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AIDA gibt weniger fürs Marketing aus

Deutschland größter Kreuzfahrtanbieter reagiert auf die Krise. Die Ausgaben fürs Marketing wurden 2020 und 2021 drastisch reduziert. Für Werbung gab AIDA 2020 nach eigenen Angaben nur noch 16 Millionen Euro aus. Das sind etwa 70 Prozent weniger als 2019. Und auch 2021 liegen die Ausgaben noch weit hinter dem Vorjahr, in dem ja die Monate Januar bis März 2020 im Normalbetrieb waren.

2021 gab AIDA nach Medienberichten in den ersten sieben Monaten nur 4,4 Millionen Euro an Werbespendings aus. Das soll nach unbestätigten Informationen erneut ein Rückgang von 66 Prozent sein.

Der Grund liege darin, dass es auch wenig Anlass für Werbung gab. Der Großteil der Flotte lag auf, es gab keine großen Events wie den Hamburger Hafengeburtstag oder die Kieler Woche, wo AIDA Cruises als Sponsor dabei ist.

Im Herbst 2021 wird die Taktzahl aber wieder erhöht, so ist aus dem Unternehmen zu hören. Sieben der 13 Schiffe sind ab dem 5. September wieder in Fahrt. Bei der Kieler Woche ist AIDA beim Abschlussfeuerwerk als Sponsor dabei. Darüber hinaus hat die Reederei wieder mit der Werbung für Kreuzfahrten im Radio und in ausgewählten Zeitungen begonnen. Mit der AIDAcosma kommt im Winter auch erstmals wieder ein neues Schiff.

Foto: Frank Behling

Den letzten Neuzugang hatte AIDA mit der AIDAmira im Dezember 2019. AIDA ist eine der wenigen Reedereien der Branche, die in der Pandemie bislang keinen Neubau abnehmen mussten. 

Ende August gab AIDA Cruises auch den Wechsel der Agentur bekannt.  Die Hamburger Agentur „Zum goldenen Hirschen“ ist von nun an für die Markenarbeit und das Kampagnengeschäft der Kussmundflotte zuständig.

„Die Agentur konnte durch Kreativität, Strategie und Prozessstärke überzeugen – gepaart mit ihrer Leidenschaft und Expertise zur Kreuzfahrt“, begründet AIDA-Marketingchef Alexander Ewig die Entscheidung. Mit der Hirschen Group will das Rostocker Unternehmen den Weg aus der Krise bewältigen. FB