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Vom Traum- zum Traumaschiff

Die DDR-Staatspartei SED wollte auch Luxus können und leistete sich einen Kreuzfahrtschiff-Neubau, die „Fritz Heckert“. Doch es lief alles anders, als die Funktionäre gedacht hatten.

Nur einer wie er kam infrage, als das Schiff benannt werden sollte: Der in Chemnitz 1884 geborene Fritz Heckert war Kommunist und Gewerkschaftsführer, seine Mutter Handschuhweberin, der Vater Messerschmied – das passte bestens ins Bild. Denn der Kreuzfahrtdampfer sollte mit fleißig arbeitenden Menschen im sozialistischen Land über die Meere schippern.

Heckerts Leben währte nicht lange, als den Deutschen die Nazi-Herrschaft drohte, hatte er sich 1932 schon nach Moskau abgesetzt. Dort starb er 1936 an einem Schlaganfall, seine Urne wurde an der Kremlmauer beigesetzt. In Karl-Marx-Stadt und Ost-Berlin waren gleich mehrere Betriebe nach ihm benannt worden. Das Schiff sollte den Namen des Mitbegründers der KPD und „Helden der Arbeit“ in die Welt tragen.

Am 28. November 1959 wurde das 141,17 Meter lange, 17,60 Meter breite und max.5,57 Meter tiefgehende Schiff als Solidarität beim VEB Mathias-Thesen-Werft in Wismar auf Kiel gelegt, am 25. Juni 1960 lief es nach seiner Taufe vom Stapel. Es kam auf eine Vermessung von 8115 BRT, maximal konnten 369 Passagiere an Bord sein, die Besatzung umfasste 181 Personen. Wie der im Januar 1960 aus Schweden angekaufte und zur Völkerfreundschaft umgebaute Veteran Stockholm gehörte auch der Neubau Fritz Heckert dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und wurde in der Zeit, als an ihrem Heck die DDR-Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz flatterte, in der Bevölkerung FDGB-Urlauberschiff genannt. Weltniveau sollte es sein, deshalb besaß das neue Schiff nicht den üblichen Schornstein, sondern verfügte mittschiffs über zwei nebeneinander angeordnete Abgaspfosten und erhielt ein Kreuzerheck. Die Indienststellung erfolgte im April 1961 und am 1. Mai desselben Jahres ging es auf Jungfernfahrt nach Riga, Leningrad und Helsinki. Bis zum Mai 1972 war der Neubau überwiegend im Ostseeraum unterwegs, fuhr aber auch nach Island und ins Mittelmeer. Der Bau- und Ausstattungspreis des einzigen in der DDR für die DDR erstellten Neubaus eines seegehenden Kreuzfahrtschiffes wurde mit 35,45 Millionen Ost-Mark angegeben, wovon 29,5 Millionen Ost-Mark durch Spenden aufgebracht wurden.

Die Maschinenanlage, die über zwei Festpropeller eine Höchstgeschwindigkeit von 19 kn ermöglichte, bestand aus einer Kombination von zwei DMR-8-Zylinder-Zweitaktdieseln à 2300 PS mit sechs Freikolben-Gasgeneratoren (Demag AG) und zwei Pescara-Getriebe-Gasturbinen mit einer Nennleistung von je 2820 PS.

Das war fortschrittlich in den 1960er Jahren. Die Gaserzeuger wurden in der Bundesrepublik gekauft, sie waren überaus laut und führten zu gesundheitsgefährdenden Schallpegeln in den Kabinen. Doch die Fritz Heckert war damals das einzige Passagierschiff der Welt, das mit dieser Technik ausgestattet war.

Allerdings hatte man seinerzeit wenig Erfahrung, so dass es bereits auf der ersten Reise nicht nur mit der komplizierten Antriebsanlage zu erheblichen Schwierigkeiten kam. Der Rumpf war zu weich konstruiert worden, es zeigten sich Stabilitätsmängel und das Schiff „rollte“ zu stark, es gab Durchbiegungen und Risse an den Fenstern in der Schiffsmitte. Stabilisatoren waren aus Kostengründen gestrichen worden, so dass das Schiff bei bewegter See verlässlich ins Schaukeln geriet. Zudem steuerte die Fritz Heckert schlecht und war luvgierig, so dass sie 1963/64 eine neue Ruderanlage erhielt, die jedoch diverse Mängel nicht kompensieren konnte. Hochmoderne Technik auf einem wackligen Kahn auf See. So war das nicht geplant bei der ersten Ideenskizze für ein FDGB-Schiff bereits 1953. Zwei weitere Schiffe sollten folgen, aber dazu kam es nicht.

Die „verdienten Werktätigen“ hatten es auch an Bord nicht leicht. Zur Ausstattung für Fahrgäste gehörten 112 einfache Kabinen, 33 Dreibett- und 14- Vierbettkabinen. Das Schiff hatte acht Decks, zwei Swimmingpools (offiziell „Schwimmbäder“), Restaurants und „kulturelle Einrichtungen“. Die Gastronomie wurde von Passagieren als einfallsreich bezeichnet, es gab exotische Früchte, die Sektkorken knallten und es wurde getanzt.

Foto: Sammlung Udo Horn

Zwischen 1960 und 1972 brachte es die Fritz Heckert auf 494.345 Seemeilen, in dem Zeitraum waren 63.000 Passagiere befördert worden. Das Schiff hatte 59 Häfen in 24 Ländern angefahren. Die meisten Attraktionen waren nur vom Sonnendeck aus zu sehen, es gab aber auch Führungen zu den Pyramiden in Ägypten oder dem Olympiastadion in Helsinki.

Und genau das wurde zum Problem. Der Luxusliner fuhr im scheinbaren Siegeszug der DDR-Ideologie über die Wellen, aber wo sich Möglichkeiten eröffneten, nutzten viele der Genossen die Chance zur Flucht. Es durfte nicht sein, dass ein Urlaubsdampfer für Arbeiter und Bauern zum Abgang der Abtrünnigen wurde. Die Staatsmacht war entsetzt, manche Flucht war fotografiert oder gefilmt worden und wurde im „imperialistischen“ BRD-Fernsehen gezeigt.

Als die Kreuzschifffahrt-Idee aufkam und es im rohstoffarmen Land an Material, aber auch an Arbeitskräften und Geld sowieso fehlte, hatte die Partei eine „Solidaritätsaktion“ ins Leben gerufen. Spenden der volkseigenen Betriebe gingen in Millionenhöhe auf ein Sonderkonto des FDGB, eine republikweite Tombola brachte Einnahmen und Junge Pioniere tingelten mit Spendenbüchsen von Haus zu Haus. Die Combo „Vier Brummers“ heizte noch die Stimmung an: „Unsere Braut ist die See, ich schiffe mit dem FDGB“.

Unter Schwierigkeiten kam der Bau des „weißen Schwans der Ostsee“ doch noch zustande, es war zuletzt eine Frage des Prestiges. Zur Taufe wurde erleichtert gejubelt: „Dieses herrliche Schiff zeugt vom kühnen Vorwärtsschreiten der Werktätigen unserer Republik auf dem Wege zum Sieg des Sozialismus, zu Wohlstand, Glück und Frieden.“

So viel Aufwand – und Undankbarkeit mancher Passagiere. Ein Fall für Polizei und Stasi, die einen „Maßnahmeplan“ ersannen. Ab 1964 wurde das Gepäck der Passagiere inspiziert, wenn sie im Rostocker Hafen an Bord gingen. Wer darin Seekarten hatte, Schwimmflossen oder Wäscheleinen geriet automatisch in Verdacht. An neuralgischen Punkten der Routen – Fehmarn-Belt oder Straße von Messina – bewachten Besatzungsmitglieder die Gäste an der Reling, ein Rettungsboot war parat, sollte es zu „Absprüngen“ kommen, was nach DDR-Gesetzen eine Straftat war. Flüchtige konnten auf der offenen See leicht eingefangen werden. Es waren ausschließlich jüngere, kräftige Männer, die vom Schiff sprangen.

Foto: Sammlung Udo Horn

Schon 1964 wurden die Reisen ins Mittelmeer eingestellt, die Pläne für eine Kreuzfahrtflotte kamen in die hinterste Schublade. Zudem hatte das Schiff Macken. Der Gasturbinenantrieb funktionierte oft nicht, der Rost fraß sich immer weiter durch die Platten und auf dem mitunter heftig schwankenden Schiff hielten sich die Seekranken an der Reling fest. 1970, nach nur neun Jahren, wird die Fritz Heckert aus dem Verkehr gezogen. Das Schiff war so abgerottet, dass man es aufgab. Es hätte eine hohe zweistellige Millionensumme gekostet, den maroden Dampfer auf Vordermann zu bringen.

Am 22. Februar 1971 wird die Bereederung der Fritz Heckert vom VEB Deutsche Seereederei Rostock (DSR) übernommen. Nachdem sie vom 2. Mai bis zum 6. Juli 1971 zunächst im Rostocker Stadthafen aufgelegen hatte, wird sie zunächst nach Wismar verschleppt, wo sie als Wohnschiff für DSR-Mitarbeiter dient. Ab 2. Mai 1972 macht die Fritz Heckert als Arbeiterwohnheim für den VEB Volkswerft in Stralsund fest. Am 15.April 1982 geht das Schiff in den Besitz des VEB Deutfracht Seereederei Rostock über und wird von diesem weiter als Wohnheim in Stralsund genutzt, ab 1986 dann von Mitarbeitern des VEB Kombinat Kernkraftwerk „Bruno Leuchner“ in Lubmin.

Anfang 1991 erfolgt der Verkauf für 1 Mio. DM an die Hamburger Stahlbaufirma Gulf Offshore Engineering, die die Fritz Heckert zum Hotelschiff umbaut. Anschließend kommt das Schiff in den Arabischen Emiraten unter dem neuen Namen Gulf Fantasy zum Einsatz, wechselt mehrfach den Eigner und wird schließlich 1999 zur Verschrottung nach Mumbai in Indien gebracht, der Schlepper traf mit der Fritz Heckert am 4. März 1999 dort ein.

Roland Mischke

„Jetzt ist der beste Moment für eine Kreuzfahrt.“

Christine Fäth-Schubert, GF von kreuzfahrten.de, zu blauen Fahrten, Buchungen und Chancen in der Krise.

Wie ist bei Ihnen die Entwicklung der Buchungslage für dieses Jahr?

Die Flüsse laufen gut, Hochsee läuft verhalten an. Es wird auch etwas längerfristig für den Winter gebucht, das meiste ist aber kurzfristig. Derzeit müssen überall Abstriche gemacht werden….

Und für 2021?

Da liegen wir gut, auch Fernreisen werden wieder gebucht, wenn auch nicht so wie vor einem Jahr. Es ist schon verhaltener.

Ist ein Ende der Periode der Abwicklungen, Umbuchungen und Erstattungen in Sicht?

Diese Woche war es nochmal heftig mit Absagen – AIDA* hat alle Reisen abgesagt wie auch Costa Kreuzfahrten*. Und MSC bis auf zwei Schiffe im Mittelmeer ebenfalls.

Wie gut und schnell sind die Reedereien bei den Erstattungen, wie wird es gehandelt?

Die Einzigen, die völlig korrekt handeln, sind Phoenix Reisen. Phoenix hat sehr schnell reagiert – zum Beispiel beim frühzeitigen Absagen von Reisen wie nach Norwegen, da wird nicht bis zur letzten Minute gewartet. Bei Phoenix konnte man sicher sein, dass das Geld innerhalb der Zwei-Wochenfrist erstattet wurde, da hatten wir nie Probleme. Auch bei nicko cruises funktioniert es gut. Sonst ist es im Hochseebereich eine Katastrophe – das zieht sich durch die ganze Branche.

Christine Fäth-Schubert,
GF kreuzfahrten.de,
Foto: kreuzfahrten.de

MSC erstattet 60-90 Tage nach dem Ende der gebuchten Reise, nach unseren Erfahrungen sind es aber etwa 100 Tage. Man kann zwar kostenfrei umbuchen, an der Erstattungspolitik, wenn es eine andere Reise ist, ändert sich leider nichts. Bei den anderen ist es ähnlich.

Geht es denn bei den amerikanischen Reedereien schneller?

Nein, das läuft genauso. Eigentlich bezahlen alle, es dauert halt.

Wie sind bei Ihnen die Erfahrungen mit der Akzeptanz der blauen Reisen, also der Reisen ohne Landausflüge?

Die meisten buchen kurzfristig. TUI Cruises hat von der Absage der ersten AIDA-Touren natürlich profitiert. Die Absage kam am Sonntagmittag, von Sonntagabend bis Montagmittag 14 Uhr haben wir die Kunden auf den Termin am selben Tag gebucht, und das, obwohl die Einschiffung nur bis 18 Uhr stattfand. Das war sportlich.

Wie sind die ersten Feedbacks?

Wir haben tatsächlich nur positives Feedback bekommen für die neuen Reisen.

Wie werden von Gästeseite aus die hygienischen Maßnahmen bewertet?

Die Hygiene auf Schiffen war ja schon immer besonders stark umgesetzt. Das bedeutet, Maske und Abstandsregelungen kamen jetzt nur noch dazu. Für den Rest ist es kaum anders als bei Auftreten des Norovirus.

Welche Schiffe werden jetzt besser gebucht, der Massenmarkt oder die Kleinen?

Die kleinen und die großen Schiffe haben ihre feste Klientel, da hat sich wenig geändert.

Und bei den Destinationen?

Wir gehen jetzt aktiv die Kunden an, die dieses Jahr noch eine Fernreise gebucht haben. Auch wenn diese Reisen derzeit noch nicht kostenfrei umgebucht werden können, möchten wir schon jetzt für den Fall des Falles Alternativen anbieten.

Was ist die persönlich Einschätzung zur Normalisierung und zum Wiederanfang?

Offen gesagt habe ich die blauen Reisen am Anfang nicht intensiv beworben, weil ich erst mal wissen wollte, ob das Konzept ankommt. Jetzt bin ich doch positiv überrascht. Trotz der kurzfristigen Routenänderung bei TUI Cruises von Norwegen weg, ist es den Kunden offensichtlich egal, wohin sie fahren, ob nach Norwegen, in die schwedische Schärenwelt oder nach Finnland. Spannend wird es im September, wenn die Reedereien die Wintersaison vorbereiten. Dann wird man wissen, ob zum Beispiel Dubai oder die Kanaren auf dem Programm stehen. Eigentlich ist jetzt die beste Zeit, um eine Kreuzfahrt zu machen – das Schiff ist leer.

Ihre persönlichen Tipps für Kreuzfahrten derzeit und allgemein?

Mir hatte persönlich das Konzept mit Hurtigruten sehr gut gefallen, die haben sich aber selber ins Aus geschossen. Wenn man jetzt etwas Außergewöhnliches machen möchte, dann wahrscheinlich eine Fahrt mit Hapag-Lloyd. Es ist ein gutes Programm, mit den Zodiacs Anlandungen zu machen und Land und Leute kennenzulernen.

Also wie Ponant in Frankreich.

Genau.

Und Ihre Favoriten?

Ich werde immer wieder nach meinem Lieblingsschiff gefragt. Ich habe keines. Jede Reederei hat etwas Besonderes. Die großen Schiffe bieten viele Möglichkeiten, vor allem für Kinder. Die Amerikaner sind außerordentlich kinderfreundlich. Aber auch die alte Mein Schiff Herz mag ich, weil sie so besondere Routen fährt wie auch die AIDAstella.

Also ist die Reisewahl für die Gäste besonders von den Destinationen abhängig?

Hundertprozentig. Ich würde jetzt natürlich mit einem Riesenschiff nicht in der Südsee fahren mögen, aber eine Woche Mittelmeer wäre ideal. Da kann man das Schiff auch genießen, ohne jetzt in jedem Hafen aussteigen zu müssen.

Welche Chancen kann diese Pandemie für die Kreuzfahrt bieten?

Ich hoffe, dass die Reedereien langsamer werden beim Bau neuer Schiffe. Kreuzfahrten müssen immer etwas Besonderes bleiben, in den letzten Jahren wurde aber vieles verramscht, besonders wegen der Überkapazitäten. Ich hätte mir gewünscht, dass das langsamer angegangen wird. Das kann zu Lasten der Kunden gehen, des Service, aber auch der Reisebüros.

Für uns ist es schwieriger, eine Reise für 399€ zu verkaufen, wenn im Katalog 1199€ steht. Als Konsequenz buchen die Leute immer weniger langfristig, weil alle auf die last-minute-Preise warten.

Ich würde mir wünschen, dass alle etwas daraus lernen. Ein bisschen weniger würde jedem guttun. Und das meine ich auch für uns. Unsere Branche kennt ja immer nur: höher, weiter, schneller. Jetzt hat bei uns ein Umdenken begonnen. Wir müssen nur die nächsten neun Monate gut überstehen.

*Anmerkung der Redaktion: AIDA Cruises und Costa Crociere pausieren ihre Reisen bis 30. September. Ausnahme bilden die Schiffe und Routen für die jeweiligen Re-Starts ab September. Bei Costa Crociere ist der Neubeginn nach der Pandemie-bedingten Unterbrechung vorerst nur für italienische Staatsbürger vorgesehen.

Sorgen um MV Werften

Die Situation bei den MV Werften spitzt sich weiter zu. Für die zum Genting-Konzern gehörende Werftengruppe wird jetzt an einer neuen Zukunftsperspektive gearbeitet. Größtes Problem ist dabei, dass es für die beiden Neubauten der „Global“-Klasse derzeit bei Genting keinen Abnahmetermin mehr gibt.

Das Typschiff Global Dream liegt seit November in Wismar im überdachten Baudock. Die Arbeiten zur Fertigstellung des 342 Meter langen Neubaus kamen mit Ausbruch der Corona-Pandemie fast zum Erliegen. Der geplante Fertigstellungstermin 2021 soll intern bereits gestrichen worden sein.

Um die Werft mit ihren 2600 Mitarbeitern wirtschaftlich zu stabilisieren, wurde laut Pressemitteilung am 12. August die Notwendigkeit eines umfangreichen Restrukturierungsprogrammes angekündigt.

Ziel dieses Restrukturierungsprogramms ist es, die Werftengruppe mit den Standorten Wismar, Warnemünde und Stralsund bis zum Herbst wirtschaftlich zu stabilisieren.

Dabei steht nicht mehr die Fertigstellung der zwei Schiffe der „Global“-Klasse für 2021 und 2022 im Fokus. Vielmehr soll die Werftengruppe in die Lage versetzt werden, die Schiffe der eigentlich für 2022 und 2023 geplanten „Universal“-Klasse zu bauen.

„Eckpunkte und Einzelheiten werden zeitnah in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern und unter Beteiligung von Experten erarbeitet und sollen anschließend zügig umgesetzt werden“, heißt es in der Mitteilung.

Im Juli hatten das Land Mecklenburg-Vorpommern, ein Bankenkonsortium und der Gesellschafter der Freigabe von 175 Millionen Euro aus der Liquiditätsreserve von Genting Hongkong zugestimmt, um die MV Werften finanziell zu unterstützen. Diese Finanzspritze wurde genutzt, um Rechnungen von Partnern und Lieferanten zu begleichen. Am Bau der Global-Klasse sind 600 Firmen und Partner beteiligt.

Fraglich ist inzwischen, ob das am 9. Dezember 2019 in Warnemünde auf Kiel gelegte zweite Schiff der „Global“-Klasse überhaupt weitergebaut wird. Die Bautätigkeit an diesem Rumpf wurde inzwischen heruntergefahren. Erste Gerüchte kursieren in Warnemünde, die eine Verschiebung des kompletten Global-Projekts um mindestens zwei Jahre erwarten. In dieser Zeit soll auch eine Perspektive für die Nutzung der beiden großen Schiffe unter den Covid-19-Bedingungen erarbeitet werden.

Besser stehen die Perspektiven für die „Universal“-Klasse. Diese Schiffe haben eine Größe von 88000 BRZ und sind für 2000 Passagiere ausgelegt. Das erste Schiff sollte ursprünglich Ende 2022 in Fahrt kommen. 2023 gilt jetzt als wahrscheinlich.

Bei der Global Dream sollten in 2500 Kabinen bis zu 9500 Passagiere auf 20 Decks befördert werden. Dieses Konzept gilt unter Pandemie-Bedingungen als nicht mehr realisierbar. Deshalb gibt es auch noch keine aktualisierte Ablieferungsplanung für die Global Dream. FB

Dänische Schuld

Gitte Madsen ist Bestatterin – das passt hervorragend zu ihrem Hobby: Morde aufzuklären. Per Zufall wird sie Zeugin eines Verbrechens. Dieses Mal fällt neben ihr ein Mann beim Essen im Restaurant tot vom Stuhl. In ihrer Wahlheimat, einem kleinen dänischen Ferienort, geschieht so einiges, und meist liegt die blonde Deutsche richtig mit ihren Vermutungen. Wenn dann noch die Russen-Mafia und ein enttäuschter Ex ins Spiel kommen, sind alle Gewürze für einen unterhaltsamen Krimi garantiert – (natürlich) inklusive einer kleinen Love-Story.

Dänische Schuld. Gitte Madsen ermittelt. Von Frida Gronover, Verlag: Ullstein, ISBN: 9783548060781, Preis: 9,99 Euro, www.ullstein-buchverlage.de

NCL: 4000 Meilen für einen Crew-Wechsel

Die Reederei Norwegian Cruise Line hat zwei ihrer großen Schiffe von der US-Ostküste nach Europa überführt. Seit dem 12. August sind die Norwegian Bliss und die Norwegian Encore in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Der Grund für den Besuch liegt an den guten Reisemöglichkeiten für Crewmitglieder von und nach Kopenhagen.

Die Reederei sei ein langjähriger guter Kunde des Hafens, so teilt die Gesellschaft Copenhagen-Malmö-Port mit. Die Verlegung der beiden Schiffe von den USA 4000 Seemeilen über den Atlantik nach Kopenhagen wird mit dem guten Service-Angebot in der dänischen Hauptstadt begründet.

Während der Liegezeit am Kreuzfahrtterminal in Kopenhagen sollen Teile der Crews getauscht, technische Wartungsarbeiten ausgeführt und der Proviant aufgefüllt werden. An Bord der beiden NCL-Schiffe sind jeweils nur noch 120 Crewmitglieder für den nautischen und technischen Bereich. Ein Teil davon sind Skandinavier aus Schweden, Norwegen und Dänemark.  So können die norwegischen Crewmitglieder von Kopenhagen direkt mit der Fähre von DFDS nach Oslo weiterreisen.

Das Duo hatte am 1. August Norfolk an der US-Ostküste verlassen und auf der Nordroute vorbei an Island über den Atlantik gefahren. In schwedischen Gewässern bei Malmö haben die Schiffe dann aus zwei lettischen Tankern ihre Treibstoffvorräte aufgefüllt. Die Belieferung mit Bunkeröl aus Russland ist in der Ostsee gerade sehr beliebt, da die Preise für Öl hier extrem niedrig sind. Wie lange die Norwegian Encore und Norwegian Bliss in Kopenhagen bleiben, ist noch unklar. FB

Costa Kreuzfahrten: Kreuzfahrten im September ausschließlich in Italien und für italienische Gäste

Pressemitteilung

Mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Sicherheit für Gäste, Besatzung und angesteuerte Gemeinden zu gewährleisten und im Einklang mit der Entscheidung, einen verantwortungsbewussten Neustart durchzuführen, kündigt Costa an, dass die September-Kreuzfahrten der Costa Deliziosa ab Triest und der Costa Diadema ab Genua ausschließlich italienischen Gästen vorbehalten sind. Die einwöchigen Routen werden ausschließlich italienische Häfen anlaufen.

Die Entscheidung wurde unter Kenntnisnahme der Entwicklung der weltweiten Pandemie und unter Berücksichtigung der vom italienischen Gesundheitsministerium erlassenen Verordnung über obligatorische Kontrollen für Reisende, die aus bestimmten europäischen und ausländischen Destinationen zurückkehren, getroffen. Sie macht ein vorsichtiges Vorgehen notwendig, ermöglicht den Gästen von Costa jedoch gleichzeitig, ihren Urlaub sorglos genießen zu können.

Die Abfahrtsdaten der Costa Deliziosa am 6., 13., 20., 27. September und der Costa Diadema am 19. September sind bestätigt, weitere Einzelheiten zu den Reiserouten werden so bald wie möglich bekannt gegeben. Costa arbeitet weiterhin eng mit den Behörden des Flaggenstaates, lokalen Institutionen, Gesundheitsbehörden, Hafenämtern, Häfen und Terminals und der RINA zusammen, um eine verantwortungsvolle, reibungslose und gut organisierte Anwendung der neuen Vorschriften und Protokolle zu gewährleisten, die von der italienischen Regierung für die Wiederaufnahme der Kreuzfahrten genehmigt wurden.

Das Unternehmen bestätigt weiterhin die Verlängerung der Pause bis zum 30. September 2020 für alle weiteren Kreuzfahrten mit Ausnahme der oben genannten Abfahrten der Costa Deliziosa und der Costa Diadema. Costa informiert die betroffenen Gäste und Reisebüros. Gästen wird eine Rückerstattung der Reisekosten gemäß der geltenden Gesetzgebung garantiert.

Costa setzt sich, wie bereits in den vergangenen Tagen angekündigt, für eine verantwortungsvolle und sichere Wiederaufnahme der Kreuzfahrten ab dem 6. September ein und beobachtet die Entwicklung der epidemiologische Situation fortwährend. Das Unternehmen hofft, ab Oktober auch Gäste anderer Nationalitäten wieder an Bord der Schiffe empfangen zu können.

Um das bestmögliche Urlaubserlebnis zu bieten und gleichzeitig die Sicherheit der Gäste, der Besatzung und der Bewohner der örtlichen Gemeinden zu schützen, hat Costa das Costa Sicherheitsprotokoll entwickelt, einschließlich neuer Betriebsverfahren als Reaktion auf die COVID-19-Situation. Unterstützt von einem Gremium unabhängiger wissenschaftlicher Experten im Bereich der öffentlichen Gesundheit, das von V.I.H.T.A.L.I. (Value in Health Technology and Academy for Leadership and Innovation), einem Spin-off der Università Cattolica von Rom, koordiniert wird, steht das Costa Sicherheitsprotokoll im Einklang mit den Gesundheitserlassen, die von der italienischen Regierung und den europäischen Behörden (EU Healthy Gateways) festgelegt wurden. Das Protokoll wird auf der Grundlage der Entwicklung des Szenarios und des medizinischen Wissens ständig aktualisiert.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Vom Burgund bis in die Provence: Herbst-Kreuzfahrt der MS Mistral auf Rhône und Saône

Pressemitteilung

Im Herbst 2020 nimmt die MS Mistral Kurs auf zwei der schönsten Regionen Frankreichs. Das Burgund und die Provence stehen im Mittelpunkt der Kreuzfahrt, auf die sich das Flussschiff der Reederei CroisiEurope begibt. Auf ihrem Weg von Chalon-sur-Saône bis nach Martigues ist die MS Mistral auf zwei Flüssen unterwegs – der Saône und der Rhône. Historische Städte wie Lyon, Avignon und Arles gehören ebenso zum Programm wie Ausflüge in die berühmten Weinlagen des Burgund und ins Naturreservat der Camargue. Die siebentägige Kreuzfahrt, die an verschiedenen Terminen im September und Oktober stattfindet, ist ab 1.028 Euro unter www.croisieurope.de buchbar.

Details zur Reise: 

Wie der Wein im Beaujolais angebaut wird, erfahren die Gäste der MS Mistral gleich zu Beginn der Reise, wenn das Schiff in Mâcon anlegt. Ein Ausflug führt in das mitten in den Weinbergen gelegene Museumsdorf „Hameau du Vin“. Weiter geht die Fahrt in die Metropole Lyon, die neben Zeugnissen ihrer 2000 Jahre alten Geschichte auch durch ihre moderne Architektur auf sich aufmerksam macht. Dort mündet die Saône in die Rhône, auf der die MS Mistral das Wein-Städtchen Tain l’Hermitage ansteuert. Ein weiterer Ausflug hat die Schluchten der Ardèche zum Ziel.  Der “Grand Canyon“ Frankreichs lässt sich am eindrucksvollsten am „Pont-d’Arc“ beobachten, einem 34 Meter hohen natürlichen Brückenbogen. Auf ihrem Weg nach Avignon wird die MS Mistral auch die größte Rhône-Schleusenanlage passieren. Mit der alten Papststadt Avignon und der Römerstadt Arles warten zwei Highlights der Provence auf die Kreuzfahrer. In der Hafenstadt Martigues, 30 Kilometer westlich von Marseille, endet die Kreuzfahrt.

Reise-Leistungen:

Die siebentägige Kreuzfahrt von Chalon-sur-Saône bis nach Martigues findet vom 21. bis 27. August, vom 2. bis 8. und vom 23. bis 29. September sowie vom 5. bis 11. Oktober 2020 statt. In umgekehrte Richtung von Martigues nach Chalon wird die MS Mistral vom 11. bis 17. Oktober unterwegs sein. Die Reise ist ab 1.028 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Im Reisepreis enthalten sind neben der Vollpension an Bord auch ein Galadinner sowie alle Landausflüge. Auf den Kreuzfahrten der Reederei sind alle Getränke zu den Mahlzeiten und an der Bar inklusive. 

Text: PM CroisiEurope/Anton Götten

TUI Cruises verlängert „Blaue Reisen“

Neu ab 13. September: Kreuzfahrten in die griechische Inselwelt

Pressemitteilung

  • Auch im September: „Blaue Reisen“ ab und bis Hamburg und Kiel
  • Neu: Kreuzfahrten in die griechische Inselwelt – mit Landausflügen
  • Auf Nummer sicher: Negatives COVID-19 Testergebnis künftig Pflicht

Die „Blauen Reisen“ gehen in die Verlängerung: Nach einem erfolgreichen Auftakt mit Reisen durch Nord- und Ostsee, zufriedenen Gästen und ohne Zwischenfälle stechen die Mein Schiff 1 und die Mein Schiff 2 auch im September weiter von Hamburg und Kiel aus in See. Kurzreisen sowie 5- bzw. 7-tägige Panoramafahrten in Richtung Nord- und Ostsee bieten erholsame Auszeiten mit viel Platz an Bord. Neu dazu kommen ab September 7-tägige Kreuzfahrten ab und bis Kreta mit Landausflügen.

Ab 13.09.2020 per Kreuzfahrt die griechische Inselwelt erkunden 

Auf den 7-tägigen Reisen mit der Mein Schiff 6 ab und bis Kreta können die Gäste nicht nur das Schiff mit allen Restaurants und Bars, Kulturangeboten und Sportmöglichkeiten genießen, sondern erstmals wieder Land und Leute erleben: Damit die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards auch hier eingehalten werden, erfolgen die Landgänge von Piräus, Kreta und Korfu aus bis auf weiteres ausschließlich durch, von TUI Cruises vermittelten, organisierten Landausflügen. Zusammen mit den örtlichen Landausflugsveranstaltern wird an einem attraktiven und vielfältigen Ausflugsprogramm gearbeitet, dieses steht voraussichtlich ab dem 24.08. zur Verfügung. Selbstverständlich sorgt TUI Cruises mit maximalen Ausflugskapazitäten dafür, dass jeder Gast die Möglichkeit auf einen Landgang hat und so ein Stück vom griechischen Spätsommer mit nach Hause nehmen kann.

Um während der gesamten Reise für größtmögliche Sicherheit und Komfort zu sorgen, werden die Kreuzfahrten nach Griechenland nur als Gesamtpaket inklusive An- und Abreise in eigens gecharterten Flugzeugen, die ausschließlich von Mein Schiff Gästen genutzt werden, angeboten. So stellt TUI Cruises sicher, dass die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards nicht nur an Bord der Schiffe, sondern über die gesamte Reise hinweg, eingehalten werden. Um unkontrollierte Kontaktpunkte mit anderen Reisenden zu vermeiden, ist eine individuelle Anreise nicht möglich.

Auf Nummer Sicher: Ab September nur mit negativem COVID-19 Testergebnis an Bord   

Die ersten Blauen Reisen der Mein Schiff Flotte haben es bewiesen: Mit maximaler Hygiene und gegenseitiger Rücksichtname hat TUI Cruises die Gesundheit der Gäste fest im Blick. Mit dem Start längerer Kreuzfahrten mit Landgängen geht die Hamburger Reederei einen Schritt weiter und auf Nummer sicher: Für vorerst alle weiteren Abfahrten der Mein Schiff Flotte (Abreisen ab September) benötigen Gäste ein negatives COVID-19 Testergebnis (PCR-Test). Die Kosten hierfür sind bereits im Reisepreis inkludiert. Über weitere Einzelheiten werden alle Gäste automatisch und rechtzeitig vor Reisebeginn informiert.

Hintergrund: Über das Gesundheits- und Hygienekonzept von TUI Cruises 

Die Gesundheit und Sicherheit von Gästen und Besatzung hat für TUI Cruises höchste Priorität. Die schrittweise Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs in Zeiten von Corona wurde entsprechend in monatelanger Vorarbeit vorbereitet: Gemeinsam mit medizinischen Experten wurde ein Gesundheits- und Hygienekonzept entwickelt und sämtliche Prozesse vor und während der Reise (u.a. verpflichtender Gesundheitsfragebogen, tägliche Temperaturchecks für Gäste und Besatzung), beim Check-In (u.a. verpflichtender digitaler Check-In, gestaffelte Check-In-Zeiten) und im Gäste- sowie Crew-Bereich zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften angepasst. Um die an Land üblichen Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Passagierkapazität an Bord zum Start auf maximal 60 Prozent begrenzt. Bereits bestehende und sehr hohe Hygienestandards wurden über zusätzliche Reinigung und Desinfektionsmaßnahmen sowie unter anderem das Aufstellen zusätzlicher Desinfektionsmittelspender ergänzt. Alle Vorsichtsmaßnahmen basieren auf den medizinischen Standards renommierter Institutionen wie dem Robert Koch-Institut (RKI), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und entsprechen den Leitsätze der Behörden zur Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs.

Die Besatzung wird zum eigenen Schutz und dem der Gäste getestet, ausführlich geschult und für ihren Einsatz an Bord ausgestattet. Bereits der Rekrutierungsprozess der Crew folgt strengen Regeln: Bevor neue Besatzung an Bord kommt, wird sie an Land getestet. Es kommen nur Besatzungsmitglieder an Bord, die negativ getestet sind und diese begeben sich zusätzlich in 14-tägige Einzel-Isolation auf einer Balkonkabine. Erst dann nehmen die Besatzungsmitglieder ihren Dienst auf. 

Auch für den Ernstfall ist TUI Cruises vorbereitet, hierbei wurden bestehende Strukturen und ohnehin schon sehr strengen Maßnahmen zur Prävention der Verbreitung von Viruserkrankungen nochmals verschärft und auf die aktuelle Situation hin angepasst. Es gibt seit jeher auf jedem Schiff ein eigenes Bordhospital mit geschultem Personal. Die gängige Besetzung durch deutschsprachiges Fachpersonal (jeweils zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern bzw. Krankenpfleger) wurde um den so genannten „Infection Control Officer“ aufgestockt. Dabei handelt es sich um eine Hygienefachkraft, die die Prozesse an Bord überwacht und die Besatzung schult. Bei einem Verdacht auf COVID-19 kann auf Minilabors an Bord zurückgegriffen werden, welche innerhalb von 70 Minuten ein COVID-19-Testergebnis liefern. Sollte sich ein Verdachtsfall bestätigen, wird die Person – Gast oder das Besatzungsmitglied – im Sinne der Gesundheit aller Personen an Bord – auf dem Schiff isoliert und schnellstmöglich zur weiteren Diagnose und Behandlung in eine geeignete Institution an Land gebracht, sofern notwendig auch per Notausschiffung. Hier greift TUI Cruises auf das weltweite Netzwerk eines Medizin-Logistikers zurück.

Buchungsinformationen

Die „Blauen Reisen“ sind ab sofort im Reisebüro und auf tuicruises.com buchbar. Die 7-tägigen Reisen ab und bis Kreta inklusive An- und Abreise mit Premium Alles Inklusive kostet bei Doppelbelegung pro Person im Wohlfühlpreis ab 1.299 Euro in der Balkonkabine und ab 1.899 Euro in der Suite.

Text: PM TUI Cruises

MV WERFTEN: Die Geschäftsführung informiert

Pressemitteilung

In einer turnusmäßigen Wirtschaftsausschusssitzung von MV WERFTEN wurde heute die Notwendigkeit zur Umsetzung eines Restrukturierungsprogramms angekündigt.

Die Geschäftsführung hat heute in einer turnusmäßigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses* von MV WERFTEN über die aktuelle wirtschaftliche Lage und Zukunftsperspektiven der Werftengruppe informiert. Dazu wurde die Notwendigkeit eines umfangreichen Restrukturierungsprogrammes angekündigt. Eckpunkte und Einzelheiten werden zeitnah in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern und unter Beteiligung von Experten erarbeitet und sollen anschließend zügig umgesetzt werden. Ziel des Restrukturierungsprogramms ist es, MV WERFTEN wirtschaftlich zu stabilisieren und in die Lage zu versetzen, das angepasste Bauprogramm sowie Schiffe der Universal Class unter den neuen Marktgegebenheiten zu bauen.

Parallel dazu läuft die Beantragung von Mitteln aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes. Der erfolgreiche Kreditantrag ist eine ebenso wichtige Voraussetzung für eine Umsetzung des Fortführungskonzeptes.

Die Kolleginnen und Kollegen von MV WERFTEN werden über die Mitarbeiter-App weiterhin regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

(*Der Wirtschaftsausschuss wird von den Betriebsräten gebildet und besteht aus sachkundigen Mitarbeitern und mindestens einem Betriebsratsmitglied und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Die Geschäftsführer informieren zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.)

Text: PM MV Werften

Oceania Cruises mit neuen Schulungsangeboten

Reiseversprechen weiterhin gültig

Pressemitteilung

Der Kreuzfahrtanbieter Oceania Cruises lädt Expedienten zu neuen Webinaren ein. Wer sich zeitlich lieber unabhängig schulen möchte, schreibt sich für die Online-Schulungen „Der Weg zum Erfolg“ unter www.oceaniacruisestraining.de ein. Vertriebspartnern wie Gästen gibt das Oceania Cruises-Reiseversprechen weiterhin die Sicherheit, dass es bei einer gegebenenfalls notwendigen Stornierung bis zu 15 Tage vor Abreise zu keinem finanziellen Verlust kommt. Denn, es wird ein Future Cruise Credit in Höhe von 100 Prozent des gezahlten Kreuzfahrtpreises gewährt. Zudem gilt: Sollte für die geplante Kreuzfahrt bis zum Abreistag eine weitere, von Oceania Cruises veröffentlichte und anwendbare Verkaufsaktion zusätzliche Preis- oder Leistungsvorteile gewähren, so kann diese wahrgenommen werden. 

Die Webinar-Termine und Themen im Einzelnen:

Dienstag, 1.9., 9.30 Uhr                    – Der Oceania Cruises Ultimate Sale         

Donnerstag, 3.9., 9.30 Uhr               – Das “Your World. Your Way.”-Erlebnis

Dienstag, 8.9., 9.30 Uhr                    – Genießen mit Oceania Cruises

Donnerstag, 10.9., 9.30 Uhr             – Oceania Next: 6 Schiffe – besser als neu

Dienstag, 15.9., 9.30 Uhr                  – Einmalige Reiseerlebnisse mit Oceania Cruises

Donnerstag, 17.9., 9.30 Uhr             – Beratungs- und Verkaufstipps für Oceania Cruises

Moderiert werden die jeweils dreißigminütigen Sessions von den Oceania Cruises-Experten Maik A. Schlüter, Business Development Director und Daniela Rameil-Erdl, Business Development Manager. Weitere Infos und Anmeldungen über AgencySales@oceaniacruises.com.

Text: PM Oceania Cruises