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Themenreisen auf dem Fluss – massgeschneidert von Excellence

Pressemitteilung

Mittelthurgau, führender Schweizer Anbieter für Reisen auf dem Fluss, präsentiert Europas grösstes Angebot für Themenreisen, massgeschneidert für Flussreisende mit der Passion für Kultur, Natur oder Sport – ein ganz individueller Luxus der Langsamkeit auf den beliebtesten Flussschiffen der Schweizerinnen und Schweizer, ab sofort buchbar.

Geteilte Freud‘ ist doppelte Freud‘ – das erleben Gäste auf den Themen-Flussreisen von Excellence. Gemeinsam mit über 50 Expertinnen, Prominenten und Meistern ihres Fachs teilen sie die Liebe zum Sport, zur Kultur, zur Natur. Seit Jahren bietet die Basler Reederei Europas umfangreichstes Angebot an Themen-Flussreisen. Für die kommende Saison gibt es viel Neues.

Foto: Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten

City Cruises – Europa neu sehen. Die interessantesten Städte Europas liegen allesamt an Wasserwegen. Kein Wunder – wie sonst hätten anno dazumal Handel und Wirtschaft entstehen können? Die kleinen Schweizer Excellence-Grandhotels ankern in den Stadthäfen von Europas Metropolen – und mit den Excellence-Themenreisen erleben Reisegäste weit mehr als die klassischen Sehenswürdigkeiten.

Ab aufs Land! Wildes Mündungsdelta, naturbelassene Flussauen. Mit botanisch versierten Begleitern und Gartenfachfrauen streunen Gäste durch Landschaften, wo Pflanzen und Tiere noch Raum und Schutz haben, wo Gärten zu wahrer Kunst werden. So wie an der grossen Expo Floriade ’22, wo die Niederlande ihre „Growing Green Cities“ zeigt.

Foto & Film, Kunst & Architektur und viel mehr. Impressionismus an der Seine, Jugendstil in Nancy, zeitgenössische Kunst in Metz, Roms Untergang in Trier. Und an Bord? Literatur, Sinatras Swing, die Comedy Days mit den besten Schweizer Komiker/innen, die Welt der Fotografie in Frankreich und den Donauländern – all das sind Neuheiten im Themenreisen-Programm 2022.

Apropos massgeschneidert … Auf dem Rhein geht es auf eine Tour de Couture mit der Stylistin Luisa Rossi mit Besuch im Atelier einer grossen Mainzer Modemacherin und durch die kreative Fashion-Szene von Köln und Düsseldorf.

Text: PM Reisebüro Mittelthurgau

Swan Hellenic rises to strong demand following success of SH Minerva’s maiden cruise

Pressemitteilung

Cultural expedition cruise pioneer schedules new February cruise and opens limited unused charter capacity to meet surge in demand. Staterooms and suites still available.

Today, Moday the 17th of January 2022, Swan Hellenic announced that the 9-day maiden cruise of its new ship SH Minerva had been a huge success, with guests expressing their delight both in person and in many enthusiastic social media posts during and after their cultural expedition cruise.Moreover, this fulsome appreciation wasn’t confined to just one or two aspects of the experience, but encompassed everything from the elegant comfort, innovative amenities, creative gourmet cuisine and artistic onboard entertainment, to the insightful expert lectures and thrilling zodiac expeditions. The photos you can see, say it all!

This is, of course, exactly what Swan Hellenic had planned for over many months, building a world-class team while its next-generation ice-class ship was being built. The resurgent expedition cruise pioneers were therefore delighted, but not surprised. What did, however, catch them unawares was the almost instantaneous surge in demand as word spread. 
Swan Hellenic has responded promptly, laying on a new 13-day polar cruise of the Antarctic Peninsula and South Shetland Islands, Beyond the Antarctic Circle, departing Ushuaia on the 20th of February, while also opening to bookings the limited remaining accommodation on its chartered 13-day Antarctic Peninsula Discovery Cruise , departing Ushuaia on the 8th of February. As a result, a choice of staterooms and suites is at present still available.
The company’s new wave of cultural expedition cruise aficionados thus have two opportunities to ride high on Swan Hellenic’s return, seeing what others don’t in unique experiences of Antarctica.

“SH Minerva’s maiden cruise exceeded our guests’ high expectations,” explained CEO Andrea Zito. “And we’re determined to keep going above and beyond, including by ensuring they can enjoy a great escape exactly when they want. That’s why we’ve created these extra opportunities for new guests to join our adventure right from the start.”

Text: PM Swan Hellenic

Eingelocht: Costa ist offizieller Kreuzfahrtpartner des RYDER CUP 2023 Costa startet neues Golf-Kreuzfahrtangebot: „Cruise & Golf“

Mit dem Ziel, sich in der Welt des Golfsports und seiner Fans zu etablieren, wird Costa Partner des wichtigsten Mannschaftsturniers im World Golf, dem . Ab sofort können Golfbegeisterte mit Costa in einigen der schönsten Golfclubs im westlichen Mittelmeer spielen und einen Urlaub auf der Costa Smeralda, dem innovativsten Schiff der Flotte, genießen.

Pressemitteilung

Costa Crociere ist offizielle Kreuzfahrtreederei des Ryder Cups 2023. Der Ryder Cup ist der wichtigste Mannschaftswettbewerb im Golfsport und findet vom 29. September bis zum 1. Oktober 2023 zum ersten Mal in Italien, im Marco Simone Golf & Country Club in Rom, statt. 

Mit der Ankündigung dieser exklusiven Partnerschaft stellt Costa auch ein neues Angebot vor, das sich speziell an Golf-Fans und ihre Familien richtet: Mit dem neuen „Cruise & Golf“- Angebot an Bord der Costa Smeralda haben Fans des Sports die Möglichkeit, während der Kreuzfahrtanläufe in einigen der schönsten Golf-Clubs in Italien, Frankreich und Spanien zu spielen. Zeitgleich können Familien im Urlaub den Service an Bord genießen oder bei den von der Reederei organisierten Ausflügen spannende Orte entdecken. Das neue „Cruise & Golf“-Angebot von Costa Kreuzfahrten wird ab Mai 2022 auf den einwöchigen Kreuzfahrten der Costa Smeralda im westlichen Mittelmeer verfügbar sein, bei welcher Savona, Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Palermo und Civitavecchia/Rom besucht werden. Buchungen sind ab 1. Februar möglich. Um das neue Angebot in Anspruch zu nehmen, müssen die Gäste lediglich eine Kreuzfahrt auf der Costa Smeralda buchen und ihrer Buchung eines der beiden Golfpakete hinzufügen, welche drei bzw. vier „Green Fees“ für den Zugang zu einigen der bekanntesten und beliebtesten Golfclubs im Mittelmeerraum beinhalten.

„Unsere Reisen sind darauf ausgerichtet, einzigartige und bereichernde Erfahrungen zu bieten, und die Kombination mit Golf passt perfekt zu dieser Philosophie. Unsere Partnerschaft mit dem Ryder Cup 2023, einem der populärsten Sportereignisse der Welt, wird es uns ermöglichen, alle Golfbegeisterten zu erreichen, während wir ihnen und ihren Familien mit unserer neuen ‚Cruise & Golf‘-Reise einen Urlaub bieten, der das Beste des Golfsports mit dem Besten der Kreuzfahrt verbindet“, so Roberto Alberti, SVP & Chief Commercial Officer von Costa Crociere. „‚Cruise & Golf‘ wird auch dazu beitragen, den lokalen Tourismus zu fördern, wenn man bedenkt, dass 6 von 10 Passagieren an die Orte zurückkehren wollen, die sie während der Kreuzfahrt besucht haben.“ 

Guy Kinnings, Ryder-Cup-Direktor und stellvertretender CEO der European-Tour[1]Gruppe, fügt hinzu: „Wir freuen uns, Costa Kreuzfahrten in der Familie der Ryder-Cup[1]Partner willkommen zu heißen. Der Ryder Cup ist ein Unterhaltungsevent, weshalb es sich anbot, mit Costa zusammenzuarbeiten, um ihren Gästen ein einmaliges Erlebnis zu bieten, wenn der Ryder Cup zum ersten Mal nach Italien kommt.“

Zu den ausgewählten Golfclubs in Italien gehören „Marco Simone“, der offizielle Austragungsort des Ryder Cups 2023; „Golf Nazionale“, das technische Zentrum des italienischen Golfverbands; „Olgiata Golf“, das bereits mehrmals Gastgeber der Italian Open war; „Acquasanta Golf“, einer der ältesten Golfclubs Italiens. In Spanien: der „Real Club de Golf El Prat“, in dem bereits 10-mal die Spanish Open ausgetragen wurden; der „PGA de Catalunya“, die Nummer 1 unter den Golfclubs in Spanien und einer der vier besten in Europa; der „Son Gual“, der zu den besten Golfclubs Kontinentaleuropas gehört; „Alcanada“, ein von Robert Trent Jones entworfener Golfplatz mit herrlichem Blick auf das Meer. In Frankreich: der „Golf d’Aix Marseille“, auf dem die renommiertesten nationalen Turniere ausgetragen werden; der „Golf Bastide de la Salette“ mit spektakulärem Blick auf die Garlaban-Bergkette und Marseille; der „Golf d’aix-en-Provence“ und der „Golf Sainte Baume“. Der „Marco Simone“, der „PGA de Catalunya“ und der „Alcanada“ werden zu einem Aufpreis angeboten, der bei der Buchung des Pakets hinzukommt.

Das „Cruise & Golf“-Angebot von Costa Kreuzfahrten ermöglicht es Freunden des Golfs, ein echtes „Easy Golf“-Erlebnis zu genießen. Denn zusätzlich zu den „Green Fees“ umfasst das Angebot eine Reihe von Sonderleistungen, die es den Gästen ermöglichen, das Golf- und Kreuzfahrterlebnis mit allen Annehmlichkeiten zu genießen. Dazu gehören beispielsweise ein spezieller Transfer vom Schiff zum Golfclub und zurück, eine bevorzugte Ein- und Ausschiffung zu Beginn und Ende der Kreuzfahrt, ein maßgeschneiderter Transport und die Aufbewahrung der Golfausrüstung an Bord, sowie ein Willkommenspaket in der Kabine.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Kostenlos stornieren bis 48 Stunden vor Abfahrt

Celebrity Cruises weitet „Cruise with Confidence“-Angebot aus und
bietet weiterhin eine Bestpreis-Garantie

Pressemitteilung

Um Kunden mehr Sicherheit bei der Reiseplanung zu geben, hat Celebrity Cruises ihr „Cruise with Confidence“-Programm verlängert. Damit können Kunden ihre Reise bis zu 48 Stunden vor dem Abfahrtsdatum kostenfrei stornieren. Sie erhalten eine Gutschrift für eine zukünftige Kreuzfahrt. Dieser „Future Cruise Credit“ gilt ein Jahr ab dem ursprünglichen Reisedatum. 

Außerdem bietet das Kreuzfahrtunternehmen bis zu 48 Stunden vor der Abfahrt eine Bestpreis-Garantie.

Das ausgeweitete „Cruise with Confidence“-Angebot gilt für alle bestehenden Buchungen und Neubuchungen bis zum 31. März und Abfahrten bis zum 30. September dieses Jahres. 

Weitere Details auf der Agenten-Plattform www.celebritycentral.de. Hier finden Reiseverkäufer auch jede Menge Verkaufs- und Marketing-Toolkits, Broschüren, Factsheets und E-Learning-Programme. 

Text: PM Celebrity Cruises

kreuzfahrten.de ist Testsieger für Seereisen in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien untersucht die zehn größten Kreuzfahrtportale

Pressemitteilung

kreuzfahrten.de ist das beste Kreuzfahrtportal in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV). Das Berliner Institut hat zehn führende Kreuzfahrtportale getestet und kreuzfahrten.de mit 94 Prozent Zielerreichung (Note 1,4) als Gesamtsieger ermittelt. Dabei erreichte das Portal als einziger Anbieter die Note Sehr gut und konnte vor allem in den Testkriterien Kundendienst und Angebotsbreite als bestes Portal punkten.

Insgesamt hat die Gesellschaft die zehn führenden Portale in Deutschland auf folgende Kategorien untersucht und verglichen: Angebotsbreite, Buchung und Transparenz, Preise und Konditionen sowie Kundendienst. Während alle Portale bei Preisen und Konditionen ähnlich gut abschnitten und 97 bis 100 Prozent der Ziele erreichten, gab es etwa beim Kundendienst erhebliche Differenzen. Hier lag die Zielerreichung bei 50 bis 95 Prozent. Den höchsten Wert erzielte kreuzfahrten.de. Auch bei der Angebotsbreite erreichte das Krombacher Unternehmen als einziger Anbieter 95 Prozent.

„Für unsere Mitarbeiter ist diese Studie eine große Auszeichnung,“ sagte Christine Fäth-Schubert, Vorstand der Nees-Reisen AG, die kreuzfahrten.de betreibt. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 40-jähriges Jubiläum. 1982 als Reisebüro und Veranstalter gegründet, ist Nees-Reisen seit 2002 als Spezialist für Kreuzfahrten aktiv.

Text: PM kreuzfahrten.de

SeaDream Yacht Club Announces State-of-the-Art Renovations

– Significant investment in refurbishment reflects SeaDream’s commitment to the guest luxury experience –

Pressemitteilung

Beginning March 26, 2022, SeaDream Yacht Club’s yacht SeaDream I will undergo a dramatic renovation mirroring the SeaDream II modernization completed in January 2022. “This project entails a total investment of more than $10 million and reflects SeaDream’s continued commitment to our guests’ comfort and optimal convenience,” says Andreas Brynestad of SeaDream Yacht Club. “During these unprecedented times, as the travel industry navigates the COVID-19 pandemic, we have spared no expense in our mission to deliver an elevated guest experience. We believe the time is ripe to put our investment dollars toward the evolution of SeaDream yachting.” 

SEADREAM I, Foto: enapress.com

Founded in 2001, SeaDream Yacht Club’s 56-stateroom twin yachts are highly regarded for their 5-star service, award-winning cuisine, and intimate onboard ambiance, with all activities offered in the open air. The renovation project includes numerous touchpoints, with each upgrade designed to align with the desires of today’s luxury traveler. Under the care of renowned European architects and designers, these meticulously crafted renovations provide guests with state-of-the-art technology, functional and enhanced stateroom space, and luxurious lounging areas on all decks, including Deck 6—now named the SeaClub.

Just a few of the dozens of upgrades include:

  • Complete renovation of all staterooms, starting from the bare steel, with the installation of all-new hardware and soft furnishings and streamlined storage areas that provide more comfortable, functional space.
  • State-of-the-art electrical upgrades in all staterooms, including USB/USBC charging ports, Wi-Fi, and sensor lighting—putting the world at guests’ fingertips.
  • New 55-inch LED TVs in all staterooms offering a wide selection of movies, TV channels, and infotainment system.
  • Gorgeous Burmese teakwood decking throughout all outside decks, mirroring a centuries-old yachting tradition of durability and luxury.
  • New Balinese Dream Beds, sun loungers, and stargazers handcrafted from timeless premium mahogany, complete with Loro Piana® Italian upholstery and cushions and bespoke Frette® Italian towels.
  • New TUUCI® designer parasols and hammocks on all outside decks.
  • Thoughtful detailing in crystal, woven lines, silver ice buckets, embroidered silk pajamas, and GIOBAGNARA serving trays deliver elegant finishing touches.
  • Two new couples Jacuzzis on Deck 6 forward provide unobstructed 360-degree views. Two new outdoor rain showers are perfect for cooling off after sunbathing.
  • An upgraded marina platform, unique to SeaDream yachts, for unprecedented guest enjoyment.
  • New Instagram wall invites guests to create and share their stories with friends and family while on board.

“The expression ‘yachting’ is not only a statement about size, it describes a lifestyle. SeaDream is evolving along with today’s luxury traveler, continuing our focus on attention to detail and the all-important impeccable service that defines yachting,” says Brynestad.

Text: PM SeaDream Yacht Club

Mit Wasserstoff-Brennstoffzellen: Northern Xplorer plant Zero Emission-Cruiser-Serie

Vor dem Hintergrund der ab 2026 für den Geirangerfjord und den Naeröfjord in Kraft tretenden Zero-Eimission-Verordnung plant das im Gebäude des Norwegischen Reeder Verbandes (NSA) in Oslo ansässige Start-up Northern Xplorer die Bestellung einer bis zu 14 Einheiten umfassenden Serie von 130 m-Kreuzfahrtschiffen für 250 Passagiere in 125 Kabinen mit voll-elektrischem Antrieb und Batteriespeicherung.

Rendering: Northern Explorer

Die Energieversorgung soll außer durch Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen auch durch erneuerbare Energieaus Windkraft- und Solaranlagen sowie während der Liegezeiten durch grünen Landstrom erfolgen. Die von skandinavischen Schiffsarchitekten entworfenen und mit ca. 100 Crewmitgliedern zu besetzenden Neubauten des Typs MM130, die ab 2024/2025 in Dienst gestellt werden sollen, sind nach Angaben von Northern Xplorer, damit in den künftig für umweltschädliche Kreuzfahrtschiffe nicht mehr zugänglichen weltweit ersten emissionsfreien Seegebieten einsetzbar, so der früher u.a. auch für Crystal Cruises und NCL tätige Rolf Andre Sandvik, Gründer und CEO des auf lokale Wertschöpfung abseits des Massentourismus setzenden Unternehmens.

Rendering: Northern Explorer

Zielgruppe sind Erwachsene über 45 Jahre, denen hoher Komfort und individuelle Erlebnisse an Bord bzw. auf See und an Land geboten werden sollen.

Die Aufbauhöhe wurde besonders niedrig gehalten, um auf Inland-Passagen auch niedrige Brücken unterfahren zu können. Für die diversen Zero-Emission-Technologien habe man Patente beantragt und für die Finanzierung bemühe man sich neben privaten Fonds auch um öffentliche Mittel bzw. Förderungen in Norwegen, Schweden und der EU und kooperiere mit Zulieferern, um die erforderlichen Innovationen zu unterstützen. Zu den Partnern gehören u.a. bereits Multi Maritime Norwegian Ship Design, ABB, GTI, NCE Maritime CleanTech, Norges Arktiske Universitet etc. Dem hinter dem Projekt stehendem Team gehören auch der Gründer der Ahoy Berlin 2.0 und früher für TUI Cruises tätige Designer Axel Brox, der für die Neubau-Abteilung verantwortlich Jan Helge Pille an, der der u.a. über Erfahrungen aus seiner Tätigkeit für Royal Caribbean und als ehemalige Senior Vice Präsident der Color Line verfügt. JPM

Auf Kreuzfahrt-Restart gut vorbereitet

Hafen Rostock erfolgreich durch die Pandemie

Trotz der Pandemie-bedingten Restriktionen ging im vergangenen Jahr mit insgesamt 30,48 Millionen Tonnen soviel Ladung wie noch niemals zuvor über die Kaikanten der Rostocker Häfen. Dagegen konnten in Warnemünde bei insgesamt 47 Anläufen von Kreuzfahrtschiffen nur knapp 100 000 Passagieren an Bord begrüßt werden. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch gut 600 000 Seereisende, die bei 196 Schiffsanläufen an oder von Bord gingen.

Foto: Rostock Port / Nordlicht

„Alle Beteiligten sind sehr gut auf die Wiederaufnahme der Kreuzschifffahrt in diesem Jahr vorbereitet“, so Rostock-Port-Geschäftsführer Jens A. Scharner. „Wir sind stolz, gemeinsam mit den Reedereien, Behörden und Dienstleistungsunternehmen im vergangenen Jahr sicheren Kreuzfahrttourismus ermöglicht zu haben.“

Mit der im Mai 2021 in Betrieb gegangenen Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde habe der Rostocker Hafen ein deutliches Zeichen für eine positive und nachhaltige Zukunft des Seetourismus gesetzt. An den beiden Warnemünder Liegeplätzen können damit zwei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden.

Scharner zeigt sich zuversichtlich, dass der Passagierreiseverkehr auf Fähr- und Kreuzfahrtschiffen im weiteren Verlauf der Pandemie wieder ein höheres Niveau erreichen wird.

Brei der Zukunftssicherung soll neben weiteren Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Schwerpunkt auf die Energietransformation gelegt werden. Man beabsichtige mit Partnern das erste Wasserstoffprojekt im Überseehafen Rostock zu etablieren.

„Wir nehmen unsere Verantwortung ernst, unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Maßnahmen zu entwickeln, die zur Klimaneutralität des Hafens und der Region beitragen, so Scharner. JPM

Silver Explorer verkauft

Es war ein Projekt, das seit mehr als fünf Jahren reifte. Gemeinsam mit anderen Investoren und ehemaligen Ponant-Mitarbeitern wie ihm gründete Philippe Videau Exploris, eine neue französische Kreuzfahrtgesellschaft. Ihr erstes Schiff wird die Silver Explorer sein, die das junge Unternehmen, dessen erstes Büro am 3. Januar in Paris eröffnet wurde, Ende November gekauft hat. Experten sprechen von einem Kaufpreis von 18 Mio. Euro.

Das in der finnischen Rauma-Werft gebaute, 1989 in Betrieb genommene und 2018 renovierte Expeditionsschiff ist 107,9 m lang und 15,8 m breit und hat eine Vermessung von 6072 BRZ. Es bietet Platz für bis zu 144 Passagiere, die von 118 Besatzungsmitgliedern bedient werden. Das Schiff verfügt über einen verstärkten Rumpf (Ice Class 1A-Zertifizierung), der sich gut für Polarkreuzfahrten eignet, die für Exploris von besonderem Interesse sind, und wird seit 2011 im Auftrag der italienischen Luxusreederei Siversea Cruises betrieben. Das Schiff war von deutschen Investoren gechartert worden, denen es gehörte. „Wir haben das Schiff von ihnen zurückgekauft und es wird derzeit für Silversea weiter betrieben. Am Tag der Eigentumsübertragung, dem 24. November, haben wir einen neuen Chartervertrag unterzeichnet“, erklärte Philippe Videau. Ein Bareboat-Charter, der derzeit bis zum 12. Oktober 2023 läuft.

Fuhr zwischen 2008 und 2011 als PRINCE ALBERT II, die heutige SILVER EXPLORER.
(Archiv), Foto: enapress.com

Das Schiff wird dann von Exploris übernommen und auf die Standards der neuen französischen Reederei umgestellt. „Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir seine erste Kreuzfahrt von Ushuaia aus am 10. Dezember 2023. Sie wird mit einer Saison in der Antarktis beginnen, soll dann im Frühjahr nach Europa zurückkehren und wird von Juni bis September 2024 Kreuzfahrten in die europäische Arktis, insbesondere nach Grönland, und dann in die kanadische Arktis unternehmen. Wir planen zwei Nordwestpassagen, auf der Grundlage einer Hin- und Rückfahrt, die uns die Möglichkeit gibt, uns neu zu organisieren, falls die Passage durch Eis blockiert wird, wie es vorkommen kann. Das Schiff wird auch auf dem Sankt-Lorenz-Strom nach Quebec und Montreal fahren und an Saint-Pierre und Miquelon (Anmerk. d. Red. französisches Überseegebiet bei Neufundland) vorbeikommen“.

Als das Projekt Ende 2016 initiiert wurde, war geplant, mit neuen Schiffen zu beginnen. Daraufhin wurden verschiedene Optionen in Betracht gezogen, unter anderem mit europäischen und chinesischen Werften. „Das war der ursprüngliche Plan und wir haben viel Arbeit in die Entwicklung neuer Schiffe gesteckt. Aber die nötigen Finanzmittel zu finden, ist sehr kompliziert, und mit der Gesundheitskrise ist es noch schwieriger geworden“, gesteht Philippe Videau. Das im Oktober 2017 gegründete Unternehmen Exploris wurde schließlich im Juni 2020 geschlossen, um ein Jahr später nach einer Neuausrichtung des Projekts neu gegründet zu werden. „Wir haben unsere Strategie geändert und beschlossen, unsere Tätigkeit vernünftiger und sanfter mit einem bestehenden Schiff zu beginnen“. Wir kauften also die Silver Explorer. Aber mit dem feinen Unterschied, dass die Explorer zwei Jahre lang bei Silversea bleiben sollte, um die Einnahmen aus dem Chartergeschäft für den Start des Unternehmens zu verwenden. „Die Einnahmen werden dazu verwendet, die Management- und Marketingstruktur aufzubauen. Wir befinden uns mitten in der Startphase, indem wir neue Mitarbeiter einstellen und Anfang Januar unser erstes Büro in Paris eröffnen. Das Team besteht bereits aus 18 Personen, einschließlich der Investoren und der neuen Mitarbeiter.

Neue Schiffe ab 2025 erwartet

Exploris wird mit der aktuellen Silver Explorer beginnen, die ihren Namen ändern wird, wenn sie in das Unternehmen eintritt, aber das Unternehmen möchte später auch neue Schiffe haben. „Das bleibt unser langfristiges Ziel. Je nach den Ergebnissen des ersten Betriebsjahres wollen wir die nötigen Mittel aufbringen, um ein oder zwei neue Schiffe zu bestellen, die wir ab 2025 haben wollen. Die Schiffe werden speziell für dieses Projekt zugeschnitten sein und eine geringe Größe haben, d. h. „100 bis 120 Passagiere maximal“.

Neue Schiffe, die sich natürlich in puncto Umweltfreundlichkeit auszeichnen müssen. Und in dieser Hinsicht ist die Verzögerung des Neubauprojekts vielleicht eine gute Sache, da sich die Technologie so schnell weiterentwickelt. „Die Minimierung der Umweltauswirkungen ist ein sehr wichtiges Thema, und wir arbeiten seit mehreren Jahren daran. Man sieht übrigens, dass sich die Lösungen zur Dekarbonisierung und zur Behandlung von Schadstoffemissionen derzeit sehr schnell entwickeln, mit Dingen, die man sich vor kurzem noch nicht hätte vorstellen können. Wir beobachten also sehr aufmerksam, was passiert, und werden versuchen, so gut wie möglich zu sein. Im Moment denke ich, dass es nicht eine Lösung, sondern mehrere Lösungen geben wird, d. h. wir werden verschiedene Technologien mischen müssen. Wir müssten von einem diesel-elektrischen Antrieb ausgehen, aber wir sehen, dass sich Wasserstoff sehr schnell entwickelt, dass Batterien immer leistungsfähiger werden und dass das Segeln zurückkommt. Es wird zweifellos mehrere Dinge geben, die man kombinieren muss, wobei ich weiß, dass die Verringerung der Umweltverschmutzung meiner Meinung nach auch über eine geringere Kapazität erfolgt“.

Diese Begrenzung der Anzahl der Passagiere an Bord passt voll und ganz in das Konzept, das Exploris entwickeln möchte, das auf das sehr hohe Niveau und eine bestimmte Vorstellung von Kreuzfahrten abzielt. „Aus Rentabilitätsgründen gab es in den letzten Jahren einen Trend zu größeren Expeditionsschiffen, die oft 200 bis 250 Passagiere an Bord haben. Für uns ist das zu viel, insbesondere in Polargebieten wie der Antarktis, wo die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig an einem Ort an Land aufhalten dürfen, auf 100 begrenzt ist. Das bedeutet, dass man mehrere Gruppen bilden muss, das ist zeitaufwendig, erfordert eine schwere Logistik, da man mit Zodiacs hin und her fahren muss, und es genügt eine Windböe, damit die nächste Gruppe nicht an Land gehen kann. Dies führt zu Frustration bei den Passagieren, aber man muss auch an die Besatzung und die Teams denken, die die Gäste begleiten und betreuen, wie z. B. Naturforscher. Da die Personalausstattung oft sehr optimiert ist, haben die Teams eine sehr hohe Arbeitsbelastung und viel Druck, was nicht befriedigend ist und auch problematisch sein kann, vor allem in feindlichen Gebieten. Wir wollen zu dem zurückkehren, was wir früher gemacht haben, d. h. Reisen, bei denen man sich Zeit nimmt, die man genießt und bei denen sowohl die Passagiere als auch die Teams voll und ganz zufrieden sind. Natürlich ist dieser Ansatz wirtschaftlich nicht unbedingt optimal, aber ich glaube, dass wir in eine Zeit kommen, in der die Rentabilität um jeden Preis ihre Grenzen gezeigt hat“.

Vincent Groizeleau/Mer et Marine

Frank Del Rio: „Wir sind am Wendepunkt“

Vollständige NCLH-Flotte soll bis zum späten Frühjahr wieder fahren

Screenshot NCL Event vom 13. Januar 2022

Frank Del Rio, Präsident und CEO von Norwegian Cruise Line Holdings, wandte sich gestern in einem Webinar an Vertriebspartner, Reisebüros und Medien. Er sprach mit Dr. Scott Gottlieb, dem ehemaliger Kommissar der U.S. Food and Drug Administration und Vorstandsmitglied von Pfizer und Vorsitzender des SailSAFE Global Health and Wellness Council von Norwegian Cruise Line Holdings.

„Die letzten beiden Jahre waren schrecklich“, sagte Del Rio. „Seit dem Beginn von Omikron gab es viele Schlagzeilen, viel negative Presse.“

COVID auf Schiffen zieht immer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich, da die Fälle auf Flughäfen, in Hotels, Restaurants, Themenparks und bei anderen Freizeitaktivitäten nicht erfasst werden.

Das Unternehmen, das die Marken Norwegian, Regent und Oceania betreibt, habe aber keine Kosten gescheut, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

„Wir haben die strengsten Protokolle in der ganzen Tourismusbranche. Und wir planen, die gesamte Flotte des Unternehmens bis zum späten Frühjahr in Betrieb zu nehmen.“

„Das Virus breitet sich schnell aus, verschwindet aber auch schnell wieder.“, fügte er hinzu.

Del Rio sagte, dass die unterschiedlichen Sicherheitsvorschriften für die Kreuzfahrtindustrie der Branche geschadet hätten. Er habe aber den Vertriebspartner gesagt, dass es nicht an der Zeit sei, aufzugeben.

„Im Augenblick gibt es an einigen Orten Peaks mit den höchsten Werten“, sagte Scott Gottlieb. Er meinte, dass die Omikron-Welle in einigen Teilen der USA ihren Höhepunkt erreicht habe und in einigen Regionen des Landes in wenigen Wochen wieder auftreten werde, bevor die Fälle zurückgingen. „Aber wir sind am Wendepunkt.“ In Verbindung mit neuen Behandlungsmethoden sollte dies ein positives Bild für die Zukunft zeichnen.

Im Cruisebereich habe die Kreuzfahrtindustrie die Möglichkeit, die Umgebung exakt zu kontrollieren und ein sicheres Umfeld zu schaffen. „Dabei haben wir stark in Therapien und Tests an Bord investiert“.

Del Rio räumte ein, dass das Omikron-Timing einen dämpfenden Effekt auf die aktuellen Buchungen hatte.

Dr. Gottlieb erwähnte, dass er zuversichtlich sei, dass das Virus in diesem Sommer geringer sein werde, die Menschen wieder auf Reisen gehen würden. „Das Vertrauen der Gäste wird wieder zunehmen“.

Norwegian Cruise Line Holdings Präsident und CEO Frank Del Rio, Screenshot.

Dies verheißt Gutes für Europa und Alaska-Kreuzfahrten, die sich in der kritischen Verkaufswelle befinden. Gottlieb merkte an, dass er für den Sommer eine Familienkreuzfahrt plant und selbst kleine Kinder hat.

„Kreuzfahrten bieten eine Umgebung, in der man das Risiko sehr gut einschätzen kann“, sagte Gottlieb, weil die Reedereien umfassend testen und verpflichtet seien, Fälle zu melden.

NCLH habe stark in Therapeutika und hochwertige Tests investiert. Die drei Marken des Unternehmens haben weiterhin umfassende Impfvorschriften.

Die Omikron-Fälle gingen laut Gottfried an der Ost- und Westküste der USA zurück, obwohl im Mittleren und Süd-Westen immer noch mit dem Schlimmsten gerechnet werden muss. Hier gäbe es einige Wochen Verspätung.

Der Experte geht davon aus, dass dies die letzte COVID-19-Infektionswelle sein wird, wenn nichts Unvorhergesehenes eintritt, und fügt hinzu, dass er bei Delta fälschlicherweise dasselbe dachte. Aber Virologen seien mehr der Meinung, dass wahrscheinlich keine weiteren Virenstämme zu erwarten seien.

Del Rio versicherte, dass Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises auch weiterhin Gesundheit und Sicherheit an erste Stelle setzen würden. „Safety first. Wir gehen kein Risiko ein“, sagte er.

Er macht sich Sorgen über Länder mit geringer Immunität – vor allem China, wo es außerhalb von Wuhan kaum Immunität und einen weniger wirksamen Impfstoff gibt.

„Man kann davon ausgehen, dass 2022 das letzte Jahr der Pandemie ist“, so Gottlieb. COVID würde dann zu einer Epidemie werden, wie die Grippe, wahrscheinlich eine saisonale Angelegenheit und dank Impfungen, Tests und Therapeutika vielleicht sogar weniger verbreitet als die Grippe.

Frank Del Rio: „Wir haben dieses Monster zwei Jahre lang ertragen, jetzt ist nicht die Zeit, um aufzugeben“, sagte er.