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Albatros Expeditions kündigt die Arktis 2023 Saison mit der neuen Ocean Albatros an – das derzeit umweltfreundlichste Expeditionsschiff der Welt

Pressemitteilung

Grönland-Expeditionsexperte fährt jetzt auch ins Baltikum

Der dänische Boutique-Expeditions-Kreuzfahrtveranstalter Albatros Expeditions, Teil der Alabatros Travel Group, hat seine erste Arktis Saison auf dem brandneuen Ocean Albatros veröffentlicht. Die Ocean Albatros und das Schwesternschiff Ocean Victory sind die derzeit derzeit umweltfreundlichsten Expeditionsschiffe der Welt. Auf den jüngsten Testfahrten der beiden Neubauten wurden die niedrigsten Treibhausgas-Emissionen pro Passagier in der gesamten Branche ermittelt.

Albatros Expeditions ist ein preisgekrönter Grönland-Experte und wird im Jahr 2023 sieben verschiedene Routen um Grönland anbieten. Die Routen werden alle Gebiete der größten Insel der Welt erkunden, die den größten Nationalpark der Welt auf der Ostseite, die Wikingergeschichte im Süden und die authentischen Siedlungen mit dem UNESCO-Welterbe-Eisfjord auf der Westseite umfassen. Albatros hat auch vier verschiedene Routen nach Spitzbergen im Programm, einem der besten Orte der Welt, um den mächtigen Eisbären in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Noch spannender ist, dass es zwei brandneue Reisen gibt, welche einzigartige historische Städte wie Danzig, Klaipėda oder auch Kuressaare im Baltikum erkunden.

Laut dem Besitzer und Vorsitzenden von Albatros Expeditions, Søren Rasmussen, werden diese neuen Baltikumrouten eine relativ unbekannte, aber einzigartige Geschichte erzählen. Er sagt:“Nach dem Fall Jerusalems 1187 zeigten die Kreuzritter und die Staaten, die sie unterstützten, ihre Waffen auf die heidnischen Stämme entlang der Ostsee. Diese selten erzählte Geschichte der dänischen mittelalterlichen Könige und die Erweiterung des deutschen Ritterordens bilden den Rahmen für diese Expeditionsreisen“.

Foto: Albatros Expeditions

Alle Reisen an Bord der Ocean Albatros, kommen mit einigen einzigartigen Eigenschaften. Hans Lagerweij, Präsident des Unternehmens erklärt: „Zunächst einmal hat Ocean Albatros einen Tier-III-konformen Motor, welches aktuell der sauberste Motor der Welt darstellt. Zweitens nutzen wir ausschließlich Marinegasöl als Treibstoff, der im Vergleich zum immer noch häufig verwendeten Schweröl deutlich weniger CO2 pro Tonne ausstößt. Drittens ist der revolutionäre Ulstein XBow® besonders auf rauer See fantastisch effizient. Das führt dazu, dass die Ocean Albatros rund 60 Prozent weniger Energie verbrauche als Schiffe vergleichbarer Größe. Und schließlich verfügt das Schiff über ein kompaktes Design, das 185 Gästen auf nur 104 Metern Länge und etwas mehr als 8.000 BRZ komfortablen Platz bietet.“

Über die Ocean Albatros – Ocean Albatros ist 104 m lang und 18 m breit und verfügt über 95 große Kabinen und Suiten. Das Schiff ist Teil einer brandneuen Generation von Niedrigenergieschiffen und gehört zur höchsten Eisklasse 1A, Polar Code 6. Das Schiff verfügt über den markanten den X-Bow® von Ulstein Design & Solutions. Die Inneneinrichtung verfügt über nordische Akzente sowie umweltfreundliche Annehmlichkeiten in allen Kabinen. Die Ocean Albatros verfügt über drei Restaurants, darunter ein neues innovatives „Nordic Sushi“ Spezialitätenrestaurant, Infinity-Pool, Whirlpools, Spa, Fitnessraum und eine Panoramasauna.

Weitere Informationen finden Sie unter www.albatros-expeditions.com

Text: PM Albatros Expeditions

Die Welle der neuen Expeditionsschiffe

Im Segment der Expeditionskreuzfahrten stehen reihenweise Neuentdeckungen an: Voraussichtlich 14 eisverstärkte Polarschiffe nehmen in diesem Jahr den Betrieb auf. Dazu kommt noch die eine oder andere bereits im letzten Jahr ausgelieferte Einheit, die bisher noch nicht mit Gästen unterwegs war. Und bis ins Jahr 2023 dürften nochmals rund 16 neue spezialisierte Schiffe folgen. Beat Eichenberger recherchierte.

Die Nachfrage für Expeditionen an Bord eisverstärkter Schiffe ist in den letzten Jahren im Zuge der generell boomenden Entwicklung von Seereisen markant gewachsen. Dies hat mehr und mehr Anbieter bewogen, ihre Kapazitäten zügig auszubauen – was im Umkehrschluss wiederum die Nachfrage befeuert. Waren einst Expeditionsschiffe oft ältere, umgebaute Forschungsschiffe oder vereinzelt auch Eisbrecher, sind heute immer mehr so moderne, gar höchst luxuriöse Einheiten in polaren Gewässern und entlegenen Warmwasserzielen unterwegs.

Foto: MyWorld – stock.adobe.com

Rasant anwachsende Kapazitäten

Noch 2018, so eine Industrie-Studie, zählte die weltweite Flotte spezialisierter Expeditionsschiffe 73 Einheiten mit insgesamt 9640 Betten. Mit den seither ausgelieferten und noch in diesem Jahr zu erwartenden Neubauten kann sich diese Zahl 2021 auf 104 Einheiten mit total 17‘000 Betten erhöhen. Diese Zahlen zeigen übrigens auch auf, dass die durchschnittliche Kapazität eines Expeditionsschiffes von einst 132 (2018) auf 163 (2021) ansteigt, was allerdings unverändert massiv weniger ist als auf „klassischen“ Kreuzfahrtschiffen. Das ist auch der Vorschrift geschuldet, dass in der Antarktis nur maximal 100 Personen gleichzeitig an Land gehen dürfen.

Foto: enapress.com

Es versteht sich von selbst, dass die Bauaufträge für die Schiffe, die im letzten Jahr zur Auslieferung kamen und in diesem und den nächsten Jahren fertig erstellt werden, noch in den Jahren vor der Covid-Pandemie erteilt wurden – ein Spiegelbild des unverrückbaren Glaubens in der Industrie an einen anhaltenden Cruise-Boom. Jetzt, zum unglücklichen Zeitpunkt einer aussergewöhnlichen Krisenzeit, erhalten die Reedereien ihre zusätzlichen neuen Kapazitäten, deren Einsatz im Augenblick noch eine echte Herausforderung ist.

Dies gilt natürlich – um diese Feststellung in ein Gesamtbild einzuordnen – nicht nur für die Expeditionsschiffe, sondern für sämtliche neuen Kreuzfahrtschiffe, die seit dem Ausbruch der Pandemie ausgeliefert werden. Im letzten Jahr waren es insgesamt 15 Neubauten („klassisch“ wie eisverstärkt), die zum grössten Teil bis heute noch nie mit Gästen unterwegs waren. Und in diesem Jahr sollen gar 28 neue Schiffe von den Werften an die Reedereien übergehen, wobei die Tatsache, dass die Hälfte davon kleinere, eisverstärkte Expeditionsschiffe sind, wieder zum Thema zurückführt….

…Lesen Sie weiter in der aktuellen AN BORD.

Auf zu neuen Zielen

Am 21. Dezember fand das Roll-out für die Crystal Endeavor statt. Michael Wolf berichtet über die Entwicklung des Schiffes und die Routings.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die höchstpersönlich bei der Kiellegung des Expeditionsschiffes Crystal Endeavor auf der MV-Werft in Stralsund anwesend war, hatte in ihrer launigen Ansprache gemeint, dass sie sich durchaus vorstellen könne, einmal auf einem solchen Schiff zu reisen.
Von der Reederei wird sie sich wohl nicht einladen lassen, aber eine mögliche (wenn auch unwahrscheinliche) Buchung ist jetzt etwas näher gerückt: Am 21.Dezember wurde der Neubau aus der Halle auf den Schiffslift verfahren und am Folgetag zu Wasser gebracht. Die ersten Reisen könnten nach den jüngsten Informationen nunmehr im August beginnen.

Die neuesten Animationen zeigen ein elegantes, zeitloses Design für die Luxusyacht auf, die sich nach Aussagen der Reederei durch Ausstattung, Platz und Luxus an die Spitze der bestehenden Expeditionsschiffe und neue Standards setzen soll. Sechs Restaurants, darunter das Umi Uma & Sushisbar des berühmten peruanisch-japanischen Sushi-Meisters Nobu Matsuhisa, ein zweistöckiges Sonnendeck am Heck mit Pool, eine ausfahrbare Marina sowie bordeigene Helikopter. Ein kleines U-Boot, das bis zu sieben Gästen Platz bietet und Entdeckungsfahrten bis in eine Tiefe von etwa 300 Metern unternehmen kann, ist im Heck untergebracht. Mit einem weiteren ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug sollen unter anderem versunkene Schiffswracks erkundet werden.
Die Crystal Endeavor soll, so die Reederei, ein Schiff der Superlative werden. Führend in der Branche ist bereits das Crew-Gast Verhältnis von 1,03, es kommen auf maximal 200 Gäste 206 Crewmitarbeiter. Dazu ist das Raumangebot von 100 BRZ, das jedem Gast zur Verfügung steht, für Luxus-Expeditionsyachten einmalig. Mit etwa 350 Millionen Euro soll der 20.000 BRZ große Neubau, der über die Eisklasse PC 6 verfügt, zu Buche schlagen.
Die 200 Suiten an Bord der Crystal Endeavor werden zwischen 28 und 105 qm groß sein.
Für die Expeditionen hat Crystal drei Kategorien festgelegt. „Remote Expedition“ soll in ferne, abgelegene und unbewohnte Gegenden führen. „Cultural Discovery“ wird Wissen über Regionen und ihre Bewohner vermitteln. „Destination Exploration“ führt zu Naturwundern und besonders ausgewählten landschaftlichen Schönheiten.
Die Fahrten, die bereits gebucht werden können, decken die unterschiedlichsten Gebiete ab. Die Polargebiete wie Arktis und Antarktis oder Grönland und Island stehen ebenso auf dem Programm wie tropische Destinationen wie Bora Bora, die indonesische Inselwelt, die Elfenbeinküste, Chilenische Fjorde und Patagonien sowie Westeuropa, das Great Barrier Reef und Neuseelands Sub-antarktische Inseln. Ein Team von Wissenschaftlern und Lektoren wird alle Reisen begleiten.

Roll-out CRYSTAL ENDEAVOR, Video: Crystal Cruises

Fotos/Video: Crystal Cruises, Aufmacherfoto: Christian Uecker – Oceanliner-Pictures