NEWS & Pressemitteilungen

Taufe auf See

(03.10.21)

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Kleines Schiff auf den Großen Seen

Die HAMBURG ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe, dass die Großen Seen auf der Grenze zwischen den USA und Kanada befahren kann. Peggy Günther war für uns zur Zeit des Indian Summers an Bord.

„Nüscht, alles schon kahl.“ Anneliese schnauft gegen ihre Enttäuschung an. Die Lektorin hatte doch gesagt, in den Laurentian Mountains sei die Chance auf den Indian Summer am höchsten. Doch die sanfte Hügellandschaft zeigt bis an den Horizont kein rotes Laub. „Ihr seid ein bisschen zu spät dran“, gibt Pierre-Alexandre Legault, Kommunikationschef des Tremblant Resorts unumwunden zu. „Der Peak der Laubfärbung ist etwa um unser kanadisches Thanksgiving herum, also Anfang Oktober. Manchmal sind die Nadelbäume weiter oben dann schon verschneit und unten am See leuchten die roten Blätter – ein Wahnsinnsbild“, berichtet der Manager begeistert. „Doch in den letzten Tagen war es windig und regnerisch, da hat es kaum ein Blatt an den Bäumen gehalten.“

Anneliese tröstet sich unterdessen mit einer heißen Kürbissuppe im höchstgelegenen Restaurant des Ortes, der an das französische Wintersportrefugium Megève erinnern soll. Kalt genug wäre es ja für das rote Laub, das für seine Verfärbung einige Frostnächte benötigt. Doch stehen hier überhaupt genug Zuckerahornbäume, die für ihr besonders intensives Rot bekannt sind? Immerhin gibt es als Hauptgang Hähnchen in Zuckerahornsoße. „Haben Sie das von der Frau gehört, die acht Monate an Bord ist“, raunt sie ihrer Sitznachbarin zu, um sich von ihrer Enttäuschung abzulenken. Anneliese ist eine von fast 40 allein reisenden Passagieren auf der 18-tägigen Plantours-Kreuzfahrt über die Großen Seen. Zehn Prozent der Passagiere sind also ohne Kabinennachbarn unterwegs – das ist erstaunlich viel. Doch wenn man bedenkt, dass auch zwei Drittel der Gäste auf dieser Reise schon einmal mit diesem Schiff unterwegs waren, wird schnell klar, dass die HAMBURG ohnehin kein gewöhnlicher Cruiseliner ist.

Weniger als drei Meter Platz in den Schleusen

Das Schiff für maximal 400 Passagiere hat eine bewegte Geschichte. Vor zwanzig Jahren auf der MTW Schiffswerft für die Conti Reederei gebaut, fuhr es bis 2012 unter dem Namen C. COLUMBUS für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Als die Hamburger Reederei sich auf Luxus und Expedition spezialisierte, nutzte der Bremer Veranstalter plantours & Partner seine Chance, die zehn Jahre ältere VISTAMAR zu ersetzen. Obwohl die HAMBURG ein wenig größer war, zählt sie dennoch zu den wenigen Schiffen, die auf den Großen Seen zwischen den USA und Kanada kreuzen können. Als sie für Hapag-Lloyd Cruises geplant wurde, gab nämlich der Wellandkanal die Abmessungen des Schiffes vor: Mit seinen 21,5 Metern Breite passt es ziemlich exakt in die 24,4 Meter breiten Schleusen.

1,5 Meter Spielraum bleiben also auf jeder Seite, keine einfache Aufgabe für Kapitän Vladimir Vorobyov. Schon Tage vor der Kanalpassage beobachtet er die Wettervorhersage. Bei mehr als 25 Knoten Wind wird der Kanal gesperrt. „Die Frachtschiffe machen es sich einfach, sie rutschen im Zweifelsfall einfach in die Schleuse“, lacht der 67-jährige Ukrainer. Kein Wunder, dass manche Tanker so zerschrammt aussehen. „Sie wurden extra so gebaut. Für uns kommt das nicht infrage.“ Ruhig und konzentriert steuert er den Schiffsbug auf die erste Schleuseneinfahrt zu. Wer vom Palmgartenbalkon auf dem obersten Deck ganz vorn aus zusieht, dem wird ein wenig mulmig zumute. Denn es macht nicht den Anschein, als würde die HAMBURG zwischen die Betonmauern passen. …

Fotos: Peggy Günther, enapress.com, DenisTangneyJr/istock, Rainer Lesniewski/istock, Orchidpoet/istock

Meyer Werft präsentiert visionäre Konzeptstudien

Ein Trimaran als klimaschonende Urlaubsdestination

Nur wenige Tage nach der im September auf der Monaco Boat Show erfolgten Präsentation des spektakulären „One50“-Konzeptes für eine innovative 150-m-Megayacht mit Brennstoffzellen- und Batterieantrieb als Einstieg in den Megayacht-Markt hat die traditionsreiche Papenburger Meyer Werft mit ihren Konzeptstudien „Helix“ und „Manta Ray“ jetzt auf der renommierten Fachmesse Seatrade Cruise Global in Miami erneut starke Beachtung für ihre Visionen von der Zukunft ihres Kerngeschäftes, den Bau großer Kreuzfahrtschiffe, gefunden.

„Helix“-Konzeptschiff, Animation: Meyer Werft

Bereits Ende 2018 hatte das 1795 gegründete und derzeit in siebter Generation geführte Familienunternehmen, das allein in Papenburg mehr als 700 Schiffe, darunter seit 1985 53 Kreuzfahrtschiffe gebaut hat, mit der AIDAnova als Typschiff der „Helios“-Klasse das weltweit erste vollständig mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff abgeliefert.

Mit der am 14. Juni 2021 beim Meyer-Werftbetrieb im finnischen Turku erfolgten Kiellegung der unter der Bau-Nr. 1400 geführten Icon of the Seas (200 000 BRZ/5000 Gäste) als Typschiff einer mit Brennstoffzellen für die Bordstromversorgung auszurüstenden Dreier-Serie für Royal Caribbean International wurde erneut ein Meilenstein gesetzt.

Bei den jetzt in Miami auch im Modell gezeigten Konzeptstudien geht es um innovative Neubauten, die vollständig mit Brennstoffzellen betrieben werden können, wobei u.a. der für den Fortfall des Schornsteins gewonnene Platz für attraktive Features genutzt werden kann.

„Die Idee hinter dem Konzeptentwurf ist es, Lösungen zu finden, um das Kreuzfahrtschiff der Zukunft zu optimieren und die technologischen Entwicklungen und Megatrends der nächsten Jahrzehnte zu berücksichtigen“, heißt es dazu von der Werft. Durch neue Denkansätze sollen „Innovationen geschaffen und die bekannten Strukturen hinterfragt, aufgebrochen und überwunden werden“.

So ermöglicht das „Helix“-Konzept für ein 340 m langes, 42 m breites, 8,60 m tiefgehendes und 18 kn schnelles 181 000-BRZ-Schiff durch seinen modularen und dezentralen Aufbau eine flexible Anpassung der Schiffsgröße an die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers ohne übermäßigen, kostenintensiven Aufwand bei der Konstruktion. Neben den Solarpaneelen auf dem Oberdeck und der für den Konzeptnamen verantwortlichen Wendeltreppe an der Achterkante des Deckaufbaus fallen bei diesem Typ auch die auf fünf Decks unterhalb der Brücke beidseitig im Vorschiff angeordneten „Wingsuiten“ auf. Durch ihre wintergartenartige Auslegung bieten sie einen ähnlichen Vorausblick wie die Brückennock für die Schiffsführung. Das„Helix“-Modell wurde bereits zum Jahreswechsel 2020/2021 im Besucherzentrum der Werft gezeigt.

Manta Ray-Trimaran, Animation: Meyer Werft

Noch weiter außerhalb der gewohnten „technischen Wohlfühlzone“ präsentiert sich der „Manta Ray“-Designentwurf, mit dem sich die zu den drei Weltmarktführern im Bau von Kreuzfahrtschiffen gehörende Meyer Werft-Gruppe der Herausforderung der immer größer werdenden Schiffe stellt. Der Kern ihres Ansatzes beinhaltet, das Kreuzfahrtschiff selbst noch mehr zur Urlaubsdestination zu machen und dabei so klimaschonend wie möglich unterwegs zu sein.

Da das Schiff selbst das Ziel sein sollte, musste man sich bei der Breite des Schiffes nicht an gängigen Häfen orientieren. Da es überwiegend unterwegs sein oder vor den Häfen ankern wird, entschied man sich, für ein Schiff mit einer Breite von 88 Metern und einer Länge von 454 Metern. Verschiedenste Modellierungen des Rumpfes führten im Ergebnis zu einem Trimaran mit einer Vermessung von 431 000 BRZ als Kompromiss zwischen hydrodynamischer Effizienz und maximierter Deckfläche.

Um den bis zu 10000 Passagieren dennoch das Gefühl der Individualität und verschiedene Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, setzten die Designer und Ingenieure auf viele dezentrale öffentliche Bereiche. So sollte es nicht das eine große Theater für alle geben, sondern verschiedenste Angebote, vergleichbar mit einer Metropole – vom Zentrum, wo das Leben pulsiert bis hin zu den kleinen Vororten, in denen es eher beschaulich zugeht und in denen es dennoch außergewöhnliche Plätze und verborgene Bereiche zu entdecken gibt.

Auf den unteren Decks 10 und 11 findet sich ein großes Promenaden-Deck mit einem zentralen windgeschützten Parkbereich. Drehbare Vertikallamellen ermöglichen entweder Frischluft oder Wetterschutz, je nach Bedarf und Reiseregion individuell einstellbar. Darüber hinaus minimieren die Vertikallamellen den Windwiderstand des Schiffes während der Fahrt.

Von Deck 23 bis Deck 15 verbinden Felsen verschiedene Themenwelten, die sich rasant per Canyoning erkunden lassen, denn ein Gebirgsbach schlängelt sich durch die Felsen und endet als Wasserfall im Solarium. Hier ist auch ein Tiefseetauchbecken zu finden, das auf Deck 23 beginnt und bis ins Lido-Restaurant auf Deck 20 reicht. Das Restaurant erstreckt sich über zwei Decks und ist direkt mit dem Entertainment-Bereich „The Cave“ verbunden, das sich an den Architekturstil des lanzarotinischen Architekten und Künstlers César Manrique (1919-1992) anlehnt, dessen Hauptmerkmal die Integration von Felsen und Natur in einen harmonischen Wohn- und Lebensraum ist. Thematisch und architektonisch werden die oberen Decks im Heck mit dem Promenadendeck auf Deck 11 durch in der Höhe versetzt angeordnete Terrassen und versteckte Rückzugsorte verbunden. Das Design ist hier an die Insel Santorini angelehnt.

Der generelle „Schiff-in-Schiff“-Ansatz, d. h. die Anordnung der Passagierbereiche auf unterschiedlichen Decks und Zonen, stellte das Designteam vor die Herausforderung, die unterschiedlichen Bereiche für den Passagier und die Besatzungsmitglieder effizient erreichbar zu machen. Die Lösung war der „People Mover“, der auf einer festen Stecke mit definierten Haltestopps die unterschiedlichen Hauptbereiche des Schiffes anfährt. Dies ermöglicht den Passagieren eine Mobilität an Bord, die bei der Größe des Schiffes nicht mit normalen Treppenhäusern oder zu Fuß zu erreichen wäre.

Antrieb durch Brennstoffzellen

Die technischen Komponenten, sowie die Auslegung aller für den Betrieb notwendigen Bereiche, wurden hinsichtlich der Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Nutzung überdacht. So soll der Antrieb ausschließlich durch Brennstoffzellen erfolgen und die Platzierung der für den Schiffsbetrieb nötigen Räume wurde neu konzipiert, um Lauf- und Transportwege möglichst kurz zu halten. JPM

„Ocean Victory“ als drittes Schiff der Infinity-Serie an SunStone abgeliefert

Mit der unter Bahamas-Flagge in Fahrt gekommenen Ocean Victory hat die im chinesischen Haimen ansässige Werft China Merchants Heavy Industry Heavy Industry (CMHI) am 12. Oktober das dritte Expeditionskreuzfahrtschiff der Infinity-Klasse abgeliefert, die die in Miami ansässige US-Reederei SunStone Ships Inc. 2017 bei ihr kontrahiert hatte. Die ursprünglich angedachte Serie von bis zu zehn Einheiten – einschließlich Optionen – wurde zunächst auf sieben und zuletzt auf sechs Schiffe reduziert, von denen eine weitere Einheit noch in diesem Jahr und die letzten beiden 2022 in Fahrt kommen sollen.

Foto: Ulstein

Ihre am 26. November beginnende Antarktis-Jungfernreise ist nach Angaben Hans Lagerweij, Präsident von Albatros Expeditions, bereits ausgebucht. Albatros Expeditions ist Charterer für die Wintersaison des im Eigentum der Ocean Victory Partners Ltd. befindlichen sowie von Victory Cruise Lines und Albatros Expeditions betriebenen Neubaus mit der IMO-Nr. 6868869. In der Sommersaison erfolgt die Beschäftigung mit Alaska-Reisen durch Victory Cruise Lines, eine Schwestergesellschaft des Charterers American Queen Voyages.

Hauptrestaurant, Foto: Ulstein

Brennstart für die Ocean Victory war der 12. März 2019, die Kiellegung fand am 5. September 2019 statt. Nach dem Stapellauf am 16. März 2020 hatte der max. 15,5 kn schnelle Neubau im Februar dieses Jahres seine Probefahrten zusammen mit dem am 16. Dezember 2019 auf Kiel gelegten, am 12. August 2020 vom Stapel gelaufenen und am 14. Juli 2021 abgelieferten und getauften Schwesterschiff Ocean Explorer absolviert, das ganzjährig weltweit von Vantage Travel in Langzeitcharter beschäftigt wird. Das Typschiff der Serie, die im September 2019 gelieferte und im Oktober des gleichen Jahres in Dienst gestellte Greg Mortimer, wird in Aurora Expeditions-Charter beschäftigt. Das vierte, noch in diesem Jahr zu liefernde Schiff, die am 18. März dieses Jahres vom Stapel gelaufene Sylvia Earle (Bau-Nr.: CMHI 196-2) soll in Langzeitcharter ganzjährig von Aurora Expeditions beschäftigt werden.

Observation Lounge, Foto: Ulstein

Das fünfte Schiff, die am 18. März 2021 als Werft-Nr. CMHI 196-5 auf Kiel gelegte Ocean Odyssey, soll im nächsten Jahr folgen und ganzjährig von Vantage Travel zu Expeditionsreisen eingesetzt werden. Im gleichen Jahr kommt auch die Ocean Albatros (CMHI 196-6) in Fahrt, die von Albatros Expeditions eingechartert wurde.

Nach Angaben von Niels-Erik Lund, dem dänisch-stämmigen Gründer, Gesellschafter und CEO der amerikanischen Reederei SunStone, erfolgt die Fertigung mit umfangreichen Know-how und Zulieferungen aus Europa auf einem dem Niveau europäischer Werften entsprechenden Qualitätsniveau.

Foto: Ulstein

Die nach den Vorschriften und unter Aufsicht von Bureau Veritas zu erstellenden Neubauten basieren auf dem Entwurf CX103 der norwegischen Ulstein-Werft und verfügen über die charakteristische Bugform des patentierten Ulstein X-Bow-Design. Die 104 m langen, 18 m breiten und 5,1 m tiefgehenden Schiffe erfüllen die Vorschriften für die Eisklasse 1 A, Polar Klasse 6/Polar Code Cat B, verfügen über dynamische Positionierung (DP), Bugstrahlruder, Zero-Speed-Stabilisatoren und sind durch ihre redundante Antriebsanlage mit zwei Maschinenräumen, zwei vierflügeligen Propellern und zwei Rudern für den Safe-Return to Port (SRtP) ausgerüstet. Die für TIER III ausgelegten und mit SCR-Katalysatoren ausgestatteten Motoren werden mit schwefelarmen MGO betrieben. Zur Ausstattung gehören Wärmerückgewinnungs- und modernste Abwasser-Behandlungsanlagen sowie LED-Beleuchtung Die Ventilation ist für einen 45-fachen Luftwechsel pro Stunde in den öffentlichen Räumen ausgelegt, wobei alle einzelnen Räume mit Frischluft versorgt werden und eine Rezirkulation vermieden wird. Die für die Unterbringung von 130 bis 200 Gästen in Doppel-und Einzelkabinen sowie 85 bis 115 Crewmitglieder ausgelegten Neubauten verfügen u.a. über Swimmingpool, Bars, Restaurants. Boutique, Spa und Wellness-Bereiche mit hohem Standard und individuelle Atmosphäre. Zu den Besonderheiten der über 93 Suiten für 185 Gäste, davon 90 Prozent mit eigenem Balkon, verfügenden Ocean Victory gehören – neben den ausklappbaren Beobachtungsplattformen im Bug und dem Infinity-Pool im Achterschiff – eine Polar Observation Lounge und ergänzend zur Marina am Heck seitlich im Rumpf über Wasserlinie angeordnete angeordnete hydraulische Seitenpforten für Aktivitäten wie Tauchgänge oder Kajak-Exkursionen. JPM

Was wird aus „Costa neoRomantica“?

Die Costa Classica hat den Restart als Grand Classica bei den Bahamas erfolgreich gemeistert. Während das 1991 bei Fincantieri gebaute Kreuzfahrtschiff zwischen den Bahamas und Florida pendelt, steht die besonders in Deutschland beliebte Schwester Costa neoRomantica vor dem Aus.

Noch in der dramatischen Phase der Pandemie hatte die Reederei Costa Cruises das Schiff im Sommer 2020 an die griechische Celestyal Cruises verkauft. Die Griechen wollten das erst 2011 für 90 Millionen Dollar umgebaute Schiff in der Ägäis als Celestyal Experience einsetzen.

Doch die Untersuchung der in der Bucht von Eleusis bei Athen aufgelegten Schiffes gaben wenig Perspektiven für einen wirtschaftlichen Betrieb des Schiffes.

Foto: Frank Behling

Im September trennte sich Celestyal deshalb wieder von dem Schiff und verkaufte es an die Firma Beacon & Bay Shipping in Dubai. Das Unternehmen ist als Händler und Makler für Schiffe bekannt, die bald den Weg zum Abbruch finden.

Diese Woche tauchte die alte Costa neoRomantica dann bei dem Online-Portal VesselsValue unter der Rubrik der Verschrottungs-Verkäufe auf.  

Wann das Schiff seine letzte Reise antreten wird, steht noch nicht fest. Sowohl im türkischen Abwrackzentrum Aliaga wie auch in Alang in Indien ist der Bedarf an Abwracktonnage groß. Da  wegen der hohen Charterraten in den Frachtmärkten kaum Containerschiffe und Tanker für die Verschrottung zu bekommen sind, bieten die Abwracker auch für Kreuzfahrtschiffe deutlich höhere Summen als noch im vergangenen Jahr.

Im Spätsommer kletterten die Schrottpreise für Schiffe auf neue Rekordstände. In Indien und Bangladesh werden derzeit für Containerschiffe bis zu 600 Dollar pro Tonne geboten. Bei Kreuzfahrtschiffen liegt der Preis wegen des geringeren Stahlanteils und der vielen Kunststoffe und Glaselemente etwas niedriger.

Dieser Trend könnte schon in Kürze zur Verschrottung weiterer Auflieger führen. In der Bucht von Eleusis und auch in der Türkei liegen noch andere Kreuzfahrtschiffe in Warteposition.

Nach einem Bericht von VesselsValue wurden im ersten Halbjahr weltweit 275 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 11,9 Millionen Tonnen zum Abwracken verkauft. Das entspricht einer Steigerung um 40 Prozent gegenüber 2020 und 33 Prozent gegenüber 2019.  FB

Century Cruises und das Schicksal der vierten Fantasy von Carnival

Der Einstieg des chinesischen Flusskreuzfahrt-Anbieters Century Cruises ins Hochseegeschäft scheint bereits vor dem Start wieder beendet zu sein. Mit der Century Harmony wollte das Unternehmen eigentlich zum Jahresende Reisen entlang der chinesischen Küste anbieten.

In China sollte die 1994 in Helsinki gebaute Carnival Fascination auf den Einsatz als Kreuzfahrtschiff in China vorbereitet werden. Das Schiff hat von Januar bis Juni auch mehrere Monate in einer Werft am Ostchinesischen Meer verbracht. Bei der Yiu Lian Dockyard erfolgten auch erste Unterhaltungsarbeiten. Die so dringend notwendige Dockung gab es jedoch nicht.

Foto: Frank Behling

Im Juli gab es dann überraschend neue Order. Zuerst fuhr das Schiff zu einem Crew-Wechsel nach Manila und dann zu einem Versorgungsstopp nach Singapur, wo es auf Reede am 15. September bebunkert wurde. Am 16. September dann die Überraschung: Das 262 Meter lange Schiff nahm Kurs auf Sri Lanka. 

Am 20. Oktober traf es im Seegebiet vor Colombo ein und ging dort auf eine Warteposition. Erste Berichte über einen angeblichen Verkauf an einen Schiffsabwrackbetrieb in Indien kursieren bereits. Fest steht aber nur eins: In China gibt es für dieses Schiff vorerst keine Perspektiven. Das Kreuzfahrtgeschäft kommt dort deutlich schwerer wieder aus dem Lockdown als anderswo auf der Welt.  

Wenn die Century Harmony nächste Woche tatsächlich in Alang auf den Strand gesetzt werden sollte, ist damit das vierte der acht Fantasy-Schiffe der Carnival-Gruppe aus Miami auf dem Markt.

Zuvor waren 2020 im türkischen Aliaga bereits die Carnival Fantasy, Carnival Inspiration und Carnival Imagination verschrottet worden. Die Arbeiten an diesen drei Schiffen sind in dem türkischen Recycling-Zentrum bereits abgeschlossen. Nach Meldungen von dort, stehen die nächsten Schiffe bereits für den Rückbau bereit.  FB

VON HAMBURG IN DIE SOWJETUNION

Die »Albert Ballin« war ein deutsches Passagierschiff, fand aber auch zu anderen Zwecken Verwendung und musste dabei einige Turbulenzen überstehen

Es gibt Menschen, deren Leben lange von glücklichen Umständen gelenkt wird, bis sich – auf dem Höhepunkt eines erfolgreichen Berufslebens etwa – das Glück auf einmal drastisch ändert. Der junge Albert Ballin war ein Überflieger, als 13. Kind einer jüdischen Familie, die aus Dänemark nach Hamburg ausgewandert war, und unter katastrophal ärmlichen Bedingungen aufgewachsen. Er arbeitete sich konsequent nach oben, ging auf die Volksschule, nahm aber auch Privatunterricht in Englisch und Mathematik, das war entscheidend. Er arbeitete in der Agentur seines Vaters, der Auswanderer auf Schiffspassagen vermittelte, er konnte kommunizieren – und er führte billige Massentransporte von Hamburg nach New York ein, die ein Erfolg waren.

Foto: Sammlung JSA

Mit 29 Jahren übernahm er die Hapag, brachte das Geschäft zum Florieren und erfand nebenher noch die Kreuzfahrt, weil er nicht einsehen wollte, dass die Schiffe im Winter im Hafen vor sich hindämmerten. Ballin hatte eine lange Glückssträhne, bis sie plötzlich abriss. Er war überarbeitet, wurde krank, ging häufig auf Kuren, war deutlich angeschlagen. Als meuternde Matrosen im November 1918 sein Kontor stürmten, kam es zu einer Kurzschlussreaktion, er nahm sich das Leben.

Er hinterließ ein großes Werk, so verwunderte es nicht, dass bereits wenige Jahre nach seinem Tod ein Passagierschiff der Hapag im Dienst auf der Hamburg-Amerika Route seinen Namen erhielt.

1922 wurde entschieden, ein großes, modernes Schiff, ein Typschiff, wie man es in der Schifffahrtsindustrie bezeichnet, zu bauen. Andere Neubauten der Hapag orientierten sich an diesem Dampfer. In der Zeit des Nationalsozialismus pochte man allerdings im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, die Albert Ballin umzubenennen, weil der Hapag-Chef Jude war. Lange streubte sich die Hapag, musste sich dann aber beugen, das Schiff bekam den Namen Hansa.

Foto: Sammlung JSA

Am 16. Dezember 1922 wurde in der Hamburger Werft Blohm & Voss das Schiff mit der Baunummer 403 vom Stapel gelassen, im Sommer 1923 in den Dienst gestellt. Es fuhr unter der Flagge des Deutschen Reiches auf der Jungfernfahrt nach New York am 5. Juli des Jahres.

Der Dampfer war 191,2 Meter lang und wurde später mehrfach verlängert: ab 1934 auf 196,77 m und im selben Jahr auf 202,5 m, ab 1965 auf 205,2 m. Auch die Breite veränderte sich: ursprünglich 22,18 Meter, ab 1934 auf 24,08, ab 1955 auf 24 m. Ebenso gab es unterschiedliche Vermessungsangaben: anfangs 20.815 BRT, ab 1934 22.117 BRT, ab 1955 23.001 BRT und ab 1965 23.009 BRT.

Zwei Getriebeturbinen wirkten auf zwei Propeller, die Maschinenleistung lag bei 13.500 PS (9929 kW), die Höchstgeschwindigkeit 16 Knoten (30 km/h). 1930 wurde die Maschinenanlage optimiert: die Maschinenleistung stieg auf 29.000 PS (21.329 kW), die Höchstgeschwindigkeit auf 19 Knoten (35 km/h). Die Tragfähigkeit lag zuerst bei 14.000 tdw., ab 1934 13.470 tdw. Die zugelassene Zahl an Passagieren war anfänglich 1022: 183 Personen in der Ersten Klasse, 216 in der Zweiten und 623 in der Dritten Klasse. Nach den Umbauten durften bis zu 1650 Passagiere an Bord. Die Besatzung bestand erst aus 415 Mitarbeitern, wurde später aufgestockt auf 423. Es war der erste deutsche Nachkriegsbau nach dem Ersten Weltkrieg für den Passagierverkehr.

1934 passierte ein Unglück, als die Albert Ballin aus dem Hafen lief. Die Havarie mit dem Schlepper Merkur des Norddeutschen Lloyd war heftig, beim Untergang der Merkur wurden sieben Menschen mit in die Tiefe gerissen. Die Albert Ballin hatte das kleinere Schiff überrannt, es war überraschend vor seinem Bug aufgetaucht.

Die Albert Ballin war nicht luxuriös, sondern praktisch eingerichtet und abgestimmt auf den Ansturm der Auswanderer. Eine Innovation waren die Frahm’schen Schlingertanks, die das Schiff stabilisierten. Die Erste Klasse war komfortabel, aber nicht luxuriös. Der große Vorteil der First Class waren die sanitären Einrichtungen – Bad und WC in den Kabinen. Der große Teil der Passagiere musste mit einer kargen Ausstattung zurechtkommen, die Bäder und Toiletten auf den Gängen standen allen zur Verfügung. Der Speisesaal der Ersten Klasse und andere Aufenthaltsräume im besten Deck zeigten den Klassenunterschied, der seinerzeit herrschte. Das Essen in den Speisesälen der beiden einfachen Klassen war bescheiden.

Die Albert Ballin hatte ein Schwesterschiff, das nach der großen Inflation ab 1924 eingesetzt wurde. Weil aber beide Schiffe überaus erfolgreich waren, wurden im Dezember 1924 zwei weitere Schiffe dieses Typs bestellt, die Hamburg kam 1926, die New York 1927. Die Schiffe wurden aber bald darauf teilweise aus der Fahrt genommen, nachdem in den USA die Einwanderungsbestimmungen geändert und verschärft worden waren.

Foto: Archiv Udo Horn

Im Winter 1928 erlebte die Albert Ballin einen Umbau, danach gab es eine vierte Klasse, die so genannte Touristenklasse. Im Winter 1929 wurde der Dampfer rundum erneuert – wie die anderen drei Schiffe auch – sie erhielten bessere Hauptmaschinen. Die alten Turbinen wurden ausgebaut und an andere Schiffe gegeben. Zudem installierte man in der Albert Ballin Hochdruck-Kesselanlagen und neue Turbinen, die das Tempo erhöhten. Die Schornsteine wurden in der Höhe reduziert, sie sahen jetzt gedrungen aus. Auch die Ausstattung für die Passagiere wurde verbessert.

Foto: Sammlung JSA

Im Zweiten Weltkrieg wurde die in Hansa umbenannte Albert Ballin als Wohnschiff der Kriegsmarine genutzt. Als ab 1945 die Sowjets den Osten Deutschlands überrollten, wurden auch viele Flüchtlinge aufgenommen. Ein glücklicher Umstand: am 30. Januar 1945 verließ die Hansa mit weit über 1000 Evakuierten an Bord kurz nach der Ausfahrt aus Gotenhafen zusammen mit der Wilhelm Gustloff, erlitt die Hansa einen Maschinenschaden, auch die Ruderanlage funktionierte nicht mehr. Das Schiff ging vor Hela auf Reede, während die Gustloff weiter fuhr und von den Sowjets in der Nacht beschossen und versenkt wurde. Am 6. März 1945 geriet die Hansa nahe Gedser auf eine Mine, die Menschen an Bord mussten das Schiff verlassen, der Rumpf war schwer getroffen worden. Das Schiff wurde in den Hafen von Warnemünde geschleppt, fast bis Ende des Jahres dauerten die Reparaturen.

1953 übergab man die einstige Albert Ballin als Reparationsleistung an die Russen, die das Schiff nach einer umfangreichen Instandsetzung in Sovetskiy Soyuz umbenannten und unter sowjetische Flagge brachten. Nach längerer Aufliegezeit wurde das Schiff 1957 ins Schwarze Meer beordert, um von Odessa aus Gemüsekonserven bis nach Kamtschatka und Wladiwostok zu transportieren. Später wurde der Dampfer in der Passagierschifffahrt eingesetzt. Weiterhin wurden an Bord auch Seefahrtsschüler ausgebildet. Im Dezember 1980 benannte man das Schiff in Tobolsk um. Kurz darauf wurde es außer Dienst genommen. Am 5. März 1982 lief das Schiff in Richtung Hongkong aus, dort kam es am 17. März an, bald darauf begann die Verschrottung.

Roland Mischke, maritimes Lektorat: Jürgen Saupe

„Sarg niemals nie“

Die letzte Ruhe ist für viele ein einträgliches und manchmal auch existenzielles Geschäft. So auch für die Bestatterfamilie Pabst aus Bielefeld-Jöllenbeck, deren Geschäfte auch wegen eines neuen Beerdigungs-Discounters nicht mehr so toll laufen. Als dann noch die eigene Tochter Betty, Assistenzärztin auf Heimurlaub, an einer Leiche im familiären Institut Spuren entdeckt, die auf einen Mord hinweisen, ist auch diese Mega-Bestattung, die endlich mal wieder gutes Geld in die Familienkassen gespült hätte, gefährdet. Welche Rolle die Mitglieder der Esoterikschule spielen, deren Leiterin hier so plötzlich verstorben war, ermittelt Betty meist selbst – unterstützt vom ehemaligen Jugendfreund Jonas.

Der Autor Paul Lüdicke ist mit seinem Krimi nah dran an der Sprache von heute und beschreibt gut die Gefühlszustände einiger scheinbar ewig-pubertierenden Chronisten, die sich über fast jede ihrer (Fehl-)Entscheidungen ärgern, und doch nicht aus ihrer Haut können. Nebenbei nimmt er das provinzielle Westfalen aufs Korn – wohl einer der Gründe für den gebürtigen Bielfelder, seine Heimat zu verlassen und unter einem Pseudonym mit seiner Familie in einer anderen Stadt zu leben. Laut Verlagsangaben hat er auch als Stangentänzer, Ornithologe, Einsiedler und Doppelagent gearbeitet, also ideale Voraussetzungen, um einen Krimi zu schreiben. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Drehbuchautor. MW

„Sarg niemals nie. Betty Paps ermittelt“ von Paul Lüdicke. ISBN: 9783864931918, Preis: 12,99 Euro, Verlag: Ullstein, www.ullstein-buchverlage.de

Mein Schiff Flotte erhält den „World’s Best Cruise Spa 2021“ Award

SPA & Meer überzeugt Experten und Gäste zum vierten Mal in Folge

Pressemitteilung

Am besten entspannen können sich Kreuzfahrer auf der Mein Schiff Flotte: Bereits zum vierten Mal in Folge wurde TUI Cruises mit dem „World’s Best Cruise Spa“-Award ausgezeichnet. Experten aus der SPA- und Wellness-Industrie sowie Gäste weltweit haben online für ihren jeweiligen Favoriten abgestimmt. Für den „World’s Best Cruise Spa 2021“ waren insgesamt sieben Reedereien nominiert. Die Verleihung des begehrten Titels erfolgte auch in diesem Jahr digital.

„Wohlfühlen ist das Herzstück eines Urlaubs bei uns an Bord. Die erneute Auszeichnung zeigt, dass sowohl treue als auch neue Fans der Marke Mein Schiff dieses Gefühl in unserem SPA & Meer finden und lieben“, sagt Carolin Bauer, zuständige Head of On-Board Commerce Management bei TUI Cruises. „Dies verdanken wir nicht zuletzt dem herzlichen und professionellen Service der Crew sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unserem Dienstleister sea chefs.“

Die Mein Schiff Flotte fährt seit Ende Juli 2020 mit dem bewährten Gesundheitskonzept und konnte seitdem durch gewissenhafte Prüfung den Gästen immer mehr Freiheiten auf ihren Kreuzfahrten ermöglichen. Das von TUI Cruises, gemeinsam mit medizinischen Experten, entwickelte Gesundheitskonzept garantiert sowohl Gästen als auch der Besatzung höchste Sicherheitsstandards an Bord und somit auch im SPA-Bereich. 

Dem Winter entfliehen: Am besten entspannt im SPA & Meer
Die Mein Schiff Flotte ist in der Wintersaison 2021/2022 in der Karibik, auf den Kanaren sowie im Orient unterwegs. In allen Häfen der Winterdestinationen können die Gäste – neben den, durch TUI Cruises vermittelten, Landausflügen – auch individuell von Bord gehen und Land und Leute auf eigene Faust entdecken. Einzige Ausnahme ist der Oman, hier steht noch die Information der Behörden aus.

Auf ausgewählten Fahrten bietet die Hamburger Reederei außerdem besondere Angebote für Körper und Geist: Volle Abwehrkraft voraus heißt es auf der Mein Schiff 3 in der Zeit vom 18. bis 25.11.2021: Auf der Yogareise entlang der Kanaren mit Madeira können die Gäste in die Welt des Yoga abtauchen und dabei ihr Immunsystem durch Enspannung, bewusste Atmung, gesunde Ernährung und Bewegung stärken. Speziell zum Winterbeginn bieten Yoga-Lehrerin Anna Gerhardt und Ernährungs-Expertin Nadja Wagner von Yoga Pool dreimal täglich ein abwechslungsreiches Programm aus Yoga Praxis, Atemtechniken und Vorträgen zum Thema Yoga, Ernährung und Abwehrkräfte an. Die Kreuzfahrt kostet in einer Innenkabine ab 599 Euro und in einer Balkonkabine ab 799 pro Person. Die Yoga-Kurse sind ab 8 Euro buchbar, die Vorträge kostenlos.

Die Gäste der Mein Schiff 4 erwartet im November auf insgesamt drei Reisen die Permanent Make-up Profis von Riso Cooperation. In der Zeit vom 07.11. bis 28.11.2021 bietet TUI Cruises seinen Gästen spannende Vorträge rund um das Thema Permanent Make-up sowie die Chance, sich an Bord pigmentieren oder eine Auffrischung vornehmen zu lassen. Die Kreuzfahrt entlang der Kanaren vom 14. bis 21.11.2021 kostet in einer Innenkabine ab 646 Euro und in einer Balkonkabine ab 849 pro Person. 

Ein besonderes Routenhighlight und gleichzeitig viel Zeit zum Seele baumeln lassen sind die Langzeitkreuzfahrten von bis zu 38 Tagen von Bremerhaven in die Karibik und wieder zurück. Die Kreuzfahrten in die Karibik sind zu den folgenden drei Terminen buchbar: 31.10. bis 05.12.2021, 12.12. bis 19.01.2022 sowie 19.01. bis 23.02.2022. Für komplette Entspannung können die Gäste auf diesen Reisen das BEWEI Vitalitätskonzept für Gesicht und Körper genießen. Dazu gehört unter anderem die BEWEI Radiofrequenzanwendung inklusive Massage und mechanische Lymphdrainage. Die BEWEI Face Anwendungen sowie unterschiedliche Workshops ergänzen diese persönliche Vitalreise.  

Die 35-tägige Reise „Karibische Inseln ab Bremerhaven 1“ vom 31.10. bis 05.12.2021 führt die Gäste ab Bremerhaven, über die Azoren in die Karibik. Dort macht sie Halt auf Tortola, St. Maarten, in Isla Catalina und La Romana (beides Dominikanische Republik), auf Aruba, Curaçao, Bonaire und St. Lucia, bevor sie mit Zwischenstopp auf Madeira wieder nach Bremerhaven zurückkehrt. Die Kreuzfahrt kostet in einer Innenkabine ab 2.899 Euro pro Person, in einer Balkonkabine ab 3.899 Euro pro Person. 

Die Kreuzfahrten mit der Mein Schiff Flotte sind im Reisebüro und auf www.meinschiff.com buchbar. 

Text: PM TUI Cruises

AIDAcosma startet Emsüberführung

Pressemitteilung

  • Rund 99% der Menschen an Bord sind geimpft
  • Bereits drittes LNG-Kreuzfahrtschiff aus Papenburg

Die AIDAcosma wird in der Nacht von Freitag auf Samstag Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (NL) überführt. Das 115. Kreuzfahrtschiff der MEYER Gruppe beginnt das Manöver kurz nach Mitternacht mit der Passage der Papenburger Dockschleuse.

Foto: Meyer Werft/Michael Wessels

Während der Emsüberführung und der anschließenden technischen und nautischen Probefahrten auf der Nordsee befinden sich rund 1400 Personen an Bord – rund 99 Prozent verfügen über eine vollständige Covid-19-Schutzimpfung, die übrigen sind genesen und/oder getestet. „Damit haben wir einen Meilenstein im Gesundheitsschutz erreicht und können uns trotz der weiterhin gegebenen Einschränkungen durch die Pandemie auf die Fertigstellung des Schiffes konzentrieren“, sagt Jochen Busch, Projektleiter der MEYER WERFT.

Die AIDAcosma ist bereits das dritte Kreuzfahrtschiff der MEYER WERFT, das mit dem emissionsarmen LNG-Antrieb ausgerüstet ist. Neben einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes werden so Stickoxide und Feinstaub nahezu vollständig vermieden – Schwefeloxide entfallen komplett. Aktuell verfügen alle Schiffe im Auftragsbuch der MEYER WERFT über dieses Antriebsystem, während bereits an neuen Technologien wie z.B. der Brennstoffzelle und synthetischen Brennstoffen intensiv gearbeitet wird.

Die Emsüberführung tritt die AIDAcosma wieder rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper an. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:

Samstag, 23. Oktober 2021

ca. 00:00 Uhr Schiff in Warteposition (Papenburg)

ca. 01:00 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)

ca. 05:45 Uhr Passieren der Friesenbrücke (Weener)

ca. 09:00 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)

ca. 14:30 Uhr Passage Emssperrwerk (Gandersum)

ca. 16:30 Uhr Schiff drehen auf Höhe Emden

Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind kurzfristig möglich!

Die Überführung des Schiffes wird vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Zahl der beteiligten Personen an Bord ist unter Berücksichtigung der Corona-Prävention deutlich reduziert. Das Überführungsteam trainiert das Manöver stets am computergesteuerten Simulator in Wageningen (NL), um noch besser vorbereitet zu sein. Die Passage des Schiffes über die Ems wird mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Weitere Informationen zum Sperrwerk findet man unter www.nlwkn.niedersachsen.de.

Text: PM Meyer Werft

An Bord der Mein Schiff 3: Drehstart für RTL+-Medical-Drama „Der Schiffsarzt“

Blaues Meer, medizinische Notfälle & ein scheinbar unlösbares Rätsel

Pressemitteilung

Dr. Eric Leonhard, ein erfahrener Chirurg und Notfallmediziner, heuert an Bord an. Die Crew freut sich über den Neuzugang – doch niemand ahnt, welche Pläne der Mann wirklich auf dem Schiff verfolgt. Denn Erics schwangere Frau Sarah ist vor Monaten plötzlich verschwunden – doch als ein Foto auftaucht, das sie an der Bar eines Kreuzfahrtschiffes zeigt, ist Eric wild entschlossen, seine Frau endlich zu finden. Die Dreharbeiten zur 6-teiligen Medical-Drama-Serie sind am 20. September 2021 gestartet. Im Auftrag von RTL+ und RTL produziert die UFA Fiction in Berlin, Spanien und auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ von TUI Cruises.

Moritz Otto („Morden im Norden“, „Professor T“) übernimmt die Hauptrolle des Schiffsarztes Dr. Eric Leonhard, Anna Puck („Alarm für Cobra 11“) spielt die Kapitänin Henriette Mosbach, Frédéric Brossier („All You Need“) den Barmann Joshua, Eva Löser („Alles was zählt“) die Krankenschwester Emma und Philipp Christopher („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Die Kinder von Windermere“) den Sicherheitsoffizier Pablo Ruiz. Als Tänzerin Darya Petrova wird außerdem Profitänzerin Ekaterina Leonova in ihrer ersten Schauspielrolle zu sehen sein.

Foto: RTL / Ufa Fiction / Wolfgang Ennenbach

Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland: „Wir können kaum erwarten, mit der UFA und Brigitte Müller unser aller Fernweh visuell zu stillen. Wir freuen uns auf packende Medicalfälle an den schönsten Orten der Welt, ein dunkles Geheimnis, das uns durch die Geschichte zieht sowie ein tolles Ensemble, das mit uns in See sticht.“

Markus Brunnemann, Geschäftsführer und Produzent UFA Fiction: „Das Medical-Drama ‚Der Schiffsarzt‘ erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich auf die unerbittliche Suche nach der Wahrheit macht und dabei auf düstere Geheimnisse und unerwartete Ereignisse stößt. Gerade die Verbindung aus medical & crime macht die Serie so spannend. Die Zuschauer:innen erwartet eine packende Geschichte vor malerischer Kulisse. Ich freue mich auf die anstehenden Dreharbeiten und wünsche dem gesamten Team ein gutes Gelingen.“

Wybcke Meier, Vorsitzende der Geschäftsführung von TUI Cruises: „Wir heißen das Film-Team herzlich willkommen an Bord und freuen uns, über dieses Projekt Einblicke in das Bordleben und die Besonderheiten der Mein Schiff Flotte geben zu können. Während der Dreharbeiten haben unsere Gäste die einzigartige Chance, hautnah zu erleben, wie eine TV-Serie entsteht und auch selbst vor der Kamera zu stehen. Denn es werden für die Produktion auch Kleindarsteller benötigt.“

Zum Inhalt: 

Die Welt von Dr. Eric Leonhard zerbricht, als seine hochschwangere Frau Sarah eines Tages zu ihrer Schwester fahren will, dort aber nie auftaucht – Seitdem fehlt jede Spur von ihr. Die Ermittlungen der Polizei bleiben erfolglos. Überzeugt davon, dass Sarah und sein Kind, das mittlerweile geboren sein müsste, noch am Leben sind, beginnt Dr. Leonhard auf eigene Faust zu ermitteln. Als plötzlich ein Foto von Sarah an Bord eines Kreuzfahrtschiffes auftaucht, zögert er nicht lange und heuert als Schiffsarzt an. Doch trauen kann er an Bord niemandem, schließlich weiß er nicht, welche Crew-Mitglieder in den Fall verwickelt sein könnten. Da sein Beruf als Arzt für Dr. Eric Leonhard jedoch nicht nur Job, sondern Berufung ist, wird er darüber hinaus immer wieder von Urlauber:innen gefordert, die seine Hilfe benötigen. Schnell erlangt Eric den Ruf eines kompetenten Mediziners, der sich auch für die menschlichen Schicksale seiner Patient:innen interessiert, um sie zu heilen. Gleichzeitig jedoch wundert sich die Crew über seine Unnahbarkeit, wenn eine:r von ihnen ihm zu nahe kommt.“Der Schiffsarzt“ ist eine UFA Fiction Produktion im Auftrag von RTL+ und RTL. Executive Producer sind Markus Brunnemann und Brigitte Müller, die als Head-Autorin mit Unterstützung von Simon X. Rost auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Produzentin ist Dedina Dettmers, Producerin ist Debora Rosenthal. Regie führt Oliver Liliensiek. Seitens RTL Deutschland übernimmt Markus Böhlke die redaktionelle Verantwortung unter der Leitung von Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland. Die Ausstrahlung von „Der Schiffsarzt“ ist für 2022 zunächst auf RTL+ und später bei RTL geplant.

Text: PM TUI Cruises

Frühbucherbonus und flexible Stornomöglichkeit: Öffnung der Buchungskanäle für Sommer 2022

Pressemitteilung

GNV Fähren öffnet Buchungskanäle für den Sommer 2022

Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit in Deutschland kündigt die Mittelmeer-Fährgesellschaft GNV mit Sitz in Genua ihren Fahrplan für alle Routen bis einschließlich September 2022 an – alle Fährlinien können ab Montag, 25. Oktober 2021, gebucht werden. Für Buchungen zwischen 25. Oktober und 8. November 2021 gewährt GNV einen Rabatt von bis zu 40 Prozent für alle Reisen von Juni bis September 2022, mit der Möglichkeit, die gebuchte Reise bis zu vier Tage vor dem Abreisedatum gebührenfrei zu stornieren. 

Zusätzlich besteht die Option des Vorverkaufs, die es Reisenden ermöglicht, bei Buchung eines Tickets zunächst nur zehn Prozent des Gesamtbetrags (einschließlich Steuern) zu bezahlen. Der Kaufvorgang wird 30 Tage vor der Reise abgeschlossen, indem die restlichen 90 Prozent des Betrags über ein Reisebüro, das GNV Contact Center oder online bezahlt werden.

Foto: GNV

Auch im Jahr 2022 wird GNV die Linie zwischen Civitavecchia und Olbia in Sardinien betreiben – mit sechs statt fünf Abfahrten pro Woche von beiden Häfen – und sein Angebot auf den saisonalen Linien Genua-Olbia und Genua-Porto Torres um vier Schiffe und zwei Abfahrten pro Tag für jede Linie erweitern. In Sizilien betreibt GNV tägliche Verbindungen von und nach Palermo mit Genua und Neapel, die Verbindungen von Civitavecchia nach Palermo und Termini Imerese und die Linie Neapel-Termini Imerese.

Im September 2021 kündigte das Unternehmen die Eröffnung der Verbindung mit Menorca auf den Balearen an und bestätigt für 2022 erneut tägliche Abfahrten von und zu den Häfen von Valencia und Barcelona nach Palma de Mallorca und Ibiza bzw. nach Palma de Mallorca und Ciutadella, mit der Möglichkeit, einzelne Strecken zu buchen, um allen Kunden, die die Balearen als Reiseziel wählen, maximale Flexibilität zu gewährleisten. Von 25. Oktober bis 8. November gibt es ein neues Angebot für die Balearen, das „Summer Special 2022“. Es gilt von April bis September 2022 (nur 100.000 Plätze verfügbar und ist ab 299 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder in der Innenkabine, inklusive Steuern und Auto verfügbar. 

In Marokko betreibt GNV fünf Linien mit fünf Schiffen von und nach Italien, Spanien und Frankreich und bietet ein komplettes Netz zu allen wichtigen Mittelmeerhäfen mit drei wöchentlichen Verbindungen Genua-Tangier, Barcelona-Tangier und Barcelona-Nador, Sète-Tangier und Sète-Nador. Zudem investiert das Unternehmen weiterhin in die tägliche Verbindung nach Albanien auf der Linie Bari-Durres und in Tunesien in die wöchentlichen Abfahrten von den Häfen Civitavecchia und Palermo nach Tunis, zusätzlich zu der zweiwöchentlichen Verbindung Genua-Tunis, die in der Hochsaison dreimal wöchentlich stattfindet.

Das Reisebüronetz ist ein bedeutender Kanal für GNV, mit dem das Unternehmen Wachstumsstrategien und Synergien für den Markt nutzen und weiter ausbauen kann. Seit Sommer 2021 hat GNV eine neue Vertriebsstruktur, die aus zwei neuen Teams besteht, die sich jeweils dem italienischen und albanischen Markt (assistenzavendite@gnv.it) und dem ausländischen Markt (salesupport@gnv.it) widmen. Diese Teams haben ihre Aufgaben und Aktivitäten auf die Unterstützung der Reisebüros ausgeweitet, einschließlich der Schulung und Unterstützung des Vertriebsnetzes, der Unterstützung der Buchungssysteme und vielem mehr.

Alle Reisen können über die Reisebüros, die Hafenschalter von GNV und das Contact Center telefonisch unter + 39 010 2094591 oder per E-Mail unter info@gnv.it gebucht werden. Reisende können auch direkt auf der Website buchen: www.gnv.com.

Text: PM GNV