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Ab sofort buchbar: Reisen zum 25. Geburtstag von AIDA Cruises

Pressemitteilung

Happy Birthday AIDA! Vor 25 Jahren – am 7. Juni 1996 – wurde der erste AIDA Neubau (heute AIDAcara) in Rostock getauft. Aus diesem Anlass legt AIDA Cruises einen neuen Termin für eine besondere Geburtstagsreise rund um die Kanaren auf. AIDAperla wird die 7-tägige Reise vom 5. bis 12. Juni 2021 ab/bis Gran Canaria durchführen.
Das Besondere: Diese Reise bildet gleichzeitig den Auftakt für das Geburtstagsjahr von AIDA Cruises. Gäste können sich auf der Geburtstagsreise von AIDAperla auf große Emotionen, liebevolle Überraschungen und ein tolles Programm freuen, u.a. mit Konditor-Weltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber und köstlichen Spezialitäten.
Die Geburtstagsreise mit AIDAperla vom 5. bis 12. Juni 2021 ist in der Verandakabine ab 1.299€ im AIDA PAUSCHAL ALL INCLUSIVE Tarif mit enthaltenem Flug, Getränkepaket und Social-Media-Flatrate buchbar.* Sie kann auch als 14-tägige Kreuzfahrt vom 29. Mai bis 12. Juni 2021 gebucht werden. Der verpflichtende PCR-Test ist für AIDA Gäste bereits inklusive.
Auch auf der Griechenlandreise von AIDAblu vom 6. bis 13. Juni 2021 erleben die Gäste ein vielfältiges Geburtstagsprogramm, u.a. mit dem Zauberer und TV-Comedian Jochen Stelter, griechischen Gast-Stars und vielem mehr.
Welche weiteren Aktionen im Geburtstagsjahr geplant sind, wird AIDA Cruises in Kürze bekannt geben.
Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit den umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen von AIDA Cruises sowie den nationalen und lokalen Gesetzen und Verordnungen zum Infektionsschutz durchgeführt. Mit der bereits in der Praxis bewährten Teststrategie für Gäste und Mitarbeiter ermöglicht AIDA sicheres Reisen. Zum Gesundheits- und Hygienekonzept gehören ein verpflichtender PCR-Test vor der Anreise, regelmäßige Gesundheitschecks, umfangreiche AHA-Regeln, medizinische Betreuung inklusive Testkapazitäten an Bord und vieles mehr. Das Konzept wurde vom SGS Institut Fresenius geprüft und von der Klassifikationsgesellschaft DNV bestätigt.
Mit dem „AIDA Versprechen“ bietet AIDA seinen Gästen mehr Flexibilität und Sicherheit bei der Urlaubsplanung. Dazu zählen großzügige Buchungsoptionen von der geringen Anzahlung bis hin zur kostenlosen Umbuchung für Neubuchungen bis zum 31. Mai 2021 für Abfahrten bis zum 31. März 2022.
Die Geburtstagsreisen sowie alle AIDA Reisen bis zum Sommer 2022 sind im Reisebüro, im Internet auf www.aida.de und im AIDA Kundencenter buchbar.

* AIDA Pauschal All Inclusive Preis pro Person bei 2er-Belegung (Verandakabine), inkl. An- und Abreisepaket ab/bis ausgewählten Flughäfen, basierend auf AIDA VARIO Konditionen, limitiertes Kontingent

Start in der Ostsee frühestens im Mai

Wie wird der Frühling 2021 für Kreuzfahrten in Nordeuropa? Die ursprünglichen Planungen sahen einen Saisonstart im April vor. Nun wird es eng. Die Erlaubnis zur Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen in Deutschland ist eng mit dem Beherbergungsverbot gekoppelt, das seit dem 2. November für touristische Reisen in Deutschland gilt.

Gleichzeitig haben die fünf norddeutschen Küstenländer ein gemeinsames Vorgehen bei der Erlaubnis zur Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen beschlossen. Seit Anfang März ist aber Bewegung in der Sache.

Die Häfen und die Reedereien haben mit den Vorbereitungen begonnen. Im März wird es in Kiel und Rostock bereits Anläufe geben. Allerdings ohne Passagiere. Wann die ersten Passagiere an Bord gehen ist noch unklar. In den Wirtschaftsministerien in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hat man den Tourismus im Blick.

Da sich in Schleswig-Holstein bereits seit dem 28. Februar die Inzidenz auf unter 50 Infektionen pro 100000 Einwohner bewegt, laufen die Vorbereitungen an. Schleswig-Holsteins Landesregierung will den Osterurlaub in Schleswig-Holstein erlauben und das Beherbergungsverbot ab Ende März aussetzen. In Mecklenburg-Vorpommern sinkt die Inzidenz auch wieder. Sie liegt aktuell aber noch bei 68.

Der Stichtag für die Reedereien in Deutschland ist der 22. März. Dann werden sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder zur nächsten Videokonferenz zusammenschalten und die Schritte für den April beraten.

Die Öffnung der Hotels und die Reisemöglichkeiten sind in Aussicht. Auf Anfrage wird derzeit aber bei den Ministerien noch auf die Auswertung der aktuellen Daten zum Infektionsgeschehen verwiesen.

Foto: Frank Behling

Bei einer Freigabe von touristischen Reisen am 22. März könnten die Vorbereitungen für spontane Reisen an die Küste starten. Für die Kreuzfahrten gibt sich aufgrund der Vorlaufzeit dann aber ein Saisonstart nicht vor Mai.

Die Reederei AIDA Cruises hat deshalb bereits reagiert und die AIDAperla bis Mitte Mai im Gebiet der Kanarischen Inseln gelassen. Ursprünglich gab es Pläne, die AIDAperla bereits im April nach Deutschland zu überführen.

Da aber derzeit Kreuzfahrten nur in Italien, Griechenland und bei den Kanarischen erlaubt sind, fiel die Entscheidung zur längeren Stationierung der AIDAperla in Las Palmas als Basishafen.

Die Reederei TUI Cruises beobachtet die Entwicklung. Die beiden Schiffe Mein Schiff 4 und Mein Schiff 6 werden ab Mitte März aber mit den Vorbereitungen für den Start in deutschen Häfen beginnen. FB

AIDA peilt Sommer mit All-inklusive an

Die Rostocker Reederei AIDA Cruises kämpft weiter mit IT-Problemen. Nachdem über Weihnachten durch einen vermeintlichen Hackerangriff das Unternehmen schwer getroffen wurde, sind inzwischen zwar wieder Buchungen und Anrufe in Rostock möglich.

Von einer Normalisierung des Reedereibetriebs ist AIDA Cruises aber noch weit entfernt. Zu den Hintergründen des Angriffs schweigt AIDA Cruises aber weiter. Die Staatsanwaltschaft Rostock wird nicht vor Mitte des Monats Erkenntnisse über die Hintergründe haben. Viele Telefone im Reedereisitz in Rostock waren auch am Freitag weiter nicht erreichbar.

Klarheit gab es dafür am Freitagnachmittag für die weiteren Fahrten 2021. AIDA Cruises sagte alle Reisen mit AIDAperla und AIDAmar bis zum 6. März ab. Damit liegen alle Schiffe der Kussflotte wieder still.

Die AIDAperla und AIDAmar waren bereits unmittelbar nach der Weihnachtsreise vom Ausschiffungshafen Las Palmas in die Bucht von Santa Cruz de Tenerife geschickt worden, wo sie Ankerplätze einnahmen. Grund: Die Ankerplätze sind deutlich günstiger als Liegeplätze in Las Palmas, da dort kein Kai- und Liegegeld bezahlt werden muss.

Vor Santa Cruz ankern inzwischen fünf der 14 AIDA-Schiffe. Es sind die AIDAnova, AIDAperla, AIDAmira, AIDAmar und die AIDAluna. In Sichtweite der Kussmundschiffe ankern auch die Mein Schiff Herz und die Mein Schiff 3.

Bei AIDA wird sich inzwischen auf den Sommer fokussiert. Die Verlegung der AIDAnova im Mai nach Kiel soll Teil der Rückkehr der Flotte sein. Zwar will das Unternehmen weiter keine Panorama-Fahrten anbieten, jedoch wird an einem Sommerprogramm von deutschen Basishäfen aus gearbeitet.

Foto: Frank Behling

Auffällig war da die Schaltung von Radiowerbung für die Sommermonate. So werden AIDA-Reisen mit der AIDAnova ab Kiel regional in Schleswig-Holstein zu attraktiven Preisen mit einem All-inclusive-Paket beworben.

Der internationale Reiseverkehr zu exotischen Zielen wird wegen der Pandemie auch 2021 nicht möglich sein, daher ruhen die Hoffnungen der Reedereien im deutschen Markt auf Fahrten von deutschen Häfen. In der Branche steigen die Sorgen um die Zukunft der drei Selection-Schiffe AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura.

Wie weit die drei Schiffe in der aktuellen Form in einem Flottenkonzept unter Pandemie-Bedingungen eine Perspektive haben, wird sich zum Sommer entscheiden. Mit der Indienststellung der AIDAcosma zeichnet sich die Neuausrichtung der Flottenstruktur ab.

Das im Herbst 2020 angeschlagene Image von AIDA soll nun ein neues Gesicht aufbessern. Der 2019 als Marketing-Chef zur Reederei gekommene Alexander Ewig wurde am 1. Januar kurzfristig zum neuen Sales-Chef ernannt. Er ist jetzt für alle Verkaufsaktivitäten verantwortlich. Eine seiner Aufgaben wird es sein, das durch die diversen Reiseabsagen und den wiederholt verzögerten Neustart im Sommer schwer gelittene Vertrauen der Kunden wieder zurückzugewinnen.

Hier hat Wettbewerber TUI Cruises erheblich an Boden gewonnen und wurde mit über 50000 Buchungen und drei eingesetzten Schiffen im zweiten Halbjahr 2020 sogar Marktführer in Deutschland. TUI Cruises fährt auch 2021 unverändert mit „Mein Schiff 1“ und „Mein Schiff 2“ das Kanarenprogramm. FB

IT-Problem legt AIDA lahm

Das Jahr 2020 war für den deutschen Marktführer bei Seereisen ein Jahr zum vergessen. Erst der mehrfach verschobene Neustart aus der Corona-Pause, dann der zweite Lockdown und schließlich eine schwere IT-Panne zum Weihnachtsfest.

Die Silvesterreisen der AIDAperla und der AIDAmar mussten am Freitagabend kurzerhand gestrichen werden. Tausende Urlauber saßen bereits auf gepackten Koffern und mit negativen PCR-Tests für die Einreise in Spanien, als aus Rostock die finale Nachricht kam.

Die bereits vor dem Fest aufgetretenen Gerüchte über eine gravierende IT-Störung in Rostock bewahrheiteten sich. „Wir sind derzeit von IT-technischen Einschränkungen betroffen. Daher sind wir für unsere Kunden telefonisch und per E-Mail nicht zu erreichen“, teilte das Rostocker Unternehmen auf seiner Internetseite mit.

Wer anrief, bekam eine Bandansage zu hören. Die Reederei konnte auch die anreisenden Gäste für die Silvester-Reisen auch über das Internet-Portal „MyAida“ nicht informieren.

„Daher müssen wir unsere Gäste leider darüber informieren, dass die für den Sonnabend geplante Anreise zur AIDAperla nicht möglich ist. Wir bedauern sehr, dass wir die Reise daher absagen müssen“, so AIDA. Auch die für Sonntag geplante Anreise zur AIDAmar ist betroffen.

Kurzfristig soll es auf allen 14 Schiffen zu Ausfällen von Systemen im Passagierbereich gekommen sein. Am zweiten Weihnachtsfeiertag lag die gesamt Flotte still. Erst am Sonnabendabend machte die AIDAdiva im Skagerrak wieder eine kurze technische Testfahrt.

Die AIDAmar brach sogar die siebentägige Reise früher ab und kehrte zusammen mit der AIDAperla am Sonnabend nach Las Palmas zurück. Statt der Ausflügen zum Berg Teide auf Teneriffa gab es Rundfahrten auf Gran Canaria am letzten Reisetag.

Das Rostocker Unternehmen blieb seiner Linie der knappen und sachlichen Information treu. „Bei AIDA Cruises hat die Sicherheit unserer Gäste und Crew stets oberste Priorität. Der sichere Schiffsbetrieb ist nicht beeinträchtigt“, so hieß es in dem Statement auf der Seite der Reederei. Auch Gerüchte von Bord, wonach ein Hackerangriff die Probleme ausgelöst haben soll, wurden nicht kommentiert. Die Staatsanwaltschaft Rostock soll mittlerweile Ermittlungen aufgenommen haben.

Die Antriebsanlagen sowie die nautischen Einrichtungen an Bord der 14 AIDA-Schiffe waren aber dem Vernehmen nach voll einsatzbereit. Das „Fleet Operations Center“ von Carnival Maritime in Hamburg soll aber nach unbestätigten Angaben weiter mit allen Schiffen Kontakt gehabt haben.

Foto: Frank Behling

Das FOC ist jedoch nur für Schiffstechnik und Nautik zuständig. Die IT-Probleme betrafen aber das Buchungssystem in Rostock. Von den Schiffen wurde berichtet, dass an den Bars und Kassen die Abrechnung per Bordkarte nicht funktionierte. Außerdem war das Entertainment-System in den Kabinen zum Teil außer Betrieb.

Intern geht man bei AIDA von einer Lösung des Problems bis zum Wochenanfang aus. Das neue Jahr 2021 beginnt dann für AIDA auch wieder mit einem Neustart.

Bis dahin werden vermutlich die Europa 2 und die Schwestern Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 die einzigen Kreuzfahrtschiffe mit deutschen Passagieren zum Jahreswechsel sein. FB

Update 29.12.2020, 16:15 Uhr:

Die IT-Probleme bei der Reederei AIDA in Rostock sind doch größer als erwartet. Seit Weihnachten ist die Rostocker Reedereizentrale nicht in der Lage, mit Kunden zu kommunizieren. Inzwischen wurden auch Spezialisten des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern eingeschaltet. Der Vorwurf lautet Computer-Sabotage.

Wer hinter dem Angriff auf AIDA steckt, ist derweil noch unklar. Die Suche nach der Ursache im IT-System von AIDA könnte noch Tage dauern. „Die Ermittlungen sind bei solchen Fällen sehr komplex. Wir gehen nicht davon aus, dass es in diesem Jahr noch Ergebnisse gibt“, bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Nowack von der Staatsanwaltschaft Rostock auf Nachfrage.

AIDA hat aber vorerst alle Kreuzfahrten bis Mitte Januar abgesagt. Die AIDAperla und die AIDAmar bleiben in Las Palmas. Technische Fahrten zum Test der Schiffe sind weiter möglich. So absolviert die AIDAblu gerade eine Testfahrt vor der Küste Sardiniens.

Die Reederei hatte bereits am Montag die Staatsanwaltschaft Rostock eingeschaltet, nachdem es Hinweise auf einen externen Angriff auf das IT-System am Sitz der Rostocker Reederei gegeben hatte. Details zum Umfang der Schäden und ob Daten entwendet wurden, nannte das Unternehmen nicht. FB