Kategorie: Auf Flüssen und Seen

Von Dubrovnik nach Zadar

Mit der nur 34 Meter langen Dalmatia kleine kroatische Städte und Strände erkunden – das sind veritable Ferien, stellte Renate V. Scheiper fest.

Der Liegeplatz unserer schönen, kleinen „MS Dalmatia“ begeistert uns: Einige Kilometer außerhalb von Dubrovnik beim Stadtteil Gruž hat sie vor der berühmten „Dubrovnik-Brücke“ festgemacht, einer einhüftigen“ Schrägseilbrücke, die eine Bucht der Adria mit der Mündung der Ombla verbindet. Daniel, nach dem Kapitän die wichtigste Person an Bord als Restaurant-Chef und Allroundman, winkt schon von weitem. Dann gibt es ein herzliches „Willkommen an Bord“ direkt am Pier.

Wir 32 Passagiere richten uns in den 8 bis 11 qm messenden 17 Kabinen auf drei Deckebenen ein. Zweckmäßig sind sie ausgestattet mit einem breiten Doppelbett oder zwei getrennt stehende Betten und einem geräumiges Nachttischchen. Genügend Stauraum bietet ein Schrank neben der privaten Dusche/WC. Sogar ein kleiner Schreibtisch mit Stuhl verführt dazu, sich Notizen zu machen oder Postkarten zu schreiben. Kleine, nicht zu öffnende ovale Fensterchen lassen in den Kabinen des Hauptdecks feststellen, ob das Wasser spiegelglatt oder bewegt ist. Bei jeweils auf die Deckpromenade geöffneter Kabinentür der Ober- und Promenadendecks weht frische Meeresbrise hinein. Erste Sonnenbäder werden genommen auf bequemen Liegen. Andere Gäste bevorzugen die überdachten, schattigen Sitzecken. Mit unverstellter Rundumsicht fühlen sich alle wie auf einer Privatyacht. Doch auch im verandaähnlichen offenen Heckbereich hinter dem Panorama-Restaurant sitzt man bequem an frischer Luft mit freiem Blick nach drei Seiten.

Beim Begrüßungsdrink vor dem Dinner wird die elegante Krawatte bewundert, die Daniel trägt als „Markenzeichen“ Kroatiens, wo angeblich die Krawatte erfunden wurde. Jeden Abend erfreut er uns mit einer würdevoll getragenen anderen Krawatte, dazu passendem Hemd und Weste. Im übrigen führt er ein strenges Regiment gegenüber seinem jungen Helfer Lovre, der mit Feuereifer dabei ist, korrekt zu servieren und elegant Wein einzuschenken. Im Restaurant hängt, unübersehbar neben der Tür zur Heck-Veranda, das Tagesprogramm mit handschriftlich hinzugefügtem Menue. Zusätzlich informiert Daniel wie ein gelernter Conferencier humorvoll Einzelheiten zum Programm des nächsten Tages wie Länge des Ausfluges, holpriges Straßenpflaster, enge Gassen oder gefährlich-schöne Souvenirgeschäfte.

Das hilft schon am nächsten Tag beim geführten Ausflug in die normalerweise restlos überlaufene Stadt Dubrovnik. Sie ist fast menschenleer. Sogar die steinernen Hunde auf dem berühmten Onofrio-Brunnen am Eingang scheinen noch zu schlafen. Es gelingt ein unvergesslicher Gang durch die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Als die Menschenmassen der großen Schiffe in die Stadt fluten, sitzen wir längst gemütlich in einem Café. Wie das? Die Reiseleiterin hatte durch Daniel fragen lassen, ob seine Gäste bereit seien, sehr früh aufzustehen. Oh ja – es hat sich gelohnt….

Foto: nicko cruises

Fotos: Renate Scheiper, enapress.com, nicko cruises

Taufe mit Franz Joseph

Für den Gründer der amerikanischen Flusskreuzfahrt-Reederei AmaWaterways, Rudi Schreiner, war es sicher die Erfüllung eines langgehegten Traumes: den nach seinen Plänen entwickelten größten Neubau auf der Donau in seiner österreichischen Heimat zu taufen. Michael Wolf berichtet.

Schon der Rahmen ist schön für diese Bilderbuchtaufe: Strahlender Sonnenschein, das pittoreske Städtchen Grein mit seiner hübschen Donaupromenade und dem schönen Schloss.
Als die AmaMagna an diesem Donnerstagnachmittag im Juli in Grein anlegt, warten bereits zahllose Einwohner und lokale Politiker auf das spektakuläre Schiff. An der Gangway stehen sogar Kaiserin Sisi und ihr Gemahl Kaiser Franz Joseph „persönlich“, flankiert von anderen Persönlichkeiten in historischen Kostümen, dazu werden Champagner, lokales Bier und österreichische Würstel serviert. Auch das Showprogramm ist lokal inspiriert: Zu den Klängen der „schönen blauen Donau“ und anderer Strauss-Walzer stürzen sich die Gäste im Drei-Viertel-Takt in ein Taufvergnügen der besonderen Art. Auch Kristin Karst, Miteigentümerin von AmaWaterways, kommt nicht am tanzenden Kaiser vorbei, die amerikanischen Gäste freuen sich über Walzerklänge und einen fast perfekten Imitator des österreichischen Kultsängers Falco, dessen Hits sogar in den Staaten beliebt waren.

Ein gutes Aufwärmen für die Taufe des 22. Flusskreuzfahrtschiffes der amerikanischen Reederei, allerdings diesmal ein ganz besonderes. Das neue Flaggschiff, die AmaMagna, ist etwa doppelt so breit, bietet vier Restaurants, zahlreiche große Suiten, Kino, Spa und Fitnesscenter. Dennoch hat sie nur etwa 20 Prozent mehr Gäste als die „normalen“ Schiffe, bietet Luxus fast auf Hochseeniveau.
Die amerikanische Fernsehmoderatorin Samantha Brown, bekannt in den USA durch ihre TV-Reisesendungen, fungiert als charmante und professionelle Taufpatin. „Ich habe heute den besten Job auf der ganzen Welt“ freut sie sich, bevor sie die Magnumflasche Veuve Clicquot gegen die Bordwand schmettert.
Zuvor hatte Reederei-Gründer Rudi Schreiner die komplizierte Entstehungs-Geschichte des Schiffes erzählt. Greins Bürgermeister Rainer Barth wünschte dem Schiff „viele relaxte und sichere Kreuzfahrten“. Von kirchlicher Seite stand dem nichts im Weg: der örtliche Priester segnete die AmaMagna.
Beim folgenden Empfang in der majestätischen Greinburg lässt es sich Hausherr Erbprinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha nicht nehmen, die Gäste mit einem Glas Sekt zu begrüßen. Eine Folkloregruppe präsentiert lokale Volkstänze – und lädt Mutige zum Mittanzen ein.
Die richtige Party beginnt dann nach Sonnenuntergang: Akrobaten performen in leuchtenden Kostümen auf dem Pooldeck, ein Höhenfeuerwerk glitzert über der Donau. Bis in den Morgenstunden wird getanzt – so ein Schiff kommt so schnell nicht wieder.

Fotos: enapress.com

Flusskreuzfahrt mit Rollstuhl

Nach einer jahrelangen Planungsphase stellt Phoenix Reisen im Juni 2019 das als Herzensprojekt angekündigte Flusskreuzfahrtschiff MS Viola in Dienst. Johannes Zurnieden, Gründer des Bonner Kreuzfahrtveranstalters Phoenix Reisen, realisiert damit einen großen Traum. Gästen denen es aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht ganz so einfach ist auf Reisen zu gehen, steht in 34 barrierefreien Kabinen ein bedarfsgerechter Komfort zur Verfügung. Oliver Asmussen berichtet.

Bei herrlichem Sommerwetter wurde die 96,30 Meter lange, 11,4 Meter breite und 1996 als J. Henry Dunant für das niederländische Rote Kreuz gebaute MS Viola am Bonner Rheinufer getauft. Taufpatin war die bekannte Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Annika Zeyen. Bevor das auf maximal 122 Passagiere ausgelegte Flusskreuzfahrtschiff unter seinem neuen Namen bei Phoenix Reisen zur Jungfernreise aufgebrochen ist, wurde es im Winter auf einer niederländischen Werft komplett entkernt und völlig neu aufgebaut. Erneuert wurden dabei nicht nur das gesamte Mobiliar, die Matratzen in den Kabinen und alle Wandverkleidungen, sondern auch die dahinter liegenden Rohrleitungen, Wassertanks, Klimaanlagen und Kabelverbindungen.

Insgesamt stehen 60 Kabinen auf zwei Kabinendecks an Bord zur Verfügung. Die Größe der 34 barrierefreien Kabinen variiert zwischen 15-17 Quadratmeter. Die Bäder in diesen Kabinen bieten höhenverstellbare Waschbecken, welche mit dem Rollstuhl unterfahren werden können. Die Zugänge zu den Duschen innerhalb der Bäder sind ebenfalls barrierefrei. Einige Kabinen teilen sich ein Bad mit der Nachbarkabine. Es stehen auf dem Unterdeck Zweibett-Kabinen der Kategorie A und B mit einer Größe von ca. 10 Quadratmeter zur Verfügung. Die Kabinen auf dem Unterdeck sind in erster Linie Reisenden vorbehalten, die sich ohne Rollstuhl fortbewegen können. Auf dem Unterdeck steht eine begrenzte Anzahl an Einzelkabinen der Kategorie E für Alleinreisende bereit.

Willkommen an Bord
Die komplett renovierte Viola beeindruckt gleich nach dem Durchschreiten der großen Glastüren mit einem herausragenden Raumgefühl. Das Foyer zeigt sich in zurückhaltend dezent, in ansprechendem Farbdesign. An Bord der Viola sind keine Teppiche verlegt. Der Kunststoff-Bodenbelag im Restaurant und in der Lounge ist täuschend echt dem eines Teppichs nachempfunden.
Die Rezeption der Viola kann in einem Bereich mit dem Rollstuhl unterfahren werden.
Ein großer Treppenabgang verbindet alle drei Decks miteinander. Gleich zwei große Fahrstühle sorgen für einen reibungslosen Transport der Rollstuhlfahrer zwischen den Decks. Einer davon führt bis auf das Sonnendeck hinauf, was eine große Besonderheit auf einem Flusskreuzfahrtschiff darstellt.
Im direkten Vergleich zu anderen Flusskreuzfahrtschiffen sind auf der Viola alle wichtigen, öffentlichen Bereiche auf einem einzigen Deck platziert. Ein umständlicher und mühevoller Deckwechsel zwischen der Panoramalounge und dem Restaurant an Bord entfällt auf der Viola.
Das Panorama-Restaurant überzeugt nicht nur durch eine Kombination aus wunderbarer Wohlfühlatmosphäre und Eleganz, sondern auch durch Helligkeit und freier Aussicht auf die vorbeiziehende Flusslandschaft. Von nahezu allen Plätzen aus ist ein guter bis sehr guter Blick durch die großen Panoramafenster möglich. Auch Reisende, die sich nicht mit dem Rollstuhl fortbewegen, kommen in den Genuss dieses üppigen Raumgefühls. Gespeist wird in einer einzigen, offenen Tischzeit an fest reservierten Tischen. Nach Absprache werden Gerichte für spezielle Diäten gereicht (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei usw.). Als besonderes Highlight ist das Kapitäns-Dinner zu nennen (keine Abendgarderobe Pflicht).
Zwischen Foyer und Restaurant befindet sich ein Frisör, selbstverständlich ebenfalls barrierefrei. Am Eingang zum Restaurant können die Reisenden in einer kleinen Lounge verweilen….

Fotos: Oliver Asmussen/www.oceanliner-pictures.com

Eine Elfe für den Douro

Bis zur letzten Sekunde wurde noch am Schiff gearbeitet, aber die seit langem geplante Taufe konnte pünktlich stattfinden. Yvonne Catterfeld war die charmante Patin der A-ROSA ALVA bei einer beindruckenden Zeremonie in Porto am 30. April. Michael Wolf berichtet.

Eine schönere Kulisse kann es für eine Schiffstaufe kaum geben: im Hintergrund die Altstadt von Porto mit ihren historischen Fassaden, den prächtigen Palästen und der Kathedrale, daneben die berühmte Stahlkonstruktion der Brücke Ponte Dom Luis I, davor die schaukelnden kleinen hölzernen Transportschiffe für die lokalen Portwein-Hersteller. Am Anleger von Vila Nova de Gaia flanieren Touristen, eine Seilbahn führt hinauf auf den Hügel.
Die A-ROSA ALVA ist festlich geschmückt, bereit für die Taufzeremonie. Ein Priester segnet das Schiff, der Moderator Fernando Tiberini führt dreisprachig durch das Programm der Ansprachen der A-Rosa-Chefs Jörg Eichler und Markus Zoepke und dem stellvertretendem Geschäftsführer der Partnerfirma Douro Azul, dem Eigner des Neubaus.
„Entlang lebendiger Städte, blühender Landschaft und fruchtbarer Hügel mögest Du sicher dahin gleiten“ gibt Patin Yvonne Catterfeld neben der „Handbreit Wasser unter dem Kiel“ dem Täufling mit auf den Weg, bevor sie das rote Band zerschneidet und die Champagnerflasche mit einer kleinen Verspätung beim zweiten Anlauf am Bug zerschellt und sich rotweiße Konfetti-Fontänen über das Schiff ergießen.
„Ich finde, dass der Name des Schiffes A-ROSA ALVA, also Elfe, hervorragend zur Natur passt“ meinte Yvonne Catterfeld, die auch Markenbotschafterin für A-Rosa ist. Sie kenne jetzt mittlerweile fast alle Strecken bei „ihrer“ Reederei, reise häufig mit ihrer Familie. Demnächst sollen noch weitere „Familienteile“ mit einbezogen werden: Die nächsten Werbe-Shootings sollen mit Yvonnes Partner Oliver stattfinden.
An diesem Dienstagabend wurde die Taufe an Deck gebührend gefeiert: A-Rosa-Genussbotschafter Oliver Edelmann hatte ein edles Galabuffet aufgebaut, die Esstische waren liebevoll dekoriert und eine ambulante Bar am Heck erfreute sich besten Zuspruchs. Neben Champagner fand der neue In-Drink des Jahres reißenden Absatz: weißer Portwein auf Eis mit Tonic Water (Port Tonic), die lokale Band Flor Batom sorgte dazu für heiße Rhythmen.
Krönender Höhepunkt zum Sonnenuntergang die Ausfahrt der A-ROSA ALVA mit Publikum unter den berühmten Brücken von Porto ging es fast bis zum Atlantik. Mit Fadomusik in einer historischen Port-Kellerei klang der rundum gelungene Tauftag aus.
Das neue Schiff wird ganz im Zeichen des Douro stehen. Bis auf den holländischen Hoteldirektor und den deutschen Cruisedirektor kommt die gesamte Crew aus Portugal. Auch die Küche soll neben internationalen Gerichten auch regionale Spezialitäten sowie portugiesische Weine, natürlich aus dem Anbaugebiet des Douro bieten.

Kleiner Rundgang

Das Schmuckstück des großen Sonnendecks ist sicher der gutdimensionierte Pool, umgeben von bequemen Liegemöbeln. Ein Sonnendach spendet mittig Schatten, am Heck findet man ein kleines Minigolfspiel.
Die 63 Kabinen sind zwischen 12 und 14 Quadratmeter groß und verteilen sich über drei Decks, die mit einem Aufzug verbunden sind. Zwei Balkonsuiten am Heck verfügen über jeweils 29 Quadratmeter. Sie sind in modernen hellen Grau-und Rottönen designt und mit einem großen Screen sowie individuell regelbarer Klimaanlage und kompletten Badezimmer ausgestattet.
In den Kabinen auf Deck 2 und 3 finden sich die neuen Panoramafenster, die zur Hälfte nach unten abgesenkt werden können und so eine gläserne Brüstung bilden.
Das Marktrestaurant liegt im vorderen Bereich von Deck 2, in seiner Mitte der Buffet-Bereich. Auf der A-ROSA ALVA werden Suppen und Hauptgerichte an den Tisch serviert, eine Neuerung in der Flotte. Für kulinarischen Genuss ohne Reue schließt der Fitnessraum praktischerweise direkt am Restaurant an.
Im Spa-Bereich auf Deck 1 mit Massage und Ruheraum liegen auch die beiden nach Geschlechtern getrennten Saunen.
Besonders schön präsentiert sich der Außenbereich der Lounge (mit kleiner Bar) auf Deck 3 vorne am Bug mit seinen Tischen und freien Blick in die Fahrtrichtung.
Durch die Verzögerung der Fertigstellung in der Werft musste die Jungfernfahrt kurzfristig abgesagt werden. Die gebuchten Gäste dürften sich dennoch freuen: die Reederei bot ihnen zwei Freireisen an. Auch die Reisebüros sollen für die Vermittlung die volle Kommission erhalten. Am 8. Mai begann so die erste Fahrt der A-ROSA ALVA auf dem Douro.

Die Save entdecken

Save? Nie gehört!“, bekommt Peer Schmidt-Walther immer wieder zur Antwort, wen er auch nach dem kroatisch-bosnisch-serbischen Fluss fragt. Dabei ist der mit 944 Kilometern nur wenig kürzer als der Rhein.

Novi Sad

Es ist spät, als der Transferbus von Wien an diesem Abend von der Autobahn abbiegt und durch das langgezogene Straßendorf Zupanja rumpelt. Die Passagiere sind hundemüde. Die 14-Stunden-Reise hat ihr Sitzfleisch bis an den Rand des Erträglichen strapaziert. Slogan des Veranstalters indes: „Der Weg ist das Ziel!“ Womit sicherlich nicht die Busreise gemeint ist. Ende der abenteuerlichen Anreise vor einem hohen Deich.

Strahlen um die Wette

Von der Krone aus gesehen liegt sie in Zupanja den Gästen mit ihren 110 Metern Länge zu Füßen: die PRINZESSIN SISI. Ihre noch heute äußerst populäre Namenspatronin, ab 1854 Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, wäre stolz gewesen. Unter dem festlich beleuchteten Schiff gurgelt die Save ihre nächtliche Flussmelodie. Kein Radetzkymarsch aus den Bordlautsprechern, dafür freundliche Crewmitglieder als hilfreiches Spalier beim Treppabwärts-Steigen. An der Eingangstür die herausragende Überraschung: George Clooney in Uniform! Sein Doppelgänger entpuppt sich als Zoran Milic: „Ich bin der Hotelmanager“. Mit ihm strahlen Kapitän Kostyantyn Synyakov und Kreuzfahrtdirektorin Romana Tichy um die Wette, als wollten sie den misslungenen Einstieg wieder glattbügeln. Die überaus freundlichen Servicekräfte geben sich alle Mühe, das späte Abendessen bei gebackenem Schweineschnitzel, gebratenem Seehecht oder Pasta Conchegliette aus der vielversprechenden Küche von Chefkoch Stanislav Krsak und seinem Team zu einem Highlight werden zu lassen. Der slowenische Wein glättet schließlich die Wogen.
Die Nacht ist kurz, denn schon um 08.30 Uhr steht der Ausflugsbus bereit.

Amazonas des Balkans

Die Bus-Ausflügler steuern Slavonski Brod an, eine Stadt im Nordosten Kroatiens am Nordufer der Save, die die Grenze zu Bosnien-Herzegowina bildet. Touristisches Zugpferd ist hier die zwischen 1715 und 1780 auf Erlass von Eugen von Savoyen aus Ziegelsteinen erbaute barocke, ehemals kaiserlich-königliche Festung Brod. An dieser markanten Schnittstelle von Zeiten, Religionen und Kulturen könnte der Geschichtsbezug nicht deutlicher sein.
Bis zum Landgangsende bietet sich eine reizvolle Alternative an: ein Deichspaziergang mit weitem Blick über das fruchtbare Ackerland. Die kleinen Höfe mit ihren archaischen Ziehbrunnen und beschaulichem Leben kann man von hier quasi aus der Vogelperspektive betrachten. Lärchen tirilieren in der Höhe, von einer Wiese hört man das Klappern eines Storches, aus dem Uferdickicht fliegt ein Seeadler auf.
Am frühen Nachmittag gibt der ukrainische Kapitän Synyakov die Order zum Ablegen. Von seinem Außenfahrstand dreht er die PRINZESSIN SISI sanft auf dem Teller, bis der Bug zu Tal gerichtet ist. Zupanja adé! Links und rechts säumt die stark gewundene Save ein dichter Grüngürtel, aus dem es zwitschert, krächzt und kräht. Baumstämme trudeln in dem von Sedimenten braun gefärbten Wasser. Man ist versucht, an den Amazonas zu denken. Nur eben verlegt auf den Balkan.

Stark umkämpfte Region

„Entdecken Sie Brcko individuell bei einem Spaziergang!“, empfiehlt das Tagesprogramm. Die 93.000-Einwohner-Stadt ist nicht besonders ansehnlich.
Im Verlauf des Bosnien-Krieges in den 90er Jahren war Brcko, gelegen in Herzegowina, an einem schmalen Korridor zwischen dem West- und Ostteil der Republik Srpska, sehr umkämpft, wovon noch viele Einschusslöcher zeugen.
Kriegerisch ging es auch schon vorher zu, als im 17. Jahrhundert alle katholischen Kirchen und Klöster von den Osmanen zerstört und die Katholiken vertrieben wurden. Das betraf auch Tolisa, wo man aber 1862 ein neues Franziskanerkloster anlegte und die größte Kirche des Landes baute.
Kaiserin Sisi hätte wohl gestaunt über die heutige Situation ihres damaligen Riesenreiches. Sie und ihr Gatte Franz Joseph I. flimmern seit dem Nachmittag über das Bordprogramm, dargestellt von Romy Schneider und Karl-Heinz Böhm, ein dreiteiliger Klassiker.
Bis der Empfang mit dem Kapitän und das Willkommens-Abendessen die rührselige TV-Romanze unterbrechen….

Belgrad, Serbien

Fotos: Peer Schmidt-Walther, enapress.com, Fotostudio Semrad, AleksandarGeorgiev/iStockphoto.com

Durchs Herz von Frankreich

Die Oberleitungsmasten fliegen nur so vorbei. Kurz nachgerechnet ergibt sich ein Tempo von 360 Sachen. Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV lässt bei Peer Schmidt-Walther keinen Gedanken daran aufkommen, schon bald komplett ausgebremst zu werden – auf dem Péniche-Kabinenschiff DEBORAH.

Briare, in der Region Loiret. Das kleine Städtchen liegt an der Grenze zum Burgund, wo auch der Verbindungskanal zwischen Seine und Loire mündet. Schon 1642 wurde hier nach 38 Jahren Bauzeit der Briare-Kanal fertiggestellt, der erste größere in Europa. Wasser und Land sind hier also eng miteinander verflochten, wofür nicht nur die zahlreichen Brücken und Schleusen ein beredtes Indiz sind. Früher wurden die Waren der Loire-Schiffe im seeartigen Hafen auf die großen Kanalfrachter umgeschlagen. Seinen Wohlstand verdankt Briare daher im Wesentlichen der Binnenschifffahrt. Was man nicht nur an den stattlichen Häusern, der mächtigen Kirche Église Saint-Etienne und zwei Schlössern ablesen kann, sondern auch im Schifffahrts-Museum des Deux Marines et du Pont Canal erfährt. Ein Besuch lohnt sich allemal, bevor man an Bord geht.

Charme nautique außen und innen

Erste Begegnung im Port de Commerce am Quai Mazoyer. Sie wirkt – blau-weiß und auf Hochglanz poliert – mit ihren 38 Metern geradezu wie ein Koloss inmitten der kleinen Hausboote. Am bulligen Steven der in blitzenden Stahllettern angeschweißte Name: DEBORAH. „Charme nautique“. So jedenfalls liest man es am Marina-Gebäude gegenüber. Passt!Ein junger, schwarzbärtiger Typ mit Basecap, T-Shirt und Jeans will sich gerade auf sein Klapprad schwingen. Er stoppt abrupt: „You are…? Per kräftigem Handschlag gibt er sich lachend als Kapitän zu erkennen. Rodolphe Magnin aus Lyon ist zwar erst 35, aber Chef „seines Dampfers“. „Wir haben noch viel Zeit“, tritt er schließlich in die Pedalen und verschwindet hinter Rosenbüschen in einer Gasse Richtung Stadt. Seine Freizeit ist knapp bemessen, denn ab 19 Uhr startet der Gäste-Empfang im Salon.Auch Célia Pszczolka, die Purserin, empfängt einen herzlich strahlend. Auf dem Treppenpodest eine Orchidee und ein Schild mit den Namen der Passagiere. Eine gute Idee! So kommt man vielleicht schneller ins Gespräch, wenn man sich persönlich ansprechen kann. Hier genügt der Vorname. Joana mit dem unweiblichen Nachnamen Casanova führt hinab aufs Kabinendeck.

Debut und Gourmet-Menü

Stilvoll und absolut modern in Grau, Blau und Weiß gehalten, fühlt man sich gleich wohl in dem kleinen Reich für sieben Tage. Stauraum ist dennoch genügend vorhanden und das Bad erstaunlich geräumig. Bis ans Fenster gluckert das grüne Kanalwasser.
Der Sekt perlt in den Gläsern, während die sechsköpfige Crew ihr Debut gibt. Beifall ist die Belohnung dafür.Im sonnendurchfluteten Restaurant indes hat sich bereits Christophe Muller aufgebaut wie auch später zweimal am Tag. Der gewichtige Elsässer, in blendendem Weiß mit hoher, steifer Mütze, wartet auf die hungrige Gäste-Meute. Seine Menü-Folge lässt einem schon vorab das Wasser im Munde zusammenlaufen: Spargel, Entenbrust, eine lokale Käseauswahl, Erdbeer-Mousse und Weine. Produkte, wie Christophe betont, die frisch aus der Region stammen und ein Bio-Siegel führen. Gespannt sind auch die belgischen Tischnachbarn Christiane, René und Pierre, mit denen schnell eine muntere Unterhaltung in Gang kommt. Wir beschließen spontan zusammenzubleiben, obwohl freie Tischwahl herrscht.
Geradezu angeflogen kommt die blonde estnische Serviererin Egle Lukoseviciote aus Klaipeda, dem früheren Memel…..

Fotos: PSW, CroisiEurope, Shutterstock.com

Für Sie auf anbord.de:

Auszüge aus den Artikeln der neuen Ausgabe.
Die vollständigen Artikel und weitere spannende Beiträge finden Sie – wie gewohnt – in der neuen Printausgabe von AN BORD bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder hier:

Renaissance der Pharaonen

Der Nil ist die Lebensader Ägyptens. Und er erzählt die ganze Geschichte des Landes, von den Pharaonen bis in die Moderne. Roland Mischke war auf dem Fluss unterwegs.

Massige Wasserbüffel wälzen sich lustvoll im Schwemmlandboden des Flusses. Kamele ziehen gravitätisch an den Küstenstreifen entlang, sie tragen Lasten, ihre Führer sind in blauen oder schwarzen Stoffen gegen die intensive Ultraviolett-Strahlung gewappnet. Grüne fruchtbare Inseln liegen im Fluss, in die Sanddünen sind nubische Dörfer gebettet.
Zwar sind Wüstengebiete nahezu vegetationslos, aber am Rand des Nils recken sich vereinzelt Akazien und Tamarisken in bis zu meterhohen Baumsträuchern mit langen Wurzeln, die tief ins Grundwasser reichen. Der auffälligste Baum ist die Dattelpalme, die Teile des Flusses säumt und die Oasen beschattet. Sie hat nicht nur Früchte, ihr Holz ist auch begehrt als Stütze und Balken in den Häusern. Stellenweise ist am Nilufer auch die bis zu drei Meter hohe Papyrusstaude zu sehen. Ihre Blätter dienten einst als Schreibmaterial, auch Bibel und Koran wurden darauf verfasst. Und die Botschaften der als gottgleich geltenden Pharaonen. Ägypten ist ein Wunderland, gebaut auf altehrwürdiger Geschichte.

Blicke in eine alte Welt

Die Kreuzfahrt auf dem Nil ist ein Urerlebnis. Vom Schiff aus wird das Land der Pharaonen betrachtet. Die Landschaft hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert. Es gibt die klassische Kreuzfahrt von Luxor nach Kairo und umgekehrt, an acht Tagen und in allen Kategorien. Im Angebot sind aber auch kürzere Strecken von Assuan aus und im Gebiet des Nassersees. Die können vom Sonnendeck aus die historischen Landschaften erleben und sich staunen über die Wunderwelt Ägypten. Denn alle Routen führen zu den grandiosen Tempeln, Grabstätten und in die altehrwürdigen Städte am „großen Fluss“, wie die Ägypter sagen. Vom Schiff sind auch die Steinbrüche, Obelisken und die unter der Wasserfläche liegenden Tempelanlagen rund um Assuan und im Nassersee gut zu besichtigen und zu fotografieren.

Omar Sharif vor den Pyramiden von Gizeh

„Der Nil ist der Reichtum dieses Landes. Ohne ihn hätte es keine solche Geschichte gegeben, keine Pharaonen, keine Pyramiden. Wer den Nil nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen.“

Omar Sharif

Etwa die Route nach Kom Ombo, wenn sich beim Blick vom Schiff aus am Horizont der gewaltige Tempel aus dem Nil erhebt. Ein unvergessliches Erlebnis. Vom Doppeltempel von am östlichen Ufer blieben nur Ruinen. Sie breiten sich als markantes Uferpanorama vor den Besuchern aus. Die altägyptische Anlage Kom Ombo entstand von 304 bis 31. V.Chr., zu Ehren zweier Gottheiten. Naturgewalten wie Hochwasser und Erosion am Mauerwerk haben die Tempel beschädigt, aber gerade das wirkt authentisch. Jahrhundertelang war die Kultstätte unter Sand verschüttet, noch als wüst ineinander verkeilte Blöcke mit farbigen Aufschriften kündet das Denkmal vom Krokodilgott Sobek und dem falkenköpfigen Kampfgott Haroeris. Manchmal ist von Bord auch ein Nilometer zu sehen, im Hafenbereich oder vor einer Stadt. Das ist der uralte Höhenmesser für den Pegel des Flusses, der in verschiedenen Bauarten entstand. Nilometer sind altägyptische, aufragende Steinsäulen, oft mit Koranschriften verziert. In den Überflutungsperioden war der Wasserstandsmesser überlebenswichtig.

Am Abend fährt das Schiff auf dem Weg zu seiner Anlegestelle in das wechselnde Farbenspiel der untergehenden Sonne hinein. Es werden auch Felukenfahrten angeboten, das sind zweimastige einfache Küstenfahrzeuge mit Setteesegel, die seit Jahrtausenden auf dem Nil unterwegs sind. Früher haben Piraten sie genutzt, manche waren Kriegsschiffe. Heute sind sie eine Attraktion des Ägyptentourismus. Die Wasseroberfläche, durch die sich die Feluken sanft ächzend schieben, verändert ständig ihr Glitzerbild. Die Manöver des El-Rais (Bootsmann) bringen das Boot gemächlich voran, der Kreuzfahrtpassagier wird auf dem Nil transportiert wie in alten Zeiten.

Der Nil ist mit 6671 Kilometer Länge einer der längsten Ströme der Erde. Seine Quellflüsse entspringen im tiefsten Schwarzafrika, in Ruanda und Burundi. Der wichtigste Ursprung ist der 2700 Meter hohe Berg Luvironza in Burundi, von dort strömt das Wasser über die Hänge und formiert sich zum Fluss, der durch Uganda und den Sudan strömt. In Ägypten wird der Fluss zum Nildelta, bevor er hinter Kairo ins Mittelmeer mündet. Er ist die Lebensader Afrikas. Nur hier konnte die komplexe altägyptische Kultur mit ihrem feierlichen Pharaonenkult entstehen.Die Bedeutung des Flusses ist weniger seine Breite und Wassergewalt, es sind die Überschwemmungen bei Hochwasser. In der Regenzeit steigen die Quellflüsse automatisch an. In Ägypten überschwemmt das Hochwasser die Ufer, bei seinem Rückgang bleibt fruchtbarer Schlamm zurück. So können in der Wüste Nahrungspflanzen angebaut werden.

Wo Nofretete lebte

Es ist faszinierend, wie in einer solch unwirtlichen Region über Jahrtausende gelebt, geliebt, gearbeitet und gekämpft wurde. Aus den Symbolgestalten alter Zeiten treten nicht nur die Pharaonen als Könige hervor, sondern auch die Sklaven, die imposante Tempel in den Wüstensand platzierten. Das waren ingenieurstechnische Leistungen von hohem Grad, die namenlosen Handwerker waren Experten. Woher wussten sie, wie sie damit anfangen sollten? Wie haben sie die Anlagen stabil gemacht? Und wer waren die Künstler, die in jeden der Tempel mit Meißel und Naturfarben Inschriften prägten?Und natürlich gibt es noch die Frau mit dem klangvollen Namen, Nofretete. Übersetzt heißt das: „Die Schöne, die da kommt.“ 1912 wurde ihre lebensgroße Gesichtsbüste in Hitze, Staub und Trockenheit in Amarna von dem deutschen Archäologen Ludwig Borchardt aus dem Sand gegraben. Nofretete lebte vor mehr als 3000 Jahren, aber viele Wissenschaftler sind immer noch auf ihren Spuren. Inschriften und Malereien in Amarna zeigen die rätselhafte Königin neben ihrem Gatten Echnaton. Als junges Mädchen wurde die Königstochter aus dem Gebiet des heutigen Syriens gebracht. Wer so schön war, gehörte an die Seite eines Pharaos. Seit vor einigen Jahren per Radar eine Grabkammer ausgemacht wurde, glauben die Forscher, darin Nofretetes Mumie, hingebungsvoll balsamiert, zu finden. Dann gäbe es ein Pendant zu der unfassbar symmetrischen Büste der Schönen aus Kalkstein und Gips und mit dem turmartigen Hut auf dem Kopf im Ägyptischen Museum in Berlin.

Eine neue Pyramide

Ägypten, das sind Götter und ihre Gesandten, die Pharaonen. Aus dieser Gesinnung entwickelten sich die bedeutendsten Altertums- und Kulturdenkmäler. Luxor ist ein Ausgangsort. Zur Stadt im Süden des Landes, in Oberägypten, gehört das alte Theben. Es war die Hauptstadt der pharaonischen Epochen während ihrer Blütezeit vom 16. bis 11. Jahrhundert v.Chr. Zwei Bauwerke bezeugen das: Der Luxor-Tempel, zu Ehren des Gottes Amun errichtet, steht mitten in der Stadt. Zwei Kilometer nördlich liegt der Karnak-Tempel, die größte Tempelanlage der Welt. Am Westufer des Nils sind die Gräber im Tal der Könige zu bestaunen. Die Liste ist lang, jedes Grab ist unverwechselbar mit einem Namen und historischen Ereignissen verbunden.

Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer auf der modernen Promenade von Luxor flaniert, spürt noch etwas von der Atmosphäre vor drei Jahrtausenden. Auch wenn Paläste und Sphinxfiguren, die die Allee zum Tempel eskortierten, vergänglich waren. Sie hatten die Körper von Löwen und die Köpfe von Widdern. Ägypten hatte eine Kultur, als die meisten Völker der Erde noch in primitiven Verhältnissen lebten.

Unter den Pharaonen waren herausragende Herrscher, die das Land geprägt haben. Jeder Ägypter weiß, wer Tutanchamun ist oder Ramses II. Aber auch die altägyptische Königin Hatschepsut, die nach dem Tod ihres Mannes 1479 bis 1458 v.Chr. das Reich regierte. Ihr Grab galt als verschollen, es wurde 2007 entdeckt. Eine Frau zwischen den emporragenden Memnon-Kolossen. Viele der im Tal der Könige dargestellten Machthaber, sind kaum noch kenntlich. Diese Toten werden im Land aber immer noch verehrt.

Die Kreuzfahrtreise auf dem Nil hat etwas von einer Überwältigung. Auf der Strecke zum Assuan-Staudamm zeigt sich das moderne Ägypten. Es war mit menschlicher Tatkraft am Werk, schon 1952 begann der Bau, um die biblischen Plagen Flut und Dürre zu bändigen. Präsident Gamal Abdel Nasser fand Kreditgeber in aller Welt, so konnten 24 Jahrhunderte alte Denkmale unter Aufsicht der Unesco abgetragen und an anderer Stelle wiederaufgebaut werden, nur einige versanken im See.

Fotos: iStock, enapress.com, AdobeStock

Auf den Spuren der kleinen Mönche

In den Sommermonaten, wenn die Flüsse Myanmars Hochwasser führen, kreuzt die SANCTUARY ANANDA auf dem Chindwin bis hinauf nahe der Grenze zu Indien. An den Ufern des „Flusses der schnellen Pfeile“ begleiten die Reise eine Vielzahl von Zeremonien zur Einschulung von Novizen ins Kloster. Frank Sistenich hat sich an diesen für die jungen Mönche so bedeutenden Tagen umgesehen und berichtet von weiteren kulturhistorischen Höhepunkten Myanmar.

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