Schlagwort: Fincantieri

„Sun Princess“: Künftiges Princess Cruises-Flaggschiff als neue Schiffsplattform vorgestellt

Es ist das dritte Princess Cruises-Schiff seit 1974, das unter dem Namen Sun Princess in Fahrt kommt und der bisher größte Neubau der zum Carnival-Konzern gehörenden Kreuzfahrtmarke.

Am 15. September hat die Reederei weitere Einzelheiten zu diesem bei der italienischen Fincantieri-Werft zur Lieferung Anfang 2024 bestellten Typschiff der „Sphere“-Klasse bekanntgegeben, dem im Frühjahr 2025 noch ein Schwesterschiff folgen soll.


Wake Club, Animation: via Princess Cruises

Die mit verflüssigtem Erdgas (LNG) zu betreibenden 175.500-BRZ-Neubauten, die über 21 Decks verfügen, können in insgesamt 2.157 Kabinen, darunter 50 Suiten und 100 Zimmer mit Verbindungstür, mehr als 4000 Gäste unterbringen.

„Die Sun Princess ist eine neue und maßgeschneiderte Schiffsplattform, die entwickelt wurde, um gleichzeitig das Princess-Erbe zu bewahren und mutig in die Zukunft zu steuern, mit ikonischen, eleganten und reinen Linien, die für unsere Marke einzigartig sind. Eine spektakuläre, erste Kuppel ihrer Art auf dem Oberdeck und eine abgehängte Glas-Piazza in der Mitte des Schiffes bieten innovative Designs mit weitem Meerblick für einzigartige Möglichkeiten, sich mit dem Meer zu verbinden“, schwärmt Princess Cruises Präsident John Padgett.


The Dome bei Nacht, Animation: via Princess Cruises

Animationen einer Signature Collection Suite und des Signature Restaurants.


Die Piazza erstreckt sich über drei Decks und bildet ein architektonisches Merkmal, das den Gästen einen nach außen gerichteten hängenden Raum mit bequemen Sitzgelegenheiten und Bereichen für den Meerblick in alle Richtungen bietet. Ein großzügig dimensionierter LED-Bildschirm in der Mitte der Piazza kann bewegt und konfiguriert werden, um Live-Entertainment-Programme zu liefern.


Piazza, Animation: via Princess Cruises

Angrenzend an die Piazza Atrium wird ein neues Café, Coffee Currents, Bellini’s Cocktail Bar, zusammen mit Princess-Favoriten wie Crooners Bar und Alfredo’s Pizzeria zu finden sein. Bei dem von den Terrassen von Santorini inspirierten The Dome handelt es sich um ein mehrstöckiges überdachtes Deck und die erste echte verglaste Kuppel, die jemals auf einem Kreuzfahrtschiff installiert wurde. Tagsüber verfügt der Dome über einen Innen- / Außenpool und ein einzigartiges Wasserspiel in einem entspannten Raum. Nachts wird der Pool zu einer Bühne, und der Dome verwandelt sich in einen Unterhaltungsort mit South Beach-Atmosphäre und modernen Lichteffekten.

Animation: via Princess Cruises

Ebenfalls exklusiv auf der Sun Princess wird eine neue Kategorie von Suiten-Unterkünften eingeführt, die Signature Collection. Sie bietet zusätzlich den Zugang zum Signature Restaurant, zur Signature Lounge und zum Signature Sun Deck. Die Unterkünfte der Club Class an Bord dieses Schiffes und künftig aller Princess-Schiffe werden als am besten gelegene Mini Suite-Kabinen nunmehr Reserve Collection genannt.

Die Eröffnungssaison für Sun Princess beginnt Anfang 2024 mit mediterranen Routen. Die ersten drei Reisen des Schiffes sind ab heute (16. September), buchbar. JPM

Letzte vier Optionen genutzt: Viking Cruises erweitert Fincantieri-Neubauserie auf 18 Einheiten

Ein positives Signal für die Branche und ein Rekord für den italienischen Fincantieri-Werftkonzern: Die seit rd. zehn Jahren als Hochseekreuzfahrt-Start-up der 1997 von dem Norweger Torstein Hagen gegründeten Viking River Cruises aktive Reederei Viking Ocean Cruises treibt ihren Flottenausbau trotz des derzeit noch schwierigen Umfeldes rasant voran.

Nachdem die Reederei bereits 2012 die ersten beiden Einheiten einer zwischenzeitlich auf zwölf 47.800-BRZ-Kreuzfahrtschiffe für jeweils 930 Gäste in 465 Balkonkabinen angewachsenen Serie fest bestellt hatte, hat sie nunmehr auch die letzten vier von sechs im März 2018 vereinbarten Optionen in Festaufträge umgewandelt.


Die 9. und 10. Einheit der Serie: „Viking Saturn“ und „Viking Neptune“ am Ausrüstungskai in Ancona.
Foto: Jens Meyer

Der Gesamtwert der jetzt getroffenen Vereinbarungen beläuft sich nach Fincantieri-Angaben auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die ersten beiden Schiffe sollen in den Jahren 2026 und 2027 zulaufen. Das dritte und vierte Schiff folgen – vorbehaltlich der noch ausstehenden Finanzierung – dann im Jahr 2028.

Das erste dieser 18 Schiffe, die Viking Star, hatte die Reederei im März 2015 übernommen, während das achte und vorerst jüngste Schiff, die Viking Mars, am 12. Mai dieses Jahres vom Fincantieri-Werftbetrieb in Ancona an seine Auftraggeber abgeliefert werden konnte.

Derzeit liegen die am 13. Januar aufgeschwommene und im November als neunte Einheit abzuliefernde Viking Neptune und die am 23. Juni aufgeschwommene und im Frühjahr 2023 als zehntes Schiff der Serie folgende Viking Saturn gleichzeitig an den Ausrüstungskais der Werft in Ancona.


„Viking Octantis“, Foto: Viking

Mit den 18 Kreuzfahrtschiffen eines Typs für den gleichen Auftraggeber dürfte die italienische Werftgruppe einen bisher einzigartigen Rekord für sich verbuchen. Indes ist sie mit der zu ihr gehörenden Vard-Gruppe, die mit dem im Dezember 2021 an Viking Expeditions abgelieferten 30.114-BRZ-Expeditionskreuzer Viking Octantis bzw. dem gerade fertiggestellten Schwesterschiff Viking Polaris ebenfalls an der Flottenexpansion von Viking beteiligt, wobei Vard noch über zwei bisher nicht genutzte Optionen für Nachbauten verfügt. JPM

NORWEGIAN CRUISE LINE FEIERT DAS AUSDOCKEN DER NORWEGIAN VIVA

Pressemitteilung

Das zweite Schiff der neuen Generation der NCL Prima Klasse verlässt das Tockendock der Fincantieri-Werft in Italien
 
Die erste Wasserberührung eines neuen Schiffs ist ein wichtiger Meilenstein in der Bauphase – es folgt nun der Innenausbau
 

Norwegian Cruise Line (NCL), Innovationsführer in der weltweiten Kreuzfahrtindustrie, hat heute bekanntgegeben, dass mit der Norwegian Viva das zweite von sechs Schiffen der bahnbrechenden neuen Prima Klasse ihr Trockendock in der Fincantieri-Werft in Marghera (Venedig), Italien, verlassen hat. Das so genannte Ausdocken, wenn ein neues Schiff zum ersten Mal das Wasser berührt, gilt im Schiffsbau als wichtiger Meilenstein.

Zur Feier dieses Anlasses wurde im Rahmen einer traditionellen maritimen Zeremonie unter der Leitung von Harry Sommer, Präsident und Chief Executive Officer bei Norwegian Cruise Line, und Antonio Quintano, Werftdirektor von Fincantieri, eine Gedenkmünze in den Stahlkörper der Norwegian Viva eingeschweißt.

Foto: Camilla Bach / Fincantieri

Das Ausdocken markiert den Zeitpunkt der Fertigstellung aller Außen- und Malerarbeiten an der Norwegian Viva, einschließlich der vom italienischen Graffiti-Künstler Manuel Di Rita, allgemein bekannt als „Peeta“, entworfenen markanten Grafik am Rumpf des Schiffes. Als nächste Bauabschnitte werden sich die Innenausstattung des Schiffs sowie die Einrichtung der Gästekabinen anschließen, bevor die Norwegian Viva offiziell an die Kreuzfahrtlinie ausgeliefert wird und 2023 planmäßig in See sticht.

„Wir haben dem Ausdocken der Norwegian Viva wirklich entgegengefiebert, und es ist ein unglaublich stolzer Tag für uns alle“, sagte Harry Sommer, Präsident und CEO bei NCL. „Als unser neunzehntes Schiff und das zweite unserer innovativen Prima Klasse steht die Norwegian Viva für unser kontinuierliches Bestreben, unseren Gästen das bestmögliche Urlaubserlebnis zu bieten“, so Sommer weiter. „Der Name der Norwegian Viva bedeutet ,lebendig sein‘, ihr Leitspruch lautet ,Live it Up‘. Wir können es kaum erwarten, dieses großartige Motto in die Tat umzusetzen und bald Gäste für den Urlaub ihres Lebens an Bord begrüßen zu dürfen.“

Text: PM NCL

„EINE NEUE ÄRA DER KREUZFAHRT“: NORWEGIAN CRUISE LINE FEIERT ÜBERGABE DER NORWEGIAN PRIMA

Pressemitteilung

Das Kreuzfahrtunternehmen heißt in Venedig das erste von insgesamt sechs Schiffen der bahnbrechenden neuen Prima Klasse in der NCL-Flotte willkommen

Nach knapp einem Jahrzehnt markiert dies den Beginn der nächsten innovativen Generation von Schiffen

Norwegian Cruise Line (NCL), Innovationsführer in der weltweiten Kreuzfahrtindustrie mit 55-jähriger Unternehmensgeschichte, hat heute sein neuestes Schiff, die Norwegian Prima, in Marghera, Venedig, von der renommierten Fincantieri-Werft übernommen.
 
Dieser mit Spannung erwartete Meilenstein ist gleichzeitig Startschuss für die neue Generation der NCL Prima Klasse. Die insgesamt sechs Schiffe werden bis zum Jahr 2027 ausgeliefert.    

Luigi Matarazzo (General Manager der Abteilung für Handelsschiffe bei Fincantieri) und Harry Sommer (President und CEO bei Norwegian Cruise Line), Foto: via Norwegian Cruise Line

Bei der Übernahme vor Ort waren Frank Del Rio, President und Chief Executive Officer der Norwegian Cruise Line Holdings, Harry Sommer, President und CEO bei Norwegian Cruise Line, Luigi Matarazzo, General Manager der Abteilung für Handelsschiffe bei Fincantieri, sowie weitere Führungskräfte beider Unternehmen. Auf die Übergabefeier folgte die traditionelle Flaggenwechsel-Zeremonie.
 
„Heute leiten wir mit der feierlichen Übernahme der Norwegian Prima eine aufregende neue Ära in der Kreuzfahrt ein“, sagte Harry Sommer. „Die Norwegian Prima ist das lang erwartete erste Schiff unserer außergewöhnlichen neuen Prima Klasse und stellt NCLs Guest-First-Philosophie eindrucksvoll unter Beweis. Gleichzeitig ist sie Beleg für unseren Anspruch, den Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bieten, die alle Erwartungen übertreffen. Wir danken unseren wunderbaren Partnern bei Fincantieri, die mit beispielloser Handwerkskunst, Expertise und Hingabe dazu beigetragen haben, die Norwegian Prima zum Leben zu erwecken. Wir können es kaum erwarten, die ersten Gäste an Bord begrüßen zu dürfen.
 
Mit 294 Metern Länge, 142.500 Bruttoregistertonnen und einer Kapazität für 3.100 Gäste bei Doppelbelegung wurde die Norwegian Prima so konzipiert, dass der Gast und sein Erlebnis an Bord an erster Stelle stehen. Das Schiff bietet eine einzigartige Weitläufigkeit, ein durchdachtes, beeindruckendes Design sowie eine Vielzahl von Marken- und Branchenneuheiten. Die Norwegian Prima erhebt den Anspruch, das geräumigste neue Kreuzfahrtschiff in der Premium-Kategorie zu sein und bietet sowohl den größten Außendeckbereich als auch die großzügigsten Kabinen und Suiten aller Neubauten.
 
Ein Beispiel für die Vielzahl an Erlebnismöglichkeiten ist die Indulge Food Hall, ein abwechslungsreicher Gastronomie-Bereich unter freiem Himmel mit elf verschiedenen Stationen und Gerichten aus aller Welt. Der Prima Speedway ist sowohl die längste als auch die einzige dreistöckige Kartbahn auf See, während „The Drop“ als weltweit erste Freifall-Trockenrutsche über zehn Decks eine höhere Beschleunigungskraft erreicht als ein Formel-1-Wagen.
 
Ein weiteres Highlight an Bord ist der Ocean Boulevard, der auf einer Fläche von mehr als 4000 Quadratmetern das Deck 8 umrundet und es den Gästen somit erlaubt, um das gesamte Schiff zu flanieren und den Meerblick zu genießen, während sie im Freien speisen oder ihren Lieblingsplatz in den verschiedenen Lounges entdecken können.

Einen traumhaften, geradezu „unendlich“ weiten Blick auf den Ozean bietet der Infinity Beach mit seinen beiden kantenlosen Pools: Sie sind so nah am Wasserspiegel positioniert, dass Gäste das beruhigende Blau des Meeres mit freiem, unverstelltem Blick genießen können. Der Oceanwalk mit seinen zwei Glasbrücken gibt den Besuchern das Gefühl, über dem Wasser in der Luft zu schweben. Ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber ist The Concourse, der erste Outdoor-Skulpturengarten auf See mit sechs Installationen des internationalen Metallkünstlers Alexander Krivosheiw und einer von David Harber aus Großbritannien entworfenen Wandskulptur.
 
Luigi Matarazzo, General Manager der Abteilung für Handelsschiffe bei Fincantieri sagte: „Es ist uns eine große Freude, gemeinsam mit Norwegian Cruise Line diese Weltklasse-Schiffsserie zu erschaffen. Der heutige Tag, an dem wir das erste der sechs Schiffe der Prima Klasse ausgeliefert sehen, erfüllt uns mit Stolz. Die Norwegian Prima bietet eine Fülle von Weltneuheiten, nie zuvor gesehenen Features und außergewöhnlichen Attraktionen, die man auf See niemals erwarten würde.“
 
Die Norwegian Prima wird ist das erste große Kreuzfahrtschiff sein, das in Island getauft wird. Ihre achttägige Jungfernfahrt tritt sie am 27. August von der isländischen Hauptstadt Reykjavik aus an; die Reise endet in Amsterdam. Taufpatin des Schiffes ist Katy Perry: Der international gefeierte Popstar übernimmt die maritime Tradition der Segnung und offiziellen Namensgebung und wird im Rahmen der Taufzeremonie auch auftreten.
 
Im Anschluss an die Jungfernfahrt wird die Norwegian Prima von Amsterdam und Kopenhagen aus zu einer Reihe von achttägigen Kreuzfahrten aufbrechen. Diese Abfahrten geben Gästen die Möglichkeit, Nordeuropa und die Fjorde Norwegens zu entdecken. Anschließend wird das Schiff ab dem 10. Oktober 2022 eine Vielzahl von Karibik-Kreuzfahrten absolvieren, bevor die Norwegian Prima dann ab Mai und bis September 2023 erneut durch Nordeuropa kreuzen wird.  
 
Für weitere Informationen über die preisgekrönte Flotte des Unternehmens mit 18 Schiffen und weltweiten Reiserouten oder um eine Kreuzfahrt zu buchen, wenden Sie sich bitte an ein Reisebüro oder besuchen Sie www.ncl.com.

Text: PM Norwegian Cruise Line

„NORWEGIAN PRIMA” DELIVERED IN MARGHERA

She is the first of six new-generation cruise ships of Norwegian Cruise Line’s new Prima Class

Pressemitteilung

“Norwegian Prima”, the first of six vessels from Norwegian Cruise Line’s (NCL) new Prima Class of ships was delivered at the shipyard in Marghera (Venice) today, at the presence of Harry Sommer, President and Chief Executive Officer of Norwegian Cruise Line, Frank Del Rio, President and Chief Executive Officer of Norwegian Cruise Line Holdings Ltd, and Pierroberto Folgiero, Chief Executive Officer and Managing Director of Fincantieri.

NCL is part of Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., the U.S.-based company, which is one of the world’s leading cruise operators.Along with her sister-ships, “Norwegian Prima” will form the backbone of the future NCL fleet, atmore than 142,500-tons, almost 300 meters long, and accommodating 3,215 guests. Deliveries are scheduled through 2027.

The Prima Class is based on a prototype project developed by Fincantieri, which enhances the consolidated features of NCL’s signature offering of freedom and flexibility, qualified by an innovative configuration for an elevated passenger experience. In addition, focus was set on energy efficiency, with the twofold aim of optimizing consumption at sea and reducing environmental impact, compliant with all the most recent regulations on this matter.

Besides NCL, Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. operates the Regent Seven Seas Cruises brand, to which Fincantieri will deliver next year in Ancona a third luxury cruise ship, “Seven Seas Grandeur”, after “Seven Seas Explorer” (2016) and “Seven Seas Splendor” (2020), as well as Oceania Cruises, for which the Group has in its orderbook two new-generation cruise ships which will start the “Allura-class”.

Text: PM Fincantieri

Seven Seas Grandeur in Ancona auf Kiel gelegt

Gut acht Monate nach dem am 2. November 2021 beim Fincantieri-Werftbetrieb in Ancona erfolgten Brennstart konnte dort am 12. Juli mit einer zur Kiellegung umfunktionierten traditionellen Münz-Zeremonie ein weiterer Meilenstein beim Bau der Seven Seas Grandeur gefeiert werden. 


Es war nämlich nicht die erste Sektion des Schiffes, die nach dem  gemeinsamen Knopfdruck von Reedereichef Jason Montague und Werftdirektor Gilberto Tobaldi auf die Pallen im Baudock der Werft abgesenkt wurde: Dort wartete nämlich bereits das von der Schwesterwerft in Palermo zugelieferte Vorschiff, das fast ein Drittel des Hauptschiffskörpers darstellt, auf seine Komplettierung. 

In die von den beiden Managern daran angesetzten Bodensektion, ein aus vier Blöcken zusammengesetztes rd. 500 Tonnen schweres Maschinenraum-Modul für den Mittelschiffsbereich, hatten sie zuvor drei speziell geprägte Gedenkmünzen verschweißt. Dabei handelt es sich um Repliken der auf den beiden Vorbauten  Seven Seas Explorer und Seven Seas Splendor aus dem gleichen  Anlass verwendeten Exemplare sowie eine neue Münze für die Seven Seas Grandeur, die auch das Logo der Reederei zu deren 30jährigem Jubiläum zeigt. Zuvor hatte Pater Dino Cecconi das am Kranhaken in das Baudock einschwebende Segment und den am Bau des Schiffes beteiligten Menschen seinen Segen mit auf den künftigen Weg gegeben – es war bereits seine dritte Zeremonie dieser Art für Neubauprojekte dieser Reederei.

Foto: Jens Meyer

Auf der Freifläche vor dem von den beiden zur Lieferung im November 2022 bzw. im Mai 2023 in der Ausrüstung befindlichen Viking Cruises-Neubauten Viking Neptune und Viking Saturn eingerahmten Baudock warten bereits zahlreiche weitere in Ancona erstellte Rumpf-Sektionen auf ihre Montage. Davon werden insgesamt rd. 50 für die Seven Seas Grandeur benötigt.  

Foto: Jens Meyer

Der als Werft-Nr. 6282 geführte Neubau soll im November 2023 als sechstes Schiff für amerikanische Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises in Fahrt kommen. Drei Einheiten der Flotte wurden von ihr bei Fincantieri bestellt, davon kommen mit der im Januar 2020 abgelieferten Seven Seas Splendor und der jetzt in Bau befindlichen Schwester zwei vom Werftbetrieb in Ancona.

„Seit ihren jeweiligen Debüts in den Jahren 2016 und 2020 haben die  Seven Seas Explorer und Seven Seas Splendor anspruchsvolle Luxusreisen aus der ganzen Welt begeistert und sich einen Ruf als die luxuriösesten Schiffe erworben, die je gebaut wurden“, schwärmte RSSC-Präsident und CEO Jason Montague. Jetzt baue die Schwester Seven Seas Grandeur auf der drei Jahrzehnte währenden Reedereigeschichte auf und werde – inspiriert von diesem Erbe – ein Schiff sein, „dass Eleganz, Komfort, Freiheit und Wahlmöglichkeiten zu einem unvergleichlichen Erlebnis in Einklang bringt“, ist er überzeugt.



Das bei einer Länge von 224 m, einer Breite von 31 m und einem Tiefgang  von 7 m auf eine Vermessung von rd. 55500 BRZ kommende Schiff verfügt  über 13 Decks und 376 mit Balkonen ausgestattete Suiten für 732 Gäste, was zu den höchsten Raum- und Personal-zu-Gästen-Verhältnissen der Branche gehört. Mit dem Design des über einen dieselelektrischen Antrieb über zwei Wellen und Verstellpropeller sowie zwei Bug- und einen Heckstrahler und Flossenstabilisatoren verfügenden Neubaus hat die Reederei das renommierte Studio DADO beauftragt, „um das besondere Maß an Luxus an Bord der luxuriösesten Flotte der Welt“ neu zu erfinden. Schon im vergangenen Herbst hatte die Reederei die Designs für alle 15 Suitenkategorien- von der mehr als 400 qm grossen Regent Suite mit dem neu gestalteten „The Parlor“-Raum bis zur Veranda Suite sowie die Designs der Restaurants  „Prime  7“ und „Chartreuse“ sowie die verjüngte Observation Lounge und vor allem die Neugestaltung des der „Compass Rose, des nach eigenen Angaben grössten Spezialitätenrestaurants auf See, vorgestellt.

„Viking Saturn“ und „Viking Neptune“, Foto: Jens Meyer

Unter Hinweis auf die auf dieses bereits dritten Fincantieri-Neubau für die  Reederei zeigte sich Ancona Werft-Direktor Tobaldi „stolz mit einer so renommierten Kreuzfahrtreederei zusammenzuarbeiten und die jetzt Seven Seas Grandeur zu entwickeln, die ein „wunderschönes Modell für die Zukunft der Luxuskreuzfahrt sein wird“. Er dankte Montague nicht nur für sein Vertrauen in die Werft und die Sicherung Tausender Arbeitsplätze in der Region. Damit werde der Werft in Ancona auch die Chance eröffnet, die Spitzenstellung im Segment der mittelgroßen Kreuzfahrtschiffe auszubauen und in der Qualität weltweit eine  Benchmark zu setzen.

In ihrer ersten Saison ab November 2023 wird die Seven Seas Grandeur  17 Reisen in der Karibik und im Mittelmeer sowie zwei Transatlantiküberquerungen mit einer Länge von sieben bis 16 Nächten absolvieren.  JPM

FINCANTIERI TO BUILD A NEW ULTRA-LUXURY CRUISE SHIP

Pressemitteilung

Fincantieri has signed with an international customer a contract for the construction of a new ultra-luxury cruise ship, to be delivered by the end of 2025. The order, which includes the option for two additional vessels, amounts to approximately euro 1.2 billion.

The contract will be subject to access to financing, as per industry practice.

Text: PM Fincantieri

MSC und Fincantieri kündigen den Bau von zwei wasserstoffbetriebenen Kreuzfahrtschiffen für Explora Journeys an

Pressemitteilung

  • Neuartige Technologien an Bord der EXPLORA V und VI werden das Problem des Methanschlupfes wirksam angehen und während des Hafenaufenthaltes einen emissionsfreien Betrieb ermöglichen
  • Die Flotte von Explora Journeys wird damit aus sechs Schiffen bestehen: EXPLORA III, IV, V und VI werden alle mit LNG betrieben, die beiden letzteren auch mit Wasserstoff

Explora Journeys, die Luxusmarke der Kreuzfahrt-sparte der MSC Group, und Fincantieri, einer der größten Schiffbaukonzerne der Welt, haben heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung für den Bau von zwei weiteren wasserstoffbetriebenen Luxuskreuzfahrtschiffen bekannt gegeben, womit die Gesamtflotte von vier auf sechs Schiffe anwachsen wird.

Die EXPLORA V und VI werden mit einer neuen Generation von LNG-Motoren ausgestattet, die das Problem des Methanschlupfes bekämpfen. Außerdem werden sie mit einigen branchenweit bisher einzigartigen Umwelttechnologien und Lösungen ausgestattet sein, wie etwa einem Auffangsystem für flüssigen Wasserstoff, das ihnen die Nutzung dieses vielversprechenden kohlenstoffarmen Treibstoffs ermöglicht. Der Wasserstoff wird eine Sechs-Megawatt-Brennstoffzelle antreiben, die emissionsfreien Strom für den Hotelbetrieb erzeugt, und die es den Schiffen ermöglicht, bei abgeschalteten Motoren im Hafen emissionsfrei zu laufen.

Die zwei neu geplanten Schiffe werden 2027 bzw. 2028 in See stechen.

Animation: Explora Journeys

Explora Journeys teilte außerdem mit, dass die bereits angekündigten Schiffe EXPLORA III und IV mit LNG betrieben werden. Die beiden Schiffe werden um 19 Meter vergrößert, damit ein neuartiges, auf LNG und Wasserstoff basierendes System installiert werden kann. Dies bietet die Möglichkeit, die Auswahl an Suiten mit einer größeren Anzahl an geräumigen und luxuriösen Ocean Residences und größeren öffentlichen Bereichen zu verbessern − für ein echtes Gefühl von „Zuhause“ auf See.

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Cruise Division der MSC Group, sagte: „Explora Journeys baut Schiffe für die Zukunft, in denen neueste Technologien zum Einsatz kommen. Wir nutzen alternative Energielösungen für unsere Schiffe, sobald diese verfügbar werden. Die Ankündigung von heute ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, bis zum Jahr 2050 den gesamten Kreuzfahrtbetrieb der beiden Marken emissionsfrei zu gestalten. Sie ist außerdem ein Beweis für unser Engagement in die fortschrittlichsten Schifffahrtstechnologien zu investieren, um nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Der Übergang zu einem emissionsfreien Betrieb der Schifffahrtsbranche ist die größte Herausforderung, der wir uns jemals stellen werden. Wir können dieses Ziel nur erreichen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt – durch Investitionen in Forschung und Entwicklung und durch erhebliche Investitionen sowohl von Unternehmen als auch von Regierungen.“

Flüssigerdgas (LNG) ist der sauberste Schiffskraftstoff, der derzeit in großem Maßstab verfügbar ist, und eliminiert praktisch alle Luftschadstoffemissionen wie Schwefeloxide (99 Prozent), Stickoxide (85 Prozent) und Feinstaub (98 Prozent). Im Hinblick auf die Emissionen mit globalen Auswirkungen spielt Flüssigerdgas (LNG) eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels, da die Motoren das Potenzial haben, die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Schiffskraftstoffen um bis zu 25 Prozent zu reduzieren. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von biologischem und synthetischem Flüssigerdgas (LNG) in der Zukunft wird diese Energiequelle zudem einen Weg zu einem CO2-freien Betrieb eröffnen.

Mit den beiden zusätzlichen Schiffen, die Gegenstand der heutigen Absichtserklärung sind, erhöht sich die Investition von Explora Journeys in seine Flotte auf 3,5 Mrd. Euro. Darin enthalten sind jeweils 120 Millionen Euro für die Ausstattung der EXPLORA III und IV mit LNG-Motoren, eine Änderung, die aufgrund der erheblichen Umgestaltung der Schiffe, die nun 2026 und 2027 ausgeliefert werden, eine vorübergehende Arbeitsunterbrechung erforderte. 

Michael Ungerer, Chief Executive Officer von Explora Journeys, fügte hinzu: „Diese mutigen Schritte, unsere Baupläne zu ändern, erhebliche zusätzliche Investitionen in laufende Aufträge zu tätigen und trotz der Wirtschaftslage Aufträge für zwei weitere Schiffe mit neuer Technologie zu bestätigen, sind nur bei einem Familienunternehmen möglich. Das zeigt auch deutlich unser uneingeschränktes Engagement, Schiffe zu betreiben, die für künftige Generationen von Luxusreisenden attraktiv und ansprechend sind. Nachhaltigkeit ist die neue Handwerkskunst und wir fühlen uns geehrt, diese Vorreiterrolle in der Branche und im gesamten Reisesektor einzunehmen.“

Pierroberto Folgiero, Chief Executive Officer von Fincantieri, kommentierte: „Dies ist die erste große Vereinbarung für einen Neubau nach der Pandemie und zeugt nicht nur vom weiteren Wachstum unserer langjährigen Partnerschaft mit MSC, denen wir danken, sondern auch vom Vertrauen beider Gruppen in die Zukunft der Kreuzfahrtindustrie. Diese Schiffe werden es uns ermöglichen, Spitzentechnologien zu implementieren, die darauf abzielen, die Umweltbilanz deutlich zu verbessern, und damit den Grundstein für weitere Entwicklungen zu legen.“ 

Folgiero fügte abschließend hinzu: „Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein Schlüsselfaktor ist, um unser Wachstum mittel- und langfristig zu sichern. Wir werden weiterhin entschlossen handeln, um Vorreiter in einer Branche zu sein, in der wir schon immer eine Führungsposition innehatten.“

Alle sechs Schiffe von Explora Journeys werden mit den neuesten Umwelt- und Schifffahrtstechnologien ausgestattet und verfügen über die neueste Technologie zur selektiven katalytischen Reduktion, die eine Verringerung der Stickoxidemissionen um 90 Prozent ermöglicht. Außerdem sind sie mit Landstromanschlüssen ausgestattet, um die Emissionen im Hafen zu verringern und verfügen über Lärmschutzsysteme, die zum Schutz der Unterwasserwelt beitragen. Alle Schiffe werden außerdem mit einer umfassenden Palette an energieeffizienten Geräten an Bord ausgestattet sein, um die Nutzung der Motoren zu optimieren und so die Emissionen weiter zu reduzieren.

Die Unterzeichnung des Vertrags im Zusammenhang mit der Absichtserklärung erfolgt branchenüblich unter der Bedingung, dass eine Finanzierung gewährt wird.

Text: PM Explora Journeys


Pressemitteilung von Fincantieri (Englisch) vom 06. Juli: MSC AND FINCANTIERI ANNOUNCE THE CONSTRUCTION OF TWO NEXT GENERATION EXPLORA JOURNEYS HYDROGEN-POWERED CRUISE SHIPS WITH INDUSTRY FIRST FEATURES

MSC AND FINCANTIERI ANNOUNCE THE CONSTRUCTION OF TWO NEXT GENERATION EXPLORA JOURNEYS HYDROGEN-POWERED CRUISE SHIPS WITH INDUSTRY FIRST FEATURES

Pressemitteilung

  • New generation technologies on board EXPLORA V and VI will tackle methane slip issue effectively and allow for zero emissions operations while in port
  • Explora Journeys fleet to now comprise six ships: EXPLORA III, IV, V and VI will all be LNG-powered, with the latter two also being hydrogen-powered

Explora Journeys, the luxury travel brand of the Cruise Division of MSC Group, and Fincantieri, one of the world’s largest shipbuilding groups, today announced the signing of a memorandum of agreement (MOA) for the construction of an additional two hydrogen-powered luxury cruise ships to take the total fleet number from four to six vessels. 

Im Bild: „Explora I“ (Archiv), Foto: Jens Meyer

EXPLORA V and VI will feature a new generation of liquefied natural gas (LNG) engines that will tackle the issue of methane slip and will also be equipped with industry first environmental technologies and solutions, including a containment system for liquid hydrogen that will enable them to use this promising low-carbon fuel. Hydrogen fuel will power a six-megawatt fuel cell to produce emissions-free power for the hotel operation and allow the vessels to run on ‘zero emissions’ in port, with the engines turned off. 

The two newbuilds will come into service in 2027 and 2028, respectively.

Explora Journeys also said that the previously announced vessels EXPLORA III and IV will now be powered by LNG. The two ships will be enlarged by 19 metres to enable the installation of a new generation system based on LNG and hydrogen. This has provided an opportunity to enhance the mix of suites with an increased number of spacious and luxurious Ocean Residences and larger public spaces, which offer a true sense of being at home at sea. 

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman of the Cruise Division of MSC Group, said, “Explora Journeys is building ships for tomorrow, utilising today’s latest technologies and being ready to adapt to alternative energy solutions as they become available. The announcement today marks another significant step forward in our goal as a business to reach net zero emissions by 2050 across all our cruise operation for the two brands and a further proof of our commitment to invest in the most advanced marine environmental technologies available to develop sustainable solutions for the future. This transition to zero emissions operations for the maritime industry is the biggest challenge that we will ever face, and this will only be achieved by everyone playing their part – by investing in research and development and through significant investment both by companies but also governments.” 

LNG is currently the cleanest marine fuel currently available at scale and it virtually eliminates local air pollutant emissions like sulphur oxides (99 per cent), nitrogen oxides (85 per cent) and particles (98 per cent). In terms of emissions with a global impact, LNG plays a significant role in climate change mitigation with the engines having the potential to reduce CO2 emissions by up to 25 per cent compared to standard marine fuels. In addition, with the increasing availability of bio and synthetic forms of LNG in the future, this energy source will provide a pathway toward eventual decarbonised operations. 

The two additional ships covered under today’s MOA will bring Explora Journeys’ investment in its fleet to €3.5 billion. This includes an additional €120 million each for fitting EXPLORA III and IV with LNG engines, a change that required a temporary halt of work due to the significant redesign of the ships, which will now be delivered in 2026 and 2027.

Michael Ungerer, Chief Executive Officer, Explora Journeys, added, “These bold moves to amend our construction plans, make significant additional investment in current orders and confirm orders for two more vessels with new technology despite the economic environment are something only a family company can do. This also demonstrates unequivocally our absolute commitment to operate ships that will appeal and attract the next and future generations of luxury travellers. Sustainability is the new craftmanship and we’re honoured to take a pioneering position within the industry and the wider travel sector”.

Pierroberto Folgiero, Chief Executive Officer of Fincantieri, commented: “This is the very first major agreement for new construction after the pandemic emergency and testifies not only to the further growth of our long-standing partnership with MSC, which we thank, but also the confidence of both groups in the future of the cruise industry. These ships will allow us to implement cutting-edge technologies aimed at significantly improving environmental performance, laying the foundations for further developments”.

Folgiero concluded: “We are convinced that sustainability is a key factor to ensure our growth in the medium and long term. We will continue to act with determination to be forerunners in a sector that has always seen us hold leadership positions”.

All six ships in Explora Journeys’ fleet will be equipped with the latest environmental and marine technologies and will also feature the latest selective catalytic reduction technology to enable a reduction of nitrogen oxide emissions by 90 per cent, be equipped with shore power plug-in connectivity to reduce emissions in port and fitted with underwater noise management systems to help protect marine life.  All six vessels will also have a comprehensive range of onboard energy efficient equipment to optimise engine use to further reduce emissions.”

The signing of the contract relating to the MoA will be subject to access to financing, as per industry practice.

Text: PM Fincantieri


Pressemitteilung von Explora Journeys vom 06. Juli: MSC und Fincantieri kündigen den Bau von zwei wasserstoffbetriebenen Kreuzfahrtschiffen für Explora Journeys an

Produktionsstart für zweiten Schiffsneubau der Mein Schiff Flotte erfolgt

Mit erstem gasbetriebenen Schiff setzt TUI Cruises auf nachhaltiges Wachstum

Pressemitteilung

Nur eine Woche nach dem Produktionsstart der Mein Schiff 7 setzt TUI Cruises einen weiteren Meilenstein für das nachhaltige Wachstum: Im italienischen San Giorgio di Nogaro hat Wybcke Meier, CEO TUI Cruises, den ersten Stahlschnitt und damit die Produktion des ersten von zwei baugleichen Kreuzfahrtschiffen für die Mein Schiff Flotte gestartet. Beide werden in der Fincantieri-Werft in Monfalcone gebaut, haben eine Größe von rund 160.000 BRZ (Bruttoraumzahl) und fahren mit Flüssiggas, perspektivisch auch Bio- oder E-LNG. Die Indienststellung des ersten Neubaus ist für 2024 geplant, das zweite Schiff folgt 2026. Damit wächst die Mein Schiff Flotte bis 2026 auf neun Schiffe.

Foto: Fincantieri

„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Fincantieri das Mein Schiff Konzept weiterzuentwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass wir über noch mehr Vielfalt künftig noch mehr neue Kreuzfahrtgäste für einen Urlaub bei uns an Bord begeistern werden. Dabei bleibt das Passagier-Raum-Verhältnis bewährt großzügig, ebenso der Anteil von Balkonkabinen“, so Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises. Details zum Schiff werden zum späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Luigi Matarazzo, General Manager des Geschäftsbereichs Handelsschiffe von Fincantieri, sagt: „Mit dem Projekt dieser neuen Schiffsklasse für TUI Cruises leistet Fincantieri einen Beitrag zum ökologischen Wandel in der Kreuzfahrtindustrie. In einer ersten Phase wird ein Treibstoff mit niedrigem CO₂-Fußabdruck eingesetzt, um die Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren; in der Zwischenzeit untersuchen wir die Möglichkeit, mit Biokraftstoffen zu fahren, was der Dekarbonisierung des Sektors weitere Impulse verleihen wird. Fincantieri beabsichtigt, eine aktive Rolle im Hinblick auf eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft zu spielen und sich als einer der ersten Anbieter zu positionieren, um einen wichtigen Wettbewerbsvorteil zu erlangen“. 

Nachhaltiges Wachstum: Erstes Schiff mit Gas-Antrieb
Auch bei der neuen Schiffsklasse setzt TUI Cruises auf Umwelt- und Klimaschutz: Wie angekündigt, fährt der Neubau mit Flüssiggas. Perspektivisch kann das Schiff auch mit emissionsarmen und klimafreundlichen Bio- und E-LNG betrieben werden – ein wesentlicher Schritt hin zur klimaneutralen Kreuzfahrt. Darüber hinaus wird es mit verbesserten Katalysatoren (Stickoxidminderung auf Euro-6 Norm) sowie einem Landstromanschluss ausgestattet. Dieser sichert einen fast emissionsfreien Schiffsbetrieb während der Hafenliegezeit (etwa 40 Prozent der Betriebszeit). Um eine noch effizientere Abfallverarbeitung zu erreichen, wird das Schiff mit einem innovativen System ausgestattet, welches organische Abfälle durch eine thermische Behandlung zerkleinern und für die weitere Nutzung an Land aufbereiten kann.

„Die Investition in Flüssiggas-betriebene Schiffe ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur emissionsfreien und klimaneutralen Kreuzfahrt. LNG dient hier als Brückentechnologie. Perspektivisch werden wir BIO LNG einsetzen, welches entweder aus biogenen Quellen oder synthetisch aus erneuerbarer Energie erzeugt wird“, erklärt Wybcke Meier.

Bis 2030 will TUI Cruises erste klimaneutrale Kreuzfahrten anbieten. Bereits heute verfügt TUI Cruises über eine der modernsten und umweltfreundlichsten Kreuzfahrtflotten weltweit: Alle bisherigen Schiffsneubauten zeichnen sich durch ihr herausragende Energie-Effizienz aus und verbrauchen rund 30 Prozent weniger Treibstoff als Schiffe vergleichbarer Größe. Darüber hinaus sind sie mit einem kombinierten Abgasnachbehandlungssystem, bestehend aus einem Abgaswäscher („Scrubber“) und Katalysatoren ausgestattet, welches die Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent, die Stickoxidemissionen um bis zu 75 Prozent und den Partikelausstoß um bis zu 60 Prozent verringert. Die Mein Schiff 7, die 2024 in Dienst gestellt wird, wird so gebaut, dass das Schiff auch mit Methanol, perspektivisch grünem Methanol, fahren kann.

Text: PM TUI Cruises