NEWS & Pressemitteilungen

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News & Aktuelles aus dem April 2020

Kleines Schiff auf den Großen Seen

Die HAMBURG ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe, dass die Großen Seen auf der Grenze zwischen den USA und Kanada befahren kann. Peggy Günther war für uns zur Zeit des Indian Summers an Bord.

„Nüscht, alles schon kahl.“ Anneliese schnauft gegen ihre Enttäuschung an. Die Lektorin hatte doch gesagt, in den Laurentian Mountains sei die Chance auf den Indian Summer am höchsten. Doch die sanfte Hügellandschaft zeigt bis an den Horizont kein rotes Laub. „Ihr seid ein bisschen zu spät dran“, gibt Pierre-Alexandre Legault, Kommunikationschef des Tremblant Resorts unumwunden zu. „Der Peak der Laubfärbung ist etwa um unser kanadisches Thanksgiving herum, also Anfang Oktober. Manchmal sind die Nadelbäume weiter oben dann schon verschneit und unten am See leuchten die roten Blätter – ein Wahnsinnsbild“, berichtet der Manager begeistert. „Doch in den letzten Tagen war es windig und regnerisch, da hat es kaum ein Blatt an den Bäumen gehalten.“

Anneliese tröstet sich unterdessen mit einer heißen Kürbissuppe im höchstgelegenen Restaurant des Ortes, der an das französische Wintersportrefugium Megève erinnern soll. Kalt genug wäre es ja für das rote Laub, das für seine Verfärbung einige Frostnächte benötigt. Doch stehen hier überhaupt genug Zuckerahornbäume, die für ihr besonders intensives Rot bekannt sind? Immerhin gibt es als Hauptgang Hähnchen in Zuckerahornsoße. „Haben Sie das von der Frau gehört, die acht Monate an Bord ist“, raunt sie ihrer Sitznachbarin zu, um sich von ihrer Enttäuschung abzulenken. Anneliese ist eine von fast 40 allein reisenden Passagieren auf der 18-tägigen Plantours-Kreuzfahrt über die Großen Seen. Zehn Prozent der Passagiere sind also ohne Kabinennachbarn unterwegs – das ist erstaunlich viel. Doch wenn man bedenkt, dass auch zwei Drittel der Gäste auf dieser Reise schon einmal mit diesem Schiff unterwegs waren, wird schnell klar, dass die HAMBURG ohnehin kein gewöhnlicher Cruiseliner ist.

Weniger als drei Meter Platz in den Schleusen

Das Schiff für maximal 400 Passagiere hat eine bewegte Geschichte. Vor zwanzig Jahren auf der MTW Schiffswerft für die Conti Reederei gebaut, fuhr es bis 2012 unter dem Namen C. COLUMBUS für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Als die Hamburger Reederei sich auf Luxus und Expedition spezialisierte, nutzte der Bremer Veranstalter plantours & Partner seine Chance, die zehn Jahre ältere VISTAMAR zu ersetzen. Obwohl die HAMBURG ein wenig größer war, zählt sie dennoch zu den wenigen Schiffen, die auf den Großen Seen zwischen den USA und Kanada kreuzen können. Als sie für Hapag-Lloyd Cruises geplant wurde, gab nämlich der Wellandkanal die Abmessungen des Schiffes vor: Mit seinen 21,5 Metern Breite passt es ziemlich exakt in die 24,4 Meter breiten Schleusen.

1,5 Meter Spielraum bleiben also auf jeder Seite, keine einfache Aufgabe für Kapitän Vladimir Vorobyov. Schon Tage vor der Kanalpassage beobachtet er die Wettervorhersage. Bei mehr als 25 Knoten Wind wird der Kanal gesperrt. „Die Frachtschiffe machen es sich einfach, sie rutschen im Zweifelsfall einfach in die Schleuse“, lacht der 67-jährige Ukrainer. Kein Wunder, dass manche Tanker so zerschrammt aussehen. „Sie wurden extra so gebaut. Für uns kommt das nicht infrage.“ Ruhig und konzentriert steuert er den Schiffsbug auf die erste Schleuseneinfahrt zu. Wer vom Palmgartenbalkon auf dem obersten Deck ganz vorn aus zusieht, dem wird ein wenig mulmig zumute. Denn es macht nicht den Anschein, als würde die HAMBURG zwischen die Betonmauern passen. …

Fotos: Peggy Günther, enapress.com, DenisTangneyJr/istock, Rainer Lesniewski/istock, Orchidpoet/istock

Scandlines mit größtem Segelschiff während der Hanse Sail

Pressemitteilung

Zum 30. Jubiläum der Rostocker Hanse Sail sind weit mehr als hundert Großsegler registriert. Die deutsch-dänische Fährreederei Scandlines verleiht dem Jubiläums-Event einen ganz besonderen Akzent: Mit knapp 170 Metern Länge und ca. 25 Metern Breite ist die Hybridfähre „Copenhagen“ das größte Schiff mit einem Segel, das während der Hanse Sail zu sehen ist – ihr Rotorsegel ragt stolze 30 Meter zylinderförmig in den Himmel. 

Seit Mai 2020 ist das Rotorsegel, das auf die Ferne eher an einen Schornstein erinnert, auf der Copenhagen installiert – und wirkt genau gegensätzlich: Das Rotorsegel der finnischen Firma Norsepower reduziert den CO2-Ausstoß der Hybridfähre signifikant um ganze vier bis fünf Prozent auf der Strecke zwischen Rostock und Gedser. 

Nach fast 100 Jahren kehrt der Flettner-Rotor nach Norddeutschland zurück 

Die innovative Segeltechnik des Rotorsegels greift auf das nahezu 100 Jahre alte Konzept der Flettner-Rotortechnik zurück: Wenn der Wind auf den rotierenden Zylinder trifft, wird er auf der einen Seite beschleunigt und auf der anderen Seite des Körpers verlangsamt. Der Unterschied in der Windgeschwindigkeit führt zu einem Druckunterschied, der eine Kraft senkrecht zum Wind generiert – der sogenannte Magnus-Effekt. Dieser Effekt hilft dabei, das Schiff bei Seitenwind nach vorne zu bewegen.  

Ingenieur Anton Flettner ließ bereits ab 1924 seine Erfindung des Flettner-Rotors testen: In Kiel baute er Schiffe zu Rotorseglern um und führte unzählige, sogar internationale Versuchs- und Demonstrationsfahrten durch. Leider setzen vll lieber sich hier diese sich damals noch nicht durch, da sie als alleiniger Antrieb bei Windstille ungeeignet sind. So wurde diese Technik von Dampfmaschinen und Dieselmotoren verdrängt und geriet in Vergessenheit.

Scandlines setzt nun nach knapp einem Jahrhundert wieder auf die Effizienz von Flettners Erfindergeist: Das Norsepower Rotorsegel ist eine anwendungsreife, maritime Windtechnologie, für die auf der Scandlines-Route die optimalen Windbedingungen vorherrschen und damit der kommerzielle Nutzen auf der Hand liegt. 

Mit Rotorsegel und Hybridantrieb Richtung grüne Fährschifffahrt 

Das größte „Segelschiff“, das während der Hanse Sail zu sehen ist, punktet aber nicht nur mit seinem einmaligen Rotorsegel, sondern mit vielen weiteren Klimaschutzmaßnahmen: Sein Hybridsystem beinhaltet, wie bei weiteren Scandlines-Schiffen, zusätzlich zu den Dieselgeneratoren auch einen Elektroantrieb. Ein Batteriepaket ergänzt den Antrieb und kann überschüssige Energie direkt an Bord speichern und zu gegebener Zeit wieder für den Antrieb nutzen. Durch die Umstellung von traditionellen Dieselfähren auf modernste Hybridschiffe wurden der Treibstoffverbrauch auf der Fährlinie erheblich reduziert und damit auch die CO²-Emissionen gesenkt. Im Vergleich zu den alten Schiffen wird heute pro transportiertem Pkw nur noch rund ein Drittel des Treibstoffes für die Fähre benötig. 

Zusätzlich verwendet die Fähre energiesparende aber auch geräuscharme Thruster, die geringeren Unterwasserlärm erzeugen. So wird die Tierwelt im Meer weniger gestört – worüber sich besonders die in der Ostsee wieder häufiger vorkommenden Schweinswale freuen.

Für eine nachhaltige Zukunft setzt Scandlines auf viele weitere große und kleine Projekte in Richtung Umwelt- und Klimaschutz: Die Reederei unterstützt unter anderem die Nachhaltigkeitsziele der UN. Das aktuellste Beispiel ist der kürzlich veröffentlichte Nachaltigkeitsbericht. Außerdem arbeitet das Unternehmen eng mit dem NABU e.V. zusammen: So wurde gemeinsam das Hafengelände Puttgarden zu einem „Grünen Hafen“ transformiert, um die Artenvielfalt auf dem Gelände zu fördern.

In Kooperation mit E.ON stellt Scandlines vorerst kostenfreie Ladestationen für Elektroautos am BorderShop in Puttgarden und in Rostock zur Verfügung – so ist es noch einfacher, umweltschonend nach Skandinavien und retour zu fahren. 

Text: PM Scandlines

Erstanlauf Mein Schiff 1 in Warnemünde

Kapitän Jan Fortun zurück in Rostock – dieses Mal mit Gästen an Bord

Pressemitteilung

 Die Mein Schiff 1 feiert heute Premiere: Mit 1.254 Gästen an Bord läuft sie auf ihrer Reise „Schwedische Küste 4“ erstmals den Passagierhafen Warnemünde an. Das Schiff steuert Kapitän Jan Fortun – für die Rostocker ein alter Bekannter. Schon im Winter lag der Kapitän mit der Mein Schiff 4 im Rostocker Hafen und bereitete das Schiff auf den Neu-Start vor: „Als ich im Winter mit der Mein Schiff 4 regelmäßig in den Rostocker Hafen eingelaufen bin, fehlte etwas ganz Entscheidendes: Unsere Gäste. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute mit der Mein Schiff 1 erstmals während einer regulären Kreuzfahrt diesen wunderschönen Hafen anlaufen.“ 

Und auch für den Hafen Rostock war der erste Anlauf der Mein Schiff 1 etwas Besonderes: „Nach den technischen Anläufen von drei TUI Cruises-Schiffen zwischen November 2020 und Juli 2021 im Überseehafen Rostock freuen wir uns heute erstmals einen Kreuzfahrtanlauf von TUI Cruises mit Gästen in Warnemünde begrüßen zu können. ‚Mein Schiff 1‘ liegt am Cruise Center 8, und die Gäste können einen Tag die Schönheit des Seebades Warnemünde und die touristische Vielfalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock entdecken“, sagt ROSTOCK PORT-Geschäftsführer Jens A. Scharner. Dabei haben die Gäste die Wahl zwischen geführten Ausflügen und individuellen Landgängen, die in Warnemünde möglich sind. 

Alle Gäste an Bord sind mehrfach getestet: So sind zwei negative Tests vor Beginn der Reise verpflichtend. Gestern wurden darüber hinaus alle Gäste an Bord (Kinder ab 12 Jahren), die noch nicht geimpft bzw. genesen sind und in Warnemünde an Land möchten, noch einmal an Bord getestet.

Text: PM TUI Cruises

Die MSC Meraviglia sticht wieder in See und feiert den Restart von MSC Cruises nun auch in den USA

Pressemitteilung

  • Die MSC Meraviglia startet ab heute Kreuzfahrten in die Karibik ab Port Miami
  • Die MSC Divina unternimmt ab dem 16. September ab Port Canaveral/Orlando wieder Kreuzfahrten
  • Die MSC Seashore, das neueste Flaggschiff der Reederei, wird ab dem 18. November in einem US-Hafen eingesetzt

Die MSC Meraviglia ist heute als erstes Schiff von MSC Cruises in Port Miami, Florida, wieder ab einem US-Hafen in See gestochen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des globalen Plans der Reederei, bis zum Ende dieses Sommers mehr als die Hälfte der Flotte von MSC Cruises wieder in Dienst zu stellen, nachdem die Reederei im August 2020 erstmals wieder Kreuzfahrten im Mittelmeer durchgeführt hat. In den vergangenen Monaten kamen weitere Schiffe im Mittelmeer, in Nordeuropa, Großbritannien und im Roten Meer dazu – nun auch in der Karibik ab einem US-Hafen. Zehntausende Gäste haben seit letztem Sommer eine Kreuzfahrt an Bord eines Schiffes von MSC Cruises genießen können, unter dem Schutz des branchenführenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls des Unternehmens, das nun auch für Kreuzfahrten ab US-Häfen Anwendung findet.

Die MSC Meraviglia befindet sich derzeit auf ihrer ersten 4-Nächte-Kreuzfahrt, auf der sie Nassau auf den Bahamas sowie das Ocean Cay MSC Marine Reserve besucht, wo das Schiff für eine Nacht Halt macht und den Gästen dadurch einen längeren Aufenthalt ermöglicht, um das neue private Inselparadies des Unternehmens zu entdecken. Die als „Best New Cruise Destination“ ausgezeichnete Insel bietet ihren Gästen mehr als drei Kilometer weißer Sandstrände in einem umweltgerechten, 165km² großen Meeresschutzgebiet. Die Gäste können die natürliche Schönheit der Insel genießen, die einheimische Unterwasserwelt entdecken und bahamaisches Flair atmen, da die Schiffe von frühmorgens bis in den Abend hinein und teilweise auch über Nacht an der Insel anlegen. Die Gäste können vielfältige Aktivitäten für alle Altersgruppen genießen, darunter Stand-up-Paddling, Kajakfahren, Schnorcheln, Jet-Ski-Fahrten und vieles mehr.

Ausblick USA/Karibik Kreuzfahrten:

Die MSC Meraviglia wird ab heute auf 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten eingesetzt und ab 18. September 2021 auf 7-Nächte-Kreuzfahrten in der östlichen und westlichen Karibik unterwegs sein.

Die MSC Divina ist das zweite Schiff von MSC Cruises, das ab September wieder von den USA aus Kreuzfahrten mit 3, 4 und 7 Übernachtungen anbietet. Am 16. September ab Orlando (Port Canaveral) – einem neuen Heimathafen des Unternehmens.

Die MSC Seashore – das neueste Flaggschiff von MSC Cruises – wurde erst letzte Woche in Italien an das Unternehmen übergeben und wird am 18. November 2021 erstmals in ihrem neuen Heimathafen Miami einlaufen, unmittelbar nach ihrer ersten Saison im Mittelmeer. Als Weiterentwicklung der preisgekrönten Seaside-Klasse wird das Schiff die Gäste mit dem Meer intensiver verbinden als jemals zuvor: Mit 13.000m² Außenbereichen bietet das größte Schiff von MSC Cruises in den USA zahlreiche Bars und Restaurants im Freien, Pools und Decks zum Entspannen und Sonnenbaden sowie eine Vielzahl neuer und verbesserter Funktionen, Gästebereiche und Erlebnisse.

Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll

Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, der Besatzung und der besuchten Destinationen hat für MSC Cruises schon immer oberste Priorität. Im Einklang mit dieser Verpflichtung hat MSC Cruises in letztem Sommer ein branchenweit führendes Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll eingeführt, das unter anderem einen COVID-19-Test bei der Einschiffung, regelmäßige Tests der Besatzung, die Einhaltung des Mindestabstands, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und verbesserte Hygienemaßnahmen vorsieht. In den USA werden bei MSC Cruises sowohl geimpfte als auch nicht geimpfte oder nicht vollständig geimpfte Gäste an Bord begrüßt, wobei für nicht geimpfte und nicht vollständig geimpfte Gäste zusätzliche Anforderungen gelten. 

Das umfassende Protokoll ist der Schlüssel zum erfolgreichen, weltweiten Neustart des Unternehmens, der sich seit August 2020 bewährt hat als MSC Cruises als erstes großes, internationales Unternehmen wieder Kreuzfahrten im Mittelmeer aufgenommen hat.

Weitere Informationen über das Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll von MSC Cruises finden Sie auf der Website.

Text: PM MSC Cruises

PONANT übernimmt offiziell Le Commandant Charcot

Pressemitteilung

Revolutionäres Polarexpeditionsschiff jetzt offiziell Teil der Flotte

Es ist der siebte Neubau in vier Jahren: Mit der Übernahme der Le Commandant Charcot gehört die Flotte von PONANT zu den modernsten und umweltfreundlichsten auf dem Markt. Ende letzter Woche, am 29. Juli 2021, wurde das erste hybride elektrische Polarexpeditionsschiff auf der VARD-Werft, einer Tochtergesellschaft der Fincantieri, in Norwegen im Rahmen einer Flaggentauschzeremonie offiziell an PONANT übergeben. Es dauerte insgesamt sechs intensive Jahre, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Schiff, bis die Le Commandant Charcot als mittlerweile dreizehntes Schiff in der Flotte begrüßt werden konnte. Das französische Unternehmen hat sich mit einer Vielzahl von Experten auf ihrem entsprechenden Gebiet zusammengetan, um dieses außergewöhnliche Schiff zu entwerfen und zu bauen, darunter Stirling Design International, Aker Arctic und VARD.

„Die Auslieferung der Le Commandant Charcot ist für das Unternehmen zugleich Höhepunkt und Beginn eines neuen Abenteuers. Der Bau dieses Schiffsprototyps stellte höchste Ansprüche an die Qualität. Ich bin stolz auf die Arbeit, die unsere Teams geleistet haben. Wir begrüßen in unserer Flotte ein Schiff, das so viel mehr bietet als nur eine Expeditionsreise, sondern eine wirklich inspirierende und faszinierende Entdeckung und Erkundung einer noch wenig bekannten Polarwelt“, so Hervé Gastinel, CEO von PONANT.

Foto: Kristin Stoylen

Ein bahnbrechendes Schiff für die Erkundung und Entdeckung der Polarwelt

Ausgestattet mit nur 125 Kabinen ist die Le Commandant Charcot das erste hybride elektrische Polarexpeditionsschiff, das mit LNG (Liquefied Natural Gas) betrieben wird. Eine wichtige Premiere die das Engagement des Unternehmens für einen nachhaltigen Tourismus stärkt. Der Neubau verfügt über die Eisklasse PC2 und echte Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit, Technik und Navigation im Eis. Damit nimmt es Kurs auf die entlegensten Polarregionen, die bislang kaum von klassischen Expeditionsschiffen angesteuert werden können, wie etwa den geografischen Nordpol. Auch die Wissenschaft soll von diesen neuen Möglichkeiten der Passagierschifffahrt profitieren. Als sogenanntes „Schiff der Möglichkeiten“ ist die Le Commandant Charcot mit Einrichtungen und Geräten für die Forschung ausgestattet und bietet den Wissenschaftlern an Bord eine Plattform für Beobachtung, Forschung und Analyse, um Wasser, Luft, Eis und Biodiversität in extremen Polarregionen zu untersuchen.

Für die Gäste an Bord der Le Commandant Charcot wird eine Vielzahl von Aktivitäten angeboten, dazu zählen die sogenannte Citizen Science (partizipative Wissenschaft), Vorträge von Experten, Kajakfahren, Fahrten mit Luftkissenfahrzeugen, Wandern, Eisfischen, Eisbaden und viele mehr. Mit Platz für bis zu 245 Gäste wird die Le Commandant Charcot jenseits der Polarkreise, im Herzen rauer Landschaften, unterwegs sein, die bisher nur sehr wenige Menschen betreten haben, wie den geografischen Nordpol, den Nationalpark Nordostgrönlands, die Umrundung des Spitzbergen-Archipels, die Bellingshausen-See, die Inseln Charcot und Peter-I., das Weddellmeer und das Larsen-Schelfeis. Bisher unzugängliche Routen und nie zuvor angebotene Aktivitäten ermöglichen Reisenden ein beispielloses Eintauchen in dieses weiße Paradies. 

Text: PM PONANT

Tallink Grupp: Grundkapital-Erhöhung und neue Stammaktien

Die an der Tallinner Börse und an der Nasdaq in Helsinki notierte estnische Tallink Grupp hat heute (2. August) ihre Absicht bekannt gegeben, das Grundkapital des Unternehmens um bis zu 31,5 Millionen Euro zu erhöhen und neue Aktien öffentlich anzubieten. Der Bezugszeitraum für die neuen Aktien ist vom 18. August bis einschließlich 1. September 2021 befristet. Es sollen bis zu 66.988.204 neue Stammaktien angeboten werden.

Bei einer Überzeichnung kann die Tallink Grupp die Anzahl der angebotenen Aktien um 10 Prozent, d.h. bis zu 73.687.024 Aktien, erhöhen, wodurch sich das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 34,6 Millionen Euro erhöhen würde. Der vorgesehene Ausgabepreis pro neuer Aktie beträgt 0,47 Euro, was dem Buchwert der Aktie entspricht, d.h. es fällt kein Ausgabeaufschlag an. Die neuen Aktien sollen bei Fälligkeit den bestehenden Stammaktien der Gesellschaft gleichrangig sein und den Aktionären gleiche Rechte einräumen. Die neuen Aktien gewähren den Aktionären eine Dividendenberechtigung für das am 01.01.2021 begonnene und die folgenden Geschäftsjahre.

Bestehenden Aktionären des Unternehmens steht während desselben Bezugszeitraums ein Vorkaufsrecht auf die neuen Aktien nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu. Die Liste der zur Ausübung des Vorkaufsrechts berechtigten Aktionäre für die neuen Aktien wird zum Ende der Öffnungszeiten der Nasdaq Central Depositary of Shares (Nasdaq CSD) am 17. August 2021 festgelegt. Die AS Infortar, mit einem Anteil von 39 Prozent größter Aktionär der Tallink Grupp, hat dem Unternehmen eine Bezugsgarantie gegeben, mit der sie sich verpflichtet, die neuen Aktien bedingungslos und unwiderruflich im Gesamtwert von bis zu 15 Millionen Euro zu erwerben.

„Im Jahr 2020, als die COVID-Krise ausbrach, mussten wir schnell reagieren und handeln, um die Stabilität und Nachhaltigkeit des Unternehmens zu sichern. Wir haben damals entschieden, uns zunächst auf schnelle Lösungen mit unseren bestehenden Finanzpartnern und den Regierungen unserer Heimatmärkte zu konzentrieren. Ich freue mich, dass neben der Unterstützung durch unsere Partner und Regierungen auch das Vertrauen unserer Investoren in uns deutlich gestiegen ist. Deren Zahl hat sich in der Krise mehr als verdoppelt und beträgt derzeit mehr als 28.700, darunter 7.000 FDR-Anteilseigner in Finnland. Diese Zahl und das Vertrauen in uns zeigen, dass unsere Aktionäre die Entscheidungen, die in diesem beispiellosen Jahr getroffen wurden, unterstützen und verstehen und glauben, dass sie die richtige Vorgehensweise waren“, so Paavo Nõgene, CEO der Tallink Grupp. Mit der beabsichtigten Kapitalerhöhung und dem öffentlichen Aktienangebot wolle man jetzt die bisherigen Schritte durch eine stärkere Einbeziehung der Aktionäre ausgleichen und allen jetzigen und künftigen Aktionären auch die Möglichkeit bieten, zur Zukunftssicherung des Unternehmens beizutragen.

Tallink beabsichtigt, die neuen Aktien gleichzeitig in Estland und Finnland (in Finnland in Form der finnischen Hinterlegungsscheine, Finnish depositary receipts (FDR)) öffentlich anzubieten. Die Notierung und Zulassung der neuen Aktien will das das Unternehmen in den Listen der Nasdaq Tallinn Stock Exchange und der Nasdaq Helsinki Stock Exchange (letztere in Form der FDR) beantragen. Die Durchführung unterliegt der Billigung eines öffentlichen Angebots und eines Notierungsprospekts durch die estnische Finanzaufsichtsbehörde. Das öffentliche Angebotsoll in Partnerschaft mit der Swedbank in Estland und der digitalen Investmentplattform Nordnet in Finnland durchgeführt werden. JPM

Meyer Werft baut weltgrößtes Luxus-Appartementschiff

Die von der pandemiebedingten Krise der Kreuzfahrtbranche gebeutelte Meyer Werft konnte jetzt einen weiteren Neubau-Auftrag hereinnehmen, bei dem es sich um ein besonderes Schiff handelt, das in einem für sie neuen Marktsegment neue Standards setzen soll: Vorbehaltlich Finanzierung soll die zu den Weltmarktführern im Kreuzfahrtbereich gehörende Papenburger Werft jetzt das im Mai 2020 von der auf Malta ansässigen Ocean Residences Development Ltd. (ORD) zunächst bei der kroatischen DIV-Gruppe bestellte und von deren Brodosplit-Werft in Kooperation mit der von ihr im Januar 2020 erworbenen und im Juli 2020 insolvent gewordenen norwegischen Kleven Verft (sie wurde im gleichen Monat vor der norwegischen Green Yard-Gruppe übernommen) zur Lieferung 2024 zu erstellende Appartementschiff Njord (aB Newsletter vom 19.5.2020) bis Ende 2025 zur Ablieferung bringen.

Animation: ORD

Das mit 117 Appartements in verschiedenen Konfigurationen mit zwei bis sechs Schlafräumen auszustattende 84800-BRZ-Schiff mit einer Länge von 289,30 Metern und einer Breite von 33,50 Metern bietet Platz für ca. 1000 Menschen (Crew und Passagiere). Der von dem bekannten norwegischen Architekten und Yacht-Designer Espen Øino – er zeichnet u.a. für exklusive Megayachten wie die Octopus verantwortlich – entworfene Neubau soll sowohl bei der Ablieferung als auch in weiterer Zukunft die strengsten Umweltauflagen erfüllen. Das Schiff wird von DF-LNG-Motoren angetrieben und soll mit modernen Wärmerückgewinnungssystemen sowie fortschrittlichen Energiemanagementsystemen ausgerüstet werden. Die im Mega-Yacht-Design konzipierte Njord, die u.a. über verdeckte Rettungsboote, Helikopter-Landeplatz auf dem Vorschiff und Hangars sowie Wassersport-Marina am Heck verfügt, ist deutlich größer und luxuriöser als das vor 20 Jahren in Norwegen erbaute Residenzschiff The World.

Der emissionsarme LNG-Antrieb sorgt zusammen mit einer Hybrid-Batterie-Anlage für eine Geschwindigkeit von 21 Knoten. Um die Zukunftssicherheit des auch für die Fahrt in arktischen Regionen verstärkten Schiffes zu gewährleisten, werden die Motoren und Treibstofftanks für eine einfache Umrüstung auf zukünftige Treibstoffe mit geringerem oder neutralem Kohlenstoff-Fußabdruck vorbereitet sein. Die Suiten bzw. Appartements an Bord werden an Interessenten verkauft, die eine schwimmende Wohnung mit allen Hoteldienstleistungen und Vorteilen sowie Annehmlichkeiten einer privaten Megayacht wünschen, ohne selbst eine solche zu besitzen. Das reicht bis zu einer Anpassung der Innengestaltung ihrer Appartements, für die sie neben dem für diesen Bereich gewonnenen renommierten Designer FM Architettura auch eigene Innendesigner beauftragt werden können, was den Charakter einer Privatyacht unterstreicht. Der Neubau soll so das außergewöhnliche Zuhause einer Gemeinschaft von Einzelpersonen und Familien werden, die ihre Leidenschaft für Reisen, Abenteuer und Entdeckungen teilen. Zusammen mit Jean-Louis Stutzmann, der sich vor allem um die Gestaltung der Grundrisse der Kabinen und öffentlichen Bereiche kümmert, ist das Espen Team auch in die Gestaltung des Beach Clubs, des Tenderbereichs, der Balkone und der Außendecks eingebunden.

Animation: ORD

Wie das durch die Pandemie um mehrere Jahre verzögerte Forschungsyacht-Projekt der bei der norwegischen Vard Brattvaag-Werft in der Ausrüstung befindlichen REV Ocean (BRZ 17400, Polarklasse 6) des norwegischen Reeders Kjell Inge Røkke ist die auch die Njord als eine Art Forschungsschiff philanthropischen Zweck konzipiert. Das wird so ausgestattet, dass es in den verschiedensten Destinationen wissenschaftliche und ozeanografische Forschungen durchführen und dabei Wohltätigkeitsorganisationen, Missionen und dringende Anliegen unterstützen kann. In Zusammenarbeit mit ozeanographischen Forschungsorganisationen und wissenschaftlichen Gruppen wird die Njord Forschungsprojekte fördern, die dazu beitragen, wissenschaftliche Grenzen zu überschreiten und die globale Meeresforschung voranzutreiben, die zu einem besseren Verständnis der komplexen Systeme beiträgt, die unsere Erde ausmachen. Diese einzigartige Kombination verleiht dem Schiff zusätzlich einen besonderen Charakter. „Wir sind glücklich, dass wir die Möglichkeit haben, mit der Meyer Werft zusammenzuarbeiten, einem Unternehmen, das seinen Schiffbau seit 226 Jahren auf Kurs hält – das sind sieben Generationen – und das weltweit führend im Bau innovativer und komplexer Passagierschiffe ist und einen hervorragenden Ruf für außergewöhnliche Qualität, Präzision und pünktliche Lieferungen genießt“, so der norwegische Vater des Konzeptes Kristian Stensby, der zugleich Vorsitzender und CEO der ORD ist. Die Njord sei bisher sehr gut aufgenommen und verzeichne eine hohe Reservierungsnachfrage.

Animation: ORD

Für Meyer Werft Geschäftsführer Thomas Weigend ist der Auftrag ein weiterer, sehr wichtiger Schritt für die Standortsicherung in Papenburg: „Mit dem neuen Auftrag erweitern wir unser Portfolio an Schiffstypen und können einmal mehr beweisen, dass wir führend beim Bau besonders umweltfreundlicher Schiffe sind. Zudem können wir mit dem Auftrag auch die bisher schwierigen Perspektiven vor allem für die Jahre 2024/2025 verbessern. Dieser Auftrag ist dringend nötig, damit der Auslastungsrückgang in diesen Jahren nicht sogar noch größer als 40 Prozent sein wird. Für das Zukunftsprogramm des Unternehmens sind viele unterschiedliche Maßnahmen und neue Aufträge absolut notwendig.“

Die Werft, die aufgrund der Kreuzfahrtkrise 40 Prozent weniger Arbeit hat und 1,2 Mrd. Euro einsparen will, hatte am Mittwoch über eine Verständigung mit der Arbeitnehmerschaft berichtet, die u.a. eine Reduzierung des zuletzt geplanten Stellenabbaus von 660 auf 450 Mitarbeiter bis 2023 vorsieht, von denen 350 direkt bei der Meyer Werft und die übrigen 100 bei der Tochtergesellschaft EMS Maritime Services beschäftigt sind. Hilfreich ist dabei auch der Ende März bekannt gegebene Auftrag für ein 229 m langes 51950-BRZ-Kreuzfahrtschiff zur Lieferung 2025, der von der japanischen Großreederei NYK als neuem Kunden hereingenommen werden konnte. JPM

Mit Spannung erwartet: Holland America Line nimmt die neue Rotterdam in Empfang

Pressemitteilung

Holland America Line nahm heute, am 30. Juli 2021, die neue Rotterdam als elftes Schiff der Flotte in Empfang. Die feierliche Übergabe fand am Abend des 29. Juli in der Fincantieri-Werft in Marghera, Italien, in Anwesenheit des Kapitäns des Schiffes, Kapitän Werner Timmers, und Cyril Tatar, Vice President of Newbuilding Services der Holland America Group statt. Jan Swartz, Präsident der Holland America Group, und Gus Antorcha, Präsident der Holland America Line, übermittelten per Videobotschaft ihre Glückwünsche. Nach der Auslieferung wird die Rotterdam am 20. Oktober 2021 zu ihrer Transatlantiküberquerung von Amsterdam nach Fort Lauderdale in Betrieb genommen, um von dort ihre erste Saison in der Karibik anzutreten. Die Planung zur offiziellen Namensgebung ist noch nicht abgeschlossen und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 „Die Rotterdam ist eine Schönheit und wird ihrem Namen als neues Flaggschiff unserer Flotte alle Ehre machen. Sie setzt unsere Tradition der Exzellenz fort, die unsere Gäste seit fast 150 Jahren schätzen. Wir danken unseren Partnern bei Fincantieri und unseren eigenen Mitarbeitern, die unermüdlich daran gearbeitet haben, das Schiff in diesen schwierigen Zeiten termingerecht fertig zu stellen. Wir können es kaum erwarten, unsere Gäste in diesem Herbst an Bord zu begrüßen und stolz unser neues Schiff zu präsentieren.“ sagte Holland America Präsident Antorcha in seiner Videobotschaft.

Über die Rotterdam

Die Rotterdam ist das dritte Schiff der Pinnacle Class Serie und das siebte Schiff, das diesen Namen für Holland America Line trägt.  Sie bietet Platz für 2.668 Gäste bei 99.800 BRZ. Die Rotterdam hat all die besonderen Features, die mit ihren Schwesterschiffen Koningsdam und Nieuw Statendam eingeführt wurden, darunter die 270-Grad-Surround-Screen World Stage und den Music Walk, auf dem jeden Abend Live-Musik auf verschiedenen Bühnen angeboten wird. Das musikalische Spektrum reicht von  Klassik auf der Lincoln Center Stage bis Jazz und Blues im B.B. King’s Blues Club, härteren Klängen im Rolling Stone Rock Room und Chart Hits in Billboard Onboard.

Zu den weiteren Besonderheiten, die Holland America Line so viele treue Stammkunden bescheren, gehören außerdem der zugewandte, preisgekrönte Service, die hervorragend ausgestattete Kabinen und Suiten, einschließlich Familien- und Einzelzimmern sowie die gewohnt exquisite Küche unter der Leitung eines achtköpfigen Culinary Council. Neben dem beeindruckenden Dining Room erwarten die Gäste die Spezialitätenrestaurants Rudi’s Sel de Mer, eine französische Brasserie mit frischen Meeresfrüchten; Tamarind, das die Traditionen Südostasiens, Chinas und Japans verbindet; Nami Sushi mit köstlichem Sushi und asiatischen Spirituosen; Pinnacle Grill, das ultimative Steakhouse auf See; Canaletto mit italienischer Küche im Familienstil und Club Orange exklusiv für Gäste des Club Orange. 

Weitere kulinarische Treffpunkte sind das Grand Dutch Café, das Dive-In am Pool, das New York Deli und der Lido Market, der mit seinen thematischen Servierstationen Buffet-Konzept an Bord revolutionierte.

Die Geschichte des Namens Rotterdam

Das erste Schiff von Holland America Line war die Rotterdam I, die am 15. Oktober 1872 ihre Jungfernfahrt von den Niederlanden nach New York absolvierte und am 18. April 1873 zur Gründung des Unternehmens führte. Die Rotterdam II wurde 1878 für die British Ship Owners Co. gebaut und 1886 von Holland America Line gekauft. Die Rotterdam III kam 1897 hinzu und war bis 1906 im Dienst der Reederei. Die vierte Rotterdam wurde 1908 in die Flotte aufgenommen und diente am Ende des Ersten Weltkriegs auch als Truppentransporter. Nach dem Krieg machte sie regelmäßig Kreuzfahrten von New York ins Mittelmeer.

Die Rotterdam V, auch bekannt als „The Grande Dame“, stach 1959 in See und begann mit Transatlantiküberquerungen in zwei Klassen. Später, im Jahr 1969, wurde sie zu einem Einklassenschiff umgebaut. Sie fuhr 38 Jahre lang bis 1997 für Holland America Line, einschließlich mehrerer großer Weltreisen, und ist heute ein Hotel- und Museumsschiff in Rotterdam. Die Rotterdam VI wurde 1997 als erstes Schiff der R-Klasse vorgestellt. Die Rotterdam VII ist das 17. Schiff, das von der italienischen Fincantieri Werft für Holland America Line gebaut wurde.

Text: PM Holland America Line

Typschiff „Nils Holgersson“ soll 2022 in Fahrt kommen

Auch zweite Green Ship-Ro/Pax-Fähre für TT-Line hat jetzt Wasser unter dem Kiel

Auch die zweite der beiden 2018 von der in Travemünde ansässigen TT-Line in China bestellten Green Ship RoPax-Fähren hat erstmals mit ihrem künftigen Element Bekanntschaft gemacht: Acht Monate nach dem Aufschwimmen des im Juli 2020 mit einer Münzzeremonie als Bau-Nr. JLZ8180222 auf Kiel gelegten Typschiffes Nils Holgersson wurde am 11. Juli der 229,4 m lange, 31 m breite und max. 6.9 m tiefgehende Rohbau der noch namenlosen Werft-Nr. JLZ8180223 nach dem Aufschwimmen im Baudock der China Merchants Jiangsu Jinling-Werft in Nanjing mit Hilfe von zwei Schleppern an den Ausrüstungskai verholt. Dort erfolgt nun die weitere Fertigstellung samt Einbau der Innenausstattung, an deren Design die in Waren an der Müritz ansässige Firma Oceanarchitects einen wesentlichen Anteil hat.

Foto: TT-Line

Bei dem aufgrund seiner Ausstattung mit Dual-Fuel-Motoren sowohl mit Marinediesel (MGO) als auch mit verflüssigtem Erdgas (LNG) zu betreibenden 45 000-BRZ-Neubau, handelt es sich um die zweite Einheit des neuen Green Ship-Typs der Reederei, für die sie sich zunächst eine – später in einen Festauftrag umgewandelte – Option gesichert hatte. Die beiden für 800 Passagiere und mehr als 200 Sattelzüge ausgelegte Neubauten, deren Entwurf von OSK ShipTech stammt, sollen im Frühjahr bzw. Herbst nächsten Jahres geliefert und in den Liniendienst der TT-Line in der südlichen Ostsee eingestellt werden, wobei das jetzt aufgeschwommene Schiff unter dem Traditionsnamen Peter Pan in Fahrt kommen dürfte. Die über 239 Pax-Kabinen verfügenden Neubauten zeichnen sich u.a. durch eine 1200 qm grosse Außendecksfläche sowie 3500 qm öffentliche Räume aus. Für rollende Ladung stehen über zwei Heckrampen erreichbare rd. 4600 Spurmeter auf vier Decks mit 20 Ladeanschlüssen für E-Autos zur Verfügung. Als Hauptmotoren stehen je zwei Motoren des Typs 8L51 und 6L51/60 von MAN in Vater/Sohn-Konfiguration mit einer Gesamtleistung von 29400 kW zur Verfügung. Über Getriebe und zwei Verstellpropeller soll damit eine Geschwindigkeit von 22 kn erreicht werden. Die beiden ebenfalls von MAN zugelieferten je 500 cbm fassenden LNG-Tanks wurden auf Deck 1 platziert. Für die Bordstromversorgung wurden vier Wärtsilä-Motoren des Typs 9L20DF verbaut. Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit stehen drei Bugstrahlruder zur Verfügung. Zur Ausrüstung der nach den Vorschriften und unter Aufsicht von DNV in Bau befindlichen Neubauten gehören u.a. auch Wärmerückgewinnungsanlagen.

TT-Line nutzt nach eigenen Angaben als erste Reederei in diesem Fahrtgebiet LNG für ihre beiden neuen Green Ships und sieht sich damit als Vorreiter. Von dem derzeit als sauberster Schiffskraftstoff anzusehenden LNG verspricht sie sich die Einsparung von jährlich 93 Prozent Feinstaub, 98 Prozent Schwefeloxiden und 82 Prozent Stickoxiden verglichen mit Marine Gas Oil (MGO). Die Mehrkosten des LNG-Antriebs werden durch eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) abgemildert. Nicht nur die Verwendung von LNG mache die neuen Green Ships zu den umweltfreundlichsten Schiffen der Unternehmensgeschichte. Die generelle Effizienz des Schiffsbetriebes in Kombination mit dem erhöhten Kapazitätsangebot für Fracht und Passagiere ermögliche eine noch deutlichere Verbesserung der CO2-Emissionen um bis zu 60 Prozent pro transportierte Einheit, so die Reederei. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Green Ships den neuen Standard in puncto Emissionsreduzierung in der Fährbranche setzen,“ sagt TT-Line Geschäftsführer Bernhard Termühlen. JPM

Willkommen in der Flotte: Silversea Cruises tauft sein neuestes Schiff „Silver Moon“ in Athen

Die Taufe des neunten Silversea-Luxusschiffs markiert einen Meilenstein für die Rückkehr des Kreuzfahrtunternehmens in den weltweiten Dienst

Pressemitteilung

 Silversea Cruises hat mit der Silver Moon das neueste Schiff ihrer Ultra-Luxus-Flotte getauft und damit die weltweite Rückkehr des Kreuzfahrtunternehmens eingeläutet. Die offizielle Taufe der Silver Moon fand am 28. Juli an Bord des Schiffes im Hafen von Piräus, Athen, statt und wurde von vielen hochrangigen Gästen begleitet, darunter Richard D. Fain, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group, Roberto Martinoli, President und CEO von Silversea Cruises, Jason Liberty, Executive Vice President und CFO der Royal Caribbean Group, Kapitän Chavdar Georgiev, Luigi Matarazzo, General Manager des Geschäftsbereichs Handelsschiffe von Fincantieri, und der griechische Tourismusminister Harry Theoharis. Als erstes Ultra-Luxus-Kreuzfahrtschiff, das nach der Pandemie in See gestochen ist, startete die Silver Moon am 18. Juni von Athen aus zu ihrer ersten Saison und unternahm eine Reihe von zehntägigen Reisen zu den griechischen Inseln.

Nach maritimer Tradition segnete Pfarrer Ioannis Patsis, Vizepräsident von Caritas Hellas, das Schiff, bevor die Taufpatin des Schiffes, Gaia Gaja vom renommierten italienischen Weingut Gaja, eine Flasche Champagner am Bug des Schiffes zerschellen ließ. Die Gäste verfolgten das Ereignis auf den Bildschirmen, die sich im gesamten Schiff befinden. Mitglieder der Silversea-Familie konnten live im Internet verfolgen, wie die Silver Moon eingeweiht und offiziell als neuntes Schiff in die Flotte der führenden Luxuskreuzfahrtgesellschaft aufgenommen wurde.

Foto: Silversea Cruises

„Es war ein sehr stolzer Moment, die offizielle Taufe der Silver Moon mitzuerleben − die erste Taufe von Silversea Cruises als Teil der Royal Caribbean Group“, so Richard D. Fain. „Ich gratuliere dem Führungsteam von Silversea Cruises, Kapitän Georgiev und der Crew der Silver Moon, dem Team von Fincantieri und allen, die an der Premiere des Schiffes beteiligt waren, für ihren unermüdlichen Einsatz, diesen lang erwarteten Meilenstein zu verwirklichen.“

„Dies ist ein außergewöhnlicher Meilenstein in der Geschichte unserer Kreuzfahrtlinie“, so Roberto Martinoli. „Wir haben das neunte Schiff unserer Flotte auf den Namen Silver Moon getauft und verbinden damit eine Weiterentwicklung im Segment der Luxusreisen des 21. Jahrhunderts. Als erstes Ultra-Luxus-Kreuzfahrtschiff, das in diesem Jahr in See sticht, ist die Silver Moon wegweisend für die Rückkehr der Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Sie steht für die Stärke und Resilienz unserer Branche. An Bord des neuesten Mitglieds unserer Flotte werden unsere Gäste die Welt in unvergleichlichem Komfort und feinem Luxus neu entdecken. Ich danke der Royal Caribbean Group, Fincantieri, Kapitän Georgiev und der Schiffsbesatzung sowie unseren Teams an Land dafür, dass sie dieses einzigartige Ereignis möglich gemacht haben.“

„Es war für mich eine Ehre, das Band zu durchschneiden und als Patin des Schiffes zu fungieren“, so Gaia Gaja. „Die Silver Moon, mit deren Start auch das neue S.A.L.T.-Programm von Silversea Cruises eingeführt wird, verkörpert die Grundwerte, die das Weingut meiner Familie mit dieser Kreuzfahrtlinie teilt: Ehrfurcht vor der Tradition, ein Fokus auf die höchste Qualität und ein tiefer Respekt vor kulturellen Werten. Ich freue mich darauf, an Bord dieses wunderschönen Schiffes in die berühmte kulinarische Kultur der griechischen Inseln einzutauchen“.

Mit 40.700 Bruttoregistertonnen und einer maximalen Kapazität von 596 Gästen ist die Silver Moon das zweite Schiff der Muse-Klasse in der schnell wachsenden Flotte der Kreuzfahrtgesellschaft. Die von Fincantieri in der Werft von Ancona gebaute Silver Moon ist eine Weiterentwicklung ihres Schwesterschiffs Silver Muse. Das Schiff verfügt über neu gestaltete öffentliche Bereiche, Butler-Service in allen Suiten-Kategorien, die Intimität eines kleinen Schiffes, für die Silversea Cruises bekannt ist, sowie einen herausragenden Service, bei dem zahlenmäßig auf fast jeden Gast ein Besatzungsmitglied kommt.

Der Stapellauf der Silver Moon markiert auch das Debüt des revolutionären neuen kulinarischen Programms von Silversea Cruises S.A.L.T.℠ − Sea and Land Taste. Drei neue Veranstaltungsorte an Bord laden die Gäste auf kulinarische Entdeckungsreisen ein: In der S.A.L.T.-Küche, dem S.A.L.T.-Labor und der S.A.L.T.-Bar der Silver Moon tauchen die Gäste mit regional inspirierten Gerichten, Getränken und Vorführungen tiefer in die Küche und Kultur der jeweiligen Region ein. Bei speziellen S.A.L.T.-Landausflügen erleben Reisende die Essens- und Getränkekultur der jeweiligen Destination aus erster Hand.

Silversea ist führend beim weltweiten Neustart von Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Das erste von zwei Schiffen der Silversea-Flotte, das wieder in Dienst gestellt wurde, ist die Silver Moon. Zur Silver Moon gesellt sich das neue Schiff Silver Origin, das jetzt auf völlig neuen Routen zu den Galapagos-Inseln fährt. Silver Muse hingegen ist das erste Luxusschiff, das heute von Seattle zu den Gletschern nach Alaska aufbricht. Ab dem 30. Juli bricht die Silver Shadow von Reykjavik zu einer Rundreise um Island auf. Auch in naher Zukunft sollen weitere Silversea-Schiffe in See stechen. Das dritte neue Schiff von Silversea Cruises, die Silver Dawn, bricht planmäßig im November 2021 zu ihrer Premiere auf.

Genau wie die Silver Muse, Silver Origin, Silver Shadow, Silver Whisper und Silver Explorer, ist die Silver Moon eines von sechs Schiffen von Silversea Cruises, das kürzlich von der weltweit führenden Klassifikationsgesellschaft DNV die Zertifizierung für Infektionsprävention in der maritimen Industrie (CIP-M) erhalten hat. Diese Zertifizierung unterstreicht das Engagement von Silversea Cruises die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gäste, der Besatzung und der Bewohner der Orte, die das Unternehmen besucht, zu schützen.

Text: PM Silversea Cruises


Impressionen von SILVER MOON

Foto: enapress.com

Foto: enapress.com
Foto: enapress.com
Foto: enapress.com

Die ganz große Freiheit in Griechenland erleben

Mein Schiff Flotte weitet Reiseangebot für ausschließlich geimpfte Gäste aus

Pressemitteilung

Jetzt kommt die ganz große Freiheit auch für Mein Schiff Gäste in Griechenland: Vom 10. September an bietet TUI Cruises auch für dieses Fahrtgebiet Kreuzfahrten für ausschließlich geimpfte Gäste an. Damit begibt sich ein weiteres Schiff der Flotte in das Fahrwasser der Mein Schiff 1, die bereits ab dem 22. August Kreuzfahrten nach Norwegen für ausschließlich Geimpfte anbietet. Mit dem Angebot richtet sich TUI Cruises auch an Gäste, die bislang noch nicht wieder an Bord begrüßt werden konnten. Darüber hinaus wird es auf anderen Schiffen der Flotte weiterhin umfangreiche Angebote für nicht-geimpfte Gäste geben.  

Für die Gäste an Bord bringt der vollständige Impfschutz weitere Freiheiten zurück. Das Gesundheitskonzept kann gelockert werden. So ist beispielsweise Selbstbedienung am Buffet genau wie die uneingeschränkte Saunanutzung wieder möglich. In den Theatern, Bars und auf dem Pooldeck gibt es ein vielseitiges Unterhaltungsangebot. Bei den Landgängen haben die Griechenland-Urlauber weiterhin die Wahl: Entweder individuell an Land gehen oder einen der vielfältigen Ausflüge buchen, die von TUI Cruises vermittelt bzw. organisiert werden. 

Gesundheit an Bord
Mit einem weiteren Schiff für ausschließlich geimpfte Gäste bietet TUI Cruises nicht nur die aktuell größte Sicherheit für Gäste und Besatzung. Die Reederei ist damit auch bestmöglich auf mögliche Vorgaben der Fahrtgebiete in der Zukunft vorbereitet. Aktuell liegt die Impfquote der Gäste bereits bei 70 Prozent, Tendenz steigend. Damit sind die besten Vorraussetzungen gegeben, um den Gästen ihre gebuchte Reise zu ermöglichen. Und wer aktuell noch nicht geimpft ist, kann dies bis zum Reiseantritt nachholen. Doch bei all den Freiheiten, die an Bord bei einer Reise mit ausschließlich geimpften Gästen und Besatzung wieder möglich sind, behält TUI Cruises die Gesundheit weiterhin im Blick. Falls nötig oder behördlich vorgegeben, wird das Konzept flexibel an tagesaktuelle Gegebenheiten angepasst. Zu den aktuellen Maßnahmen zählt unter anderem ein Antigen-Schnelltest, den alle Gäste ab vier Jahren maximal 24 h vor ihrem Check-In machen müssen. 

Für Kurzentschlossene: der Sommer 2021 mit der Mein Schiff Flotte
Doch auch wer noch nicht geimpft ist, muss auf eine Reise mit der Mein Schiff Flotte nicht verzichten. Mittlerweile sind sechs von sieben Schiffen der Mein Schiff Flotte mit Gästen unterwegs – und bieten mit Reisen ab deutschen Häfen Richtung Norden und im Mittelmeer für jeden Reisegeschmack das richtige Angebot: 

  • Die Mein Schiff 2 startet ab/bis Palma de Mallorca zu zehntägigen Reisen durchs westliche Mittelmeer. 
  • Mit der Mein Schiff 4 erleben die Gäste die italienische Küste mit ausgewählten französischen Highlight-Häfen. 
  • Die Mein Schiff 5 fährt ab/bis Kreta durch die griechischen Inselwelten. 
  • Die Mein Schiff 6 startet von Kiel aus zu Reisen durch die Ostsee auf denen unter anderem Stockholm und Göteborg angelaufen werden. 
  • Die Mein Schiff 3 startet heute ab/bis Bremerhaven. 

Auf allen Reisen können Gäste die Fahrtregionen im Rahmen von durch TUI Cruises vermittelten Landausflügen in kleinen Gruppen erkunden. Darüber hinaus sind in Griechenland und Tallinn/Estland wieder individuelle Landgänge möglich. Auch an Bord der Mein Schiff Flotte genießen die Gäste ein vielfältiges Angebot: Dazu zählen neben der großen Auswahl an Restaurants, Bistros und Bars, auch der großzügige SPA & Sport-Bereich, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sowie viel Platz zum Beine und Seele ausstrecken. Alle, die sich spontan nach Urlaub auf dem Meer sehnen, gibt es kurzfristige Angebote. So kostet eine Woche Sommerurlaub ab Deutschland, Italien, Griechenland oder Spanien in der Balkonkabine mit Premium Alles Inklusive ab 899 Euro pro Person.

Text: PM TUI Cruises