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Paukenschlag bei Costa Cruises

Die beiden neuen Schiffe Costa Venezia und Costa Firenze werden bereits bald in die USA wechseln. Unter dem neuen Markennamen Costa by Carnival sollen die Neubauten dann im US-Markt Gäste begeistern.

Die Costa Venezia und Costa Firenze wurden 2019 und 2021 von Fincantieri in Italien gebaut und waren eigentlich für den asiatischen Markt bestimmt.

Da aber in Folge der Pandemie der Markt für Kreuzfahrten in Asien auf absehbare Zeit nicht wieder zu alter Vitalität zurückkehrt, sucht Costa neue Einsatzmöglichkeiten.

Am 1. Mai startete Costa Venezia in Istanbul mit dem Comeback in der Türkei. Die Costa Firenze ist im westlichen Mittelmeer im Einsatz.

Nach dem Ende der kommenden Wintersaison wird die Costa Venezia in die USA wechseln und vermutlich ab Florida zu Einsatz kommen. Die Costa Firenze soll 2024 folgen.

Carnival wird mit Costa Venezia und Costa Firenze nach eigenen Angaben ein Angebot betreiben, das den italienischen Stil von Costa mit dem großartigen Service, dem Essen und der Unterhaltung verbindet. Dieses italienische Angebot soll die Produktpalette der Carnival Cruise Line bereichern.

Die beiden Schiffe werden ihre regulären Costa-Routen bis 2023 und 2024 fortsetzen. Beide Neubauten haben 2116 Kabinen bei Doppelbelegung für 4232 Passagiere. Bei voller Belegung aller Betten sind über 5000 Passagiere an Bord.

„Costa Firenze“ (Archiv) Foto: Frank Behling

„Wir freuen uns, dass diese ikonischen Costa-Schiffe unter der Führung und dem Betrieb unserer Schwestermarke ihr Debüt in den USA geben. Costa bietet seine schönen Schiffe mit ihrem italienischen Design“, sagt Mario Zanetti, Präsident Costa Cruises. 

„Angesichts des langsamen Neustarts der asiatischen Aktivitäten und des starken Neustarts der Kreuzfahrten in den USA haben wir beschlossen, diese Gelegenheit zu nutzen, um den vielen nordamerikanischen Gästen zu ermöglichen, die einzigartigen Eigenschaften unserer Schiffe zu nutzen“, so Zanetti.

„Dies ist eine aufregende Gelegenheit für uns, zwei weitere wunderschöne Schiffe der Vista-Klasse in den USA zu betreiben und denjenigen, die die Kultur, das Essen und die Atmosphäre Italiens lieben, ein einzigartiges Erlebnis zu bieten“, sagte Christine Duffy, Präsidentin von Carnival Cruise Line. 

„Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir planen, ein großes Spaßerlebnis für unsere Gäste zu schaffen, die sich dafür entscheiden, auf diesen Schiffen zu segeln, die schöne italienische Designelemente, Restaurants und Einzelhandel haben, die Karnevalsspaß bieten und den Geist Italiens von unserer Schwesterlinie Costa nutzen.“

Costa Cruises informiert seine Handelspartner und Gäste über diese Änderungen und wird in Kürze mitteilen, welche Schiffe die Costa Venezia und die Costa Firenze auf ihren Costa-Reiserouten im Mittelmeer ersetzen werden. FB


Pressemitteilung von Costa Kreuzfahrten vom 22. Juni: Zwei Costa-Schiffe wechseln zur Carnival-Flotte

Zur Dockung nach Belfast

Die Harland & Wolff-Werftgruppe hat Dockaufträge für zwei bekannte Kreuzfahrtschiffe der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsmarken P&O Cruises und Cunard erhalten, die die Dockkapazität ihrer Werftbetriebes in Belfast für insgesamt 33 Tage nutzen.

Dabei handelt es sich um die 2000 von der Papenburger Meyer Werft abgelieferte  und 2014 bei Blohm+Voss in Hamburg im Rahmen eines 33 Mio. Euro-Umbaus mit  mit Scrubbern nachgerüstete Aurora (BRZ: 76152) sowie die 2007 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Marghera gelieferte und 2015 ebenfalls bei Blohm+Voss mit Abgasreinigungsanlagen nachgerüstete Queen Victoria (BRZ: 90049). 

Sie werden in Belfast ihre turnusmäßigen Dockungen (im Volksmund: „Rasieren und Haareschneiden) erledigen.

Als erstes Schiff wird die 294 m lange und 32,3 m breite Queen Victoria von Cunard erwartet, die vom 2. bis 19. Mai in Belfast trockengestellt wird. Das für 1990 Gäste ausgelegte Schiff wird nach Angaben von Harland & Wolff das bisher größte Kreuzfahrtschiff sein, das jemals bei einer Werft im UK eingedockt wurde und das erste Cunard-Schiff, das je in Belfast gedockt wurde. 

Als zweites Schiff wird die 270 m lange und 32 m breite Aurora von P&O Cruises erwartet. Das Schiff, das 1878 Gästen Platz bietet, bleibt vom 9. bis zum 23. Juni an der Werft. JPM

Carnival lässt die Fantasy-Klasse weiter schrumpfen und bereitet „Carnival Celebration“ vor

Carnival Elation im November 2015 in New Orleans. Foto: Frank Behling

Lange waren die acht Schiffe der Fantasy-Klasse bei der Carnival Cruise Line die erfolgreichste Schiffsklasse im Konzern. Mit der Pandemie hat sich das geändert. Die ehemals aus acht Schiffe bestehende Serie von mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen schrumpft weiter. Wie der Konzern jetzt meldet, wird die 1991 in Dienst gestellte Carnival Ecstasy zusammen mit der 1993 in Dienst gestellten Carnival Sensation in diesem Jahr ausgemustert.

„Ecstasy“ am 21. Oktober 1989 beim Ausdocken in Helsinki. Foto: Frank Behling

Die Carnival Spirit übernimmt die Reisen der Carnival Ecstasy ab Jacksonville. Die Ecstasy wechselt dann nach Mobile und übernimmt dort den Fahrplan der Schwester Carnival Sensation. Die Carnival Sensation soll nach der noch laufenden Corona-Pause nicht wieder in Fahrt kommen. Das Schiff wartet in Miami auf die weiteren Entscheidungen.

Aus der acht Schiffe starken Schiffsklasse der Kvaerner Masa-Werft aus Helsinki sind jetzt nur noch die 1998 in Dienst gestellten Schwestern Carnival Elation und Carnival Paradise übrig. Das sind die ersten Schiffe der Carnival-Flotte mit Azipod-Antrieben.

Foto: Carnival Cruise Line

In der Flotte der größten Kreuzfahrtreederei der Welt bereitet man sich jetzt auf die Indienststellung der beiden nächsten Schiffe der Excel-Klasse vor. Dabei handelt es sich um die Schwestern der Mardi Gras, die 2020 von der Meyer Turku Werft in Finnland geliefert wurde. Es ist das erste Carnival-Schiff mit MaK-Motoren aus Deutschland und LNG als Treibstoff.

Carnival Jubilee, Rendering: Carnival Cruise Line

Die Excel-Klasse ist in Deutschland auch als Helios-Klasse bekannt, deren Typschiff die AIDAnova ist. AIDA hatte einst drei der neun Einheiten bestellt. Inzwischen wurde der dritte AIDA-Neubau aber an Carnival Cruise Line weitergegeben. Dieses Schiff soll 2023 als Carnival Jubilee in Dienst gestellt werden. Im Sommer 2022 soll die in Finnland bei Meyer Turku gebaute Carnival Celebration in Dienst gestellt werden. FB

50 Jahre Carnival: Reederei beschenkt Kunden mit Jubiläumsrabatt – 50 Euro auf jede Neubuchung

Pressemitteilung

Ein Pionier des modernen Kreuzfahrttourismus wird am 11. März 50 und lässt seine Kunden mitfeiern. So schenkt Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de) anlässlich des Jahrestages der Unternehmensgründung vor einem halben Jahrhundert künftigen Passagieren 50 € auf jede Neubuchung, die bis Ende Februar getätigt wird.  

Als Ted Arison 1972 die Reederei aus der Taufe hob, konnte niemand ahnen, dass dies die Geburt des einmal größten Kreuzfahrtkonzerns der Welt war. Die Keimzelle der Carnival Corporation, zu der heute insgesamt neun Hochsee-Marken gehören, darunter auch Anbieter wie Aida, Costa, Cunard, Princess Cruises oder eben Carnival Cruise Line.

Letztere lockt nun mit besagtem Jubiläumsrabatt, der pro Kabine und für alle aktuell angebotenen Kreuzfahrten gilt. Beispielsweise auch für die am 23. April 2022 beginnende neuntägige Cruise durch die Südkaribik ab/bis Port Canaveral an Bord der Carnival Magic (ab 616 € abzgl. 50 € pro Kabine). Stationen sind dabei Aruba, Bonaire sowie Grand Turk.

Wer mit Carnival von Miami aus für einen Kurztrip auf die Bahamas in See stechen möchte, für den bietet sich die fünftägige Reise am 14. November 2022 mit der Carnival Conquest an. Vom Sunshine State aus geht es zunächst auf die Carnival-Privatinsel Half Moon Cay und dann weiter nach Nassau (ab 297 € abzgl. 50 € pro Kabine).

Weitere Informationen und Buchung mit dem Promocode „Carnival50“ auf www.carnivalcruiseline.de sowie in den Reisebüros.    

Text: PM Carnival Cruise Line

Unter dem Namen „Carnival Jubilee“: Dritter Meyer-LNG-Neubau für CCL 2023 von Galveston als Basishafen

Die US-Reederei Carnival Cruise Line (CCL), Kernmarke des weltgrößten Kreuzfahrtkonzerns Carnival Corporation, wird ihr 2023 von der Meyer Werft in Papenburg zu lieferndes drittes LNG-betriebenes Schiff der Excel-Klasse unter dem Namen Carnival Jubilee in Dienst stellen und von Galveston als Basishafen einsetzen. Das gab die Reederei am 11. November anlässlich der jährlichen Cruise World-Konferenz in Miami Beach, Florida, bekannt.

„Carnival war das erste Kreuzfahrtunternehmen, das 2000 ganzjährig Kreuzfahrten von Galveston aus anbot. Wir haben unsere Präsenz und Unterstützung der Expansion des Hafens von Galveston weiter ausgebaut und freuen uns deshalb auch unseren Neubau Carnival Jubilee nach Texas und in den Südwesten zu bringen“, sagte CCL-Präsidentin Christine Duffy.

Rendering: Carnival Cruise Line

Die Carnival Jubilee folgt den LNG-betriebenen Schwesterschiffen der Exel-Klasse, dem am 18. Dezember 2020 von der Meyer Werft in Turku abgelieferten Typ- und Flaggschiff der Reederei, Mardi Gras (BRZ 181808), die seit Anfang dieses Jahres von Port Canaveral aus eingesetzt wird, und der von der Meyer Werft in Papenburg Ende 2022 zu liefernden Carnival Celebration, für die Miami als Basishafen vorgesehen ist.

Der Neubau wird nicht das erste Schiff mit dem Namen Jubilee sein, das von Galveston aus eingesetzt wird. Im Zuge der Vorbereitungen der Feierlichkeiten zu ihrem 50-jährigen Bestehen im Jahr 2022 hat Carnival einige der Namen früherer Schiffe wiederbelebt, die bei den Gästen bei der Gründung des Unternehmens beliebt waren – wie Mardi GrasCarnival Celebration und jetzt Carnival Jubilee. Die Celebration war das erste ganzjährige Schiff, das im Jahr 2000 in Galveston positioniert und bald darauf von der Jubilee im Jahr 2002 unterstützt wurde. Das die neue Carnival Jubilee viermal größer sein wird als ihre Vorgängerin verdeutlicht die enorme Entwicklung des Kreuzfahrtgeschäftes.

Die 344,42 m langen und 41,75 m breiten Schiffe der auf der Helios-Klasse der Meyer Werft basierenden Exel-Klasse verfügen über 19 Decks und weisen eine Kapazität von mehr als 5.400 Gästen und 1.700 Besatzungsmitgliedern auf. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören eine Bolt-Achterbahn auf dem Oberdeck, erweiterte Speisemöglichkeiten, neue Designs für Suiten und Kabinen sowie ein dreistöckiges Atrium auf der Steuerbordseite mit Seeblick, das nachts in ein Unterhaltungszentrum umgewandelt werden kann. Die Maschinenanlage besteht aus vier MaK/Caterpillar-Motoren des Typs 16VM46 DF, die Propulsion erfolgt über zwei elektrisch betriebene 37 MW-Azipod-Antriebe, die für eine Dienstgeschwindigkeit von 23 kn sorgen sollen.

Nach Angaben von CCL werden alle ihre 22 in den USA stationierten Kreuzfahrtschiffe bis März 2022 wieder im Einsatz sein. JPM

Carnival unterstützt Passagiere mit 50 € für Corona-Test – „Back to Fun“- Aktion für Buchungen bis Ende November

Pressemitteilung

Wie schon Konzernschwester Princess Cruises unterstützt auch Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de) künftige Passagiere aus den deutschsprachigen Märkten mit einem Sponsoring des für den Antritt einer Kreuzfahrt notwendigen Corona-Tests. „Back to fun“ heißt die Aktion, in deren Rahmen jeweils 50 € für maximal zwei Personen pro Kabine direkt bei der Buchung vom Reisepreis abgezogen werden. 

Das Angebot der US-Reederei gilt für alle aktuell verfügbaren Kreuzfahrten von Carnival Cruise Line ab einer Länge von sieben Nächten, die bis einschließlich 30. November 2021 unter Angabe des Aktionscodes „backtofun“ gebucht werden.

Weitere Informationen und Buchung auf www.carnivalcruiseline.de sowie in den Reisebüros.

Text: PM Carnival Cruise Line

Carnival tauft neues Flaggschiff – Mardi Gras kreuzt künftig LNG-angetrieben in der Karibik

Pressemitteilung

Dass die offizielle Taufe moderner Hochsee-Cruiser häufig erst stattfindet, nachdem das neue Schiff bereits mehrere Fahrten mit Passagieren an Bord absolviert hat, ist zumindest auf dem amerikanischen Markt keine Seltenheit. Da viele Kreuzer der US-Reedereien in Europa gebaut werden und ihre Premieren-Saison zumeist in hiesigen Gewässern verbringen, erfolgt das Tauf-Event häufig nach der ersten Atlantiküberquerung im neuen Heimathafen. 

Foto: Carnival Cruise Line

So jetzt auch bei der Mardi Gras, dem neuen Flaggschiff von Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de). Ursprünglich sollte sie nach Fertigstellung auf der Meyer-Werft im finnischen Turku im Spätsommer 2020 ihren Einstand auf Nord- und Ostsee feiern, um dann nach Florida zu wechseln. 

Corona kam dazwischen, und so trat die Mardi Gras die Reise über den „Großen Teich“ verspätet und ohne Gäste an Bord an. Am 31. Juli dieses Jahres fiel schließlich der Startschuss zur ersten kommerziellen Kreuzfahrt: Von Port Canaveral aus ging es in die Karibik.

Foto: Carnival Cruise Line

Knapp drei Monate später fand nun (am 23. Oktober) im neuen Heimathafen die offizielle Taufe statt. Als Schiffspatin agierte Kimberly Jimenez, Miss Universe der Dominikanischen Republik, unterstützt u.a. von Arnold Donald, Präsident und CEO der Carnival Corporation sowie Christine Duffy, Präsidentin von Carnival Cruise Line.

Letztere war es auch, die zusammen mit Basketball-Legende und Carnivals Chief Fun Officer Shaquille O’Neal das erste Big Chicken Restaurant auf See eröffnete. Neben der sensationellen Achterbahn an Bord eines von zahlreichen weiteren Highlights auf der Mardi Gras, die zudem das erste mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiff der Reederei ist.        

Text: PM Carnival Cruise Line      

Carnival Pride kreuzt auch 2023 in der „Alten Welt“ – US-Kreuzfahrtriese schickt erneut ein Schiff auf Europatournee

Pressemitteilung

Carnival Cruise Line (www.carnivalcruiseline.de) wird im übernächsten Jahr erneut die Carnival Pride nach Europa schicken. Wie schon während der Sommersaison 2022 kreuzt das bis zu 2.124 Passagieren Platz bietende Schiff dann auf verschiedenen Routen in Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeerraum.

Der Startschuss für den Einsatz in der „Alten Welt“ fällt am 23. April 2023 in Tampa (Florida), von wo aus die Carnival Pride mit Ziel Barcelona aufbricht. Die zweiwöchige Atlantiküberquerung mit Stationen auf den Azoren, in Malaga und Barcelona ist ab 850 € zu haben.

Neben Barcelona nutzt der Cruiser während seines Europaaufenthaltes auch die Häfen von London (Dover) und Rom (Civitavecchia) als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten von einer Dauer zwischen 10 und 15 Tagen. So führt beispielsweise Ende Mai 2023 eine Reise von der katalanischen Metropole aus u.a. über Gibraltar, Lissabon, Porto, Bilbao und Bordeaux in die englische Hauptstadt (13 Tage ab 1.101 €). 

London wiederum ist Startpunkt mehrerer Fahrten durch Nord- und Ostsee. Dabei geht es entlang der Küsten Norwegens, durch die britische Inselwelt oder etwa ins Baltikum und nach Russland mit dem Highlight eines zweitägigen Aufenthaltes in St. Petersburg (13 Tage ab 1.373 €).

Zum Finale ihres Europaaufenthaltes wechselt die Carnival Pride dann im September 2023 nach Rom (Civitavecchia) und unternimmt von dort aus verschiedene Fahrten zu den schönsten Destinationen im Westlichen und Östlichen Mittelmeer. Ende Oktober geht es schließlich wieder über den „Großen Teich“ zurück nach Florida.

Text: PM Carnival Cruise Line

Neues LNG-Flaggschiff an Carnival Cruise Line abgeliefert

Mardi Gras“ soll im April nächsten Jahres zur Jungfernreise starten

Es ist nicht nur das bisher größte, sondern zugleich auch das erste vollständig mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff für die amerikanische Carnival Cruise Line (CCL): Die von der finnischen Werft Meyer Turku Oy als Bau-Nr. 1396 erstellte Mardi Gras ist am 17. Dezember an ihre Auftraggeber abgeliefert worden.

„Wir übergeben ein schönes und fortschrittliches Schiff mit Weltklasse-Technologie wie z. B. LNG-Antrieb. Mit seinen High-Tech-Systemen wird der Neubau eines der umweltfreundlichsten Schiffe sein, die in nordamerikanischen Gewässern unterwegs sind“, erklärte Werft-Chef Tim Meyer bei der Übergabe in Turku. Mit seiner Namensgebung erinnert das neue CCL-Flaggschiff an die von der Reederei 1972 als ihr erstes Schiff in Fahrt gebrachte Mardi Gras, ein damals angekauftes und umgebautes 11 Jahre altes 27 000-BRT-Schiff, das bis 1993 eingesetzt wurde und ihre 48jährige Erfolgsgeschichte begründete.

Der fast eine Mrd. Dollar teure Neubau, dessen Rumpf am 18. Juni 2019 im Baudock des finnischen Werftbetriebes der Papenburger Meyer Werft-Gruppe auf Kiel gelegt und u.a. mit einem von der ebenfalls zur Werftgruppe gehörenden Rostocker Neptun Werft zugelieferten schwimmenden Maschinenraummodul komplettiert worden war, ist erst am 24. Januar dieses Jahres aufgeschwommen und an den Ausrüstungskai verholt worden.

Foto: Meyer Turku

Ursprünglich wollte die Reederei ihr neues Flaggschiff am 31. August dieses Jahres als 28. Schiff ihrer Flotte zur ersten Reise von Kopenhagen nach Southampton schicken und anschließend dort die Transatlantiküberführung nach New York beginnen lassen. Ende 2019 erfolgte zunächst eine Verschiebung der Ablieferung auf Oktober 2020 und im Juli 2020 wurde aufgrund der Beeinträchtigungen durch die Corona-Problematik mitgeteilt, dass die offizielle Jungfernreise nunmehr erst am 6. Februar 2021 in Port Canaveral, Florida, beginnen sollte, sie wurde inzwischen um zwei weitere Monate aufgeschoben.

Die 344,42 m lange, 41,75 m breite, 8,80 m tiefgehende und mit rd. 180 000 BRZ vermessene Mardi Gras, die über 19 Decks verfügt und bei Doppelbelegung 5282 (max. 6600) Gäste in mehr als 2600 Kabinen und 180 Suiten in 11 Kategorien unterbringen kann, zeichnet sich durch ihre klassischen Schiffslinien und den blauen Rumpfanstrich aus. Mittelpunkt ist ein über drei Decks reichendes Atrium, das sich zu einem raumhohen Fenster mit verfahrbaren LED-Screens öffnet. Bei dem mit 2000 Crew-Mitgliedern zu besetzenden Neubau handelt es sich um die Carnival XL (Excellence)-Klasse, die im Wesentlichen auf der erfolgreichen Helios-Klasse der Meyer Werft basiert. Von der mit LNG betriebenen Helios-Klasse hat die Meyer Werft in Papenburg mit dem im Dezember 2018 an AIDA Cruises abgelieferten Typschiff AIDAnova bereits eine Einheit geliefert und einschließlich der kürzlich an P&O Cruises abgelieferten Iona – noch vier Einheiten dieser Klasse im Orderbuch. Dabei handelt es sich um je zwei Einheiten für die beiden genannten Carnival-Kreuzfahrtmarken.

Foto: Meyer Turku

Für die Meyer Turku Oy ist die unter Panama-Flagge in Fahrt kommende Mardi Gras nach der im Dezember 2019 abgelieferten Costa Smeralda die zweite Einheit der Helios-Klasse. Einschließlich des 2022 – zum 50jährigen Bestehen der Reederei – folgenden Schwesterschiffes Carnival Celebration befinden sich mit der schon in Bau befindlichen Costa Toscana derzeit noch zwei Helios-Schiffe für zwei Carnival-Marken in ihrem Auftragsbestand. Von den insgesamt 12 bei den Meyer-Werften derzeit in Auftrag befindlichen Kreuzfahrtschiffen mit LNG-Antrieb entfallen sieben auf die Werft in Papenburg und fünf auf die Werft in Turku. JPM