Schlagwort: AIDAblu

AIDA Cruises erweitert sein Programm: Neue Reisen mit AIDAprima und AIDAblu im Herbst und Winter

Pressemitteilung


AIDA Cruises erweitert sein Angebot um neue Kreuzfahrten im Herbst und Winter 2021/22 und bietet eine noch größere Vielfalt an Reisemöglichkeiten in Nordeuropa, auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeer, dem Orient und der Karibik an.

AIDAblu wechselt nach der Griechenlandsaison ab November bis Ende Dezember 2021 auf die Kanaren und wird siebentägige Kreuzfahrten zu den Inseln des ewigen Frühlings anbieten. Anschließend nimmt AIDAblu Kurs auf das Mittelmeer. Im Januar und Februar 2022 stehen siebentägige Kreuzfahrten ab Palma de Mallorca auf dem Programm. Ab Ende Februar 2022 geht es von Civitavecchia aus zu den schönsten Metropolen Italiens und ab April 2022 ist Korfu erneut Start- und Zielhafen für siebentägige Reise durch die Inselwelt der Antike.

Gute Neuigkeiten gibt es auch für alle Nordeuropa-Fans: AIDAprima verlängert seine Nordeuropasaison und wird ab dem 30. Oktober 2021 bis April 2022 ab Hamburg verschiedene Metropolen Westeuropas ansteuern.

In seinem aktuellen Sommerprogramm bietet AIDA Cruises 2021 viele attraktive Urlaubsmöglichkeiten mit AIDAsol ab Rostock-Warnemünde, mit AIDAprima ab Kiel, mit AIDAmar ab Hamburg, mit AIDAblu ab Korfu sowie mit AIDAperla und AIDAstella ab Palma de Mallorca an.

AIDAcosma, das neuste Schiff der AIDA Flotte, nimmt am 22. Dezember 2021 von Hamburg aus Kurs auf die Kanarischen Inseln, ihrer Winterdestination in der Premierensaison. Mit AIDAmar wird ein weiteres AIDA Schiff in diesem Herbst und Winter die spanische Inselkette vor der Küste Afrikas bereisen.  Palma de Mallorca im westlichen Mittelmeer ist im Herbst- und Winter der Start- und Zielhafen für verschiedenste Reisen mit AIDAstella. Von Oktober 2021 bis Februar 2022 führen drei 40- und 43-tägige Reisen von AIDAsol ab Hamburg in die Karibik und zurück.

In Kürze wird AIDA Cruises sein komplettes Urlaubsprogramm für den Herbst und Winter 2021/2022 mit attraktiven Routen bekannt geben.

Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit den umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen von AIDA Cruises sowie den nationalen und lokalen Gesetzen und Verordnungen zum Infektionsschutz durchgeführt. Ausführliche Informationen auf www.aida.de/sichererurlaub.

Mit dem AIDA Versprechen bietet AIDA Cruises mehr Flexibilität und Sicherheit bei der Urlaubsplanung mit großzügigen Buchungsoptionen von der geringen Anzahlung bis hin zur kostenlosen Umbuchung. Das AIDA Versprechen ist im Reisepreis für Neubuchungen bis zum 30. September 2021 bereits enthalten und gilt für Abfahrten bis zum 31. März 2022.

Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Text: PM AIDA Cruises

Ab sofort buchbar: Reisen zum 25. Geburtstag von AIDA Cruises

Pressemitteilung

Happy Birthday AIDA! Vor 25 Jahren – am 7. Juni 1996 – wurde der erste AIDA Neubau (heute AIDAcara) in Rostock getauft. Aus diesem Anlass legt AIDA Cruises einen neuen Termin für eine besondere Geburtstagsreise rund um die Kanaren auf. AIDAperla wird die 7-tägige Reise vom 5. bis 12. Juni 2021 ab/bis Gran Canaria durchführen.
Das Besondere: Diese Reise bildet gleichzeitig den Auftakt für das Geburtstagsjahr von AIDA Cruises. Gäste können sich auf der Geburtstagsreise von AIDAperla auf große Emotionen, liebevolle Überraschungen und ein tolles Programm freuen, u.a. mit Konditor-Weltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber und köstlichen Spezialitäten.
Die Geburtstagsreise mit AIDAperla vom 5. bis 12. Juni 2021 ist in der Verandakabine ab 1.299€ im AIDA PAUSCHAL ALL INCLUSIVE Tarif mit enthaltenem Flug, Getränkepaket und Social-Media-Flatrate buchbar.* Sie kann auch als 14-tägige Kreuzfahrt vom 29. Mai bis 12. Juni 2021 gebucht werden. Der verpflichtende PCR-Test ist für AIDA Gäste bereits inklusive.
Auch auf der Griechenlandreise von AIDAblu vom 6. bis 13. Juni 2021 erleben die Gäste ein vielfältiges Geburtstagsprogramm, u.a. mit dem Zauberer und TV-Comedian Jochen Stelter, griechischen Gast-Stars und vielem mehr.
Welche weiteren Aktionen im Geburtstagsjahr geplant sind, wird AIDA Cruises in Kürze bekannt geben.
Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit den umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen von AIDA Cruises sowie den nationalen und lokalen Gesetzen und Verordnungen zum Infektionsschutz durchgeführt. Mit der bereits in der Praxis bewährten Teststrategie für Gäste und Mitarbeiter ermöglicht AIDA sicheres Reisen. Zum Gesundheits- und Hygienekonzept gehören ein verpflichtender PCR-Test vor der Anreise, regelmäßige Gesundheitschecks, umfangreiche AHA-Regeln, medizinische Betreuung inklusive Testkapazitäten an Bord und vieles mehr. Das Konzept wurde vom SGS Institut Fresenius geprüft und von der Klassifikationsgesellschaft DNV bestätigt.
Mit dem „AIDA Versprechen“ bietet AIDA seinen Gästen mehr Flexibilität und Sicherheit bei der Urlaubsplanung. Dazu zählen großzügige Buchungsoptionen von der geringen Anzahlung bis hin zur kostenlosen Umbuchung für Neubuchungen bis zum 31. Mai 2021 für Abfahrten bis zum 31. März 2022.
Die Geburtstagsreisen sowie alle AIDA Reisen bis zum Sommer 2022 sind im Reisebüro, im Internet auf www.aida.de und im AIDA Kundencenter buchbar.

* AIDA Pauschal All Inclusive Preis pro Person bei 2er-Belegung (Verandakabine), inkl. An- und Abreisepaket ab/bis ausgewählten Flughäfen, basierend auf AIDA VARIO Konditionen, limitiertes Kontingent

Abbruch-Alternative: Auch Klassiker-Duo vor Schneidbrenner gerettet

Die Corona-Pandemie hat durch den damit verbundenen Lockdown für die Kreuzfahrtbranche zu massiven Verkäufen, Ausmusterungen und Versteigerungen zahlreicher auch jüngerer Kreuzfahrtschiffe geführt. Allein der amerikanische Carnival-Konzern trennte sich in diesem Jahr von 18 Einheiten. Dabei konnten häufig nur geringfügig über dem Schrottwert liegende Preise erzielt werden. Einige Schiffe gingen an in diesem Sektor bisher nicht aktive Reeder wie z. B. den griechischen Eigner der Fährgesellschaft Seajets, Marios Iliopoulos, der mit der Oceana (BRZ: 77499, Preis etwas mehr als ca. 10,5 Mio. US-Dollar), Pacific Aria ex-Ryndam, Veendam (BRZ: 57092), Maasdam (BRZ: 55575), Magellan (BRZ: 46052) und Columbus (das 63786-BRZ-Schiff wurde für 5,32 Mio. US-Dollar ersteigert) allein sechs Schiffe übernahm. Andere gingen z. T. an Investoren oder Spekulanten mit Weiterverkaufsabsichten, doch endete das Gros der aufgelegten Flotte bei den z. T. an ihre Kapazitätsgrenzen gelangten Abbruchwerften.

Albatros, Foto: Jens Meyer

Um so erfreulicher ist es, dass für einige bekannte Klassiker eine alternative Nutzungsmöglichkeit – z. B. der Einsatz als Hotel- oder Wohnschiff – gefunden werden konnte. Das gilt beispielsweise für das Anfang der 70er Jahre in Finnland erbaute und in Deutschland nicht nur durch die 1983 in Bremerhaven erfolgte Verlängerung um 27 m gut bekannte frühere Royal Viking-Schiffstrio. Den Anfang machte (wie am 10.10.2020 berichtet) die an die Pick Albatros Group verkaufte Albatros ex-Royal Viking Sea (Bj. 1973, BRZ: 28018) von Phoenix Reisen, die sich derzeit auf der Überführungsreise nach Ägypten befindet, wo sie unter dem neuen Namen Pick Albatros in Safaga oder Hurghada stationiert werden soll. Bereits im August hatten Fred. Olsen Cruise Lines die beiden in ihrem Besitz befindlichen Schwesterschiffe an einen türkischen Interessenten veräussert, der sie als schwimmende Unterkünfte nutzen will. Dabei handelt es sich um die 1966 von Fred. Olsen Cruise Lines angekaufte Black Watch ex-Royal Viking Star (BRZ: 21847) und die 2006 erworbene Boudicca ex-Royal Viking Sky (BRZ: 21891), die durch die von der Holland America Line (HAL) im Juli angekaufte Amsterdam und Rotterdam ersetzt wurden, die in Bolette bzw. Borealis umbenannt wurden.

Black Watch, Foto: Frank Behling

Die seit 29. Mai in dem schottischen Hafen Rosyth aufgelegte 47 Jahre alte Boudicca hat mit schwarz übermalter Schornsteinmarke nach 122 Tagen Liegezeit Kurs auf die Türkei genommen und konnte 18 Tage später – am 16. Oktober – auf Reede vor Tuzla vor Anker gehen. Die 1972 erbaute Schwester Black Watch, die am 28. Mai für 146 Tage in Rosyth aufgelegt worden war, ist am 3. November auf ihrer Warteposition vor Tuzla eingetroffen. Wann ihre Umbenennung und wo ihre Anpassung an ihre neuen Aufgaben als Wohnschiff möglicherweise für eine Werft in Istanbul erfolgt, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren.

Astoria als Azores, Foto: enapress.com

Ebenfalls künftig als Hotel- oder Wohnschiff genutzt statt abgebrochen werden könnte nach bisher unbestätigten Insider-Informationen mit der 1948 erbauten Astoria (BRZ: 16144) auch das älteste in Fahrt befindliche dieselgetriebene Kreuzfahrtschiff der Welt. Das seit März in Tilbury aufgelegte und kürzlich aus der CMV-Charter zurückgelieferte Schiff, das im Zuge seiner häufigen Eigner- und Chartererwechsel zwölf Mal seinen Namen wechselte und u. a. durch die Versenkung der Andrea Doria im Juli 1956 oder als Völkerfreundschaft in der DDR Kreuzfahrtgeschichte schrieb, soll dazu im Auftrag seiner derzeit als Eigner fungierenden portugiesischen Gläubigerbank Montepio nach Lissabon gebracht werden, wo es am 17. November erwartet wird. Das viele Jahre auch auf dem deutschen Markt eingesetzte Schiff war 1993 in Italien entkernt und aufwendig mit neuer Maschinenanlage und Inneneinrichtung ausgestattet worden, frühere Verkaufsversuche waren bei Preisvorstellungen um 11 Mio. Dollar erfolglos geblieben.

Eine weitere Verwendung konnte auch für die vom Carnival-Konzern verkaufte Pacific Dawn ex-Regal Princess (BRZ: 70285) gefunden werden, die heute (4. November) in Piräus von dem Projektentwickler Ocean Builders übernommen werden sollte. Wie berichtet, will er das 1991 erbaute Schiff mit erwerbbaren Appartements ausstatten und unter dem neuen Namen Satoshi als schwimmende Community (Crypto Cruise Ship) im Golf von Panama stationieren.

Karnika als AIDAblu, Foto: Jens Meyer

Dagegen wurde das 1990 erbaute Schwesterschiff Pacific Jewel (BRZ: 70310), das Ende 2018 von Carnival an die indische Reederei Jalesh Cruises verkauft und in Karnika umbenannt worden war (aB web 17.10.2020), nach jüngsten Informationen von der britischen Firma NKD Maritime Limited für 11,65 Mio. US-Dollar ersteigert. Da sie als Cash-Aufkäufer Dienstleistungen für Recycling-Unternehmen in Indien, Pakistan und Bangladesh erbringt, wird in Insiderkreisen von einem Abbruch des Schiffes ausgegangen. Das seit 88 Tagen in Mumbai liegende Schiff ist hierzulande u.a. durch seinen zwischen 2002 und 2007 unter den Namen A-Rosa Blu und AIDAblu erfolgten Einsatz auf dem deutschen Markt bekannt.

Astor in Marseille, Foto: enapress.com

Das gleiche Schicksal könnte entgegen den Erwartungen zahlreicher Marktbeobachter auch der am 15.10. im Auftrag des britischen Admiralty Court von der Maklerfirma C.W. Kellock & Co. Ltd. für nur 1,71 Mio. Dollar zwangsversteigerten Astor drohen. Das 1987 in Kiel erbaute 20704-BRZ-Schiff, das seit 27. Mai in Tilbury aufgelegt ist, soll nach bisher unbestätigten Berichten an Abbrecher gegangen sein und am 17. November in Aliaga eintreffen. JPM

Lockdown erreicht deutsche Kreuzfahrer

AIDA hat bereits vorige Woche die Fahrten der AIDAblu nach nur zwei Wochen wieder eingestellt. Am Montag folgte auch Hapag-Lloyd Cruises mit der Europa 2. Das Schiff kehrte von einer Ostseereise mit Passagieren zurück und machte in Altona fest. Dort stiegen laut Reederei die letzten Passagiere von Bord. Im Anschluss wird die Europa 2 für die Fahrt zu den Kanarischen Inseln vorbereitet, wo im Dezember der Reisebetrieb nach derzeitigem Stand starten soll.

Die Hanseatic inspiration wurde derweil ebenfalls aus dem Programm genommen und bei der Werft Blohm + Voss neben der Schwester Hanseatic nature in eine Warteposition gelegt.

Als letztes Kreuzfahrtschiff mit deutschen Urlaubern ist jetzt nur noch die Mein Schiff 1 von TUI Cruises unterwegs. Das Schiff hat am 1. November Kiel zu einer Panorama-Reise in Richtung Finnland verlassen.

Die Reise soll am 5. November in Kiel enden. Danach würde nach derzeitigem Stand die erste Panorama-Reise mit Schmidt’s Theater ab Kiel beginnen. Der touristische Lockdown in Deutschland könnte dem Programm noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aktuell gelten Kreuzfahrten von deutschen Häfen aus nicht als Reisen in Risikogebiete.

Die jüngsten Anordnungen zum vierwöchigen Lockdown in Deutschland erschweren aber die Vermarktung der Reisen.

Die entsprechenden Landesverordnungen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus stellen die Passagiere darüber hinaus bei der Anreise zum Schiff in Norddeutschland vor Probleme. Übernachtungen sind in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern nur noch für Geschäftsreisen oder Reisen aus einem zwingenden Grund erlaubt. Passagiere aus Süddeutschland nutzen meist ein Hotel in Norddeutschland zur Übernachtung, damit sie die vom Schiff vorgegeben Eincheckzeiten am Terminal auch sicher erreichen können. FB

Countdown für die Kreuzfahrt im Lockdown-Modus

Endet der mühevoll erarbeitete Neustart der Kreuzfahrt in Deutschland bereits an diesem Wochenende? Während die Fallzahlen in ganz Europa weiter stark steigen, setzen Reedereien weiter auf ihren Weg. Es ist der Weg der Hygienekonzepte und strengen Disziplin. Ob die Kunden es honorieren, wird sich noch zeigen.

Am Sonntag kommt es bei dieser Frage in Kiel zum Test. Dann endet die aktuelle Kreuzfahrt der Mein Schiff 1.Das Schiff soll bis 19 Uhr neue Passagiere für eine fünftägige Ostsee-Reise an Bord nehmen. Dabei kann es zu dem seltsamen Bild kommen, dass sich Urlauber auf der vorzeitigen Abreise mit den anreisenden Passagieren der Mein Schiff 1 begegnen.

„Ab Sonntag müssen alle Touristen ihre Quartiere in Schleswig-Holstein verlassen“, kündigte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz am Freitag an. Die entsprechende Allgemeinverfügung zur Einstellung der touristischen Aktivitäten in Schleswig-Holstein soll am Sonntag veröffentlicht werden.

Foto: Frank Behling

Da es wegen der großen Zahl der Quartiere auf den Nordseeinseln Sylt, Amrum und Föhr zu Engpässen kommen kann, soll es eine kurze Übergangsfrist geben.

Aus der Staatskanzlei in Kiel gab es am Freitagnachmittag deshalb eine klare Ansage: „Die Landesregierung hat heute klargestellt, dass die Abreise aller Gäste, die aus touristischen Gründen in Schleswig-Holstein sind, bis spätestens zum 2. November erfolgen muss“, teilte Regierungssprecher Peter Höver am Mittag mit.

Doch wie sieht es mit den Kreuzfahrtpassagieren aus? Sie könnten verschont bleiben. Ähnlich wie die Passagiere von den großen Fähren nach Skandinavien dürfen auch Passagiere „im Transit“ weiter von den deutschen Seehäfen abgefertigt werden. Bei der Umsetzung verweist die Staatskanzlei an die Gesundheitsämter der Hafenstädte.

Bei der Stadt Kiel spielt man den Ball zurück ans Land. „Da wir den Verordnungstext beziehungsweise die genauen Regelungen ab Montag noch nicht kennen, können wir dazu noch keine Aussagen treffen“, teilt Stadt-Sprecherin Kerstin Graupner auf Anfrage mit.

Wenn die Allgemeinverfügung des Landes Schleswig-Holstein am Sonntag neben Ferienparks, Hotels und Camping-Plätzen auch Kreuzfahrtterminals umfasst, wird auch in Kiel das Thema Kreuzfahrt nach der nächsten Reise der Mein Schiff 1 auch beendet.

Bei der Reederei TUI Cruises in Hamburg ist man zuversichtlich, die Reisen auch während des neuerlichen Lockdowns von Kiel aus weiter anbieten zu können.

„Ein Aufenthalt an Bord unserer Schiffe zählt nicht als Inlandstourismus“, so teilt die Reederei TUI Cruises mit. TUI verweist auf die Bilanz.

„Seit Juli sind bereits mehr als 30.000 zufriedene Gäste mit uns gereist und sind der Beweis, dass sicheres und gesundes Reisen an Bord der Mein Schiff Flotte auch in Zeiten von Corona möglich ist“, so die Reedereisprecherin Godja Sönnichsen. Gleichzeitig sind Kreuzfahrten von deutschen Häfen beim Auswärtigen Amt aus der Liste der Reisewarnungen gestrichen worden.

Mein Schiff 2, Foto: enapress.com

TUI Cruises musste jedoch die Trans-Reise der Mein Schiff 2 von Hamburg zu den Kanaren wieder aus dem Programm nehmen. Die spanischen Behörden hatten der Einreise der Passagiere aus Deutschland auf dem Seeweg den Riegel vorgeschoben.

Das sich die Infektions-Lage in Italien und Spanien leider auch weiter zuspitzt, hat die Reederei AIDA Cruises am Donnerstag wieder die Notbremse gezogen. Alle Reisen von italienischen und spanischen Häfen wurden bis Ende November abgesagt. AIDA hatte erst vor zwei Wochen mit der AIDAblu den Neustart gewagt, jetzt sind alle Hebel wieder auf Stopp. 

Foto: Frank Behling

„AIDA Cruises unterstützt die Bundesregierung vollumfänglich in ihren Bemühungen, das aktuelle Pandemiegeschehen in Deutschland zu kontrollieren, und hat daher entschieden, die Kreuzfahrtsaison zu unterbrechen“, so teilte das Unternehmen mit. Die AIDAperla stoppte daraufhin am Donnerstag die Überführung von Skagen nach Las Palmas und kehrte um. Das Schiff geht am Sonntag wieder vor Skagen an der Nordspitze Dänemarks vor Anker und wartet vermutlich auf ein Ende der Pandemie in 2021. Wann es wieder Passagiere auf einem AIDA-Schiff geben wird, steht gegenwärtig in den Sternen. 

Der letzte Strohhalm für die Reedereien ist ein Abflauen der Infektions-Kurven ab Dezember.

Im Flussreiseverkehr ist die Lage ab Sonntag nahezu aussichtslos. Da Flusskreuzfahrtschiffe nie Hoheitsgewässer verlassen, sind sie den Vorgaben zum Lockdown ohne Ausweg unterworfen. Der Verkehr mit Flusskreuzfahrtschiffen auf Donau, Rhein, Mosel und Elbe kommt damit ab Sonntag zum Erliegen.

„Aufgrund der Beschlussfassung der Bund-Länder-Konferenz sind wir leider gezwungen die Flusskreuzfahrt mit Lady Diletta wegen des nationalen Beherbergungsverbotes kurzfristig abzusagen“, heißt es bei Plantours. Aber auch die anderen Anbieter stoppen ihre Reisen an diesem Wochenende. Zum Teil wurden alle Abfahrten bis zum Beginn der Weihnachtsfeiertage abgesagt. FB