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TV-Traumschiff „Amadea“ hat wieder in Bremerhaven festgemacht  

Dreharbeiten für die ZDF-Serie sollen ab März an Bord erfolgen

Seit August vergangen Jahres lag die Amadea von Phoenix Reisen aus Bonn im Emder Hafen auf, am vergangen Mittwochmorgen hat das schneeweiße Kreuzfahrtschiff den ostfriesischen Seehafen mit Kurs auf Bremerhaven wieder verlassen. Denn die Emder Werft und Dock GmbH (EWD), seit dem letzten Jahr im Besitz der Bremerhavener Benli-Gruppe, braucht den Platz an der Pier an dem die Amadea bislang lag für einen anderen Auftrag.

Gegen 8.30 Uhr hatte die Amadea die Werftpier mit Schlepperhilfe unter dem Kommando von Jens Thorn verlassen und traf bei eisiger Kälte am späten Donnerstagabend in der Seestadt ein. Nach der Passage der Kaiserschleuse legte das 193 Meter lange Kreuzfahrtschiff auf der westlichen Seite des Kaiserhafens III an, direkt vor der Artania. Nach Auskunft von Marko Graudenz, Sprecher der Lloyd Werft, ist aktuell ein Werftaufenthalt dort nicht vorgesehen. Somit werden in Bremerhaven an Bord der Amadea erneut wieder Dreharbeiten für die aktuellen Folgen der beliebten ZDF-Serie „Das Traumschiff“ stattfinden. Denn aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie sind derzeit so gut wie keine Kreuzfahrten möglich.

So muss nun ein weiteres Mal der Drehplan für die beliebte ZDF-Serie „Das Traumschiff“ mit den Schauspielern wie Florian Silbereisen, Barbara Wussow oder Daniel Morgenroth umgekrempelt werden. Wie schon im letzten Sommer, sorgen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie dafür, dass das ZDF die geplante Produktion für die nächste Weihnachts- und Neujahrsfolge, die eigentlich vom 7. März bis 6. Mai an Bord des Schiffes auf einer regulären Mittelmeerkreuzfahrt gedreht werden sollte, nun nicht wie geplant stattfinden wird. Geplant war, dass die Abfahrt und Ankunft des Schiffes vom Columbus Cruise Center in Bremerhaven erfolgen sollte. Doch da aktuell vom Schiff aus keine Landgänge im Mittelmeer angeboten werden können, wird die Amadea nicht in See stechen.

Foto: Christian Eckardt

Nach Informationen der „Bild-Zeitung“ werden die Außenaufnahmen wieder auf den Malediven abgedreht, da die Schauspieler und Filmcrew dort bei einem negativen Corona-Test nur eine dreitägige Quarantäne nach Einreise erfüllen müssen. Das könnte aber für die Zuschauer bedeuten, dass nun an Ostern und Weihnachten das gleiche Ziel im Fernsehen gezeigt wird. Nach aktuellem Stand sollen derzeit schon die ersten Folgen gedreht werden. „Wie geplant werden nach aktuellem Stand ab Ende Januar/Anfang Februar zwei neue Folgen für ‚Das Traumschiff‘ gedreht“, heißt es beim Fernsehsender ZDF in Mainz dazu. „Auch im Hinblick auf die Szenen an Bord des Schiffs kommt es nach derzeitigem Planungsstand nicht zu Änderungen – sie entstehen voraussichtlich ab März“, erklärte eine Sprecherin des Fernsehsenders. Bestätigt werden vom ZDF auch Dreharbeiten auf den Malediven. „Dass jedoch an Weihnachten und Ostern das gleiche Ziel zu sehen sein wird, trifft nicht zu“, heißt es weiter.

Somit werden dann vermutlich ab Anfang März an Bord der Amadea entweder im Hafen oder aber im Bereich der Nordsee, ohne Passagiere, die Dreharbeiten an Bord des Schiffes erfolgen. Das Produktionsteam kennt sich mittlerweile mit dieser Situation aus, wurden doch bei der letzten Seychellen-Folge die Szenen an Bord des Schiffes an dem damaligen Liegeplatz bei der Lloyd Werft in Bremerhaven abgedreht. Bei einigen Szenen konnte man auch einige Hafendetails wie auch das Gelände der Lloyd Werft erkennen. Um das Gefühl einer Seereise zu vermitteln werden die Szenen an Bord dann vermutlich auch wieder vor einer so genannten Greenscreen gedreht und die Meeresaufnahmen später einfach digital eingefügt.

Foto: Christian Eckardt

Phoenix Reisen hatte seine Kunden bereits vor kurzem über weitere Absagen von geplanten Kreuzfahrten auf der Amera, Artania und Amadea informiert, die durch die Corona-Pandemie derzeit nicht durchführbar sind. Schon seit März 2020 befinden sich die Kreuzfahrtschiffe von Phoenix Reisen außer Dienst, zwei Schiffe lagen zuletzt in Emden, die Artania in Bremerhaven.

Als Folge der durch die Pandemie ausgelöste Krise in der weltweiten Kreuzfahrt, hatte Phoenix Reisen aus Kostengründen die bei den Kunden sehr beliebte Albatros im Herbst abgegeben. Diese soll künftig als Hotelschiff im Roten Meer fest vor Anker liegen. Geplant ist bei Phoenix aber weiterhin der Einsatz des Charter-Schiffes Deutschland, das von Phoenix aber nur in den Sommermonaten gechartert wird.

Betroffen von den aktuellen Reiseabsagen bei Phoenix sind auch mehrere Abfahrten, die am Columbus Cruise Center in Bremerhaven geplant waren. Darunter neben der großen Mittelmeerrundreise der Amadea bis Anfang Mai zwei Reisen der Amera bis Ende April und drei Reisen der Artania bis Mitte April. Phoenix Reisen wird dann kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Kreuzfahrten entscheiden. ChrEck

ZDF-„Traumschiff“ bleibt für Dreharbeiten wohl im Hafen liegen

Corona sorgt erneut für Änderungen am Drehplan für Florian Silbereisen und die Filmcrew

Ein weiteres Mal muss der Drehplan für die beliebte ZDF-Serie „Das Traumschiff“ mit den Schauspielern wie Florian Silbereisen, Barbara Wussow oder Daniel Morgenroth umgekrempelt werden, denn durch die aktuelle Corona-Pandemie kann das Traumschiff, die Amadea von Phoenix-Reisen nicht wie geplant in See stechen. Wie schon im letzten Sommer, sorgen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie dafür, dass das ZDF die geplante Produktion für die nächste Weihnachts- und Neujahrsfolge, die vom 7. März bis 6. Mai an Bord des Schiffes auf einer regulären Mittelmeerkreuzfahrt gedreht werden sollte, nun nicht wie geplant stattfinden wird.

Geplant war, dass die Abfahrt und Ankunft des Schiffes vom Columbus Cruise Center in Bremerhaven erfolgen sollte. Doch da aktuell vom Schiff aus keine Landgänge im Mittelmeer angeboten werden können, bleibt die Amadea zunächst am aktuellen Liegeplatz, im Hafen von Emden, liegen. 

Nach Informationen der „Bild-Zeitung“ sollen nunmehr die Außenaufnahmen wieder auf den Malediven gedreht werden, weil die Schauspieler dort bei einem negativen Corona-Test nur eine dreitägige Quarantäne nach Einreise erfüllen müssen. Das würde aber für die Zuschauer bedeuten, dass nun an Ostern und Weihnachten das gleiche Ziel im Fernsehen gezeigt wird. Nach aktuellem Stand sollen ab Ende Januar, Anfang Februar zwei neue Folgen für „Das Traumschiff“ gedreht werden.

Jedoch kommt es wohl in Hinblick auf die Szenen an Bord des Schiffs nach derzeitigem Planungsstand nicht zu Änderungen, diese sollen vermutlich ab März an Bord der Amadea entweder im Hafen oder aber im Bereich der Nordsee, ohne Passagiere, erfolgen. Das Produktionsteam kennt sich mittlerweile mit dieser Situation aus, wurden doch bei der letzten Seychellen-Folge die Szenen an Bord des Schiffes an dem damaligen Liegeplatz bei der Lloyd Werft in Bremerhaven abgedreht. Bei einigen Szenen konnte man auch einige Hafendetails erkennen. Um das Gefühl einer Seereise zu vermitteln werden dann Meeresszenen einfach digital eingefügt.

Bislang gibt sich der Sender dennoch gelassen, doch für die Schauspieler und die Filmcrew bedeutet dies nun wieder erschwerte Produktionsbedingungen, der gleiche Drehort und regelmäßige Corona-Testungen.

Phoenix Reisen hatte seine Kunden in den letzten Tagen über weitere Absagen von geplanten Kreuzfahrten auf der Amera, Artania und Amadea informiert, die durch die Corona-Pandemie derzeit nicht durchführbar sind. Schon seit März 2020 befinden sich die Kreuzfahrtschiffe von Phoenix Reisen außer Dienst, zwei Schiffe liegen in Emden, die Artania in Bremerhaven.

Als Folge der durch die Pandemie ausgelöste Krise in der weltweiten Kreuzfahrt, hatte Phoenix Reisen aus Kostengründen schon die sehr beliebte Albatros im Herbst abgegeben. Diese soll künftig als Hotelschiff im Roten Meer fest vor Anker liegen. Geplant ist bei Phoenix aber weiterhin der Einsatz des Kreuzfahrtschiffes Deutschland, das von Phoenix aber nur in den Sommermonaten gechartert wird.

Betroffen von den aktuellen Reiseabsagen bei Phoenix sind mehrere Abfahrten von der Columbuskaje in Bremerhaven. Darunter eben auch die geplante große Mittelmeerrundreise der Amadea bis Anfang Mai, zwei Reisen der Amera bis Ende April und drei Reisen der Artania bis Mitte April. Phoenix Reisen wird dann kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Kreuzfahrten entscheiden. ChrEck

„Amadea“-Nachrüstungspremiere mit SCR-Katalysatoren

Traumschiff künftig fit für norwegische Fjorde

Die als Hauptdrehort der „Traumschiff“-Fernsehserie des ZDF bekannte Amadea des Bonner Kreuzfahrt-Veranstalters Phoenix Reisen wird bei ihrer nächsten Werftzeit im September 2021 durch ein erstmalig auf einem bereits in Fahrt befindlichen Schiff zu realisierendes Retrofit der Maschinenanlage in die Lage versetzt, die verschärften Emissionsnormen zu erfüllen, die in den für die Kreuzfahrtbranche wichtigen und von der UNESCO geschützten norwegischen Fjorden gelten.

Durch ein in Deutschland konzipiertes Abgas-Reinigungssystem soll das Schiff ohne By-Pass und ohne Scrubber mit minimaler Ruß/Rauch-Entwicklung und minimalem Ammoniak-Schlupf „super green“ betrieben werden können, wobei auch der Methan Slip vermieden wird, der bei Schiffen anfällt, die LNG als Brennstoff nutzen.

Dazu wird das 1991 für NYK Cruises als Asuka im japanischen Nagasaki erbaute 29008-BRZ-Schiff, das nach dem Verkauf 2006 für die Amadea Shipping Ltd. auf den Bahamas registriert wurde und seitdem in Phoenix Reisen-Charter beschäftigt wird, von der in Augsburg ansässigen Firma MAN PrimeServ mit einem umweltfreundlichen SCR-System (Selective Catalytic Reduction) nachgerüstet, dass sich an die begrenzten Platzverhältnisse anpasst.

Das von MAN PrimeServ konzipierte Retrofit sieht die Integration von zwei SCR-Systemen in die beiden MAN 7L58/64-Viertakt-Hauptmotoren der von der Hamburger Firma BSM Cruise Service gemanagten Amadea vor. Bei der Entwicklung dieser SCR-Lösung stand die Minimierung der Schadstoffemissionen bei gleichbleibender Motorleistung und Antriebseffizienz im Mittelpunkt.

Illustration: MAN Prime Serv

„Das Konzept, nachhaltige Kreuzfahrten anzubieten, ist ein wichtiger Trend in der Branche. Die Amadea wird deshalb nur mit hochwertigem Schiffsdiesel betrieben. Mithilfe unserer SCR-Lösung werden Phoenix Reisen und BSM in diesem Segment eine Vorreiterrolle bei der Emissionsreduzierung einnehmen. Wir freuen uns über unseren Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt, von dem die Umwelt profitieren wird“, so Alexander Schäfer, Chef von MAN PrimeServ Turbocharger & Exhaust Gas Treatment.

Nach seinen Angaben registriere man zunehmend Anfragen von Kreuzfahrt- und Fährunternehmen, die ihre Umweltfreundlichkeit bereits vor Einführung entsprechender gesetzlicher Vorschriften verbessern wollen. Es gibt bereits konkreten Kontakt mit einer anderen bedeutenden Reederei, die man derzeit noch nicht nennen möchte. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatte MAN PrimeServ die Turbolader der über ihre beiden Verstellpropeller ca. 21 kn schnellen Amadea nachgerüstet. Damit konnte der Wirkungsgrad der Motoren verbessert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Ferner wurden die Schweröl-Einspritzdüsen durch MGO (Marine Gas Öl)-Varianten ersetzt, um die Rußemissionen zu minimieren.

Die SCR-Lösung von MAN bringt die bisher mit Tier 0 eingestuften Motoren der Amadea auf Tier III Niveau. Die NOx-Emissionen werden um 90 Prozent verringert. Dies führt zu einer Reduktion von 600 Tonnen NOx pro Jahr, was etwa dem Jahres-Volumen von 1,4 Mio. Pkw in Deutschland entspricht. Nach Angaben des Herstellers verfügt diese SCR-Lösung über die höchste Betriebsbereitschaft und -sicherheit.

Foto: Jens Meyer

Die Abgasreinigung sei durchgängig bereits ab 15 Prozent Motorlast verfügbar und ermögliche einen sauberen Betrieb auch bei langsamer Fahrt in den Fjorden sowie in der Nähe von Häfen und besiedelten Gebieten. Die vollständig modulare SCR-Lösung wird in das Motorsteuerungssystem der Amadea integriert. Durch einen geschlossenen Regelkreis und mit Hilfe einer Wetterstation, die Umweltdaten erfasst, wird die NOx-Reduktion maximiert und der Ammoniakschlupf auf nur 10 ppm und damit auf Pkw-Niveau reduziert. Der geringe Ammoniakschlupf verbessere nicht nur die Umweltbilanz, da es sich bei Ammoniak um ein klimaschädliches Treibhausgas handelt, sondern er reduziere auch den Harnstoffverbrauch und damit die Größe des Harnstofftanks.

Eine Machbarkeitsstudie, die von PrimeServ zu Beginn des Projekts durchgeführt wurde, habe die Eignung des kompakten, modularen SCR-Systems für die begrenzten Platzverhältnisse an Bord des Schiffes bestätigt. Die Integration in einen schmalen Reaktorschacht sei nur aufgrund der speziellen 87-cpsi-Waben und ihrer hohen Reaktivität in einem zweischichtigen Reaktordesign möglich.

Jedes SCR-Reaktorgehäuse hat zwei Lagen und wiegt ca. 9 Tonnen, was zusätzliche 18 Tonnen Gewicht im Schornstein bedeutet. Für die Ausführung der möglicherweise mehr als zwei Monate dauernden Umbauarbeiten, in deren Rahmen nicht nur umfangreiche Stahlarbeiten anfallen, sondern auch die nicht von MAN stammenden Hilfsmotoren ersetzt werden sollen, rechnet man sich bei der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss gute Chancen aus, da sie bereits mehrere Großaufträge von Phoenix Reisen, darunter auch eine spektakuläre Doppeldockung, kompetent und pünktlich abgearbeitet hat. Über den Auftragswert waren keine Angaben zu erhalten, er dürfte schätzungsweise im unteren siebenstelligen Bereich – zwischen ein und zwei Mio. Euro – liegen.

Bisher wurden im Kreuzfahrtbereich vor allem Neubauten mit SCR-Katalysatoren geordert bzw. ausgerüstet, weil die Platzverhältnisse bei in Fahrt befindlicher Tonnage eine Nachrüstung erschweren und durch den nötigen hohen Aufwand unwirtschaftlich verteuern würden. So muss das Schiff zur möglichst tiefen Installation der Anlage von oben geöffnet und der Schornstein demontiert werden. JPM

Maritime Bestseller in Weiß und Türkis

Alle vier weißen Hochsee-Ladys der Bonner Phoenix Reisen beieinander, welch ein Anblick! Weiß, mit Akzenten in Türkis, wirken diese Kreuzfahrer nicht nur auf Schiffsbegeisterte faszinierend. Die Erfolgsgeschichte eines Bonner Vorzeige-Unternehmens, das stets mit mehr Pragmatismus als Pathos zum Erfolg kam, ist heutzutage nicht nur auf den TV-Bildschirmen präsent, sondern zeigt dem Markt die Maxime eines Unternehmens, das sich beim Einkauf stets nach den Vorgaben des Marktes richtete – und sie beim Vertrieb vollständig ignoriert. Jürgen Saupe blickte zurück auf das Fundament dieser Erfolgsgeschichte.

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