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Carnival Cruise Line forciert den Restart – Bis 21. Oktober 15 Schiffe im Einsatz – Mindestens 95% geimpfte Passagiere an Bord

Pressemitteilung

Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de) drückt aufs Tempo. Nachdem seit Anfang Juli die ersten Schiffe der US-Reederei wieder mit Passagieren von Florida aus in See stechen, plant die US-Reederei in den kommenden Wochen die sukzessive Rückkehr von mehr als der Hälfte ihrer Flotte.

So sollen bis zum 21. Oktober 15 der aktuell 24 Schiffe des Marktführers wieder im Einsatz sein. Die Abfahrtshäfen liegen dabei ausschließlich im Süden der USA (in Florida und am Golf von Mexiko Florida) sowie in Kalifornien. Ziele sind die Karibik, die Mexikanische Riviera und Alaska. 

Die Reisen richten sich in erster Linie an vollständig gegen Covid-19 Geimpfte, die mindestens 95% der Passagiere ausmachen werden. Die Zahl Nicht-Geimpfter an Bord wird in jedem Fall die 5%-Grenze nicht überschreiten, wobei diese Gäste einer Reihe von Tests sowie verschiedenen Einschränkungen vor und während der Kreuzfahrt unterliegen. Im Zusammenspiel mit den umfangreichen Hygienemaßnahmen auf den Schiffen sollen so unbeschwerte Tage auf See ermöglicht werden.

Vor dem Hintergrund der für Europäer zurzeit noch geltenden Beschränkungen bei Reisen in die USA sind Buchungen der neuen Kreuzfahrtangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst für Abreisen ab dem 1. Oktober möglich.    

Text: PM Carnival Cruise Line

Carnival Cruise Line lichtet die Anker – Restart im Juli mit Karibik- und Alaska-Kreuzfahrten

Pressemitteilung

Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de) bereitet sich intensiv auf den Restart vor. Ab Anfang Juli will der Marktführer mit zunächst vier Schiffen sein Kreuzfahrtprogramm von US-Häfen aus wieder aufnehmen. 

Nachdem umfangreiche Auflagen der amerikanischen Gesundheitsbehörden erfüllt wurden, hat das Unternehmen mittlerweile damit begonnen, die benötigten Crews gegen Corona zu impfen und wieder an Bord zu bringen.

Der Startschuss fällt am 3. Juli im texanischen Galveston, von wo aus die Carnival Vista zu einwöchigen Kreuzfahrten durch die Westliche Karibik mit Stopps in Belize und Cozumel (Mexiko) aufbricht. Einen Tag später folgt die Carnival Horizon von Miami aus mit einer Serie 6- bzw. 8-tägiger Cruises in die Westliche und Südliche Karibik mit Aufenthalten u.a. in Aruba und Bonaire. Ab dem 15. Juli macht sich dann die Carnival Breeze ebenfalls von Galveston aus auf eine Reihe von Kurztrips (5 Tage) durch die Westliche Karibik. 

Alaska ist schließlich das Ziel der Carnival Miracle. Am 27. Juli heißt es in Seattle „Leinen los“ zu insgesamt acht 7-tägigen Kreuzfahrten zu den Gletscherriesen des 49. US-Bundesstaates.   

Text: PM Carnival Cruise Line

Neues LNG-Flaggschiff an Carnival Cruise Line abgeliefert

Mardi Gras“ soll im April nächsten Jahres zur Jungfernreise starten

Es ist nicht nur das bisher größte, sondern zugleich auch das erste vollständig mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff für die amerikanische Carnival Cruise Line (CCL): Die von der finnischen Werft Meyer Turku Oy als Bau-Nr. 1396 erstellte Mardi Gras ist am 17. Dezember an ihre Auftraggeber abgeliefert worden.

„Wir übergeben ein schönes und fortschrittliches Schiff mit Weltklasse-Technologie wie z. B. LNG-Antrieb. Mit seinen High-Tech-Systemen wird der Neubau eines der umweltfreundlichsten Schiffe sein, die in nordamerikanischen Gewässern unterwegs sind“, erklärte Werft-Chef Tim Meyer bei der Übergabe in Turku. Mit seiner Namensgebung erinnert das neue CCL-Flaggschiff an die von der Reederei 1972 als ihr erstes Schiff in Fahrt gebrachte Mardi Gras, ein damals angekauftes und umgebautes 11 Jahre altes 27 000-BRT-Schiff, das bis 1993 eingesetzt wurde und ihre 48jährige Erfolgsgeschichte begründete.

Der fast eine Mrd. Dollar teure Neubau, dessen Rumpf am 18. Juni 2019 im Baudock des finnischen Werftbetriebes der Papenburger Meyer Werft-Gruppe auf Kiel gelegt und u.a. mit einem von der ebenfalls zur Werftgruppe gehörenden Rostocker Neptun Werft zugelieferten schwimmenden Maschinenraummodul komplettiert worden war, ist erst am 24. Januar dieses Jahres aufgeschwommen und an den Ausrüstungskai verholt worden.

Foto: Meyer Turku

Ursprünglich wollte die Reederei ihr neues Flaggschiff am 31. August dieses Jahres als 28. Schiff ihrer Flotte zur ersten Reise von Kopenhagen nach Southampton schicken und anschließend dort die Transatlantiküberführung nach New York beginnen lassen. Ende 2019 erfolgte zunächst eine Verschiebung der Ablieferung auf Oktober 2020 und im Juli 2020 wurde aufgrund der Beeinträchtigungen durch die Corona-Problematik mitgeteilt, dass die offizielle Jungfernreise nunmehr erst am 6. Februar 2021 in Port Canaveral, Florida, beginnen sollte, sie wurde inzwischen um zwei weitere Monate aufgeschoben.

Die 344,42 m lange, 41,75 m breite, 8,80 m tiefgehende und mit rd. 180 000 BRZ vermessene Mardi Gras, die über 19 Decks verfügt und bei Doppelbelegung 5282 (max. 6600) Gäste in mehr als 2600 Kabinen und 180 Suiten in 11 Kategorien unterbringen kann, zeichnet sich durch ihre klassischen Schiffslinien und den blauen Rumpfanstrich aus. Mittelpunkt ist ein über drei Decks reichendes Atrium, das sich zu einem raumhohen Fenster mit verfahrbaren LED-Screens öffnet. Bei dem mit 2000 Crew-Mitgliedern zu besetzenden Neubau handelt es sich um die Carnival XL (Excellence)-Klasse, die im Wesentlichen auf der erfolgreichen Helios-Klasse der Meyer Werft basiert. Von der mit LNG betriebenen Helios-Klasse hat die Meyer Werft in Papenburg mit dem im Dezember 2018 an AIDA Cruises abgelieferten Typschiff AIDAnova bereits eine Einheit geliefert und einschließlich der kürzlich an P&O Cruises abgelieferten Iona – noch vier Einheiten dieser Klasse im Orderbuch. Dabei handelt es sich um je zwei Einheiten für die beiden genannten Carnival-Kreuzfahrtmarken.

Foto: Meyer Turku

Für die Meyer Turku Oy ist die unter Panama-Flagge in Fahrt kommende Mardi Gras nach der im Dezember 2019 abgelieferten Costa Smeralda die zweite Einheit der Helios-Klasse. Einschließlich des 2022 – zum 50jährigen Bestehen der Reederei – folgenden Schwesterschiffes Carnival Celebration befinden sich mit der schon in Bau befindlichen Costa Toscana derzeit noch zwei Helios-Schiffe für zwei Carnival-Marken in ihrem Auftragsbestand. Von den insgesamt 12 bei den Meyer-Werften derzeit in Auftrag befindlichen Kreuzfahrtschiffen mit LNG-Antrieb entfallen sieben auf die Werft in Papenburg und fünf auf die Werft in Turku. JPM