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„AIDAprima“ auf Heimatkurs

Die Rostocker Reederei AIDA Cruises intensiviert die Vorbereitungen für den Neustart in Nordeuropa. Am 30. März hat die AIDAprima ihre Ankerposition vor Fujairah in den Emiraten verlassen. Wie AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze auf Anfrage bestätigt, ist das erste Ziel Suez.

Wo es danach hingeht, wird offiziell noch nicht verraten. Bekannt wurde aber, dass die am 7. Mai 2016 getaufte AIDAprima nach fünf Jahren eine Dockung in einer Werft durchlaufen muss. Welche Werft diesen Auftrag ausführt soll erst nach Passage des Suezkanals bekannt gegeben werden.

Wann diese Passage sein wird, steht noch nicht fest. Aktuell beträgt die Wartezeit auf einen Platz in einem Suez-Konvois etwa sechs Tage. Mit Höchstfahrt von fast 20 Knoten hat sich die AIDAprima deshalb auf den Weg zum Roten Meer gemacht.

Im bordeigenen AIS-System hat der Kapitän die Ankunftszeit in Suez für den 7. April 12 Uhr terminiert. Damit hat ein weiteres Schiff nach einem Jahr Liegezeit den Persischen Golf verlassen.

In Dubai liegen jetzt nur noch drei Kreuzfahrtschiffe. Die AIDAvita, MSC Bellissima und die Empress sind dort aufgelegt. Wann es für diese Schiffe neue Ziele geben wird, ist noch unklar.

Neben der AIDAprima ist bei AIDA auch die Werftüberüberholung der AIDAcara in Vorbereitung. Das erste Kussmund-Schiff liegt aktuell in Tallinn (Estland). Das Schiff sollte eigentlich eine besondere Rolle bei dem großen AIDA-Jubiläum übernehmen.

Am 7. Juni jährt sich die Taufe der AIDA zum 25. Mal. Wo das „Ur-Clubschiff“ dieses Datum feiern wird, ist noch unklar. Es gibt aber die Hoffnung, dass dies in Deutschland der Fall sein könnte. Dafür soll der Kussmund am Bug auch im neuen Anstrich leuchten. FB