„Berlin“-Verkauf dementiert

Berlin, Foto: enapress.com

Meldungen über einen angeblichen Verkauf der Berlin für einen über dem Schrottpreis von 1,1 Mio. Dollar liegenden Preis von 2,6 Mio. Dollar an die griechische Reederei Majestic International Cruises und veröffentlichte Spekulationen über einen möglichen Chartereinsatz durch den Stuttgarter Veranstalter Hansa Touristik, der bereits in der Sommersaison den Oldie Ocean Majesty der in Athen ansässigen Reederei auf Charterbasis beschäftigt, werden sowohl von der FTI Group in München als auch von Hansa Touristik dementiert. FTI will sich bekanntlich aufgrund der aktuellen Corona-Situation von einigen Bereichen in ihrem Firmenportfolio, darunter auch FTI Cruises, trennen, um sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren. FTI teilte auf unsere Anfrage mit, dass der Betrieb der Berlin zum 1. November eingestellt und die Marke FTI Cruises zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 aufgegeben wird. Wie es mit der 40 Jahre alten Berlin, die Ende 2011 von der FTI Group angekauft und seit Mai 2012 zunächst als FTI Berlin eingesetzt wurde, weitergeht, sei bislang offen. Noch prüfe man derzeit alle Optionen für das derzeit seit dem 15. August vor Malaga ankernde 9570-BRZ-Schiff, in das in den letzten Jahren erhebliche Summen u.a. in die Motorenanlage investiert worden waren. Man könne deshalb momentan nicht absehen, wann ein Beschluss gefasst wird. JPM