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MEYER WERFT überführt Kreuzfahrtschiff Arvia

Pressemitteilung

Manöver auf der Ems startet am Samstagmorgen mit Passage der Dockschleuse

Das neueste Kreuzfahrtschiff der MEYER WERFT, die Arvia, wird voraussichtlich am Samstag, den 5. November 2022 Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft in Eemshaven ist am Sonntag, 6. November, geplant. Nach technischen und nautischen Erprobungen wird die Arvia für die spätere Ablieferung an P&O Cruises (GB) Kurs auf Bremerhaven nehmen.

Das neue Kreuzfahrtschiff ist mit dem saubersten derzeit verfügbaren Antrieb der Schifffahrt, einem LNG-Antrieb, ausgerüstet. Damit ist die Arvia zukunftssicher gebaut und kann perspektivisch mit grünen regenerativem LNG sogar klimaneutral betrieben werden. Schon heute werden durch den LNG-Antrieb neben einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes Stickoxide und Feinstaub nahezu vollständig vermieden – Schwefeloxide entfallen komplett. Aktuell verfügen alle Kreuzfahrtschiffe im Auftragsbuch der MEYER WERFT über dieses emissionsarme Antriebssystem.

Parallel zur Fertigstellung der Arvia entstehen in den Papenburger Werfthallen derzeit zwei weitere innovative Kreuzfahrtschiffe: Die Silver Nova für Silversea Cruises und die Carnival Jubilee für Carnival Cruise Line. Die Silver Nova für Silversea Cruises wird neue Maßstäbe für die grüne Kreuzfahrt setzen und neben LNG-Motoren mit dem weltweit größten Brennstoffzellensystem auf einem Kreuzfahrtschiff ausgestattet sein. Das Schiff kann im Hafen vollständig emissionsfrei von diesem System betrieben werden. 

Die Arvia, das Schwesterschiff der 2020 in Dienst gestellten Iona, verfügt über 2.614 Kabinen und ist für 5.200 Passagiere ausgelegt. Eines der Highlights an Bord ist der SkyDome, ein Entertainment-Bereich mit Pool, dessen Glaskuppel geöffnet werden kann. 

Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:

Samstag, 5. November 2022

ca. 06:30 Uhr Schiff in Warteposition (Papenburg)

ca. 07:00 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)

ca. 11:45 Uhr Passieren der Friesenbrücke (Weener)

ca. 15:00 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)

ca. 18:30 Uhr Ankunft Emssperrwerk (Gandersum)

ca. 22:30 Uhr Passieren Emssperrwerk

Sonntag, 6. November 2022

ca. 00:45 Uhr Passieren Emden

Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind auch kurzfristig möglich!

Die Arvia wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. 

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen führen die Manöver bereits seit vielen Jahren durch. Das Team nutzt zur Vorbereitung modernste Technik für eine realistische Simulation der Emsüberführung in Wageningen (Niederlande).

Die Passage der Arvia über die Ems wird mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Die Dauer der Passage wird stets möglichst kurzgehalten, um die Schifffahrt auf der Ems nicht zu beeinträchtigen. Weitere Informationen zur Funktion und zum Betrieb des Sperrwerkes unter www.nlwkn.niedersachsen.de.

Weitere Informationen und Fotos gibt es unter www.facebook.com/meyerwerft, www.youtube.com/meyerwerft und https://meyerwerft.blogspot.de/

Text: PM Meyer Werft

Ausdocken der Arvia für P&O Cruises

Neues Kreuzfahrtschiff  dient als Kulisse des NDR2 Papenburg Festivals 2022

Pressemitteilung

Am kommenden Samstag, den 27. August, verlässt das neue Kreuzfahrtschiff Arvia für die britische Reederei P&O Cruises das überdachte Baudock II (Halle 6) der MEYER WERFT. Das Ausdocken beginnt am Morgen gegen 9:00 Uhr. Anschließend macht der Neubau an der Ausrüstungspier im Werfthafen fest, wo Masten und Schornstein per Kran auf das Schiff gehoben und montiert werden.

Bis zur Emsüberführung im Oktober liegt das Kreuzfahrtschiff im Werfthafen. Die Arvia bildet damit die Kulisse für das NDR2 Papenburg Festival am 2. und 3. September. Bis zur Überführung werden vor allem der Innenausbau an Bord fortgeführt sowie weitere technische Erprobungen und Abnahmen durchgeführt.

Wetter- und/oder produktionsbedingte zeitliche Änderungen beim Ausdocken des Schiffes sind jederzeit möglich.

Die Arvia ist mit über 180.000 BRZ vermessen, 344,5 Meter lang, 42 Meter breit und baugleich zu ihrem Schwesterschiff Iona, das bereits 2020 abgeliefert wurde. Nach ihrer Fertigstellung können rund 5.200 Passagiere an Bord gehen. Ebenso wie die Iona wird auch die Arvia umweltschonend mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben. Dies sorgt für eine deutlich geringere Schadstoffbelastung auf See, da weder Schwefeloxide noch Rußpartikel freigesetzt werden. Damit handelt es sich um die derzeit sauberste Antriebsart in der Schifffahrt. Highlight für die Passagiere an Bord stellt zudem das über drei Decks verglaste Atrium dar, welches eine einzigartige Aussicht auf angefahrene Sehenswürdigkeiten und Städte bieten wird.

Nach dem Ausdocken der Arvia wird das schwimmende Maschinenraummodul (FERU) für die Carnival Jubilee, die Ende 2023 abgeliefert wird, in das dann freie Baudock II manövriert. Dort ist in den vergangenen Monaten bereits der vordere Teil des Kreuzfahrtschiffes in Blockbauweise entstanden. Das FERU wurde bei der NEPTUN WERFT in Rostock gefertigt und ist vor einer Woche nach Papenburg überführt worden.

Text: MEYER WERFT


Update vom 27.8. von der Meyer Werft zur Ausdockung der ARVIA:


Das neue Kreuzfahrtschiff für P&O Cruises – ARVIA (S. 716) hat in den heutigen Morgenstunden bei besten Witterungsverhältnissen auf der MEYER WERFT erfolgreich ausgedockt.

Das Verholen konnte bereits um 8:15 Uhr starten, sodass bereits gegen 10:15 mit dem Festmachen an der Ausrüstungspier begonnen werden konnte.

Die Montage weitere Bauteile, z.B. Schornstein, ist bereits im vollen Gange und weitere Arbeiten beim Innenausbau und Erprobungen folgen in den nächsten Wochen und Monaten bis zur Übergabe im Dezember.

Text: Meyer Werft

MEYER WERFT und P&O Cruises feiern Kiellegung der Arvia

Zeremonie für größtes und umweltfreundlichstes Kreuzfahrtschiff auf dem britischen Markt

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Der Bau des neuesten Mitglieds der Flotte von P&O Cruises hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Das Team der MEYER WERFT hat das Schiff in einer symbolischen Zeremonie auf Kiel gelegt. 

Foto: Meyer Werft

Dabei setzte der 800-Tonnen-Kran der Werft ein 570 Tonnen schweres Bauteil für das Unterwasserschiff der Arvia auf die traditionellen Kiellegungsmünzen. Zum Einsatz kamen dabei Geldstücke aus Barbados, dem künftigen Winter-Heimathafen des Schiffes. Das 184.000 BRZ große Schiff ist ein Schwesterschiff der Iona, die die MEYER WERFT bereits 2020 an die britische Reederei abgeliefert hat. Beide Schiffe gehören dank ihres innovativen LNG-Antriebs zu den umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffen der Welt.

Foto: Meyer Werft

„Heute verbinden wir Tradition und Innovation: Die Kiellegung feiern Schiffbauer schon seit mehr als 2000 Jahren. Auch MEYER WERFT und P&O Cruises sind traditionsreiche Unternehmen mit einer langen Partnerschaft. Gemeinsam legen wir nun schon das zweite innovative Schiff mit LNG-Antrieb für P&O Cruises auf Kiel – das ist derzeit der umweltfreundlichste Brennstoff in der Schifffahrt“, sagte Thomas Weigend, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

Die Arvia wird nun in den kommenden Monaten im größten überdachten Schiffbaudock der Welt auf der MEYER WERFT fertiggestellt und Ende 2022 abgeliefert. Ihre Jungfernfahrt wird die Arvia zu den Kanarischen Inseln unternehmen und während der anschließenden Wintersaison in der Karibik fahren.

Text: PM Meyer Werft

Zweites LNG-Schiff von P&O Cruises – Die Arvia startet im Dezember 2022 zur Jungfernfahrt in Richtung Kanaren – Danach geht’s in die Karibik

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Während sich die internationale Kreuzfahrtbranche derzeit peu à peu vom Corona-bedingten Lockdown erholt und einzelne ausgewählte Seereisen mit reduzierter Passagierzahl und ausgeklügelten Hygieneprotokollen durchführt, blickt P&O Cruises (www.pocruises.de) bereits weit in die Zukunft. 

So entsteht auf der Papenburger Meyer-Werft mit der Arvia aktuell das zweite mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiff der Flotte. Der Kraftstoff sorgt für eine deutlich geringere Umweltbelastung, da bei der Verbrennung weder Schwefeldioxide noch Ruß-Partikel freigesetzt werden.

Das Schwesterschiff der 2020 in Dienst gestellten Iona verfügt über 2.614 Kabinen und ist ebenfalls für 5.200 Passagiere ausgelegt. Vor dem Hintergrund geltender Hygienemaßnahmen in der Nach-Corona-Ära dürfte diese maximale Gästezahl aber bis auf Weiteres nicht ausgeschöpft werden. Es bleibt also noch eine längere Zeit besonders „luftig“ auf der Arvia.

Ein Attribut, das der Sky Dome als Mittelpunkt des Bordlebens ebenfalls für sich in Anspruch nimmt. Das verglaste und über drei Decks reichende Atrium, dessen Kuppel geöffnet werden kann, spiegelt die Weite des Ozeans wider und ermöglicht von nahezu überall eine uneingeschränkte Sicht auf eben diesen.

Wie die Iona ist auch die Arvia als Schiff für die ganze Familie ausgelegt. Der Nachwuchs kann sich insbesondere in der neuen Activity Zone austoben, die auf Deck 19 entstehen wird. Hier erwartet junge und junggebliebene Gäste z.B. ein Hochseilgarten mit zwei unterschiedlichen Routen, auf denen man in 54 Metern über dem Meer balancieren kann. Wer lieber mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt, der amüsiert sich beim Minigolf oder im Splash Valley mit allerlei Wasserspielen.    

Was wäre eine Kreuzfahrt ohne all die kulinarischen Köstlichkeiten an Bord? Neben den klassischen Restaurants zeigt sich auf der Arvia – wie schon beim Schwesterschiff Iona – aber auch ein neues Restaurationskonzept. So versprüht The Quays auf Deck 8 mit seinen unterschiedlichsten Speisenangeboten wahre Streetfood-Atmosphäre. Ob schneller Happen zwischendurch, ein kleiner Mittagssnack oder ein ungezwungenes Abendessen: Hier hat man alle Optionen. Auch was die Küchen dieser Welt angeht. US-Style mit Burger & Co. gibt es ebenso wie asiatische Spezialitäten. Oder aber Fish & Chips, schließlich ist P&O Cruises in England zuhause.                

Erstmals im offiziellen Einsatz ist der jüngste P&O-Spross ab dem 9. Dezember 2022. Die Premierenfahrt führt den 344 Meter langen Cruiser von Southampton aus für 15 Tage in Richtung Kanaren. Anfang Januar 2023 folgt dann die Atlantik-Überfahrt mit Ziel Karibik, dem neuen Einsatzgebiet der Arvia.

Text: PM P&O Cruises

MEYER WERFT beginnt mit dem Bau der Arvia für P&O Cruises

Pressemitteilung

Der Brennstart eines neuen Schiffes für die britische Reederei P&O Cruises ist erfolgt. Das neue Kreuzfahrtschiff wird 2022 fertiggestellt. Der Name des Schiffes wurde nun bekanntgegeben.

Mit dem Brennstart hat die MEYER WERFT den Bau des neuen Kreuzfahrtschiffes Arvia für die britische Reederei P&O Cruises begonnen. Den Namen gab die Reederei vor wenigen Tagen bekannt. Das Schwesterschiff der Iona ist optimal auf die Vorlieben der britischen Passagiere zugeschnitten.

Die Vertreter der Reederei begleiteten diesen Meilenstein per Videoschalte aus Großbritannien. Mit der Arvia erhalten sie 2022 bereits das vierte Kreuzfahrtschiff ihrer Flotte von der MEYER WERFT. 

„Die MEYER WERFT und P&O Cruises verbindet eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns, nun mit dem Bau der Arvia zu beginnen und diese Partnerschaft weiterzuführen.“, sagt Stephan Schmees, Mitglied der Geschäftsleitung Projektmanagement.

Das Schiff mit einer Größe von rund 180.000 BRZ wird vollständig mit dem emissionsarmen Treibstoff LNG betrieben. Wie schon ihr 2020 abgeliefertes Schwesterschiff wird die Arvia mit der 970 Quadratmeter großen Glaskuppel SkyDome ausgestattet sein. 

Weitere Informationen zu den Schiffen und der Reederei finden Sie unter: www.pocruises.co.uk und www.meyerwerft.de

Text: PM Meyer Werft