Schlagwort: AIDA Cruises

AIDAcara und das große Jubiläum

Am 16. Februar ist der große Tag. Vor 25 Jahren bekam im großen Felsendock der finnischen Kvaerner Masa Werft in Turku ein Schiffsneubau Wasser unter den Kiel, der die deutsche Kreuzfahrtwelt revolutionieren sollte. Die AIDA war Realität geworden und wurde an dem Wintertag ausgedockt. Am 7. Juni 1996 erfolgte in Warnemünde am Stammsitz der Deutschen Seereederei die Taufe des damals größten Kreuzfahrtneubaus für eine deutsche Reederei. Vor 25 Jahren begann der Aufstieg der Kussmundmarke zur Nummer 1 in der deutschen Kreuzfahrt.

Die AIDA wurde 2001 zur Indienststellung der AIDAaura und AIDAvita in AIDAcara umgetauft und ist heute eines der beliebtesten Schiffe der Flotte der Rostocker Reederei.

So richtig in Feierlaune ist bei AIDA Cruises gerade niemand. „Natürlich wird das Datum entsprechend gewürdigt“, ist aus der Zentrale in Rostock zu hören. Wie umfangreich die Würdigung des Vierteljahrhunderts AIDA ausgerechnet in Pandemie-Zeiten ausfällt, hängt auch vom Verlauf der Krise im Frühjahr ab.

Foto: Frank Behling

Die AIDAcara wurde zusammen mit der AIDAaura im März 2020 in Norwegen von der Pandemie erwischt. Zunächst wurden beide Schiffe in Hamburg aufgelegt. Später dann in Visby. Seit dem Herbst liegen die beiden Schiffe in der Bucht von Tallinn.

Für die AIDAcara steht außerdem eine wichtige Werftzeit an. In diesem Frühjahr muss die große Klasse erfolgen. Eine mindestens zweiwöchige Dockung mit Überprüfung von Rumpf, Antrieb und Sicherheitstechnik stehen auf dem Programm in der Akte bei der Klassifikationsgesellschaft DNV GL. Am 30. Juni läuft die Klasse ab.

Die letzte große „TÜV-Prüfung“ hat die AIDAcara vom 26. Januar bis 6. Februar 2016 bei der Navantia-Werft in Cadiz absolviert. Die Prüfungen müssen alle fünf Jahre erfolgen. Aktuell macht die Reederei aber noch keine Angaben zur Dockung für die AIDAcara in 2021. Bekannt wurde nur, dass die Reederei mit Werften verhandelt.

Bis Juni sind ja auch noch vier Monate Zeit. Fest steht, dass für die Unterbodenuntersuchung und die Überholung von Wellen, Ruder und Stabilisatoren eine Dockung bei einer Werft zwingend vorgeschrieben ist. Für 24 der 32 Zertifikate der Klassifikationsgesellschaft läuft die Gültigkeit für den sicheren Betrieb am 30. Juni ab. FB

AIDA peilt Sommer mit All-inklusive an

Die Rostocker Reederei AIDA Cruises kämpft weiter mit IT-Problemen. Nachdem über Weihnachten durch einen vermeintlichen Hackerangriff das Unternehmen schwer getroffen wurde, sind inzwischen zwar wieder Buchungen und Anrufe in Rostock möglich.

Von einer Normalisierung des Reedereibetriebs ist AIDA Cruises aber noch weit entfernt. Zu den Hintergründen des Angriffs schweigt AIDA Cruises aber weiter. Die Staatsanwaltschaft Rostock wird nicht vor Mitte des Monats Erkenntnisse über die Hintergründe haben. Viele Telefone im Reedereisitz in Rostock waren auch am Freitag weiter nicht erreichbar.

Klarheit gab es dafür am Freitagnachmittag für die weiteren Fahrten 2021. AIDA Cruises sagte alle Reisen mit AIDAperla und AIDAmar bis zum 6. März ab. Damit liegen alle Schiffe der Kussflotte wieder still.

Die AIDAperla und AIDAmar waren bereits unmittelbar nach der Weihnachtsreise vom Ausschiffungshafen Las Palmas in die Bucht von Santa Cruz de Tenerife geschickt worden, wo sie Ankerplätze einnahmen. Grund: Die Ankerplätze sind deutlich günstiger als Liegeplätze in Las Palmas, da dort kein Kai- und Liegegeld bezahlt werden muss.

Vor Santa Cruz ankern inzwischen fünf der 14 AIDA-Schiffe. Es sind die AIDAnova, AIDAperla, AIDAmira, AIDAmar und die AIDAluna. In Sichtweite der Kussmundschiffe ankern auch die Mein Schiff Herz und die Mein Schiff 3.

Bei AIDA wird sich inzwischen auf den Sommer fokussiert. Die Verlegung der AIDAnova im Mai nach Kiel soll Teil der Rückkehr der Flotte sein. Zwar will das Unternehmen weiter keine Panorama-Fahrten anbieten, jedoch wird an einem Sommerprogramm von deutschen Basishäfen aus gearbeitet.

Foto: Frank Behling

Auffällig war da die Schaltung von Radiowerbung für die Sommermonate. So werden AIDA-Reisen mit der AIDAnova ab Kiel regional in Schleswig-Holstein zu attraktiven Preisen mit einem All-inclusive-Paket beworben.

Der internationale Reiseverkehr zu exotischen Zielen wird wegen der Pandemie auch 2021 nicht möglich sein, daher ruhen die Hoffnungen der Reedereien im deutschen Markt auf Fahrten von deutschen Häfen. In der Branche steigen die Sorgen um die Zukunft der drei Selection-Schiffe AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura.

Wie weit die drei Schiffe in der aktuellen Form in einem Flottenkonzept unter Pandemie-Bedingungen eine Perspektive haben, wird sich zum Sommer entscheiden. Mit der Indienststellung der AIDAcosma zeichnet sich die Neuausrichtung der Flottenstruktur ab.

Das im Herbst 2020 angeschlagene Image von AIDA soll nun ein neues Gesicht aufbessern. Der 2019 als Marketing-Chef zur Reederei gekommene Alexander Ewig wurde am 1. Januar kurzfristig zum neuen Sales-Chef ernannt. Er ist jetzt für alle Verkaufsaktivitäten verantwortlich. Eine seiner Aufgaben wird es sein, das durch die diversen Reiseabsagen und den wiederholt verzögerten Neustart im Sommer schwer gelittene Vertrauen der Kunden wieder zurückzugewinnen.

Hier hat Wettbewerber TUI Cruises erheblich an Boden gewonnen und wurde mit über 50000 Buchungen und drei eingesetzten Schiffen im zweiten Halbjahr 2020 sogar Marktführer in Deutschland. TUI Cruises fährt auch 2021 unverändert mit „Mein Schiff 1“ und „Mein Schiff 2“ das Kanarenprogramm. FB

IT-Problem legt AIDA lahm

Das Jahr 2020 war für den deutschen Marktführer bei Seereisen ein Jahr zum vergessen. Erst der mehrfach verschobene Neustart aus der Corona-Pause, dann der zweite Lockdown und schließlich eine schwere IT-Panne zum Weihnachtsfest.

Die Silvesterreisen der AIDAperla und der AIDAmar mussten am Freitagabend kurzerhand gestrichen werden. Tausende Urlauber saßen bereits auf gepackten Koffern und mit negativen PCR-Tests für die Einreise in Spanien, als aus Rostock die finale Nachricht kam.

Die bereits vor dem Fest aufgetretenen Gerüchte über eine gravierende IT-Störung in Rostock bewahrheiteten sich. „Wir sind derzeit von IT-technischen Einschränkungen betroffen. Daher sind wir für unsere Kunden telefonisch und per E-Mail nicht zu erreichen“, teilte das Rostocker Unternehmen auf seiner Internetseite mit.

Wer anrief, bekam eine Bandansage zu hören. Die Reederei konnte auch die anreisenden Gäste für die Silvester-Reisen auch über das Internet-Portal „MyAida“ nicht informieren.

„Daher müssen wir unsere Gäste leider darüber informieren, dass die für den Sonnabend geplante Anreise zur AIDAperla nicht möglich ist. Wir bedauern sehr, dass wir die Reise daher absagen müssen“, so AIDA. Auch die für Sonntag geplante Anreise zur AIDAmar ist betroffen.

Kurzfristig soll es auf allen 14 Schiffen zu Ausfällen von Systemen im Passagierbereich gekommen sein. Am zweiten Weihnachtsfeiertag lag die gesamt Flotte still. Erst am Sonnabendabend machte die AIDAdiva im Skagerrak wieder eine kurze technische Testfahrt.

Die AIDAmar brach sogar die siebentägige Reise früher ab und kehrte zusammen mit der AIDAperla am Sonnabend nach Las Palmas zurück. Statt der Ausflügen zum Berg Teide auf Teneriffa gab es Rundfahrten auf Gran Canaria am letzten Reisetag.

Das Rostocker Unternehmen blieb seiner Linie der knappen und sachlichen Information treu. „Bei AIDA Cruises hat die Sicherheit unserer Gäste und Crew stets oberste Priorität. Der sichere Schiffsbetrieb ist nicht beeinträchtigt“, so hieß es in dem Statement auf der Seite der Reederei. Auch Gerüchte von Bord, wonach ein Hackerangriff die Probleme ausgelöst haben soll, wurden nicht kommentiert. Die Staatsanwaltschaft Rostock soll mittlerweile Ermittlungen aufgenommen haben.

Die Antriebsanlagen sowie die nautischen Einrichtungen an Bord der 14 AIDA-Schiffe waren aber dem Vernehmen nach voll einsatzbereit. Das „Fleet Operations Center“ von Carnival Maritime in Hamburg soll aber nach unbestätigten Angaben weiter mit allen Schiffen Kontakt gehabt haben.

Foto: Frank Behling

Das FOC ist jedoch nur für Schiffstechnik und Nautik zuständig. Die IT-Probleme betrafen aber das Buchungssystem in Rostock. Von den Schiffen wurde berichtet, dass an den Bars und Kassen die Abrechnung per Bordkarte nicht funktionierte. Außerdem war das Entertainment-System in den Kabinen zum Teil außer Betrieb.

Intern geht man bei AIDA von einer Lösung des Problems bis zum Wochenanfang aus. Das neue Jahr 2021 beginnt dann für AIDA auch wieder mit einem Neustart.

Bis dahin werden vermutlich die Europa 2 und die Schwestern Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 die einzigen Kreuzfahrtschiffe mit deutschen Passagieren zum Jahreswechsel sein. FB

Update 29.12.2020, 16:15 Uhr:

Die IT-Probleme bei der Reederei AIDA in Rostock sind doch größer als erwartet. Seit Weihnachten ist die Rostocker Reedereizentrale nicht in der Lage, mit Kunden zu kommunizieren. Inzwischen wurden auch Spezialisten des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern eingeschaltet. Der Vorwurf lautet Computer-Sabotage.

Wer hinter dem Angriff auf AIDA steckt, ist derweil noch unklar. Die Suche nach der Ursache im IT-System von AIDA könnte noch Tage dauern. „Die Ermittlungen sind bei solchen Fällen sehr komplex. Wir gehen nicht davon aus, dass es in diesem Jahr noch Ergebnisse gibt“, bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Nowack von der Staatsanwaltschaft Rostock auf Nachfrage.

AIDA hat aber vorerst alle Kreuzfahrten bis Mitte Januar abgesagt. Die AIDAperla und die AIDAmar bleiben in Las Palmas. Technische Fahrten zum Test der Schiffe sind weiter möglich. So absolviert die AIDAblu gerade eine Testfahrt vor der Küste Sardiniens.

Die Reederei hatte bereits am Montag die Staatsanwaltschaft Rostock eingeschaltet, nachdem es Hinweise auf einen externen Angriff auf das IT-System am Sitz der Rostocker Reederei gegeben hatte. Details zum Umfang der Schäden und ob Daten entwendet wurden, nannte das Unternehmen nicht. FB

AIDA präsentiert die schönsten Kreuzfahrten für den Sommer 2022 – Buchungsstart ist am 21. Dezember 2020

Pressemitteilung

Am 21. Dezember 2020 ist Buchungsstart für die ersten AIDA Kreuzfahrten in der Sommersaison 2022. Die Palette der Reiseziele reicht vom Baltikum bis zu den Fjorden, von Grönland bis Spitzbergen, von der Biskaya bis ins Mittelmeer. Die Routenvielfalt bietet etwas für jeden Geschmack und macht jetzt schon Vorfreude auf den Sommer 2022.

Als neues Mitglied der AIDA Familie wird AIDAcosma Reisen ab Palma de Mallorca anbieten. Auf der einwöchigen Highlightroute „Mediterrane Schätze“ stehen Florenz, Rom, Barcelona und Korsika auf dem Programm. Wer etwas mehr Zeit einplant, kann mit AIDAstella in 10 oder 11 Tagen die große Vielfalt der Städte und Inseln im westlichen Mittelmeer entdecken.

Die Schönheit des Nordens steht im Fokus von zahlreichen Reisen ab Hamburg, Warnemünde, Bremerhaven und Kiel.

Ab Hamburg geht es mit AIDAprima abwechselnd zu den Metropolen Westeuropas und nach Norwegen. Noch mehr Nordlandfeeling bieten die Reisen von AIDAperla, die ab Hamburg auf 9- und 10-tägigen Reisen die Norwegischen Fjorde besucht. Ebenfalls ab Hamburg starten die Reisen mit AIDAsol, die beispielsweise durch den Ärmelkanal in die Biskaya führen, oder nach England, Schottland und Norwegen.

Die beliebten 7- bzw. 10-tägigen Ostsee- und Skandinavien-Routen von Warnemünde werden mit AIDAmar und AIDAdiva angeboten. Schätze wie Tallinns Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, und der Prunk der Zarenzeit in St. Petersburg faszinieren genauso wie die prächtige Landschaft der Schären.

Ab Kiel starten drei Schiffe in das große Nordlandabenteuer. AIDAnova bietet Norwegen- und Ostseereisen, die auch zu einer 14-tägigen Rundfahrt kombiniert werden können. Mit AIDAbella geht es zu den Lofoten und zum Nordkap, aber auch Großbritannien und Island werden angesteuert. AIDAluna bietet die unter den Liebhabern des Nordens besonders beliebten 17-tägigen Reisen „Highlights am Polarkreis“ an. Ideal zum Schnuppern sind die 3- oder 4-tägigen Kurzreisen nach Norwegen oder Dänemark im September. Insgesamt stehen 15 verschiedene Routen ab der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zur Auswahl.

Eindrucksvolle Selection-Reisen sind im Norden mit AIDAvita und AIDAaura zu erleben. Ganz weit in den hohen Norden, bis Island und Grönland, führen die Reisen von AIDAaura ab Bremerhaven. Aber auch Schottland, Irland, das nördliche Frankreich oder der Golf von Biskaya stehen auf dem Programm.
Mit AIDAvita lässt sich die Ostseeküste auf gleich neun abwechslungsreichen Routen ab Warnemünde erkunden. Ein besonderes Highlight ist die Reise „Schärengärten der Ostsee“ mit einem Overnight in Warnemünde während der Hanse Sail 2022.

Clever buchen: Die Vorteile für Frühbucher
Bei Buchung zum AIDA PREMIUM Tarif winken für Sommerabfahrten 2022 bei Buchung bis 30.11.2021 bis zu 250 Euro Frühbucher-Plus-Ermäßigung. Das Kontingent ist limitiert und gilt für die 1. und 2. Person in der Kabine. Weitere Vorteile des AIDA PREMIUM Tarifs sind u.a. die Wahl der Wunschkabine sowie an Bord täglich zwei Flaschen Mineralwasser und ein 250-MB-Internetpaket.
Die Reisen sind auch zum AIDA PREMIUM All INCLUSIVE Tarif buchbar. Er beinhaltet zusätzlich zu den Leistungen im PEMIUM Tarif das umfangreichste AIDA Getränkepaket und eine Social Media Flatrate für die gesamte Reise.

Die AIDA Reisen der Sommersaison 2022 sind ab 21. Dezember 2020 im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter der Telefonnummer 0381/202 707 07 oder auf www.aida.de buchbar.

Text: PM AIDA Cruises

AIDA Cruises – die Routenhighlights im Sommer 2021

Pressemitteilung

Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises bietet mit seinem Sommerprogramm 2021 Reisen zu den beliebtesten Destinationen in Nordeuropa und im Mittelmeer an. Im Zeitraum von März bis Oktober 2021 verspricht die Vielfalt der Routen und Traumziele einmalige Urlaubserlebnisse und unvergessliche Stunden an Bord.

Kiel ist ab Mai 2021 Start- und Zielhafen für siebentägige Kreuzfahrten nach Norwegen und ins Baltikum. Diese finden nun mit AIDAnova statt, da die Meyer Werft AIDA Cruises darüber informiert hat, dass AIDAcosma in 2021 erst später als ursprünglich geplant ausgeliefert werden kann. Malerische Fjordlandschaften mit Häfen wie Flåm oder Stavanger und Ostseemetropolen wie Sankt Petersburg und Helsinki stehen auf dem Reiseprogramm des baugleichen Schwesterschiffs von AIDAcosma.

Die ursprünglich mit AIDAnova geplanten beliebten Reisen im westlichen Mittelmeer ab Palma de Mallorca erleben AIDA Gäste nun an Bord von AIDAperla.

Auf neun- und zehntägigen Kreuzfahrten nimmt AIDAsol Kurs auf Norwegens Fjorde. Diese Reisen waren zunächst mit AIDAperla geplant.

AIDAblu wird, neben den beliebten Adria-Kreuzfahrten, nun auch ein Programm im östlichen Mittelmeer ab Korfu anbieten. Ursprünglich war dies mit AIDAmira geplant, die nun ein neues Selection-Reiseziel ansteuern wird. Weitere Informationen dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Alle weiteren Sommerprogramme finden wie geplant statt.

In Verbindung mit dem „AIDA Versprechen“ werden die Sommerreisen 2021 zu einem einzigartigen Reiseerlebnis voller Entspannung und Vielfalt. So gehören zum guten AIDA Gefühl großzügige Buchungsoptionen – von der geringen Anzahlung bis zur kostenfreien Umbuchung. Mit dem neuen Gesundheits- und Sicherheitskonzept sorgt AIDA dafür, dass alle Gäste ihren Urlaub vollkommen entspannt und zugleich sicher genießen können. Das „AIDA Versprechen“ ist für Neubuchungen bis 31.01.2021 im Reisepreis inkludiert und gilt für Abfahrten bis 31.10.2021.

Zusätzlich zu den attraktiven AIDA Inklusivleistungen bietet der AIDA Premium All Inclusive Tarif auf jeder Reise die große Urlaubsfreiheit mit optimaler Kostenkontrolle. In diesem sind bereits das umfangreichste AIDA Getränkepaket sowie eine Social Media Flatrate für die gesamte Reisedauer im Reisepreis enthalten. Der Sommer 2021 ist zu diesem Tarif ab sofort buchbar.

Die zweite aktualisierte Ausgabe des Katalogs 2021/22 ist online unter aida.de/katalog erschienen. Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de. Weitere Details zum AIDA Versprechen „Mit Sicherheit der schönste Urlaub“ sind auf www.aida.de/versprechen zu finden.

Text: PM AIDA Cruises

AIDA Cruises veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2019

Pressemitteilung

In der aktuellen Ausgabe von „AIDA Cares“ dokumentiert das Unternehmen weitere Fortschritte auf dem Weg zum ersten emissionsneutralen Schiff in 2030. Mit der Indienststellung von AIDAnova, dem weltweit ersten LNG-Kreuzfahrtschiff, wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. 2021 ist der erste Einsatz von Brennstoffzellen und Batterien an Bord geplant.

„Mit unserer Green Cruising Strategie verfolgen wir bereits seit vielen Jahren das langfristige Ziel der emissionsneutralen Kreuzfahrt. Neben dem Einsatz von Flüssigerdgas (LNG), erforschen wir bereits heute die Nutzung emissionsneutraler Treibstoffe, z.B. aus regenerativen Energien. Wir engagieren uns für den weiteren Aufbau des Landstromangebots, nicht nur in Hamburg, Rostock und Kiel, sondern auch in anderen Destinationen. 2021 ist der Einsatz von Batterien an Bord von AIDAperla und Brennstoffzellen auf AIDAnova geplant. Innovative Antworten auf wichtige Zukunftsfragen werden wir gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Politik entwickeln. Unser Ziel ist weiterhin 2030 das erste emissionsneutrale Schiff in Dienst zu stellen“, sagte AIDA Präsident Felix Eichhorn anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichtes.

Im Geschäftsjahr 2019 hat AIDA Cruises mit der Indienststellung von AIDAnova, dem weltweit ersten LNG-Kreuzfahrtschiff, ausgezeichnet mit dem Blauen Engel der Bundesregierung, erneut einen Technologiesprung in Richtung emissionsneutraler Kreuzfahrt vollzogen. In 2021 wird AIDAcosma, das zweite LNG-Kreuzfahrtschiff von AIDA Cruises, erstmals Gäste an Bord begrüßen. In 2023 ist die Auslieferung des dritten Neubaus durch die Meyer Werft in Papenburg geplant.

Foto: AIDA Cruises

Nach einem Jahr zieht AIDA Cruises eine erste positive Bilanz: Durch das neue Schiffsdesign, die Nutzung von LNG sowie weiterer Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches im Hotel-, Gastronomie- und Freizeitbereich konnte der CO2-Ausstoß pro Person und Tag an Bord von AIDAnova in 2019 um rund 55 Prozent auf 27 kg ggü. dem Flottendurchschnitt des Geschäftsjahres 2018 (59,8 kg) gesenkt werden.
Zum Vergleich: Laut CO2-Rechner der Stiftung myclimate ist ein Pendler zwischen Hamburg und Bremen mit seinem Pkw auf der Hin-und Rückfahrt täglich für den Ausstoß von rund 80 kg CO2 verantwortlich.

Der sorgsame Umgang mit Ressourcen ist eine weitere elementare Säule des Nachhaltigkeitsengagements von AIDA Cruises. 31 Prozent weniger Plastikabfälle und 15 Prozent weniger Lebensmittelabfälle pro Person und Tag an Bord im Vergleich zum Vorjahr sind das Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen, die das Unternehmen 2019 umgesetzt hat. Der Wasserverbrauch pro Person und Tag an Bord sank im gleichen Zeitraum um 6,8 Prozent. Gleichzeitig baute AIDA Cruises sein Engagement zum Schutz der lebenswichtigen Ressource Wasser weiter aus. 2019 betrug die Eigenproduktionsrate an Bord bereits 86 Prozent.

Verantwortungsvolles Wirtschaften heißt für AIDA Cruises auch, bleibende Werte zu schaffen. Das Unternehmen richtet deshalb seinen Blick auch auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Destinationen.
2018 stand das Engagement von AIDA Cruises allein in Europa für eine jährliche Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro und die Sicherung von 27.000 Arbeitsplätzen. In Deutschland leistete AIDA Cruises mit 3,4 Milliarden Euro den größten gesamtwirtschaftlichen Beitrag, davon 1,6 Milliarden Euro allein in Norddeutschland. Dieses Engagement steht für die Schaffung und Sicherung von mehr als 15.600 Vollzeitarbeitsplätzen (direkte, indirekte und induzierte). AIDA Cruises arbeitet mit mehr als 2.600 Lieferanten (ohne Schiffbau) in ganz Deutschland zusammen, rund 350 Lieferanten haben ihren Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus zählten 2019 mehr als 12.000 Reisebüros zu unserem Netz von Vertriebspartnern. Auf der Meyer Werft in Papenburg entsteht mit AIDAcosma derzeit nicht nur das zweite LNG-Kreuzfahrtschiff, es ist bereits das elfte AIDA Schiff, das in Deutschland gebaut wird.

Erfolge teilen – diese Haltung ist ebenfalls fest in der Unternehmenskultur von AIDA Cruises verankert. 2019 wurde das soziale und kulturelle Engagement im In- und Ausland unter dem Dach von AIDA Cruise & Help gebündelt. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung der Zukunftsperspektiven von Kindern und Jugendlichen durch den Bau von Schulen in Schwellen- und Entwicklungsländern.
Im Geschäftsjahr 2019 konnten insgesamt bereits 8 Projekte finanziert werden. Die erste Schule wurde im Mai 2019 in Cebu, auf den Philippinen eröffnet. Weitere folgten z.B. in Nepal, Haiti, Indien und Indonesien. Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen sein Engagement fortgesetzt und bereits den Bau sechs weiterer Schulprojekte, z.B. in Namibia und Madagaskar, initiiert. Aber auch in Deutschland unterstützte das Unternehmen verschiedene regionalen karitative und kulturelle Projekte.

„Bei allen großen Zukunftsthemen können wir nur gemeinschaftlich etwas erreichen. Der Dialog mit der Gesellschaft, Politik und Wissenschaft und die gemeinsame Suche nach Lösungen sind für uns ein wichtiger Schlüssel, sowohl bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen durch die Corona Pandemie, als auch bei der schrittweisen Transformation unserer Branche auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt“, sagte AIDA Präsident Felix Eichhorn.

Alle aktuellen Informationen, Fakten, Daten und Zahlen zum Nachhaltigkeitsengagement veröffentlicht AIDA Cruises bereits seit 2007 in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht AIDA Cares unter www.aida.de/aidacares.

Text: PM AIDA Cruises

Auch AIDA will Hilfe

Die Luft wird für die Kreuzfahrtreedereien dünner. Acht Monate nach dem weltweiten Lockdown der Kreuzfahrtflotte ist noch keine echte Lösung für die Rückkehr zum Normalbetrieb in Sicht. Damit die Arbeitsplätze an Land und auf See auch während der andauernden Ruhephase bis ins nächste Jahr gesichert werden können, suchen die Reedereien nach günstigen Krediten.

Die deutsche Reederei AIDA Cruises setzt große Hoffnung auf einen zinsgünstigen Kredit aus dem Wirtschaftsunterstützungsfond der Bundesregierung. Nach unbestätigten Meldungen aus Rostock soll die Reederei einen Kredit über 400 Millionen Euro beantragt haben, um so den Betrieb der 14 Schiffe und die 1500 Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.

AIDA hat etwa 800 Arbeitsplätze am Standort Rostock und gehört damit neben der MV Werft in Warnemünde und der Neptun Werft zu den größten Arbeitgebern der Hansestadt an der Warnow.

Offiziell äußert sich das Unternehmen nicht zu den beantragten Hilfen. In der Rostocker Ostseezeitung bestätigte die Reederei aber, dass man in Gesprächen mit dem Bund sei. Bis wann genau das Geld benötigt werde, ist nicht bekannt.

Seit dem zweiten Lockdown Anfang November liegt die gesamte Flotte wieder still. Zuvor hatte es für zwei Wochen den Betrieb eines Schiffes im Mittelmeer gegeben.

Aktuell sind zwei Schiffe der Reederei bei der Meyer Werft in Papenburg im Bau. Das erste Schiff ist die AIDAcosma, die eigentlich im Mai in Fahrt kommen sollte. Ihre Fertigstellung wurde aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Meyer Werft hat bereits den Produktionsablauf für die Neubauten gestreckt. Die Komplettierung des Rumpfes der AIDAcosma kann erst erfolgen, wenn der Neubau Odyssey of the Seas das Baudock verlassen hat.

Die zur Quantum-Klasse gehörende Odyssey of the Seas wird erst Ende November das Baudock verlassen und voraussichtlich im März an Royal Caribbean International ausgeliefert. Erst wenn die Odyssey of the Seas fertig ist, wird die AIDAcosma in die Ausrüstung kommen. FB

Lockdown erreicht deutsche Kreuzfahrer

AIDA hat bereits vorige Woche die Fahrten der AIDAblu nach nur zwei Wochen wieder eingestellt. Am Montag folgte auch Hapag-Lloyd Cruises mit der Europa 2. Das Schiff kehrte von einer Ostseereise mit Passagieren zurück und machte in Altona fest. Dort stiegen laut Reederei die letzten Passagiere von Bord. Im Anschluss wird die Europa 2 für die Fahrt zu den Kanarischen Inseln vorbereitet, wo im Dezember der Reisebetrieb nach derzeitigem Stand starten soll.

Die Hanseatic inspiration wurde derweil ebenfalls aus dem Programm genommen und bei der Werft Blohm + Voss neben der Schwester Hanseatic nature in eine Warteposition gelegt.

Als letztes Kreuzfahrtschiff mit deutschen Urlaubern ist jetzt nur noch die Mein Schiff 1 von TUI Cruises unterwegs. Das Schiff hat am 1. November Kiel zu einer Panorama-Reise in Richtung Finnland verlassen.

Die Reise soll am 5. November in Kiel enden. Danach würde nach derzeitigem Stand die erste Panorama-Reise mit Schmidt’s Theater ab Kiel beginnen. Der touristische Lockdown in Deutschland könnte dem Programm noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aktuell gelten Kreuzfahrten von deutschen Häfen aus nicht als Reisen in Risikogebiete.

Die jüngsten Anordnungen zum vierwöchigen Lockdown in Deutschland erschweren aber die Vermarktung der Reisen.

Die entsprechenden Landesverordnungen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus stellen die Passagiere darüber hinaus bei der Anreise zum Schiff in Norddeutschland vor Probleme. Übernachtungen sind in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern nur noch für Geschäftsreisen oder Reisen aus einem zwingenden Grund erlaubt. Passagiere aus Süddeutschland nutzen meist ein Hotel in Norddeutschland zur Übernachtung, damit sie die vom Schiff vorgegeben Eincheckzeiten am Terminal auch sicher erreichen können. FB