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„Costa Firenze“ ein Zeichen der Hoffnung

Zweiter Neubau für Costa Asia virtuell abgeliefert

Als „ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederbeginns der gesamten Kreuzfahrt- und Tourismusbranche“ sieht Michael Thamm Group CEO Costa Group & Carnival Asia, die Ablieferung der Costa Firenze. „Dieses Schiff ist der deutlichste Beweis dafür, dass unsere Gruppe den Neustart will.”, sagte er am 22.12.2020 bei der digital erfolgten Ablieferung  der vom Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Marghera für die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende italienische Costa-Reederei-Gruppe fertiggestellten Costa Firenze

Wir hoffen, dass die Menschen bald wieder reisen können und mehr Schiffe bald wieder reaktiviert werden und so zur Wiederbelebung des Tourismus in Italien, Europa und weltweit beitragen. Über die Pandemie hinaus verfolgt Costa das Ziel einer nachhaltigen und emissionsfreien Zukunft der Kreuzfahrt. Wir hoffen, dass unsere langjährige Partnerschaft mit Fincantieri dazu beiträgt, gemeinsam eine Roadmap für dieses ehrgeizige aber wichtige Ziel zu erarbeiten “, sagte Thamm unter Hinweis darauf, dass 11 der 14 Schiffe, die gegenwärtig unter Costa-Flagge fahren von Fincantieri erstellt wurden, was nicht nur die solide Partnerschaft beider Unternehmen belege, sondern auch einen signifikanten Beitrag zur italienischen Wirtschaft leiste.

Für Fincantieri-Chairman Giampero Massolo ist der Neubau ein „außergewöhnliches Meisterstück und Ausdruck des Glaubens“. Auch Carnival Corporation-Präsident und CEO Arnold Donald wertete   diesen 11. Fincantieri-Neubau für Costa, der zusammen mit der Enchanted Princess bereits das zweite während der Covid-19-Pandemie an Carnival abgelieferte Schiff ist, als einen deutlichen Beleg für die Partnerschaft und das gegenseitige Vertrauen. Er dankte der italienischen Regierung, dem Werftmanagement und den hunderten Werftmitarbeitern dafür, dass sie jeden Tag unter großem persönlichen Risiko ihrer Arbeit nachgegangen sind, denn ein Schiff könne ja nicht virtuell gebaut werden. Die Costa Firenze sei nicht nur eine  Referenz für die  wunderschöne Stadt Florenz, sondern auch für  das Talent der Schiffbauer.

Foto: Costa Crociere

In seiner ersten Wintersaison soll der jüngste Flottenzugang zunächst  auf  zwei unterschiedlichen  einwöchigen Kreuzreisen im westlichen Mittelmeer nach Destinationen in Italien, Frankreich und Spanien unterwegs sein und am 28. Februar 2021 zu seiner ersten 7-Nächte-Rundreise von Genua über La Spezia, Neapel, Valencia, Barcelona und Marseille starten. 

Wann und wo die Taufe stattfindet und wer als Taufpatin fungiert, war noch nicht zu erfahren. Bei  dem am 6. November 2019 in seinem Baudock aufgeschwommenen und nach seiner Endausrüstung und Erprobung jetzt unter italienischer Flagge in Fahrt  kommenden Neubau handelt es sich nach  der am 28. Februar 2019 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone abgelieferten und am 1. März des gleichen Jahres in Triest getauften Costa Venezia um das zweite speziell für den Einsatz auf dem chinesischen Markt  konzipierte Schiff der Vista-Klasse für die Marke Costa Asia. Im Oktober 2021 wird die Costa Firenze Kurs auf Asien nehmen, um sich ihren dort eingesetzten Schwesterschiff anzuschließen. Die knapp 800 Mio. Dollar teuren Neubauten sind Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben  Schiffen und Investitionen von mehr als sechs Milliarden Euro bis 2023 für die Costa Gruppe umfasst. Die Costa Firenze ist die bereits die vierte Einheit dieses Paketes.

Das bei einer Länge von 323,63 m, einer Breite von 37,20 m und einem Tiefgang von 8,25 m mit ca. 135 300 BRZ vermessende und von RINA klassifizierte und mit der Green Star 3-Zusatznote  für seine Umweltschutz-Einrichtungen bedachte Schiff (Bau-Nr. 6273) verfügt über 20 Decks, davon 14 für Passagiere, und  kann in 2136 Kabinen, darunter 20 Suiten, 969 Balkonkabinen und  846 Innenkabinen bis zu 5246 Gäste unterbringen. Die Besatzung soll 1278 Personen umfassen, die in 701 Crewkabinen untergebracht werden.

Die Propulsion erfolgt dieselelektrisch. Als Hauptmotoren kamen zwei  MAN-Diesel des Typs 14V48/60 CR und drei MAN-Diesel des Typs 8L48/60 CR mit einer Gesamtleistung vom 33 000 kW zum Einbau. Über zwei Podantriebe mit je 7500 kW soll eine Dienstgeschwindigkeit von 18 kn und eine  maximale Geschwindigkeit von 22,6 kn erreicht werden. 

Foto: Costa Crociere

Inspiriert von der Florentinischen Renaissance

Die Innengestaltung des Schiffes, das u.a. über 13 Restaurants und sieben Bars verfügt, ist von der Florentiner Renaissance auf ihrem Höhepunkt inspiriert. Die öffentlichen Bereiche spiegeln  die Atmosphäre  eines Spaziergangs durch eine Straße oder über einen Platz in Florenz wider. Ein Beispiel dafür ist das Atrium des ein breites Angebot an Unterhaltung, Wellness und Kulinarik  auch für Familien bietenden Schiffes, die Piazza della Signorina. Muster, Farben und Formen der Innenausstattung erinnern an die Architektur der Florentiner Renaissance, u.a. im Restaurant  Palazzo Vecchio oder im Restaurante die Medici. 

„Die Costa Firenze ist eine hervorragende Botschafterin Italiens. Sie bringt weltweit von Europa bis Asien den unverwechselbaren italienischen Stil auf die Meere“, konstatierte Mario Zanetti, Chief Commercial Officer von Costa Crociere und Präsident der  Costa Group Asia. Das Konzept des Schiffes sei von einer Kulturstadt  inspiriert, die in der kollektiven Vorstellung der Welt für Kunst, Geschmack und Raffinesse Italiens stehe. Auch  Fincantieri-CEO Guiseppe Bono zeigte sich erfreut, dass  der Name dieses dritten seit September von der Werft abgelieferten  Kreuzfahrtschiffes an eine der berühmtesten Kunststädte Italiens und der Welt erinnert. Die Ablieferung  des Schiffes sei ein konkreter Beweis  dafür, dass die Werft wieder zu ihrer normalen Produktionstätigkeit zurückfindet. Das Unternehmen habe sich als sehr widerstandsfähig erwiesen, indem es Stornierungen von Aufträgen vermieden und die Beziehungen zu den Kunden im Kreuzfahrtbereich gestärkt hat. Mit ca. 40 Kreuzfahrtschiffen im Auftragsbestand ist das Unternehmen bis in das Jahr 2026 beschäftigt.  JPM

„Costa Firenze“ Ende Februar 2021 auf Jungfernreise

Zweiter Neubau für Costa Asia wird morgen abgeliefert

Der Corona-Pandemie ist es geschuldet, dass die Ablieferung mit mehr als zweimonatiger Verspätung und auch nur – für die Werft erstmals – digital erfolgen kann. Morgen, am 22.12.2020, wird die vom Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Marghera fertiggestellte Costa Firenze an die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende italienische Costa-Reederei-Gruppe abgeliefert.

Der Neubau soll in seiner ersten Wintersaison zunächst Mittelmeereisen nach Destinationen in Italien, Frankreich und Spanien eingesetzt werden und am 28. Februar 2021 zu seiner ersten 7-Nächte-Rundreise von Genua über La Spezia, Neapel, Valencia, Barcelona und Marseille starten. Wann und wo die Taufe stattfindet und wer als Taufpatin fungiert, war noch nicht zu erfahren.

Bei dem am 6. November 2019 in seinem Baudock aufgeschwommenen und nach seiner Endausrüstung und Erprobung jetzt unter italienischer Flagge in Fahrt kommenden Neubau handelt es sich nach der am 28. Februar 2019 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone abgelieferten und am 1. März des gleichen Jahres in Triest getauften Costa Venezia um das zweite speziell für den Einsatz auf dem chinesischen Markt konzipierte Schiff der Vista-Klasse für die Marke Costa Asia. Die knapp 800 Mio. Dollar teuren Neubauten sind Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben Schiffen und Investitionen von mehr als sechs Milliarden Euro bis 2023 für die Costa Gruppe umfasst.

Das bei einer Länge von 323, 60 m, einer Breite von 37,20 m und einem Tiefgang von 8,55 m mit rd. 135 230 BRZ vermessende Schiff verfügt über 20 Decks, davon 14 für Passagiere, und kann in 2116 Kabinen bis zu 5260 Gäste unterbringen. Die Besatzung soll 1278 Personen umfassen. Die Innengestaltung des Schiffes, das u.a. über 13 Restaurants und sieben Bars verfügt ist von der Heimat verschiedener Renaissance-Meisterwerke und kulturellen florentinischer Tradition inspiriert. Die Propulsion erfolgt dieselelektrisch über zwei Podantriebe, mit denen eine Dienstgeschwindigkeit von 18 kn und eine maximale Geschwindigkeit von 22,6 kn erreicht werden soll. JPM