HAL: Übergabe in Griechenland

Maasdam, Foto: Frank Behling

Die Maasdam und Veendam haben in griechischen Häfen festgemacht, der erste Schritt zum verlassen der Flotte von Holland America Line. Die Veendam traf am 10. August im westgriechischen Katakolon ein, wo die Übergabe und Umbenennung am 20. August erfolgte. Aus dem 1996 bei Fincantieri in Marghera gebauten Schiff wurde die Aegean Majesty. Die 1993 bei Fincantieri gebaute Schwester Maasdam machte am 22. August in Piräus fest. Beide Schiffe wurden an griechische Investoren für den Einsatz unter einer griechischen Marke verkauft. Die 220 Meter langen und 30 Meter breiten Schiffe gehören zu den vier Schiffen der „Statendam“-Klasse bei Holland America Line. Diese Schiffe verfügen über 1629 Betten in rund 800 Kabinen. Die Statendam und die Ryndam wechselten 2015 zu P&O Australia. 2019 wurde die in Pacific Eden umgetaufte Statendam dann weiter an CMV nach Großbritannien verkauft und fuhr als Vasco da Gama auch für Transocean auf dem deutschen Markt. Die Schiffe haben wegen ihres sehr geräumigen Deckslayouts viele Freunde bei Fans klassischer Schiffe. Daher ist eine Verwendung in Europa als Charterschiff für deutsche Veranstalter durchaus denkbar. FB