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Erstes AIDA Cruises-Schiff mit Biokraftstoff  bebunkert

Die in Rostock ansässige Reederei AIDA Cruises hat erstmals ein Schiff ihrer Flotte mit einem Biokraftstoff-Gemisch bebunkert. Wie die deutsche Zweigniederlassung der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden italienischen Costa-Gruppe mitteilt, wurde ihr 125572-BRZ-Kreuzfahrtschiff AIDAprima am Donnerstag als erstes großes Kreuzfahrtschiff während seiner Liegezeit in Rotterdam mit einer Mischung aus marinem Biokraftstoff, der zu 100 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen wie beispielsweise Altspeiseöl hergestellt wird, und Marinegasöl (MGO) beliefert. Kooperationspartner ist der niederländische Biokraftstoffpionier GoodFuels. 

Die im März 2016 mit einjähriger Verspätung von der japanischen Werft Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki abgelieferte AIDAprima ist aktuell auf siebentägigen Rundreisen zu den Metropolen Westeuropas und nach Norwegen ab/bis Hamburg unterwegs. 

Das aktuelle Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein in der Dekarbonisierungsstrategie der Reederei dar, die mit der im Dezember 2018 von der Papenburger Meyer Werft abgelieferten AIDAnova (BRZ: 183858) bereits das  weltweit erste vollständig mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff der Welt unter italienischer Flagge in Dienst gestellt hatte. 

Neben dem Einsatz von Biokraftstoffen beinhaltet dies u.a. den Einbau der ersten Brennstoffzelle an Bord der AIDAnova sowie die Inbetriebnahme des aktuell größten Batteriespeichersystems in der Kreuzschifffahrt mit einer Leistung von 10 Megawattstunden an Bord von AIDAprima. Darüber hinaus setzt AIDA Cruises auf den Ausbau und die verstärkte Nutzung von Landstrom während der Hafenliegezeit.

Foto: Jens Meyer

„Wir untersuchen weiterhin aktiv alle Möglichkeiten, unsere Flotte zu dekarbonisieren und gleichzeitig die Effizienz im Einklang mit den internationalen Zielen zur Reduzierung der Kohlenstoffintensität voranzubringen. Mit dem erfolgreichen Start der Biokraftstoffnutzung haben wir bewiesen, dass eine schrittweise Dekarbonisierung auch auf bereits in Dienst befindlichen Schiffen möglich ist.“, betont  AIDA Cruises-Präsident Felix Eichhorn. Wichtige Voraussetzung, damit man diese auch nutzen könne, sei die breite Verfügbarkeit auf industriellem Niveau und zu marktfähigen Preisen.

Für Dirk Kronemeijer, CEO von GoodFuels, zeigt diese erste Bebunkerung mit Biokraftstoff in Zusammenarbeit mit AIDA Cruises, dass „unsere nachhaltigen Biokraftstoffe eine sichere, technisch machbare und praktische Option sind, um die Emissionen von Passagierschiffen drastisch zu reduzieren“. 

Da die Auswirkungen des Klimawandels in vielen Teilen der Welt akut zu spüren sind, sei es jetzt an der Zeit zu handeln. Biokraftstoffe seien eine der wenigen Möglichkeiten, die schon heute etwas bewirken können. Die zertifizierten Biokraftstoffe von GoodFuels seien praktisch frei von Schwefeloxiden und böten eine CO2-Reduzierung von 80 bis 90 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen. Sie seien funktional gleichwertig mit aus Erdöl gewonnenen Treibstoffen und könnten in bereits installierten Schiffsmotoren ohne Änderungen am Motor oder an der Kraftstoffinfrastruktur genutzt werden. Vor  dem jetzt erfolgten ersten Einsatz im laufenden Schiffsbetrieb hatte AIDA Cruises gemeinsam mit Forschungspartnern an der Universität Rostock den Einsatz von regenerierten Biokraftstoffen in Schiffsdieselmotoren getestet. Die Zusammenarbeit mit GoodFuels will die Rostocker Reederei nunmehr langfristig ausgestalten.  JPM

Überholung in Hamburg statt Belfast

Aurora“ nach „Rasieren und Haareschneiden“ ausgedockt

Sie ist das dienstälteste Kreuzfahrtschiff der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsreederei P&O Cruises und das erste Schiff ihrer Flotte, das 2014 in Hamburg das neue Rumpf-Logo – eine stilisierte britische Flagge im Bugbereich – erhalten hatte. Die 2000 von der Papenburger Meyer Werft erbaute Aurora hat nach dem Ausschwimmen aus dem zuvor gefluteten Schwimmdock 11 der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss am Dienstagmorgen Kurs auf Southampton genommen.

Dort beginnt am 8. Juli eine am 24. Juli dort auch endende Rundreise über Dänemark, Schweden und Finnland, auf der das in Hamilton auf den Bermudas beheimatete Schiff am 20. Juli auch in Warnemünde festmachen wird.

Ursprünglich sollte die Aurora, die bereits 2014 von B+V in Hamburg im Rahmen eines 33-Mio.-Euro-Umbau-Auftrages u.a. mit Scrubbern zur Abgasreinigung nachgerüstet worden war, vom 9. bis 23. Juni bei der Belfaster Werft Harland & Wolff diese turnusmäßigen Dockungs- und Wartungsaufgaben erledigen, was jedoch aus nicht erläuterten Gründen abgesagt wurde.

Stattdessen wurde die bei einer Länge von 270 m, einer Breite von 32,20 m und einem Tiefgang von 7,89 m mit 76152 BRZ vermessene Aurora an die Elbe umdisponiert, wo bei B+V ab 14. Juni das umfangreiche Lastenheft u.a. mit Konservierungs- und Überholungsarbeiten abgearbeitet wurde.

Foto: Jens Meyer

Das für 1874 Gäste in 962 Kabinen ausgelegte Schiff, das bevorzugt auf Routen in Europa oder für lange Weltreisen zum Einsatz kommt, war 2019 von einer Werft in Brest auf das Adults Only Konzept umgestellt worden. Dabei wurden die Bereiche auf Deck 8, in denen sich früher die Kinderclubs befanden, in 28 zusätzliche Kabinen umgewandelt und einige öffentliche Bereiche umgestaltet bzw. modernisiert.

Zehn der 14 Decks des mit bis zu 850 Crewmitgliedern besetzten Schiffes, das u.a. über einen Wasserfall im dreistöckigen Atrium verfügt, sind für die Passagiere zugänglich. Für sie gibt es neben acht Restaurants und Snackbars sowie acht Bars und Lounges insgesamt 288 Innenkabinen zwischen 14 und 16 qm sowie 674 Außenkabinen. 406 der Außenkabinen verfügen über einen Balkon. Die Balkonkabinen verfügen zwischen 20 und 23 qm, die drei Suitentypen bieten 35 bis 87 qm Fläche. Als eine der ersten Reedereien bietet P&O Cruises komfortable Einzelkabinen von 14 qm mit Balkon an.

Der dieselelektrische Antrieb besteht aus vier MAN B&W-Dieseln des Typs 14V48/60 von je 14 700 kW, die auf vier ABB-Generatoren arbeiten. Sie liefern u.a. die Energie für die beiden elektrischen Antriebsmotoren, die ihre Leistung von zusammen 40 000 kW auf zwei Festpropeller abgeben. Damit soll das u.a. mit drei Bugstrahlern und einem Querstrahler im Heck von je 1500 kW ausgerüstete Schiff eine Geschwindigkeit von 24 kn erreichen. JPM

Neue Studie: 6,5 Millionen Deutschen wollen auf Kreuzfahrt

  • 6,5 Millionen Deutsche träumen von einer Kreuzfahrt in den kommenden zwölf Monaten
  • Inflationsängste bremsen mehr als die Corona-Situation

Pressemitteilung

 31 Millionen Menschen in Deutschland fragen sich in diesen Tagen, wie und wo sie den Sommerurlaub verbringen? Weitere 18 Millionen haben sich bereits entschieden, und 4,5 Millionen Personen geben an, keine Entscheidung treffen zu müssen, da sie immer an denselben Ort verreisen. Größte Überraschung einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitutes Human Highway (humanhighway.it) für die Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, zu der auch Costa Kreuzfahrten in Deutschland zählt: 6,5 Millionen Deutsche träumen davon, in den kommenden zwölf Monaten auf Kreuzfahrt zu gehen.

Dieses ist das Ergebnis einer groß angelegten Befragung in sechs europäischen Ländern in den vergangenen Wochen. Allein in Deutschland wurden 1029 Personen über 18 Jahren befragt. Sommerurlaub ist dabei ein Synonym für Entspannung (55 Prozent), Meer und Strand (52 und 44 Prozent), gutes Essen, Entdeckungen und Abenteuer (16 und 18 Prozent) sowie Freundschaft (13 Prozent).

Neben der Entspannung, die auch als „Nichtstun“ bezeichnet und von 50 Prozent der Deutschen geschätzt wird, gehören zu den Wünschen für einen idealen Urlaub auch gutes Essen (52 Prozent), der Besuch von Kunst- und Kulturstätten (31 Prozent), ein All-inclusive-Modell für unbeschwerte Tage (38 Prozent) sowie das richtige Gleichgewicht zwischen Geselligkeit und Rückzug für Ruhephasen (41 Prozent).

Auf die Hauptbestandteile des idealen Urlaubs folgen eine Reihe von Zusatzaspekte, die vergleichsweise weniger stark empfunden werden: neue Leute kennenlernen, die Nähe zu Clubs oder Bars (insbesondere bei den unter 35-Jährigen) und schließlich ein Service, der tägliche Aktivitäten vorschlägt und organisiert. Eine Option, die mit zunehmendem Alter immer mehr geschätzt wird. Diese sekundären Aspekte des Urlaubs gewinnen bei einer Gesamtbetrachtung an Bedeutung, da sie 56 Prozent der gesamten Untersuchungsstichprobe, d. h. 37 Millionen Menschen, betreffen. 

Corona schränkt Reiseplanungen weniger ein

In einem zweiten Teil der Befragung wurde den 1029 Befragten mitgeteilt, dass die für ihren Urlaub angegebenen Wünsche ideal durch eine Kreuzfahrt erfüllt würden. Die häufigste Reaktion auf diese Aussage war, eine Kreuzfahrt zu buchen (24,7 Prozent), gefolgt von Überraschung bzw. Ungläubigkeit (20 Prozent), Neugier (19 Prozent) und dem Wunsch, sich konkreter zu informieren (15 Prozent). 11,1 Prozent gaben an, dass sie es bereits wussten, dass eine Kreuzfahrt der ideale Urlaub für sie sei. Die Häufigkeit dieser Fälle ist bei denjenigen, die angeben, bereits eine Kreuzfahrt gemacht zu haben, dreimal so hoch und bestätigt ihre Zufriedenheit mit dieser Urlaubsform.

Kreuzfahrt: Gute Möglichkeit, Aktivitäten auf See und an Land zu kombinieren

6,5 Millionen Deutsche erwägen, in den nächsten 12 Monaten eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Sie sehen darin die Möglichkeit, Aktivitäten auf See und an Land zu kombinieren, neue Städte zu erkunden und aus dem Alltag auszusteigen.

Diejenigen, die eine Kreuzfahrt nicht in Betracht ziehen, sind 42 Prozent der deutschen Bevölkerung und geben als Hauptgründe an, dass sie sich nicht in die Situation hineinversetzen können und nicht glauben, dass eine Kreuzfahrt ihre Urlaubs- und Erholungsbedürfnisse befriedigen könne.

Eine Reihe aktueller Themen steht einer Urlaubsplanung entgegen: Mehr noch als die Corona-bedingten Einschränkungen oder der Krieg in der Ukraine, die für 15 Prozent der Bevölkerung ein starkes Hindernis für einen Urlaub darstellt, ist es die Angst vor einer Inflation (31 Prozent), die die Deutschen in ihrer Planung am meisten bremst. 

Angst vor einer Rezession in Deutschland vergleichsweise geringer 

Insgesamt  ist die Einschätzung unter den in Deutschland befragten nicht unsicherer als in den fünf anderen untersuchten Ländern: Die Häufigkeit, mit der die Deutschen erklären, dass sie ihren Urlaub noch nicht festgelegt haben, entspricht dem Durchschnitt der sechs untersuchten Länder (Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Schweiz und Österreich). Auch der Anteil der Bevölkerung, der sich nicht sicher ist, ob er in diesem Sommer in den Urlaub fahren kann, liegt nahe am Durchschnitt aller sechs untersuchten Länder. 

Die Angst vor Rezession und Inflation ist in Deutschland geringer als in anderen Ländern. Vielleicht ist das auch der Grund, warum der Traum von einer Kreuzfahrt hier immer mehr an Bedeutung gewinnt: 6,5 Millionen Deutsche äußern den Wunsch, in den nächsten zwölf Monaten eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Das Segment der Deutschen, das am ehesten zu einer Kreuzfahrt bereit ist, zeigt eine leichte Dominanz der Männer und ist bei den 25- bis 44-Jährigen am höchsten.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

SAIL AWAY MIT SEABOURN SUITEN-UPRADES AUF 350 AUSGEWÄHLTEN KREUZFAHRTEN 2022 UND 2023

Pressemitteilung

Die Sail Away Aktion von Seabourn macht eine Reise auf den feinen Boutique Schiffen von Seabourn noch attraktiver. Bei Buchung bis zum 31. August 2022 erhalten die Gäste auf ausgewählten Reisen ein kostenfreies Upgrade um zwei Suiten Kategorien. Dieses Angebot gilt für mehr als 350 Kreuzfahrten weltweit, die zwischen Oktober 2022 und November 2023 angetreten werden. Darunter sind auch Expeditionskreuzfahrten auf den beiden neuen Expeditionsschiffen Seabourn Venture und Seabourn Pursuit, die im Sommer 2022 und 2023 in Dienst gestellt werden.

Die Sail Away Aktion kann mit anderen Aktionen kombiniert werden, wie zum Beispiel der „Early Bonus Savings“ Promotion mit einer Ersparnis von zehn Prozent auf den Grundpreis der Kreuzfahrt, wenn die Kreuzfahrt bis zum 31. August 2022 vollständig bezahlt wird. Weitere kombinierbare Angebote sind Gruppentarife, Angebote für Alleinreisende und die Seabourn Club Savings für Seabourn Club Mitglieder, die eine zusätzliche Ersparnis von fünf Prozent bietet.

Information und Buchung:

00800 1872 1872 (kostenlos), Reservierung@Seabourn.com

Text: PM Seabourn

Costa Toscana getauft

Erste Eindrücke der Taufzeremonie von der COSTA TOSCANA heute (16. Juni) in Barcelona/Spanien.

Pressemitteilung von Costa Kreuzfahrten zur Taufe der COSTA TOSCANA: hier.

Video: enapress.com

Video: enapress.com
„Familienfoto“ nach der Taufe der „COSTA TOSCANA“ mit der Patin Chanel und Vertretern der Reederei und Werft.


Foto: enapress.com

Videos/Fotos: enapress.com

Neues Kompetenzzentrum für emissionsfreie Kreuzfahrt

Pressemitteilung

Neue Abteilung bündelt wissenschaftliches und technisches Fachwissen aus der gesamten Gruppe, um das Ziel einer emissionsfreien Kreuzfahrt für Costa und AIDA Cruises zu verfolgen

Die Costa Gruppe – das führende europäische Kreuzfahrtunternehmen mit seinen beiden Marken Costa Cruises und AIDA Cruises und zugleich Teil der Carnival Corporation & plc (NYSE/LSE: CCL; NYSE: CUK), dem weltweit größten Kreuzfahrtunternehmen – gründet eine spezielle Forschungseinheit zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Standort ist Hamburg mit Anbindung an die dortige Carnival Maritime.

Die neu gegründete Abteilung, die die wissenschaftliche und technische Expertise der Gruppe unter einem Dach vereint, wird für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele der Costa- und AIDA-Flotten bis 2050 verantwortlich sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Forschung und Entwicklung, Energiemanagement und Datenanalyse, um einen Fahrplan für einen emissionsfreien Schiffsbetrieb zu entwickeln.

Gleichzeitig treibt die neu geschaffene Abteilung die weitere Verbesserung der Umweltleistung der bestehenden Flotte mit Nachdruck voran und arbeitet dabei eng mit den Nachhaltigkeitsabteilungen der Marken Costa und AIDA zusammen.

Wichtige Impulse zu Batterien, Brennstoffzellen, Solar- und Windenergie 

Wichtige Impulse sollen Untersuchungen und  Tests zu neuen Technologien, bspw. Batterien, Brennstoffzellen, Solar- und Windenergie, setzen, um deren Verfügbarkeit und letztendlich auch Nutzung zu beschleunigen. 

Parallel und ergänzend werden gemeinsam mit Partnern Abgasreinigungssysteme der nächsten Generation entwickelt, die niedrigere Emissionswerte ermöglichen. Ziele sind die Entwicklung und Anwendung alternativer Kraftstoffe in großem Maßstab. Dazu zählen Biokraftstoffe (verflüssigtes Biogas und Biodiesel), Methanol, Ammoniak und Wasserstoff, um den Schiffen eine flexible Nutzung kohlenstoffarmer Energie zu ermöglichen.

Lösungen sowohl für Schiffsneubauten als auch für die aktuelle Flotte

Die Lösungen sollen sowohl bei Schiffsneubauten als auch bei der aktuellen Flotte die Fähigkeit zur Lagerung und Nutzung von Kraftstoffen der neuen Generation ermöglichen.

„Die Bekämpfung des Klimawandels erfordert große Anstrengungen und sehr viel Engagement. Wir glauben, dass die Einrichtung unserer neuen Task Force ein wichtiger Schritt ist, um die Entwicklung neuer Konzepte zu beschleunigen, die uns bis 2050 zu einem kohlenstoffneutralen Schiffsbetrieb führen können“, sagte Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe und Carnival Asia.

„Um diese Herausforderung zu meistern, wollen wir Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Akteuren in der Wertschöpfungskette aufbauen und unsere Vorreiterrolle in der Kreuzfahrtindustrie fortsetzen. Wir werden auch weiterhin eng mit Regierungen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Europa eine Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreuzfahrt spielen kann.“

Im Laufe der Jahre hat die Costa Gruppe durch die Einführung neuer fortschrittlicher Technologien an Bord ihrer bestehenden und neuen Schiffe eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Innovation in der Kreuzfahrtbranche übernommen. Das Unternehmen war das erste, das den LNG-Antrieb (Flüssiggas) einführte – die aktuell fortschrittlichste und verfügbare Kraftstofftechnologie zur Emissionsreduzierung. Bereits vier Schiffe in der Flotte der Costa-Gruppe werden mit LNG angetrieben. Darüber kann die Mehrzahl der Schiffe der Flotte während der Liegezeit in Häfen, in denen diese Technologie vorhanden ist, Landstromversorgung zur emissionsfreien Liegezeit nutzen.

Für den Sommer bereitet die Costa Gruppe den Einbau des bislang größten Lithium-Ionen-Batteriespeichersystems auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAprima vor. Außerdem werden auf AIDAnova Brennstoffzellen installiert, die mit aus Methanol gewonnenem Wasserstoff betrieben werden, um ebenfalls im Sommer die ersten Tests durchzuführen. Mit dem italienischen Unternehmen Ecospray, an dem Costa beteiligt ist, arbeitet die Costa Gruppe an experimentellen Projekten zur Kohlenstoffabscheidung. 

Text: PM Costa Gruppe

Costa Luminosa wechselt in die Carnival-Flotte – Einsatz in Australien und Alaska

Pressemitteilung

Die Costa Luminosa wechselt innerhalb des Carnival-Konzerns die Marke. Im September wird das 2009 in Dienst gestellte Schiff Teil der Carnival Cruise Line-Flotte und nach einem Modernisierungsdurchlauf als Carnival Luminosa vom australischen Brisbane aus erneut in See stechen. Zwischen Mai und September des kommenden Jahres stehen dann Alaska-Kreuzfahrten (ab Seattle) auf dem Programm, ehe es zurück nach Down Under geht. 

Die Eingliederung der Luminosa in die Carnival-Flotte ist ein Update zu den zuvor angekündigten Plänen, die Costa Magica zu übernehmen, die nun bei Costa verbleiben wird. Die Luminosa ist eines von vier weiteren Schiffen der Spirit-Klasse, die bereits für Carnival fahren. Das Schiff bietet Platz für bis zu 2.826 Gäste und 1.050 Besatzungsmitglieder.  

Dank der Übernahme der Luminosa kann Carnival die mit Spannung erwarteten Routen ab Brisbane aufnehmen und ist damit während der Hochsaison mit gleich zwei Schiffen in Australien unterwegs. Schließlich sticht auch die Carnival Splendor ab Anfang Oktober von Sydney aus in See.

Text: PM Carnival Cruise Line

Wird Seabourn für Saudi-Arabien der Einstieg ins Kreuzfahrtgeschäft?

Die Zeichen gab es schon lange. Saudi-Arabien strebt ins Kreuzfahrtgeschäft. In der Monarchie auf der arabischen Halbinseln gibt es schon lange großes Interesse an Seereisen. Mit knapp 35 Millionen Einwohnern liegt das Land Dank seines Ölreichtums beim kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt auf Augenhöhe mit Frankreich, Kanada und Großbritannien. Der Einstieg von MSC in den Markt hat gezeigt, wie schnell sich in Saudi-Arabien eine Kreuzfahrtmarke etablieren lässt.

In dieser Woche bekamen die Spekulationen noch einen neuen Schub. Der US-Sender CNBC berichtete über Gespräche zwischen dem saudischen Staatsfond und dem Carnival-Konzern. Dabei soll es um den Wechsel von Seabourn in den saudischen Besitz gehen.

Foto: Frank Behling

Die Luxusmarke von Carnival wurde 1988 mit drei in Deutschland gebauten Schiffen gegründet. Die sehr international ausgerichtete Marke Seabourn hat einen globalen Passagiermix. Aktuell sind vier der fünf Schiffe nach der Pandemie-Pause wieder in Fahrt. Die Auslastung soll aber noch Luft nach oben haben. Außerdem kommen für die neue Explorer-Marke von Seabourn zwei Neubauten des Typs Seabourn Venture in diesem und im nächsten Jahr aus Italien.  

Foto: Frank Behling

Der saudische Public Investment Fund (PIF) hatte in der ersten Phase der Pandemie die Chance ergriffen und einen Anteil von 8,2 Prozent am Carnival-Konzern erworben. Aktuell sollen die Saudis noch etwa 5,2 Prozent der Carnival-Aktien halten. Deshalb sind die Saudis mit dem größten Kreuzfahrtkonzern und seinen rund 90 Schiffen bereits bestens vertraut.  

Für den Einsatz im Roten Meer, dem Mittelmeer oder dem Persischen Golf sind die Seabourn-Schiffe mit ihrer Größe optimal. Sie bieten sich auch für Vollchartern sehr gut an, was in Saudi-Arabien nicht unüblich ist.

Offiziell gab es weder bei Carnival noch beim PIF eine Kommentierung des Medienberichts von CNBC. Der Schritt zur Trennung von Luxusmarke wäre aber nicht verwunderlich. So hat auch Carnivals stärkster Wettbewerber Royal Caribbean International im vergangenen Jahr seine Premium-Marke Azamara für 200 Millionen Euro verkauft.

Die sehr hochwertigen Luxusreedereien sind im Moment sehr von den eingeschränkten Reiseprogrammen betroffen. Wegen der Pandemie und der politischen Rahmenbedingungen durch den Ukrainekrieg leiden besonders Expeditions-Angebote, die in entlegene Gebiete der Welt reisen. Die Schiffe von Seabourn haben außerdem alle Abmessungen, die auch mit den Luxusyachten der saudischen Königsfamilie sowie der Herrscherhäuser der Staaten der arabischen Halbinsel vergleichbar sind. Deshalb gibt es durchaus Geschäftsmodelle, die einen Nutzen der Seabourn-Schiffe in der Region auf Dauer auslasten könnten.  FB

Carnival Corporation & plc Announces Executive Changes Effective Aug. 1

Arnold Donald Named Vice Chair, Josh Weinstein Named President & CEO of Carnival Corporation & plc

Pressemitteilung

Carnival Corporation & plc (NYSE/LSE: CCL;NYSE: CUK), the world’s largest cruise company, today announced that effective August 1st, Arnold Donald, currently President and Chief Executive Officer, is being appointed Vice Chair and member of the Boards of Directors. Josh Weinstein (age 48), currently Chief Operations Officer for the company, will assume the role of President and CEO of Carnival Corporation & plc.

„Josh is a proven executive who is well-respected throughout the company, serving in key leadership roles, driving strong business results during his tenure and playing an integral part in stewarding the company through the global pandemic,“ Donald said. „Josh’s thorough understanding of our industry, operations and business strategy puts him in a tremendous position to lead the next phase of our company’s journey. With his vision, intensity and core values truly aligned to those of our company, I cannot think of anyone better suited for this role than Josh.“

A 20-year veteran of Carnival Corporation & plc, Weinstein has a long history of success in critical senior-level roles for the company. In his most recent assignment for the past two years as Carnival Corporation & plc’s Chief Operations Officer, Weinstein oversaw all major operational functions including global maritime, global ports and destinations, global sourcing, global IT and global auditing. During this time, he also oversaw Carnival UK, the operating company for P&O Cruises (UK) and Cunard, which he previously managed directly for three years as president.

Prior to his role with Carnival UK, Weinstein was treasurer for Carnival Corporation & plc for 10 years from 2007 to 2017, overseeing the treasury, tax, insurance and financial planning & analysis functions over this time period. From 2002 to 2007, Weinstein served as an attorney in the corporate legal department.

Weinstein said he recognized what a privilege it is to become CEO of Carnival Corporation & plc.

„I am truly humbled to take up the role of CEO and am honored to lead such a talented team of over 100,000 ship and shoreside team members who do such an incredible job in delivering unforgettable, happy vacations to our guests, day in and day out,“ Weinstein said. „I have benefitted tremendously from Arnold’s guidance and mentoring, and I would like to thank him, Micky Arison our Chairman and the entire Boards of Directors for their support. I look forward to building upon the company’s successes as we move forward.“

Weinstein is a graduate of the University of Pennsylvania and the New York University School of Law. A native of New York, Weinstein and his wife have three children.

Weinstein Will Take Charge of a Company Well-Positioned for the Future
Donald was named President and CEO for Carnival Corporation & plc in 2013 and during his nine-year tenure as CEO, Donald led the company to record results, pre-pandemic — including achieving the company’s highest profits in its history.

Recently, Donald has helped the company and its brands successfully navigate the global pandemic, well positioning the company for the future. The company expects each of its nine leading cruise line brand’s full fleets to operate guest cruises in 2022, following what has been an extended pause. Carnival Corporation & plc also anticipates that monthly adjusted EBITDA will turn positive at the beginning of the summer season.

Donald has also helped reshape the company’s fleet profile over his time as CEO, with newer, more efficient and more environmentally advanced ships, which will help provide a strong foundation for fantastic guest experiences and to meet the company’s highest responsibility of compliance, environmental protection and the health, safety and wellbeing of its guests, employees ship and shore, and members of the communities that its brands touch and serve.

Donald’s business career spans nearly four decades, with a variety of senior leadership positions in several industries, including 23 years at agrichemical and biotech company Monsanto and chairman/CEO positions with Merisant, parent company of the Equal sweetener brand, the Juvenile Diabetes Research Foundation and the Executive Leadership Council. He is a graduate of Carleton College, Washington University in St. Louis and the University of Chicago Booth School of Business.

Text: PM Carnival Corp.

Holland America Line: Neue Häfen, neues Schiff und volle Kapazitäten

Die Holland America Line startet wieder durch. Ab Juli wird auch die Premium-Marke der Carnival-Familie wieder unter Volllast fahren. Die in Seattle ansässige Traditionsmarke der Carnival Corporation will 2022 den Betrieb normalisieren. „Wir sind auf einem guten Weg und werden zum Sommer wieder unsere ganze Flotte in Fahrt haben“, sagt Nico Bleichrodt, Vice President International Sales bei dem Unternehmen.

Aktuell sind nur noch die Noordam, Oosterdam, Westerdam und Volendam in der „Pandemie-Pause“. Oosterdam und Noordam starten im Mai. Die Westerdam folgt dann im Juni in Alaska und die Volendam im Juli in Europa. Fünf der elf HAL-Schiffe werden im August in Europa sein.

Wenn er aus seinem Büro im Hafen von Rotterdam schaut, sieht Bleichrodt seit dieser Woche schon mal einen Schornstein mit dem Reederei-Logo. „Die Volendam ist den niederländischen Behörden als Unterkunft für Menschen aus der Ukraine angeboten worden“, so Bleichrodt. Diese Maßnahme hat zunächst den humanitären Auftrag, den Menschen aus dem Kriegsgebiet eine sichere „Unterkunft, Essen und etwas Erholung“ zu bieten.

Foto: Frank Behling

Das aus Malaga nach Rotterdam überführte Schiff wird dabei auch die Arbeiten für die Rückkehr in den Regelbetrieb als Kreuzfahrtschiff in Rotterdam beenden. „Es ist da noch einiges an Bord zu tun. Durch die Menschen aus der Ukraine hat die Crew aber auch die Möglichkeiten mit Gästen zu arbeiten“, so Bleichrodt. Mit an Bord ist auch ein Mann, der viele Jahre für AIDA das Produkt Kreuzfahrt gestaltet hat. Michael Stendebach ist in seiner neuen Funktion als Vice President Guest Service bei Holland America Line nun in Rotterdam auf der Volendam an der Verbesserung des Produkts im Einsatz.

Die 1999 in Dienst gestellte Volendam soll nach derzeitiger Planung am 3. Juli als elftes und letztes Schiff der HAL-Flotte wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Mit den Sicherheits- und Hygieneprotokollen soll auch bald wieder ein normaler Betrieb an Bord möglich sein.

ROTTERDAM, Foto: enapress.com

Am 30. Mai soll dann das nachgeholt werden, was wegen der Pandemie ebenfalls 2021 nicht möglich war. „Wir wollen unser neues Schiff Rotterdam in unserer Heimatstadt taufen lassen. Wir sind sehr stolz, dass Prinzessin Margriet der Niederlande die Taufpatin sein wird“, so Bleichrodt. Der 300 Meter lange Neubau für 2668 Passagiere (Doppelbelegung) ist das dritte Schiff der „Pinnacle“-Klasse, die damit nach Koningsdam (2016) und Nieuw Statendam (2018). Damit ist das Neubauprogramm vorerst abgeschlossen.

Ursprünglich sollte das Schiff Ryndam heißen, wurde dann aber während der Pandemie in Rotterdam umgetauft, da die Namensvorgängerin zusammen mit der Amsterdam an Fred Olsen verkauft wurde. Der Neubau ist jetzt die siebte Trägerin des Namens der Hafenstadt an der Maas, wo die Reederei auch lange ihren Sitz hatte. Im nächsten Jahr soll dort auch das 150jährige Bestehen der Reederei dort auch groß gefeiert werden.

Die Präsenz in Nordeuropa ist deshalb auch ganz wichtig für das Unternehmen. „Wir freuen uns besonders darüber, dass die Rotterdam in diesem Jahr auch nach Deutschland kommt“, sagt Michael Ortkemper, der Marken-Manager bei HAL für Deutschland. Aktuell sind mehrere Reisen in die Ostsee geplant, bei denen auch Warnemünde und Kiel besucht werden.

Für Technik-Experten interessant: Die vier MaK M43C-Motoren der Rotterdam stammen von Caterpillar aus Kiel und Rostock. Die extrem abgasarmen Motoren sind einst für die Kreuzfahrtschiffe der AIDA-Sphinx-Klasse entwickelt worden.

Bei den Ostseereisen gibt es eine Änderung. Der Overnight in St. Petersburg wurde nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine gestrichen. „Das hat zwar kurz zu einigen Stornierungen geführt, da gerade für die Gäste aus Übersee der Besuch in St. Petersburg bei den Ostseereisen ganz wichtig ist. Inzwischen hat sich das aber durch die neuen Häfen kompensiert“, so Bleichrodt. Als Ersatz für St. Petersburg kam Riga mit ins Angebot und über Kiel wird Hamburg mit angeboten.

Einen Wechsel bei den Häfen gibt es auch in der Adria. Die Abfahrten von Venedig wurden gestrichen. „Wir haben die Abfahrten alle nach Triest verlegt“, so Bleichrodt. Damit reagiere man auf die Anlaufbeschränkungen in der Adria.

Im Mittelmeer werden die Nieuw Statendam und die Oosterdam vom 1. Mai bis 5. November eingesetzt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Italien und der Ägäis. Wieder im Programm sind mit Haifa und Ashdod auch israelische Häfen.

Schwerpunkt im Programm der Holland America Line ist im Sommer traditionell Alaska. Sechs der elf Schiffe bieten 123 Abfahrten 2022 ab Vancouver und Seattle. Im Angebot sind 18 verschiedene Routen von 2 bis 11 Tagen Dauer. „In Alaska sind wir länger als jede andere Reederei“, so Bleichrodt.

Foto: Frank Behling

Inzwischen bietet die Reederei Routen für Einsteiger und auch für Insider. Wobei mit Vancouver neben Seattle auch ein kanadischer Starthafen im Programm ist. Seit 1947 ist Holland America Line in Alaska und hat dort mit die größte Erfahrung aller Kreuzfahrtanbieter.

Bei den Schiffen bleibt das Unternehmen der Linie treu. Das Erlebnis Seefahrt mit Ruhe und Entspannung steht ganz oben auf der Liste. Die Reederei, die einst als Linienreederei über 850000 Menschen über den Atlantik transportierte, bietet heute das Erlebnis See für die Gäste der modernen Kreuzfahrt.

Dabei kommt an Bord auch die Kultur und Kulinarik der Niederlande nicht zu kurz. Delfter Porzellan, Poffertjes oder die speziellen Fritten mit Frikandel Speciaal bekommt man an Bord genauso wie ein frisch gezapftes Heineken. „Bei uns steckt eine ganze Menge Holland im Produkt“, so Ortkemper. Auch viele der Offiziere sind aus den Niederlanden und sprechen deutsch. Das ist vermutlich auch ein Grund, weshalb der deutsche Markt inzwischen in Europa einer der wichtigsten für HAL ist.

Bei der langfristigen Planung steht auch wieder eine Weltreise auf dem Programm. „Wir haben uns bei der Weltreise mit Zuiderdam aber für eines der kleineren Schiffe entschieden“, so Bleichrodt. Bei dem Routing werden auch alle „Problemgewässer“ in Asien und dem Nahen Osten weiträumig umfahren. Südafrika, Australien, die Südsee und der Atlantik liegen auf der Route der Zuiderdam. FB