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Ein neuer Star in Alaska

Das neueste Schiff von Princess Cruises startet in die erste Alaska-Saison. Josef Eisenberger erlebt mit der neuen Star Princess auf der zweiten Reise ab Seattle, warum die Reederei in Alaska seit Jahrzehnten zu den prägenden Namen gehört. Und warum diese Kreuzfahrt-Destination auf der Wunschliste vieler Urlauber ganz weit oben steht.

Die Luft ist spürbar kalt, der Atem sichtbar. Auf den Balkonen sammeln sich Gäste in Jacken, Mützen, mit dampfenden Kaffeebechern in den Händen. Es herrscht eine andächtige Stille, nur das Rauschen eines Wasserfalls am Ufer des Endicott Arm Fjords ist zu hören. Selbst auf einem brandneuen Kreuzfahrtschiff mit über 4.000 Gästen gibt es Momente, in denen alles still wird. Alaska schafft genau das. Die Naturforscherin an Bord, Michelle, informiert währenddessen über die tiefblaue Farbe der vorbeischwimmenden Eisschollen. Gleich kommt der große Moment, wenn der Dawes Gletscher an der nächsten Biegung mächtig vor dem Schiff auftaucht. Der bewölkte Himmel lässt die Eismassen in noch dunklerem Blau strahlen.

Alaska-Experte Princess Cruises

Die Star Princess ist dabei eigentlich selbst eine Schlagzeile. Das neueste und größte Kreuzfahrtschiff der Region ist zugleich aktuell das einzige große Schiff in Alaska mit LNG-Antrieb. Doch die eigentliche Geschichte­ dieser Reise ist die Erfahrung der Reederei dahinter. Princess Cruises gehört seit Jahrzehnten zu den Alaska-Spezialisten und wirkt in dieser Region wie ein Gast­geber mit Heimvorteil. „Für uns ist Alaska keine Saison, sondern Teil unserer DNA“, sagt Kapitän Gennaro Arma. Er hat die Star Princess selbst im italienischen Monfalcone im vergangenen Herbst in Dienst gestellt. Nun steuert er sie routiniert durch die Inside Passage, dem wohl spektakulärsten Wasserweg Nordamerikas.

Bereits in Seattle beginnt die Reise gut organisiert mit der Einschiffung am Smith Cove Cruise Terminal, Pier 91. Auch später in Alaska zeigt sich die operative Stärke.­ Princess nutzt über Jahre eingespielte Liegeplätze und Abläufe in den Häfen. Ein Detail, das Gäste kaum bewusst wahrnehmen, das aber den Unterschied macht.

Die neue Sphere-Klasse für Alaska

Die Star Princess selbst funktioniert in Alaska erstaunlich gut. Für jeden Bedarf und jedes Wetter die passende Location. Ganz vorne oben im Außenbereich der Sea View Terrace sorgen hohe bläulich getönte Glasflächen für angenehmen Windschutz. Gerade in Alaska ein Komfortplus. „Herrlich, endlich mal Bugblick ohne weggeweht zu werden“, meint ein amerikanisches Ehepaar aus Arizona lachend. Dahinter die riesige Glaskuppel am Oberdeck, The Dome genannt, wird in Alaska zur wettergeschützten Panoramalounge. Fotografen nutzen dagegen lieber den Geheimtipp auf den Decks 10 und 11 ganz vorne: Hinter einer unscheinbaren Tür öffnet sich ein versteckter Außenbereich mit freiem Blick über den Bug. Mitschiffs bringt die lichtdurchflutete Sphere Tageslicht tief ins Schiffsinnere….

… Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe.

Fotos: Josef Eisenberger

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