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Regent Seven Seas Cruises® kündigt größte Suiten-Upgrade-Aktion ihrer Geschichte an

Zweikategorien-Suiten-Upgrade „Upgrade Your Horizon“ auf allen Schiffen und Destinationen verfügbar

Pressemitteilung

Mit „Upgrade Your Horizon“ hat die führende Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises® eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen. Gäste, die zwischen dem 4. Januar und 28. Februar 2021 eine ausgewählte Kreuzfahrt buchen, erhalten ein Zweikategorien-Suiten-Upgrade, bis hin zu einer Penthouse Suite. Mit der Aktion können Reisende das unvergleichliche Regent-Erlebnis in einer neuen Dimension erleben. Gäste können beispielsweise in der Einschiffungsstadt von einer kostenfreien Hotelübernachtung vor Beginn der Kreuzfahrt profitieren, wenn sie ihre Suite auf eine Concierge Suite upgraden. Oder sie upgraden ihre Suite auf eine luxuriös ausgestattete Penthouse Suite und genießen dadurch zusätzliche Leistungen und Annehmlichkeiten wie einen persönlichen Butler. Gäste aus Europa, die sich für eine Suiten-Kategorie zwischen Deluxe Window Suite und Master Suite entscheiden, profitieren außerdem von einer reduzierten Anzahlung in Höhe von nur zehn Prozent, ausgeschlossen sind hierbei Grand Voyages und Weltreisen.

„Nach einem beispiellosen Jahr wollten wir die Reiseoptionen für unsere Gäste nicht einschränken. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, mit Upgrade Your Horizon die großzügigste Suiten-Upgrade-Aktion, die es jemals bei Regent gab, anzubieten. Das Upgrade ist auf alle verfügbaren Schiffe und Destinationen anwendbar „, so Jason Montague, Präsident und CEO von Regent Seven Seas Cruises. „Regent ist bekannt dafür, ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten, bei dem jeder Luxus inbegriffen ist. Der ausgezeichnete Service wird dank unseres kostenfreien Zweikategorien-Suiten-Upgrades auf der durch den Gast gewählten Reise auf ein noch höheres Niveau gehoben.“

Darüber hinaus wurde die Regent Reassurance, die es Reisenden ermöglicht, aus beliebigen Gründen bis zu 15 Tagen vor dem Abreisedatum zu stornieren und eine hundertprozentige Gutschrift für zukünftige Kreuzfahrten zu erhalten, für alle Buchungen, die bis zum 31. Januar 2021 getätigt und alle Reisen, die bis zum 31. Oktober 2021 stattfinden, verlängert.

Foto: Regent Seven Seas Cruises

Den eigenen Horizont rund um den Globus erweitern

Upgrade Your Horizons bietet Gästen die Möglichkeit, auf jedem Schiff und an jedem Zielort ein noch höheres Maß an Luxus und In-Suite-Service zu genießen. Nachfolgend hat Regent Seven Seas Cruises eine Urlaubs-Wunschliste zusammengestellt, um Gäste bei der Wahl ihres nächsten unvergleichlichen Erlebnisses, bei dem jeder Luxus inklusive ist, zu unterstützen. Für noch mehr Inspirationen sind weitere hunderte verschiedene Routen weltweit auf www.rssc.com aufrufbar.

Die in allen Häfen kostenlosen und unbegrenzten Landausflüge runden Regents ständig wachsendes Angebot an bereits im Preis inbegriffenem Luxus perfekt ab. Gäste können sich außerdem auf eine Gourmetküche in verschiedenen Spezialitätenrestaurants sowie Abendessen im Freien, im Preis inbegriffene erlesene Weine und Spirituosen, eine täglich mit Softdrinks und alkoholischen Getränken aufgefüllte Minibar in der Suite, ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm, unbegrenzten Internetzugang sowie kostenlosen Wäscheservice und inkludierte Trinkgelder für das Personal freuen.

Afrika

Wines, Dunes & Wildlife

Seven Seas Voyager®

Rundreise Kapstadt

6. Dezember 2022 – 15 Nächte

Die eindrucksvollen Steppen Afrikas dienen als unglaubliche Kulisse für diese Kreuzfahrt, die mit einer kostenfreien, drei Nächte dauernden Tour an Land beginnt oder endet und Häfen in Südafrika, Namibia und Mosambik ansteuert. Gäste der Kreuzfahrt Wines, Dunes & Wildlife können aus bis zu 20 kostenlosen Landausflüge wählen, darunter eine Entdeckungstour der majestätischen Wüste Namib in Walvis Bay/ Namibia, und ein Ausflug ins Tal der tausend Hügel in Durban/Südafrika, bei dem Reisende mehr über die Lebensweise der dort ansässigen Zulu Kultur erfahren können.

Alaska

Glaciers and Glories of Alaska

Seven Seas Mariner®

Von Vancouver nach Seward

18. Mai 2022 – 7 Nächte

Der spektakuläre Hubbard-Gletscher, die üppigen grünen Wälder und die reiche Tierwelt der Inside Passage – all das erwartet Reisende auf der Kreuzfahrt Glaciers and Glories of Alaska. Bis zu 58 kostenlose Landausflüge werden angeboten, angefangen vom Meeresfrüchte-Festessen mit Dungeness-Krabben, Muscheln und Shrimps in Ketchikan bis hin zur Fahrradtour durch den Regenwald in Skagway.

Foto: Regent Seven Seas Cruises

Asien

Culture and Cuisine of Asia

Seven Seas Explorer®

Von Bali nach Bangkok

4. Februar 2022 – 14 Nächte

Neben der Erkundung faszinierender südostasiatischer Ziele in Malaysia, Singapur und Vietnam haben Gäste die Möglichkeit, ihre Reise mit einem kostenfreien drei Nächte dauernden Programm an Land vor der Kreuzfahrt in Bali/ Indonesien oder einem kostenfreien drei Nächte dauernden Programm an Land nach der Kreuzfahrt in Bangkok/Thailand, zu erweitern. Die Kreuzfahrt Culture and Cuisine of Asia beinhaltet bis zu 41 kostenlose Landausflüge, bei denen Gäste zum Beispiel den Hersteller von Singapurs Nationalbier, die Tiger Brauerei, besichtigen, oder den Tunnel von Củ Chi in der vietnamesischen Hauptstadt Ho Chi Minh City bestaunen können.

Australien & Neuseeland

Kangaroos, Koalas & Dragons

Seven Seas Explorer

Von Sydney nach Bali

19. Januar 2022 – 16 Nächte

Die Kreuzfahrt Kangaroos, Koalas & Dragons ist Teil der Jungfernsaison der Seven Seas Explorer in Australien, welche auch Ziele in Neuseeland beinhaltet. Die Reise beginnt in Sydney/ Australien, und endet in Bali/ Indonesien und beinhaltet bis zu 32 inkludierte Landausflüge sowie ein kostenfreies drei Nächte dauerndes Programm an Land in einem der beiden faszinierenden Anlaufhäfen. Zu den Highlights zählen eine Wein- und Käseverkostung auf 427 Metern Höhe in Mooloolaba/ Australien und ein Entdeckungsausflug in Indonesien, bei dem sich Gäste auf die Suche nach Komodowaranen, auch bekannt als die Drachen von Komodo, begeben.

Seven Seas Explorer, Foto: enapress.com

Kanada und Neuengland

First Glimmer of Fall

Seven Seas Navigator®

Von New York nach Montréal

9. September 2022 – 11 Nächte

Auf der Kreuzfahrt First Glimmer of Fall erleben Gästen das prächtige und vielfältige Farbenspiel des herbstlichen Kanadas und Neuenglands. Bei dieser Kreuzfahrt werden bis zu 70 kostenfreie Landausflüge angeboten, darunter ein Spaziergang durch die heiligen Hallen der Harvard University in Boston, Massachusetts sowie ein spannender Einblick in die Geheimnisse eines Konditormeisters im Rahmen eines Workshops zur Herstellung von Toffee in Sydney, Nova Scotia.

Karibik

The Caribbean: East to West

Seven Seas Splendor™

Rundreise Miami

13. Januar 2022 – 21 Nächte

Die Kreuzfahrt The Caribbean: East to West findet an Bord des Schiffes statt, welches den Luxus perfektioniert – der Seven Seas Splendor, die Anfang 2020 ihre Schiffstaufe gefeiert hat. Das Schiff steuert 14 Häfen in der Karibik an, darunter Destinationen wie Castries in St. Lucia im Osten und Santo Tomás de Castilla in Guatemala im Westen sowie die Privatinseln Great Stirrup Cay auf den Bahamas und Harvest Caye in Belize. Unter den 146 kostenfreien Landausflüge finden sich unter anderem eine entspannende Yoga Session im Regenwald von Colonial Roseau/ Dominica und eine abenteuerreiche Quad-Tour durch den Dschungel von Cozumel/ Mexiko.

Seven Seas Mariner, Foto: enapress.com

Mittelmeer

Delights of Greece & Turkey

Seven Seas Explorer

Von Athen nach Jerusalem

24. Mai 2022 – 12 Nächte

Die Übernachtungen an Land in Istanbul in der Türkei und Jerusalem in Israel sind nur zwei der Gründe, warum die Kreuzfahrt Delights of Greece & Turkey ein absolutes Muss für Luxusreisende ist. Während der Reise entdecken Gäste vier Länder im östlichen Mittelmeer ohne einen einzigen Tag auf See zu verbringen. Die 73 angebotenen kostenfreien Landausflüge lassen außerdem die antike Geschichte und Kultur wieder lebendig werden. Schätze im Überfluss gibt es im Archäologischen Museum von Zypern in Nikosia, welches Gäste vom zyprischen Limassol aus besuchen können. Im Heiligen Land können unzählige Sehenswürdigkeiten, wie unter anderem Betlehem und Nazareth, die sich in und um Ashdod und Haifa in Israel befinden, besucht werden.

Nordeuropa

The Sights of St. Petersburg

Seven Seas Splendor

Rundreise Stockholm

26. August 2022 – 10 Nächte

Das als „Fenster zum Westen“ bekannte St. Petersburg in Russland steht wegen seiner unentdeckten Kultur und seiner faszinierenden, fesselnden Geschichte schon lange ganz oben auf der Wunschliste vieler Luxusreisender. Die Kreuzfahrt The Sights of St. Petersburg gibt Gästen nicht nur die Möglichkeit, die außergewöhnliche Stadt im Rahmen von zwei Übernachtungen an Land zu erkunden, es werden außerdem Orte in Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen angelaufen. Bis zu 48 kostenfreie Landausflüge stehen auf dem Programm, darunter Führungen durch das Eremitage Museum und das Haus Fabergé in St. Petersburg sowie die Erkundung des mittelalterlichen Ortes Visby in Schweden mit dem Fahrrad.

Foto: Regent Seven Seas Cruises

Südamerika

Brazil’s Beaches & Jungles

Seven Seas Voyager

Von Buenos Aires nach Miami

19. Februar 2022 – 31 Nächte

Die Kreuzfahrt Brazil’s Beaches & Jungles beinhaltet eine Übernachtung an Land in Montevideo in Uruguay und Stopps in 15 Häfen in Brasilien, einschließlich einer sieben Nächte dauernden Erkundungstour durch den Amazonas. Zusätzlich werden innerhalb der Reise Orte in der Karibik, Fort-de-France auf Martinique und Gustavia auf St. Barts angesteuert. Gäste können außerdem an einem kostenfreien drei Nächte dauernden Programm an Land vor der Kreuzfahrt in Buenos Aires teilnehmen sowie bis zu 54 kostenfreie Landausflüge genießen. Während einer Übernachtung in Rio De Janeiro können Reisende mit einer Seilbahn auf den Gipfel des berühmten Zuckerhuts fahren. Eine weitere Übernachtung im brasilianischen Manaus bietet die Gelegenheit, Kaimane im Amazonas zu beobachten.

Weitere Informationen unter www.rssc.com

Text: PM Regent Seven Seas Cruises

Royal Caribbean Group Extends Suspension of Cruising

Pressemitteilung (Englisch)

Royal Caribbean Group (NYSE: RCL) continues to focus on the healthy and safe return to cruising for guests, crew and the communities we visit. As we work closely with the Centers for Disease Control and Prevention and government authorities around the world toward this shared goal, we are extending the suspension of certain sailings for our cruise lines. 

The following schedule reflects adjustments to our upcoming 2021 itineraries. 

Royal Caribbean International:

  • Suspending sailings through April 30, including Spectrum of the Seas from February 16 through February 28
  • Excluding Quantum of the Seas

Celebrity Cruises:

  • Suspending sailings through April 30, including the May 1 transatlantic cruise on Celebrity Apex
  • May through October 2021 Europe and transatlantic cruises on Celebrity Edge and Celebrity Constellation will also be suspended

Silversea Cruises:

  • Suspending through April 1

Azamara:

  • Suspending sailings through April 30

Royal Caribbean International’s Quantum of the Seas resumed sailing in Singapore last month with the local government’s CruiseSafe Certification. The certification confirms the three- and four-night Ocean Getaways meet the comprehensive health and safety requirements developed by the Singapore government.

Royal Caribbean Group continues to work with our Healthy Sail Panel of globally recognized scientific and medical experts to come back stronger, and we look forward to welcoming our guests back on board.

We are reaching out to our guests and travel partners to share further details and address any questions or concerns they may have. For more information, visit the cruise lines’ websites: 

Azamara: www.azamara.com, Celebrity Cruises: www.celebritycruises.com, Royal Caribbean www.royalcaribbean.com and Silversea: www.silversea.com.

Text: PM Royal Caribbean Group

nicko cruises: Vasco da Gama Buchungsstart 22. Januar 2021

Die Vasco da Gama hatte auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt bisher nur einen kurzen Auftritt. Die 1993 für Holland America Line in Dienst gestellte Statendam wurde nach dem dortigen Ausscheiden, zunächst von 2015-2019 als Pacific Eden für Kreuzfahrten ab/bis Australien eingesetzt. Ab Juni 2019 wehte kurzzeitig die Flagge von Transocean Kreuzfahrten am Hauptmast, bevor das 219m lange und 55.877 BRZ große Kreuzfahrtschiff von Mystic Cruises erworben wurde. Ab Sommer 2021 wird das klassische Kreuzfahertschiff von nicko cruises vermarket und bleibt dem deutschsprachigen Markt somit erhalten.

Zunächst unsichere Zukunft

Nach dem kurzen Debut bei Transocean Kreuzfahrten, steht das für eine Belegung von rund 1.000 Passagieren ausgelegte Kreuzfahrtschiff still. Die Zukunft der Vasco da Gama, die aufgrund ihrer mittleren Größe und angenehm geringen Passagierzahl als klassisches Kreuzfahrtschiff bezeichnet werden kann, war zunächst sehr ungewiss. Nach der Insolvenz von Cruise & Maritime Voyages (CMV), sowie entsprechend des deutschen Ablegers Transocean Kreuzfahrten, ereilte bereits drei der sechs CMV-Kreuzfahrtschiffe ein unerfreuliches Schicksal. Die Magellan, die Marco Polo und auch die in Deutschland sehr beliebte Astor wurden an Abwrackwerften verkauft. Die Zukunft der Astoria und der Columbus ist ungewiss. Die Vasco da Gama entging nicht zuletzt aufgrund ihres vergleichsweise guten Zustands diesem Schicksal und wurde vom portugiesischen Unternehmen Mystic Invest für rund 10 Millionen Euro ersteigert. Zur Unternehmensgruppe Mystic Invest gehören zum Beispiel die Werft Westsea Shipyard in Viana do Castelo, Portugal, das portugiesische Touristikunternehmen Douro Azul sowie nicko cruises und die amerikanische Atlas Ocean Voyages.

Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Routen und Preise der Einführungssaison

Die Routen und Preise der Einführungssaison kündigt nicko cruises für den 22. Januar 2021 an. Etwas später, nämlich ab dem 25. Januar 2021, wird der Einführungskatalog verfügbar sein. Nicko cruises kündigt an, dass alle Aspekte, welche die Kunden an nicko cruises besonders schätzen, auch an Bord der Vasco da Gama eingeführt werden sollen. Die Vasco da Gama wird unter portugiesischer Flagge fahren und hauptsächlich auf den deutschen Markt ausgerichtet sein, teilt nicko cruises darüber hinaus mit. Die Vasco da Gama soll Häfen anlaufen, die von großen Megalinern nicht angelaufen werden können.

Eines der wenigen, klassischen Kreuzfahrtschiffe

Wenn die Vasco da Gama wieder in See sticht, ist es eines der wenigen, klassischen Kreuzfahrtschiffe, das sich auf dem deutschen Markt noch in Fahrt befindet. Vergleichbare, klassische Kreuzfahrtschiffe bietet dann zum Beispiel noch Phoenix Reisen mit der Artania, Amadea, Amera und Deutschland an. Dazu die Ocean Majesty von Hansa Touristik und die renovierte Hamburg von Plantours Kreuzfahrten. Nicko cruises verspricht für die Vasco da Gama ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

VASCO DA GAMA, Foto: enapress.com

Weitere Aspekte:

  • Die Bordsprache wird Deutsch sein und das Produkt wird hauptsächlich auf den deutschen Markt ausgerichtet sein.
  • Klassisch-schönes Schiff mit einer Belegung von maximal 1.000 Passagieren.
  • Zeit für Entdeckungen in den Häfen durch verlängerte Liegezeiten.
  • Spezielle Angebote und Kabinen für Alleinreisende & auch für Familien.
  • Die meisten Reisen in der Einführungssaison beginnen und enden in Deutschland und führen ins Baltikum oder entlang der norwegischen Küste. D.h. kurze Anreise nach Hamburg, Kiel und Bremerhaven.
  • Es soll attraktive Begrüßungsrabatte geben.

Routendetails noch nicht bekannt

Um welche Routen es sich im Detail handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Man darf in sofern gespannt sein, um welche Destinationen es sich handelt, zudem derzeit noch nicht bekannt ist, welche Länder im Sommer wieder Kreuzfahrt- oder allgemein Tourismus zulassen werden. Insbesondere Norwegen dürfte hier eine entscheidende Rolle für die Kreuzfahrtsaison in Nordeuropa 2021 spielen. OA

Swan Hellenic: Weltweites Wachstum mit neuem USA-Büro

Pressemitteilung

  • Kreuzfahrt: Swan Hellenic nur ein Jahr nach Neustart weltweit aufgestellt
  • Neues Büro in Fort Lauderdale für USA, Kanada und Mexiko verantwortlich

Weniger als ein Jahr nach dem Neustart ist die Kultmarke SWAN HELLENIC für die künftigen Expeditions-Kreuzfahrten bereits weltweit aufgestellt. Nach Büros in Düsseldorf, London, Monaco, Hongkong sowie Partnerschaften für Indien, Australien und Japan, eröffnet SWAN HELLENIC heute eine Niederlassung in Fort Lauderdale für die wichtigen Märkte in den USA, Kanada und Mexiko. Die Leitung als General Manager übernimmt mit Tom Russel ein exzellent vernetzter Kenner der Kreuzfahrtbranche.

Auch das weitere Team um Tom Russel ist ein Who is Who der Branche: Mitchell Schlesinger als Sales Director, Andrea Corman als Director Customer Relation und Nick Giersdorf als Director Marketing & Digital. Allesamt mit erfolgreichen Stationen bei anderen Expeditions- und Kreuzfahrtreedereien.

Für Alfredo Spadon, Senior Vice President Global Sales and Marketing, mit Sitz in Düsseldorf, ist die Expansion auf den USA-Markt sehr wichtig: „In der Vergangenheit waren die USA von größter Bedeutung für SWAN HELLENIC. Deshalb sind wir sehr stolz auf das versierte Team für diesen sehr wichtigen Markt, um auch hier unseren hohen Standard vertreten zu können.“

Bereits im Dezember nimmt die legendäre Marke SWAN HELLENIC mit dem neuen Luxus-Expeditionsschiff »Minerva« wieder Fahrt auf. Die Premieren-Kreuzfahrt des 5-Sterne-Schiffs führt pünktlich nach der Taufe unter den Londoner Tower Bridge in die Antarktis – zur Sonnenfinsternis. Aber SWAN HELLENIC baut nicht nur die »Minerva«, sondern zwei weitere 5-Sterne-Neubauten folgen noch im Jahr 2022. Alle erbaut auf der Helsinki Shipyard Oy.

Unter dem Motto: „Sehen, was andere nicht sehen!“ führen die Routen in die entlegensten Regionen der Erde: Entlang des mächtigen Jenissei-Flusses im Norden Sibiriens, ebenso wie in arktisch und antarktische Gewässer oder in den Südpazifik. Mit skandinavischem Design, weitläufigen Decks, Kabinen mit großen Balkonen, hervorragenden Lektoren und Gastrednern sowie einem All-Inklusive-Konzept setzt SWAN HELLENIC auf Luxus für ein internationales, reiseerfahrenes und kulturinteressiertes Publikum.

Weitere Informationen: www.swanhellenic.com

Text: PM Swan Hellenic

Hapag-Lloyd Cruises veröffentlicht neue Routen für 2022/2023

Pressemitteilung

  • 127 Luxus- und Expeditionsreisen
  • 37 Premierenhäfen 
  • Die neue Expeditionsklasse mit drei Schiffen, 71 Reisen, darunter sieben Premierenrouten
  • Ab sofort unverbindliche Vormerkungen

Neues Jahr, neue Vorfreude: Hapag-Lloyd Cruises präsentiert erstmalig auf www.hl-cruises.de/vorschau die neuen Routen der gesamten Flotte mit fünf Schiffen für die Saison von Oktober 2022 bis September 2023. Ab sofort können sich Reisehungrige mit Vormerkungen für die Reisen der zwei Luxus- und drei neuen Expeditionsschiffe Vorfreude verschaffen. Beliebte Klassiker, exotische Premierenrouten und abwechslungsreiche Formatreisen mit Anläufen in Metropolen und unberührten Regionen stehen auf dem Programm. Ausführliche Informationen und Preise werden in den Katalogen veröffentlicht, die für die Expeditionsreisen im März und für die beiden Luxusschiffe im April erscheinen. Der Buchungsstart erfolgt mit Katalog-Erscheinung. 

Die weltweit einzigen Fünf-Sterne-Plus Luxusschiffe: Gleich 56 Reisen stehen bei den zwei Luxusschiffen von Hapag-Lloyd Cruises, EUROPA und EUROPA 2, auf dem Fahrplan der Saison 2022/2023. Attraktive Formatreisen von sportlich über kulturell bis hin zu musikalisch, vielfältige Kulinarik und ein Routing rund um die ganze Welt erwartet die Gäste auf den Reisen der Luxusschiffe, die vom Berlitz Cruise Guide 2020 mit Fünf-Sterne-Plus ausgezeichnet sind. 

Die EUROPA nimmt nach 15 Jahren wieder Kurs auf Brasilien. Eine neue und besondere Kombination ist die Route von Australien nach Manila, die den roten Kontinent mit der Inselwelt der Philippinen verbindet. Wie alle Schiffe der Hapag-Lloyd Cruises Flotte verfügt die EUROPA über einen geringen Tiefgang. Dieser ermöglicht 14 Erstanläufe in kleineren Häfen, darunter Fernziele wie Coquimbo (Chile) oder Nahziele wie Newhaven (Edinburgh). Für Erstfahrer bieten sich zwei viertägige Mittelmeerkreuzfahrten an. Wer über längere Zeit verfügt, hat die Möglichkeit mehrere Etappen an Bord zu bleiben, die längste Etappe dauert 62 Tage. Neu für diese Gäste ist ein inkludiertes An- und Abreisepaket in der Business-Class. 

Auf vielfachen Gäste-Wunsch bereist die EUROPA 2 erneut Japan und kombiniert dies mit einer Premiere: Erstmals steuert sie Tianjin als Ausgangspunkt für einen Ausflug in die Metropole Peking an. Hier warten unter anderem die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer darauf, entdeckt zu werden. Freunde der bunten Unterwasserwelt und Safariliebhaber dürfen sich auf die Route freuen, die von den Seychellen nach Kapstadt führt. Diese Reise ist zugleich ein IN2BALANCE Format. Ausgewählte Coaches und Trainer präsentieren innovative Trainingsmethoden und fernöstliche Entspannungstechniken. Darüber hinaus vermitteln sie neueste Erkenntnisse in Ernährungsfragen. 

Die neue Expeditionsklasse: Eis oder Tropen, nah oder fern, kurz oder lang
Drei baugleiche Expeditions-Schiffe mit individuellem Charakter auf 71 außergewöhnlichen Routen umfasst das Expeditionsprogramm 2022/2023. Großer Pioniergeist, Natur pur und gänzlich unbekannte Ziele sowie ein reger Austausch mit Experten an Bord zeichnet die Reisen der drei kleinen Expeditionsschiffe, HANSEATIC nature, HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit aus. Entlegene Sehnsuchts-Ziele wie die Antarktis, der Amazonas oder die Inside Passage in Alaska sind Highlights im Programm. Darüber hinaus gibt es sieben Premierenrouten, darunter eine Rundreise mit Start und Ende direkt auf den Azoren mit der erst 2021 zur Flotte stoßenden HANSEATIC spirit, dem dritten Schwesterschiff der neuen Expeditionsklasse. Auf der Expedition nach Hokkaido und Sibirien an Bord der HANSEATIC nature findet erstmals ein Passagieraustausch in Tomakomai an der Südostseite Hokkaidos statt. Dadurch wird im Anschluss die japanische Nordinsel erstmalig umrundet, bevor es weiter nach Sibirien geht. Neu sind ebenfalls gleich vier Reisen auf den Great Lakes zwischen Kanada und den USA mit der HANSEATIC inspiration. Dank der besonderen Bauweise mit einfahrbaren Brückennocks passiert sie spielerisch die zahlreichen Schleusen und Kanäle durch die Seenlandschaft, während sich die Gäste von der Wendigkeit des kleinen Schiffes überzeugen können.


Reisebeispiele:

EUROPA: Von Barbados nach Panama-Stadt
Innerhalb von 50 Tagen umrunden die Gäste einmal Südamerika und verbringen auch Weihnachten an Bord. Die Reise startet in Barbados und sieht unter anderem Stationen in Rio de Janeiro, den Falklandinseln und Valparaíso vor. Vom 03.12.2022 bis 22.01.2023 (50 Tage). 

EUROPA 2: Von den Seychellen nach Kapstadt
Türkisblaues Wasser und wilde Tiere kombiniert diese Reise von Mahé, Praslin, La Digue, Antsiranana (Madagaskar), Nosy Be (Madagaskar), Richards Bay, Durban, Port Elizabeth, Mossel Bay nach Kapstadt. Vom 12.10.2022 bis 29.10.2022 (17 Tage). 

HANSEATIC inspiration: Von Kangerlussuaq/Grönland nach Kangerlussuaq/Grönland
Auf den Spuren großer Abenteurer führt diese Premieren-Expedition durch die nördliche kanadische Arktis nach Grönland. Ein Höhepunkt ist der seltene Besuch der Westseite von Ellesmere Island; üblicherweise wird die Ostseite angefahren. Die Route führt u.a. über Baffin Island, Beechey Island, Westküste Ellesmere Island (mit Norwegian Bay, Eureka, Axel Heiberg Island), Grönland. Vom 22.8.2023 bis 09.09.2023 (18 Tage).

Text: PM Hapag-Lloyd Cruises

Kreuzfahrtschiff „Costa Victoria“ geht als nächster Cruiser in den Schrott

Symbolträchtiges letztes Kreuzfahrtschiff vom Bremer Vulkan nimmt Kurs auf Aliaga

Nun also doch: Was viele Beobachter schon seit längerer Zeit erwartet hatten, trifft nun wohl doch in den nächsten Tagen ein: Das zweitälteste Kreuzfahrtschiff von Costa Crociere, die 1996 in Bremen und Bremerhaven erbaute Costa Victoria geht nun doch in den Schrott. Mehrere internationale Medien berichten derzeit darüber, dass das Kreuzfahrtschiff in den nächsten Tagen unter dem Namen St. Victoria im Anhang des Offshore-Schleppers VOS Chablis in das türkische Aliaga zur endgültigen Verschrottung überführt wird. Da auf dem Schiff schon seit einiger Zeit keine nautische und technische Crew mehr vorhanden ist, wählt man für die Überführung zur Abwrackwerft die Überführung mit dem Hochseeschlepper. Aktuell sollen Arbeiter damit beschäftigt sein, dass antriebslose Schiff mit Positionslichtern auszurüsten, die Abfahrt ist für die nächsten Tage vorgesehen.

Nach dem Abbruch einer Kreuzfahrt im Indischen Ozean im Februar 2020 lag die Costa Victoria zunächst im italienischen Hafen von Civitavecchia auf. Im Juni verholte das Schiff nach Piombino und Costa bestätigte dann offiziell auch, dass das Kreuzfahrtschiff an eine Tochtergesellschaft des genuesischen Unternehmens San Giorgio del Porto verkauft wurde. Seitdem lag das Schiff in Piombino auf. San Giorgio del Porto betreibt unter anderem Reparaturwerften in Marseille und in Genua. So wurde beispielsweise dort im vorletzten Winter auf der Werft in Genua auch die Costa neoRiviera zur AIDAmira umfangreich umgebaut. Beobachter gingen zunächst von einem möglichen Umbau zum Hotelschiff für die Costa Victoria aus. Doch es kamen auch schon im Sommer Zweifel auf, dass die Werftengruppe vielleicht nur als Zwischenhändler für einen Weiterverkauf an eine Schrottwerft fungiert. Somit kommt die letzte Fahrt des Schiffes zur Abwrackwerft nicht ganz überraschend.

Die Costa Victoria war nicht nur für die damaligen Vulkan-Werften im Unterweserraum ein sehr bedeutendes Kreuzfahrtschiff, sondern auch in der Geschichte von Costa, denn mit diesem Schiff verschaffte sich das Unternehmen vor einem Vierteljahrhundert den Zugang ins moderne und internationale Kreuzfahrtgeschäft. 

Das 252 Meter lange Kreuzfahrtschiff war zum Anfang der 90er Jahre einer der Gründe für den späteren Zusammenbruch des größten deutschen Werftenverbundes, dem Bremer Vulkan. Mit der Costa Victoria und dem geplanten Schwesterschiff Costa Olympia wollte der Vulkan-Verbund seinerzeit Fuß in dem aufstrebenden Segment der Kreuzfahrtindustrie Fuß fassen. Das letzte Kreuzfahrtschiff vom Bremer Vulkan war die Europa, die im Jahr 1981 an Hapag Lloyd, damals auch schon mit einem erheblichen Verlust für die Werft, abgeliefert wurde. 

In der weiteren Folge führte der Auftrag der Costa Victoria zum Zusammenbruch des sowieso schon finanziell auf wackeligen Beinen stehenden Vulkan-Verbundes und dem Verlust von tausenden Arbeitsplätzen in ganz Norddeutschland. Bremer Tageszeitungen bezeichneten das Schiff später als „Sargnagel“ für den Bremer-Vulkan. Doch der Vulkan, früher Stammwerft des Norddeutschen Lloyds, wollte sich mit diesem Auftrag als Vorzeigewerft für den Kreuzfahrtschiffbau präsentieren, koste es, was es wolle.

Für einen Spottpreis von damals nur 600 Millionen Mark bestellte Costa Crociere die Costa Victoria und stellte weiterhin einen zweiten Auftrag und damit viel Arbeit für den Vulkan-Verbund in Aussicht, die als Costa Olympia in Fahrt kommen sollte. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Costa Victoria nach nur 600 Tagen abgeliefert werden sollte. Weitere Mitbewerber hatten bei diesem Auftrag für ein Schiff mit einer Kapazität für 2250 Passagiere aufgrund des niedrigen Preises und der sehr kurzen Bauzeit schon gleich abgewunken, nur der Vulkan-Verbund hatte bei diesem Projekt angebissen. Das Schiff mit der Baunummer 1107 mit einer Breite von 36,15 Metern sollte mit den Abmessungen noch gerade durch die alten Panamaschleusen passen und war schon sehr stark auf den US-Markt ausgerichtet. 

Mit der Vulkan-Stammwerft in Bremen-Nord gingen auch die weiteren Verbund-Werften Schichau-Seebeckwerft und Lloyd-Werft in Bremerhaven sowie STN Systemtechnik Nord an den Akkordbau. So fertigte Schichau-Seebeck die Sektionen für die vordere Schiffshälfte, der Bremer Vulkan die hintere Sektion mit der Antriebsanlage und die Elektronik kam von Systemtechnik Nord. In Spitzenzeiten ackerten bis zu 1800 Beschäftigte unter der Leitung vom Projektingenieur Werner Lüken, der später Chef der Lloyd-Werft wird, an dem Schiff. Anfang September 1995 wird der Rohbau des Schiffes dann von Bremen-Nord nach Bremerhaven zur Lloyd Werft überführt. Hier erfolgt die Fertigstellung des Schiffes. Trotz unglaublicher Geschichten, die sich nach dem Vulkan-Konkursantrag aus dem Februar 1996, am Rande auf dem Bau abspielten, gelingt es der Lloyd Werft, nur vier Wochen später als ursprünglich festgelegt, die Ablieferung der Costa Victoria. Glücklicherweise konnte sich seinerzeit die Lloyd-Werft mit knapper Not aus dem Konkursstrudel des Vulkan heraushalten. 

Die Costa Victoria mit einer Vermessung von 75.051 BRZ war bei der Ablieferung das zu der Zeit größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff und legte den Grundstein für ein bis dahin unbekanntes Geschäftsfeld für die Lloyd Werft, den Schiffsneubau. Mehrere hundert Zuschauer verfolgen dann am 13. Juli 1996 an der Columbuskaje in Bremerhaven die feierliche Taufe der Costa Victoria. Doch als die grüne Magnumflasche Champagner von der Taufpatin Carla Costa an diesem Samstag am knallweißen Bug zerplatzen lässt, bedeutet das auch das Ende für den Bremer Vulkan und fast 2000 Werftarbeiter gehen nach der Ablieferung von zwei weiteren Containerschiffen in die Arbeitslosigkeit. 

Ganz einfach stellte sich seinerzeit aber auch die Finanzierung der Costa Victoria nicht dar, hatte der Reeder doch aufgrund der bekannten Probleme des Vulkan eine besonders gute Verhandlungsposition. So kam es, dass der Bremer Vulkan als Anzahlung ein ehemaliges Passagierschiff der Reederei Costa erhielt. Denn um die Costa Victoria zu bezahlen, übergab Costa dem Bremer Vulkan das Kreuzfahrtschiff Eugenio Costa als Teilzahlung. Dieser Deal kam zustande, da der Bremer Vulkan unbedingt den Auftrag für das zweite Schiff erhalten wollte. Doch es waren Nachverhandlungen notwendig, da die italienische Lira inzwischen um 20 Prozent abgewertet worden war und so der Erlös des Vulkan erheblich niedriger ausgefallen wäre, als zunächst angenommen. Da bot der Vulkan seinem Kunden einen atemberaubenden Deal an: Die Werft kaufte die damals schon 29 Jahre alte Eugenio Costa, für insgesamt 50 Millionen Mark. Sogleich charterte Costa das Schiff zurück. Der Vertrag sollte rückdatiert vom 31.12.1994 an für zweieinhalb Jahre gelten, bis zur Ablieferung der Costa Olympia, die für Mitte 1997 geplant war. Vulkan-Werft-Geschäftsführer Heinz-Jörg Glahr bestätigte damals diesen Deal, sagte aber auch, dass solche Finanzierungskonstruktion „ganz normal“ sein. Denn durch die Höhe der Charter, so Glahr seinerzeit, mache sich die Eugenio Costa für den Vulkan bezahlt. Dabei sollte die Charterrate für die zweieinhalb Jahre bei 20 Millionen Mark liegen. Doch schon im November 1996, mit der Indienststellung der Costa Victoria, wurde die Eugenio Costa bei Costa ausgemustert. Im Rahmen der Insolvenzabwicklung konnte der Bremer Vulkan das Schiff dann im Jahr 1997 für einen nicht genannten Preis an die britische Gesellschaft Lowline Shipping verkaufen, die es dann später an Direct Cruises verchartern.

Zurück zur Costa Victoria, zweimal kehrt das symbolträchtige Schiff dann nochmals an die Unterweser zurück: Anfang 2004 lag das Schiff für mehrere Wochen für Wartungs- und Umbauarbeiten im Trockendock der Lloyd Werft, zu der Zeit passierte gerade die Havarie der Pride of America an der Ausrüstungspier der Lloyd Werft. Bei der Costa Victoria wurden damals an insgesamt 242 Außenkabinen auf den Decks 9 und 10 sowie für die vier Minisuiten auf Deck 11 nachträglich Balkone von bis zu neun Quadratmeter Größe eingebaut. Denn seit der Ablieferung des Schiffes im Jahr setzte sich in der Kreuzfahrtindustrie der Trend zu Balkonkabinen immer mehr durch. Schließlich gab es dann im Mai 2008 noch einen nicht geplanten Kurzbesuch in Bremerhaven, legte die Costa Victoria doch aufgrund von technischen Problemen an der Antriebsanlage mitsamt 1.900 Passagieren im Trockendock der Lloyd Werft an. Die Passagiere mussten auf der Werft von Bord gehen und wurden anschließend mit Bussen zum Kreuzfahrtterminal gefahren. 

Das Schwesterschiff der Costa Victoria ist übrigens die heutige Norwegian Sky, denn nach dem Konkurs des Vulkan war Costa vom Kaufvertrag der Costa Olympia zurückgetreten. Lloyd Werft Geschäftsführer Werner Lüken war es seinerzeit in umfangreichen Verhandlungen gelungen, den monatelang in Bremen vor sich hin rostenden Rumpf für 46 Millionen Mark aus der Konkursmasse des Vulkan-Verbundes zu erwerben und fertig bauen. Von 1998 bis zum Juli 1999 entstand daraus auf der Lloyd Werft die Norwegian Sky für die Norwegian Cruise Line. Ein weiteres Schwesterschiff, aufbauend auf den gleichen Bauplänen der Costa Victoria folgte dann noch im Jahr 2000, die Norwegian Sun, wobei der Rumpf auf der MTW-Werft in Wismar (heute MV-Werften) entstand. ChrEck

Norwegen weitet Lockdown aus

Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg bleibt bei ihrem harten und kompromisslosen Kurs in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Am 5. Januar musste deshalb auch die Color Line die Beförderung norwegischer Passagiere bei Kurzkreuzfahrten einstellen.

Nach dem zweiten Lockdown im September hatte die Regierung der Reederei zumindest die Beförderung von norwegischen Passagieren auf der Route Oslo-Kiel erlaubt. Da aber auch in Norwegen die Infektionszahlen weiter steigen, sind auch dort jetzt alle touristischen Reiseaktivitäten bis auf weiteres untersagt.

Die Color Magic steuerte deshalb am 5. Januar einen Liegeplatz in Oslo an und bleibt zusammen mit ihrer bereits seit November aufliegenden Schwester Color Fantasy an der Pier.

Nur die Frachtfähre Color Carrier pendelt weiter zwischen Oslo und Kiel. Auf einer Pressekonferenz stimmte Solberg die Norweger auf einen längeren Kampf gegen die Pandemie ein. Zu Fragen für den Sommer machte die Regierung noch keine Ansagen und verwies auf die Gesundheitsbehörden.

Bei der Color Line Zuvor hatte es im Dezember elf positive Corona-Tests in der Crew der Color Magic gegeben. Die Fähre musste eine Woche in Oslo an der Pier bleiben.

In Norwegen gelten seit dem 6. Januar auch strenge Kontaktbeschränkungen. Alkohol darf nicht mehr in der Öffentlichkeit getrunken werden und in Innenräumen dürfen bei öffentlichen Veranstaltungen nur noch zehn Besucher zusammenkommen.

Die Fähren nach Dänemark sowie die Flughäfen sind aber weiterhin geöffnet. Anders als in Deutschland bleiben in Norwegen auch die Restaurants weiter geöffnet. Freizeitaktivitäten wie der Wintersport sind ausdrücklich erlaubt.

Die Color Magic hatte bis zur Einstellung im Schnitt 900 bis 1000 Passagiere als Kreuzfahrtgäste befördert. Die Passagiere durften in Kiel aber weder von Bord noch Kontakt mit deutschem Personal haben.

Als direkte Konsequenz hatte die Reederei am 6. Januar 500 Mitarbeiter von den Schiffen entlassen. Zuvor waren im Herbst bereits 1000 der rund 2200 Mitarbeiter entlassen worden. Vier der sieben Schiffe der Flotte liegen jetzt auf. FB

Meyer Werft will Technologieführerschaft ausbauen

Ziel ist das emissionsfreie Kreuzfahrtschiff

Trotz der durch die Corona-Pandemie erzwungenen Einschränkungen will die zu den Weltmarktführern im Bau von Kreuzfahrtschiffen gehörende Papenburger Meyer Werft den durch Auftragsstreckungen und Nachfragerückgang entstandenen Spielraum nutzen, sich für die Zeit nach der Krise zukunftsfähig aufzustellen.

Schon früh hatte die Werft, die zu ihrem 225jährigen Jubiläum am 28. Januar 2020 noch auf ein gut gefülltes Orderbuch und ab 2024 geplante Anschlussaufträge zurückblicken konnte, auf die Krise reagiert: Durch vielfältige Corona-Präventionsmaßnahmen wurde die Gesundheit der Beschäftigten gesichert. Gleichzeitig mussten zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, um die wirtschaftliche Stabilität der Werft zu erhalten. Ein Investitionsstopp, ein umfangreiches Sparpaket, die Reduzierung von befristet eingestellten Mitarbeitern und das Instrument der Kurzarbeit sowie deutlich weniger Beschäftigte von Lieferanten schafften zunächst ein wenig Planungssicherheit bis Ende Juni 2021.

Gleichzeitig wurde intensiv mit den Reedereien die zeitliche Streckung der bestehenden Aufträge verhandelt. So konnten bis jetzt Stornierungen von Aufträgen und betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden. Trotz aller widrigen Umstände gelang es 2020 zwei Schiffe abzuliefern. Im September und Oktober 2020 konnten die beiden Neubauten Iona an P&O Cruises sowie die Spirit of Adventure an Saga Cruises zu übergeben. In den nächsten Jahren sollen weitere innovative Großprojekte umgesetzt werden.

„Unser gestrecktes Auftragsbuch erlaubt es, uns für die Zukunft aufzustellen. Diese Chance müssen wir nutzen. Unser gesamtes Team hat auch 2020 gemeinsam mit unseren vielen Partnern gezeigt, mit welcher Motivation wir trotz aller Herausforderungen unsere Projekte realisieren“, so Meyer Werft-Geschäftsführer Thomas Weigend. Trotz des Sparpaketes stelle man die Weichen in Richtung Zukunft für die Zeit nach der Corona-Pandemie. Mit dem neuen Logistikzentrum werden die Materialtransporte noch besser koordiniert und Kosten für sonstige Lagerflächen gesenkt.

Auch um die Technologieführerschaft bei Kreuzfahrtschiffen weiter auszubauen, arbeitet die Werft an neuen Lösungen: An der Brennstoffzellentechnologie und weiteren technischen Innovationen auf Passagierschiffen wird intensiv geforscht, um den Weg zum emissionsfreien Kreuzfahrtschiff zu ermöglichen. Auch 2021 sollen wieder zwei Kreuzfahrtschiffe abgeliefert werden. Die Odyssey of the Seas für Royal Caribbean International liegt bereits an der Ausrüstungspier. JPM

Grünes Licht für drittes Stabilisierungspaket: TUI will alle 16 Kreuzfahrtschiffe in diesem Jahr reaktivieren

Foto: Jens Meyer

„Unser integriertes Geschäftsmodell ist intakt und der Tourismussektor wird auch nach der Krise eine Wachstumsindustrie bleiben. Wir werden schlanker, agiler und digitaler aus dieser Krise hervorgehen und auf den Erfolgspfad der vergangenen Jahre zurückkehren“, stellte der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Tourismuskonzern TUI, Friedrich Joussen, vor der am 5. Januar 2021 virtuell durchgeführten außerordentlichen Hauptversammlung fest, auf der die Aktionäre eine Kapitalerhöhung und finanziellen Hilfen für den von der Coronapandemie stark gebeutelten Konzern zustimmten. Mit der inzwischen von der EU-Kommission erteilten Genehmigung für deutsche Staatshilfen bis zu 1,25 Mrd. Euro ist der Weg für den Einstieg des Bundes bei TUI frei.

„Für das von den Steuerzahlern getragene Risiko werde der Staat eine hinreichende Vergütung erhalten und die Unterstützung mit Auflagen verbinden, um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen“, stellte die zuständige EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager klar. Zu den 1,25 Mrd. Euro gehört nach Angaben der EU-Kommission eine stille Beteiligung in Höhe von 420 Mio. Euro, die der Bund in Aktien umwandeln und sich so an TUI beteiligten könnte. Zudem, umfasst das Paket demnach eine nicht wandelbare stille Beteiligung von bis zu 680 Millionen Euro sowie eine wandelbare Optionsanleihe in Höhe von 150 Mio. Euro. Der Konzern hatte bereits von weiteren staatlichen Hilfen profitiert. Einschließlich privater Mittel wurden ihm mittlerweile rd. 4,8 Mrd. Euro an Unterstützung zugesprochen.

„Der Markt ist intakt, wir dürfen aktuell unser Geschäft gar nicht oder nur sehr eingeschränkt ausüben“, begründet Joussen die notwendigen Maßnahmen. Der Konzern rechnet bereits in diesem Jahr mit einer kräftigen Wiederbelebung des in der Corona-Krise eingebrochenen Reisemarktes.

„Alle unsere Marktforschungen zeigen, dass es eine enorme Sehnsucht der Menschen gibt, nach dieser schwierigen Corona-Zeit wieder schöne Reisen machen zu können“, sagte Joussen der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Durch die angelaufenen Impfungen könnten Reiserestriktionen insgesamt stark fallen. Er kündigte an, alle 16 Kreuzfahrtschiffe des Konzerns in diesem Jahr wieder einzusetzen. Bis Ende Februar 2021 mussten jedoch abermals nahezu alle Reisen abgesagt werden. Lediglich Fahrten nach den Kanaren mit der Mein Schiff 2 und der Mein Schiff 1 waren davon ausgenommen. Wegen eines zu erwartenden noch schwachen ersten Halbjahres werde 2021 ein Übergangsjahr sein, erst 2022 sei damit zu rechnen, dass sich die Tourismusbranche wieder auf dem Niveau des Rekordjahres 2019 erhole, so seine Einschätzung. JPM

„Frei nach Vorne sehen“

ATI World in Alzenau ist einer der wichtigsten Reisevermittler im Luxuskreuzfahrtenmarkt für den deutschsprachigen Bereich. Inhaber und Geschäftsführer Jürgen Kutzer im Interview zur aktuellen Situation, der Entwicklung seiner Firma und den Aussichten im Markt.

Was hat Sie bewogen, ATI zu gründen und Ihr gesamtes Berufsleben mit der Reise- und insbesondere der Luxusreiseindustrie in Form von Kreuzfahrten zu widmen?

Die Reiselust muss von meiner Mutter kommen – abgesehen davon, dass mir die Flucht aus Breslau noch heute als nicht so schöne Reise im Gedächtnis ist. Wir sind als arme ,,Kirchenmäuse“ auf der Ladefläche eines LKW bis München zu den Großeltern oder im Zug bis an die Grenzen, da wir bei der Bahn ein Mal im Jahr einen Freifahrt-Schein hatten. Später bin ich mit einem gemieteten Fahrrad und Zelt vom Jugendamt durch Frankreich gefahren. Die Welt von Alaska bis Feuerland zumindest in Gedanken und in der Planung zu entdecken – auch wenn es nicht durchführbar war – hat mir immer Freude bereitet. Mit 19 bin ich zu Fuß durch Griechenland, mit 20 auf die Cheops-Pyramide geklettert und dann mit 50,- DM in Beirut gestrandet ohne Rückfahrschein.

In meinen späteren Beruf als Nuklear-Verkaufsingenieur wurde mit dem Niedergang der Nuklear-Industrie eine Neuorientierung notwendig. Ich habe dann 1977 meine Reiselust zum Beruf gemacht und dies nie bereut. Als Silversea auf die Aviation & Tourism International-Vertriebskette zukam und später auch Ponant Cruises, haben wir uns intensiv als Generalagent um den Aufbau der damals unbekannten Produkte eingesetzt und dies beständig im oberen Segment erweitert.

Jürgen Kutzer, GF und Gründer ATI World. Foto: privat

Sie vertreten namenhafte Reedereien, die im oberen Preissegment bzw. im Luxusbereich agieren. Wie wählen Sie Ihre Kooperationspartner (die Reedereien und Veranstalter) aus, mit denen Sie arbeiten möchten?

Wir haben uns bewusst auf ein bestimmtes, oberes Segment bei Kreuzfahrten und individuelle Reisen wie nach Bhutan (das wir einige Zeit als auch Tourismus Office vertreten haben) konzentriert, da wir nur hier den notwendigen, personellen Service bieten können. Interessanterweise haben wir uns selbst nie um eine Erweiterung unserer Palette bemüht, sondern wurden immer von den Reedereien/Veranstaltern um Zusammenarbeit gebeten. Grundsätzlich prüfen wir jedes Angebot, ob es zu uns passt. So sind wir bei den nostalgischen Göta Kanal-Schiffen zu einem der besten Agenten geworden. Was man persönlich liebt kann man auch mit Begeisterung verkaufen.

Was heißt Luxus für Sie persönlich und was gehört einfach dazu?

Dies wurde ich schon vor 25 Jahren gefragt. Luxus ist was wohl etwas was über den normalen Lebensstandard hinaus geht und für Jeden unterschiedlich. Wir haben gerade einer Familie in Simbabwe einen Brunnen bohren lassen, damit die Kinder nicht mehr 1 Kilometer zur Wasserstelle laufen müssen. Für die Familie dort jetzt vielleicht Luxus, für uns eine gedankenlose Selbstverständlichkeit.

Ich persönlich mag das Wort nicht, auch wenn wir es durch die Vorlagen der Veranstalter-Produkte verwendet haben, aber jetzt bewusst möglichst nicht mehr nutzen. Einige Redereien haben dies offensichtlich auch erkannt und sprechen nun z. B. von ,,authentischen Erlebnissen“, was insbesondere in der jetzigen Situation angemessener klingt.

Was war Ihr erster Kontaktpunkt mit Schiffsreisen?

Auf harten Holzplanken von Athen nach Alexandria und zuvor im durchgerosteten Rettungsboot auf dem Oberdeck nach Mykonos.

Über die Jahre haben Sie zahlreiche Schiffe kennengelernt, waren bei Markteinführungen von Neubauten dabei. Was bewegt Sie bei diesen Shakedown Cruises am meisten? Geben Sie den Reedereien Tipps, wo evtl. noch fine-tuning in Sachen Service und Hardware vorgenommen werden könnte? Können Sie Beispiele nennen?

Jedes Schiff ist ein Unikat und bei der Indienststellung noch nicht in allen Ecken perfekt, sowie in der Hardware und wie auch im Service. Es ist schön, wenn man mit Partnern aus der Industrie bei der Einführung eines neuen Schiffes dabei sein darf, um dann gemeinsam an der Perfektion zu arbeiten. Bei Silversea waren wir schon vor dem Stapellauf der Silver Cloud in die Routenplanung und auch Ausstattung sowie des geplanten Alles-inklusive-Service eingebunden. Da es eines der ersten Schiffe mit Verandas war und noch keine erprobte Hardware für z. B. die Balkon-Türen verfügbar war, wurden normale Hausschiebetüren verwendet, was aufgrund der unterschiedlichen Druckbedingungen zu ständigen Pfeifgeräuschen führte. Wir haben dann Techniker aus Deutschland organisiert, die die Dichtungsprobleme behoben. Es waren eben zum Teil noch Pionierzeiten.

Foto: privat

Welche Cruise oder welches Schiff ist in besonderer Erinnerung geblieben und warum?

Da gibt es zu viele schöne Erinnerungen die nicht nur mit dem Schiff oder der Route, aber oft auch mit den Menschen auf dem Schiff und vor Ort in Verbindung stehen.

Auf jeden Fall die Antarktis, Arktis und der Orinoco mit den Schiffen von Ponant, der einzigartige Service auf den Schiffen von Crystal Cruises aber auch bei Silversea und Regent. Eine nostalgische Reise auf dem Göta Kanal (Wir veranstalten in diesem August wiederum eine eigene Jazzreise von Stockholm bis Göteborg mit einem Vorprogramm in St. Petersburg und Helsinki.) ist auch einmalig schön.

Worauf legen Ihre Kunden besonderen Wert bei einer Buchung?

Jeder Gast möchte seine – oft selbst nicht bewussten Wünsche erfüllt sehen. Eine intensive, persönliche Beratung – verbunden mit eigenen Reiserfahrungen von meinen Mitarbeitern und mir – sind eine Voraussetzung.

Die Freude daran mit Mensch Kontakt zu haben, dies auch nach der Reise aufrecht zu halten und jede Reise so zu planen als wäre es die Eigene, sind ein Teil des Erfolges. Beispielsweise dem Gast auf dem Hinflug nach New York einen Sitz links zu reservieren, damit er nicht in die Sonne blickt, kostet nicht mehr und wird dankbar vermerkt.

Wir haben daher kein Problem, wenn die sich die Massenprodukte direkt online verkaufen. Unser Kundenkreis mit einem gewissen Alter und bestimmten Lebensgewohnheiten schätzt den Service, den wir und einige wenige Kollegen sowohl den Gästen wie auch den Reisebüros bieten.

Wie laufen die Buchungen für 2021/22? Gibt es schon Trends für bestimmte Ziele oder Anbieter?

Verhalten wenn es bis Herbst 2021 geht und optimistisch für die Zeit danach. Die meist großzügigen Stornierungsregelungen der Reedereien machen es den Gästen leichter, Reisen für 2022 und auch schon 2023 zu buchen. Für die Reedereien mit dem Risiko, dann evtl. doch wieder stornieren zu müssen. Wir und Kollegen gehen davon aus, dass zumindest bis Mitte 2022 zumeist Ziele mit kurzer Anreise innerhalb Europas gefragt sind. Alaska ab Juni 2021 anzubieten ist auch mit 2 Kategorien-Upgrade derzeit Wunschdenken.

Um das „Horror“-Jahr 2020 kommen wir nicht herum. Wie liefen die ersten Monate der Pandemie bei Ihnen ab? Wie haben Sie Rückreisen, Erstattungen und Umbuchungen Ihrer Gäste geschultert?

Teils chaotisch wie überall – nicht durch uns bedingt sondern durch die sich rasch ändernden Umstände und die oft kopflosen Aktivitäten der Leistungserbringer wie Reedereien.

Wir haben Gäste teils in letzter Minute aus allen Teilen der Welt zurückgeholt. In einem Fall mit der letzten Maschine, die überhaupt Neuseeland verlassen hat. Als ,,Dank“, wollte der Kunde dann auch noch Extrakosten erstattet bekommen. Umbuchungen haben ein Teil der Kunden angenommen, gerne auch unter Nutzung der angebotenen Vergünstigungen. Auf Erstattungen einiger Reedereien warten wir noch immer und haben dafür das finanzielle Risiko zu tragen, wobei die Mehrzahl der Kunden dankenswerterweise Verständnis zeigt. Einige wenige Reedereien wie Silversea behandeln das Thema Erstattungen vorbildlich.

Was waren Ihre persönlichen und beruflichen Lichtblicke in 2020?

Dies ist nicht einfach positiv zu beantworten. Die Gesundheit meiner Familie hier und in Bali und die der Angestellten mit deren Angehörigen ist rückblickend das Wichtigste gewesen.

Foto: privat

Worauf freuen Sie sich in 2021 besonders?

Wie so schön gesagt wird – die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein Ende der Pandemie zu sehen und wieder das Gefühl haben zu dürfen frei nach Vorne zu sehen.

Ihr Kreuzfahrt oder Destinations-Tipp?

Die Welt ist und die Menschen vor Ort sind überall schön um mit offenen Augen und von uns behutsam besucht zu werden. Gerne empfehlen wir Destinationen die ohne Schiffe nicht erreichbar sind wie die Polregionen oder Häfen/Destinationen abseits der großen Routen.