Neues bei Phoenix Reisen

Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin zum Neustart, neuen Produkten und Reisen mit geimpften Passagieren.

Benjamin Krumpen, Geschäftsführer Phoenix Reisen

Foto: enapress.com

Was gibt es Neues auf den Flüssen?

Wir haben die AmaVenita vom 4. August bis zum 30. Oktober gechartert, um der großen Nachfrage auf den deutschen Flüssen gerecht zu werden. Wir haben schon länger eine gute freundschaftliche Beziehung zu AmaWaterways und Rudi Schreiner mit seiner Familie, da lag diese Zusammenarbeit nah. Und heute noch neu: MS William Wordsworth von Scylla – auch für die deutschen Flüsse in 2021.

Soll das 2022 wiederholt werden?

Wir haben darüber gesprochen, das eventuell das Schiff zum Beginn der Hauptsaison, also April bis im Juni, nochmals zu chartern.

Das Besondere am Schiff?

Auf der AmaVenita sind die Kabinenausstattungen wirklich toll, mit französischen und richtigen Balkonen. Das kommt bei unseren Kunden sehr gut an – das Schiff ist bis in den Oktober fast ausgebucht.

AmaVenita, Foto: Phoenix Reisen

Wie gestaltet sich der Neustart im Hochseebereich?

Am 10.7. hatten wir die erste Einschiffung mit der Artania. Das waren emotionelle und tränenreiche Momente für alle Beteiligten vom Kapitän bis zu den Gästen, die teilweise mit T-Shirts kamen, auf denen gedruckt war: Endlich wieder zuhause!

Jetzt sind wir schon bei der dritten Reise, alle sind äusserst motiviert. Auch das Reiseziel Schweden kommt sehr gut an. Natürlich gab es auch kurze Dellen, wenn eine Destinationsänderung kam, aber letztendlich sind immer mehr Gäste dazugekommen als abgesagt haben.

Wiliam Wordsworth, Foto: Phoenix Reisen

Wir fahren ab 22.08.2021 im Hochseebereich ausschliesslich mit geimpften Passagieren, können dann auch wieder richtige Ostseefahrten machen ausser St. Petersburg. Norwegen und viele weitere Destination können wieder angelaufen werden.

Jetzt wird die Amera auch nach einer Verschiebung eingesetzt?

Die Amera wird in Bremerhaven erst auf eine Kurzreise gehen, bevor sie wieder das vorgesehene Programm übernimmt. Die Amadea fährt erst Ende Oktober, weil sie ab Ende August eine längere Werftzeit antritt. Das Schiff wird zukunftstauglich gemacht – auch für die neuen Bestimmungen in Norwegen. Also wie neue Generatoren und Landstrom.

Die Kosten?

Etwa 20 Millionen Euro.

Die erste Reise?

Am 24. 10. ab Hamburg Richtung Ärmelkanal.