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COSTA TOSCANA startet ab Dubai

Pressemitteilung

Das Flaggschiff von Costa Kreuzfahrten ist im Orient angekommen. Zum ersten Mal fährt sie in diesem Winter 2022/23 einwöchige Kreuzfahrten im Arabischen Golf – mit einem besonderen Ausflugsprogramm und neuen „Cruise & Golf“-Angeboten. 

Costa Kreuzfahrten startet das Winterprogramm im Orient. Das Flaggschiff der Reederei, Costa Toscana, lief am vergangenen Freitag zum ersten Mal das Dubai Harbour Cruise Terminal an. Das modernste Kreuzfahrtterminal der Stadt wurde im Dezember 2021 in Betrieb genommen, eingeweiht von der Costa-Gruppe. Anlässlich dieses Erstanlaufs fand eine Veranstaltung an Bord des Schiffes statt, an der Vertreter lokaler und italienischer Behörden teilnahmen.

Im Winter 2022/23 bietet die Costa Toscana einwöchige Reisen im Arabischen Golf ab Dubai an. Insgesamt hat Costa 13 Kreuzfahrten vom 17. Dezember 2022 bis zum 11. März 2023 im Programm, die auch mit dem „Fly & Cruise“-Paket gebucht werden können. Bis zum 14. Januar 2023 ist die Route auf die Arabischen Emiraten und den Oman fokussiert, mit langen Anläufen von zwei Tagen und einer Nacht in Dubai, Muscat und Abu Dhabi. Auf der Silvesterkreuzfahrt wird nur Dubai über Nacht angelaufen, um das neue Jahr gebührend zu feiern. Vom 14. Januar bis zum 11. März steuert das Schiff dann auch Katar an. 

Eine breite Ausflugspalette lädt zum Erkunden der einzigartigen Reiseziele an der Schnittstelle von Tradition und Moderne ein: Hubschrauberflüge über Dubai, ein Besuch des spektakulären Canyon Wadi Al Arbeieen mit seinen Seen und Wasserbecken im Oman oder die Yas Waterworld in Abu Dhabi sind nur drei der Highlights, die Spaß für Groß und Klein garantieren.

Für Golfliebhaber gibt es zum ersten Mal die Gelegenheit das Beste der Kreuzfahrt mit dem Besten des Golfsports zu verbinden und auf einigen der schönsten Plätze in der Region zu spielen. Die Auswahl an Golfclubs ist dabei so exklusiv wie abwechslungsreich:

·      Emirates Golf Club in Dubai, Austragungsort des Dubai Desert Classic, ein 18-Loch-Platz mit einer Länge von 6.676 Metern, der sich durch Hunderte von Arten der einheimischen Flora und Fauna, sieben Seen und einen spektakulären Blick auf die Skyline von Dubai schlängelt. 

·      The Els Club in Dubai, entworfen vom US-Open- und Open-Championship-Gewinner Ernie Els und Austragungsort der Asian Tour. 

·      Abu Dhabi Golf Club, einen der besten 27-Loch-Golfplätze der Welt, auf dem 16 Jahre in Folge die Abu Dhabi HSBC Championship ausgetragen wurde.  

·      Yas Links Golf Club in Abu Dhabi, der 2022 Gastgeber der Abu Dhabi HSBC Championship war. 

·      Almouj Golf Club in Muskat, entworfen von Greg Norman und Austragungsort der Oman Open, der sich durch seine unglaubliche Lage mit Blick auf den Indischen Ozean und das Hajar-Gebirge im Hintergrund auszeichnet.  

·      Ghala Golf Club in Muskat, der älteste und renommierteste Club Omans, in dem seit den 1970er Jahren die Oman National Championships und seit vier Jahren die MENA Tour stattfinden. 

Außerdem profitieren Golfbegeisterte, die das Cruise & Golf-Paket buchen, künftig von weiteren Vorteilen während ihrer Reise, die das Angebot noch attraktiver machen. So beinhaltet jedes Golf-Paket unter anderem drei Green Fees, einen Buggy (nach Verfügbarkeit), eine bevorzugte Ein- und Ausschiffung, passende/private Transfers, Snacks für unterwegs, angepasste Essenszeiten und besonderen Zugang zu augewählten Spezialitätenrestaurants an Bord der Costa Toscana. Die Ausrüstung wird während der gesamten Reise transportiert, an Bord aufbewahrt und ist versichert.   

Buchen können Kreuzfahrer ihren Urlaub mit der Costa Toscana im Reisebüro, bei Costa Kreuzfahrten unter +49 (0)40 570 12 13 16 oder auf www.costakreuzfahrten.de. 

Text: PM Costa Cruises

Costa Cruises setzt 2023 auf Nordeuropa und das Mittelmeer

Die italienische Reederei setzt im kommenden Sommer auf das Nordland und das Mittelmeer. Dabei strukturiert Costa die Flotte erneut um. Die beiden Flaggschiffe Costa Toscana und Costa Smeralda werden die beliebten Routen im westlichen Mittelmeer bedienen. Das modernste Schiff der Vista-Klasse kommt in den Norden nach Kiel.

Das traditionsreiche Unternehmen will wieder mit voller Kraft zurück in die Erfolgsspur. „Wir haben jetzt zwar weniger Schiffe als vor der Pandemie, aber mehr Betten“, sagt Andrea Tavella, Leiter Sales & Marketing für die DACH-Region bei Costa.

Mit der Indienstellung der Costa Toscana und der Costa Firenze mitten in der Pandemie kamen knapp 10 000 Betten in die Flotte. Damit wurden die Abgänge Costa Victoria, Costa Mediterranea und Costa Atlantica mehr als kompensiert.


Costa Toscana, Foto: Frank Behling

Costa Smeralda, Foto: enapress.com

2023 soll für die Genueser Reederei die Rückkehr zur vollen Auslastung auch die entsprechenden Erträge bringen. „Die Zahlen sind schon sehr gut“, so Costa-Deutschland-Chef Dr. Jörg Rudolph. Zukünftig wird auch die An- und Abreise wieder verstärkt ins Angebot eingebaut. Wir werden zu den deutschen Häfen im Sommer wieder Busverbindungen anbieten.

Bei den Winterprogrammen im Golf und der Karibik gibt es Partnerschaften mit den Airlines Condor und Emirates. „Auch Vollcharter sind dabei“, so Rudolph. Man wolle das Problem der knappen Flugkapazitäten aus dem Sommer 2022 nicht wieder erleben.

Startet zu Fahrten ins Nordland ab Kiel: Costa Firenze. Foto: Costa Kreuzfahrten

Mit der Costa Firenze kommt eines der neuesten Schiffe im Mai 2023 nach Kiel. Das jüngste Schiff der Vista-Klasse wird von Kiel aus zu Reisen ins Nordland aufbrechen. Ebenfalls von Kiel aus soll die Costa Fascinosa zu Reisen nach Norwegen und in die Ostsee starten. Als drittes Schiff ist die Costa Favolosa ab Bremerhaven und Ijmuiden (Amsterdam) im Einsatz.

Im westlichen Mittelmeer sollen die LNG-Schiffe Costa Smeralda und Costa Toscana zusammen mit der Costa Diadema ab Savona fahren. Das östliche Mittelmeer wird aus Venedig heraus bedient. Neu ist auch der Einsatz der Costa Deliziosa vom süditalienischen Hafen Tarent aus. Von dort werden Ziele zwischen Sizilien, Malta und Kreta angelaufen.

Stärker als bisher sollen auch Themenreisen angeboten werden. Golf- und Schlagerreisen sind da nur zwei Angebote, die zur Erschließung neuer Kundengruppen aufgelegt werden. Die Nachfrage nach diesen Reisen sei gestiegen, so Rudolph.

Die Buchungszahlen lassen aber auch insgesamt einen Trend erkennen: „Covid-19 ist nun komplett überwunden“, so Rudolph. In den USA ist dies schon passiert. Dort sei die Nachfrage schon wieder über der von vor der Pandemie. Und auch die Ticketpreise sind in den USA und Kanada wieder auf einem höheren Niveau. Man wollen aber auch in Europa zu alter Stärke zurückkehren, so Marketing-Chef Tavella. Deshalb auch die verstärkten Werbeaktivitäten in den Märkten.


Costa Venezia. Foto: Frank Behling

Der bereits wiedererstarkte Nordamerikamarkt ist aber auch der Grund, weshalb Costa die beiden Schwestern Costa Venezia und Costa Firenze an die US-Schwesterreederei Carnival Cruise Line abtreten muss. Die beiden Schiffe hatte Costa Crociere im Frühjahr 2022 zunächst aus Asien wieder zurückgenommen, nachdem der ursprüngliche Einsatz bei Costa Asia in China platzte. Die für den chinesischen Markt bestimmten Schwestern sollen jetzt die Kapazitäten bei Carnival in den USA füllen. Und zwar mit zwei neuen Angeboten.

So wird die Costa Venezia ab Frühling 2023 von New York aus fahren. Die Costa Firenze folgt dann 2024 von Long Beach aus. Diese Reisen sind aber nicht mehr über Costa buchbar, sondern nur über die Carnival Cruise Line.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzt Costa auch auf neue Formen der Energieerzeugung an Bord. Mit großem Interesse verfolge man die Testläufe mit Brennstoffzellen bei der AIDAnova, einer Schwester zur Costa Smeralda und Costa Toscana. Mit der Brennstoffzelle sollen auf absehbare Zeit während der Liegezeiten an Bord die Verbraucher versorgt werden, die bislang noch über die Stromgeneratoren laufen.

„Wir profitieren hier von den Erfahrungen in der Gruppe“, so Rudolph. Die Carnival-Gruppe besteht aus neun Marken mit rund 80 Schiffen. Innerhalb der Carnival Corporation ist bereits eine Projektgruppe mit der Konstruktion eines „Zero-Emission-Ships“ beschäftigt. FB

Nachhaltigkeitsbericht 2021: Costa Kreuzfahrten unterstreicht Einsatz für authentisches und verantwortungsvolles Reisen

Pressemitteilung

Das Unternehmen bringt mit dem Konzept „The Good Power of Travel“ eine neue Reise-Philosophie zum Ausdruck, die sich auf Wertschöpfung und den Einsatz für verantwortungsvolle Innovationen konzentriert.

Costa Kreuzfahrten, die italienische Reederei des führenden europäischen Kreuzfahrtunternehmens Costa Group, stellt den Nachhaltigkeitsberichts für das Jahr 2021 vor. Der Bericht hebt die Leistungen des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit hervor und definiert die zukünftigen Ziele und das Engagement für ein nachhaltiges Wachstum in der Kreuzfahrtbranche.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht von Costa Kreuzfahrten, der von PriceWaterhouseCoopers (PwC) geprüft und in Übereinstimmung mit den neuen GRI-Richtlinien der Global Reporting Initiative erstellt wurde, ist auf der Website des Unternehmens verfügbar:

https://www.costakreuzfahrten.de/sustainability/der-nachhaltigskeitsbericht.html

Die neue Nachhaltigkeitsstrategie von Costa Kreuzfahrten konzentriert sich auf 4 Themenbereiche, 9 wesentliche Themen und 21 Ziele – allesamt im Einklang mit den Zielen der Carnival Corporation & plc. Entlang der 2030-Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und nach einer sorgfältigen Umwelt-, Sozial- und Governance-Analyse (ESG), wurden vier Prioritäten als Teil der Zukunftsvision des Unternehmens identifiziert: Klimaneutralität, Regeneration von Ressourcen, Befähigung von Menschen und Aufbau eines transformativen Ökosystems.

Dies ist die 16. Ausgabe unseres Nachhaltigkeitsberichts, was unseren konsolidierten und wegweisenden Einsatz für Nachhaltigkeit unterstreicht. 2021 war ein Jahr, das von einer tiefgreifenden und substanziellen Entwicklung von Costa geprägt war. Wir haben daran gearbeitet, eine neue Art des Reisens und ein Produkt anzubieten, das in der Nachhaltigkeit einen wichtigen Vorteil sieht,“ sagte Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere. „Unsere Arbeit wird in den kommenden Jahren mit einer Strategie fortgesetzt, die sich auf die transformative Kraft des Reisens konzentriert, The Good Power of Travel, wie der Titel des neuen Berichts besagt. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das in der Lage ist, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wert zu schaffen, während wir uns weiterhin darauf konzentrieren, die Erwartungen unserer Gäste konsequent zu übertreffen.

Was den ersten strategischen Bereich – die Klimaneutralität – betrifft, so verfolgt Costa Kreuzfahrten das Ziel, eine neue Generation von Schiffen einzuführen, die bis zum Jahr 2050 mit Netto-Null-CO2-Emissionen betrieben werden können. Das Unternehmen arbeitet außerdem daran, die Energieeffizienz seiner bestehenden Flotte weiter zu verbessern und Innovationen in der Hafeninfrastruktur zu unterstützen. Zu diesem Engagement gehören die Inbetriebnahme der ersten mit Flüssigerdgas betriebenen Schiffe (Costa Toscana und Costa Smeralda), die Installation der neuesten emissionsmindernden Systeme auf mehr als 90 Prozent der Schiffe und die Konzentration auf den Betrieb der Landstromtechnologie (Stromversorgung von Land während der Hafenaufenthalte), wobei etwa ein Drittel der Schiffe der Flotte über diese Möglichkeit verfügt und fünf weitere in Planung sind.

Was die Regeneration von Ressourcen betrifft, die eng mit der Erhaltung der Meeresökosysteme verbunden ist, so werden Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium bereits auf allen Schiffen zu 100 Prozent getrennt und recycelt. Darüber hinaus werden 90 Prozent des täglichen Wasserbedarfs durch den Einsatz von Entsalzungsanlagen aus dem Meer gedeckt, ein Wert, der auf den neueren Costa-Schiffen 100 Prozent erreicht.  

Der dritte strategische Bereich – die Befähigung von Menschen – betrifft sowohl die Gäste als auch die Mitarbeiter. Bei den Gästen geht es darum, das Bewusstsein für die positiven Auswirkungen eines zunehmend verantwortungsbewussten Reiseverhaltens zu schärfen. Für die Mitarbeiter geht es darum, ein faires und integratives Arbeitsumfeld zu fördern und ihre Fähigkeiten zu stärken. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2021 mehr als 774.000 intelligente Arbeitsstunden oder flexible Arbeitszeiten und fast 120.000 Schulungsstunden für Mitarbeiter aus 70 Ländern und fünf verschiedenen Kontinenten geleistet.

Der letzte strategische Bereich rund um den Aufbau eines transformativen Ökosystems betrifft die Wertschöpfung in den Ländern und Gemeinden, die Costa-Schiffe aufnehmen. Allein im Jahr 2021, in dem die Schiffe nur im Mittelmeerraum für einen begrenzten Zeitraum des Jahres fuhren, sind die Costa Schiffe 31 Häfen mit 17 verschiedenen Routen angelaufen und haben ein Ökosystem mit fast 16.000 Lieferanten wieder belebt.

Ein wesentlicher Teil des Engagements von Costa für die Menschen und den Planeten kommt in den wirkungsvollen Projekten der Costa Crociere Stiftung zum Ausdruck, einer unabhängigen gemeinnützigen Organisation, deren Arbeit die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Costa ergänzt und Synergien schafft. Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 hat die Costa Crociere Stiftung insgesamt 31 Umwelt- und Sozialprojekte durchgeführt, von denen mehr als 125.000 Menschen mit mehr als 130 verschiedenen Nationalitäten profitierten. Die Costa Crociere Stiftung hat kürzlich ihren Jahresbericht veröffentlicht: https://www.costacrocierefoundation.com/de/wir-ueber-uns/annual-report/  

Text: PM Costa Kreuzfahrten

„Costa Venezia“ ist zurück

Die Türkei meldet sich rechtzeitig zur Sommersaison im europäischen Kreuzfahrtmarkt zurück. Am 2. Mai startete mit der Costa Venezia das erste große Schiff einer europäischen Marke mit Gästen ab Istanbul. Nach sechs Jahren Pause ist die Metropole auch wieder Reisewechselhafen für die größten Schiffe im Markt. Zuvor war Istanbul bereits als Destination wieder angelaufen worden.

Die Costa Venezia eröffnet in der Türkei jedoch ein neues Kapitel. Sechs Jahre nach dem Militärputsch im Juli 2016 kehrt wieder Normalität an den Bosporus zurück. Das neue 5200-Betten-Schiff war von der italienischen Reederei aus Asien abgezogen und nach Europa geholt worden, wo es jetzt ganzjährig ab Istanbul eingesetzt wird.

„Wir sind sehr froh, jetzt hier in der Türkei ein wirklich sehr interessantes Programm anbieten zu können“, sagt Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere. Das 323 Meter lange Schiff mit 2116 Kabinen ist den Sommer über jeden Sonnabend und Sonntag das größte Schiff am neuen Kreuzfahrtterminal Galataport in Istanbul. Für die Türkei ist das ein wichtiges Signal auf dem Weg zurück in den Tourismusmarkt.

Der Galataport im Stadtteil Karaköy ist zur Zeit Europas modernste Terminalanlage für Kreuzfahrtschiffe. Auf der alten Überseehafenanlage der einstigen Staatsreederei Turkish Maritime Line wurde aus Unmengen Beton und Stahl einer der modernsten Terminals der Kreuzfahrtbranche gebaut.

Foto: Frank Behling

Auf 29000 Quadratmeter erstreckt sich die auf drei Ebenen, unter der Kaikante der neue Terminal. Alle wesentlichen Abfertigungsanlagen, Check-in-Counter, der Busbahnhof und die Pkw-Parkplätze wurden unter die Erde verlegt. Bis zu 15000 Passagiere soll die Anlage täglich abfertigen können.

Die 1200 Meter lange Pieranlage nördlich des Karaköy-Fähranlegers soll bis zu drei große Schiffe gleichzeitig aufnehmen können, so die Planer. Zur Ausstattung gehört auch ein Heliport für Hubschrauber.

Oberirdisch gibt es eine Shopping-Mall mit Hotel und Restaurants. Alle Zäune sind hydraulisch versenkbar und können nach dem Ablegen der Schiffe den Blick auf den Bosporus freimachen. „Der Galataport ist das modernste an Terminals, was ich bislang gesehen habe“, sagt Tihomir Music, der Kapitän der Costa Venezia.  

Ganz billig war das gewaltige Bauwerk nicht. 1,5 Milliarden Euro wurden investiert. Die letzten Arbeiten sollen im Sommer angeschlossen sein. Bis dahin werden auch weitere Schiffe erwartet. Istanbul ist wieder im Fahrplan für fast alle großen Reedereien. Azamara, NCL, Seabourn, Hapag-Lloyd, Phoenix, TUI Cruises, Oceania, Regent Seven Seas, Viking, Silversea und Star Clippers sind auch schon angemeldet.

Foto: Frank Behling

Die Nummer 1 ist aber die Costa Venezia, die dort jedes Wochenende den Reisewechsel vollziehen wird. Bis zu 5000 Passagiere sollen aus- und eingeschifft werden. „Wir haben mit Turkish Airlines einen starken Partner. Außerdem ist einer der modernsten Flughäfen der Welt hier in Istanbul“, schwärmt Mario Zanetti von Costa.

Keine Rede ist mehr davon, dass die Costa Venezia eigentlich woanders Maßstäbe setzen sollte. Im März 2019 war das 323 Meter lange Schiff von der Fincantieri-Werft als erstes speziell für China gebaute Schiff präsentiert worden. Unter der Flagge der Costa Asia sollte die Costa Venezia mit dem Stil Italiens in Asien Passagiere aus China, Korea und Japan begeistern. Dem schwungvollen Start folgte dann in der Pandemie die Vollbremsung. Costa Asia musste alle Schiffe wieder nach Europa schicken. Wer jetzt eine Reise in Asien buchen will, landet auf der Homepage von Costa Asia in einer Sackgasse.

Die Türkei ist da der viel bessere Ausweg aus der wirtschaftlichen Kreuzfahrt-Krise in Asien. Auch wenn an Bord der Costa Venezia die chinesischen Schriftzeichen noch für eine Weile allgegenwärtig sind. FB