NEWS & Pressemitteilungen

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Kleines Schiff auf den Großen Seen

Die HAMBURG ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe, dass die Großen Seen auf der Grenze zwischen den USA und Kanada befahren kann. Peggy Günther war für uns zur Zeit des Indian Summers an Bord.

„Nüscht, alles schon kahl.“ Anneliese schnauft gegen ihre Enttäuschung an. Die Lektorin hatte doch gesagt, in den Laurentian Mountains sei die Chance auf den Indian Summer am höchsten. Doch die sanfte Hügellandschaft zeigt bis an den Horizont kein rotes Laub. „Ihr seid ein bisschen zu spät dran“, gibt Pierre-Alexandre Legault, Kommunikationschef des Tremblant Resorts unumwunden zu. „Der Peak der Laubfärbung ist etwa um unser kanadisches Thanksgiving herum, also Anfang Oktober. Manchmal sind die Nadelbäume weiter oben dann schon verschneit und unten am See leuchten die roten Blätter – ein Wahnsinnsbild“, berichtet der Manager begeistert. „Doch in den letzten Tagen war es windig und regnerisch, da hat es kaum ein Blatt an den Bäumen gehalten.“

Anneliese tröstet sich unterdessen mit einer heißen Kürbissuppe im höchstgelegenen Restaurant des Ortes, der an das französische Wintersportrefugium Megève erinnern soll. Kalt genug wäre es ja für das rote Laub, das für seine Verfärbung einige Frostnächte benötigt. Doch stehen hier überhaupt genug Zuckerahornbäume, die für ihr besonders intensives Rot bekannt sind? Immerhin gibt es als Hauptgang Hähnchen in Zuckerahornsoße. „Haben Sie das von der Frau gehört, die acht Monate an Bord ist“, raunt sie ihrer Sitznachbarin zu, um sich von ihrer Enttäuschung abzulenken. Anneliese ist eine von fast 40 allein reisenden Passagieren auf der 18-tägigen Plantours-Kreuzfahrt über die Großen Seen. Zehn Prozent der Passagiere sind also ohne Kabinennachbarn unterwegs – das ist erstaunlich viel. Doch wenn man bedenkt, dass auch zwei Drittel der Gäste auf dieser Reise schon einmal mit diesem Schiff unterwegs waren, wird schnell klar, dass die HAMBURG ohnehin kein gewöhnlicher Cruiseliner ist.

Weniger als drei Meter Platz in den Schleusen

Das Schiff für maximal 400 Passagiere hat eine bewegte Geschichte. Vor zwanzig Jahren auf der MTW Schiffswerft für die Conti Reederei gebaut, fuhr es bis 2012 unter dem Namen C. COLUMBUS für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Als die Hamburger Reederei sich auf Luxus und Expedition spezialisierte, nutzte der Bremer Veranstalter plantours & Partner seine Chance, die zehn Jahre ältere VISTAMAR zu ersetzen. Obwohl die HAMBURG ein wenig größer war, zählt sie dennoch zu den wenigen Schiffen, die auf den Großen Seen zwischen den USA und Kanada kreuzen können. Als sie für Hapag-Lloyd Cruises geplant wurde, gab nämlich der Wellandkanal die Abmessungen des Schiffes vor: Mit seinen 21,5 Metern Breite passt es ziemlich exakt in die 24,4 Meter breiten Schleusen.

1,5 Meter Spielraum bleiben also auf jeder Seite, keine einfache Aufgabe für Kapitän Vladimir Vorobyov. Schon Tage vor der Kanalpassage beobachtet er die Wettervorhersage. Bei mehr als 25 Knoten Wind wird der Kanal gesperrt. „Die Frachtschiffe machen es sich einfach, sie rutschen im Zweifelsfall einfach in die Schleuse“, lacht der 67-jährige Ukrainer. Kein Wunder, dass manche Tanker so zerschrammt aussehen. „Sie wurden extra so gebaut. Für uns kommt das nicht infrage.“ Ruhig und konzentriert steuert er den Schiffsbug auf die erste Schleuseneinfahrt zu. Wer vom Palmgartenbalkon auf dem obersten Deck ganz vorn aus zusieht, dem wird ein wenig mulmig zumute. Denn es macht nicht den Anschein, als würde die HAMBURG zwischen die Betonmauern passen. …

Fotos: Peggy Günther, enapress.com, DenisTangneyJr/istock, Rainer Lesniewski/istock, Orchidpoet/istock

HADAG soll Hybrid-Fähren erneut ausschreiben

Der städtische Hamburger Hafenfährbetreiber HADAG, der im März vorigen Jahres angekündigt hatte, seine Flotte mit umweltfreundlichen Plug-In-Hybrid-Schiffen zu erweitern und nach einer europaweiten Ausschreibung Ende 2020 den in einem zweistelligen Millionenbereich liegenden Auftrag für zunächst eine Fähre mit der Option für drei Nachbauten an die Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde (SET) vergeben hatte, muss aufgrund einer jetzt getroffenen Entscheidung des von dem Hamburger Wettbewerber Pellas Sietas-Werft angerufenen Hanseatischen Oberlandesgerichtes seine Vergaberichtlinien überarbeiten und den Bietern die Möglichkeit geben, neue Angebote einzureichen. Die Richter, die der HADAG auch die Kosten des Verfahrens auferlegten, rügten insbesondere die Kriterien, die zum Ausschluss der Hamburger Werft geführt hatten. Die Reederei will zunächst das Urteil intern prüfen, um dann „beizeiten über die weiteren Schritte im Beschaffungsprozess zu entscheiden“, wird HADAG-Vorstand Tobias Haack dazu im „Hamburger Abendblatt“ zitiert.

Wie von „an Bord“ berichtet, war das innovative Schiffskonzept gemeinsam mit der NaValue GmbH aus Flensburg entwickelt worden. Der Antrieb der Hafenfähren soll zunächst elektrisch erfolgen, perspektivisch sind die 33 m langen Neubauten für den Betrieb mit Wasserstoff ausgelegt. Im ersten Schritt sollen die Batterien des Schiffes nachts aufgeladen werden, um einen möglichst großen Teil des Betriebes elektrisch durchführen zu können. Da die Batteriekapazität für den gesamten Betrieb nicht ausreichen wird, ist ein sogenannter Range-Extender notwendig. Diese Funktion wird zunächst von einem Diesel-Generator abgedeckt, der zu einem späteren Zeitpunkt durch eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle ersetzt werden kann. Sobald eine Genehmigung für den Betrieb mit Wasserstoff vorhanden ist, sollen die neuen Fähren komplett emissionsfrei betrieben werden. Im Zuge der Umstellung wird dann ein Brennstoffzellensystem nachgerüstet. Der Wasserstoff soll in palettierten Druckgasflaschen gespeichert werden, welche mit einem RoRo-Prinzip über Laderampen auf das Schiff gebracht werden. Dadurch wird die aufwendige Bebunkerung der Fähren vermieden. JPM

„Impfpflicht…wird zum Industriestandard werden, damit es mit der Kreuzfahrt sicher weitergeht“

Crystal Cruises-CEO und Interimspräsident Jack Anderson im Interview mit „an Bord“ über den Restart der amerikanischen Luxusreederei, die Impfpflicht und natürlich die neue Crystal Endeavor.

Jack Anderson, Interim-Präsident und CEO Crystal Cruises, Foto: Crystal Cruises

Anfang März hat die Crystal Endeavor ihre erste Probefahrt in der Ostsee absolviert. Wie ist der aktuelle Stand des Schiffes, das derzeit auf der MV Werft in Stralsund ausgerüstet wird?

Die technische Seeerprobung der Crystal Endeavor war ein großer Erfolg. Das Schiff hat sogar noch besser abgeschnitten als erwartet. Seine deutsche Handwerkskunst und sein Design werden sicherstellen, dass es einen neuen Standard für Luxus-Expeditionsschiffe setzt.

Die Crystal Endeavor wird im Juli ihr Debüt geben, wenn sie zu ihrer kürzlich angekündigten Jungfernsaison von Luxury Iceland Expeditions aufbricht. Sie wird ihren Heimathafen in Reykjavík haben, um auf aufeinanderfolgenden 10-Nächte-Fahrten Island zu umrunden und den Polarkreis zu erkunden. Wenn sie in See sticht, wird die Crystal Endeavor neue Maßstäbe für Raum, Luxus und Service in der Expeditionskreuzfahrtbranche setzen. Sie wird nur 200 Gäste in All-Suite-Unterkünften mit Butler-Service beherbergen und Annehmlichkeiten an Bord bieten, vom Salon und Spa mit vollem Service bis hin zu mehreren Restaurants, darunter Nobu Matsuhisas Umi Uma & Sushi Bar.

Expeditionsspezifische Einrichtungen werden die Reise für die Gäste bereichern. Mehrere Lounges und Aussichtsdecks an Bord, fachkundige Expeditionsführer für Präsentationen an Bord und die Leitung von Ausflügen an Land, zwei Hubschrauber, mehrere Zodiacs und ein Unterwasser-Tauchboot für sechs Personen für die Erkundung ausgewählter Ziele sowie eine voll ausgestattete private Marina werden den Gästen zur Verfügung stehen. Wir gehen heute aber davon aus, dass wir bei den Island-Reisen, die Hubschrauber und das U-Boot noch nicht haben werden.

Wann erwarten Sie die offizielle Übernahme des Schiffes? Planen Sie eine Covid-konforme Taufe und wer wird der Taufpate sein?

Der Auslieferungstermin ist Ende Mai und wir haben noch keine Pläne für eine Taufe angekündigt.

Wird es Shakedown Cruises geben?

Ja, für vier oder fünf Tage, aber nur für Probeläufe.

Es gab ursprünglich einen Plan für 3 Schiffe in dieser Serie. Gibt es diesbezüglich weitere Pläne?

Bitte beachten Sie die Jahresergebnisse von Genting Hong Kong (1. April 2021) für ein Update zu den Neubauten. (Anmerkung der Redaktion: die Schwesterschiffe wurden gestrichen.)

Auf welche (Quell-)Märkte konzentriert sich die im Juli beginnende isländische Jungfernsaison des Schiffs?

Natürlich stehen die Luxury Iceland Expeditions allen Gästen offen, vorausgesetzt, sie erfüllen die Impfanforderungen von Crystal und Island sowie andere Maßnahmen, die in unseren Crystal Clean+ Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen beschrieben sind, aber unser Fokus wird auf Nordamerikanern und Europäern liegen.

Auch mit Blick auf die noch nicht oder nicht vollständig geimpften Gäste aus europäischen Ländern?

Alle Gäste müssen mindestens 14 Tage vor der Abfahrt vollständig mit einem Covid-19-Impfstoff geimpft sein.

Warum haben Sie sich entschieden, das Schiff nach Island zu schicken?

Island ist ein ideales Ziel für Expeditionen und Entdeckungsreisen. Jeder neue Hafen bietet etwas Seltenes und Bemerkenswertes für Reisende, die Erfahrungen suchen, die nicht auf traditionellen Kreuzfahrtrouten zu finden sind. Reykjavíks pulsierende Stadtkultur und die Kunst- und Gastronomieszene sowie das abgelegene Terrain, die Gletscher, Wasserfälle, Mineralquellen, Berge, Täler, Vulkane und unberührten Naturschutzgebiete der vorgestellten Häfen sind einfach atemberaubend. Dies ist der perfekte Ort, um die Reisen mit der Crystal Endeavor zu beginnen.

Reykjavík bietet Reisenden bequeme Flugoptionen, nur sechs Stunden von New York City, drei Stunden von London und mit häufigen Non-Stop-Flügen von vielen großen Städten in den USA und Europa.

Wie wird die An-/Abreise für US-amerikanische/nordamerikanische und britische Gäste, die vermutlich die größte Passagiergruppe stellen werden, organisiert sein? Erwarten Sie, dass US-Bürger/Nordamerikaner ab Juli wieder in die EU einreisen dürfen oder gibt es dafür separate Vereinbarungen mit Island?

Ja, das erwarten wir, aber wir werden das natürlich weiter beobachten.

Wird es Änderungen an der weiteren Reiseroute geben, die bereits bekannt sind?

Wir haben derzeit keine Pläne, zukünftige Reiserouten zu ändern, aber wir beobachten wie immer das sich verändernde globale Reiseumfeld und werden informieren, wenn Änderungen erforderlich sind.

Können Sie uns etwas über die geplante Antarktis-Saison erzählen?

Wir bieten neun Reisen in die Antarktis an (wir beginnen die Antarktis-Saison im November dieses Jahres und haben vier Reisen im Jahr 2021), darunter die Antarktische Halbinsel, Südgeorgien, die Falklandinseln und das Weddellmeer. Die Reisen, die von Januar bis März 2022 und von November 2022 bis Januar 2023 angeboten werden, ermöglichen reichhaltige Erkundungsmöglichkeiten, die sich nach den Bedingungen für Anlandungen, Tiersichtungen und der Führung durch die Expeditionsleiter ausrichtet.

Crystal Serenity, Foto: enapress.com

Das Sicherheitskonzept an Bord wurde neu gestaltet. Eine Frage zu den logistischen Aspekten der Impfungen für die Besatzung, die aus etwa 50 Nationalitäten besteht. Wird beim ersten Einsatz die Crew auf wenige Nationalitäten beschränkt sein?

Wir wissen, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen auf der ganzen Welt sehr unterschiedlich ist. Während wir daran arbeiten, unsere geschätzten Besatzungsmitglieder wieder an Bord zu bringen, ermutigen wir alle, die in der Lage sind, sich impfen zu lassen (um auch die isländischen Impfstofftypen zu erfüllen), dies zu diesem Zeitpunkt zu tun. Sie müssen einen negativen Covid-19-Test vor der Abreise und erneut bei der Einschiffung absolvieren und werden nach der Einschiffung in der Regel für sieben Tage unter Quarantäne gestellt. Von Reiseziel zu Reiseziel kann das unterschiedlich sein, wir werden das berücksichtigen. Wenn sie für alle verfügbar sind, werden wir die Impfung als Bedingung für die Beschäftigung verlangen. Hinweise hierzu findet man in unserem Health and Safety Hub für unsere Crystal Clean+ Maßnahmen.

Welche Art von Landausflügen wird es in Island und auf den Bahamas geben?

Die Landausflüge der Crystal Endeavor – insbesondere diejenigen, die „nasse“ Anlandungen mit Zodiacs beinhalten – hängen von den Bedingungen zum Zeitpunkt des Hafenaufenthalts ab. Island eignet sich besonders gut für solche rauen Abenteuer und bietet eine Fülle von Expeditionserlebnissen, Fotografiermöglichkeiten und Tierbeobachtungen. Wir arbeiten derzeit an den Plänen für die Landausflüge und werden detaillierte Informationen zur Verfügung stellen, sobald sie verfügbar sind.

Unser Team arbeitet eng mit lokalen Tourismusanbietern auf den Bahamas zusammen, um Landausflüge zu entwickeln, die die authentische Schönheit und die reiche Kultur der Inseln präsentieren und gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützen, ohne sie zu überfordern. Dazu gehören Schnorchelmöglichkeiten, ATV-Abenteuer, Schwimmen mit den berühmten Schweinen von Exuma, Weltklasse-Golfen, der Besuch von Naturwundern wie Dean’s Blue Hole und vieles mehr. In Nassau und Bimini haben die Gäste exklusiven Zugang zum Beach Club Bimini, den Annehmlichkeiten des SLS Baha Mar und VIP-Zugang auf der Nachbarinsel Blue Lagoon.

Da der COVID-19-Impfstoff nun Voraussetzung für Reisen mit Crystal ist, wird es den Gästen erlaubt sein, im Zusammenhang mit den neuen Luxury Bahamas Escapes-Reisen selbstständig Erkundungen an Land zu machen, und wir werden Shuttles zur Verfügung stellen. Von den Crystal-Gästen wird erwartet, dass sie alle lokalen Richtlinien des Reiseziels bezüglich Masken, social distancing und anderer Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich häufigen Händewaschens, befolgen.

Crystal Symphony, Foto: enapress.com

Was ist der Unterschied zwischen Crystal Expeditions-Gästen und „normalen“ Crystal-Gästen?

Viele unserer Expeditionsgäste sind schon mehrmals mit den anderen Marken von Crystal (Yacht, Fluss) gereist. Alle unsere Gäste sind aktiv, weit gereist und begeistert davon, die Welt auf eine neue Art und Weise mit einer Marke zu erkunden, die sie lieben. Wir sehen auch ein großes Interesse von neuen Crystal-Gästen, die von Natur aus mutige Reisende sind und die Gelegenheit genießen, neue Abenteuer in echtem Luxus zu erleben.

Wie ist die aktuelle Buchungslage für Crystal Endeavor?

Wir sind zufrieden mit dem Buchungstrend, den wir für Crystal Endeavor sehen. Crystal Expedition Cruises wird dank der enthusiastischen Nachfrage von Reisenden Realität, und die wunderbare erste Resonanz auf die Island-Reisen (obwohl die Reservierungen erst am 13. April beginnen) sowie auf die ins nächste Jahr hinein, bestätigen diesen aktuellen Buchungstrend.

Crystal Cruises hat sein Comeback in US-amerikanischen Gewässern mit Crystal Serenity-Abfahrten angekündigt von Juli bis Oktober, beginnend auf den Bahamas. Wann erwarten Sie den Neustart in anderen Ländern oder den kompletten Neustart weltweit mit Ihren Schiffen und auch auf den Flüssen?

Wir arbeiten mit unseren Partnern in den Destinationen auf der ganzen Welt zusammen, um so schnell und sicher wie möglich zurückzukehren. Tatsächlich kündigen wir heute die Wiederaufnahme des Dienstes der Crystal Symphony in der Karibik im August an. Der Restart von Crystal River Cruises ist für Juli geplant, aber wir beobachten die aktuelle Situation und werden informieren, wenn sich Änderungen ergeben.

(Pressestatement zur Crystal Symphony’s Karibik Touren hier).

Glauben Sie, dass eine verpflichtende Impfung, wie sie Crystal Cruises für Gäste und Crew bei den Reisen vorschreibt, in Zukunft branchenweit verpflichtend sein wird?

Ich glaube, dass dies einfach der beste Weg ist, um das Kreuzfahrterlebnis für unsere Gäste und die Crew zu sichern. Die aktuellen Trends deuten darauf hin, dass dies zum Industriestandard werden wird, damit die Kreuzfahrt sicher fortgesetzt werden kann.

Foto: Crystal Cruises

Was werden die Highlights des Crystal Endeavor sein?

Die Crystal Endeavor wird die Branche grundlegend verändern. Sie wird das bieten, was Crystal am besten kann – innovatives Schiffsdesign, großzügige öffentliche Bereiche, warmer und aufmerksamer Service, einzigartige Zielgebietserlebnisse und Weltklasse-Küche.

Wo sonst können Sie eine Expeditionskreuzfahrt machen, ohne auf den Komfort und den Luxus der Crystal-Markenerfahrung zu verzichten? Dazu eine vielfältige Auswahl an Restaurants, bereichernde und unterhaltende Lounges, luxuriöse Suiten, unglaubliche Reiseziele.

Die Crystal Endeavor wird das geräumigste, schnellste und leistungsstärkste Expeditionsschiff der Branche sein, mit einer Klassifizierung der Polarklasse 6 (PC6), die es ihr ermöglicht, in den arktischen und antarktischen Regionen zu fahren.

Wie ihr Kapitän, Thomas Larsen, kürzlich sagte, ist die Crystal Endeavor aufgrund ihrer „reaktionsschnellen, agilen Manövrierfähigkeit, Sicherheit und technischen Fähigkeiten mit dem Fahren eines fein abgestimmten, in Deutschland gebauten Elitesportwagens wie einem Porsche vergleichbar.“

Natürlich werden unsere Gäste den herzlichen und persönlichen Crystal-Service von unseren Offizieren und der Crew erleben, mit dem höchsten Verhältnis von Personal zu Gästen unter allen Expeditionskreuzfahrtlinien – ein Crewmitglied für jeden Gast.

(Mehr zum Schiff hier.)

Sie sind schon sehr lange in der Branche und bei Crystal Cruises tätig. Können Sie sich an Ihre erste Kreuzfahrt erinnern?

Meine erste Kreuzfahrt waren meine Flitterwochen auf Holland America’s Statendam im Jahr 1977.

Wie sind Sie zur Kreuzfahrtbranche gekommen und was reizt Sie am meisten an dieser Art des Reisens?

Ich begann als Tour Guide in Alaska und den kanadischen Rockies für Westours während der Sommermonate, als ich das College besuchte.

Ich liebe es, dass man nicht ein- und auspacken muss, während man von Ort zu Ort zieht – es ist eine so entspannte und verwöhnte Art, die Welt zu sehen.

Was halten Sie von den sogenannten „Kreuzfahrten ins Nirgendwo“ und war dieses Konzept auch für Crystal Cruises eine mögliche Option?

Wir haben jede Option in Betracht gezogen, die eine sichere Rückkehr zur Kreuzfahrt ermöglicht – für unsere Mitarbeiter, Crew, Reisepartner und Gäste.

Aber ich glaube nicht, dass kurze Kreuzfahrten ins Nirgendwo den Geschmack der anspruchsvollen Weltreisenden von Crystal getroffen hätten.

Was haben Sie persönlich aus der Gesundheitskrise gelernt?

Dass man seine Freunde, Familie und Mitarbeiter schätzt und sich impfen lässt.

Mit EU-Förderung auf dem Weg zum Zero Emission Ship

Größter Segler mit Elektroantrieb

Die kroatische DIV-Gruppe, die bereits über eigene Touristiktochtergesellschaften von der konzerneigenen Brodosplit-Werft fertiggestellte Passagiersegler, wie den Dreimastschoner Klara und die als weltgrößter Rahsegler einsatzklar am Ausrüstungskai der Werft liegende Fünfmastbark Golden Horizon vermarktet, ist Federführer eines Projekts, das den Bau des größten elektrischen Seglers der Welt zum Ziel hat.

Schon in Kürze soll die Brodosplit-Werft mit dem Bau eines Dreimast-Schoners mit Elektromotoren beginnen, dessen Batteriepacks während der Reise unter Segeln aufgeladen werden, so dass eine Dekarbonisierung des Betriebs erreicht werden kann. Wie kroatische Medien berichten, wird das Projekt zur Entwicklung eines neuen Schiffsantriebssystems durch eine 60%ige Co-Förderung der EU im Rahmen ihres IRI2-Programms unterstützt, ohne das bisher konkrete Beträge genannt wurden. Mit dem Projekt, das sich über eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren erstreckt, war bereits im Februar letzten Jahres unter Beteiligung der Wissenschaftlichen Forschungsgemeinschaft, einschl. FERIT und der in Split ansässigen FESB begonnen worden.

Es basiert auf einem von Prof. Zeljko Hederic und dem Team der FERIT Fakultät in Osijek entwickelten Konzept, das auf die Nutzung hydrokinetischer Energie setzt. Dabei wird der Propeller bei dem unter Segeln fahrenden Schiff von dem anströmendem Wasser in Rotation versetzt, die durch die als Generatoren wirkenden Motoren für die Erzeugung elektrischer Energie zur Aufladung der Batterien genutzt wird. Wenn unter Segeln eine Geschwindigkeit von ca. 10 kn erreicht wird, würde sich diese durch die Nutzung des Propellers als Generator um 4 kn reduzieren, was ausreiche, um die Batterien zu laden, so Prof. Hederic. Wenn nicht unter Segeln gefahren wird, sollen zwei E-Motoren von je 150 kW für die Propulsion sorgen. Sie werden von einem Batteriesystem versorgt, das kontinuierlich aus verschiedenen Quellen aufgeladen wird. Wenn das Schiff eine Geschwindigkeit von sechs kn unter Segeln erreicht, werden nur 60 kW an Energie benötigt, was für ein 500-BRZ-Schiff relativ unbedeutend ist, ergänzen die Brodosplit-Experten.

Das Gewicht der an Bord zu installierenden Batterien beträgt ca. 30 Tonnen bei einer Kapazität von max. 2300 kW/h, womit das Schiff mehr als 50 Stunden ausschließlich elektrisch betrieben werden könnte, falls kein Wind genutzt werden kann. Dennoch sollen aus Sicherheitsgründen zwei Dieselaggregate installiert werden. Alle relevanten Daten, Lade- und Betriebszustände der Motoren, Generatoren, Solarpaneelen, Energieverbrauch, meteorologische Daten etc. werden zentral von der Brücke aus überwacht. Ein Team von Experten des in Split ansässigen FESB arbeitet unter Leitung von Branco Klarin an dem Segelsystem und seiner Robotik, Windkraftanlagen und Photovoltaik-Paneelen. Um das Schiff vor Anker oder in den Häfen mit elektrischer Energie zu versorgen, sind zwei vertikale Windkraftanlagen auf dem Vorschiff und am Heck geplant, während die Solarpaneele auf dem Dach des Decksaufbaus montiert werden sollen. Dabei geht es auch um die Nutzung der in den Solarpaneelen entstehenden Wärme z. B. für die Erwärmung von Brauchwasser. Durch die Nutzung erneuerbarer Quellen für Strom, Wärme und Wasser sollen nicht nur sämtliche Kohlenstoff-Emissionen vermieden werden, sondern auch die Kosten für den Treibstoff für Antriebsmaschinen und die Energieversorgung für Geräte, Klimaanlage, Pantry, Beleuchtung etc. minimiert werden. Damit könnte der Elektrobetrieb dreimal effizienter sein als der Einsatz von Dieselmotoren, so die Erwartung von Hendric. JPM

MV Werften kämpfen um Marineschiffe

Wechseln die MV Werften in den grauen Sektor. Die Werften aus Mecklenburg-Vorpommern sind in einem aussichtsreichen Wettbewerb um den Bau von zwei Tankern für die deutsche Marine. Eine Entscheidung soll noch im Sommer fallen.

Wie jetzt durchsickerte, sind die MV Werften im Herbst tatsächlich in der engeren Auswahl des Bieterverfahrens des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr den großen Rüstungsauftrag gekommen.

Zwar wurde offiziell von allen Seiten Stillschweigen vereinbart, doch die Eckdaten der Tischgespräche im Verteidigungsministerium sickerten jetzt durch. Das Handelsblatt berichtete umfangreich.

Spessart, Foto: Frank Behling

Dabei geht es um den Bau von zwei Marinetankern mit einem Auftragsvolumen von 550 Millionen Euro. Fünf deutsche Werften waren angetreten und machten sich Hoffnungen. Darunter auch die Kieler German Naval Yards und die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft.

Wie das Handelsblatt berichtete, sind nur die Bremer Lürssen-Gruppe und die MV Werften jetzt mit ihren Entwürfen in der Endauswahl. Allerdings liegen deren Angebote noch um rund 300 Millionen Euro über dem Limit von 550 Millionen Euro vom Verteidigungsministerium.

Eine Anpassung der Kosten soll durch die Reduzierung der Bauvorgaben und der militärischen Ausrüstung der Schiffe erfolgen.

Für die MV Werften wäre der Auftrag die ersehnte Rettung aus der gegenwärtigen Krise beim Bau der Kreuzfahrtschiffe für die Genting-Gruppe. Zwar lassen sich beim Bau von 160 Meter langen Tankern weit weniger Menschen beschäftigen als beim Bau von gigantischen Kreuzfahrtschiffen, dafür ist die Wertschöpfung wegen des hohen Preises ähnlich.

Für die Vergabe des Auftrags müssen die beiden Werften auch Auflagen erfüllen, die Vergabe von militärischen Aufträgen erlauben. Die Lürssen Werft ist bereits seit 50 Jahren Produzent von Rüstungsprodukten. Bei der MV Werft wäre es eine Premiere. Die Werften hätten mit diesen Tankern wieder eine Auslastung für die kommenden zwei Jahre.

Bei dem Projekt handelt es sich um die Betriebsstofftransporter der neuen Klasse 707. Sie sollen 2024 die Tanker „Rhön“ und „Spessart“ bei der Marine ablösen. Diese beiden Tanker wurden Mitte der 70er Jahre bei der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Kröger Werft in Schacht-Audorf (Schleswig-Holstein) gebaut.

„Rhön“ und „Spessart“ sind seit der Außerdienststellung der portugiesischen „Berrio“ im Juni 2020 inzwischen die ältesten Einhüllen-Versorgungstanker für Diesel und Flugzeugtreibstoff im Dienst einer Nato-Marine. FB

Kreuzfahrtschiffe von Carnival und Royal Caribbean helfen bei Vulkanausbruch

Ein gewaltiger Ausbruch des Vulkans La Soufrière auf St. Vincent in der Karibik hat dazu geführt, dass mehrere tausend Menschen aus der Gefahrenzone evakuiert werden mussten. Bis zu 7000 Meter stiegen die Rauchwolken vom Vulkan auf, dem ersten Ausbruch seit über 40 Jahren. 1902 waren bei einem Ausbruch über 1500 Menschen getötet worden. Schon am Donnerstag hatte die Inselregierung mit der Evakuierung der gefährdeten Einwohner auf benachbarte Inseln wie St. Lucia oder Barbados begonnen.

Dabei halfen auch vier Kreuzfahrtschiffe, zwei von der Royal Caribbean Gruppe (die Serenade of the Seas und die Celebrity Reflection) und zwei von Carnival Cruise Lines (Carnival Legend und Carnival Paradise), die von den Reedereien vor Ort geschickt wurden.

Etwa 4.500 Menschen wurden nach Mitteilung der Regierung bereits in Sicherheit gebracht weitere 2.000 wurden in Notunterkünften untergebracht.

Via Facebook teilte Michael Bayley, CEO von Royal Caribbean International, mit: „Wir arbeiten mit den lokalen Behörden zusammen, um denen zu helfen, die am meisten in Gefahr sind.“

Crystal Symphony Restart im August mit neuen „Luxury Caribbean Escapes“

Pressemitteilung

  • Das preisgekrönte Schiff wird das erste sein, das in Antigua & Barbuda seinen Heimathafen hat
  • Die 10-Nächte-Reisen erkunden schicke Häfen und idyllische Inseln ab dem 5. August 2021

Crystal steht weiterhin an der Spitze der Rückkehr der Kreuzfahrtindustrie, denn das Unternehmen kündigte an, dass die Crystal Symphony eine Serie von 15 10-Nächte-Luxus-Karibikreisen ab St. John’s durchführen wird und damit das erste Schiff überhaupt ist, das seinen Heimathafen in Antigua hat. Vom 5. August bis Dezember, einschließlich einer Festtagsfahrt am 23. Dezember, besucht die Crystal Symphony die begehrten Inseln Barbados, St. Lucia, Trinidad und Tobago*, St. Maarten und die Britischen Jungferninseln und bietet Reisenden tropischen Luxus und viel Platz, um die lokalen Kulturen zu entdecken – und das alles mit reichlich Flugmöglichkeiten von den meisten großen US-Städten aus. Die Rückkehr der Crystal Symphony markiert die Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs für 97 Prozent der Hochseeflotte von Crystal im Sommer 2021. Reservierungen für die neuen Luxus-Karibik-Reisen sind ab dem 20. April 2021 möglich.

„Die Inseln der Karibik sind ein herzliches Willkommen zurück zum Reisen in die Welt, reich an faszinierender Geschichte und der Art von natürlicher Schönheit, die selbst die erfahrensten Reisenden in Erstaunen versetzt, und St. John’s ist ein idealer Heimathafen, um Luxusreisen durch ein solches Paradies zu beginnen“, sagte Jack Anderson, Interimspräsident und CEO von Crystal. „Minister Charles Fernandez und sein Team sowie die lokalen Tourismusunternehmen auf den Inseln haben daran gearbeitet, den Reiseverkehr auf den Inseln sicher zu erneuern, und wir sind begeistert, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das Wirtschaftswachstum in der Region zu unterstützen und die Art von Luxus und Gastfreundschaft zu bieten, nach der sich Crystal-Gäste seit einem Jahr sehnen.“

Er fügte hinzu: „Wir freuen uns darauf, auch unsere Crystal-Bord-Familie wieder willkommen zu heißen, denn die neue Reiseroute der Crystal Symphony in Kombination mit den Luxury Bahamas Escapes der Crystal Serenity und den Luxury Iceland Expeditions der Crystal Endeavor bedeutet, dass fast alle unsere Hochsee-Crewmitglieder sehr bald wieder zur Arbeit zurückkehren werden, und wir wissen, dass sie sich genauso auf die Rückkehr auf die Meere freuen wie unsere Gäste.“

„Wir freuen uns, die Crystal Symphony und ihre Gäste auf Antigua und in der Karibik willkommen zu heißen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Wiederbelebung des Tourismus hier sowie für die stärkere Unterstützung der Wirtschaft unserer Inselgemeinden, da Crystal die erste Kreuzfahrtgesellschaft sein wird, die einen planmäßigen Heimathafen in St. John’s hat“, sagte der ehrenwerte Charles Fernandez, Minister für Tourismus und Investitionen von Antigua und Barbuda. „Gemeinsam mit den örtlichen Gesundheitsbehörden haben wir die erforderlichen Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle entwickelt, um den Schutz der Einwohner und unserer Gäste zu gewährleisten. Mit dem anhaltenden Engagement der Regierung von Antigua und Barbuda und unseres Hafenbetreibers Global Ports (Antigua) Ltd. sind wir sicher, dass sich Crystal-Gäste hier wie zu Hause fühlen werden, da unsere lokalen Unternehmen und Tourismusspezialisten den Geist der Gastfreundschaft von Crystal teilen und es genießen, die reiche Kultur und Schönheit unserer Inseln mit den Reisenden zu teilen.“

„Crystal Cruises als unseren neuen Heimathafenpartner zu haben, ist wirklich ein Meilenstein in Antiguas Kreuzfahrtgeschichte und bekräftigt unser Engagement für die Entwicklung des Kreuzfahrterlebnisses in unserem Land“, sagte Done Regis-Prosper, General Manager von Global Ports (Antigua) Ltd. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach dieser langen Pause eine wesentliche Rolle bei der Wiederaufnahme des Kreuzfahrtverkehrs in der Karibik spielen können. Nachdem wir gerade den Bau unseres fünften Liegeplatzes pünktlich zum Saisonstart abgeschlossen haben und in Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden unsere Hafengesundheits- und Sicherheitsverfahren entwickelt haben, sind wir bereit, Crystal-Gäste auf dieser wunderschönen Insel willkommen zu heißen.“

Die Luxury Caribbean Escapes** der Crystal Symphony führen die Gäste zu den berühmtesten Reisezielen der Karibik, die bekannt sind für ihre farbenfrohen Boutiquen, ihre faszinierende Geschichte, die noch holländische, französische, britische und andere globale Einflüsse erkennen lässt, ihren angeborenen Sinn für Outdoor-Abenteuer und ihre atemberaubenden Küstenlinien mit strahlend blauem Wasser und puderweichen Stränden. Die Reiseroute sieht Übernachtungen in St. John’s, Bridgetown und Phillipsburg vor, mit Ausflügen in den Sonnenuntergang nach Tobago, Castries und Tortola. Obwohl alle Orte gleich spektakulär sind, hat jeder seinen eigenen Charakter und seine eigenen Highlights für Crystal-Gäste.

St. John’s, Antigua und Barbuda – Mit dem von der UNESCO geschützten English Harbour an der Südküste und dem anhaltenden britischen Erbe ist St. John’s der Ausgangspunkt für Antiguas reiche historische Highlights, aber es sind die 365 Strände – einer für jeden Tag des Jahres – die die Insel zu einem perfekten Reiseziel machen.

Bridgetown, Barbados – Die UNESCO-gelistete Hauptstadt von Barbados trägt ihre britische Geschichte immer noch mit Stolz, mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten in der ganzen Stadt, die Geschichtsliebhaber ansprechen. Vom originalen Trafalgar Square und den belebten Geschäften der Broad Street bis hin zum berühmten Rum der Insel, den wunderschönen Botanischen Gärten und der Harrison Kalksteinhöhle gibt es jenseits des kristallklaren Meeres viel zu entdecken.

Trinidad und Tobago – Die winzige, entspannte Hälfte dieses Zwei-Insel-Staates ist ideal für Reisende, die sich mit der Natur verbinden wollen und bietet Wanderungen im Regenwald, spektakuläre Tauchplätze und abgelegene Buchten und Naturreservate. Das Pigeon Point Nature Reserve ist hier ein Highlight und bietet 125 Hektar unberührte Naturlandschaft mit Möglichkeiten zum Bootfahren, Tauchen und Beobachten von Wildtieren.

Castries, St. Lucia – Lebendige Farben und kreolisches Flair sind das Herz der Stadt, während Reisende in Richtung der unberührten Strände Weltklasse-Tauchen und üppigen umliegenden Wald finden, der von den UNESCO-gelisteten hoch aufragenden grünen Pitons unterbrochen wird. Gäste können auch Sulphur Springs besuchen, den einzigen Vulkan der Welt, in den man für Schlammbäder eintauchen kann.

Phillipsburg, St. Maarten – Diese winzige Landmasse rühmt sich einer robusten lokalen Kultur, die sich über die vorherrschenden niederländisch-französischen Seiten hinaus erstreckt. Reisende finden hier eine innovative, feine Küche, eine Leidenschaft für die freie Natur und Wassersport aller Art sowie Wandern und Zip-Lining. Mit dem zusätzlichen Tag hier können Gäste auch das benachbarte Saba, die unberührte „Königin der Karibik“, weiter erkunden.

Tortola, Roadtown, Britische Jungferninseln – Die Hauptstadt der Britischen Jungferninseln, Tortola, ist ein Paradies für Strandbesucher und Tauchbegeisterte, die sich an den zu erkundenden Schiffswracks erfreuen und nach einer Wanderung auf den mit Bougainvillea bedeckten Hügeln lohnende Aussichten finden werden. Eine kurze Fahrt mit der Fähre bringt Reisende nach Virgin Gorda, wo die Granitfelsen von The Baths ein beeindruckendes geologisches Wunder am atemberaubenden Strand darstellen.

Die Crystal Symphony wurde so konzipiert, dass sie von Natur aus viel Platz für persönliche und soziale Aktivitäten bietet. Sie wird wieder mit reduzierter Kapazität fahren, was den sozialen Raum noch weiter vergrößert. Die Crystal-Familie an Bord heißt die Gäste wie zu Hause willkommen, mit einem Erlebnis an Bord, das von geräumigen Gästekabinen und Suiten und sozialen Bereichen, einer großen Auswahl an Aktivitäten und Bereicherung, eleganter Umgebung und Annehmlichkeiten und vor allem dem echten, persönlichen Service der gefeierten Crystal-Crew geprägt ist.

Crystal kündigte im Februar an, dass Gäste mindestens 14 Tage vor dem Einschiffen auf ein Crystal-Schiff vollständig mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft sein müssen. Diese neue Anforderung kommt zu den bestehenden, umfassenden Crystal Clean+ Maßnahmen hinzu, zu denen negative COVID-19-Tests für Gäste und Besatzung, reduzierte Kapazität, social distancing, Maskenpflicht und Fragebögen zur Gesundheitsvorsorge gehören.

Die besten verfügbaren Kreuzfahrtpreise beginnen bei $2.999 mit „Book Now“-Ermäßigungen von bis zu $1.000 pro Gast und „As You Wish“-Guthaben von $200 pro Gast. Wiederkehrende Gäste kommen in den Genuss einer doppelten Crystal Society-Ersparnis von fünf Prozent, während neue Crystal-Gäste 2,5 Prozent sparen. Reisende können ihre Crystal Symphony Luxury Caribbean Escapes mit einer reduzierten Anzahlung von nur 15 Prozent buchen und haben bis 60 Tage vor der Abfahrt Zeit, die Restzahlung zu leisten. Einzelne Zuschläge für diese Reisen beginnen bei nur 125 Prozent. Gäste mit Future Cruise Credits und Future Cruise Payments können diese auf diesen Reisen einlösen.

Crystal Cruises ist seit 30 Jahren führend auf dem Gebiet der unvergleichlichen Luxuskreuzfahrten und zeichnet seine Schiffe und Reisen durch feine Details und Nuancen aus, die für anspruchsvolle Reisende einen großen Eindruck hinterlassen. All-inclusive-Erlebnisse mit preisgekrönter Unterhaltung, vielfältige Bereicherungsmöglichkeiten, global inspirierte Speisen, darunter Nobu Matsuhisas einzige Hochseerestaurants, unbegrenzter Ausschank von erlesenen Weinen, Bieren und Premium-Spirituosen und ein unerschütterlicher Standard an echtem, persönlichem Service für jeden Gast unterstreichen den Crystal-Unterschied.

*Trinidad und Tobago unterliegt der Überprüfung durch die Regierung mit wechselnden Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen.

**Sobald mehr Inseln in der Karibik geöffnet werden, kann Crystal weitere Häfen in die Reiseroute aufnehmen und wird seine Gäste und Reisepartner über alle Änderungen informieren.

Pressemitteilung (Englisch): Crystal Symphony will Return to Sailing in August with New ‘Luxury Caribbean Escapes’

Stapelhub für AG „Ems“-Neubau in Indonesien

Der in der Vor-Corona-Zeit von der in Emden ansässigen Aktien-Gesellschaft „EMS“ bei der Penguin-Werft-Gruppe in Singapur bestellte und von deren Niederlassung im indonesischen Batam erstellte HighTech-Katamaran Nordlicht II ist am 25. März 2021 per Stapelhub zu Wasser gebracht worden.

Der nach aktuellstem HSC (High-Speed-Craft)-Standard gefertigte Neubau soll mit seinen beiden je 2960 kW leistenden MAN-Motoren des Typs 175 D, die für den Betrieb mit synthetischem GTL (Gas-to-liquids) geeignet sind, eine Geschwindigkeit von 35 Knoten erreichen. Zur Steigerung des Komforts für die Passagiere wurde ein aktives Motion-Damp-System installiert, das der Wellendämpfung dient. An Bord stehen auf zwei Decks in drei Salonbereichen insgesamt 450 Sitzplätze unter Deck zur Verfügung, davon rund 350 in der Comfort-Class und rund 100 Plätze in der Captains-Class. Weitere 50 Sitzplätze befinden sich auf dem freien Sonnendeck. Der Zugang für Gäste mit Gepäck, Kinderwagen oder Behinderungen ist im Vergleich zu anderen Schiffen dieser Bauart verbessert worden und erleichtert den Einstieg. So gibt es einen gesonderten Gepäckbereich und für Behinderte auch einen Lift vom Hauptdeck zum Ober- und Sonnendeck. Auf beiden Decks gibt es eigenständige Gastronomieangebote.

Foto: AG Ems

Nach Test- und Abnahmefahrten auf der Schifffahrtsstraße von Singapur wird der Neubau Mitte Mai auf einen Mehrzweckfrachter verladen, huckepack nach Europa überführt und zu Beginn der zweiten Junihälfte in Emden erwartet. Die offizielle Indienststellung ist den 02. Juli 2021 vorgesehen. Danach wird das Schiff unter Flagge der Reederei Cassen Eils in den täglichen Helgoland-Fahrplan eingestellt. Neben den täglichen Fahrten auf der Strecke Cuxhaven-Helgoland werden auch andere Festlandhäfen im Helgolandverkehr regelmäßig angelaufen.

Auch der AG „Ems“-Katamaran Nordlicht I wird mit einem aktiven Motion-Damp-System nachgerüstet. Die hierfür erforderlichen schiffbaulichen Anpassungen sind bereits anlässlich der Jahresdockung bei Abeking & Rasmussen an der Weser im März 2021 abgeschlossen worden, der Einbau des neuen Systems erfolgt aufgrund von coronabedingten Lieferverzögerungen innerhalb von drei Tagen im Mai dieses Jahres. Beide Schiffe sind so in der Lage sich wechselseitig im Borkum- und Helgolandverkehr zu vertreten, sodass ein Durchtausch der Schiffe jederzeit möglich ist. Auch die Nordlicht II soll noch in der Saison 2021 im Borkumverkehr zum Einsatz kommen. JPM

Das verlängerte Schiff

Die Song of Norway war 1970 der erste Neubau für die 1968 gegründete Reederei Royal Caribbean International. Sie wurde unter der Baunummer 392 von der Werft OY Wärtsilä in Helsinki erbaut.

Ihr Stapellauf erfolgte am 2. Dezember 1969, die Ablieferung am 5. Oktober 1970. Die Jungfernreise fand am 7. November 1970 statt. Das Schiff war ursprünglich 168,3 Meter lang, nach der Verlängerung 194,3 Meter. Die Breite lag bei 24 Metern, der maximale Tiefgang 6,7 Meter. Die Vermessung betrug ursprünglich 18.416 BRT, nach der Verlängerung 23.005 BRT. Das Schiff war mit vier Sulzer-Wärtsilä Dieselmotoren mit zusammen 13.248 kW (18.012 PS) ausgestattet worden, die auf zwei Verstellpropeller wirkten. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 20,5 Knoten. Ursprünglich war an Bord Platz für 724 Passagiere, nach der Verlängerung waren es 1196.

Als erstes Schiff für die Reederei begann mit ihr die so genannte „Song of Norway-Klasse“, modern und trotzdem klassisch. Als in dem Jahrzehnt die Kreuzfahrtbranche immer bedeutender und beliebter wurde, entschied sich die Reederei zu einer damals noch ungewöhnlichen Umbaumaßnahme: Der beliebte Kreuzfahrer wurde in seiner Bauwerft in Helsinki 1978 in der Mitte zerschnitten und danach eine 26 Meter große Sektion eingefügt. Das hatte es zuvor noch nie gegeben. Solche Verlängerungen und damit Vergrößerungen ihrer Schiffe ließen in den folgenden Jahren mehrere Reedereien vornehmen.

Foto: Sammlung JSA

Die Song of Norway galt aufgrund ihrer technischen Ausführung und der dekorativen Ausstattung als ein Vorreiter und Vorbild in der Branche. Zugleich war es das erste Schiff, das speziell für den ganzjährigen Einsatz in der Karibik gebaut worden war. Unter norwegischer Flagge mit Heimathafen Oslo war das Schiff von 1970 bis 1997 registriert. In der Karibik mit verlässlich angenehmen Wetterverhältnissen verbrachte der Kreuzfahrer unter der Regie von Royal Caribbean fast 20 Jahre. Zuvor waren dort meist altgediente Schiffe, teils noch aus der Vorkriegszeit stammend und mit weniger offenen Außendecks eingesetzt.

Nachdem sich 1997 Royal Caribbean International von der Song of Norway getrennt hatte, kam es zu mehrmals wechselnden Eignern. So wurde im Mai 1997 das Schiff an Airtours Sun Cruises verkauft und in Sundream umbenannt. Anlässlich dieser Übergabe musste die markante Skybar im Schornstein (das Markenzeichen der Reederei) ausgebaut werden.

Von 2004 bis 2006 fuhr sie als Dream Princess für die israelische Reederei Caspi Cruises in Haifa. 2005 wütete im Gebiet von New Orleans der Hurrikan Katrina und richtete dort riesige Schäden an. Die Dream Princess nahm darauf hin Kurs auf New Orleans, um dort von Dezember 2005 bis Mai 2006 als schwimmende Unterkunft für die Studenten und Lehrpersonal der Tulane University zu dienen.

Foto: Sammlung JSA

Im Juni 2006 wechselte das Schiff wiederum den Besitzer, neuer Eigentümer war jetzt die Lance Shipping. Diese benannten das Schiff in Dream um. Im Dezember 2006 wurde es zu einer Kreuzfahrt nach Dubai geschickt, ab Januar 2007 absolvierte es Fahrten im Mittelmeer. Am 18. September 2007 kam es zu einem Unglück: Die Dream geriet im Hafen von Rhodos in eine Schlagseite von zehn Grad. Die Besatzung hatte bereits die Rettungsboote zu Wasser gelassen, weil zu befürchten war, dass das Schiff kentern könnte. Es wurde jedoch im letzten Moment noch stabilisiert. Technische Probleme in der Abwasseranlage waren schuld an der Beinah-Katastrophe. Prompt geschah wenig später, am 18. November 2007, ein weiteres Unglück – bei starkem Wind kollidierte die Dream im Hafen von Rhodos mit einem Frachtschiff.

Die Pearl Owner Ltd, kaufte das Schiff im Dezember 2007 und ließ es unter den Namen Clipper Pearl und Clipper Pacific fahren. Im November 2007 mussten technische Umbauarbeiten im türkischen Kusadasi durchgeführt werden.

Ab Mai 2008 wurde das Schiff an Peaceboat verchartert. Für die zweite Hälfte 2008 war unter anderem eine Weltreise vorgesehen, die aber wegen technischer Mängel gestrichen wurde. Im Juli 2008 war die Clipper Pacific zur Reparatur in New York, der Anlass war ein Leck. Das Schiff wurde danach nach Florida überführt. Im selben Jahr ging es zu einer weiteren Reparatur über den Atlantik nach Istanbul. Der Eigner hatte gehofft, dass Peaceboat das Schiff wieder übernehmen würde, doch die Japaner hatten kein Interesse mehr. Aufgrund des schlechten Zustandes des Schiffes wurde die Charter am 5. November 2008 beendet.

Foto: Sammlung JSA

2009 erneuter Verkauf, diesmal an die International Shipping Partners. Von April bis Juni 2009 wurde das Schiff in Burgas aufgelegt. Ab Juni 2009 Vercharterung an Caspi Cruises unter dem Namen Festival. Von Ende September 2009 bis März 2010 wurde das Schiff abermals in Burgas aufgelegt.

Ab März 2010 fuhr sie in Charter für Quali Cruises unter dem Namen Ocean Pearl, dies bis zu deren Insolvenz Ende September 2011. Das Schiff wurde außer Dienst gestellt und zum Verkauf ausgeschrieben.

Foto: Sammlung Udo Horn

Im April 2012 wiederum ein Verkauf, jetzt an Asia Star Cruises, die es als Casinoschiff unter dem Namen Formosa Queen einsetzen wollten. Dazu kam es aber letztendlich nicht mehr, das Schiff wurde im November 2013 in China abgewrackt.

Foto: Sammlung JSA

Das war das Ende des einstigen „Lieds von Norwegen“. Das Schiff hatte seinerzeit nur rund 14 Prozent der Passagierkapazität heutiger Kreuzfahrtschiffe. Es war aber ein Vorläufer der heutigen Oasis-Class, ganzjährig in der sonnigen Karibik eingesetzt und somit auch ein Vorläufer des Kreuzfahrt-Booms.

Roland Mischke, maritimes Lektorat: Jürgen Saupe

Kommen die Wundertüten-Reisen?

Foto: Frank Behling

Die Planung von Reisen gleicht für den Sommer 2021 einem Lotteriespiel. Ganz Europa gleicht einem Flickenteppich mit völlig unterschiedlichen Inzidenzen und Perspektiven. Nur eins ist sicher: Die Impfung wird irgendwann der Schlüssel für das Tor zur Reisefreiheit werden. Für Kreuzfahrtreedereien ist dies natürlich keine Perspektive für planbare Routen im Juni und Juli.

In Großbritannien gibt es deshalb bereits seit 2016 Reisekonzepte, die den Passagier bis zuletzt in Ungewissheit lassen. Die „Cruise to Nowhere“ bietet das Überraschungsmoment, dass der Passagier erst bei Einschiffung erfährt, wohin die Reise letztendlich geht.

Gerade in der Ostsee zeigt sich, dass eine kurzfristige Ausweichmöglichkeit unter Pandemie-Bedingungen ungeheuer wichtig sein kann. Während in Estland die 14-Tage Inzidenz auf 100000 Einwohner gerade die Marke von 1000 knackt, liegt sie beim Nachbarn Finnland bei 138. 

Diese Unterschiede spiegeln sich auch bei Einreisebeschränkungen wieder. Während Finnland, wie auch Dänemark, gerade wieder vorsichtige Öffnungen ankündigen, droht in Ländern wie Polen oder Estland weiter Komplikationen bei der Einreise.

Angesichts dieser Perspektiven sind Routenplanungen und Hafenanläufe auch für deutsche Reedereien kaum planbar. Fest steht aber bislang nur eins. Spätestens ab Juni werden auch von deutschen Häfen wieder Reisen mit Kreuzfahrtschiffen starten. Dann steht die Flexibilität und Kreativität im Fokus.

Ein Meister seines Fachs ist dabei Kapitän Andreas Greulich von der Mein Schiff 1. Als er im Januar angesichts der Pandemie vor dem Problem stand, wohin er fahren solle, entwickelte auch er seine eigene Cruise to Nowhere. Von Las Palmas rauschte er mit der Mein Schiff 1 einfach durch die Straße von Gibraltar. Frei nach dem Motto „Es gibt genug zu sehen, man muss es nur entdecken“ kreuzte er an der afrikanischen Küste entlang und am Affenfelsen nah vorbei.

Diese Art von Panorama-Reisen mit Überraschungen hat der britische Anbieter Fred Olsen Cruises im Sommer für die neue Bolette (ehemals Amsterdam) im Programm. Fünf Tage ab Dover zu Höhepunkten der britischen Inseln. Landgang ist vorerst nicht eingeplant.

Bei den deutschen Anbietern ist auch die Reiseplanung für den Sommer noch Verschlusssache. Fest steht nur eins. Die Schiffe kommen. Alle großen deutschen Anbieter wollen im Sommer Kreuzfahrten von deutschen Häfen aus anbieten.

Die spätestens zu Pfingsten erwartete Aufhebung des Beherbergungsverbots in Deutschland ist dabei der erste Schritt. Der zweite werden dann die Einreisebedingungen in den Ostseeanrainernationen sein. Wie weit sich die Häfen öffnen dürfen, ist jetzt noch nicht absehbar.

„Es ist ein wenig wie mit einer Wundertüte“, ist zu hören. Möglich sind konkrete Planungen mit Landausflügen und Liegeplatzreservierungen noch nicht.

„Die Situation ist und bleibt natürlich dynamisch. Insgesamt haben wir die aktuellen behördlichen Bestimmungen in unseren Zielgebieten immer im Blick und es werden fortlaufend alle verfügbaren Quellen ausgewertet, um dann faktenbasiert Entscheidungen über die anstehenden Reisen zu treffen und gegebenenfalls Routenanpassungen vorzunehmen“, teilt Elena Erdmann von nicko cruises mit.

Bei AIDA und TUI Cruises ist man bei konkreten Fragen zu Wundertüten-Reisen noch reserviert. „Bei unseren Reisen steht auch die Destination im Fokus“, so Hansjörg Kunze. Zu den Planungen für den Sommer will aber auch er sich nicht festlegen.

Die Wiederbelebung der „Blauen Reisen“ auf Nord- und Ostsee ist bei TUI Cruises nicht ausgeschlossen. „Vorerst bleiben wir aber bei den Kanaren“, so Friederike Grönemeyer von TUI Cruises.

Bei nicko cruises ist auch der Juni als Startmonat im Fokus. „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil unserer Gäste bis dahin bereits geimpft ist und sich die Lage in den Zielgebietsländern ebenfalls verbessert, so dass etliche Einschränkungen bis dahin wieder aufgehoben sein werden“, teilt Elena Erdmann von nicko mit.

Die Reisen von Kiel aus in die Ostsee und nach Norwegen bieten auf jeden Fall eine Vielzahl an kurzfristigen Alternativen. Bereits in der Vergangenheit hatten zum Beispiel Wetterlagen mit Sturm oder Streiks in Häfen dafür gesorgt, dass Schiffe Häfen kurzfristig verändert worden. FB

Längste Neubau-Serie der Welt beendet – Auftragsbuch leer

Konzept für Flusskreuzfahrtschiff der Zukunft im Fokus

Nach der erfolgreichen Überführung hat die zur Meyer Werft gehörende Rostocker Neptun Werft mit der am 25. März erfolgten Übergabe der beiden Schwesterschiffe Viking Gymir und Viking Egdir an die in Basel ansässige Reederei Viking River Cruises die letzten beiden Flusskreuzfahrtschiffsneubauten ihres derzeitigen Auftragsbestandes abgeliefert. Damit endet zunächst die langjährige Zusammenarbeit zwischen Werft und Reederei, die 2010 mit dem Auftrag für ein einziges Flusskreuzfahrtschiff startete. Mit 65 Einheiten bilden diese Longships nach Werftangaben die längste Serie von Flusskreuzfahrtschiffen weltweit.

Beim finalen Duo wurden zwei Diesel durch Batteriepacks ersetzt, Foto: Neptun Werft

„Zum Abschluss der Serie haben wir mit der Viking Gymir und Viking Egdir noch einmal zwei tolle Schiffe gebaut“, sagt Neptun Werft-Betriebsleiter Lars-Gunar Klasen nicht ohne Stolz. So ist das Duo mit einem hybriden Antriebssystem ausgestattet, d.h. eine Kombination aus Diesel-Motoren und Batterien. In der Vergangenheit waren insgesamt fünf Dieselmotoren für die Energieerzeugung auf den Schiffen dieser Serie installiert. Darunter ein Not- und Hilfsdiesel. Diese beiden Motoren wurden durch Batterien ersetzt und stellen zukünftig den Notbetrieb sicher. Außerdem können sie benötigte Energie bei Lastspitzen abdecken. Die Motoren werden damit im optimalen Bereich betrieben und verbrauchen so weniger Kraftstoff und erzeugen weniger Abgas.

Die Corona-Pandemie und der momentane Stillstand der Flusskreuzfahrtflotte in Europa sorgen derzeit für deutlich weniger Nachfrage nach neuen Schiffen. Der Neptun Werft, die in diesem Segment über viele Jahre hinweg zu den Weltmarktführern gehörte und zudem auch die Maschinenraummodule für die Kreuzfahrtschiffsneubauten der Meyer Werften in Papenburg und Turku zuliefert, fehlt damit in den kommenden Jahren viel Arbeit.

„Wir müssen uns deshalb an die neue Situation anpassen und die Werft schnellstmöglich darauf einstellen“, so Klasen. Aktuell laufen Verhandlungen zwischen der Werftleitung, dem Betriebsrat und der IG Metall, um die Werft schlagkräftig für die Zukunft aufzustellen und die Belegschaftsgröße an die neuen Marktbedingungen anzupassen. Sie hofft, die erfolgreiche Partnerschaft mit Viking River Cruises fortsetzen zu können, sobald sich der Markt wieder erholt. Dafür arbeitet man bereits intensiv an neuen innovativen Konzepten für emissionsarme und umweltfreundliche Flusskreuzfahrtschiffe der Zukunft. JPM