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16. Neubau von Chantiers de l’Atlantique übernommen: „MSC Virtuosa“ startet im Mai zu Nordeuropa-Reisen von Kiel

Ursprünglich bereits im Oktober letzten Jahres abgeliefert werden sollte die MSC Virtuosa, die aufgrund der Beeinträchtigungen durch die Covid-19-Pandemie nunmehr am 1. Februar 2021 am Ausrüstungskai ihrer französischen Bauwerft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire an die in Genf ansässige Reederei MSC Cruises übergeben wurde. An der in kleinem Kreis erfolgten Flaggenwechsel-Zeremonie mit Einsegnung, bei der traditionsgemäß auch eine Champagnerflasche am Bug des Neubaus zerschellte, nahmen der Executive Chairman der Reederei, Pierfrancesco Vago, seine Frau Alexa Aponte-Vago sowie ihre Kinder, Vertreter des Neubau-Teams von MSC Cruises sowie Führungskräfte und Mitarbeiter der Werft teil.

„Ich bin stolz darauf, was unsere Teams trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen gemeinsam erreicht haben. Mit dem Bau der MSC Virtuosa haben wir ein Leistungsniveau erreicht, das den zukünftigen Gästen das Beste bietet, was auf einem Schiff erlebt werden kann. Das sechzehnte Schiff, das die Werft Chantiers de l’Atlantique für MSC Cruises gebaut hat, ist ein Beispiel, das nur schwer zu toppen sein wird“, konstatierte Werftchef Laurent Castaing nicht ohne Stolz über das, was trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen in Zusammenarbeit von der Reederei und Werft erreicht worden ist.

Chantiers de l’Atlantique-Chef Laurent Castaing, Captain Massa (MSC Grandiosa) und MSC Executive Chairman Pierfrancesco Vago. Foto: Ivan Sarfatti

„Die Ablieferung der MSC Virtuosa in einer für unsere Branche so herausfordernden Zeit symbolisiert, wie wir als Familienunternehmen weiterhin langfristig denken und unsere Zukunft aufbauen“, betonte Vago. Ziel der Reederei sei es, einige der innovativsten Schiffe der Welt im Bereich Umweltfreundlichkeit zu bauen, die ausschließlich mit der modernsten verfügbaren Technologie auf See ausgestattet sind. Genauso wichtig sei, dass man mit jedem neuen Schiff bisher Dagewesenes hinter sich lassen und das Produktangebot für die Gäste erneue erneuere. Beispiele seien auf diesem Schiff der weltweit erste humanoide Barkeeper auf See, zwei neue Restaurantkonzepte und die bewährte 91,8 Meter lange, mediterrane Promenade mit Spektakulärem LED-Himmel.

In Sachen Umweltschutz verfüge der jüngste Neubau der Reederei über einige der fortschrittlichsten Technologien, die derzeit auf dem Markt verfügbar seien, wie etwa hybride Abgasreinigungssysteme (EGCS) und selektive katalytische Reduktionssysteme (SCR Katalysatoren), Abwasseraufbereitungsanlagen gemäß der Resolution MEPC 227(64) der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), Landstromanschluss sowie ein Unterwasserlärm-Managementsystem mit einem entsprechenden Rumpf- und Maschinenraumdesign, das die akustischen Auswirkungen auf die Meeresfauna minimiert. Darüber hinaus sei die MSC Virtuosa von der französischen Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas mit 11 Golden Pearls für eine Reihe von innovativen Aspekten ausgezeichnet, darunter für Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit. So sei der Neubau das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das von Bureau Veritas mit dem BIORISK-Siegel für die Minimierung von Infektionsrisiko ausgezeichnet wurde. Langfristiges Ziel sei es, einen umweltfreundlichen Kreuzfahrtbetrieb zu erreichen. Vago: „Die MSC Virtuosa ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung, zusammen mit unseren anderen Investitionen in die beschleunigte Entwicklung von Umwelttechnologie der nächsten Generation. Sie bestätigt auch unser langfristiges Engagement, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.“

Bei der MSC Virtuosa handelt es sich um ein Schwesterschiff der MSC Grandiosa, die derzeit auf 7-Nächte-Routen im westlichen Mittelmeer unterwegs ist. Die MSC Grandiosa war das erste Schiff einer weltweit agierenden Kreuzfahrtmarke, das im August 2020 nach dem weltweiten Shutdown wieder in See stach und bisher fast 40.000 Gäste unter dem Schutz des Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls von MSC Cruises befördert hat. In diesem Jahr kommen zwei Neubauten aktueller Generationen von MSC Cuises in Fahrt – neben der zur Meraviglia-Plus-Klasse gehörenden MSC Virtuosa (BRZ: 181 5040) ist das die beim Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Monfalcone in der Ausrüstung befindliche MSC Seashore (BRZ: 169500) als dritte Einheit der Seaside-Klasse und erste von zwei Einheiten der um 16 auf 339 m verlängerten Seaside-Eco-Version. Damit vergrössert sich die Flotte der drittgrößten Kreuzfahrtmarke der Welt auf insgesamt 19 Schiffe. Vier weitere Neubauten sollen bis 2025 folgen. Darüber hat sich die im schweizerischen Genf ansässige Privatreederei, die zur von Gianluigi Aponte gegründeten italienischen MSC-Group gehört, Optionen für weitere sechs Kreuzfahrtschiffe zur Lieferung bis 2030 gesichert.

Foto: MSC Cruises/Ivan Sarfatti

Die mit 331 m gegenüber dem Typschiff MSC Meraviglia und dessen Schwester MSC Belissima um 16 m längere MSC Virtuosa, der 2023 ein noch namenloser und als Weiterentwicklung mit LNG-Antrieb auszustattender Nachbau aus Saint-Nazaire folgen soll, verfügt über insgesamt 19 Decks und mehr öffentlichen Raum und zusätzliche Kabinen. Das 43 m breite und max. 8,75 m tiefgehende Schiff kann maximal 6334 Gäste in 2440 Kabinen 12 verschiedener Typen unterbringen, darunter 190 Familienkabinen, die zu Super Family-Kabinen für bis zu sechs Personen oder Super Family Plus für bis zu 12 Personen verbunden werden können. Für die Gäste stehen neben dem erweiterten MSC Yacht Club-Bereich u. a. 21 Bars, vier Hauptrestaurants und fünf Spezialitätenrestaurants sowie eine neue Spezialitätenbar zur Verfügung. Das Theater bietet 945 Plätze. Es gibt fünf Pools, darunter einen Pool mit Glasschiebedach auf Deck 15 und einen Hochseilgarten (Himalaya Bridge) auf Deck 19 mit einer 80 Meter Seilrutsche über dem Wasser. Die 11 verschiedenen Boutiquen verfügen über 1168 qm Verkaufsfläche. Mit seinem dieselelektrischen Antrieb soll der von der Werft als Bau-Nr. H34 fertiggestellte Neubau, der mit rd. 1700 internationalen Crew-Mitgliedern besetzt wird, eine Geschwindigkeit von 22,3 kn erreichen.

Als 18. Schiff der Reederei wird die MSC Virtuosa ab dem 16. April 2021 unter Malta-Flagge in ihre erste Sommersaison starten und vier Routen im Mittelmeer mit 3, 4 und 10 Nächte-Reisen bedienen, bevor das Schiff seinen neuen Basishafen Kiel ansteuert, wo es ab dem 8. Mai auf zwei unterschiedlichen Routen Nordeuropa-Rundreisen bieten wird. Ab Ende November 2021 wird die MSC Virtuosa die Wintersaison in der Golfregion verbringen und 7-Nächte-Kreuzfahrten mit Anläufen in Dubai, Abu Dhabi, Bahrain und Doha anbieten. JPM

MSC Cruises nimmt die MSC Virtuosa in Empfang und rüstet sich für die Zukunft

Pressemitteilung

  • Die traditionelle Flaggenzeremonie fand heute in der Werft statt, um das neueste Mitglied der MSC Cruises Flotte willkommen zu heißen
  • Das Schiff wird eines der nachhaltigsten Schiffe auf See sein, wenn es im April in Dienst gestellt wird
  • Das Bord-Angebot der MSC Virtuosa setzt neue Maßstäbe beim Gasterlebnis

MSC Cruises hat heute die MSC Virtuosa von der Werft übernommen – ein hochinnovatives und umweltfreundliches Schiff.

Traditionsgemäß fand auf der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire (Frankreich) eine kleine und private Flaggenzeremonie statt, bei der die MSC Virtuosa ihre offizielle Flagge sowie den Segen für Glück auf See erhielt. An der Zeremonie nahmen der Executive Chairman des Unternehmens, Pierfrancesco Vago, seine Frau Alexa Aponte-Vago und ihre Kinder, Vertreter des Neubau-Teams von MSC Cruises sowie Führungskräfte und Arbeiter der Werft teil.

Im Bild: Laurent Castaing, General Manager, Chantiers de l’Atlantique, MSC Grandiosa-Captain Massa und MSC Executive Chairman Pierfrancesco Vago (vlnr). Foto: Ivan Sarfatti

Pierfrancesco Vago kommentierte: „Meine Familie und ich konnten die Gelegenheit nicht verpassen, das neueste Mitglied unserer Flotte persönlich in Empfang zu nehmen. Die Auslieferung der MSC Virtuosa in einer für unsere Branche so herausfordernden Zeit symbolisiert, wie wir als Familienunternehmen weiterhin langfristig denken und unsere Zukunft aufbauen.“

Pierfrancesco Vago ergänzte: „Unser Ziel ist es, einige der innovativsten Schiffe der Welt im Bereich Umweltfreundlichkeit zu bauen, die ausschließlich mit der modernsten verfügbaren Technologie auf See ausgestattet sind. Genauso wichtig ist, dass wir mit jedem neuen Schiff bisher Dagewesenes hinter uns lassen und unser Produktangebot mit neuen und einzigartigen Erlebnissen für unsere Gäste erneuern. Auf der MSC Virtuosa ist das zum Beispiel der weltweit erste humanoide Barkeeper auf See – unser Star für ein futuristisches, ganzheitliches Erlebnis, bei dem modernste Technologien zum Einsatz kommen. Unser außergewöhnliches gastronomisches Angebot wurde durch zwei neue Restaurantkonzepte erweitert, die beliebte internationale Länderküchen präsentieren und die Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise mitnehmen. Nicht zu vergessen unsere abendlichen Theatershows, das preisgekrönte Familienangebot, die branchenführende Gästetechnologie und natürlich die 91,8 Meter lange, mediterrane Promenade mit einem atemberaubenden LED-Himmel, dem Herzen des Schiffes, und noch vieles mehr.“

Laurent Castaing, General Manager, Chantiers de l’Atlantique, erklärte: „Ich bin stolz darauf, was unsere Teams trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen gemeinsam erreicht haben. Mit dem Bau der MSC Virtuosa haben wir ein Leistungsniveau erreicht, das den zukünftigen Gästen der MSC Virtuosa das Beste bietet, was auf einem Schiff erlebt werden kann. Das sechzehnte Schiff, das die Werft Chantiers de l’Atlantique für MSC Cruises gebaut hat, ist ein Beispiel, das nur schwer zu toppen sein wird.“

In Sachen Umweltschutz verfügt die MSC Virtuosa über einige der fortschrittlichsten Technologien, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind, wie etwa hybride Abgasreinigungssysteme (EGCS) und hochmoderne selektive katalytische Reduktionssysteme (SCR Katalysatoren), Abwasseraufbereitungsanlagen gemäß der Resolution MEPC 227(64) der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), ein Landstromanschluss sowie ein Unterwasserlärm-Managementsystem mit einem entsprechenden Rumpf- und Maschinenraumdesign, das die akustischen Auswirkungen auf die Meeresfauna minimiert.

Darüber hinaus wurde die MSC Virtuosa von Bureau Veritas mit 11 Golden Pearls für eine Reihe von innovativen Aspekten ausgezeichnet, darunter für Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit. Die MSC Virtuosa ist sogar das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das von Bureau Veritas mit dem BIORISK-Siegel für die Minimierung von Infektionsrisiko ausgezeichnet wurde.

Foto: Ivan Sarfatti

Pierfrancesco Vago erwähnte abschließend: „Unser langfristiges Ziel ist es, einen umweltfreundlichen Kreuzfahrtbetrieb zu erreichen. Und das ist die Reise, auf der wir uns heute befinden. Die MSC Virtuosa ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung, zusammen mit unseren anderen Investitionen in die beschleunigte Entwicklung von Umwelttechnologie der nächsten Generation. Sie bestätigt auch unser langfristiges Engagement, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.“

Das neue Flaggschiff der Reederei, die MSC Virtuosa, wird ab dem 16. April 2021 für die Sommersaison in Dienst gestellt, mit vier Routen im Mittelmeer mit 3, 4 und 10 Nächten Dauer, bevor das Schiff seinen neuen Heimathafen Kiel ansteuert, wo es ab dem 8. Mai Nordeuropa bereisen wird. 

Die Schiffe der Meraviglia-Generation, zu der Schiffe wie die MSC Virtuosa gehören, zeichnen sich durch die einzigartige Promenade mit einem atemberaubenden LED-Himmel als Herzstück des Schiffes aus. Auf zwei Decks reihen sich Boutiquen, Restaurants und Bars aneinander – der ideale Ort, um den Aufenthalt an Bord beim Shoppen, Essen und Entspannen zu genießen. Am Abend erwacht der Ort mit Musik und Unterhaltung noch mehr zum Leben.

Die MSC Virtuosa ist das Schwesterschiff der MSC Grandiosa, die derzeit auf 7-Nächte-Routen im westlichen Mittelmeer unterwegs ist. Die MSC Grandiosa war das erste Schiff einer weltweit agierenden Kreuzfahrtmarke, das im August 2020 nach dem weltweiten Shutdown wieder in See stach und bisher fast 40.000 Gäste unter dem Schutz des branchenführenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls von MSC Cruises befördert hat.

2021 werden zwei neue Schiffe der nächsten Generation von MSC Cruises vom Stapel laufen – das zweite wird neben der MSC Virtuosa die MSC Seashore sein – womit sich die Flotte auf insgesamt 19 Schiffe vergrößert. Vier weitere sollen bis 2025 folgen. Die MSC Virtuosa und die MSC Seashore, die im August 2021 in Dienst gestellt wird, bieten modernste Umwelttechnologie, innovative Gästetechnologie und eine ganze Reihe neuer Erlebnisse und Angeboten. Jedes Schiff, das MSC Cruises baut, unterscheidet sich vom vorherigen, und diese Schiffe bilden da keine Ausnahme, denn sie stellen eine Weiterentwicklung ihres ursprünglichen Prototyps dar und bieten mehr öffentliche Bereiche, mehr Kabinen, neue Bars, Restaurants und mehr.

MEHR ÜBER DIE MSC VIRTUOSA

Innovative Gäste-Technologie

Alle Schiffe von MSC Cruises sind seit 2017 mit „MSC for Me“ ausgestattet – dem vernetzten Kreuzfahrterlebnis, das darauf ausgelegt ist, das Erlebnis an Bord nahtlos zu bereichern und den Gästen zu helfen, das Beste aus ihrem Urlaub zu machen. Dieses digitale Multi-Channel-Angebot versorgt die Gäste mit den Informationen, die sie benötigen, wann und wo sie es wünschen, und hilft bei der Planung und Buchung der gewünschten Leistungen. Verfügbar ist das Angebot über die „MSC for Me“-App, den Fernseher in der Kabine und interaktive Bildschirme, die auf dem Schiff verteilt sind. Mit dem „MSC for Me“-Armband können die Gäste das Schiff ohne ihre Kreuzfahrtkarte genießen: Es bietet ein kontaktloses und nahtloses Erlebnis, sei es beim Bezahlen von Einkäufen, beim Buchen von Dienstleistungen, beim Öffnen der Kabinentür sowie bei der Kontaktnachverfolgung als Teil der aktuellen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen.

MSC Yacht Club

Die MSC Virtuosa bietet einen erweiterten MSC Yacht Club, das „Schiff-im-Schiff“-Konzept, das den Luxus und die Exklusivität eines Privatclubs bietet, während gleichzeitig die Erholungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten des gesamten Schiffes zur Verfügung stehen. Die Gäste profitieren von einem persönlichen 24-Stunden-Butler-Service und einem engagierten Concierge-Team sowie von luxuriösen, privaten Annehmlichkeiten wie einem Gourmet-Restaurant, einer eleganten Lounge, einem großzügigen Poolbereich und einem eigenen Sonnendeck.

Preisgekröntes Familienangebot

Als Familienunternehmen hat MSC Cruises schon immer die Bedürfnisse von Familien in den Mittelpunkt des Kreuzfahrterlebnisses gestellt. Das preisgekrönte Familienangebot bietet eine Menge Unterhaltung für die ganze Familie: umfangreiche Einrichtungen, die in Zusammenarbeit mit LEGO und Chicco entworfen wurden, eine Reihe von Clubs für Kinder jeden Alters, ein actionreiches Programm mit täglichen Aktivitäten und vieles mehr.

Inspirierende Reiserouten

Die erste Saison des neuen Flaggschiffs der Reederei wird in Nordeuropa mit Heimathafen Kiel verbracht, von wo aus es zwei atemberaubende Reiserouten befährt. Für diejenigen, die die norwegischen Fjorde erleben möchten, läuft das Schiff Kopenhagen (Dänemark) und anschließend -Hellesylt/Geiranger, Alesund und Flaam in Norwegen an. Für Gäste, die die baltischen Hauptstädte erkunden möchten, läuft das Schiff Kopenhagen (Dänemark), dann Helsinki (Finnland) an und fährt weiter nach St. Petersburg (Russland) und Tallinn in Estland.

Ab Ende November 2021 wird die MSC Virtuosa die Wintersaison in der Golfregion verbringen und 7-Nächte-Kreuzfahrten mit Anläufen in Dubai, Abu Dhabi, Bahrain und Doha anbieten.

Umwelt

Luftemissionen: Die MSC Virtuosa verfügt über hybride Abgasreinigungssysteme für alle Motoren. Mit dieser Technologie werden die Schwefeloxid-Emissionen (SOx) um 98% reduziert. Das Schiff ist außerdem mit hochmodernen Systemen zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR Katalysatoren) ausgestattet, die die Stickoxidemissionen (NOx) um 90% reduzieren.

Das Schiff ist mit einem Landstromanschluss ausgestattet, der es ermöglicht, sich in Häfen, in denen diese Infrastruktur verfügbar ist, mit lokalen Stromnetzen zu verbinden. Dies ermöglicht es dem Schiff, den Motorenbetrieb am Liegeplatz zu minimieren, was zu einer erheblichen Emissionsreduzierung führt. Dies ist besonders von Bedeutung, wenn sich die Schiffe in der Nähe von städtischen Gebieten befinden.

Abwasser: Das Schiff wird über fortschrittliche Abwasseraufbereitungsanlagen verfügen, die gemäß der Resolution MEPC 227 (64) der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation entwickelt wurden und deren Reinigungsstandards höher sind als bei den meisten Abwasseraufbereitungsanlagen an Land. Ballastwasseraufbereitungssysteme verhindern die Einschleppung invasiver Arten in die Meeresumwelt durch Ballastwassereinleitungen.

Schutz der Meeresfauna: MSC Virtuosa ist mit einem Unterwasserlärm-Schutzsystem ausgestattet, dessen Rumpf- und Maschinenraumdesign die Auswirkungen von Schall minimiert und deren potenzielle Auswirkungen auf die Meeresfauna, insbesondere auf Meeressäugetiere in den umliegenden Gewässern, verringert.

Energieeffizienz: Alle Neubauten von MSC Cruises verfügen über eine breite Palette energieeffizienter Ausstattungen, mit denen der Treibstoffverbrauch reduziert und optimiert werden kann. Dazu gehören intelligente Lüftungs- und fortschrittliche Klimaanlagen mit automatisierten Energierückgewinnungsschleifen, die Wärme und Kälte neu verteilen, um den Bedarf zu senken. Die Schiffe verwenden LED-Beleuchtung, die von intelligenten Managementsystemen gesteuert wird, um das Energieeinsparungsprofil weiter zu verbessern. In Zusammenarbeit mit den Werften sind alle Neubauten mit Fernüberwachungs- und -analysesystemen ausgestattet, die eine Echtzeitunterstützung an Land ermöglichen, um die betriebliche Effizienz an Bord zu optimieren.

Zahlen und Fakten zur MSC Virtuosa

  • 19 Decks, nach berühmten Komponisten benannt
  • Mit einer Länge von 331 Metern verfügt dieses Schiff über zusätzliche 16 Meter gegenüber der MSC Meraviglia und der MSC Bellissima mit mehr öffentlichem Raum und mehr Kabinen
  • 21 Bars, 4 Hauptrestaurants und 5 Spezialitätenrestaurants mit zwei brandneuen Restaurants und einer neuen Spezialitätenbar
  • Ein Theater mit 945 Plätzen, das jeden Abend verschiedene Großproduktionen anbietet
  • 12 verschiedene Kabinentypen, darunter 190 Familienkabinen, die zu Super Family-Kabinen für bis zu sechs Personen oder Super Family Plus für bis zu 12 Personen verbunden werden können
  • 5 Pools, darunter ein Pool mit Glasschiebedach auf Deck 15
  • Ein Hochseilgarten (Himalaya Bridge) auf Deck 19 mit einer 80 Meter Seilrutsche über dem Wasser
  • 1.168 m² Verkaufsfläche mit 11 verschiedenen Boutiquen

Text: PM MSC Cruises

Atlantic Shipyards: Paris und Rom schaffen den Ausstieg

Der italienische Konzern Fincantieri wird nicht die Kontrolle über die Saint-Nazaire-Werften übernehmen. Die Operation, die 2017 initiiert wurde und Gegenstand einer Vereinbarung war, die im Februar 2018 zwischen Frankreich und Italien unterzeichnet wurde, wurde vorgestern offiziell beerdigt. Nach einem Telefonat zwischen dem französischen Minister für Wirtschaft und Finanzen Bruno Le Maire, seinem italienischen Amtskollegen Stefano Patuanelli und Margrethe Vestager, der für Wettbewerb zuständigen Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, gaben Frankreich und Italien ihre Entscheidung bekannt, die geplante Fusion zwischen Fincantieri und Chantiers de l’Atlantique zu stoppen. Mit dieser Entscheidung endet eine vierjährige Angelegenheit, die sich zu einem politischen und diplomatischen „Sumpf“ für die beiden Länder entwickelt hatte, bevor die Europäische Kommission eingeschaltet wurde.

Bis die Gesundheitskrise die Karten neu mischte und eine Möglichkeit bot, das es allen beteiligten Akteuren, auch Brüssel, erlaubte, sich aus einer Angelegenheit herauszuwinden, die ohne Schaden unlösbar geworden war. Offiziell verantwortlich für dieses Versagen sind daher das Coronavirus und die von ihm ausgelöste Krise: „Die Welt von 2021 ist eine ganz andere als die von 2017. Der Austausch zwischen Bruno Le Maire, Stefano Patuanelli und Margrethe Vestager hat zu der Feststellung geführt, dass die Voraussetzungen heute nicht mehr gegeben sind, um diese Operation erfolgreich durchzuführen“, heißt es aus ministerlichen Kreisen, wo betont wird, dass Covid-19 „sehr starke Unsicherheiten in allen Sektoren, insbesondere in der Tourismusbranche und der Kreuzfahrtindustrie, ausgelöst habe. Nur ein starkes Wachstum habe Anlass zu diesem Projekt gegeben, einen führenden europäischen Akteur in der Marineindustrie aufzubauen“.

Die Gesundheitskrise und ihre schweren Auswirkungen auf die Wirtschaft haben die Arbeit der Werften in St. Nazaire und Italien, deren Haupttätigkeit der Bau von Ozeanriesen ist, sehr deutlich beeinträchtigt. Die meisten Kreuzfahrtschiffe der Welt liegen seit März 2020 still, und vor 2022 wird keine nennenswerte Erholung mehr erwartet. In der Zwischenzeit verbrennt die Branche ohne Einnahmen und hoch verschuldet Milliarden von Dollar, um ihre Betriebskosten zu bezahlen und Kredite zurückzuzahlen. Unter diesen Bedingungen werden die von den Unternehmen geplanten Investitionen bestenfalls verschoben oder vorübergehend eingefroren, und wenn der Einbruch anhält, werden einige der anstehenden Aufträge oder Projekte einfach aufgegeben oder auf unbestimmte Zeit verschoben. In jedem Fall bietet der Markt keine mittelfristige Visibilität mehr, insbesondere im Segment der sehr großen Kreuzfahrtschiffe. Für Fincantieri ist die Übernahme von Saint-Nazaire logischerweise deutlich unattraktiver geworden.

Allerdings war das Projekt bereits vor der Pandemie in vollem Gange. In Brüssel waren die Dienststellen der GD Wettbewerb, die sich Anfang 2019 mit der heißen Kartoffel in den Händen wiederfand, nachdem Deutschland und Frankreich die Eröffnung einer Untersuchung der Fusion beantragt hatten, nicht für das Vorhaben in seiner jetzigen Form. Es hätte Fincantieri, einen öffentlichen Konzern, der bereits führend in diesem Sektor ist, in eine zu dominante Position gebracht, so dass nur der private deutsche Hersteller Meyer Werft als einziger wirklicher Konkurrent übrig geblieben wäre. Die Kommission hatte daher Fincantieri, dem etwa 15 Werften in Italien, Norwegen und Rumänien gehören, aufgefordert, einige seiner Vermögenswerte zu veräußern, um das Vorhaben akzeptabel zu machen. Die Italiener lehnten, wenig überraschend, ab. Und dann hatte Fincantieri von der ersten bis zur letzten Stunde erbitterte Gegner, angefangen bei den Präsidenten der französischen Region Pays de la Loire und des Departements Loire Atlantique sowie der Gewerkschaft Force Ouvrière. Seit 2017 gab es dann einige ziemlich spektakuläre Umkehrungen. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass der Auftragsbestand der Chantiers de l’Atlantique bereits vor der Krise ein historisch hohes Niveau erreicht hatte, so dass es weniger offensichtlich war, dass man sich auf einen großen Partner stützen musste, der zudem ein alter Konkurrent ist. Auch die Präsenz des Staates als Mehrheitsaktionär war eher beruhigend, und die Befürchtung, Fincantieri würde mit den Chinesen kooperieren, um ihnen beim Bau ihrer ersten Liner zu helfen, wurde zur Realität. Die Italiener verstanden jenseits der diskreten Zurückhaltung, dass sie an der Loire-Mündung offiziell nicht mehr willkommen waren. Warum dann, angesichts der Feindseligkeit, die unter den lokalen Akteuren einhellig geworden war, und wenn das industrielle und wirtschaftliche Interesse des Betriebs mit Covid-19 stark reduziert worden war, warum weiter darauf bestehen?

Um das Gesicht nicht zu verlieren, war es daher zwingend notwendig, den Rückzug intelligent zu organisieren, unter Mitwirkung der Franzosen. Während sich die Schlussfolgerungen der eingehenden Untersuchung in Brüssel verzögerten, wurde die Frist für die Umsetzung des französisch-italienischen Abkommens von Paris mehrfach verschoben. Das fünfte und letzte Mal Ende Dezember, für einen weiteren Monat. Praktisch war diese Verschiebung natürlich völlig unnötig; sie sollte nur ein letztes Mal den französischen guten Willen in dieser Frage demonstrieren. Und um ein wenig mehr Zeit zu haben, die Strategie zu verfeinern, den Abbruch des Projekts unter den bestmöglichen Bedingungen öffentlich bekannt zu geben. Es war zu erwarten, dass die Schuld auf Europa geschoben wird, das seit langem als Sündenbock für die nationalen Probleme einiger Mitgliedstaaten herhalten muss. Aber nicht dieses Mal. Nach dem durchschlagenden Widerstand von Margrethe Vestager gegen die geplante Alstom-Siemens-Fusion im Jahr 2019 wollten die Europäische Kommission und ihre hartnäckige Wettbewerbskommissarin offensichtlich nicht die Verantwortung für das Scheitern eines weiteren europäischen Konsolidierungsprojekts übernehmen.

Die drei Akteure haben sich daher offenbar darauf geeinigt, Covid-19 und seine Folgen auf dem Kreuzfahrtmarkt, die sehr real, aber noch nicht genau zu bestimmen sind, zu den Hauptschuldigen für diesen Verzicht zu machen. Und was passiert jetzt? Der Staat, dem 84,3 % der Chantiers de l’Atlantique gehören – der Rest des Kapitals wird von der Naval Group (11,7 %), der lokalen Unternehmensgruppe COFIPME (1,6 %) und den Arbeitnehmern (2,4 %) gehalten – wird wahrscheinlich nicht auf diesem Niveau bleiben. Eine Dringlichkeit ist jedoch nicht mehr gegeben. „Wir werden die Konsequenzen aus dieser Entscheidung ziehen und uns die Zeit zum Nachdenken nehmen. Es besteht kein dringender Handlungsbedarf, da Chantiers de l’Atlantique über eine stabile öffentliche Beteiligung verfügt und der Auftragsbestand über mehrere Jahre hinweg signifikant bleibt“, so das französische Finanzministerium, es bestätigt, dass es bereits Interessensbekundungen von potenziellen Käufern erhalten habe. „Wir werden uns alle Lösungen ansehen, ohne besonderen Druck, um uns die Zeit zu nehmen, an der besten zu arbeiten. Wir werden dies mit allen Beteiligten tun, dem Standort, den Mitarbeitern, den Subunternehmern, den lokalen Behörden… Wir werden auch über die Industriestrategie nachdenken müssen, die in der Verantwortung des Unternehmens und nicht des Staates liegen wird.“

Vincent Groizeleau/Mer et Marine

Chantiers de l’Atlantique: Ein Monat mehr für Entscheidung zur Fincantieri-Übernahme

Die französische Regierung hat beschlossen, die im Februar 2018 mit Italien geschlossene Vereinbarung zur Übernahme der Chantiers de l’Atlantique durch die Fincantieri-Gruppe ein fünftes – und wahrscheinlich letztes – Mal zu verlängern. Die vierte Verlängerung dieses französisch-italienischen Abkommens sollte am 31. Dezember auslaufen, aber Brüssel hat sich immer noch nicht zu dieser Operation geäußert. Paris hat daher eine Verlängerung der Frist um einen Monat angekündigt. Die Europäische Kommission hat über ihre Generaldirektion für Wettbewerb den Fall vor zwei Jahren, im Januar 2019, aufgegriffen. Dies geschah auf Antrag Deutschlands und Frankreichs (da die Transaktion nicht von vornherein einer automatischen Prüfung unterlag, da ihr Betrag unter den in den Verträgen festgelegten Schwellenwerten lag). Nach einer ersten Untersuchungsphase stellte die Kommission fest, dass Bedenken hinsichtlich möglicher Wettbewerbsverzerrungen auf dem Liner-Baumarkt bestehen. Sie leitete daher im Herbst 2019 eine eingehende Untersuchung ein. Am Ende forderte Brüssel Fincantieri auf, eine Reihe von Maßnahmen vorzuschlagen, um eine zu starke Konzentration der auf dem Kreuzfahrtmarkt tätigen Werften in Europa zu verhindern. Aber die italienische Gruppe, die öffentlich gewarnt hat, dass sie einige ihrer Vermögenswerte nicht veräußern wird, um Saint-Nazaire übernehmen zu dürfen, glaubt, dass sie nicht weiter gehen kann.

Der Weiterverkauf von Chantiers de l’Atlantique ist seit Monaten blockiert, die Gesundheitskrise hat den Prozess zusätzlich verzögert. Allerdings hat Covid-19 auch die Karten neu gemischt, denn sie hat die Kreuzfahrtindustrie hart getroffen, die seit März fast völlig zum Erliegen gekommen ist und seitdem auf Sicht fährt. Eine signifikante Wiederaufnahme der Aktivität wird nun nicht vor dem Sommer erwartet, und vielleicht nicht vor 2022. In der Zwischenzeit verlieren die Reeder kolossale Summen, was sich unweigerlich auf die für die nächsten Jahre geplanten Investitionen auswirkt. Zunächst wird es zu Verschiebungen von Auslieferungen kommen und zweifellos auch zur Verschiebung bestimmter Aufträge und Projekte, die vor der Pandemie in der Pipeline waren, auf bessere Tage. Der Markt für sehr große Kreuzfahrtschiffe, weshalb Fincantieri die Saint-Nazaire in die Finger bekommen wollte (die viel größere Baudocks hat als die italienischen Werften, die im Rennen um die Mega-Kreuzfahrtschiffe an ihre Grenzen gestoßen sind), wird zweifellos das erste Opfer dieses neuen Paradigmas sein. Das macht die Übernahme der französischen Werft deutlich uninteressanter. Auch Fincantieri weiß, dass es in Saint-Nazaire nicht willkommen ist. Die Gruppe hat sich in den letzten vier Jahren (der Prozess begann im Dezember 2016, als die Italiener sich allein im Rennen um die Anteile der südkoreanischen Gruppe STX wiederfanden) immer gegen die Übernahme von Chantiers de l’Atlantique gestellt. Aber sie hat jetzt den größten Teil ihrer französischen Unterstützung verloren. In den letzten Monaten haben sich vor allem alle wichtigen Lokalpolitiker klar gegen eine italienische Übernahme positioniert, und auch der Senat hat sich Ende des Jahres zu Wort gemeldet und gefordert, dass eine Alternative gefunden werden muss.

Wonder of the Seas, Aufnahme vom 19. Juli 2020, Foto: enapress.com

Unter diesen Bedingungen ist seit dem letzten Sommer ein strategischer Rückzug Italiens immer plausibler geworden. Aber die Operation kann nicht so einfach aufgegeben werden, weil das Thema, auf beiden Seiten der Alpen sehr politisch ist. Vor allem in Italien, wo die französische Zurückhaltung in Bezug auf die Wiederaufnahme der Chantiers de l’Atlantique 2017 für einen starken Aufruhr in der öffentlichen Meinung und eine diplomatische Krise zwischen Paris und Rom gesorgt hatte. Wenn also die Voraussetzungen für eine italienische Übernahme nicht mehr gegeben sind, geht es jetzt darum, dass sich alle Beteiligten reibungslos und erhobenen Hauptes aus der Affäre ziehen können. Eine negative Stellungnahme aus Brüssel wäre ideal gewesen, aber die Europäische Kommission, die oft mit dem Rücken zur Wand steht, will vielleicht nicht noch einmal die Verantwortung für eine Situation übernehmen, in der sich zwei Mitgliedsstaaten selbst in die Bredouille gebracht haben. Sofern die Italiener nicht in letzter Minute Zusagen gemacht haben, die die europäische Position ändern könnten, was nicht unmöglich ist, aber sehr unwahrscheinlich erscheint, könnte vor allem Frankreich die diplomatische Karte ausspielen, indem es einen zusätzlichen Monat für den Abschluss des im Februar 2018 unterzeichneten Projekts gewährt (der übrigens aus den Vereinbarungen des französisch-italienischen Gipfels in Lyon im September 2017 resultiert). Diese Geste gegenüber Italien könnte tatsächlich darauf abzielen, den französischen guten Willen zu demonstrieren und Kritik zu vermeiden, falls die Operation scheitert. Was Fincantieri betrifft, so wird es immer noch in der Lage sein, Brüssel die Schuld zu geben und zu argumentieren, dass die Entwicklung des allgemeinen Kontextes die Aufgabe des Projekts zur Übernahme der nazairischen Werften mildert.

Foto: enapress.com

Sollte dies der Fall sein, stellt sich die Frage nach einem „Plan B“, da der Staat nicht die Absicht hat, Ultra-Mehrheitsaktionär des Unternehmens zu bleiben, von dem er nach dem Kauf durch Vorkauf der STX-Aktien im Jahr 2017 (wodurch er kurzzeitig auf 100 % aufstockte) und der Übertragung eines Teils des Kapitals an die Naval Group (11,7 %), die lokale Unternehmensgruppe COFIPME (1,6 %) und die Mitarbeiter (2,4 %) 84,3 % besitzt. Es besteht jedoch keine wirkliche Dringlichkeit, diesen Plan B umzusetzen, obwohl die Optionen logischerweise ziemlich begrenzt sein werden, da die geringe Rentabilität des Schiffbaus bedeutet, dass sich die Investoren im Allgemeinen nicht vor den Toren drängeln. Und die aktuellen Unsicherheiten werden in der unmittelbaren Zukunft wohl kaum helfen. Falls erforderlich, kann der Staat immer noch das Kapital der Naval Group (an der er fast 65% hält) erhöhen. Diese Aussicht auf eine Konsolidierung der beiden französischen Marine-Champions, CA für den zivilen und NG für den militärischen Bereich, eine Doppelaktivität, die übrigens bei Fincantieri recht erfolgreich war, hat die beiden Trikolore-Firmen mit ihrer sehr unterschiedlichen Geschichte und Kultur nie gereizt. Aber jetzt, wo der Bau eines oder zweier nuklearer Flugzeugträger in Saint-Nazaire auf dem Tisch liegt, könnte die Pille vielleicht leichter weitergeschluckt werden…

Vincent Groizeleau/Mer et Marine

Celebrity Cruises zelebriert Celebrity Beyond

Pressemitteilung

Münzzeremonie des dritten Schiffs der Edge-Serie fand heute in St. Nazaire statt

Celebrity Cruises veranstaltete die traditionelle Münzzeremonie der Schiffbauindustrie für die Celebrity Beyond, das nächste Schiff in der preisgekrönten Edge-Serie, und markierte damit einen weiteren wichtigen Meilenstein im innovativen Schiffsbau. Die Münzzeremonie, die dem Schiff Glück bringen soll, fand zeitgleich mit der Kiellegung statt.

Passend zu den Bemühungen von Celebrity, die Gleichberechtigung in der maritimen Industrie voranzutreiben, wählten sie eine Münze zu Ehren von Annie Jump Cannon aus. Sie war die Tochter eines amerikanischen Schiffsbauers und Astronomin, der die Entwicklung der zeitgenössischen Sternenklassifikation zu verdanken ist. Tobias King, Projekt Manager für Celebrity Cruises, und Sébastien Le Boulluec, Project Manager Edge Series für Chantiers de l’Atlantique, hatten die Ehre, die Münze zu platzieren.

Foto: Celebrity Cruises

„In einem Jahr, das die Stärke unserer Branche kontinuierlich auf die Probe gestellt hat, ist es ermutigend, dass wir mit dem Aufbau von Celebrity Beyond vorankommen“, erklärte Richard Fain, Chairman der Royal Caribbean Group, der Muttergesellschaft von Celebrity Cruises. „Celebrity Beyond signalisiert, dass wir uns auf die Wiederaufnahme vorbereiten und dabei zuversichtlich und mit großem Optimismus in die Zukunft blicken.”

„Dies ist ein stolzer und aufregender Moment, denn Celebrity Beyond wird die innovative Schiffsserie für unsere Marke und die Branche aufwerten“, sagte Lisa Lutoff-Perlo, President und CEO von Celebrity Cruises. „Ich danke allen Kollegen und Partnern der Werft, die Celebrity Beyond zum Leben erwecken. Wir haben einige besondere Überraschungen mit Celebrity Beyond geplant, und ich kann es kaum erwarten, sie mit der Welt zu teilen.“

Die Celebrity Beyond wird nach der Celebrity Edge, die vom TIME Magazine für ihr innovatives Design und zahlreiche Innovationen in die Liste der „2019 World’s Greatest Places“ aufgenommen wurde, und die Celebrity Apex, die mit neuen kulinarischen, Wellness- und Unterhaltungsangeboten pure Perfektion bietet, das dritte Schiff der Edge-Serie sein. Sie soll voraussichtlich im Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.celebritycruises.de.

Text: PM Celebrity Cruises