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„Volendam“-Charter als Flüchtlingsunterkunft verlängert

Update zu unserer Meldung vom 02.04.2022

Die Stadt Rotterdam hat die dreimonatige Charter des HAL-Kreuzfahrtschiffes Volendam (60906 BRZ) um weitere 10 Wochen bis zum 14. September verlängert, um weiter ukrainische Flüchtlingsfamilien unterzubringen zu können.

Damit müssen sechs weitere Kreuzfahrten gestrichen werden, darunter nach Norwegen, den Britischen Inseln und ins Mittelmeer. Die Passagiere werden auf ähnliche Routen umgebucht und brauchen sich nicht mit HAL in Verbindung zu setzen, die Reederei will sich direkt mit Optionen bei ihnen melden.

Seit ihrer Ankunft Anfang April in Rotterdam hat die 237 m lange und mit rd. 650 Crewmitgliedern besetzte Volendam etwa 1.200 Ukrainer aufgenommen und will im Rahmen der jetzt verlängerten Charter bis zu 1.500 Flüchtlinge beherbergen. Ursprünglich hatte die Stadt Rotterdam das Schiff bis Ende Juni gechartert, jedoch um eine Verlängerung um weitere 10 Wochen gebeten. Im Rahmen der Charter-Vereinbarung stellt Holland America Line warme Mahlzeiten, private Kabinen, Hausmeisterdienste, Wäscherei, Nutzung öffentlicher Räume, Fitnesseinrichtungen, Internetzugang und andere notwendige Dinge zur Verfügung. Dies ist Teil eines größeren Engagements der Niederlande zur Aufnahme von 50 000 Ukrainern, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen sind.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die den Gästen entstehen, die für den Sommer auf der Volendam gebucht sind“, sagte Beth Bodensteiner, Chief Commercial Officer von HAL. Das 1999 von Fincantieri in Italien erbaute Schiff wird voraussichtlich am 24. September in Venedig mit der 14-tägigen „Holy Land & Ancient Kingdoms Explorer“-Kreuzfahrt seinen Fahrplan wieder aufnehmen. JPM

Beschleunigte Einschiffung durch Gesichtserkennung

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Holland America Line erleichtert und beschleunigt die Einschiffung durch den Einsatz der mBark-Gesichtserkennung und der VeriFLY App zum Nachweis von Impfungen und Testergebnissen in allen US-amerikanischen, kanadischen und europäischen Einschiffungshäfen.

„mBark“ ist ein mobiles System, bei dem die Kreuzfahrtgäste ihr Foto und alle erforderlichen Informationen vor der Einschiffung auf die Website von Holland America Line hochladen. Nach einem schnellen Gesichtsscan können die Gäste das Check-in dann in etwa zehn Sekunden durchlaufen, was die Einschiffungszeit erheblich verkürzt. mBark wurde für Holland America Line von SKO Systems, mit Sitz in London, England, entwickelt und implementiert.

Die digitale Brieftasche VeriFLY ist eine bewährte Lösung, die von Fluggesellschaften, Kreuzfahrtgesellschaften, Hotels und einer Vielzahl anderer Branchen genutzt wird. Impfnachweis, Testergebnisse und andere notwendige Informationen werden in die App hochgeladen und der Screening-Prozess wird vor der Ankunft am Terminal durchlaufen. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, müssen die Gäste dem Check-in-Agenten einfach den VeriFLY-QR-Code oder den (digitalen oder gedruckten) „Pass“ vorzeigen. Die VeriFLY-App kann bei Google Play und im Apple App Store heruntergeladen werden

VeriFLY wurde im März auf der neuen Rotterdam eingeführt und wird nun bis Ende März auch auf die anderen Schiffe der Flotte ausgeweitet. mBark wird auf allen Schiffen eingeführt, sobald diese wieder in Betrieb sind und auch auf weiteren Einschiffungshäfen, wenn die Schiffe neue Routen aufnehmen.

Text: PM Holland America Line

Für drei Monate: „Volendam“ als Flüchtlingsunterkunft in Rotterdam

Das 1999 vom der Fincantieri-Werftkonzern in Italien erbaute 60906-BRZ-Kreuzfahrtschiff Volendam der zum Carnival-Konzern gehörenden Holland America Line wird im Rahmen einer von Regierung der Niederlande und der Stadt Rotterdam angekündigten Charter-Vereinbarung zur Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge eingesetzt.

(Archiv), Foto: enapress.com

Dazu wurde das für 1432 Gäste ausgelegte 237m-Schiff gestern von Malaga kommend in Rotterdam erwartet, wo es für drei Monate im Merwehaven, stadtnah an der Nordseite der Maas festmachen sollte, um rund 1.500 Ukrainern ein vorübergehendes Zuhause zu bieten. Das Abkommen ist Teil einer größeren Verpflichtung der Niederlande, 50.000 Personen aufzunehmen, die nach der russischen Invasion aus ihrer Heimat geflohen sind.

„Wir sind in einer einzigartigen Position, um den unmittelbaren Bedarf an Lebensmitteln und Wohnraum decken zu können, daher hielten wir es für sehr wichtig, mit der Stadt Rotterdam bei dem Einsatz dieses Schiffes zusammenzuarbeiten“, so Gus Antorcha, Präsident von Holland America Line. „Unser Unternehmen wurde in Rotterdam mit der Mission gegründet, Einwanderern zu helfen, ein besseres Leben zu finden. Deshalb sind wir heute stolz darauf, ein kleiner Teil einer ähnlichen Mission für Ukrainer zu sein, die auf tragische Weise vertrieben wurden.“

Im Rahmen der Charter-Vereinbarung für die mit rd. 650 Crewmitgliedern besetzte Volendam wird die Holland America Line drei warme Mahlzeiten pro Tag, private Kabinenunterkünfte, Reinigungsdienste, die Nutzung öffentlicher Räume, Fitnesseinrichtungen, Internetzugang und andere erforderliche Serviceleistungen anbieten. „Wir sind bekannt für unseren Service und unsere Gastfreundschaft, und unser Team ist bereit, unsere neuen Gäste so willkommen zu heißen, wie wir Gäste in unserem eigenen Zuhause willkommen heißen würden“, sagte Kapitän Ryan Whitaker. „Es wird wirklich eine Ehre für uns sein, Volendam zu einer komfortablen und fürsorglichen Umgebung für diese Familien zu machen, die so viel durchgemacht haben.“

Foto: Holland America Line

Ursprünglich sollte die Volendam am 15. Mai reaktiviert und zu Reisen von Rotterdam nach Norwegen, den Britischen Inseln und Island eingesetzt werden. Um die dreimonatige Verpflichtung zu erfüllen, wird Holland America Line drei dieser Reisen stornieren und stattdessen den Kreuzfahrtbetrieb am 3. Juli wieder aufnehmen. Den Gästen der stornierten Kreuzfahrten sollen Reisen auf ähnlichen Routen angeboten werden. „Wir hoffen, dass sie diese besondere Situation verstehen und weshalb wir es für wichtig hielten, mit der Regierung bei dieser Initiative zur Unterstützung dieser bedürftigen Familien zusammenzuarbeiten“, so Antorcha.

Die Holland America Group hat bereits mit ihren eigenen ukrainischen Teammitgliedern bei der Lösung von situationsbedingten Schwierigkeiten zusammengearbeitet. Ein Notfallhilfefonds in Höhe von 1 Million US-Dollar bietet ihnen direkte finanzielle Unterstützung. Teammitglieder aus der Region erhalten auch Beratungsunterstützung, kostenlosen Internetservice für die Kommunikation mit der Familie und die Planung von Unterkünften wie einer vorzeitigen Ausschiffung oder einer Verlängerung, um bei Bedarf an Bord bleiben zu können.

Auch hat die Familienstiftung des Vorsitzenden der Carnival Corporation, Micky Arison, und seiner Frau Madeleine drei Millionen US-Dollar für Wohltätigkeitsorganisationen zugesagt, die ukrainischen Flüchtlingen helfen. Darüber hinaus will die Holland America Line versuchen, das Bewusstsein und die Mittel durch ihr On Deck for a Cause-Programm zu erhöhen, bei dem Gäste auf jeder Kreuzfahrt an einem nicht kommerziellen 5K-Fundraising-Spaziergang teilnehmen können, wobei das dabei gesammelte Geld der gemeinnützigen humanitären Organisation Direct Relief zugute kommt.

„Wir stehen für Frieden und unsere Herzen sind bei allen, deren Leben durch die Invasion der Ukraine auf den Kopf gestellt wurde“, sagte Arnold Donald, Präsident und CEO der Carnival Corporation & plc. „Wir haben Besatzungsmitglieder aus 145 Ländern und sind mit Gästen aus Nationen auf der ganzen Welt unterwegs, so dass wir die Auswirkungen dieser humanitären Krise tief spüren und uns vielen anderen anschließen, um Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.“ JPM

Holland America Line Celebrates Naming of Rotterdam with Ceremony in Namesake City and Special Seven-Day Voyage

Her Royal Highness Princess Margriet of the Netherlands to serve as the ship’s godmother

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Foto: enapress.com

Holland America Line’s newest ship Rotterdam is set to get the royal treatment at a naming ceremony in Rotterdam, the Netherlands, May 30, 2022. Her Royal Highness Princess Margriet of the Netherlands will be the ship’s godmother, carrying on a Dutch royal tradition that began in the 1920s.

Rotterdam’s special seven-day “Rotterdam Naming Celebration” cruise sails roundtrip from Amsterdam, Netherlands, departing May 29 and also visits Kristiansand, Stavanger and Flåm, Norway, with scenic cruising in Sognefjord.

“Our new Rotterdam is a spectacular ship, and we are thrilled to have its naming ceremony scheduled with a celebratory cruise that allows our guests to join the festivities and officially welcome her to the fleet,” said Gus Antorcha, president of Holland America Line. “Our history is deeply rooted in the Netherlands, and it was only fitting to name our newest Rotterdam in the city of Rotterdam with a royal godmother to honor our Dutch roots. We are deeply grateful that Her Royal Highness Princess Margriet will once again act as godmother to a Holland America Line ship.”

When the ship arrives at Rotterdam May 30, a private ceremony will be held for invited guests that will be broadcast throughout the ship. During the voyage, guests will enjoy special events exclusive to the naming sailing, including a celebratory Gala Dinner and an opportunity to participate in the blessing of the ship’s bell, along with surprises and commemorative gifts.

Once the ship departs Rotterdam, guests will spend the remainder of the voyage exploring the ports of Kristiansand, Stavanger and the stunning fjords and charming villages of Norway. A highlight of the itinerary is a day of scenic cruising in Sognefjord. The largest and deepest fjord in Norway, the “King of the Fjords” is one of the world’s most beautiful destinations lined with majestic mountains and lush landscapes. In Flåm, the famous railway offers an unforgettable experience, climbing from sea level to 2,800 feet, crossing back and forth over rivers and passing through 20 tunnels.

Book the ‘Rotterdam Naming Celebration’ Cruise with Have It All
Travelers who want to be a part of the festivities can book Rotterdam’s naming voyage and join in the celebrations. For guests who appreciate taking an inclusive vacation with extra amenities factored upfront into the price, Holland America Line’s “Have It All” premium package includes shore excursions, beverages, specialty dining and Wi-Fi in one base cruise fare.

“Have It All” guests on this cruise will receive one shore excursion up to $100 value or $100 off any one tour; a Signature Beverage Package that includes up to 15 drinks per day; one night specialty dining in Pinnacle Grill, Tamarind or Canaletto; and a Wi-Fi package.

“Have it All” fares for the “Rotterdam Naming Celebration” cruise begin at $1,749 per person, single occupancy. Taxes, fees and port expenses are additional. Cruise-only fares begin at $1,399 per person.

A Long Royal Relationship
Holland America Line’s connection to The House of Orange goes back nearly a century to Prince Hendrik launching Statendam III in 1929. Since then, members of the Dutch Royal Family have launched 11 more Holland America Line vessels throughout the years, including Her Royal Highness Princess Margriet who named Prinsendam (1972), Nieuw Amsterdam III (1983), Rotterdam VI (1997) and Oosterdam (2003).

Additional members of the Dutch Royal Family who are godmothers include Queen Máxima, who named Koningsdam in 2016 and Nieuw Amsterdam in 2010. Then-Queen Beatrix served as Eurodam’s godmother in 2008. Rotterdam V was launched in 1958 by Queen Juliana. Then-Princess Beatrix named Statendam IV in 1957 and Prinses Margriet in 1960. Nieuw Amsterdam II was launched by Queen Wilhelmina in 1937.

Rotterdam was delivered by the Fincantieri shipyard in Italy July 30, 2021, and sailed a transatlantic first voyage before spending the fall and winter on its inaugural Caribbean season sailing roundtrip from Fort Lauderdale, Florida. Beginning in May, the ship will explore Europe, heading to Norway, the Baltic, British Isles and Iceland, all sailing roundtrip from Amsterdam.

Text: PM Holland America Line

„Worry-Free“ für sorgenfreie Kreuzfahrtbuchungen: Flexible Umbuchungsregelung bis September verlängert

Weiterhin Reisen nur für vollständig geimpfte Passagiere und unter strengen Hygieneauflagen

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Holland America Line verlängert ihre flexiblen „Worry-Free“ Umbuchungsbedingungen bis zum 30. September 2022, damit Kreuzfahrt-Interessenten auch weiterhin sorgenfrei buchen und planen können. Kreuzfahrten vor oder ab dem 30. September 2022, die bis zum 31. März 2022 gebucht werden, können aus beliebigen Gründen storniert oder umgebucht werden. Die Absage muss bis zu 30 Tagen vor der Abfahrt erfolgen und die Gäste erhalten eine Gutschrift für zukünftige Kreuzfahrten in Höhe der normalerweise anfallenden Stornogebühr.

„Worry-Free“ bedeutet aber auch, dass Holland America Line weiterhin strenge Hygienemaßnahmen umsetzt. Dazu gehört, dass nur voll geimpfte Passagiere eine Kreuzfahrt antreten können, und direkt vor Antritt der Reise einen medizinisch überwachten negativen COVID-19-Test vorlegen.

„Wir möchten, dass sich unsere Gäste sicher fühlen, wenn sie eine Kreuzfahrt buchen“, sagte Gus Antorcha, Präsident von Holland America Line. „Wir haben so viel Begeisterung und Freude bei den Gästen erlebt, die seit unserer Rückkehr wieder eine Kreuzfahrt mit uns gemacht haben. Passagiere und Kreuzfahrtberater sollen sich aber schon bei der Planung wohlfühlen, und unser ‚Worry-Free‘ Versprechen bietet genau diesen Komfort.“

Als zusätzliche Sicherheit kann bei der Buchung einer Kreuzfahrt oder einer Alaska Cruisetour eine „Standard“ Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden. Einzige Bedingung: der Vertragsabschluss muss vor der Stornofrist liegen. Gäste können dann bis zu 24 Stunden vor Abfahrt stornieren und erhalten eine Rückerstattung von 80 Prozent der gezahlten Beträge. Die Kosten variieren je nach Kreuzfahrttarif und sind nicht erstattungsfähig. 

TravelWell mit Holland America Line

Holland America Line wird weiterhin alle Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle für COVID-19 umsetzen, die sich nach den Vorgaben des U.S. Center for Disease Control and Prevention, der Weltgesundheitsorganisation, des medizinischen Teams und der Gesundheitsexperten des Unternehmens richten.

„Dadurch, dass wir unsere Hygieneprotokolle immer nach strengsten internationalen Richtlinien durchführen, hatten wir eine sehr niedrige Anzahl von Corona-Fällen, fast immer mit nur leichten oder gar keinen Symptomen“, sagte Antorcha. „Wir werden diese bewährten Praktiken beibehalten, zum Schutz unserer Gäste, unserer Besatzung, unserer Heimathäfen und der Destinationen, die wir besuchen.“

Dazu gehört: 

  • Die Gäste müssen ihre letzte Dosis eines zugelassenen COVID-19-Impfstoffs mindestens 14 Tage vor Beginn der Kreuzfahrt erhalten haben und einen Nachweis über die Impfung mitbringen; Holland America Line empfiehlt allen in Frage kommenden Gästen dringend eine COVID-19-Auffrischung.
  • Die Gäste müssen einen negativen COVID-19-Test (PCR oder Antigen) vorweisen, der innerhalb von zwei Tagen vor der Einschiffung durchgeführt wurde.
  • Die Gäste sind verpflichtet, in Innenräumen Masken zu tragen, außer beim Essen und Trinken oder in ihrer Kabine. Holland America Line empfiehlt in Innenräumen die Verwendung hochwertigerer Masken (chirurgisch oder FFP2).
  • Alle Besatzungsmitglieder sind gegen COVID-19 geimpft und erhalten eine Auffrischungsimpfung, wenn sie dafür in Frage kommen; das gesamte Schiffsteam trägt jederzeit FFP2 Masken

Holland America Line ist nach der Corona-bedingten branchenweiten Unterbrechung im Juli 2021 jetzt wieder in der Karibik, in Mexiko und an der kalifornischen Küste unterwegs, nachdem die Saison in Alaska und im Mittelmeer erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Frühjahr 2022 sollen alle Schiffe wieder im Dienst sein.

Für weitere Informationen über Holland America Line wenden Sie sich bitte an einen Reiseberater, kontaktieren Sie uns unter 00800 1873 1873 oder besuchen Sie www.hollandamerica.com.

Text: PM Holland America Line

„Nach zwei Jahren Landgang“

Michael Ortkemper ist neuer Business Development Manager bei Holland America

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Michael Ortkemper ist neuer Business Development Manager für Holland America Line für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er ist ein ausgewiesener Branchenexperte mit über 25 Jahren einschlägiger Berufserfahrung.  Seine ersten Schritte in der Kreuzfahrtindustrie machte Michael Ortkemper bei AIDA Cruises, die für zehn Jahre seine berufliche Heimat wurde. Zunächst bekleidete er die Position des Regional Sales Manager der Region Mitte bevor er als Area Manager mit seinem Team die Verkaufsgeschicke von Aida und Costa der Area Mitte-Süd lenkte. Sein nächster Wechsel führte ihn für drei Jahre zu Royal Caribbean Cruises als Head of Sales Retail DACH, bevor er als Leiter Indirect Sales bei Club Med der Kreuzfahrtbranche für zwei Jahre den Rücken kehrte. Michael Ortkemper: „Nach meinem Landgang bei Club Med ist es für mich nun besonders aufregend, wieder zur Kreuzfahrtindustrie zurückzukehren. Holland America Line verbindet für mich Tradition und Moderne wie keine andere Reederei. Das Produkt und die Routen sind ideal für deutschsprachige Kunden, die Wert auf hochwertigen, vielseitigen und individuellen Urlaub in einem kosmopolitischen Ambiente legen.“

Nico Bleichrodt, Vice President International Sales: „Wir freuen uns sehr, mit Michael Ortkemper einen ausgewiesenen Branchenkenner und Vertriebsspezialisten im DACH-Markt gewonnen zu haben. Seine gewachsene Expertise und sein stabiles Netzwerk sind wesentliche Voraussetzungen, um Holland America Line zusammen mit unseren bestehenden und mit neuen Vertriebspartnern weiter zu etablieren.“

Für die ersten beiden Quartale 2022 plant Michael Ortkemper eine Reihe von Workshops und Webinaren, um die Vertriebspartner über die Saison 2022/23 auf dem Laufenden zu halten. Denn im späten Frühjahr 2022 soll bei Holland America Line wieder die komplette Flotte im Einsatz sein. Mitte April kehrt die neue Rotterdam nach Europa zurück, um den Sommer in Norwegen, im Baltikum, rund um die Britischen Inseln und in Island zu verbringen. Vorher findet in Rotterdam die Taufe durch Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margriet statt. Ein weiteres Highlight im Kreuzfahrtkalender 2022 ist die Historische Atlantik-Überquerung der Rotterdam im Oktober, genau 150 Jahre nachdem ihre Namensvorgängerin, die Rotterdam I, diese Strecke zum ersten Mal antrat. Aber auch die großen Reisen 2023 und 2024 sind bereits buchbar.

Text: PM Holland America Line

Have it All bei Holland America Line

Großzügige Kabinen-Upgrades, Fly&Cruise Pakete und andere Extras bei Holland America Line

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Pünktlich zum Jahreswechsel startet Holland America Line ihre „Have It All+“ Kampagne: Bei Buchungen bis zum 28. Februar 2022 erhalten Gäste auf ausgewählte Kreuzfahrten von Sommer 2022 bis Frühjahr 2023 ein kostenloses Kabinen-Upgrade.

Foto: enapress.com

So kann man eine Kabine mit Meerblick zum Preis einer Innenkabine oder eine Veranda-Kabine zum Preis einer Kabine mit Meerblick buchen. Weitere Extras sind die im „Have It All+“ Premiumpaket enthaltenen Landausflüge, Getränke, Abende in verschiedenen Spezialitätenrestaurants und Wi-Fi.

Als weiteren Frühbucher-Bonus erhalten Gäste, die bis zum 20. Januar 2022 buchen, außerdem ein Bordguthaben von bis zu 200 US-Dollar pro Kabine, je nach Länge der Kreuzfahrt. 

Die „Have It All+“ Kampagne gilt für ausgewählte Kreuzfahrten im Mittelmeer, in Nordeuropa und in der Karibik, für Preise ab € 849 pro Person in der Doppelkabine, inkl. Steuer und Gebühren.

Mittelmeer-Angebote gibt es sogar inklusive „Fly&Cruise“ Paket ab € 1.149. Dieses beinhaltet Flüge bis zu € 400, Hafentransfers und alle Leistungen des „Have it all+“ Angebots.

„Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel erleben wir traditionell eine Buchungswelle. Mit unserer Aktion möchten wir alle dazu ermutigen, auch dieses Jahr rechtzeitig an Urlaubspläne für das nächste Jahr zu denken und frühzeitig zu buchen“, so Gus Antorcha, Präsident von Holland America Line. „Eine Kreuzfahrt ist schon jetzt unschlagbar günstig, und wenn man dann noch unser zeitlich begrenztes „Have It All+“ Angebot hinzunimmt, gibt es keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um eine Holland America Line Kreuzfahrt zu buchen.“

Für weitere Informationen über Holland America Line wenden Sie sich bitte an einen Reiseberater, kontaktieren Sie uns unter 00800 1873 1873 oder besuchen Sie www.hollandamerica.com.

Text: PM Holland America Line

„Wir sind moderne Entdecker“

Seit Sommer 2020 ist Gustavo (Gus) Antorcha Präsident von Holland America Line. Während der Inauguration der neuen Rotterdam konnten wir mit ihm über den Re-Start, neue Trends und die Ziele der Reederei sprechen.

Gus Antorcha, Foto: enapress.com

Sie haben Ihre Arbeit als CEO von Holland America­ mitten in der Pandemie begonnen.

Es war eine schwierige Zeit. Top-Priorität hatte und hat die Sicherheit unserer Crews und Gäste. Dazu gehörte auch, die Crews sicher wieder nach Hause zu bringen.

HAL hat seine Schiffe relativ spät wieder in Dienst gestellt. War dies eine Entscheidung von der Muttergesellschaft Carnival?

Jede Marke konnte dazu eigene Entscheidungen treffen. AIDA und Costa kamen schon letzten Herbst zurück. Wir entschieden, abzuwarten. Wir haben in dieser Zeit viel auch mit unseren Gästen gesprochen um zu verstehen, was sie von uns erwarten. Und da war schnell klar: Sie erwarteten ein Umfeld, was bereits geimpft war. Wir wussten also, dass wir warten würden, bis die Impfstoffe zur Verfügung stehen und ein großer Teil der Erwachsenen die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen. Damit war auch klar, dass wir nicht vor dem Sommer beginnen würden, auch wegen der Vorgaben der amerikanischen Gesundheitsbehörden CDC. Deswegen starteten wir mit der Nieuw Amsterdam erst im Juli in Seattle.

In Europa waren die Bedingungen einfacher.

In Europa war es anders, auch wenn sich vieles ständig änderte. In einigen Ländern konnte man Kreuzfahrten durchführen. Wir hätten Kreuzfahrten machen können wie es beispielsweise Costa gemacht hat: mit einem einzigen Land und einem einzigen Herkunftsland der Gäste. Aber das passt nicht wirklich zu unserem Produkt.

Das widersprach auch der Philosophie unserer Marke. Unser Produkt ist darauf ausgerichtet, mehrere Länder zu besuchen und zu erkunden, und dafür gab es nicht die nötigen Rahmenbedingungen. Wir haben letztlich mit Griechenland, dann mit Italien und schließlich mit anderen Mittelmeerländern zusammengearbeitet. Deshalb hat die Eurodam dann in Europa begonnen.

Mittlerweile haben wir die Zahl der Schiffe erhöht. Die Koningsdam hat in San Diego begonnen, die Rotterdam startet mit der Transatlantikfahrt nach Fort Lauderdale, Florida. Die Zuiderdam und die Nieuw Statendam werden ab Jahresende wieder in den USA ablegen. Das war unsere Logik. Wir haben uns dabei an den Wünschen unserer Gäste orientiert, an unseren eigenen Vorgaben und auch daran, wo wir unterwegs sind.

Wann rechnen Sie mit mit dem Rückkehr der gesamten Flotte?

Im Frühjahr. Im Augenblick liegen wir bei etwa 60%.

HAL-typische Destinationen wie Australien oder Neuseeland werden in Bälde wieder möglich sein?

Noch nicht im Frühjahr. Diese Reisen finden das ganze Jahr über statt, aber vor allem im Herbst, im Frühjahr und teilweise auch im Winter. Im Sommer geht es typischerweise in die Vereinigten Staaten, nach Alaska und Europa, ins Mittelmeer und nach Nordeuropa. Diese Routen werden dann also im Herbst wirklich zunehmen. Wir warten ab.

Was hat sich am Produkt „Holland America Line“ durch die Pandemie verändert?

Wir haben in dieser Zeit viel darüber nachgedacht, was wir als Unternehmen tun und ändern müssen. Wir waren zunächst sehr damit beschäftigt, für die Sicherheit aller zu sorgen. Parallel dazu hatten wir aber auch Zeit, um über Aspekte des Schiffsbetriebs und des Produkts nachzudenken.

Wir haben viel an den Reiserouten gearbeitet und unsere gesamte Reiseplanung überarbeitet, weil vier Schiffe ja nicht mehr in der Flotte sind (Anm.: Amsterdam, Rotterdam, Maasdam, Veendam). Wir haben auf den Routen aber sogar mehr Länder hinzugefügt. Es sind über 400 Häfen, die wir anlaufen. Und obwohl die vier Schiffe aus der Flotte ausscheiden, haben wir einige Häfen hinzugenommen.

Wir haben viel an der Verbesserung der Umweltfreundlichkeit gearbeitet und bemühen uns wirklich, Nachhaltigkeit im Unternehmen zu voranzutreiben, was auf eine Reihe von verschiedenen Wegen geschieht und alle Auswirkungen eines Schiffes auf die Umwelt berücksichtigt. Also auch Müll, Wasser, Treibhausgase.

Und das Produkt: Es gibt eine Menge Arbeit, die wir im Moment machen. Wir haben uns auch angesehen, was wir in der Vergangenheit getan haben. Im Frühjahr werden wir einige Veränderungen vornehmen: Upgrades, Verbesserungen, Optimierungen. Das Team hat viel getan, um das Produkt zu verbessern. Das Musikprogramm beispielsweise ist völlig neu und wir haben neue Menüs. Räume wie dieses Restaurant (Anm.: Club Orange) wurden neu positioniert….

… Lesen Sie weiter in der aktuellen AN BORD.

Das Gespräch führten Michael Wolf (anBord.de) und Franz Neumeier von cruisetricks.de


Ein Schiff der Kunst

Sie ist die siebte Trägerin des für Holland America Line wichtigen Namens ROTTERDAM, dem Heimathafen der Reederei. Am 15. Oktober besuchte das neue Schiff zum ersten Mal seine Heimatstadt. Michael Wolf berichtet.

Immer wieder wurden Kameras und Smartphones gezückt, kaum einer der Passanten auf der Erasmus­brücke in Rotterdam wollte an diesem Tag ohne ein Foto der brandneuen ROTTERDAM weitergehen. ROTTERDAM in Rotterdam: das hat Tradition. Auf den Tag genau ist es 149 Jahre her, seitdem die erste ROTTERDAM den Hafen zu ihrer Jungfernfahrt verlassen hatte, ein Jahr später wurde am 18. April 1873 die Holland America Line in Rotterdam gegründet. Die Nr. 5 der ROTTERDAM-­Namensträgerinnen, die als Grande Dame stolze 38 Jahre für die Reederei fuhr, hat eine Bleibe nicht weit vom Hauptquartier von HAL im Hafen als Hotel und Museum gefunden.

Foto: enapress.com

Heute ist es das siebte Schiff mit diesem Namen, das zur HAL-Flotte stößt. Eigentlich sollte es als RYNDAM getauft werden, aber da während der Pandemie HAL neben anderen auch die ROTTERDAM (6) verkauft hatte, „musste natürlich ein anderes Schiff so schnell wie möglich gefunden werden, um den Traditionsnamen nahtlos weiterzuführen,“ wie HAL-Europachef Nico Bleichrodt erklärt.

Foto: enapress.com

Im World Stage, dem imposanten Theater der ROTTERDAM­ haben sich an diesem 15. Oktober hier die führenden Offiziere der ROTTERDAM unter ihrem Kapitän Timmers versammelt, um das Schiff offiziell vor seiner ersten Fahrt einzuweihen. Trotz pandemie­bedingter verschobener Taufe ein ganz besonderer Moment, bei dem eine eigens für die ROTTERDAM komponierte Hymne gespielt und ein zu diesem Anlass geschriebenes Gedicht auf den Neubau rezitiert wurde.

Foto: enapress.com

Rotterdams Oberbürgermeister Ahmed Aboutaleb, ein gebürtiger Marokkaner, übrigens der erste muslimische Bürgermeister einer westeuropäischen Großstadt, überbrachte die Grüße der Heimatstadt von Holland America Line. Dabei machte er auf die vielen Parallelen zwischen den Auswanderern, die seinerzeit von HAL in die neue Welt gefahren wurden, und seiner Stadt aufmerksam, deren Bewohner heute aus den unterschiedlichsten Ländern kommen. „Man hat mich schon den Bürgermeister der Vereinten Nationen von Rotterdam genannt“, scherzte­ er vor den Gästen und unterstrich, wie stolz man hier darauf sei, dass HAL noch immer seinen Sitz vor Ort habe. Im Rahmen der Feier übergaben Vertreter der ört­lichen Hafenbehörden zum Erstanlauf auch die Plaketten an den Kapitän übergeben.

Holland Americas CEO Gus Antorcha konnte „voller Stolz“ auch eine gute Neuigkeit verkünden: die abgesagte­ Taufe soll jetzt Ende April des nächsten Jahres in Rotterdam stattfinden, also nach Ende der Karibiksaison. Als Taufpatin hat Prinzessin Margriet der Niederlande zugesagt, die bereits viermal Schiffe der Holland America Line getauft hat (PRINSENDAM, NIEUW AMSTERDAM, ROTTERDAM (6) und OOSTERDAM. Sie ist die dritte Tochter von Königin Juliana und Prinz Bernhard.

Schon seit jeher hat HAL ein gutes Verhältnis zum Königs­haus Oranien-Nassau – elf Mitglieder der Familie tauften bereits Schiffe der Reederei, der erste war 1929 Prinz Hendrik mit der STATENDAM (3).

Die Rotterdam ist das dritte Schiff der Pinnacle-Class Serie („an Bord“ berichtete ausführlich in seinen letzten Ausgaben). Im Gegensatz zur Vorgängerin, der NIEUW STATENDAM, sind auf der ROTTERDAM einige Locations verändert worden. So ist der Weinverkostungs­raum Blend, in dem Gäste aus verschiedenen Weinen ihre eigene Mischung als individuelles Cuvée­ zusammenstellen konnten, einer neuen gemüt­lichen Eck-Bar gewichen, der Half Moon Bar. Sie liegt direkt­ gegenüber des Club Orange, dem privaten Restaurant­ für das Gästeprogramm für Holland America Line. Auch hier hat es einige Änderungen gegeben. …

… Lesen Sie weiter in „AN BORD“.

Nieuw Statendam wird als fünftes Schiff der Flotte wieder in Dienst gestellt

Karibik-Kreuzfahrten ab Port Everglades

Pressemitteilung

Die Nieuw Statendam von Holland America Line ist nach der neuen Rotterdam, sowie der Koningsdam, Eurodam und Nieuw Amsterdam das fünfte Schiff der Holland America Line Flotte, das wieder in Dienst gestellt wurde. Bis April 2022 wird sie sieben- bis elftägige Karibik-Kreuzfahrten ab Port Everglades/Fort Lauderdale anbieten. Die Kreuzfahrten können auch zu längeren Reisen durch die Karibik kombiniert werden. Half Moon Cay, die preisgekrönte Privatinsel von Holland America Line auf den Bahamas, steht dabei immer auf dem Programm – mit ihren  weißen Sandstränden, zweistöckigen Villen und privaten Cabanas ein wahr gewordener Inseltraum für die Holland America Line Passagiere. Weitere regelmäßige Anläufe sind Nassau auf den Bahamas, Ocho Rios und Port Royal auf Jamaika, Georgetown auf den Cayman Islands oder Cozumel, Mexiko.

Half Moon Cay, Foto: Holland America Line

Good to know:

Port Everglades ist seit den 1990er Jahren einer der Start- und Zielhäfen für Karibik-Kreuzfahrten mit Holland America Line. Die Reederei arbeitet mit fast 100 Anbietern in Südflorida zusammen, die das Unternehmen und seine Schiffe mit Waren und Dienstleistungen versorgen. Jeder Besuch eines Schiffes trägt direkt 364.000 Dollar zur lokalen Wirtschaft bei (Treibstoff, Lebensmittel, Blumen, Klavierstimmer, Zubehör usw.) Im Laufe der Jahre hat Holland America Line außerdem mehr als 30 gemeinnützige Organisationen in Südflorida durch Spenden, Mittagessen an Bord und Kreuzfahrtspenden aktiv unterstützt, darunter Seafarers‘ House, Henderson Behavioral Health, Coast Guard Women’s Leadership Initiative, Symphony of the Americas, The Opera Society und andere.

Information und Reservierung  unter  00800 1873 1873 oder www.hollandamerica.com.

Text: PM Holland America Line