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Mit Spannung erwartet: Holland America Line nimmt die neue Rotterdam in Empfang

Pressemitteilung

Holland America Line nahm heute, am 30. Juli 2021, die neue Rotterdam als elftes Schiff der Flotte in Empfang. Die feierliche Übergabe fand am Abend des 29. Juli in der Fincantieri-Werft in Marghera, Italien, in Anwesenheit des Kapitäns des Schiffes, Kapitän Werner Timmers, und Cyril Tatar, Vice President of Newbuilding Services der Holland America Group statt. Jan Swartz, Präsident der Holland America Group, und Gus Antorcha, Präsident der Holland America Line, übermittelten per Videobotschaft ihre Glückwünsche. Nach der Auslieferung wird die Rotterdam am 20. Oktober 2021 zu ihrer Transatlantiküberquerung von Amsterdam nach Fort Lauderdale in Betrieb genommen, um von dort ihre erste Saison in der Karibik anzutreten. Die Planung zur offiziellen Namensgebung ist noch nicht abgeschlossen und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 „Die Rotterdam ist eine Schönheit und wird ihrem Namen als neues Flaggschiff unserer Flotte alle Ehre machen. Sie setzt unsere Tradition der Exzellenz fort, die unsere Gäste seit fast 150 Jahren schätzen. Wir danken unseren Partnern bei Fincantieri und unseren eigenen Mitarbeitern, die unermüdlich daran gearbeitet haben, das Schiff in diesen schwierigen Zeiten termingerecht fertig zu stellen. Wir können es kaum erwarten, unsere Gäste in diesem Herbst an Bord zu begrüßen und stolz unser neues Schiff zu präsentieren.“ sagte Holland America Präsident Antorcha in seiner Videobotschaft.

Über die Rotterdam

Die Rotterdam ist das dritte Schiff der Pinnacle Class Serie und das siebte Schiff, das diesen Namen für Holland America Line trägt.  Sie bietet Platz für 2.668 Gäste bei 99.800 BRZ. Die Rotterdam hat all die besonderen Features, die mit ihren Schwesterschiffen Koningsdam und Nieuw Statendam eingeführt wurden, darunter die 270-Grad-Surround-Screen World Stage und den Music Walk, auf dem jeden Abend Live-Musik auf verschiedenen Bühnen angeboten wird. Das musikalische Spektrum reicht von  Klassik auf der Lincoln Center Stage bis Jazz und Blues im B.B. King’s Blues Club, härteren Klängen im Rolling Stone Rock Room und Chart Hits in Billboard Onboard.

Zu den weiteren Besonderheiten, die Holland America Line so viele treue Stammkunden bescheren, gehören außerdem der zugewandte, preisgekrönte Service, die hervorragend ausgestattete Kabinen und Suiten, einschließlich Familien- und Einzelzimmern sowie die gewohnt exquisite Küche unter der Leitung eines achtköpfigen Culinary Council. Neben dem beeindruckenden Dining Room erwarten die Gäste die Spezialitätenrestaurants Rudi’s Sel de Mer, eine französische Brasserie mit frischen Meeresfrüchten; Tamarind, das die Traditionen Südostasiens, Chinas und Japans verbindet; Nami Sushi mit köstlichem Sushi und asiatischen Spirituosen; Pinnacle Grill, das ultimative Steakhouse auf See; Canaletto mit italienischer Küche im Familienstil und Club Orange exklusiv für Gäste des Club Orange. 

Weitere kulinarische Treffpunkte sind das Grand Dutch Café, das Dive-In am Pool, das New York Deli und der Lido Market, der mit seinen thematischen Servierstationen Buffet-Konzept an Bord revolutionierte.

Die Geschichte des Namens Rotterdam

Das erste Schiff von Holland America Line war die Rotterdam I, die am 15. Oktober 1872 ihre Jungfernfahrt von den Niederlanden nach New York absolvierte und am 18. April 1873 zur Gründung des Unternehmens führte. Die Rotterdam II wurde 1878 für die British Ship Owners Co. gebaut und 1886 von Holland America Line gekauft. Die Rotterdam III kam 1897 hinzu und war bis 1906 im Dienst der Reederei. Die vierte Rotterdam wurde 1908 in die Flotte aufgenommen und diente am Ende des Ersten Weltkriegs auch als Truppentransporter. Nach dem Krieg machte sie regelmäßig Kreuzfahrten von New York ins Mittelmeer.

Die Rotterdam V, auch bekannt als „The Grande Dame“, stach 1959 in See und begann mit Transatlantiküberquerungen in zwei Klassen. Später, im Jahr 1969, wurde sie zu einem Einklassenschiff umgebaut. Sie fuhr 38 Jahre lang bis 1997 für Holland America Line, einschließlich mehrerer großer Weltreisen, und ist heute ein Hotel- und Museumsschiff in Rotterdam. Die Rotterdam VI wurde 1997 als erstes Schiff der R-Klasse vorgestellt. Die Rotterdam VII ist das 17. Schiff, das von der italienischen Fincantieri Werft für Holland America Line gebaut wurde.

Text: PM Holland America Line

Holland America Line: News Update Juni 2021

Pressemitteilung

Eurodam verlängert die Mittelmeersaison 2021 bis Oktober und übernimmt Abfahrten der Westerdam

Für Holland America Line hat der Kreuzfahrt Sommer 2021 begonnen. Ab dem 15. August 2021 stehen für die  Eurodam drei siebentägige Abfahrten ab Piräus und eine siebentägige Kreuzfahrt von Piräus nach Venedig auf dem Programm. Danach wird sie die bisher mit der Westerdam geplanten Kreuzfahrten übernehmen und vom 12. September bis zum 30. Oktober fünf 12-tägige Rundreisen ab Venedig anbieten. Dabei sind Anläufe unter anderem in Kroatien, Slowenien, Montenegro, der Türkei und verschiedenen griechischen Inseln geplant. Ein besonderes Highlight sind die Übernachtaufenthalt in Istanbul, Piräus/Athen und Rhodos und Venedig. Am 30. Oktober startet sie dann ab Barcelona zu ihrer Transatlantik-Route nach Fort Lauderdale, Florida.

Die Gäste, die auf der Westerdam gebucht waren, werden automatisch in eine vergleichbare Kabinenkategorie auf der Eurodam umgebucht. Als Schiff der SignatureClass ist sie etwas größer und kann alle Passagiere aufnehmen (Eurodam 2.104; Westerdam 1.964). 

Mittelmeerkreuzfahrten der Nieuw Statendam und der Volendam werden gestrichen 

Die für Spätsommer und Herbst 2021 geplanten Mittelmeer-Kreuzfahrten mit der Nieuw Statendam und der Volendam müssen leider abgesagt werden. Passagiere, die von stornierten Kreuzfahrten betroffen sind, werden entweder automatisch auf eine Kreuzfahrt mit der Eurodam umgebucht und erhalten ein Bordguthaben von 100 USD. Oder sie buchen eine gleichwertige Kreuzfahrt im Jahr 2022 zum Preis von 2021 oder sie erhalten einen Future Cruise Credit in Höhe von 110% des gezahlten Betrages auf ihr Mariner Club Konto gutgeschrieben.

Auslieferung der neuen Rotterdam planmäßig im Juli, erster Gästebetrieb im September

Der Neuzugang der Holland America Line Flotte, die Rotterdam, wird am 30. Juli planmäßig ausgeliefert, bleibt aber bis zum 26. September ohne Gästebetrieb. Die erste Abfahrt mit Gästen findet am 26. September ab Amsterdam statt. Passagiere, die auf eine frühere Abfahrt der Rotterdam gebucht waren, können auf eine gleichwertige Reise im Jahr 2022 zum Preis von 2021 umbuchen oder  erhalten einen Future Cruise Creditin Höhe von 110% des gezahlten Reisepreises auf eine zukünftige Kreuzfahrt.

Natürlich ist bei allen stornierten Reisen auch eine vollständige Rückerstattung des bereits bezahlten Reisepreises möglich.

Alle Details, einschließlich Informationen zu Landausflügen, werden in den kommenden Wochen auf hollandamerica.com veröffentlicht. Attraktive Flugtarife werden über das FlightEase-Programm von Holland America Line erhältlich sein. Flexible Stornierungsbedingungen, einschließlich des COVID-19-Schutzes, werden über die „Flexibel Cancellation“ angeboten, wenn bis zum 30. September 2021 für Abfahrten bis zum 31. Dezember 2021 gebucht wird. Der Stornoschutzplan der Reederei ermöglicht eine Stornierung bis zu 24 Stunden vor der Abfahrt. Außerdem bietet Holland AmericaLine die „Worry Free Promise“ mit einem weiteren Schutz innerhalb von 30 Tagen.

Voraussetzung für den Reiseantritt ist eine vollständige Impfung gegen Covid-19, die letzte Dosis des Impfstoffes muss mindestens 14 Tage vor Beginn der Kreuzfahrt verabreicht worden sein. An Bord müssen alle Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle eingehalten werden, die zum Zeitpunkt der Abreise für die An- und Abreise zum und vom Schiff gelten, sowie alle Protokolle und Verfahren an Bord für den Besuch von Häfen. Reisenden wird empfohlen, sich regelmäßig auf hollandamerica.com über den aktuellen Stand aller Maßnahmen zu informieren.

Text: PM Holland America Line

Holland America Line’s New Rotterdam Successfully Sails Through Sea Trials in Italy

Pressemitteilung

It was smooth seas and fair winds for Holland America Line’s newest ship, Rotterdam, which returned in the evening of May 6 to Fincantieri’s Marghera (Venice) shipyard in Italy, after successfully completing two sets of sea trials off the country’s Adriatic coast.

Rotterdam left Marghera April 25 and performed the preliminary sea trials over two days before going into dry dock at Fincantieri’s Trieste shipyard where standard pre-delivery hull maintenance and painting were performed. The ship started its official sea trials on May 3, returning to Marghera May 6, where the final steps in the construction process will be completed. Rotterdam is scheduled for delivery July 30. 

Foto: Holland America Line

“The successful completion of sea trials gives us great confidence as we head into the final weeks of outfitting for Rotterdam and prepare for delivery of this historic ship.” said Gus Antorcha, president of Holland America Line. Construction of Rotterdam has continued through the global challenges of the past year with Fincantieri maintaining the highest level of dedication to staying on schedule. Congratulations to everyone involved for completing this significant milestone.”

During sea trials, Rotterdam underwent a series of rigorous performance tests on the ship’s systems, machinery and engines. Captain Werner Timmers, Staff Captain Kevin Beirnaert, acting Chief Engineer Stefan Dullaert and other members of Rotterdam’s designated senior bridge and engineering teams participated in testing the ship’s maneuvering characteristics and safety systems in collaboration with the shipyard’s team of naval architects, engineers and builders.

Foto: Holland America Line

About Rotterdam 
The third vessel in the Pinnacle Class series, Rotterdam will carry 2,668 guests and feature highly successful amenities and innovations introduced with her sister ships, including the 270-degree surround-screen World Stage, Rudi’s Sel de Mer restaurant and the popular Grand Dutch Café. Delivering the best entertainment at sea, Rotterdam celebrates live music with an exclusive collection of world-class performances each night.

Throughout the ship, Rotterdam will showcase Holland America Line hallmarks that drive one of the highest guest repeat rates in the industry: exquisite cuisine guided by eight of the world’s leading chefs; gracious, award-winning service; and superbly appointed staterooms and suites, including family and single accommodations.

Rotterdam is the seventh ship to bear the name for Holland America Line and the 17th ship constructed for the brand by Italian shipyard Fincantieri.

Text: PM Holland America Line

Trotz Milliardenverlusten kann Carnival 2021 auch ohne Einnahmen überleben

Der Nettoverlust in Miami ansässigen Carnival Corporation, zu deren neun Kreuzfahrtmarken auch die Costa-Gruppe mit ihrer deutschen Niederlassung AIDA Cruises gehört, hat sich aufgrund der Corona-Pandemie im vierten Quartal ihres Ende November endenden Geschäftsjahres 2020 auf 2,2 Mrd. Dollar erhöht. Vor einem Jahr war noch ein Gewinn von 423 Mio. US-Dollar ausgewiesen worden. Damit verfügte der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern nach Angaben seines Chief Financial Officer David Bernstein über liquide Mittel von 9,5 Mrd. Dollar. Sie würden ausreichen, um das Jahr 2021 auch in einem Umfeld ohne jegliche Einkünfte zu überleben.

Die durchschnittliche monatliche cash burn-Rate des Konzerns, an dem sich der saudi-arabische Staatsfonds PIF im April zum Schnäppchenkurs mit gut acht Prozent beteiligt hatte, lag im vierten Quartal 2020 bei 500 Mio. Dollar, sie dürfte im ersten Quartal 2021 nach den derzeitigen Erwartungen auf rd. 600 Mio. Dollar zunehmen.

Darüber, wann die gesamte Flotte der Carnival-Marken, zu denen neben Carnival Cruise Line und Costa mit AIDA auch Cunard, Holland America Line, Princess Cruises, Seabourn sowie P&O zählen, nach schon immer weiter nach hinten verschobenen Restarts wieder in Fahrt kommen könnte, wollte auch Carnival-Chef Arnold Donald keine konkrete Prognose wagen: Spätestens „bis zum Ende des Jahres“ wolle man wieder mit der gesamten Flotte am Start sein. Einen Wettbewerbsvorteil sehe man darin, dass die meisten der Marken die Mehrheit ihrer Kunden aus dem Umfeld ihrer wichtigsten Fahrtgebiete generieren. So könnten die einzelnen Marken unabhängig voneinander und von den Entwicklungen in den übrigen Quellmärkten wieder starten. Hoffnungen machen dabei die guten Buchungszahlen: Für die zweite Hälfte 2021 lägen die Zahlen im „historischen Durchschnitt“ und die Nachfrage für 2022 steige stetig. Aktuell liegen die Buchungen für nächstes Jahr über dem Niveau von 2019.

Im laufenden Jahr wollte der Konzern ursprünglich fünf Neubauten in Dienst gestellt werden. Laut eigener Aussage rechnet man nun allerdings nur noch mit der Auslieferung von einem Neubau im Geschäftsjahr 2021. Insgesamt hatte man wegen der Pandemie-Auswirkungen Lieferverzögerungen für 16 Neubauten mit den Werften ausgehandelt. Von ursprünglich für das Geschäftsjahr 2021 geplanten Zuläufen, darunter die AIDAcosma und Costa Toscana von der Meyer Werft-Gruppe soll lediglich die bei Fincantieri für die Holland America Line (HAL) in der Ausrüstung befindliche Rotterdam übernommen werden, nicht aber die Discovery Princess für Princess Cruises und Seabourn Venture für Seabourn Cruise Line.

Der Konzern setzt seine Kapazitätsreduzierungsmaßnahmen weiter fort und setzt dabei nicht nur auf positive Wirkungen der späteren Neubauablieferungen, sondern auch der sukzessive unter Auflagen erfolgenden Wiederinfahrtsetzung vorhandener Schiffe. Parallel wurden seit Beginn der Auflegungen erst für spätere Jahre geplante Schiffsverkäufe auf das Fiskaljahr 2020 vorgezogen. Nachdem noch im Juli die Trennung von 13 Einheiten geplant war, geht man jetzt von einem Flottenabbau um 19 Schiffe aus, von denen bereits 15 an die Käufer übergeben wurden. Die 19 abgängigen Schiffe repräsentieren rd. 13 Prozent der Vor-Corona-Kapazität und erbrachten nur drei Prozent des Betriebsergebnisses des Jahres 2019. JPM

Farbenspiel mit Tradition

Die Tradition Hollands ist sehr tief mit der See verwurzelt. Das Leben der Nachbarn war stets nach dem Meer ausgerichtet. Diese Tradition verkörpert auch die neue NIEUW STATENDAM. Das neue Flaggschiff der Holland America Line bietet einen neuen Weg der Kreuzfahrt. Die Nationalfarbe Orange spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Frank Behling berichtet.

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Viel freie Fläche

Freunde der klassischen Kreuzfahrt erinnern sich gern an die Zeit der Turbinenschiffe zurück. Schiffe mit diesem leichten Summen im Seewind und den weitläufigen Außendecks. Im Mai 1989 trat das Turbinenschiff „Vasco da Gama“ in Bremerhaven in den deutschen Seereisemarkt. 30 Jahre später kehrt der Name dieses portugiesischen Seefahrers in den deutschen Markt zurück. Am 9. Juni wird in Bremerhaven eine neue „Vasco da Gama“ als jüngstes Mitglied der TransOcean-Flotte (um-)getauft. Frank Behling recherchierte.

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