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Nach Upgrading bei Lloyd Werft: Shirley Robertson tauft zweites Ambassador-Schiff

Das britische Kreuzfahrt-Start-up Ambassador Cruise Line, das im letzten Jahr mit der ersten nach Hamburg führenden Reise ihres am 19. April in Tilbury getauften Flaggschiffes Ambience ex Pacific Dawn (BRZ: 70285) ihren Betrieb aufgenommen und den Einsatz ihres zweiten Schiffes, der Anfang 2022 übernommenen Ambition ex AIDAmira, wegen einer als Zwischenbeschäftigung geschlossenen sechsmonatigen Charter auf Mai dieses Jahres verschoben hatte, hat jetzt den Namen der Taufpatin bekannt gegeben, die diesem Schiff nach einem zuvor bei der Lloyd Werft in Bremerhaven zu absolvierenden Werftaufenthalt seinen bereits an Bug und Heck lesbaren Namen geben soll.


Ambition, Foto: Ambassador Cruise Line

Nachdem Ambassador-CEO Christian Verhounig mit der britischen Leichtathletin Sally Gunnell OBE bereits eine Sportlerin für sein Flaggschiff gewinnen konnte, wird jetzt mit Shirley Robertson OBE erneut eine Sportlerin der ebenfalls unter Bahamas-Flagge in Fahrt gekommenen Ambition ihren Namen geben. Die Taufe soll am 11. Mai 2023 in Newcastle stattfinden. Anschließend wird die Patin für eine Nacht an der ersten Kreuzfahrt ihres Täuflings teilnehmen, die am 12. Mai von Newcastle aus startet, bevor sie in ihrer Heimatstadt Dundee von Bord geht. Dort soll die Ambition ihre erste 14-Nächte-Reise „Hidden Gems of France and Spain“ antreten.


Verleiht dem Schiff offiziell seinen Namen: Shirley Robertson ist die Taufpatin der „Ambition“, Foto: via Ambassador Cruise Line

Shirley Robertson gilt als eines der bekanntesten Gesichter im Segelsport. Sie wurde im Jahr 2000 zum MBE und 2005 zum OBE ernannt und schrieb Geschichte, als sie als erste Britin bei zwei aufeinander folgenden Olympischen Spielen (Sydney 2000 und Athen 2004) eine Goldmedaille gewann. Im Jahr 2000 wurde sie vom Internationalen Segelverband zur Weltseglerin des Jahres ernannt. Sie ist seit vielen Jahren eine Wegbereiterin für Frauen im Segelsport, wurde in die prestigeträchtige schottische Sports Hall of Fame aufgenommen und ist stellvertretende Leutnant des Ortes, den sie jetzt ihr Zuhause nennt: die Isle of Wight. Seit ihrem Rücktritt von internationalen Wettkämpfen hat sich Shirley zu einer der erfolgreichsten Moderatorinnen des Sports entwickelt. Sie ist eine versierte Moderatorin, die auf verschiedenen Kanälen tätig ist. So hat sie bereits das CNN-Segelprogramm Mainsail und die BBC-Berichterstattung über die Olympischen Spiele moderiert. Sie ist eine engagierte Rednerin und beteiligt sich regelmäßig an Diskussionen zu einer Vielzahl von Themen im Segelsport.

„Als Wegbereiterin für Frauen in diesem Sport ist sie nicht nur leidenschaftlich für alles, was mit Segeln zu tun hat, sondern Shirleys Geschichte ist auch eine Inspiration für uns alle. Wir sind davon überzeugt, dass sie eine wunderbare Fürsprecherin für unsere Marke sein wird“, heißt es bei der Reederei, die auf ein authentisches no-fly-Reiseangebot für Bestager über 50 setzt.

Bekanntlich handelt es sich bei dem Schiff um die von der zur amerikanischen Carnival Corporation gehörenden italienischen Costa-Gruppe angekaufte ehemalige AIDAmira, die Mitte Januar letzten Jahres an der mehrheitlich zur italienischen Palumbo-Gruppe gehörenden kroatischen Viktor Lenac-Werft eintraf und für mehr als 20 Mio. Euro überholt wurde, bevor sie ihre sechsmonatige Charter für die schottische Regierung antrat.

Anschlussauftrag für Lloyd Werft

Vor seiner Taufe wird das Schiff am 1. April von Glasgow Kurs auf Bremerhaven nehmen, wo für den gut einwöchigen Aufenthalt bei der Lloyd Werft neben der Dockung und Anpassung an die IMO Tier III-Vorschriften zur Erfüllung anspruchsvoller Umweltverträglichkeitsstandards auch das Ambassador-Markenbranding, neue Livery sowie Upgradingarbeiten im Einrichtungsbereich auf der Arbeitsliste stehen. Damit konnte sich die Werft, die bereits vom 20.12.2022 bis zum 04. Januar 2023 kurzfristig außerplanmässige Arbeiten an den Davids für die Rettungsbote des Ambassador-Flaggschiffes Ambience (BRZ: 70285) erledigt hatte, bereits für einen Anschlussauftrag der Reederei qualifizieren.

Die 216 m lange Ambition (BRZ: 41123), die 1999 von Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire als Mistral erbaut worden war, verfügt über 10 Passagierdecks und kann bis zu 1.200 Gäste in ihren 714 Kabinen unterbringen, von denen 125 über einen Balkon verfügen und 113 Suiten mit bis zu 62 m² Wohnfläche sind. Das nautische und technische Management erfolgt durch die zur Hamburger Schulte-Group gehörende Firma BSM Cruise Services, während der Hotel- und Cateringbereich von der Ambassador Cruise Line selbst wahrgenommen wird. Noch vor ihrer Werftzeit in Bremerhaven wird das Schiff zu seinem ersten Hamburg-Anlauf am 15. März am Cruise Terminal Steinwerder erwartet. JPM

„Ambience“ wieder flott

Nach der kurzfristigen Absage der Weihnachtsreise ist das Kreuzfahrtschiff Ambience im Dezember nach Bremerhaven gekommen. Bei der Lloyd Werft war das 2000-Betten-Schiff über die Feiertage für eine Reparatur ins Dock genommen und repariert worden. An den Davits der Rettungsboote mussten Arbeiten ausgeführt werden.

Die Rettungsboote wurden dabei im gefluteten Dock ausgesetzt, damit die Anlagen an Bord instandgesetzt werden konnten. Die Arbeiten entwickelten sich jedoch zu einem Countdown mit Nervenkitzel.

Zweimal wurde der Abfahrtstermin in Bremerhaven am 3. und 4. Januar kurzfristig um zwölf Stunden verschoben. Am 4. Januar waren die Arbeiten dann aber um 18 Uhr beendet und von der Klassifikationsgesellschaft abgenommen.

Die große Karibikreise von Tilbury sollte am 5. Januar um 17 Uhr starten. Daraus wurde jedoch nichts, da wegen des verspäteten Abfahrtstermins die Ankunft in Tilbury erst am Abend des 5. Januar erfolgen konnte. Nach dem Einschiffen der Passagiere konnte die 42-Nächte-Reise in die Karibik am späten Abend starten.

Foto: Frank Behling

Die Ambience ist eine Legende im Kreuzfahrtmarkt. 1991 wurde das Schiff als Regal Princess für die Reederei Princess Cruises in Dienst gestellt. Zusammen mit dem Schwesterschiff Crown Princess markierte es den Einstieg der italienischen Fincantieri-Werften in den Kreuzfahrtmarkt. Die Ambience ist das aktuell älteste noch fahrende Kreuzfahrtschiff von Fincantieri.

Die Schiffe Crown Princess (Baunummer 5839), Regal Princess (Baunummer 5840) und Costa Classica (Baunummer 5877) markierten 1990 den Einstieg in den Serienbau von Kreuzfahrtschiffen in Monfalcone bei Triest.

Während die Crown Princess nach zahlreichen Wechseln bereits im November 2020 als Karnika in Indien unter die Schneidbrenner kam, konnte die Regal Princess durch die Ambassador Cruise Line 2021 auf dem Weg zur Verschrottung noch gerettet werden. Sie wurde nach einer Modernisierung bei Victor Lenac in Rijeka 2022 wieder in Dienst gestellt.

Das Management der Ambassador Cruise Line stammt zum Teil aus den Reihen der 2020 in der Pandemie aufgelösten Cruise & Maritime Voyages. Sie haben das Unternehmen 2021 für Passagiere mit einer Vorliebe für klassische Schiffe neu gegründet.

Zum Programm gehören auch Reisen ohne Flüge. Die Ambience bietet am 5. Januar deshalb die 42-Tage-Reise von Tilbury bis Jamaika an. Damit füllt das Unternehmen eine Lücke im britischen Reisemarkt.  

Als zweites Schiff soll im Mai die Ambition in Dienst gestellt werden und dann von verschiedenen britischen Häfen starten. Das 1999 als Mistral bei Chantiers de l’Atlantique gebaute Schiff war zuvor als AIDAmira im Einsatz.

Bis zum Dezember 2023 starten alle Ambassador-Reisen von Häfen im Vereinten Königreich. Erst zu den langen Welt- und Winterreisen 2023/2024 kommen mit Amsterdam und Rotterdam auch Einschiffungshäfen auf dem Kontinent hinzu. FB

Bremerhaven-Tourismus im Aufwind

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Prächtige Entwicklung der Saison-Gästezahlen von April bis Oktober

Mit insgesamt 157.679 Ankünften und 297.535 Übernachtungen steht die Tourismus-Saison, die traditionell von April bis Oktober geht, nach zwei Corona-Jahren wieder sehr gut da. Verglichen mit dem Rekordjahr 2019 kann die Saison 2022 als vielversprechend für das nächste Jahr bewertet werden: 2019 verzeichnete die Stadt von April bis Oktober insgesamt 174.908 Ankünfte und 322.645 Übernachtungen. „Es geht in die richtige Richtung!“, freut sich Dr. Ralf Meyer als Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH bei der Analyse der jetzt vorliegenden Tourismuszahlen. „Vermutlich sind viele Tagesgäste, die uns in den Coronajahren 2020 und 2021 als Tagesgäste aufgesucht haben, in diesem Jahr zu Übernachtungsgästen geworden“, erklärt Dr. Ralf Meyer die positive Entwicklung. „Bremerhavens Attraktionen wie Klimahaus, Auswandererhaus und Zoo am Meer, die zahlreichen Möglichkeiten, die Stadt vom Wasser aus zu erleben, aber auch die spannenden Touren mit Gästeführer:in durch die Havenwelten und den Fischereihafen überzeugen einfach.“

Auch der Reiseverkehr aus dem Ausland erholte sich in den letzten Monaten wieder: Gezählt wurden 31.899 Übernachtungen bei 14.876 Ankünften. Die größten Reisegruppen stellen erneut wieder die Niederlande und Dänemark. Zum Vergleich: 2019 gab es in der Saison 17.304 Ankünfte und 33.760 Übernachtungen von Gästen aus der ganzen Welt.

Den größten Anteil am touristischen Aufschwung trägt die Hotellerie der Stadt. 19 Hotels führt das Statistische Landesamt Bremen in seinen Monatsberichten auf, 2658 Betten umfasst das Angebot. 147.186 Ankünfte verzeichnen die Herbergen zwischen April und Oktober, 275.891 Übernachtungen stehen in den Büchern. Bester Monat ist der August 2022, der allein 23.930 Ankünfte (plus 7.7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) aufweist.

Die „Maritimen Tage“ als größtes Hafenfest an der Nordseeküste mit 420.000 Besuchern, die Fischparty im Schaufenster Fischereihafen, das bestens besuchte Drachenfestival im Mai, sehr gut gebuchte Touren wie „Schiffe kieken“ oder die „Fisch-Happen-Tour“ und neue Angebote wie eine RIB-Tour von zwei Anbietern sowie die mehrmals in der Woche angebotenen Schiffstörns mit dem liebevoll gepflegten Plattbodenschiff „Adler von Krautsand“ haben Bremerhaven zu einem spannenden Reiseziel in 2022 gemacht. Endlich konnte auch das „International Multihull Meeting“ stattfinden, das Treffen der Katamarane, Trimarane und Auslegerboote. Mit dem „Niedersachsencamp“ und weiteren Tagungen wurde auch das MICE-Geschäft wiederbelebt.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

Weihnachts-Programm für die ganze Familie

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Weihnachtsmarkt und Hafenpassage locken dieses Wochenende Groß und Klein

Die zauberhaften Märchenkästen im Schaufenster bei ehemals Saturn erfreuen die Besucher:innen des Weihnachtsmarktes ganz besonders
Copyright: Tanja Mehl / Erlebnis Bremerhaven GmbH

Mittlerweile hat der Winter die Stadt fest im Griff, auch am Wochenende soll es kalt bleiben. Umso angenehmer, dass der Bremerhavener Weihnachtsmarkt mit seinem Budenzauber und dem Lichterglanz, den warmen Getränken, dem gastronomischen Angebot sowie dem Extra-Programm mindestens mentale Wärme spendet. „Bislang hat der Weihnachtsmarkt seine Aufgabe voll erfüllt, den Menschen Lebensfreude zu schenken. Da diese in großer Anzahl in die Innenstadt kommen, profitiert auch das Weihnachtsgeschäft der Händler:innen jenseits des Budenzaubers,“ freut sich Dr. Ralf Meyer, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Auch für die nächsten Tage hat die Erlebnis Bremerhaven GmbH neue Extras organisiert, diesmal sogar ein Indoor-Familienprogramm. Manche Programmpunkte sind an diesem Wochenende zum letzten Mal erlebbar.

Schminken für die Kleinen

Erneut wird das beliebte Kinderschminken auf dem Weihnachtsmarkt angeboten: Am Freitag von 14 bis 18 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 18 Uhr stehen die Schminktische im beheizten Weihnachtshaus vor der Großen Kirche. Das Angebot ist kostenlos.

Rudelsingen vor der Großen Kirche

Am Freitag, 16.2., formiert sich Bremerhavens vermutlich größter Open-Air-Chor auf dem Weihnachtsmarkt: Um 18 Uhr treffen sich alle Sangesfreund:innen vor der hübsch angeleuchteten Großen Kirche, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen und sich in angenehme Fest-Stimmung zu bringen. Das Angebot ist kostenfrei.

Familienprogramm in der Hafenpassage

Nachdem schon vier Tannenbäume weihnachtlichen Glanz in die Hafenpassage gebracht haben, gibt es an diesem Samstag von 11 bis 18 Uhr allerlei Programm. So können die Kleinen sich am Glücksrad versuchen, sich für die Aufnahmen in einer Foto Box verkleiden, am betreuten Basteltisch Weihnachtskugeln bemalen oder Weihnachtsschmuck basteln und ganz kuschelig einer Vorleserin lauschen. Selbstgeschriebene Grüße gehen über den aufgestellten Briefkasten an das Weihnachtspostamt in Himmelpforten. Die Phänomenta bietet mehrere Mitmachaktionen an und ein Musikprogramm wird es auch geben. Alles kann kostenfrei erlebt werden.

Großzügiger Weihnachtsmann

Für Samstag und Sonntag wird sich auch der Weihnachtsmann im Budenzauber und Lichterglanz aufhalten. Von jeweils 15 bis 18 Uhr verteilt er auf dem Theodor-Heuss-Platz an die Kinder Mandarinen und Nüsse.

Liebevoll Gefertigtes in der „Kleinen Weihnachtswelt“ am Wochenende

Wer noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist, wird sicher bei den Aussteller:innen der „Kleinen Weihnachtswelt“ auf dem Theodor-Heuss-Platz fündig. Die 13 Anbieter offerieren allerlei Schönes, vor allem aber Handgefertigtes wie die Verkaufsbude von „feinKram“, hinter der sich fünf fleißige Frauen aus dem Landkreis verbergen, die handgemachte Deko- und Geschenkartikel anbieten. Nur an diesem Wochenende dabei ist Siegfried Handel mit Drechselarbeiten aus Holz, sowie die Firma Stilix aus Bremen. An deren Stand sind außergewöhnliche Objekte aus farbigem Glas und Edelstahl zu finden, die in ihrer Werkstatt entworfen und gefertigt werden.

Die „Kleine Weihnachtswelt“ ist an diesem Freitag von 15 bis 20 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntagabend schließt sie dann für dieses Jahr allerdings ihre Türen.

Weihnachtskonzert mit dem Blancke-Trio

Zum Mitsingen regt auch das beliebte Bremerhavener Blancke-Trio in seinem Advents-Konzert am Sonntag, 18. Dezember, an. Plattdeutsche Lieder gehören selbstverständlich mit zum Programm. Das Konzert startet um 18 Uhr in der Großen Kirche und ist kostenfrei. 

Weihnachtsensemble des sinfonischen Blasorchesters Wehdel

Das Kleine Weihnachtsensemble des sinfonisches Blasorchester Wehdel erfreute schon an mehreren Tagen die Weihnachtsmarktbesucher. Die acht Musiker:innen stehen wieder am 21. Dezember von 18 bis 19 Uhr auf dem Kirchplatz und von 19.30 bis 20.30 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz. 

Weihnachtswerft bringt nochmal Livemusik

In der Weihnachtswerft wird an diesem Wochenende zum letzten Mal in diesem Jahr das bisherige Programm gegeben: Am Freitag treten von 17.30 bis 20.30 Uhr die „Christmas Drags“ mit einer verrückten Travestie-Show auf, am Samstag gibt es von 17.30 bis 20.30 Uhr die musikalische Show „Weihnachten mit Hein & Lale“. Und die maritime Weihnacht des Shantychor Dorum geht am Sonntag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr über die Bühne.

In der Irish Corner ist Musik

Folkmusik wird in der Irish Corner hinter der Großen Kirche auch an diesem Wochenende wieder von 17 bis 21 Uhr angeboten. Am Freitag und Samstag bringen Jens Eschke und Stefan Schuhmann klassische Irish Folk Songs. Dieser Musikrichtung hat sich auch Thorsten Bülow verpflichtet, der Songwriter, Banjospieler, Gitarrist und Sänger aus Bremerhaven. Er spielt am Sonntag auf.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

MEYER WERFT: Arvia an P&O Cruises abgeliefert

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Neues Kreuzfahrtschiff für P&O Cruises nimmt Dienst auf

Die MEYER WERFT hat heute mit der Ablieferung der Arvia an die britische Reederei P&O Cruises ein weiteres Schiff an einen Kunden übergeben. Das Schwesterschiff der 2020 gefertigten Iona verfügt ebenfalls über einen emissionsarmen LNG-Antrieb und ist damit für die Zukunft gerüstet. Trotz globaler Herausforderungen konnte die Papenburger Werft somit in diesem Jahr zwei Kreuzfahrtschiffe erfolgreich abliefern.


Fotos: via Meyer Werft


„Die aktuell angespannte globale Situation, mit Lieferengpässen und Materialknappheit, stellt den Bau so komplexer Kreuzfahrtschiffe vor Herausforderungen. Doch aufgrund der Teamleistung konnten wir diese Hürden überwinden und heute wieder ein Schiff übergeben, dass den hohen MEYER-Standards gerecht wird. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement bedanken“, sagt Geschäftsführer Jan Meyer.

Paul Ludlow, Präsident von P&O Cruises, und Jan Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT, bei der Ablieferung der Arvia. Foto: Ingrid Fiebak

Die Arvia wird, ebenso wie die baugleiche Iona, mit verflüssigtem Erdgas (LNG) angetrieben – einem der saubersten derzeit verfügbaren Treibstoffe in der Schifffahrt. Neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes kann damit der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub nahezu vollständig, und Schwefeloxide komplett vermieden werden.  Das neue Kreuzfahrtschiff von P&O Cruises ist somit zukunftssicher aufgestellt und kann perspektivisch mit grünem regenerativen LNG sogar klimaneutral betrieben werden. Alle Kreuzfahrtschiffe im aktuellen Auftragsbuch der MEYER WERFT verfügen über dieses emissionsarme Antriebssystem.

Rund 5.200 Passagiere können mit der Arvia auf große Fahrt gehen. Das Schiff verfügt über 2.659 Kabinen und bietet den Gästen ein umfangreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm. Ein Publikumsmagnet wird der SkyDome darstellen, ein Entertainment-Bereich mit Pool, dessen Glaskuppel für die geplanten wärmeren Fahrtgebiete geöffnet werden kann. Pro Element, das sich öffnen lässt, sind 84 Glasscheiben verbaut – ein architektonisches Highlight.

„Die beiden Projektteams der Werft und der Reederei, die vielen Zulieferer sowie die Klassifikationsgesellschaft haben unter extrem schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Kim Olin, Projektleiter des Schiffs.

Bis 2025 arbeitet die MEYER WERFT an sechs weiteren innovativen Kreuzfahrtschiffen und verstärkt dafür aktuell ihre Mannschaft mit weiteren Spezialisten. Alle Stellenangebote finden Sie unter www.meyercareer.com.

Text: PM Meyer Werft

„Arvia“-Übergabe heute in Bremerhaven

An der Stromkaje in Bremerhaven soll heute (15.12.) in den Mittagsstunden die ursprünglich für den 1. Dezember geplante und zunächst auf den 9. Dezember verschobene Übergabe des jüngsten Neubaus der Papenburger Meyer Werft, der als Bau-Nr. S.716 fertiggestellten Arvia, an die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende britische Kreuzfahrtreederei P &O Cruises erfolgen. Dazu hatte der Ende August ausgedockte und im Oktober emsabwärts zur Erprobung in die Nordsee überführte Neubau gestern Abend seinen niederländischen Endausrüstungshafen Eemshaven verlassen. Die mit Pandemieauswirkungen, Lieferketten-Problemen und Materialengpässen begründete Verschiebung der mit der Zahlung der restlichen Baupreisrate verbundene Übergabe erfolgte in enger Abstimmung mit den Auftraggebern.

Foto: Meyer Werft

Im Anschluss an die Übergabe soll das Schiff Kurs auf Southampton nehmen, wo am 23. Dezember die Weihnachtsreise des unter britischer Flagge in Fahrt kommenden Neubaus beginnt.

Die für bis zu 5200 Passagiere aus gelegte Arvia ist mit über 180.000 BRZ vermessen, 344,5 Meter lang, 42 Meter breit und baugleich zu ihrem Schwesterschiff Iona, das bereits 2020 abgeliefert wurde. Ebenso wie die Iona wird auch die Arvia umweltschonend mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben Highlight für die Passagiere an Bord stellt zudem das über drei Decks verglaste Atrium dar. JPM

Pressemitteilung der MEYER WERFT zur Übergabe: MEYER WERFT: Arvia an P&O Cruises abgeliefert

Bremerhaven ist das Sehnsuchtsziel Meer

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Bremerhaven Tourismus macht mit neuer Imagekampagne auf sich aufmerksam

Mit einer Imagekampagne rund um den frischen Slogan „hier ist das meer los“ geht Bremerhaven ab sofort in der Tourismuswerbung neue Wege. Nicht Produkte, sondern Emotionen stehen im Zentrum der Werbekampagne. Die sechs Motive sollen als Großplakate und Anzeigen aber auch als Film neugierig auf Bremerhaven machen. „Die Kampagne ist Bestandteil des Aktionsprogramms Tourismus, das in seinem Umfang und bei dem eingesetzten Investment von 2,5 Millionen Euro zeigt, wie tatkräftig und mutig Magistrat und Politik die Tourismusbranche in Bremerhaven unterstützen“, bekräftigt Oberbürgermeister Melf Grantz das Vorhaben. „Die Kampagne hat drei Ziele: Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit. Durch die Pandemie stehen innerdeutsche Ziele mehr denn je im Wettbewerb und wir wollen unsere Stärken so intensiv wie nie zuvor in die Quellgebiete bringen“, bringt es Dr. Ralf Meyer auf den Punkt. Die Erlebnis Bremerhaven GmbH hat die Kampagne gemeinsam mit der Werbeagentur Klemm aus Bremen entwickelt.


Video: Youtube/Erlebnis Bremerhaven GmbH

Ein lachender Mann im Ringelshirt mit Fischbrötchen in der Hand, eine lächelnde Frau in blauer Hose auf einem Poller sitzend – die abgebildeten Personen zeigen maritimes Flair in Bremerhavener Umgebung. So sind im Hintergrund zum Beispiel das Schaufenster Fischereihafen, die „Schulschiff Deutschland“ oder die Einkaufsmeile „Bürger“ auszumachen. „Die sympathischen Personen selbst dienen dem potenziellen Gast als Identifikationsfiguren und sind zugleich ein Abbild Bremerhavens mit seinen mehr als 130 hier lebenden Nationen“, stellt Dr. Ralf Meyer bei der öffentlichen Vorstellung der Imagekampagne heraus. Der Slogan „hier ist das meer los“ verdeutlicht die Lage Bremerhavens an der Nordsee und lädt diese zudem emotional als Sehnsuchtsort auf.

Die sechs Motive nehmen einerseits die Profilthemen Hafenerlebnis, Fischerlebnis sowie die Wissens- und Erlebniswelten des seit 2018 geltenden Tourismuskonzeptes auf. Andererseits erweitern sie diese durch die Themen Kreuzfahrt, Shopping und maritime Events noch. Dieses Vorgehen sowie die gesamte Kampagne fand sowohl beim Stadtmarketingbeirat als auch beim Arbeitskreis Havenwelten-Marketing uneingeschränkte Zustimmung.

Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass der Tourismus eine außerordentlich wichtige Querschnittsbranche für Bremerhaven ist, die in den letzten drei Jahren in besonderem Maße unter der Pandemie und ihren Auswirkungen gelitten hat. Dank der Imagekampagne wird Bremerhaven in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen aber auch in Hamburg und Hessen noch sichtbarer als bisher werden. „Wir verknüpfen damit die Hoffnung, dass sich sowohl bisherige als auch neue Fans zu einem Aufenthalt in unserer spannenden Stadt inspirieren lassen“, so Oberbürgermeister Melf Grantz.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

Bauboom beim Landstrom

Auf einmal geht es alles ganz schnell. Beim Landstrom ist im Hamburger Hafen ein echter Bauboom ausgebrochen. Gleich an mehreren Stellen im Hafen wird an der notwendigen Infrastruktur gearbeitet. In Waltershof und Altenwerder entstehen Landstromanlagen für Containerschiffe. In Steinwerder am größten Kreuzfahrtterminal der Stadt wird auch an mehreren Stellen gearbeitet.

Bis Mitte 2023 soll die Infrastruktur für die Versorgung der Schiffe mit Landstrom an den Terminals geschaffen werden.

„Wir wollen für unsere Schiffe Landstrom. Die MSC Virtuosa ist für die Annahme von Landstrom ausgerüstet“, sagte Christian Hein, Geschäftsführer von MSC Kreuzfahrten in Deutschland.

Die 333 Meter lange MSC Virtuosa hatte am 8. November in Hamburg ihren Erstanlauf. In diesem Winter wird das Schiff regelmäßig die Hansestadt anlaufen. Wenn in der nächsten Wintersaison die MSC Euribia kommt, gibt es in Steinwerder eine Landstromanlage.




Die Hamburg Port Authority lässt gerade den Aushub für das Fundament der Anlage in Steinwerder machen. Dort sollen dann je nach Liegeplatz 6,6 oder 11 KV geliefert werden können. Die Abgabeleistung wurde mit 16 Megawatt so konzipiert, dass auch Schiffe wie die Queen Mary 2 während der Liegezeit versorgt werden.

Die Kabel sind verlegt und das Fundament soll bis zum Frühjahr stehen. Derzeit sind die Arbeiten vom Schiff aus gut erkennbar, da sie direkt vor dem Liegeplatz erfolgen.

Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe sind in diesen Monaten auch in Bremerhaven und Kiel im Bau. Bremerhaven bekommt acht Anlagen, darunter auch eine am Cruiseterminal Columbuskaje. In Kiel werden zwei Anlagen im Ostuferhafen gebaut. Sie sollen dort auch die Schiffe von MSC Cruises sowie die Fähren von DFDS mit Ökostrom versorgen.

„Mit den Investitionen in diese Technologien ist die Kreuzfahrt heute Vorreiter bei der Nachhaltigkeit“, so Helge Grammerstorf, Deutschland-Chef des Branchenverbandes CLIA. Alle Neubauten verfügen heute über Landstrom-Anschlüsse.

Damit bekommen fast gleichzeitig alle großen deutschen Seehäfen neue Anlagen. In Warnemünde war 2022 ebenfalls eine Anlage am Kreuzfahrtterminal eingeweiht worden.

Das Investitionsvolumen der deutschen Seehäfen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Bis Ende des nächsten Jahres könnte es in deutschen Häfen dann über 20 betriebsbereite Landstromanlagen für große Seeschiffe geben. Damit hätte Deutschland auf diesem Gebiet die Führung in Europa. Nach und nach folgen aber auch Handelsschiffsreedereien dem Vorbild der großen Container- und Kreuzfahrreedereien. Dabei werden mobile Anschlusslösungen für Schiffe genutzt. FB

Niedersachsencamp in Bremerhaven!

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Ende November Fachaustausch zu Nachhaltigem Städtetourismus

Zu seiner fünften Auflage hat sich das Niedersachsencamp eine ganz besondere Location ausgesucht: Bremerhaven. Als Mitglied in der Städtekooperation „aboutcities“, einem Zusammenschluss im Städtetourismus von 17 niedersächsischen Städten und Bremerhaven, die als Impulsgeberin das Niedersachsencamp anbietet, ist dies auch Ländergrenzen-überschreitend möglich. Und so treffen sich vom 28. bis 30. November Touristiker:innen aus  Niedersachsen aber auch aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zum fachlichen Austausch mit der Fokussierung auf das Thema „Städtetourismus Nachhaltig gedacht“. Die dreitägige, kostenfreie Veranstaltung bietet sowohl thematisch festgelegt Workshops als auch offene Barcamp-Sessions. „Wir freuen uns sehr, den niedersächsischen Touristiker:innen  zu zeigen, wie sehr Bremerhaven mit herausragenden Tourismusattraktionen wie dem Klimahaus und dem Deutschen Auswandererhaus punktet, wie wir unsere Kernkompetenzen – Fisch und Häfen – auf eine interessante  Weise erlebbar machen, dass wir mit Recht für die Aktivitäten im Bereich Barrierefreiheit ausgezeichnet wurden und auch im MICE-Bereich prima aufgestellt sind. Kurz: Bremerhaven ist der ideale Ort, um sich über Nachhaltigen Tourismus und andere zukunftsweisende Themen auszutauschen“, heißt Dr. Ralf Meyer, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, die Tourismusexpert:innen willkommen. Die Erlebnis Bremerhaven GmbH ist Geschäftsstelle der niedersächsischen Städtekooperation „aboutcities“ und organisiert das diesjährige Niedersachsencamp. Akteure der Tourismuswirtschaft in und um Bremerhaven können sich noch bis zum 13. November unter www.niedersachsencamp.de anmelden. In den Sozialen Medien ist das Niedersachsencamp unter #ndsc22 zu finden.

Nach einer digitalen Version 2020 und der coronabedingten Absage 2021 findet das Niedersachsencamp in seiner fünften Auflage erstmals wieder in Präsenz statt. Erwartet werden bis zu 150 Teilnehmende, die sowohl touristische Leistungsträger als auch die Hotellerie und Gastronomie, Kultureinrichtungen, Agenturen, Intermediäre und Destinationen vertreten. Eingeladen sind auch Blogger:innen, Forscher:innen und Studierende.

Festgelegte Workshops werden unter anderem von Robert Wenzel und Thorsten Glaß von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH, Tim Oberdiek (Atlantic Hotel Sail City) und Christian von Rumohr (The Liberty Bremerhaven) und dem ausgewiesenen Kreuzfahrtexperten und Rektor der Hochschule Bremerhaven, Professor Dr. Alexander Papathanassis, angeboten.

Den Workshops und Sessions am zweiten und dritten Tag ist ein touristisches Vorprogramm vorgeschoben, das die Fahrt mit dem Hafenbus in die Welthäfen Bremerhavens sowie exklusive Führungen durch das Klimahaus und das Auswandererhaus umfasst. 

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

„Science goes Public!“ hebt einen Wissensschatz

Wissenschaftler des Deutschen Schifffahrtsmuseums stellt Meereskarten vor

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Zu einem spannenden Ausflug in die Vergangenheit und auf die Meere lädt für Donnerstag, 3. November, der nächste Vortrag von „Science goes Public!“ ein. Dr. Frederic Theis, Spezialist für historische Schifffahrt, Navigation und Globalisierung am Deutschen Schifffahrtsmuseum, referiert über „Seefahrt und Weltwissen. Kartographien der Meere“. Der auch für Laien verständliche Vortrag findet um 20.30 Uhr im „Kapovaz“ statt, Bürgermeister-Smidt-Straße 147. Der Vortrag ist kostenfrei. Im Anschluss kann das Gespräch mit dem Wissenschaftler gesucht werden.

Der Kurator der vergangenen Sonderausstellung „Karten Wissen Meer“ am Schifffahrtsmuseum bringt in seinem Vortrag Karten als Wissensschatz näher. So zeigt Dr. Frederic Theis zahlreiche historische Karten, die verdeutlichen, welches Wissen unsere Vorfahren von Meeren und Landmassen hatten. Zur Navigation genutzte Seekarten werden dann ebenso vorgestellt wie Weltmeereskarten, in denen Verkehrswege über die Ozeane abgebildet sind.

Das Konzept von „Science goes Public!“ ist so einfach wie erfolgreich: Spannende Wissenschaftler:innen aus namhaften Instituten präsentieren ihre Forschungsergebnisse in launigen Vorträgen für Kneipengänger:innen. Die Herbstreihe 2022 läuft noch bis zum 17. November. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen, die jeweils donnerstags um 20.30 Uhr starten, ist frei. Es gelten die Corona-Regeln des jeweiligen Veranstaltungsortes. Nähere Informationen zum Programm gibt es unter www.sciencegoespublic.de. In den sozialen Netzwerken ist die Reihe unter #ScienceGoesPublic zu finden.

Veranstalterin der Vortragsreihe ist in Bremerhaven die Erlebnis Bremerhaven GmbH im Auftrag der „Pier der Wissenschaft“. Parallel findet die Reihe auch in Bremen statt.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven