Schlagwort: AIDAprima

Höhepunkt des 833. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG: Ein Lichtermeer für AIDAprima

Pressemitteiluung

Der 833. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG fand am Abend des 17. September 2022 seinen Höhepunkt: Hauptattraktion zu Wasser war AIDAprima, die als Mittelpunkt der eindrucksvollen Lichtinszenierung „Hamburgs Lichtermeer“, präsentiert von AIDA Cruises, für ein opulentes Farbgemälde im Herzen der Hansestadt sorgte.

AIDAprima hatte sich vor den Landungsbrücken in Position gebracht, wo sich unzählige Zuschauer versammelt hatten, um das Spektakel mitzuerleben. Das Feuerwerk aus Licht, Glitzerregen und Musik begeisterte die Sehleute am Ufer. Zum Abschluss sorgte Jörg Miklitza, Kapitän von AIDAprima, mit kräftigen Typhon-Tönen für einen emotionalen Gänsehautmoment.

Auch am letzten Tag können sich Kreuzfahrtinteressierte noch in der AIDA Urlaubswelt an der Jan-Fedder-Promenade/Höhe Baumwall für ihren nächsten Traumurlaub inspirieren lassen. Beim Besuch einer originalgetreuen Kabine von AIDAcosma kann ein Blick auf das zukünftige Zuhause an Bord geworfen werden. Eine große Dachterrasse und Liegestühle laden zum Entspannen ein. Die AIDA Reiseberater informieren über die schönsten Urlaubsreisen mit den AIDA Schiffen. Ein AIDA Gewinnspiel und viele Überraschungen für große und kleine Kreuzfahrtfans versprühen Lust auf Me(e)hr.

AIDA Cruises ist bereits zum neunten Mal Sponsor des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, der größten maritimen Veranstaltung in Norddeutschland mit über einer Million Besuchern. 

Wer die einmalige Atmosphäre des Hamburger Hafens gern einmal selbst von Deck eines AIDA Schiffes erleben möchte, kann die Kreuzfahrten ab der Hansestadt im Reisebüro, im Internet auf www.aida.de oder im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 buchen. 

Text: PM AIDA Cruises

Hamburger Cruise Days setzen Zeichen: Premieren-Rendezvous auf der Elbe und Dank des Senats

Mit den nach drei Jahren endlich wieder – zum 8. Mal seit 2008 – veranstalteten Hamburg Cruise Days stand die hanseatische Elbmetropole für drei Tage ganz im Zeichen der Kreuzfahrt. Bis zum Sonntagabend ließen sich nach Angaben der Veranstalter rd. 135.000 Besucher von dem dreitägigen Kreuzfahrt-Festival begeistern, zu dessen Höhepunkten – neben dem Light-up mit der Queen Mary 2 am Freitagabend – auch die am Sonnabend folgende spektakuläre Inszenierung eines Rendezvous zweier einst in Hamburg getaufter Kreuzfahrtschiffe mit Licht, Drohnen und Musik gehörte. Ein audiovisuelles Erlebnis, dass anstelle einer traditionellen Schiffsparade ein Zeichen für die Begegnung zu Land und zu Wasser setzen sollte.

Vier Hamburger Wahrzeichen: „Rickmer Rickmers“, Elbphilharmonie, „Cap San Diego“ und „Queen Mary 2“, die zum 75. Mal ihren heimlichen Heimathafen Hamburg anlief, und feierlich beim sogenannten Light-up den Blue Port eröffnete.
Foto: Jens Meyer

Dazu kamen schon vor dem Höhepunkt des Abends zahlreiche „Sehleute“ an der Hafenkante und entlang der Elbe auf ihre Kosten: Die AIDAprima hatte gegen 21.15 Uhr vom Cruise Center Steinwerder abgelegt, um sich in Rückwärtsfahrt mit Schlepperassistenz zwischen Elbphilharmonie und Überseebrücke mit dem Bug elbabwärts in Position zu bringen. Nur wenig später lief auch die aus Norwegen kommende MSC Magnifica „just in time“ im Hamburger Hafen ein und positionierte sich mit dem Bug elbaufwärts vor den Landungsbrücken.

Um 22.35 Uhr begann vor dem Hintergrund des blau illuminierten Blue Port Hamburg die eindrucksvolle Inszenierung der sich mitten im Strom gegenüberliegenden AIDAprima und MSC Magnifica. Neben diesen beiden Schiffen spielte ein Feuerlöschboot dabei eine verbindende Rolle: Die Branddirektor Westphal, Hamburgs größtes Feuerlöschboot, positionierte sich zwischen den Vorschiffen von AIDAprima und MSC Magnifica und beteiligte sich mit illuminierten Löschwasserfontänen an dem Lichtspektakel.

Foto: Jens Meyer

Die Inszenierung war eine Mischung aus einer spektakulären Lichtshow, Musik, Projektionen auf die AIDAprima – darunter Wellen, der AIDA-Kussmund sowie eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg – und Bildern, die mit 270 Drohnen in den nächtlichen Himmel gezeichnet wurden. Hier waren neben Hamburger Wahrzeichen wie der Elbphilharmonie, dem Michel und dem Tor zur Welt auch – wie sollte es bei einem „Pas de deux“ anders sein – zwei Tänzerinnen zu bestaunen. Die 13-minütige Inszenierung endete gegen 22.50 Uhr mit einer klaren Botschaft Hamburgs an die Welt: Ein Friedenszeichen aus Licht-Drohnen und markante Typhonsignale der Schiffe bildeten den Abschluss des Abends. Während die MSC Magnifica anschließend an ihren Liegeplatz im Cruise Terminal Steinwerder verholte, wo sie noch bis Sonntag, 19.00 Uhr liegen blieb, nahm die AIDAprima direkt danach elbabwärts Kurs auf Bergen in Norwegen.

„Wir freuen uns, mit AIDAprima Teil dieser imposanten Lichtinszenierung zu sein. Nicht nur der Himmel über der Elbe wurde zum Strahlen gebracht, sondern auch viele Gesichter der Hamburger und Besucher, die sich lange nach solch einem Event voller Gänsehautmomente und Urlaubsfreude gesehnt haben“, sagte Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises.

„Der Pas de deux on blue, das ist die Begegnung zweier Diven auf dem blauen Element vor den Wahrzeichen Hamburgs“, sagte Lichtkünstler und Autor Michael Batz, dem die künstlerische Leitung dieser Inszenierung oblag. „Er ist eine Hommage an die Stadt Hamburg und das Reisen – und an den Zusammenhalt. Mit dieser Inszenierung, die auch Leichtigkeit und Freude vermitteln soll, wollen wir in bewegten Zeiten ein Zeichen der Zuversicht senden.“ Dabei handele es sich um eine Premiere, die auch aufgrund der Lage des Hafens inmitten der Stadt, in dieser Art in keinem anderen Hafen der Welt möglich sei.

In diesem Jahr 300 Anläufe von Hochsee-Kreuzfahrtschiffe in Hamburg erwartet

Dass sich die Zuversicht am Kreuzfahrtstandort Hamburg bereits konkret festmachen lässt, zeigte sich auf der Get-together-Veranstaltung, zu dem die  Hamburg Cruise  Net  e.V., Cruise Gate Hamburg GmbH und Hamburg Tourismus  GmbH in das Hard Rock Cafe auf den Landungsbrücken eingeladen hatten. „Wir können nun wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Wir erwarten in diesem Jahr rund 300 Anläufe von 48 verschiedenen Hochseeschiffen und weitere 50 Anläufe von Flusskreuzfahrtschiffen“, verkündete Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, der sich unter Hinweis auf die schwierige Zeit der Branche durch die Pandemie-bedingten Unterbrechungen und Restriktionen bei den Reedereiverantwortlichen und allen anderen Beteiligten dafür bedankte, dass diese sich mit umfassenden Hygiene- und Testkonzepten so schnell auf die jeweilige Lage eingestellt haben.

Auf dem Weg zum nachhaltigster Kreuzfahrthafen Europas .

Hamburg habe sich zum Ziel gesetzt, der nachhaltigste Kreuzfahrthafen in Europa zu werden bzw. zu bleiben. Nachhaltigkeit umfasse neben den ökologischen Herausforderungen auch ökonomische Nachhaltigkeit. Die Kreuzfahrt sei mit ihren Investitionen in neue Antriebs- und Umwelttechnologien nicht nur Innovationstreiber der nachhaltigen Schifffahrt, sondern sorge am Standort Hamburg für ca. 420 Mio. Euro Wertschöpfung und 4500 zusätzliche Arbeitsplätze. Weiter im Fokus stünden auch die ökologischen Herausforderungen. Bereits seit 2016 gebe es am Cruise Center Altona ein Angebot für eine umweltfreundlichere Energieversorgung. Damit habe man bei der Schaffung eines Landstromangebotes Pionierarbeit in Europa geleistet und bis 2024 würden alle großen Kreuzfahrt-und Containerterminals der Hansestadt mit Landstromanlagen ausgestattet sein, die Schiffe mit grünem Strom versorgen, wobei die Finanzierung des Baus komplett aus Mitteln der Stadt und Fördermittel des Bundes erfolge. Bezogen auf alle Hamburger CO2-Emissionen betrag der Anteil der Schifffahrt zwar lediglich zwei Prozent und der der Kreuzfahrtschiffe nur 0,11 Prozent, doch wolle man als Hafenstadt einen Beitrag zu einer sauberen Schifffahrt leisten und Verantwortung übernehmen.

Für gemeinsames Vorgehen der europäischen Häfen beim Klimaschutz

Um eine Benachteiligung der Häfen zu vermeiden, die bereits Maßnahmen ergreifen, während andere Häfen noch nichts für den Klimaschutz tun, bedürfe es allerdings einheitlicher Regeln in Europa. Derzeit würden die langfristigen Rahmenbedingungen im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets in Brüssel erörtert. Die darin enthaltenen Verordnungsvorschläge zur Nutzung erneuerbarer und kohlenstoffarmer Kraftstoffe im Seeverkehr und zum Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe sollen den Grundstein zum EU-weiten Einsatz von Landstrom und anderen geeigneten Technologien legen. Um schnell einen Beitrag zur Verringerung von klimaschädlichen Emissionen und Luftschadstoffen in den Hafenstädten zu leisten, brauche man neben dieser langfristigen Perspektive allerdings auch kurzfristige Lösungen. Es gelte sicherzustellen, dass die aktuell in den Häfen entstehenden Landstromanlagen auch tatsächlich schnellstmöglich genutzt werden. Zur Erreichung dieses Ziels wolle man ein gemeinsames Vorgehen der europäischen Häfen abstimmen, so Dressel. Es gebe etwa 1000 Kreuzfahrthäfen weltweit, von denen rd. 20 aktuell über eine Landstrominfrastruktur verfügen, zu denen auch Hamburg gehöre. Diese Zahlen zeigten, wie wichtig es ist, dass noch mehr Häfen hier nachziehen, wie dies beispielsweise Rostock und Kiel bereits getan haben. Den Hamburger Hafen zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu machen und gleichzeitig seine Attraktivität für die Kreuzfahrtreedereien zu erhalten, gehe nur gemeinsam. „Um die Emissionen tatsächlich zu reduzieren, brauchen wir das Engagement der Reedereien: Wir freuen uns über jedes weitere Schiff, dass diese Anlagen nutzt. Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Verringerung von klimaschädlichen Emissionen und Luftschadstoffen, sondern erfüllen damit auch den Wunsch Ihrer Kundinnen und Kunden nach mehr Nachhaltigkeit in der Kreuzschifffahrt“, appellierte Dressel an die Reederschaft. Die meisten Kreuzfahrtreedereien arbeiteten seit langer Zeit mit Hochdruck gemeinsam mit Werften, Motorenherstellern und Treibstoffproduzenten an der Einsatzreife alternativer Energieträger – auf diesem Weg gelte es, beherzt weiterzugehen, so Dressel (rechts im Bild), der sich mit Blumen bei der Machern des Events, dem Veranstalter-Duo Katja Derow (redroses communication GmbH) und Uwe Bergmann (uba GmbH) sowie Lichtkünstler und Autor Michael Batz in Anwesenheit von Christine Beine (CEO Hamburg Cruise Net e.V.) und Simone Maraschi, GF Cruise Gate Hamburg GmbH, sowie Sascha Albertsen, Pressesprecher Hamburg Tourismus GmbH, für ihr Engagement bedankte.

Foto: Jens Meyer

Auch Hamburg Tourismus GmbH-Pressesprecher Sascha Albertsen konnte in seinem Grußwort über eine erfreuliche Entwicklung nach zweijähriger Pandemie-Flaute berichten: Bereits im ersten Halbjahr 2022 hat das Gästeaufkommen in Hamburg 90 Prozent des Volumens des Vor-Corona-Jahres 2019 erreicht – ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen bedeutenden europäischen Metropolen wie beispielsweise Berlin, München oder Wien und Amsterdam. Dies unterstreiche die besondere Attraktivität der Hansestadt, von der auch die Kreuzfahrtbranche profitiert.

„Mit der in vielerlei Hinsicht etwas entschleunigten Ausführung der Hamburg Cruise Days pur 2022 haben wird den Zeitgeist getroffen. Die Menschen haben nach Jahren der Pandemie wieder Lust auf gemeinsame unbeschwerte Erlebnisse und unvergessliche Momente – und wir konnten sie stillen“, so das positive Fazit von Co-Veranstalterin Katja Derow. „In der diesjährigen Besucherumfrage haben wir gesehen, dass rd. 80 Prozent der Besucher:innen mit dem Event zufrieden waren – eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, ergänzt Co-Veranstalter Uwe Bergmann unter Hinweis auf die herausfordernden Umstände, aufgrund derer flexibel und pragmatisch geplant sowie Neues gewagt werden musste. Für den über den gelungenen Neustart erfreuten Hamburger Tourismuschef Michael Otremba zeigt der Besucherzuspruch, dass der Hamburger Hafen für große Faszination sorgt: „Die Atmosphäre in den Abendstunden war durch die anspruchsvollen Inszenierungen auf dem Wasser und die entspannte Stimmung an Land einmalig“, so das Resümee des Lizenzgebers. Die nächsten Hamburg Cruise Days finden bereits im nächsten Jahr – vom 8. bis 13. September 2023, wieder mit AIDA Cruises als Premium-Partner statt, wobei nach der Besucherumfrage mehr als 50 Prozent der diesjährigen Besucher schon jetzt eine erneute Teilnahme erwägen. JPM

Erstes AIDA Cruises-Schiff mit Biokraftstoff  bebunkert

Die in Rostock ansässige Reederei AIDA Cruises hat erstmals ein Schiff ihrer Flotte mit einem Biokraftstoff-Gemisch bebunkert. Wie die deutsche Zweigniederlassung der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden italienischen Costa-Gruppe mitteilt, wurde ihr 125572-BRZ-Kreuzfahrtschiff AIDAprima am Donnerstag als erstes großes Kreuzfahrtschiff während seiner Liegezeit in Rotterdam mit einer Mischung aus marinem Biokraftstoff, der zu 100 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen wie beispielsweise Altspeiseöl hergestellt wird, und Marinegasöl (MGO) beliefert. Kooperationspartner ist der niederländische Biokraftstoffpionier GoodFuels. 

Die im März 2016 mit einjähriger Verspätung von der japanischen Werft Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki abgelieferte AIDAprima ist aktuell auf siebentägigen Rundreisen zu den Metropolen Westeuropas und nach Norwegen ab/bis Hamburg unterwegs. 

Das aktuelle Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein in der Dekarbonisierungsstrategie der Reederei dar, die mit der im Dezember 2018 von der Papenburger Meyer Werft abgelieferten AIDAnova (BRZ: 183858) bereits das  weltweit erste vollständig mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff der Welt unter italienischer Flagge in Dienst gestellt hatte. 

Neben dem Einsatz von Biokraftstoffen beinhaltet dies u.a. den Einbau der ersten Brennstoffzelle an Bord der AIDAnova sowie die Inbetriebnahme des aktuell größten Batteriespeichersystems in der Kreuzschifffahrt mit einer Leistung von 10 Megawattstunden an Bord von AIDAprima. Darüber hinaus setzt AIDA Cruises auf den Ausbau und die verstärkte Nutzung von Landstrom während der Hafenliegezeit.

Foto: Jens Meyer

„Wir untersuchen weiterhin aktiv alle Möglichkeiten, unsere Flotte zu dekarbonisieren und gleichzeitig die Effizienz im Einklang mit den internationalen Zielen zur Reduzierung der Kohlenstoffintensität voranzubringen. Mit dem erfolgreichen Start der Biokraftstoffnutzung haben wir bewiesen, dass eine schrittweise Dekarbonisierung auch auf bereits in Dienst befindlichen Schiffen möglich ist.“, betont  AIDA Cruises-Präsident Felix Eichhorn. Wichtige Voraussetzung, damit man diese auch nutzen könne, sei die breite Verfügbarkeit auf industriellem Niveau und zu marktfähigen Preisen.

Für Dirk Kronemeijer, CEO von GoodFuels, zeigt diese erste Bebunkerung mit Biokraftstoff in Zusammenarbeit mit AIDA Cruises, dass „unsere nachhaltigen Biokraftstoffe eine sichere, technisch machbare und praktische Option sind, um die Emissionen von Passagierschiffen drastisch zu reduzieren“. 

Da die Auswirkungen des Klimawandels in vielen Teilen der Welt akut zu spüren sind, sei es jetzt an der Zeit zu handeln. Biokraftstoffe seien eine der wenigen Möglichkeiten, die schon heute etwas bewirken können. Die zertifizierten Biokraftstoffe von GoodFuels seien praktisch frei von Schwefeloxiden und böten eine CO2-Reduzierung von 80 bis 90 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen. Sie seien funktional gleichwertig mit aus Erdöl gewonnenen Treibstoffen und könnten in bereits installierten Schiffsmotoren ohne Änderungen am Motor oder an der Kraftstoffinfrastruktur genutzt werden. Vor  dem jetzt erfolgten ersten Einsatz im laufenden Schiffsbetrieb hatte AIDA Cruises gemeinsam mit Forschungspartnern an der Universität Rostock den Einsatz von regenerierten Biokraftstoffen in Schiffsdieselmotoren getestet. Die Zusammenarbeit mit GoodFuels will die Rostocker Reederei nunmehr langfristig ausgestalten.  JPM

TUI Cruises startet mit Landstrom

Die Hamburger Reederei TUI Cruises startet mit der Landstromnutzung für die Kreuzfahrtschiffe. Am 12. Mai hat in Kiel als erstes Schiff der Flotte die Mein Schiff 4 mit den Testläufen für die Anbindung der Schiffe begonnen. Bei den kommenden Anläufen soll die Mein Schiff 4 in Kiel jetzt auf das Landnetz abgestimmt werden. Das 2014 in Dienst gestellte Schiff war im Februar 2020 beim Werftaufenthalt in Marseille mit einem Anschluss für Landstrom ausgerüstet worden.

Foto: Frank Behling

Ursprünglich sollte die Mein Schiff 4 im August 2020 die Landstromanlage in Kristiansand (Norwegen) einweihen. Doch die Corona-Pandemie vereitelte den Plan. Die Mein Schiff 4 blieb in Warteposition. Nur im Dezember 2020 gab es in Kiel mal eine Stellprobe mit dem Kabelwagen der Kieler Landstromanlage.

Bei den ersten Anläufen im Mai wird jetzt in Kiel das Schiff die Anpassungsphase für das Kieler Landstromsystem ausführen. Die Mein Schiff 4 ist eines von aktuell drei Schiffen in der TUI-Flotte mit Anschlüssen. Die Mein Schiff 5 und die Mein Schiff 6 sind ebenfalls nachgerüstet worden. Die Mein Schiff 6 wird im Sommer ebenfalls in Kiel stationiert.

Die Mein Schiff 6 war während der Werftzeit in diesem Frühjahr nachgerüstet worden. Die Anlage an Bord soll in den kommenden Wochen in Betrieb genommen werden.

Bislang nutzt in Kiel als einzige Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises die Landstromangebote. Die AIDAprima und die AIDAsol waren die ersten Kreuzfahrtschiffe, die in Kiel Landstrom von der Anlage am Ostseekai bezogen haben.

Foto: Frank Behling

Der Seehafen Kiel hält derzeit drei Liegeplätze für Schiffe mit Landstromanschlüssen bereit. Dabei handelt es sich um die Liegeplätze für die Fähren der Color und der Stena Line am Norwegenkai und dem Schwedenkai. Am Ostseekai kann derzeit wahlweise entweder am Liegeplatz 27 oder dem Liegeplatz 28 Landstrom genommen werden.

In dieser Woche gab der Seehafen die Bestellung von zwei weiteren Anlagen bekannt. Bis Ende des nächsten Jahres sollen im Ostuferhafen zwei Anlagen mit drei Anschlüssen für drei Liegeplätze entstehen. Dabei ist die größere Anlage für die Versorgung der Schiffe am Liegeplatz 1 geplant, der aktuell überwiegend von der Reederei MSC mit den Kreuzfahrtschiffen MSC Grandiosa und MSC Preziosa genutzt wird. Die neuen Schiffe der Reederei MSC sollen ab 2024 dort mit Landstrom versorgt werden. Dabei können Spannung von 6,6 bis 11 Kilovolt abgegeben werden. Die Frequenz ist wahlweise für 50 oder 60 Hertz ausgelegt.

Foto: Frank Behling

Die beiden anderen Anschlüsse sind für die Liegeplätze der Fähren nach Schweden und Litauen geplant. Alle Landstromanlagen in Kiel werden vom Seehafen zusammen mit dem deutschen Technologiekonzern Siemens realisiert.

Für die beiden Anlagen im Ostuferhafen investiert Kiel 17 Millionen Euro. Die Anlage am Ostseekai hatte 2021 rund 15 Millionen Euro gekostet. „Der Landstrom ist ein wesentlicher Baustein unserer nachhaltigen Ausrichtung“, sagt Seehafen-Chef Dirk Claus.

Ab 2025 sollen 80 Prozent der Schiffsanläufe in Kiel mit einem Angebot für die Nutzung von Landstrom versehen sein. Bei der Firma Siemens sieht man die Entwicklung mit Freude. „Mit der Art und Umfang der neuen Anlage setzt sich der Port of Kiel in Sachen Nachhaltigkeit einmal mehr an die Spitze der deutschen Seehäfen“, so Lars Nürnberger, Sprecher der Siemens Niederlassung in Kiel.

Der Seehafen Kiel erwartet 2022 fast 250 Kreuzfahrtanläufe. Für die kommenden Jahre soll de Zahl der Besuche auf diesem hohen Niveau bleiben. FB

Erster Landstrom der Kreuzfahrtsaison – „AIDAprima“ in Kiel

„AIDAprima“ ist am Freitag im Kieler Hafen eingelaufen: PORT OF KIEL freut sich über die erste Landstromnutzung der neuen Kreuzfahrtsaison

Pressemitteilung

Am Freitagmorgen begrüßte der PORT OF KIEL erstmals die AIDAprima am Ostseekai. Es ist das erste Kreuzfahrtschiff der neuen Saison, das während der Liegezeit Landstrom in Kiel nutzt. Wie der PORT OF KIEL verfolgt auch AIDA Cruises seit vielen Jahren eine wegweisende Nachhaltigkeitsstrategie, die u. a. eine schrittweise Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorsieht.

Landstromnutzung im zweiten Jahr

Seit Freitagmorgen liegt die AIDAprima im Kieler Hafen am Ostseekai. Das 300 Meter lange und 37,6 Meter breite Kreuzfahrtschiff wurde am 7. Mai 2016 getauft und war zuletzt im Oktober 2021 zu Gast in Kiel. Nach erfolgreichen land- und schiffsseitigen Integrationstests im Mai vergangenen Jahres konnten ab Juni 2021 die Kreuzfahrtschiffe AIDAprima und AIDAsol in der vergangenen Saison am Ostseekai mit grünem Landstrom versorgt und somit ihre Emissionen während der Liegezeit auf nahezu null gesenkt werden. Der Aufbau einer Landstrominfrastruktur im Kieler Hafen ist das Ergebnis einer wegweisenden Partnerschaft, die der PORT OF KIEL gemeinsam mit AIDA Cruises, dem Land Schleswig-Holstein und der Landeshauptstadt im April 2018 auf den Weg gebracht hatte. Ziel der Vereinbarung ist es, die maritime Wirtschaft und den Tourismus in Norddeutschland nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. 

Foto: via Port of Kiel

AIDA-Präsident Felix Eichhorn sagte anlässlich des Saisonstarts der AIDAprima in Kiel: Mit unserer Green Cruising Strategie investieren wir seit vielen Jahren in einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Kreuzfahrtmarkt. Die Nutzung von Landstrom ist dabei für uns ein wich­tiger Baustein auf dem Weg zur Erreichung des emissionsneutralen Schiffsbetriebes. Dies geht aber nur gemeinsam mit starken Partnern wie dem Kieler Hafen. Die technischen Vorbereitungen für die Nutzung der Anlage in Kiel mit zwei weiteren Schiffen der AIDA-Flotte (AIDAbella und AIDAluna) noch in dieser Saison laufen bereits. Auch in weiteren Häfen Deutschlands und Europas setzen wir unser Engagement für die Nutzung von grünem Landstrom fort.“ 

Nachhaltigkeit am Hafen

Das erklärte Ziel nach mehr Nachhaltigkeit im Schiffstourismus begrüßt auch Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG. Mit Blick auf die kommenden Monate macht er deutlich: „Wir haben eine starke Kreuzfahrtsaison in Kiel vor uns und freuen uns natürlich über jedes Schiff, das nach dem Integrationstest mit Landstrom versorgt werden kann.“ Der PORT OF KIEL verfolgt seit Jahren eine stringente Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2030. „Mit dem Landstrom möchten wir auch für unsere Kunden hier im Hafen Anreize schaffen, am Kai CO2-Emissionen einzusparen. Wir rechnen in diesem Jahr mit ungefähr 50 Anläufen mit Landstromnutzung. Weitere Schiffe sind hierzu in der Vorbereitung, sodass wir für das kommende Jahr von einer Verdoppelung ausgehen“, prognostiziert Claus. Das Unternehmen investiert auch in diesem Jahr weiter in seine Landstrominfrastruktur. Im Mai wird die Vergabe für zwei weitere Landstromanlagen am Ostuferhafen erfolgen, sodass nach Fertigstellung bis zu sechs Schiffe parallel mit Ökostrom versorgt werden können.

Text: PM SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG

AIDAprima mit Neuerungen nach Werftzeit

Pressemitteilung

Am 18. März 2022 ist das Kreuzfahrtschiff AIDAprima in die Sommersaison gestartet. Nach einem planmäßigen Werftaufenthalt in Rotterdam stehen nun ab Hamburg 7-tägige Reisen nach Norwegen auf dem Programm. In der Werftzeit wurden unter anderem erste Installationen für das bisher größte Batteriespeichersystem in der Passagierschifffahrt mit einer Kapazität von zehn Megawattstunden an Bord vorgenommen. Die vollständige Installation und erste Erprobungen sind für das Frühjahr 2022 geplant. Wertvolle Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieb dieses Hybridantriebes können zukünftig in die Nutzung auf weiteren AIDA Kreuzfahrtschiffen einfließen. Mit dem Einsatz innovativer Batterietechnologie an Bord geht AIDA Cruises einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines emissionsneutralen Schiffsbetriebs. Der Verbrauch von fossilem Treibstoff kann dadurch weiter gesenkt und die Effizienz des Schiffsbetriebes deutlich erhöht werden. In Zusammenarbeit mit Corvus Energy aus Norwegen arbeitet AIDA Cruises seit 2019 intensiv an dem Einsatz von Lithium-Ionen-Batteriespeichersystemen an Bord der AIDA Flotte. Neben den technischen Updates und den planmäßigen Klasse- und Wartungsarbeiten erhielt AIDAprima eine optische Schönheitskur. So erstrahlt der Body & Soul Organic Spa in neuem Glanz. Alle Life Fitness-Ausdauergeräte wurden durch die neueste Gerätegeneration ersetzt. Neu an Bord ist ein Hypoxi Studio zur Figurformung und als Ergänzung zum umfangreichen Fitnessangebot gibt es jetzt auch Cyberobics Workouts mit internationalen Startrainern. Auf der Shopping Plaza von AIDAprima wurde ein spezieller Fashion Accessoires Bereich für Lederwaren, Handtaschen und Sonnenbrillen integriert. Die gesamte Sommersaison 2022 wird AIDAprima Reisen zu den Schönheiten des Nordens und zu den Metropolen Westeuropas anbieten. Auf der Metropolen-Route können auf der 7-tägigen Reise London, Brüssel, Amsterdam und Paris besucht werden. Die Touren nach Norwegen führen unter anderem in den Geiranger Fjord, nach Alesund, Haugesund und Stavanger. Beide Routen können auch zu einer 14-tägigen Kreuzfahrt kombiniert werden.
Werftzeiten für AIDAaura und AIDAdiva: In Vorbereitung des Restarts von AIDAaura ab 7. Mai 2022 wird das Kreuzfahrtschiff ab 28. März einen zweiwöchigen Werftaufenthalt in Bremerhaven bei der Lloyd Werft absolvieren. Vom 24. April bis 6. Mai 2022 steht ein turnusmäßiger Werftbesuch für AIDAdiva an – ebenfalls in der Lloyd Werft in Bremerhaven.

Das AIDA Versprechen für Reisen im Sommer 2022 geht in die Verlängerung
Das AIDA Sommer-Versprechen geht in die Verlängerung und bietet allen Gästen zusätzlich ein Plus an Flexibilität und Sicherheit. Bei Neubuchung einer Reise in der Sommersaison 2022 bis zum 31.05.2022 können Gäste einmalig kostenfrei bis 30 Tage vor Reisebeginn umbuchen – in allen Tarifen, sowohl den Reisetermin als auch die Route. Dies gilt für Abfahrten vom 30.03. bis 31.10.2022. Darauf ist immer Verlass: Der PCR-Test vor der Reise bleibt inklusive. Bei Vorlage eines positiven Testergebnisses ab 14 Tage vor Reisebeginn bis zum Abfahrtstag ist eine einmalig kostenfreie Umbuchung möglich, sofern keine Versicherung vorliegt. Bei notwendiger Quarantäne im Zielgebiet sorgt AIDA für die kostenfreie Unterbringung und anschließende kostenfreie Rückreise nach Hause. Für alle AIDA Reisen in der Sommersaison 2022 ist für alle Gäste ab 12 Jahren ein vollständiger Impfschutz Voraussetzung. Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit dem umfassendes Gesundheits- und Sicherheitskonzept von AIDA Cruises durchgeführt. Ausführliche Informationen zum AIDA Sommer-Versprechen sowie alle wichtigen Informationen zur Reisevorbereitung, unter anderem zu Impfschutz-, Test- und Einreisebestimmungen, Ausflügen und dem Gesundheitskonzept, sind auf www.aida.de/urlaubskompass zu finden.

Neuer AIDA Katalog erscheint
Am 25. März 2022 erscheint der neue AIDA Katalog. Darin sind neben eindrucksvollen Bildern viele Inspirationen und Ideen für den nächsten AIDA Urlaub zu finden. Sonderseiten erlauben tiefere Einblicke in die angesteuerten Traumziele, die Arbeit der AIDA Crew sowie das Nachhaltigkeits- und Umweltengagement. Praktische QR-Codes verknüpfen den AIDA Katalog mit Videos und Artikeln des Online-Magazins AIDA INSPIRATION – ganz einfach per Smartphone-Scan. In den beigelegten Angebotsbroschüren werden Routen-Highlights im Winter 2022 / 2023 sowie im Sommer 2023 zusammengefasst. 

Kurzreisen im April – Großartige kleine Auszeiten
Die AIDA Schiffe kehren aus ihren Winterdestinationen zurück – ein sicheres Zeichen, dass der Frühling da ist. Die Kurzreisen im April sind perfekt für eine entspannte Auszeit auf dem Meer. Auf dem Reiseprogramm stehen Städte wie London, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen und Stockholm oder am Mittelmeer Barcelona und Marseille. Je nach Route reisen Gäste mit AIDAluna, AIDAdiva oder AIDAsol ab Hamburg, mit AIDAdiva oder AIDAmar ab Warnemünde und mit AIDAbella oder AIDAstella ab Mallorca. Auf ausgewählten Kurzreisen wurde der Einzelkabinenzuschlag auf 25 % gesenkt. Alle Infos sind unter Kurzreisen Spezial zu finden. 

Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Text: PM AIDA Cruises

Sturm trifft Kreuzfahrer

Die Wintermonate können in Nordeuropa meteorologisch reizvoll sein. Für Routenplanungen bei Kreuzfahrtschiffen sind sie jedoch hin und wieder ein Problem. In der vergangenen Woche haben das die Passagiere an Bord der AIDAprima und der MSC Magnifica zu spüren bekommen. Beide Schiffe mussten auf der Metropolenroute zwischen Hamburg und Le Havre einige Kursänderungen vornehmen.

AIDAcosma, Foto: Frank Behling

Besonders schlimm erwischte es dabei die Schiffe in der Deutschen Bucht, da die Einfahrt nach Hamburg für Schiffe mit außergewöhnlicher Größe bei Sturm durch die Verkehrszentrale untersagt wird.

Betroffen war davon zuerst die AIDAprima. Bereits als sich die ersten beiden von den bislang drei Sturmtiefs über dem Atlantik bildeten, reagierte AIDA zuerst. Der Hafenanlauf in Southampton wurde am Mittwoch gestrichen und die Metropolentour in Le Havre am Dienstag um 16 Uhr abgebrochen. Trotz der Rückfahrt mit voller Geschwindigkeit schaffte es die AIDAprima am Mittwoch (16.2.) nicht vor dem Eintreffen des Sturms zur Lotsenversetzstation „Elbe 1“ in der Elbmündung.

Ergebnis: Die AIDAprima und die knapp 2000 Passagiere mussten 36 Stunden mit dem Schiff auf Sturmposition in der Nordsee verweilen. Am Freitagmorgen (18.2.) gab es dann in der Pause zwischen dem Sturm Ylenia und Zeynep ein Zeitfenster fürs Einlaufen. Um 7 Uhr war das Schiff am Kreuzfahrtterminal in Steinwerder.

Die AIDAcosma hat wegen der Stürme den Ausrüstungsstandort Bremerhaven verlassen und ist um Skagen in die Ostsee gefahren. Sie wird jetzt in Kiel die Endausrüstung mit Proviant und Material bekommen.

In Hamburg wird am Wochenende auch die MSC Magnifica erwartet. Wie weit diese Abfertigung im Plan bleibt, hängt von der Entwicklung des Unwetters am Wochenende ab. FB

AIDAprima läutet die Wintersaison ab Hamburg ein

Pressemitteilung

„Moin Hamburg!“ heißt es ab morgen, 30. Oktober 2021, für die Gäste und Crew von AIDAprima, die zuletzt 2017 ihr hanseatisches Taufbecken besuchte. AIDAprima wird bis in den April 2022 insgesamt 26 Winter- und Frühlingskreuzfahrten zu verschiedenen europäischen Metropolen ab/bis Hamburg anbieten. 

Auf den 7-tägigen Reisen geht es beispielweise nach Le Havre in Frankreich. Von hier aus bietet sich ein Abstecher nach Paris an. Die französische Hauptstadt ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den führenden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Wer hat nicht die Champs-Élysées und den Eiffelturm auf seiner „Bucket List“! Aber auch Rouen, die historische Hauptstadt der Normandie, oder Honfleur, ein Juwel dieser Region, laden zu einem Besuch. Weiter geht es mit AIDAprima nach Zeebrügge in Belgien. Gäste haben die Möglichkeit, die in der Nähe liegende UNESCO-Weltkulturerbestätte Brügge zu erkunden. Nächster Halt ist Rotterdam, wo ebenso der Zustieg möglich ist. Gäste aus Süd- und Westdeutschland genießen somit komfortablere An-/ Abreisemöglichkeiten. Die niederländische Mode- und Kulturmetropole hat zahlreiche architektonische und kulturelle Highlights zu bieten, darunter die weltbekannte Erasmusbrücke. Der ausgedehnte Aufenthalt von AIDAprima über Nacht erlaubt den Gästen vielfältige Ausflugsmöglichkeiten auch in das nahegelegene Amsterdam. Die Hauptstadt der Niederlande ist für ihr künstlerisches Erbe, ein weit verzweigtes Grachtensystem und schmale Häuser mit Giebelfassaden bekannt. 

An Bord von AIDAprima sind Gäste vom bevorstehenden Winterwetter völlig unabhängig. Das Schiff wird mit seinen vielseitigen Erlebniswelten zur Schönwetterdestination – 365 Tage im Jahr. Im AIDA Beach Club kann man unter Palmen träumen und am Pool die Seele baumeln lassen. Unter einem UV-durchlässigen, für das Auge fast nicht wahrnehmbaren Foliendom genießen die Gäste auch im Winter eine entspannte Strandatmosphäre.

Gäste erwartet an Bord ein vielfältiges Urlaubsprogramm von kulinarischen Highlights über mitreißendes Entertainment bis zum Wellnesspaket. Die Restaurants bieten Menüs aus aller Welt sowie ausgewählte Köstlichkeiten der einzelnen angefahrenen Regionen. Im Theatrium erleben Gäste Konzerte, (Mitmach-)Shows, Gastkünstler und Lektoren in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre. Ab Dezember wird es an Bord von AIDAprima sogar wieder Aufführungen des AIDA Show Ensembles mit eigenen Sängern und Tänzern geben. Körper und Seele finden bei den winterlichen Temperaturen im GREEN SPA zertifiziertem Body & Soul Organic Spa Ruhe. Die Wellnesslandschaft mit verschiedenen Saunen, mehreren Indoor- und Outdoor-Pools, einem Tepidarium und einem Kaminzimmer lädt zur vollkommenen Entspannung ein.  

Beginnend mit der Adventszeit verwandelt sich das Schiff in ein wahrhaftiges Winter Wonderland: Ein Weihnachtsmarkt mit festlich geschmückten Buden, zünftigem Glühwein und kulinarischen Leckerbissen, wie zum Beispiel kandierte Äpfel, runden das Wintererlebnis auf dem Sportdeck unter freiem Himmel ab. Den Heiligabend verbringen Gäste und Crew in Rotterdam, zu Silvester können sie mit Blick auf die Hansestadt Hamburg ins neue Jahr feiern.

Neues Highlight an Bord von AIDAprima: Der weltweit erste LEGO® Store an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. In der exklusiven LEGO Shopping- und Erlebniswelt können sich nicht nur junge, sondern auch erwachsene Fans der bunten Steine begeistern und inspirieren lassen. Der Spaßgarant für lange Winterabende.

Preisbeispiel für die Redaktion

Metropolen ab Hamburg mit AIDAprima
November 2021 bis März 2022
7 Tage ab/bis Hamburg
ab 499 €* p. P. 

* AIDA VARIO Preis pro Person bei 2er-Belegung (Innenkabine), limitiertes Kontingent

Text: PM AIDA Cruises

AIDA Cruises erweitert sein Programm: Neue Reisen mit AIDAprima und AIDAblu im Herbst und Winter

Pressemitteilung


AIDA Cruises erweitert sein Angebot um neue Kreuzfahrten im Herbst und Winter 2021/22 und bietet eine noch größere Vielfalt an Reisemöglichkeiten in Nordeuropa, auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeer, dem Orient und der Karibik an.

AIDAblu wechselt nach der Griechenlandsaison ab November bis Ende Dezember 2021 auf die Kanaren und wird siebentägige Kreuzfahrten zu den Inseln des ewigen Frühlings anbieten. Anschließend nimmt AIDAblu Kurs auf das Mittelmeer. Im Januar und Februar 2022 stehen siebentägige Kreuzfahrten ab Palma de Mallorca auf dem Programm. Ab Ende Februar 2022 geht es von Civitavecchia aus zu den schönsten Metropolen Italiens und ab April 2022 ist Korfu erneut Start- und Zielhafen für siebentägige Reise durch die Inselwelt der Antike.

Gute Neuigkeiten gibt es auch für alle Nordeuropa-Fans: AIDAprima verlängert seine Nordeuropasaison und wird ab dem 30. Oktober 2021 bis April 2022 ab Hamburg verschiedene Metropolen Westeuropas ansteuern.

In seinem aktuellen Sommerprogramm bietet AIDA Cruises 2021 viele attraktive Urlaubsmöglichkeiten mit AIDAsol ab Rostock-Warnemünde, mit AIDAprima ab Kiel, mit AIDAmar ab Hamburg, mit AIDAblu ab Korfu sowie mit AIDAperla und AIDAstella ab Palma de Mallorca an.

AIDAcosma, das neuste Schiff der AIDA Flotte, nimmt am 22. Dezember 2021 von Hamburg aus Kurs auf die Kanarischen Inseln, ihrer Winterdestination in der Premierensaison. Mit AIDAmar wird ein weiteres AIDA Schiff in diesem Herbst und Winter die spanische Inselkette vor der Küste Afrikas bereisen.  Palma de Mallorca im westlichen Mittelmeer ist im Herbst- und Winter der Start- und Zielhafen für verschiedenste Reisen mit AIDAstella. Von Oktober 2021 bis Februar 2022 führen drei 40- und 43-tägige Reisen von AIDAsol ab Hamburg in die Karibik und zurück.

In Kürze wird AIDA Cruises sein komplettes Urlaubsprogramm für den Herbst und Winter 2021/2022 mit attraktiven Routen bekannt geben.

Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit den umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen von AIDA Cruises sowie den nationalen und lokalen Gesetzen und Verordnungen zum Infektionsschutz durchgeführt. Ausführliche Informationen auf www.aida.de/sichererurlaub.

Mit dem AIDA Versprechen bietet AIDA Cruises mehr Flexibilität und Sicherheit bei der Urlaubsplanung mit großzügigen Buchungsoptionen von der geringen Anzahlung bis hin zur kostenlosen Umbuchung. Das AIDA Versprechen ist im Reisepreis für Neubuchungen bis zum 30. September 2021 bereits enthalten und gilt für Abfahrten bis zum 31. März 2022.

Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Text: PM AIDA Cruises

„Aidasol“ startet Besuche in deutschen Häfen

Es war lange sehr ruhig um AIDA in deutschen Häfen. Zuletzt war das Rostocker Unternehmen wegen eines Hackerangriffs zum Jahreswechsel in die Schlagzeilen geraten. Diese Probleme sind in den Systemen behoben. Nicht behoben sind die Probleme beim Betrieb von Kreuzfahrtschiffen im so lukrativen Heimatmarkt. Seit Februar 2020 sind keine Passagiere mehr in einem deutschen Hafen an Bord eines Kussmundkreuzers gegangen. Damals waren es die beiden Selection-Schiffe AIDAcara und AIDAaura, die von Hamburg aus nach Norwegen starteten. Während Wettbewerber TUI Cruises in der Pandemie durchgängig Reisen anbot, brauchte AIDA eine Auszeit.

Doch nun kommt auch wieder ein Kussmund in einen deutschen Hafen. Am Sonnabend wird die AIDAsol zu einem technischen Stopp in Rostock erwartet. Es ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Anläufen in den Ostseehäfen Kiel und Warnemünde. Im Mai stehen weitere Besuche in Warnemünde und Kiel auf dem Programm.

Die AIDAsol war bereits im März von den Kanaren nach Skagen geholt worden. „Das kann als Zeichen der Vorbereitungen für den Neustart der Kreuzfahrt auch in Nordeuropa gewertet werden“, sagte Hansjörg Kunze, Sprecher bei AIDA. Die Reederei hat mehrere Projekte mit Fahrten ab Deutschland in Vorbereitung.

Die 2011 in Dienst gestellte AIDAsol ist in der Flotte von AIDA das Schiff mit der längsten Landstrom-Historie. 2014 hat das Schiff in Hamburg externen Strom genutzt. Zunächst aus einer LNG-Powerbarge und später von der Landstromanlage in Altona. Auch in Warnemünde und in Kiel soll die AIDAsol die neuen Landstromanlagen testen.

Nachdem am Donnerstag Costa die Nordeuropa-Saison 2021 absagte, wird diese Lücke die Schwesterreederei aus Rostock füllen. Der Kreuzfahrtsommer wird in Nordeuropa frühestens zum Beginn der Sommerferien möglich sein.

Für den Saisonstart im Norden stehen ab Juni verschiedene Schiffe bereit. Dazu gehören neben AIDAdiva und AIDAsol auch die AIDAnova. Die AIDAprima wartet nach einer Werftüberholung in Marseille gerade in Savona auf neue Anweisungen aus Rostock. Angeblich arbeitet AIDA auch an Konzepten für Reisen im Mittelmeer. Ob man dabei nach den Lockerungen der Reise-Restriktionen ab Juni mit AIDAprima Kreuzfahrten ab Savona anbietet, steht noch nicht fest.

Bei diesen Fragen ist der AIDA-Konzern aber genauso wortkarg wie bei Fragen zum Stand er Ermittlungen der Hacker-Affäre. Bei der Staatsanwaltschaft Rostock wird nur bestätigt, dass die Ermittlungen weiter laufen. FB