen Well-Being-Annehmlichkeiten.
Statt einer klassischen Außenkabine bieten die Schiffe der Edge-Klasse auch Kabinen mit einer „Infinity Veranda“. Diese verfügen über einen innenliegenden Balkon mit bodentiefer, verglaster Front. Der Balkon entsteht erst, wenn man das breite Fenster per Knopfdruck absenkt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass die Kabine auch bei schlechtem Wetter mit einem dann voll verglasten Balkon aufwarten kann, einer Art Wintergarten auf hoher See. Diese Raumerweiterung bietet Gästen jetzt 20 Prozent mehr Platz.

Rooftop Garden mit freischwebenden Pools: Das offene Hauptdeck verfügt auf Deck 15 über einen riesigen, grün bepflanzten Rooftop Garden mit wesentlich mehr Sitzbereichen und gemütlichen (schattigen) Lounge-Sesseln. Eine weitere Neuerung in diesem Bereich sind zwei gläserne, freischwebende Süßwasser-Pools (beheizt), die seitlich rund zwei Meter über die Bordwand hinausragen.

Neue „Sunset Bar“ verläuft über mehrere Ebenen: Einer der Höhepunkte der Celebrity Beyond ist die offene „Sunset Bar“ auf Deck 15, die sich nun terrassenartig auf mehreren Ebenen über zwei Decks erstreckt und das Heck des Schiffes neu definiert. Die elegante Bar bietet viele orientalische Elemente – der Gast fühlt sich wie in Marokko. Überall laden lauschige Sitznischen und abgeschiedene Cabanas zum Verweilen ein. Die Gäste betreten die Bar durch einen Pergola-überdachten Eingang.

Sternekoch Daniel Boulud eröffnet erstes Restaurant auf See: Erstmals an Bord eines Kreuzfahrtschiffes findet sich auf Deck 4 mit dem „Le Voyage“ ein Restaurant des französischen Starkochs Daniel Boulud. Der berühmte Küchenchef war bereits als „Global Culinary Ambassador“ für Celebrity Cruises im Einsatz. Mit dem „Le Voyage“ bietet die Celebrity Beyond ein neues, intimes Restaurantkonzept mit maximal 50 Plätzen. Wie der Name bereits verrät, dreht sich alles um das Thema „Reisen“. So werden international inspirierte Aromen in Bouluds Menüs einfließen und Gäste zu jenen Orten bringen, die als Inspiration für die Gerichte gedient haben.

„The Grand Plaza“, die sich über drei Decks erstreckt und einen großen offenen Innenbereich schafft, wurde ebenfalls neu (und noch geräumiger) gestaltet. Hier haben die Designer das Herzstück, die von allen Seiten zugängliche Martini Bar, in das Zentrum des Raums verlegt. Darüber hängt ein riesiger markanter Kronleuchter.

Im Magic Carpet über dem Meer schweben: Eine Besonderheit der Celebrity Beyond (und der anderen beiden Schiffe der Edge-Klasse) ist der Magic Carpet, die freischwebende Plattform an der Steuerbordseite des Schiffes. Sie hat die Größe eines Tennisplatzes, kann von ganz unten bis hinauf zum obersten Deck fahren und wechselt je nach Tageszeit ihre Verwendung. Tagsüber sorgt die Plattform am Resort Deck für zusätzlichen Platz und eine großzügige Bar. Zum Sonnenuntergang dient der Magic Carpet als Sundowner-Fläche, abends als Erweiterung des Spezialitätenrestaurants – der Passagier schwebt dabei immer direkt über dem Meer. Der Magic Carpet wird zudem als Tender-Lounge genutzt.

Die 327 Meter lange und 39 Meter breite Celebrity Beyond bietet Platz für maximal 3.260 Passagiere. Weitere Details zum Schiff unter www.celebritycruises.de/beyond.php. 

Text: PM Celebrity Cruises

Die MSC Foundation kooperiert mit der Universität von Miami und der Nova Southeastern University und gibt damit den offiziellen Startschuss für die Umsetzung des Super Coral Programms

Das Programm soll in der Forschung und auf der MSC Privatinsel Ocean Cay MSC Marine Reserve umgesetzt werden und sich positiv auf den Schutz und die Wiederherstellung von Korallen weltweit auswirken

Pressemitteilung

Die MSC Foundation hat Vereinbarungen mit der University of Miami Rosenstiel School of Marine and Atmospheric Science und der Nova Southeastern University (Florida) unterzeichnet, in denen die Bedingungen des Studienprojekts für Hochschulabsolventen festgelegt wurden, das die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Super Coral Programm im Jahr 2021 virtuell und vor Ort auf Ocean Cay auf den Bahamas unterstützen wird. Damit beginnt die Umsetzungsphase des innovativen Projekts, das die MSC Foundation gemeinsam mit einem Expertengremium als dringende Reaktion auf die durch Klimawandel und Umweltverschmutzung immer stärker bedrohte Existenz von Korallenriffen initiiert hat.

Foto: Conrad Schutt/MSC Cruises

Pierfrancesco Vago, Vorsitzender des Exekutivausschusses der MSC Foundation, kommentierte: „Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt in unserem Engagement für die Umsetzung effektiver Maßnahmen zum Schutz der Meere, um den dramatischen Rückgang der Korallenriffe, der ein Viertel aller Meeresbewohner bedroht, auf der ganzen Welt aufzuhalten. Der Ozean ist Teil unserer DNA und deshalb ist das Super Coral Programm mehr als eine lokale Initiative zum Schutz und zur Wiederherstellung der Korallenriffe rund um Ocean Cay und Florida. Es soll einzigartiges Fachwissen in der Erforschung und Praxis der Widerstandsfähigkeit von Korallen aufbauen und ein Modell entwickeln, das auf der ganzen Welt erfolgreich fortgesetzt werden kann.“

Korallenriffe gehören zu den vielfältigsten Ökosystemen der Welt, dienen einer halben Milliarde Menschen als Nahrungs- und Wirtschaftsgrundlage und schützen Küstengemeinden vor Stürmen und Erosion. Nach Angaben des Zwischenstaatlichen Ausschusses für den Klimawandel der Vereinten Nationen sagen Wissenschaftler voraus, dass 70-90 Prozent der Korallenriffe in den nächsten zwei Jahrzehnten (2030-2050) vom Aussterben bedroht sein werden.

David Smith, Professor für Meeresbiologie an der University of Essex und leitender wissenschaftlicher Berater im Beirat der MSC Foundation für das Superkorallenprogramm, äußert sich zum Potenzial des Programms: „Wir werden ständig mit Warnungen über das Aussterben von Korallenriffen auf der ganzen Welt konfrontiert und wir müssen leider bestätigen, dass sie sehr bedroht sind. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um weitere Schäden zu verhindern und unsere Forschungen voranzutreiben, um das globale Riffsterben zu stoppen. Die Initiierung groß angelegter Kooperationsprojekte, die jetzt nach Lösungen suchen, ist unsere beste Chance, die Zukunft der Korallenriffe und damit den Lebensunterhalt von Millionen von Menschen, die von ihnen abhängen, zu sichern“.

Ziel des Programms ist es, Methoden zu erforschen, zu entwickeln, zu testen und zu verfeinern, um den Rückgang der Korallenriffe in dem 64 Quadratmeilen großen Meeresschutzgebiet um Ocean Cay aufzuhalten. Zudem soll der Wiederaufbau geschädigter Korallenriffe mit Korallenarten vorangetrieben werden, die gegenüber Umweltbedrohungen wie Meeresverschmutzung und Erwärmung widerstandsfähiger sind. 

An folgenden Maßnahmen werden die Wissenschaftler der University of Miami Rosenstiel School und der Nova Southeastern University direkt beteiligt sein:

  • Die Erstellung von zwei Literaturübersichten über die Wiederherstellung von Korallenriffen: Eine konzentriert sich auf die funktionelle Wiederherstellung und die Methoden zur Erhaltung von Korallen in der Karibik, die andere auf Arten, die resistent und/oder widerstandsfähig gegenüber Veränderungen der Unterwasserbedingungen und der Temperatur sind.
  • Die Konzeption von Informationsmaterial für die Gäste von Ocean Cay und die breite Öffentlichkeit über die Bedrohung der Korallenriffe, ihre Bedeutung und die Möglichkeiten, sie auf individueller und kollektiver Ebene zu schützen.
  • Der Bau der ersten Phase des Super Coral Center (BioLab) auf Ocean Cay, das ein Labor und die Korallenaufzuchtbereiche umfasst.

„Studenten der Meeresbiologie der Nova Southeastern University haben auf Ocean Cay eine hervorragende Gelegenheit für ein Forschungspraktikum, das von der MSC Foundation finanziert wird“, so Joana Figueiredo Ph.D. von der Nova Southeastern University. „Sie werden dabei helfen, eine Korallenaufzuchtstation aufzubauen, um Korallen zu vermehren, die Unterwasserwelt des Meeresschutzgebietes rund um die Insel zu studieren und Gäste über den Schutz der Korallenriffe aufzuklären.“

Die Ziele des Super Coral Programms sind:

  • Die Wiederherstellung der Korallenriffe um Ocean Cay, um sie widerstandsfähiger gegen Umweltveränderungen zu machen.
  • Pionierarbeit bei der Ansiedlung widerstandsfähiger Superkorallenarten zu leisten, um die Widerstandsfähigkeit der Riffe zu erhöhen.
  • Die Entwicklung und Verbreitung eines skalierbaren, replizierbaren Modells, um das wissenschaftliche Verständnis zu verbessern und die Wiederherstellung von Korallen- und Meeresgebieten weltweit zu fördern.
  • Förderung des öffentlichen Bewusstseins für den Schutz der Meere und die Wiederherstellung von Korallenriffen sowie entsprechende Maßnahmen.
  • Zeitrahmen des Programms: 2019-2024

Text: PM MSC Cruises

Azamara® Unveils 2023 and 2024 Itineraries, Spanning Every Corner of the Globe

The Destination Immersion® brand will also offer new pre- and post- cruise land programs, shore excursions and Azamara’s most celebrated tradition, AzAmazing Evenings®

Pressemitteilung

Azamara – the boutique cruise line dedicated to Destination Immersion experiences – is pleased to unveil 39 new itineraries across its four-ship fleet for 2023 and 2024. This latest deployment will take Azamara guests to every corner of the world, with each ship embarking in a different location: Azamara Pursuit® in South Africa, Azamara Quest® in South America, Azamara Journey® in Australia and Asia, and Azamara OnwardSM in the Mediterranean and Caribbean regions. Azamara’s winter voyages will also feature several new shore excursions, pre- and post- cruise land programs, and AzAmazing Evenings®, all designed to bring guests deeper into the heart of each destination and spark a sense of wonder as travelers explore the unique culture of each city.

“With this itinerary release, we are thrilled to offer over 20 maiden ports, dock in smaller destinations that large ships can’t access, and most exciting of all, for the first time we will have a ship in every corner of the world. In addition, this November we will be unveiling a new, highly requested offering from Azamara, which involves travel across the globe,” says Carol Cabezas, President of Azamara. “From connecting with locals in the tiny village of Boca da Valeria, Brazil; to cycling on the 600-year-old Xian City Wall in China, our new voyages will offer endless opportunities to rediscover yourself through travel and connect to local people and cultures.” 

Foto: Azamara

Exclusive to Azamara and offered during late-nights and overnights in port, the brand’s signature AzAmazing Evenings are designed to connect guests to the local culture of a destination and are uniquely tailored to each location. Highlights of the AzAmazing Evenings include:

  • The Living Past of the Amazon: In Manaus, Brazil, guests will discover the living past of the Amazon Rainforest. The four-part show entitled, “North Symmetry. The Glorifications of Nature in the Amazon,” will take guests on a journey from pre-Columbian indigenous civilizations to modern times. Through native dances, rituals, and traditional folklore music, guests will be educated on some of the mysteries of Amazon culture.
  • Traditional Korean Art Performances: In Busan, South Korea, watch as multiple traditional Korean art forms are combined to create a spectacular show. Enjoy NANTA, one of the most famous non-verbal performances in Korea, which combines Korean folk and modern music to create a unique yet familiar experience; Korean dance performed while wearing the traditional Hanbok; and Taekkyeon, a traditional Korean martial art that uses fluid, rhythmic movements to strike an opponent, all in one captivating performance.
  • Italian Arias Performed by Società Filarmonia: In Ravenna, Italy, listen to brilliantly composed, classic arias made popular by internationally renowned opera singer Maria Callas. The arias will be directed by Alfredo Barchi and performed by Società Filarmonia, which was established in 1998 to bring together diverse musical experiences, skills, and emerging talents.

Azamara continues to reaffirm its commitment to Destination Immersion® with a diverse selection of new shore excursions. Highlights from the new shore excursions include:

  • Santarém, Brazil: In the city known as the “Pearl of Tapajós” for its location at the merging of the Tapajós and Amazon ricers, cruise through Maica Lake and enjoy stunning views of the Amazon Basin. Guests will spot local inhabitants, many species of birds, and possibly even the unique Amazon river mammal, a fresh water pink dolphin (Boto Cor-de-Rosa). 
  • Dakar, Senegal: Join some of the most well-known Senegalese chefs from the region’s local culinary school for a cooking tutorial. Guests will learn how to make signature Senegalese dishes followed by a meet and greet with the head of the culinary school to discuss cooking tips and techniques. The afternoon will conclude with a delicious lunch and recipes to take home to cook Senegalese dishes. 
  • Tinos, Greece: Spend the afternoon with a renowned Greek chef for a food and wine pairing with island products, like local cheeses such as Tinos Graviera and the king of the cheeses, Kopanisti, a soft cheese with a distinct peppery-hot taste. Indulge in local wines made from Assyrtiko grapes for white wine and Mavrotragano for the red. Island-grown fruits and vegetables, such as sun-dried tomatoes, pears, artichokes, and capers, will also be enjoyed. 

For travelers looking to explore the destination beyond their voyage and immerse themselves ever further, highlights of the pre- and-post-cruise land programs include:

  • Stay Local in Hong Kong (two-night): Explore the dynamic city of Hong Kong, stopping at the famous Victoria Peak for panoramic views of Kowloon and the surrounding islands, the tranquil Nan Lian Garden – designed in the Tang Dynasty-style with hills, water features, trees, rocks, and wooden structures – and go to the top of the 100th floor of the tallest building in Hong Kong. Additional highlights include a traditional Dim Sum lunch, a visit to Wong Tai Sin Temple, where locals go to pray for good health, and shopping for art products in Stanley Market. 
  • Experience China’s Treasures (four-night): From The Great Wall of China to charming local markets, journey through the ancient wonders and cultural riches of the region. Guests will explore the lakes, pavilions, and pagodas of the Summer Palace, known as the best-preserved royal garden in the world; learn how to make Chinese dumplings with the locals of Hutong, the oldest residential area in Beijing; and visit the Terracotta Army Museum, home to a collection of terracotta sculptures depicting the armies of China’s first Emperor, who are buried with him to protect the emperor during his afterlife.

Azamara guests can take advantage of the Early Booking Bonus with the 2023/2024 deployment. A first for the brand, this highly requested offer from our guests and travel advisors will bring great value to those who book early. For more information, please visit www.azamara.com. 

Text: PM Azamara