Schlagwort: Costa Crociere

Costa startet am 1. Mai

Die italienische Reederei Costa Crociere hat den Neustart auf den 1. Mai verschoben. Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Einschränkungen getroffen, die in Italien und anderen europäischen Ländern aktuell gelten. Nun soll es mit dem Flaggschiff Costa Smeralda am 1. Mai ab Savona losgehen. Die Pandemie macht einen Reiseverkehr für Passagiere nicht möglich. 

„Wir haben uns deshalb entschlossen, den Restart etwas zu verschieben“, so Dr. Jörg Rudolph, County Manager für Deutschland bei Costa. Im Laufe des Aprils rechne man aber mit einer Verbesserung der Lage, heißt es. Für den Mai ist deshalb der Neustart in zwei Stufen mit zwei Schiffen geplant.

Dr. Jörg Rudolph,
Foto: Costa Kreuzfahrten

Los geht es mit der Costa Smeralda auf der „Best of Italy“-Route am 1. Mai im westlichen Mittelmeer. Dabei werden Savona, La Spezia, Civitavecchia, Neapel, Messina und Cagliari angesteuert. An 16. Mai soll von Triest die Costa Luminosa wieder den Betrieb aufnehmen. Die einwöchigen Kreuzfahrten der Costa Luminosa führen nach Kroatien und Griechenland und wurden in Übereinstimmung mit dem neuen Aktionsplan für die Wiederaufnahme des internationalen Tourismus in Griechenland bestätigt

Ab dem 12. Juni plant Costa dann die Routenumstellung auf das westliche Mittelmeer mit Marseille in Frankreich und Barcelona sowie Palma de Mallorca in Spanien. Als drittes Schiffe soll dann die Costa Deliziosa im Juni in Fahrt kommen. 

Vorher werden noch Mitte Mai die Costa Luminosa wieder den Betrieb aufnehmen. Die einwöchigen Kreuzfahrten der Costa Luminosa ab Triest führen nach Kroatien und Griechenland und wurden in Übereinstimmung mit dem neuen Aktionsplan für die Wiederaufnahme des internationalen Tourismus in Griechenland bestätigt.

Für Reisende aus Deutschland besteht dabei die Chance eines PCR-Tests vor der Rückreise. Die Tests werden vor der Ausschiffung im Endhafen durchgeführt. „Dafür sind 40 Euro im Reisepreis bereits inkludiert“, so Rudolph. Die Ergebnisse werden rechtzeitig vor der Ausschiffung und in Übereinstimmung mit den Zielvorgaben in Deutschland zusammengestellt. Dieser Test soll zusätzlich zu dem obligatorischen, kostenlosen Test erfolgen, den Costa von jedem Passagier kurz vor der Einschiffung fordert.

Costa Luminosa, Foto: enapress.com

Das Angebot für den zweiten Test ist Teil des Costa-Sicherheitsprotokolls, das operative Maßnahmen in Bezug auf alle Aspekte des Kreuzfahrterlebnisses, sowohl an Bord als auch an Land, enthält. Darüber hinaus arbeite man mit den Behörden der Länder zusammen, um auch die Routen zu den anderen Destinationen im Mittelmeer wieder aufzunehmen.

Kreuzfahrten nur für geimpfte Passagiere soll es bei Costa nicht geben. „Wir setzen auf unsere bewährte Teststrategie“, so Rudolph. Damit soll die Normalität langsam zurückkehren.

Ob es eine Nordeuropa-Saison 2021 mit Costa-Schiffen geben werde, ist noch nicht absehbar. Es müsse zunächst der Verlauf der Pandemie abgewartet werden, heißt es. Da gegenwärtig noch Reisebeschränkungen in fast alle Länder Westeuropas herrschen, sei der Start der Costa Diadema und Costa Fascinosa in Nordeuropa im Mai nicht realisierbar. Hoffnungen auf einen Start im dritten Quartal bestehen aber weiter.

Die Planungen für die Reisen in 2022 laufen dagegen bereits auf Hochtouren. „Wir haben eine erfreuliche Nachfrage. Das zeigt uns, dass die Menschen wieder verreisen wollen“, so Rudolph. Die gegenwärtigen Buchungen liegen über dem Level von 2019.

Um die Aktivitäten aber noch weiter zu beflügeln, hat die Reederei in die Angebots-Kiste für Neubuchungen gegriffen. „Im Preis enthalten sind bei dem neuen Angebot das umfangreiche Getränkepaket Più Gusto und ein Internet-Paket mit 250 MB Datenvolumen“, sagt Hanja-Maria Richter, Sprecherin von Costa in Deutschland.

Neu im Rundum-Sorglos-Paket der Reederei ist ab 7. April auch eine komplette Covid 19-Versicherung. Weiterer Vorteil des aktuellen Buchungsangebots: Alle Kreuzfahrten können bis 15 Tage vor Abfahrt kostenlos umgebucht werden. FB

Costa Kreuzfahrten: Neustart im Mai mit zwei Schiffen

Am 1. und 16. Mai starten Costa Smeralda und Costa Luminosa

Pressemitteilung

Costa Crociere, italienische Tochter der Carnival Corporation, hat seine Pläne für den Neustart gemäß der aktuellen und länderübergreifenden, speziell in Italien geltenden, Corona-Maßnahmen überarbeitet und startet im Mai. Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Einschränkungen getroffen, die in Italien und anderen europäischen Ländern aktuell gelten, um Covid-19 erfolgreich einzudämmen. Costa möchten den Gästen ein unvergessliches Urlaubserlebnis bieten. Mit den aktuellen Einschränkungen kann dies noch nicht gewährleistet werden, besonders bei den Landausflügen.

Nach dem neuen Restartplan startet die Costa Smeralda als erstes Schiff am 1. Mai. Die zunächst rein italienische Reiseroute der Costa Smeralda bleibt unverändert: Das neue, mit Flüssiggas betriebene Flaggschiff der Reederei wird seine Gäste zu einigen der schönsten Ziele Italiens bringen. Es stehen Anläufe in Savona, Civitavecchia, Neapel, Messina, Cagliari und La Spezia während der 7-tägigen Kreuzfahrten auf dem Programm.

Ab dem 12. Juni sind wieder einwöchige Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer geplant. Neben den italienischen Häfen Savona, Civitavecchia und Palermo sollen dann auch wieder Frankreich (Marseille) und Spanien (Barcelona und Palma de Mallorca) angelaufen werden.

Costa Luminosa, Foto: enapress.com

Ab dem 16. Mai kommt auch die Costa Luminosa zum Einsatz. Ihre einwöchigen Kreuzfahrten ab Triest führen nach Kroatien und Griechenland und wurden in Übereinstimmung mit dem neuen Aktionsplan für die Wiederaufnahme des internationalen Tourismus in Griechenland bestätigt. 

Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit den nationalen und lokalen Behörden der Länder zusammen, die auf den Routen der Schiffe außerhalb Italiens liegen, um die Details der Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs auch dort festzulegen.

Wie bereits angekündigt, werden alle anderen bis Ende Mai geplanten Kreuzfahrten, die nicht in den heute aktualisierten Programmen der Costa Smeralda und Costa Luminosa enthalten sind, abgesagt. Costa ist dabei, die von den Änderungen betroffenen Reisebüros und Kunden zu informieren.

Detailliertes Sicherheitsprotokoll an Bord und an Land

Costa Crociere arbeitet eng mit den nationalen und lokalen Behörden der Länder entlang der Reiserouten zusammen, um die Details für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs mit erhöhter Sicherheit festzulegen. Dabei wird in allen Destinationen das Costa Sicherheitsprotokoll umgesetzt. Das Protokoll berücksichtigt alle Aspekte des Kreuzfahrterlebnisses, sowohl an Bord als auch an Land und enthält alle Maßnahmen, die sich in den Monaten September bis Dezember 2020 im laufenden Betrieb als wirksam erwiesen haben. Mehr zum Thema: https://www.costakreuzfahrten.de/gesundheit

Details zu den Schiffsrouten mit den entsprechenden Buchungsmöglichkeiten sind auf der Costa Website und über alle guten Reisebüros verfügbar. www.costakreuzfahrten.de

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Costa Crociere startet mit zwei Kreuzfahrtschiffen: Ab 27. März mit der Costa Smeralda und ab 2. Mai mit der Costa Luminosa

Pressemitteilung

Costa Crociere, italienische Tochter der Carnival Corporation & plc, startet wieder mit zwei Kreuzfahrtschiffen. Am 27. März geht die Costa Smeralda ab Savona auf Reise und ab 2. Mai wird die Costa Luminosa ab Triest wieder mit Gästen in See stechen. Dabei gilt das erprobte und zertifizierte Gesundheitsprotokoll der Reederei, das mit wissenschaftlicher Unterstützung unabhängiger Experten als Schutzmaßnahme auf die COVID-19-Situation entwickelt wurde. Zu den Maßnahmen gehören u.a. die verpflichtenden Covid-Tests für alle Gäste und Besatzungsmitglieder, begrenzte Passagierzahlen, strikte Einhaltung der AHA-Regeln, geschützte Landausflüge sowie geschultes medizinisches Personal und Testkapazitäten an Bord.

Die Reiseroute der Costa Smeralda bleibt unverändert: Das neue, mit Flüssiggas betriebene Flaggschiff der Reederei wird seine Gäste zu einigen der schönsten Ziele Italiens bringen. Es stehen Anläufe in Savona, Civitavecchia, Neapel, Messina, Cagliari und La Speziawährend der 7-tägigen Kreuzfahrten auf dem Programm.

Ab dem 1. Mai sind wieder einwöchige Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer geplant. Neben den italienischen Häfen Savona, Civitavecchia und Palermo sollen dann auch wieder Frankreich (Marseille) und Spanien (Barcelona und Palma de Mallorca) angelaufen werden.

Ab dem 2. Mai kommt die Costa Luminosa zum Einsatz. Sie beginnt ihre einwöchigen Kreuzfahrten nach Kroatien und Griechenland in Triest. 

Weitere Costa Schiffe werden ihren Betrieb voraussichtlich zwischen Ende Mai und Anfang Juni mit unveränderten Reiserouten wieder aufnehmen.

Detailliertes Sicherheitsprotokoll an Bord und an Land

Costa Crociere arbeitet eng mit den nationalen und lokalen Behörden der Länder entlang der Reiserouten zusammen, um die Details für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs mit erhöhter Sicherheit festzulegen. Dabei wird in allen Destinationen das Costa Sicherheitsprotokoll umgesetzt. Das Protokoll berücksichtigt alle Aspekte des Kreuzfahrterlebnisses, sowohl an Bord als auch an Land und enthält alle Maßnahmen, die sich in den Monaten September bis Dezember 2020 im laufenden Betrieb als wirksam erwiesen haben.Mehr zum Thema: https://www.costakreuzfahrten.de/bald-wieder-leinenlos/ihre-gesundheit-an-bord.html

Aktion “Sorgenfrei buchen: Balkonkabine zum Preis einer Außenkabine” bis 28. Februar verlängert

Die aktuelle Aktion “Sorgenfrei buchen” wurde bis zum 28. Februar verlängert. Kunden können hier eine Balkonkabine zum Preis einer Außenkabine buchen. Außerdem ist eine kostenfreie Umbuchung bis 15 Tage vor Abfahrt möglich.

Details zu den Schiffsrouten mit den entsprechenden Buchungsmöglichkeiten sind auf der Costa Website und über alle guten Reisebüros verfügbar. www.costakreuzfahrten.de

Alle anderen Kreuzfahrten, die ursprünglich bis Ende Mai geplant waren und nicht in dem heute aktualisierten Programm enthalten sind, werden abgesagt. Costa informiert die von den Änderungen betroffenen Reisebüros und Gäste.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

AIDA und Costa im Gleichtakt

Die Pandemie hat die Neubaupläne der Werften und Kreuzfahrtreedereien ordentlich durchgeschüttelt. Große Events mit Taufen, Feuerwerken und Promis sind auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Die Schiffe kommen aber in den Markt, so versichern Werftchefs und Reederei-Manager unisono. Wann auch immer die Pandemie überstanden sein wird, eine Erkenntnis steht. Nur die modernen und möglichst umweltverträglichen Schiffe haben eine Perspektive.

Dabei zeichnet sich unter dem Dach der Carnival-Gruppe ein konzerninterner Wettbewerb ab. Auf der einen Seite die Rostocker Reederei AIDA mit der Meyer Werft in Papenburg. Auf der anderen Seite die italienische Schwesterreederei Costa Crociere mit ihrer Werft Meyer Turku.

Beim Aufschwimmen des Neubaus Costa Toscana bei Meyer Turku verkündete der neue Costa-Chef Mario Zanetti die Ziellinie. „Wir freuen uns auf die Einführung der Costa Toscana im Dezember“, kündigte Zanetti an. Während Schlepper die Costa Toscana an die vereiste Werftpier in Turku verholten, ließ auch Werftchef Tim Meyer keinen Zweifel daran, das fünfte Schiff der Serie von LNG-Kreuzfahrtschiffen planmäßig abzuliefern. Sein Bruder Jan Meyer will aus Papenburg da mithalten. Die AIDAcosma soll als sechstes Schiff der Helios-Klasse ebenfalls zum Jahresende an AIDA Cruises ausgeliefert werden.

Damit kommt es zum konzerninternen Showdown zur Markteinführung der beiden neuesten Schiffe. Wie die Schiffe in Dienst gestellt werden, ist noch unklar. Beide Reedereien haben dazu keine Angaben gemacht. Es ist aber das erste Mal, dass Costa und AIDA fast identische Neubauten in Dienst stellen werden.

Wie aus dem Umfeld der Schiffbauer zu hören ist, haben beide Reedereien zusammen mit den Werften die durch Corona verursachte Verzögerung genutzt, um die neue Erkenntnisse aus der Pandemie mit in den Bau einfließen zu lassen. So wurden Raumaufteilungen in den Decks überarbeitet. Die Hygiene- und Gesundheitskonzepte werden bei beiden Schiffen „mehr Raum“ einnehmen, so die Gerüchte. Details haben sich die Reedereien für die nächsten Monate vorbehalten.

Aus dem Jahr 2020 hat besonders die Reederei Costa Crociere aus Italien zahlreiche Erfahrungen einfließen lassen. So sollen Testmöglichkeiten an Bord an die Bedingungen unter Pandemie-Zeiten angepasst werden.

Die AIDAcosma und die Costa Toscana sind 337 Meter lang und 42 Meter breit. Beide Schiffe haben LNG-Antrieb mit vier Caterpillar M46DF-Generatoren zur Stromerzeugung und zwei elektrische Azipod-Fahrmotoren. Damit bieten sie eine ideale Plattform. Im Gegensatz zu kleineren Neubauten lassen sich auf größeren Schiffen beispielsweise Abstandskonzepte deutlich besser umsetzen. 2612 Passagierkabinen für bis zu 6554 Passagiere stehen aber nur auf dem Papier zur Verfügung.

Die tatsächliche Auslastung der AIDAcosma und der Costa Toscana dürfte auch nach der Pandemie 2022 kaum höher als 5200 liegen. FB

Costa startet im März wieder

Da sich erste Zeichen der Erholung bei der Pandemiebekämpfung abzeichnen und der Frühling naht, hat auch Europas größte Kreuzfahrtreederei Costa den Neustart der Aktivitäten auf den 13. März gesetzt.

Wie die Reederei in Genua mitteilte, sei die Entscheidung nach sorgfältiger Prüfung der Maßnahmen des aktuellen italienischen Regierungsdekret erfolgt. Da Costa alle Schiffe in Italien registriert hat und unter italienischer Flagge betreibt, sind die Vorgaben zur Umsetzung besonders streng.

Costa Luminosa, Foto: enapress.com

Alle Reisen bis zum 13. März werden mit Hinweis auf die Schwierigkeiten bei der Anreise und den Restriktionen in den Häfen gestrichen werden. Die Reederei unterstützt damit die kollektiven Anstrengungen, die Italien unternimmt, um den Gesundheitsnotstand und die Pandemie zu überwinden.

Als erstes Schiff geht im März die Costa Smeralda an den Start. Das 2019 in Dienst gestellte Schiff der mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Flaggschiff der Reederei wird zunächst aber nur in Italien eingesetzt. Besuche in Frankreich oder Spanien stehen nicht auf dem Routenplan, da dort noch nicht mit einer Öffnung der Häfen gerechnet wird.

Aktuell bereitet Costa auch den Start der Schiffe Costa Deliziosa, Costa Luminosa und Costa Firenze vor. Diese Schiffe sollen ebenfalls zunächst von Italien aus eingesetzt werden. Die Costa Firenze wird dabei auch ihre Jungfernfahrt absolvieren. Sie ist als jüngstes Schiff der Costa-Flotte erst im Dezember in Dienst gestellt worden. FB

Costa nimmt Kreuzfahrtbetrieb ab 13. März wieder auf: Start mit der Costa Smeralda

Pressemitteilung

Nach sorgfältiger Prüfung der Maßnahmen des aktuellen italienischen Regierungsdekret hat sich Costa Crociere entschieden, den Neustart seiner Schiffe auf den 13. März 2021 zu verschieben. 

Costa ist der Meinung, dass die Gäste unter den derzeitigen restriktiven Regelungen keine angemessenen Urlaubserlebnisse während der Landausflüge genießen und die Häfen und ihre Umgebung nicht ausreichend erkunden könnten.  

Costa unterstützt damit die kollektiven Anstrengungen, die Italien unternimmt, um den Gesundheitsnotstand zu überwinden und wird deshalb den Betrieb am 13. März wieder aufnehmen.

Die italienische Traditionsreederei freut sich darauf, seinen Gästen dann ab Mitte März auf der Costa Smeralda wieder ein sicheres und entspanntes Kreuzfahrterlebnis bieten zu können. Das neue, mit Flüssiggas betriebene Flaggschiff der Reederei wird seine Gäste zu einigen der schönsten Ziele Italiens bringen.

Es stehen Anläufe in Savona, La Spezia, Civitavecchia, Neapel, Messina und Cagliari während der 7-tägigen Kreuzfahrten auf dem Programm. Alle Kreuzfahrten, die ursprünglich zwischen dem 1. Februar und dem 12. März 2021 auf Costa Deliziosa, Costa Firenze und Costa Luminosa geplant waren, werden nicht durchgeführt. Die neuen Kreuzfahrten für diese drei Schiffe werden in Kürze bekannt gegeben. Costa informiert die von den Änderungen betroffenen Reisebüros und Gäste. 

Text: PM Costa Crociere

Ablieferung im Dezember geplant: „Costa Toscana“ hat erstmals Wasser unter dem Kiel

Das Design der Costa Toscana ist eine Hommage an die Schönheit der gleichnamigen Region in Italien. Nach der im Dezember 2018 von der Papenburger Meyer Werft als Typschiff der Helios-Plattform an AIDA Cruises gelieferten AIDAnova und der am 5. Dezember 2019 von der Schwesterwerft Meyer Turku Oy abgelieferten Costa Smeralda ist der heute (am 15. Januar) in dem bereits am Vortrag gefluteten Naturdock nach der traditionellen Kanonenschuss-Zeremonie aufgeschwommene und an den davorliegenden Ausrüstungskai verholte Neubau bereits das dritte Schiff der Costa Gruppe, das mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird.

„Das Aufschwimmen ist für uns Schiffbauer immer ein ganz besonderes Ereignis, da das Schiff endlich in sein künftiges Element überführt wird. Da dies auch der Beginn der letzten Phase des Schiffbaus ist, gewinnen all die spannenden Farbgebungen, Einrichtungen und besonderen Erscheinungsmerkmale ihre endgültige Gestalt. In den kommenden Monaten wird die Costa Toscana an der Pier komplettiert, im Herbst erprobt und abgeliefert“, sagte Meyer Turku-CEO Tim Meyer. Schon jetzt sei an seinem Äußeren erkennbar, dass es ein sehr schönes Schiff werde und er sei überzeugt, dass den Gästen ihr Aufenthalt an Bord sehr gefallen wird. Zu Beginn des neuen Jahres wolle er zu diesem besonderen Anlass nach vorn blicken: „Ich glaube, dass die Costa Toscana in einer Welt in Fahrt kommt, in der die Passagiere die Wunder der See und des Schiffes auf einer Kreuzfahrt wieder in vollem Umfang geniessen können“, gab er dem mit Planen geschützten Neubau an diesem grauen und kalten Wintertag in verschneitem Umfeld mit auf seine erste kurze Reise an den Ausrüstungskai.

Foto: Meyer Turku

Die zum amerikanischen Carnival Corporation gehörende Costa Gruppe, die neben Costa Crociere auch AIDA Cruises und Costa Asia einschließt, ist nach Angaben von Mario Zanetti, Chief Commercial Officer von Costa Crociere und Präsident von Costa Asia, das weltweit das erste Kreuzfahrtunternehmen, das die umweltfreundliche LNG-Technologie eingeführt hat. Sie hat insgesamt fünf neue Schiffe mit LNG-Antrieb bestellt. Dazu gehören die Costa Smeralda und die AIDAnova, die beide Teil eines Expansionsprogramms sind, das insgesamt sieben neue Schiffe für mehr als sechs Milliarden Euro umfasst, die bis 2023 an die Costa Gruppe zu liefern sind.

„Trotz der derzeit schwierigen Situation, führt die Costa Gruppe ihre Investitionen in den Flottenausbau fort. Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Branche erholen wird und glauben, dass wir das Niveau vor der Pandemie wiedererreichen oder vielleicht sogar noch übertreffen können. Deshalb freuen wir uns über den Zulauf neuer Schiffe wie der Costa Toscana. Dieses Schiff verkörpert die Kernaspekte, auf die wir uns in Zukunft fokussieren wollen:

1. Es ist ein exzellentes und innovatives Schiff, attraktiv für neue Kunden, was ein entscheidender Punkt sein wird, wenn die Menschen wieder frei reisen können und große Lust auf Urlaub haben werden.

2. Die Umweltperformance. Unsere Unternehmensstrategie zielt darauf ab, unserer Flotte und unseren Betrieb vollständig in ein nachhaltiges Geschäftsmodell umzuwandeln. Neben der LNG-Technologie entwickeln wir weitere innovative Lösungen, wie z. B. Landstrom-Anschlüsse, Batterie- und Brennstoffzellentechnik. Unser langfristiges Ziel ist ein Schiffsbetrieb mit null Emissionen.“

„Die Costa Toscana wurde als reisende „Smart City“ konzipiert, in der nachhaltige Lösungen und Konzepte der Kreislaufwirtschaft angewendet werden, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Dank der Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) ist es möglich, die Emissionen von Schwefeldioxid (Null-Emissionen) und Feinstaub in die Atmosphäre (95-100 Prozent Reduktion) praktisch zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion von 85 Prozent) und CO2 (bis zu 20 Prozent) deutlich zu senken. An Bord gibt es Seewasser-Entsalzungsanlagen. Der Energieverbrauch minimiert sich dank eines intelligenten Energieeffizienzsystems erheblich. Darüber hinaus werden an Bord Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100 Prozent getrennt gesammelt und recycelt. Dies ist Teil eines integrierten Ansatzes, der Projekte der Kreislaufwirtschaft unterstützt.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Das Design des neuen Neubaus ist eine Hommage an die Toskana und das Ergebnis eines kreativen Projekts unter der Leitung des Stardesigners Adam D. Tihany. Es wurde entwickelt, um nach seinen Angaben „das Beste dieser wunderbaren italienischen Region, die dem Schiff, seinen Decks und den wichtigsten öffentlichen Bereichen ihre Namen gibt, gebündelt an einem Ort zum Leben zu erwecken“. Adam D. Tihany hat mit einem internationalen Team von renommierten Architekturbüros – Dordoni Architetti, Jeffrey Beers International und Partner Ship Design – zusammengearbeitet, um die verschiedenen Bereiche des Schiffes zu gestalten. Alle Einrichtungsgegenstände, Beleuchtungen, Stoffe und Accessoires stammen aus Italien, hergestellt von 15 renommierten italienischen Design-Firmen. Die Einrichtung an Bord fügt sich perfekt in diesen außergewöhnlichen Rahmen ein: Vom Solemio Spa bis zu den Themenbars, die in Zusammenarbeit mit großen italienischen Marken entstanden sind. Dazu 16 Restaurants und Bereiche, die dem „kulinarischen Erlebnis“ gewidmet sind – darunter ein Familien-Restaurant und das LAB Restaurant, in dem Gäste ihre Kochkünste unter der Anleitung von Costas Köchen ausprobieren können.

Foto: Meyer Turku

Zur dieselelektrischen Maschinenanlage des 337 m langen, 42 m breiten und max. 8,8 m tiefgehenden 185 000-BRZ-Neubaus gehören vier MaK-Hauptdiesel des Typs M46 DF, mit denen über ABB-Azipodantriebe eine Dienstgeschwindigkeit von 17 kn erreicht werden soll. Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit wurden vier Bugstrahler installiert. Das „Herz“ des über 19 Decks, darunter 16 Passagierdecks verfügenden Neubaus wird das „Colosseo“ sein, ein Raum für große Shows in der Schiffsmitte, das sich über drei Decks erstreckt. Die großen Bildschirme, die sowohl an den Wänden als auch auf der Kuppel positioniert sind, erschaffen in den Anlaufhafen und in jedem Moment des Urlaubs eine andere Atmosphäre für die Gäste. Die große Freitreppe über drei Decks am Heck der Costa Toscana ist ein idealer Ort, um auf das Meer zu schauen, die Seefahrt zu genießen und sich unterhalten zu lassen. Auf dem obersten Deck befindet sich ein Open-Air-Balkon mit einem Kristallboden. Dazu kommen vier Swimmingpools, darunter ein Salzwasser-Pool, und einen neuer Beach Club, ebenfalls mit italienischem Flair. Komfortabel und elegant spiegeln auch die 2.663 Kabinen für rd. 6730 Gäste, davon 62,6 Prozent mit Balkon, den italienischen Stil und Geschmack wider.

Die im Dezember 2021 unter italienischer Flagge in Fahrt kommende Costa Toscana gibt in der Saison 2021-22 ihr Debüt in Brasilien. Die Premieren-Kreuzfahrt über Silvester startet am 26. Dezember 2021 von Santos aus. Die einwöchige Route führt nach Salvador und Ilhéus mit Rückkehr am 2. Januar 2022 nach Santos. Ab dem 2. Januar bis zum 10. April 2022 bietet die Costa Toscana weitere 15 Kreuzfahrten mit der gleichen Reiseroute an, die in Santos und Salvador beginnen. Zu den 15 Kreuzfahrten gehören auch die Abfahrten zu Karneval und Ostern, bevor nach Europa zurückkehrt. JPM

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https://youtu.be/4mjl5Dl7D0I
Video: Youtube Meyer Turku

„Costa Firenze“ ein Zeichen der Hoffnung

Zweiter Neubau für Costa Asia virtuell abgeliefert

Als „ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederbeginns der gesamten Kreuzfahrt- und Tourismusbranche“ sieht Michael Thamm Group CEO Costa Group & Carnival Asia, die Ablieferung der Costa Firenze. „Dieses Schiff ist der deutlichste Beweis dafür, dass unsere Gruppe den Neustart will.”, sagte er am 22.12.2020 bei der digital erfolgten Ablieferung  der vom Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Marghera für die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende italienische Costa-Reederei-Gruppe fertiggestellten Costa Firenze

Wir hoffen, dass die Menschen bald wieder reisen können und mehr Schiffe bald wieder reaktiviert werden und so zur Wiederbelebung des Tourismus in Italien, Europa und weltweit beitragen. Über die Pandemie hinaus verfolgt Costa das Ziel einer nachhaltigen und emissionsfreien Zukunft der Kreuzfahrt. Wir hoffen, dass unsere langjährige Partnerschaft mit Fincantieri dazu beiträgt, gemeinsam eine Roadmap für dieses ehrgeizige aber wichtige Ziel zu erarbeiten “, sagte Thamm unter Hinweis darauf, dass 11 der 14 Schiffe, die gegenwärtig unter Costa-Flagge fahren von Fincantieri erstellt wurden, was nicht nur die solide Partnerschaft beider Unternehmen belege, sondern auch einen signifikanten Beitrag zur italienischen Wirtschaft leiste.

Für Fincantieri-Chairman Giampero Massolo ist der Neubau ein „außergewöhnliches Meisterstück und Ausdruck des Glaubens“. Auch Carnival Corporation-Präsident und CEO Arnold Donald wertete   diesen 11. Fincantieri-Neubau für Costa, der zusammen mit der Enchanted Princess bereits das zweite während der Covid-19-Pandemie an Carnival abgelieferte Schiff ist, als einen deutlichen Beleg für die Partnerschaft und das gegenseitige Vertrauen. Er dankte der italienischen Regierung, dem Werftmanagement und den hunderten Werftmitarbeitern dafür, dass sie jeden Tag unter großem persönlichen Risiko ihrer Arbeit nachgegangen sind, denn ein Schiff könne ja nicht virtuell gebaut werden. Die Costa Firenze sei nicht nur eine  Referenz für die  wunderschöne Stadt Florenz, sondern auch für  das Talent der Schiffbauer.

Foto: Costa Crociere

In seiner ersten Wintersaison soll der jüngste Flottenzugang zunächst  auf  zwei unterschiedlichen  einwöchigen Kreuzreisen im westlichen Mittelmeer nach Destinationen in Italien, Frankreich und Spanien unterwegs sein und am 28. Februar 2021 zu seiner ersten 7-Nächte-Rundreise von Genua über La Spezia, Neapel, Valencia, Barcelona und Marseille starten. 

Wann und wo die Taufe stattfindet und wer als Taufpatin fungiert, war noch nicht zu erfahren. Bei  dem am 6. November 2019 in seinem Baudock aufgeschwommenen und nach seiner Endausrüstung und Erprobung jetzt unter italienischer Flagge in Fahrt  kommenden Neubau handelt es sich nach  der am 28. Februar 2019 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone abgelieferten und am 1. März des gleichen Jahres in Triest getauften Costa Venezia um das zweite speziell für den Einsatz auf dem chinesischen Markt  konzipierte Schiff der Vista-Klasse für die Marke Costa Asia. Im Oktober 2021 wird die Costa Firenze Kurs auf Asien nehmen, um sich ihren dort eingesetzten Schwesterschiff anzuschließen. Die knapp 800 Mio. Dollar teuren Neubauten sind Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben  Schiffen und Investitionen von mehr als sechs Milliarden Euro bis 2023 für die Costa Gruppe umfasst. Die Costa Firenze ist die bereits die vierte Einheit dieses Paketes.

Das bei einer Länge von 323,63 m, einer Breite von 37,20 m und einem Tiefgang von 8,25 m mit ca. 135 300 BRZ vermessende und von RINA klassifizierte und mit der Green Star 3-Zusatznote  für seine Umweltschutz-Einrichtungen bedachte Schiff (Bau-Nr. 6273) verfügt über 20 Decks, davon 14 für Passagiere, und  kann in 2136 Kabinen, darunter 20 Suiten, 969 Balkonkabinen und  846 Innenkabinen bis zu 5246 Gäste unterbringen. Die Besatzung soll 1278 Personen umfassen, die in 701 Crewkabinen untergebracht werden.

Die Propulsion erfolgt dieselelektrisch. Als Hauptmotoren kamen zwei  MAN-Diesel des Typs 14V48/60 CR und drei MAN-Diesel des Typs 8L48/60 CR mit einer Gesamtleistung vom 33 000 kW zum Einbau. Über zwei Podantriebe mit je 7500 kW soll eine Dienstgeschwindigkeit von 18 kn und eine  maximale Geschwindigkeit von 22,6 kn erreicht werden. 

Foto: Costa Crociere

Inspiriert von der Florentinischen Renaissance

Die Innengestaltung des Schiffes, das u.a. über 13 Restaurants und sieben Bars verfügt, ist von der Florentiner Renaissance auf ihrem Höhepunkt inspiriert. Die öffentlichen Bereiche spiegeln  die Atmosphäre  eines Spaziergangs durch eine Straße oder über einen Platz in Florenz wider. Ein Beispiel dafür ist das Atrium des ein breites Angebot an Unterhaltung, Wellness und Kulinarik  auch für Familien bietenden Schiffes, die Piazza della Signorina. Muster, Farben und Formen der Innenausstattung erinnern an die Architektur der Florentiner Renaissance, u.a. im Restaurant  Palazzo Vecchio oder im Restaurante die Medici. 

„Die Costa Firenze ist eine hervorragende Botschafterin Italiens. Sie bringt weltweit von Europa bis Asien den unverwechselbaren italienischen Stil auf die Meere“, konstatierte Mario Zanetti, Chief Commercial Officer von Costa Crociere und Präsident der  Costa Group Asia. Das Konzept des Schiffes sei von einer Kulturstadt  inspiriert, die in der kollektiven Vorstellung der Welt für Kunst, Geschmack und Raffinesse Italiens stehe. Auch  Fincantieri-CEO Guiseppe Bono zeigte sich erfreut, dass  der Name dieses dritten seit September von der Werft abgelieferten  Kreuzfahrtschiffes an eine der berühmtesten Kunststädte Italiens und der Welt erinnert. Die Ablieferung  des Schiffes sei ein konkreter Beweis  dafür, dass die Werft wieder zu ihrer normalen Produktionstätigkeit zurückfindet. Das Unternehmen habe sich als sehr widerstandsfähig erwiesen, indem es Stornierungen von Aufträgen vermieden und die Beziehungen zu den Kunden im Kreuzfahrtbereich gestärkt hat. Mit ca. 40 Kreuzfahrtschiffen im Auftragsbestand ist das Unternehmen bis in das Jahr 2026 beschäftigt.  JPM

Offizielle Übergabe des neuen Kreuzfahrtschiffs Costa Firenze

Ein Schiff, das der Renaissance gewidmet ist

Pressemitteilung

Das neue Schiff, das 2021 im Mittelmeer kreuzt und dann nach Asien fährt, repräsentiert einen Schritt Richtung Wiederaufnahme der Kreuzfahrten.

Costa Crociere, Teil der Carnival Corporation & plc (NYSE/LSE: CCL; NYSE: CUK), hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von Fincantieriübernommen, fertiggestellt in der Werft von Marghera und inspiriert von der Florentiner Renaissance. Die feierliche Übergabe fand heute als digitale Veranstaltung statt. 

Mit ihrer Bruttotonnage von 135.500 Tonnen und einer Kapazität von über 5.200 Gästen ist die Costa Firenze Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben neuen Schiffen und Investitionen von mehr als 6 Milliarden Euro bis 2023 für die Costa Gruppe (Costa Crociere, Costa Asia und AIDA) umfasst. Die Costa Firenze ist das vierte abgelieferte Schiff, drei weitere sollen folgen. 

Elf der vierzehn Schiffe, die zurzeit unter der Flagge von Costa Crociere fahren, wurden vom Schiffbauunternehmen Fincantieri gebaut, was von der soliden Partnerschaft der beiden Unternehmen zeugt und einen signifikanten Beitrag zur italienischen Wirtschaft leistet. Tausende von Mitarbeitern finden in den Schiffswerften und in Drittfirmen, vor allem im Bereich Innenausstattung, Arbeit. 

Foto: Costa Crociere

«Die Auslieferung der neuen Costa Firenze ist ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederbeginns der gesamten Kreuzfahrt- und Tourismus-Branche. Das Schiff ist ein konkreter Beweis dafür, dass unsere Gruppe den Neustart will. Wir hoffen, dass die Menschen bald wieder reisen können und mehr Schiffe ihre Segel setzen und so zur Wiederbelebung des Tourismus in Italien, Europa und weltweit beitragen»,so Michael ThammGroupCEO Costa Group & Carnival Asia. «Über die Pandemie hinaus verfolgt Costa das Ziel einer nachhaltigen und emissionsfreien Zukunft der Kreuzfahrt. Wir hoffen, dass unsere langjährige Partnerschaft mit Fincantieri dazu beiträgt, eine Roadmap für dieses ehrgeizige, aber wichtige Ziel aufzusetzen.»
Giuseppe BonoCEO von Fincantieri, sagte: «Costa Firenze ist das dritte Kreuzfahrtschiff, das wir seit September abgeliefert haben, und wir freuen uns, dass der Name an eine der berühmtesten Kunststädte in Italien und in der Welt erinnert. Die Ablieferung ist ein wichtiger Moment, denn sie ist der konkrete Beweis dafür, dass das Unternehmen wieder zu seiner normalen Produktionstätigkeit zurückfindet. Ich möchte auch betonen, dass sich die finanzielle und wirtschaftliche Situation von Fincantieri im Vergleich zu dem, was wir in den vorangegangenen Quartalen kommuniziert haben, nicht wesentlich verändert hat. Das Unternehmen hat sich als sehr widerstandsfähig erwiesen, indem es die Stornierung von Aufträgen vermieden und die Beziehungen zu den Kunden aus dem Kreuzfahrtsektor gestärkt hat. Wir sind ein wachsendes Unternehmen, wir haben einen internationalen Ruf und Zuverlässigkeit erlangt, was die weitere Entwicklung erleichtert, und wir können auf einen Auftragsbestand zählen, der eine langfristige Sichtbarkeit mit Möglichkeiten zur Steigerung von Effizienz, Produktivität und Rentabilität garantiert».

«Die Costa Firenze ist eine hervorragende Botschafterin Italiens. Sie bringt weltweit von Europa bis Asien den unverwechselbaren italienischen Stil auf die Meere», so Mario ZanettiChief Commercial Officer von Costa Crociere und Präsident der Costa Group Asia«Das Konzept der Costa Firenze ist von einer Kulturstadt inspiriert, die in der kollektiven Vorstellung der Welt für die Kunst, den Geschmack und die Raffinesse Italiens steht. Mit diesem Schiff möchten wir unseren Gästen, vor allem Familien, eine authentische Erfahrung mit einem speziellen Unterhaltungs- und Dienstleistungsangebot bieten.»

Der Innenausbau der Costa Firenze repräsentiert mit jedem Detail die Schönheit der toskanischen Stadt, der Wiege der Renaissancekunst und -kultur. Die Gemeinschaftsbereiche spiegeln die Atmosphäre eines Spaziergangs durch eine Strasse oder über einen Platz in Florenz wider, selbst in der Auswahl der Farben. Das kulinarische Angebot basiert auf der grossartigen mediterranen Küche, mit einer vielfältigen Auswahl, die durch die dreizehn Restaurants und sieben Bars gewährleistet ist. Mit seinen speziellen Angeboten und einigen Neuerungen, beispielsweise ein echter Abenteuerpark an Bord, eignet sich das Schiff perfekt für Familien. 

Beim Projekt Costa Firenze wurde die Nachhaltigkeit in besonderer Weise berücksichtigt. Die ausgezeichnete Umweltperformance des Kreuzfahrtschiffs wurde von RINA (einer internationalen Klassifizierungsgesellschaft) mit der freiwilligen Anerkennung Green Star 3 ausgezeichnet, die alle wichtigen Massnahmen zum Schutz und zur Verringerung des ökologischen Fussabdrucks bestätigt, unter anderem Abfall, Grauwasser, Schwarzwasser, Maschinenöl, CO2, Ozon, Treibhausgase, Feinstaub, Schwefeloxide, Stickstoff, Ballastwasser. Mit der Zertifizierung wird nicht nur anerkannt, dass verschiedene Umweltverträglichkeitsstandards eingehalten werden, sondern auch honoriert, dass beim Bau und bei der Navigation freiwillig Designlösungen und Betriebsprozesse umgesetzt wurden, die die internationalen Umweltschutzauflagen übertreffen sollen. 

Das Schiff wird 2021 auf zwei unterschiedlichen einwöchigen Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer unterwegs sein. Die erste Kreuzfahrt findet ab 28. Februar 2021 statt und umfasst die italienischen Destinationen Genua, La Spezia – mit Ausflügen nach Florenz – und Neapel sowie Valencia, Barcelona und Marseille. Die zweite Kreuzfahrt ist von Mai bis Oktober 2021 buchbar. Ihre Anlaufhäfen sind Genua, Civitavecchia – mit Ausflügen nach Rom, Neapel, Ibiza, Barcelona und Marseille. Ab Oktober 2021 erfolgt die Fahrt nach Asien, wo sich die Costa Firenze ihrem Schwesterschiff Costa Venezia anschliesst, das ebenfalls von Fincantieri – auf der Werft Monfalcone – gebaut wurde und seit März 2019 in Betrieb ist. 

Text: PM Costa Crociere

„Costa Firenze“ Ende Februar 2021 auf Jungfernreise

Zweiter Neubau für Costa Asia wird morgen abgeliefert

Der Corona-Pandemie ist es geschuldet, dass die Ablieferung mit mehr als zweimonatiger Verspätung und auch nur – für die Werft erstmals – digital erfolgen kann. Morgen, am 22.12.2020, wird die vom Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Marghera fertiggestellte Costa Firenze an die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende italienische Costa-Reederei-Gruppe abgeliefert.

Der Neubau soll in seiner ersten Wintersaison zunächst Mittelmeereisen nach Destinationen in Italien, Frankreich und Spanien eingesetzt werden und am 28. Februar 2021 zu seiner ersten 7-Nächte-Rundreise von Genua über La Spezia, Neapel, Valencia, Barcelona und Marseille starten. Wann und wo die Taufe stattfindet und wer als Taufpatin fungiert, war noch nicht zu erfahren.

Bei dem am 6. November 2019 in seinem Baudock aufgeschwommenen und nach seiner Endausrüstung und Erprobung jetzt unter italienischer Flagge in Fahrt kommenden Neubau handelt es sich nach der am 28. Februar 2019 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone abgelieferten und am 1. März des gleichen Jahres in Triest getauften Costa Venezia um das zweite speziell für den Einsatz auf dem chinesischen Markt konzipierte Schiff der Vista-Klasse für die Marke Costa Asia. Die knapp 800 Mio. Dollar teuren Neubauten sind Teil eines Expansionsplans, der den Bau von sieben Schiffen und Investitionen von mehr als sechs Milliarden Euro bis 2023 für die Costa Gruppe umfasst.

Das bei einer Länge von 323, 60 m, einer Breite von 37,20 m und einem Tiefgang von 8,55 m mit rd. 135 230 BRZ vermessende Schiff verfügt über 20 Decks, davon 14 für Passagiere, und kann in 2116 Kabinen bis zu 5260 Gäste unterbringen. Die Besatzung soll 1278 Personen umfassen. Die Innengestaltung des Schiffes, das u.a. über 13 Restaurants und sieben Bars verfügt ist von der Heimat verschiedener Renaissance-Meisterwerke und kulturellen florentinischer Tradition inspiriert. Die Propulsion erfolgt dieselelektrisch über zwei Podantriebe, mit denen eine Dienstgeschwindigkeit von 18 kn und eine maximale Geschwindigkeit von 22,6 kn erreicht werden soll. JPM