Schlagwort: Cruise Saudi

Mariotti baut Megayacht für Aman/Cruise Saudi-Joint Venture

2026 unter einem noch nicht genannten Namen in Fahrt kommen soll eine 183 Meter lange 23000 BRZ-Megayacht die die bekannte italienische Werft T. Mariotti als ihren ersten Neubau mit Dual-Fuel-Antrieb realisieren wird. Das 1928 in Genua gegründete Unternehmen ist seit 1994 auch im Bau von Kreuzfahrtschiffen tätig


Rendering: SINOT

Auftraggeber ist die Neptune Co., ein Joint Venture der derzeit über 34 Luxushotels und Resorts in 20 Ländern verfügenden Hotelgruppe Aman und Cruise Saudi, die ihre Pläne für eine Zusammenarbeit als Sama-Projekt geplantes „Luxusresort auf See“ bereits Ende 2021 bekannt gegeben hatten. Nach Ritz-Carlton, Four Seasons und Accor mit seiner Marke Orient Express ist Aman damit eine weitere Hotelgruppe die sich in jüngster Zeit auch im Kreuzfahrtmarkt engagiert.

Das Außendesign und die Inneneinrichtung wurde von dem bekannten Yachtdesign-Büro SINOT entworfen. Neben 50 luxuriösen Suiten mit eigenen Balkonen für 100 Gäste sollen geräumige öffentliche Bereiche, diverse Dining Optionen, ein luxuriöser Aman-Spa mit japanischem Entspannungsgarten und attraktive Unterhaltungseinrichtungen sowie ein großzügiger Beach Club im Bereich der Heckplattform geboten werden. Zu den lokalen Zulieferern und Subunternehmern, die an diesem Konzept mitarbeiten werden, gehören die in Genua ansässige Firma De Wave, verantwortlich für die luxuriöse Innenausstattung, und Ortec Santamaria für die elektrischen Systeme.

„Es ist ein Privileg, mit Aman, dem führenden Unternehmen im Bereich der gehobenen Hotellerie, zusammenarbeiten zu dürfen“, freut sich T. Mariotti-Geschäftsführer Marco Ghiglione über den Auftrag. „Wir sind stolz darauf, unsere Erfahrung im Bau von Luxusschiffen in dieses anspruchsvolle neue Projekt einbringen zu können, das eine einzigartige Kombination aus Luxus, Sicherheit und Vielseitigkeit bietet und die Kunst des Reisens auf See erneuern wird. Dies ist ein weiterer Beweis für das Können und die Fähigkeit des „Made in Italy“, die Wünsche der anspruchsvollsten Kunden der Welt zu erfüllen“. JPM

Wird Seabourn für Saudi-Arabien der Einstieg ins Kreuzfahrtgeschäft?

Die Zeichen gab es schon lange. Saudi-Arabien strebt ins Kreuzfahrtgeschäft. In der Monarchie auf der arabischen Halbinseln gibt es schon lange großes Interesse an Seereisen. Mit knapp 35 Millionen Einwohnern liegt das Land Dank seines Ölreichtums beim kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt auf Augenhöhe mit Frankreich, Kanada und Großbritannien. Der Einstieg von MSC in den Markt hat gezeigt, wie schnell sich in Saudi-Arabien eine Kreuzfahrtmarke etablieren lässt.

In dieser Woche bekamen die Spekulationen noch einen neuen Schub. Der US-Sender CNBC berichtete über Gespräche zwischen dem saudischen Staatsfond und dem Carnival-Konzern. Dabei soll es um den Wechsel von Seabourn in den saudischen Besitz gehen.

Foto: Frank Behling

Die Luxusmarke von Carnival wurde 1988 mit drei in Deutschland gebauten Schiffen gegründet. Die sehr international ausgerichtete Marke Seabourn hat einen globalen Passagiermix. Aktuell sind vier der fünf Schiffe nach der Pandemie-Pause wieder in Fahrt. Die Auslastung soll aber noch Luft nach oben haben. Außerdem kommen für die neue Explorer-Marke von Seabourn zwei Neubauten des Typs Seabourn Venture in diesem und im nächsten Jahr aus Italien.  

Foto: Frank Behling

Der saudische Public Investment Fund (PIF) hatte in der ersten Phase der Pandemie die Chance ergriffen und einen Anteil von 8,2 Prozent am Carnival-Konzern erworben. Aktuell sollen die Saudis noch etwa 5,2 Prozent der Carnival-Aktien halten. Deshalb sind die Saudis mit dem größten Kreuzfahrtkonzern und seinen rund 90 Schiffen bereits bestens vertraut.  

Für den Einsatz im Roten Meer, dem Mittelmeer oder dem Persischen Golf sind die Seabourn-Schiffe mit ihrer Größe optimal. Sie bieten sich auch für Vollchartern sehr gut an, was in Saudi-Arabien nicht unüblich ist.

Offiziell gab es weder bei Carnival noch beim PIF eine Kommentierung des Medienberichts von CNBC. Der Schritt zur Trennung von Luxusmarke wäre aber nicht verwunderlich. So hat auch Carnivals stärkster Wettbewerber Royal Caribbean International im vergangenen Jahr seine Premium-Marke Azamara für 200 Millionen Euro verkauft.

Die sehr hochwertigen Luxusreedereien sind im Moment sehr von den eingeschränkten Reiseprogrammen betroffen. Wegen der Pandemie und der politischen Rahmenbedingungen durch den Ukrainekrieg leiden besonders Expeditions-Angebote, die in entlegene Gebiete der Welt reisen. Die Schiffe von Seabourn haben außerdem alle Abmessungen, die auch mit den Luxusyachten der saudischen Königsfamilie sowie der Herrscherhäuser der Staaten der arabischen Halbinsel vergleichbar sind. Deshalb gibt es durchaus Geschäftsmodelle, die einen Nutzen der Seabourn-Schiffe in der Region auf Dauer auslasten könnten.  FB

„Saudi-Arabien ist ein Land im Wandel“

Lars Clasen ist der neue CEO von Cruise Saudi. Im Gespräch mit Michael Wolf erläutert er die Situation heute, die Öffnung des Landes für den Tourismus und Kreuzfahrtmarkt und seine Ziele und Visionen.

Lars Clasen, CEO von Cruise Saudi,
Foto: enapress.com

Sie sind der neue CEO von Cruise Saudi. Was hat Sie an diesem Job gereizt?

Nachdem ich mit AIDA, A-ROSA und The Ritz-Carlton Yacht Collection drei Kreuzfahrtreedereien mitbegründet und aufgebaut habe, hat es mich gereizt, meine Erfahrung in einem Markt einzubringen, der praktisch noch nicht existiert. Saudi-Arabien ist ein Land im Wandel. Es war lange Zeit extrem isoliert, abgeschnitten und religiös sehr konservativ. Hier hat sich jetzt seit fünf Jahren enorm viel getan. Mit der Vision 2030 will Saudi Arabien die Abhängigkeit vom Erdöl verringern, die Gesellschaft modernisieren und die Wirtschaft unabhängig von Öleinnahmen machen. Also muss man sich öffnen. Auch die Frauen, die bis jetzt kaum arbeiten durften, sollen dies tun. Bei Cruise Saudi beschäftigen wir schon mehr als 1/3 Frauen.

Die Frauen profitieren schon jetzt vom gesellschaftlichen Wandel und unterstützen daher auch die Vision 2030 massiv und verbinden große Hoffnungen damit. Insgesamt geht es darum, das Land aus der traditionellen religiösen Abgeschlossenheit in die offene Internationalität zu transportieren und gleichzeitig in die Unabhängigkeit vom Öl.

Ein auch wirtschaftlicher, wichtiger Teilbereich dieser neuen Unabhängigkeit soll der Tourismus werden – zuvor durften nur Pilger und Geschäftsleute ins Land. Das ist seit 2019 anders: Man kann einfach ein elektronisches Visum beantragen, das man in der Regel innerhalb einer Stunde bekommt. Seitdem hat sich hier auch im Tourismus sehr viel geändert, vor allem in der Hotellerie und bei Events. Man befindet sich zwar noch am Anfang, es ist jedoch in der kurzen Zeit bereits extrem viel aufgebaut worden – als Beispiel seien hier nur das UNESCO-Weltkulturerbe Al-ʿUla und die Altstadt von Dschidda genannt.

Elephant Rock bei Al-‚Ula, Foto: hyserb – stock.adobe.com

Wie sieht es mit dem Kreuzfahrtbereich aus?

Der Tourismus ist ein Teil der Agenda 2030, und Cruise Saudi steht darin für den Kreuzfahrtbereich. Wir wollen das Rote Meer als Kreuzfahrtdestination weiterentwickeln. Das ist für die europäischen Reedereien, die ihre Schiffe im Mittelmeer haben, eine tolle Winterdestination. Man muss nicht alle Schiffe in den arabischen Golf, zu den Kanaren oder in die Karibik schicken. Das Rote Meer bietet extrem viel und ist einfach zu erreichen ist. Das Wasser ist kristallklar, es gibt schöne Strände und viele Tauchparadiese. Beim Roten Meer als Destination denkt wir dabei über Saudi-Arabien hinaus, weil auch andere Destinationen wie Aqaba oder Sharm el-Sheikh angeboten werden. Wir sind heute aktiv in der Entwicklung von Häfen tätig.

Welche saudiarabischen Häfen könnten Sie sich heute vorstellen?

Auf jeden Fall Dschidda, da sind wir als Cruise Saudi federführend dabei. Mit der Anbindung an den neuen internationalen Flughafen eignet sich Dschidda auch sehr gut als Basishafen. Saudische Destinationen sind u.a. die sehr alte Fischerstadt Yanbu, die sehr attraktive Landausflugs-Möglichkeiten bietet. Und natürlich Al Wajh – heute ist hier noch kein großer Hafen, das soll das Gateway für Al-ʿUla werden.

Wie ist der heutige Stand?

Wir benötigen noch einige Jahre für die Entwicklung, aber die Kreuzfahrtreedereien haben ja auch einen Vorlauf von mehreren Jahren. In vielleicht zwei oder drei Jahren werden wir hier absolut sensationelle Kreuzfahrtprodukte haben.

Wie sieht es mit den landseitigen Möglichkeiten aus?

Kreuzfahrtreedereien werden nicht wegen eines schönen Terminals kommen. Wir müssen den Gästen interessante Erlebnisse in der Umgebung bieten. Da es bisher kaum Anbieter dafür gibt, sind wir dabei, diese Shore Experiences zu scouten und zu kreieren, so dass wir den Kreuzfahrtreedereien ein rundum interessantes Paket anbieten können.

In den Emiraten haben bereits Reedereien ihre Privatinseln gebaut. Soll so etwas auch bei Ihnen entstehen?

Ja, neben den Häfen entwickeln wir auch „private island“ Destinationen mit vielfältigen naturnahen Angeboten. Ergänzen möchte ich hier, dass sich das Land der vielfach unberührten Einmaligkeit seiner Küsten und Natur bewusst ist und außerordentlich darauf achtet, diese zu erhalten und neue Projekte nur in Einklang mit der Natur und starker ökologischer Kontrolle zu entwickeln.

Wie groß ist Ihrer Meinung nach das lokale Interesse und der einheimische Markt als Quellmarkt?

Wir wollen im internationalen Bereich wachsen, aber auch im lokalen. Dazu möchten wir eine einheimische Kreuzfahrtgesellschaft aufbauen, die Passagiere aus Saudi-Arabien und den Golfländern anspricht. Hierfür entwickeln wir gerade Produktdefinitionen und schauen, welche Schiffe am besten geeignet sind.

Das lokale Interesse ist auf jeden Fall da – es gibt hier 30 Millionen Einwohner, die auch Geld haben. Unser Ziel ist es, in 10 Jahren mindesten 300.000 Passagiere aus dem lokalen Markt zu generieren.

Wie schätzen Sie langfristig das Potential für Cruise Saudi ein?

Im Kreuzfahrtmarkt arbeitet man mit langen Vorlaufzeiten, hier sollte man nichts überstürzen. Ich habe schon diverse Kreuzfahrtgesellschaften aufgebaut, das ist auch der Grund, weshalb man mich gefragt hat, hier her zu kommen, um den Kreuzfahrtbereich zu gründen. Cruise Saudi ist eine hundertprozentige Tochter des nationalen Public Investment Fonds, also eine staatliche Firma. Für mich ist dieser Job eine der spannendsten Aufgaben, die es im Cruise-Bereich im Augenblick gibt. Gleichzeitig trägt man dazu bei, dass sich die hiesige Gesellschaft auch noch weiter öffnet. Ich war im letzten Jahr zweimal und bin jetzt seit Februar ständig hier, diese Änderung sind auch in dieser kurzen Zeit deutlich spürbar.

An wen berichten Sie?

Direkt an den Board, der hochkarätig besetzt ist. Vorsitzender ist S.H. Prinz Badr, der Kultusminister, der auch für den kulturellen und touristischen Bereich der Agenda 2030 zuständig ist. Dazu kommen S.E. der Transportminister, S.E. der Governor des Public Investment Funds sowie Karl Holz, der frühere Chef von Disney Cruise Line und der CEO von Saudi Tourism Authority sowie zwei weitere Mitglieder aus dem Bereich des Public Investment Funds und des Kultusministeriums.


Neue Herausforderung als CEO von Cruise Saudi

Seine mehr als 30-jährige internationale Expertise und Erfahrung in Schifffahrts- und Kreuzfahrtindustrie Europas, Nordamerikas und Asiens dürften ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass der renommierte Hamburger Schifffahrtsexperte Lars Clasen der Ernennung zum neuen Chief Executive Officer von Cruise Saudi im Februar dieses Jahres gefolgt ist und damit eine neue Herausforderung angenommen hat. Cruise Saudi in Jeddah baut damit sein Führungsteam im Zuge der Entwicklung der aufstrebenden Kreuzfahrtindustrie des Landes weiter aus. Dazu hatte sich die Organisation bereits dem internationalen Kreuzfahrtverband CLIA angeschlossen.

MSC BELLISSIMA (Archivfoto)

Schon im September letzten Jahres hatte Saudi-Arabien angekündigt, dass es Kreuzfahrtschiffen erlauben würde, das Land zu besuchen und in Jeddah festzumachen. MSC Kreuzfahrten hat sich als erste Reederei entschieden, die MSC Bellissima dort mindestens in den nächsten fünf Jahren zu einer regelmäßigen jährlichen Wintersaison einzusetzen. Das Schiff wird 7-Nächte-Kreuzfahrten ab Jeddah bieten und die Häfen Ras Al Abyad, Aqaba für Petra in Jordanien, Safaga für Luxor in Ägypten sowie Al Wajh und Yanbu in Saudi-Arabien anlaufen.

Die Öffnung Saudi-Arabiens für Kreuzfahrtunternehmen bietet internationalen und einheimischen Gästen die Möglichkeit, das Land und seine zahlreichen Weltkulturerbestätten sowie Ägypten und Jordanien auf einem Kreuzfahrtschiff zu entdecken und dabei ihre Kultur, Geschichte und Traditionen zu erkunden und ihre Strände zu genießen.

Clasen der in Hamburg Betriebswirtschaft studierte hatte zuvor Führungspositionen in renommierten Schifffahrtsunternehmen inne, betrieb zweitweise ein eigenes Consulting-Unternehmen und hielt Gastvorlesungen z. B. an einem universitären maritimen Tourismus-Forschungsinstitut in Shanghai. Dazu gehörten Tätigkeiten wie als Managing Director von The Ritz-Carlton Yacht Collection in Miami oder als Mitbegründer und Managing Director von Dolce Cruise Management, Malta (April 2013 bis November 2017), Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Seereederei GmbH (von 1993-2009) und als Gesellschafter und CEO der A-ROSA Flussschiff GmbH (zwischen 2002 und 2013), AIDA Cruises-Präsident (von 1997 – 2004) Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche Seereederei GmbH (von 1993 bis 2009) oder im Vorstand der Mammoet-Hansa AG (1990-1996).

„Clasen bringt drei Jahrzehnte Erfahrung in der globalen Kreuzfahrtindustrie mit, und wir freuen uns darauf, ihn als wichtiges Mitglied des Teams zu haben, kommentierte Cruise Saudi-Geschäftsführer Fawaz Farooqui die Ernennung von Clasen, der sich beeindruckt von den Fortschritten zeigte, die Cruise Saudi bei der Entwicklung einer neuen Kreuzfahrtindustrie in dem Land gemacht hat“Als Kreuzfahrtprofi und -enthusiast habe ich die enormen Fortschritte verfolgt, die Cruise Saudi in so kurzer Zeit gemacht hat: von der Gründung einer völlig neuen Branche und der Begrüßung von Gästen auf Kreuzfahrtschiffen zum ersten Mal in Saudi-Arabien bis hin zu der großen Aufmerksamkeit, die das Unternehmen weltweit als neuester Akteur in der Kreuzfahrtbranche genießt“, sagte er. Er freue mich darauf, gemeinsam weitere Meilensteine zu erreichen, während Cruise Saudi eine neue Entwicklungsphase einleitet, indem es nicht nur ein Tor, sondern mehrere neue Tore eröffnet, die die Welt mit dem Königreich Saudi-Arabien verbinden.“ JPM

SEA YOU SOON!

DIE 183 METER LANGE LUXUSYACHT „PROJEKT SAMA“ WIRD AB 2025 EINEN NEUEN STANDARD FÜR BAHNBRECHENDE REISEEERFAHRUNGEN AUF DEM WASSER SETZEN

Pressemitteilung

Aman kündigt mit dem Projekt Sama eine einzigartige Luxus-Motoryacht an, die im Rahmen eines Joint Ventures zwischen Aman und Cruise Saudi entwickelt wird und im Jahr 2025 in See stechen soll. Das 183 Meter lange Schiff mit nur 50 geräumigen Luxussuiten, einem großzügigen Aman Spa mit japanischem Garten, diversen Restaurants, zwei Hubschrauberlandeplätzen sowie einem Beach Club, wird einen neuen Standard für Reisen auf dem Wasser setzen und bahnbrechende Reiseerfahrungen mit den Kernwerten von Aman – Privatsphäre, Ruhe, Großzügigkeit und unvergleichlicher Service – verbinden.

Animation: SINOT Yacht Architecture Design

Aman freut sich, das Projekt Sama anzukündigen, eine einzigartige Luxus-Motoryacht, die im Rahmen eines Joint Ventures zwischen Aman und Cruise Saudi entwickelt wird und an dem der Public Investment Fund (PIF) von Saudi-Arabien beteiligt ist. Das 183 Meter lange Schiff wird nur 50 geräumige Luxussuiten haben, jede mit einem eigenem Balkon. Als architektonische Vision, die einen neuen Standard für Reisen auf dem Wasser setzen wird, soll das Projekt Sama, was auf Sanskrit Ruhe bedeutet, die Philosophie von Aman ab 2025 auf die Meere und Ozeane der Welt bringen.

Getreu dem bahnbrechenden Ethos der Marke wird Aman den gesamten Entwicklungsprozess des Projekts leiten – von Design und Bau bis hin zu Betrieb und Management – um sicherzustellen, dass die Gäste den Aman-Lebensstil an Bord in jeder Hinsicht genießen können. Das Projekt Sama wird Privatsphäre, Raum und Gastfreundschaft vereinen und Gästen ein außergewöhnliches, einzigartiges und erholsame Aman-Erlebnis schenken. Das Schiff wurde in Zusammenarbeit mit SINOT Yacht Architecture & Design, einem der weltweit führenden Yachtdesignbüros, entworfen. Das östliche Flair und die Designphilosophie von Aman werden harmonisch in die architektonische Vision integriert, um den Ausdruck der Marke für ein Superyacht-Erlebnis in einem zeitlosen und dennoch modernen Schiff zu verbinden.

Zusätzlich zu den 50 Suiten wird das Schiff diverse kulinarische Highlights bieten, darunter ein Ganztagsrestaurant mit internationalen Speisen, einen entspannten Club sowie eine Lounge, ein großzügiges Aman Spa mit japanischem Garten, zwei Hubschrauberlandeplätze sowie einen weitläufigen Beach Club, der den Gästen einen direkten Zugang zum Wasser am Heck der Yacht bietet.

Animation: SINOT Yacht Architecture Design

Seit der erfolgreichen Eröffnung des Aman Tokyo im Jahr 2014, dem ersten Stadthotel von Aman, verfolgt Aman die kontinuierliche Entwicklung neuer urbaner Destinationen an, wie zum Beispiel Aman New York und Aman Miami, die derzeit in Planung sind, sowie andere weltoffene Resort-Standorte wie Riyadh, AIUla und das Rote Meer in Saudi-Arabien. Das Projekt Sama setzt diese Ambition fort, bahnbrechende Reiseerfahrungen mit den Kernwerten von Aman – Privatsphäre, Ruhe, Großzügigkeit und unvergleichlicher Service – anzubieten. Das Joint Venture zwischen Aman und Cruise Saudi wurde vom Geschäftsführer von Cruise Saudi, Herrn Fawaz Farooqui, und dem Vorstandsvorsitzenden und CEO von Aman, Herrn Vlad Doronin, unterzeichnet und markiert eine kontinuierliche Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Königreich Saudi-Arabien.

Vlad Doronin, Chairman und CEO von Aman, begrüßte das bahnbrechende neue Projekt für die Marke mit den Worten: „Die Ankündigung von Project Sama markiert einen aufregenden Moment im Wachstum und in der Entwicklung von Aman, da wir nicht nur unser geografisches Portfolio an Land, sondern auch auf See weiter diversifizieren, indem wir Zufluchtsorte an unbesuchten Orten schaffen und das Konzept der luxuriösen Gastfreundschaft weiterhin neu gestalten.  Das Projekt Sama wird transformative Erlebnisse in der verehrten Aman-Kulisse und mit einem Service bieten, der sich von allen anderen Jachterlebnissen unterscheidet, und letztlich eine ganz neue Kategorie für Entdeckungen auf dem Wasser schaffen.“

Fawaz Farooqui, Geschäftsführer von Cruise Saudi, kommentierte die Partnerschaft und das Projekt wie folgt: „Die Unterzeichnung dieser Partnerschaft fügt dem Angebot von Cruise Saudi eine neue Ebene hinzu und ist ein Beweis für das einzigartige touristische Erlebnis, Saudi auf dem Wasser zu erkunden, sowie ein Beweis für das Engagement von Cruise Saudi, die Kreuzfahrtindustrie in Saudi zu vergrößern und auszubauen.  Wir streben eine weitere Zusammenarbeit mit Aman an, die zusätzliche Ultra-Luxus-Erlebnisse auf See bringen wird.Wir freuen uns darauf, mit Aman zusammenzuarbeiten, um unsere Vision zu verwirklichen, dass Saudi-Arabien ein weltweit führendes Reiseziel wird und unsere Gäste durch eine unvergessliche Reise, die wirklich einzigartig für Saudi-Arabien ist, in die vielfältige Natur, die reiche Kultur und das Erbe eintauchen können.“ 

Das Projekt Sama wird voraussichtlich im Jahr 2025 lanciert – der offizielle Name wird zeitnah bekannt gegeben.

Text: PM Aman

MSC schließt 5-Jahres-Vertrag mit Cruise Saudi und zeigt damit langfristiges Engagement für Kreuzfahrten im Roten Meer und der Golfregion

Pressemitteilung

  • Bis 2027 sind bevorzugte Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Dschidda vereinbart
  • Die MSC Bellissima steht im Mittelpunkt der Einweihung des neuen Passagierterminals in Dschidda
  • Die MSC Foundation und die Ba’a-Stiftung wollen gemeinsam die Wiederherstellung der Korallenriffe vorantreiben

Die Kreuzfahrtsparte der MSC Group hat mit Cruise Saudi einen 5-Jahres-Vertrag über bevorzugte Liegeplätze im Hafen von Dschidda unterzeichnet. Dies ist ein weiteres Zeichen für das langfristige Engagement des Unternehmens, die Entwicklung des lokalen Tourismussektors durch Kreuzfahrten im Roten Meer und der Golfregion zu unterstützen.

Pierfrancesco Vago (l.) und Fawaz Farooqui, Foto: MSC Cruises

Die Ankündigung erfolgte in Dschidda, als die Eröffnung des neuen Passagierterminals der Stadt mit einer Veranstaltung an Bord der MSC Bellissima gefeiert wurde.

Das neue Kreuzfahrtterminal wird die Gäste der Eröffnungssaison der MSC Bellissima im Roten Meer begrüßen. Die 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten ab Dschidda nach Ägypten und Jordanien werden bis Ende Oktober durchgeführt. Diese sind vorwiegend für Gäste aus lokalen Märkten geplant und nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz buchbar.

Die heutige Veranstaltung an Bord der MSC Bellissima wurde von Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises und Fawaz Farooqui, Managing Director von Cruise Saudi, für lokale Würdenträger, hohe Beamte der saudischen Tourismusbehörde, Cruise Saudi, die saudische Hafenbehörde MAWANI sowie für saudi-arabische Medien und den Tourismussektor ausgerichtet.  

Es folgte die traditionelle Plakettenübergabe zwischen Kapitän Roberto Leotta, der die MSC Bellissima in den kommenden Monaten steuern wird, und Fawaz Farooqui. Dieser maritime Brauch feiert den ersten Anlauf eines Schiffes in einem Hafen.   

Die Gäste an Bord der MSC Bellissima konnten an geführten Schiffsbesichtigungen teilnehmen, eine besondere Show des preisgekrönten Unterhaltungsteams von MSC Cruises erleben und ein Menü in einem der hervorragenden Spezialitätenrestaurants des Schiffes genießen.

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, sagte: „Dies ist ein ganz besonderer Tag für uns alle. Das größte und modernste Kreuzfahrtschiff, das im Roten Meer verkehrt, hat das neue Terminal in Dschidda verlassen und markiert einen neuen Anfang für die Kreuzfahrt in Saudi-Arabien – und für die wachsende Tourismusindustrie des Landes im Allgemeinen. 

„Jetzt können wir unseren Gästen aus aller Welt die Möglichkeit geben, unsere einzigartigen Reiserouten mit seinen historischen UNESCO-Welterbestätten und unberührten Küsten zu erleben. Und mit der neuen Vereinbarung werden wir gemeinsam mit Cruise Saudi daran arbeiten, diesen ganz besonderen Aspekt des entschlossenen und nachhaltigen Tourismuswachstums in Saudi-Arabien zu entwickeln, der genau unsere eigene Strategie und unsere Ambitionen widerspiegelt. Und wir werden gemeinsam daran arbeiten, Gäste aus lokalen Märkten und aus aller Welt für einen unvergleichlichen Urlaub an Bord unserer modernen und ökologisch fortschrittlichen Schiffe im Roten Meer und in der Golfregion zu gewinnen.“

Mark Robinson, Chief Operations & Commercial Officer, Cruise Saudi, fügte hinzu: „Diese Veranstaltung ist ein großer Meilenstein für Cruise Saudi und die Tourismusindustrie in Saudi-Arabien, im Einklang mit der Vision 2030. Die Gründung von Cruise Saudi erfolgte erst vor sechs Monaten auf der FII in Riad mit dem Ziel Kreuzfahrten in Saudi-Arabien zu etablieren. In diesen wenigen Monaten konnten wir mit internationalen Partnern wie der Kreuzfahrtsparte der MSC Group und nationalen Institutionen wie der saudischen Hafenbehörde MAWANI, dem Red Sea Gateway Terminal, der saudischen Tourismusbehörde, den Ministerien für Verkehr, Kultur, Gesundheit und Tourismus, der saudischen Zoll- und Einwanderungsbehörde, dem saudischen Grenzschutz, den Handelskammern von Dschidda und vielen weiteren Organisationen zusammenarbeiten, um das erste Kreuzfahrtterminal Saudi-Arabiens im Hafen von Dschidda zu errichten und die Infrastruktur, das Personal und die Systeme bereitzustellen, um globale Kreuzfahrtanbieter für die erste volle Sommer- und Wintersaison in Saudi-Arabien zu empfangen. Die Aufgabe von Cruise Saudi, bis 2025 50.000 Arbeitsplätze zu schaffen, den Bau von fünf weiteren Häfen neben Dschidda als Heimathafen zu ermöglichen und bis 2028 jährlich 1,5 Millionen Passagiere abzufertigen, ist ein ehrgeiziges Ziel, das einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Tourismusindustrie in Saudi-Arabien leisten wird. Es ist eine Vision, die wir ohne unsere zuverlässigen Geschäftspartner wie MSC nicht erreichen könnten.“   

Die MSC Bellissima ist eines der innovativsten Schiffe in der Flotte von MSC Cruises und verfügt über eine breite Palette an innovativen Umwelttechnologien und -maßnahmen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. 

Das Schiff wird zwischen Ende Juli und Ende Oktober ab/bis Dschidda 21 Reisen ins Rote Meer unternehmen. Die 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten führen nach Safaga für Luxor, Ägypten oder Aqaba für Petra, Jordanien, bevor das Schiff in seinen saudischen Heimathafen zurückkehrt. 

Die Sommerabfahrten ergänzen die bereits angekündigten Winterreisen 2021/22 von MSC Cruises ab Dschidda im Roten Meer, die im November beginnen. 

Die MSC Virtuosa, die wird im Winter 2021/2022 ebenfalls in Saudi-Arabien debütieren wird, läuft den Hafen von Dammam an.  

Text: PM MSC Cruises

MSC Cruises unterzeichnet zukunftsweisende Vereinbarung mit Cruise Saudi über den Einsatz seiner Schiffe in saudi-arabischen Gewässern

Pressemitteilung

  • Die MSC Magnifica und die MSC Virtuosa, zwei der innovativsten und modernsten Schiffe der Schweizer Reederei, werden in der Region eingesetzt
  • Die Zusammenarbeit ist der erste Meilenstein in der Positionierung Saudi-Arabiens als global bedeutendes Kreuzfahrtziel

Cruise Saudi, ein zu 100 % im Besitz eines staatlichen Investmentfonds befindliches Unternehmen mit der Aufgabe, die saudi-arabische Kreuzfahrtindustrie zu entwickeln, und MSC Cruises, die weltweit größte Kreuzfahrtgesellschaft in privater Hand, gaben heute bekannt, Kreuzfahrten im Roten Meer in der kommenden Wintersaison 2021/22 gemeinsam umzusetzen. 

Fawaz Farooqui, Geschäftsführer von Cruise Saudi, und Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, unterzeichneten in der saudischen Hauptstadt Riad eine zukunftsweisende Rahmenvereinbarung, die den Beginn der neuen Partnerschaft markiert.

Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica ihren Heimathafen in Dschidda haben. Das Handelszentrum ist eine der größten Städte Saudi-Arabiens und der zweitgrößte Hafen im Nahen Osten mit einer historischen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Das Schiff wird von November 2021 bis März 2022 siebentägige Kreuzfahrten im Roten Meer unternehmen und dabei eine Auswahl von Häfen und Zielen in der Region sowie drei saudische Häfen anlaufen, darunter wöchentlich den Hafen von Al-Wadschh, das Tor zum UNESCO-Weltkulturerbe Al-‚Ula.

MSC Magnifia, Foto: enapress.com

Da sich das Königreich auf die Austragung des ersten Formel-1-Rennens im Land, dem großen Preis von Saudi-Arabien 2021, am 5. Dezember in Dschidda vorbereitet, werden die Gäste der MSC Magnifica auch die Möglichkeit haben, dieses aufregende globale Sportereignis während ihrer Reise verfolgen zu können.

Zusätzlich zu den Kreuzfahrten der MSC Magnifica im Roten Meer wird das Flaggschiff von MSC Cruises, die MSC Virtuosa, ihr Winterprogramm 2021 im Persischen Golf um einen Hafenstopp in Dammam erweitern, wo die UNESCO-Weltkulturerbestätte Al-Ahsa-Oase auf dem Programm steht.

Die MSC Virtuosa wird dieses neue aufregende Ziel von Dezember 2021 bis März 2022 jede Woche anlaufen.

Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung sagte Farooqui: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und die langfristige Partnerschaft mit MSC Cruises. Wir freuen uns auch darauf, gemeinsam weitere Möglichkeiten zu finden, um die Anzahl und Größe der Schiffe, die in Zukunft auf saudischen Routen eingesetzt werden, weiter auszubauen. Saudi-Arabien hat Besuchern viel zu bieten. Die neue Zusammenarbeit wird neugierigen Gästen aus aller Welt die Türen öffnen, damit sie als eine der Ersten das reiche saudische Erbe und die herzliche Gastfreundschaft erleben können. Gleichzeitig werden mit dem Tourismus neue Einkommensquellen für aufstrebende Destinationen geschaffen.“

MSC Virtuosa, Foto: enapress.com

Pierfrancesco Vago ergänzte von seiner Seite: „Nachdem ich den kulturellen Reichtum des Landes aus erster Hand erlebt habe, bin ich beeindruckt davon, wie Saudi-Arabien seine Wurzeln und Kultur bewahrt hat, so dass die Welt sie jetzt erleben kann. Ich freue mich sehr, dass MSC Cruises in der Lage sein wird, zur touristischen Öffnung des Königreichs, das eine erstklassige Kreuzfahrt-Destination sein wird, beizutragen. Es wird uns eine Freude sein, Touristen aus aller Welt dabei zu helfen, die unglaublichen Wunder, die unberührte Schönheit der Küste und die historischen Sehenswürdigkeiten zu entdecken.“

Die beiden Unternehmen erwarten insgesamt bis zu 170.000 Gäste, die in der kommenden Wintersaison 2021/22 an Bord der beiden MSC Cruises-Schiffe die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie die Naturwunder Saudi-Arabiens erkunden werden. Auch die Einwohner Saudi-Arabiens werden die Möglichkeit bekommen, ihren Urlaub in ihrem Heimatland zu verbringen und dessen Wunder mit dem Komfort zu erleben, den nur ein Kreuzfahrtschiff zu bieten hat. 

Internationale Gäste werden Dschidda über direkte Flugverbindungen von den wichtigsten europäischen und internationalen Flughäfen erreichen können, die von Saudia, der Fluggesellschaft des Königreichs, angeflogen werden. Dank einer speziellen Partnerschaft werden die Flugpläne für die Kreuzfahrtgäste auf die Abfahrts- und Ankunftszeiten der beiden Schiffe angepasst, um eine reibungslose An- und Abreise zu gewährleisten.

Text: PM MSC Cruises