Schlagwort: Hurtigruten

Expeditionskreuzfahrtschiff „Fram“ legt Dockzeit in Bremerhaven ein

2007 in Italien erbauter Cruiser wurde schon mehrfach bei der Bredo gedockt

Überraschung für viele Deichspaziergänger am Ostersonntag in Bremerhaven, fuhr doch am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein direkt am Weserstrandbad das norwegische Expeditionskreuzfahrtschiff Fram (11.650 BRZ) der Reederei Hurtigruten Expeditions vorbei. Das Schiff kam ohne Passagiere aus Las Palmas kommend an die Unterweser und steuerte die Geestemündung und anschließend die Fischereihafendoppelschleuse an.

Nach der Schleusung ging es zunächst an einen Liegeplatz an der Labradorstraße, doch in den nächsten Tagen erfolgt dann in Vorbereitung auf die anstehende Kreuzfahrtsaison eine turnusmäßige Dockung bei Bredo Dry Docks im Fischereihafen.

Denn die rotweiß gestrichenen Kreuzfahrtschiffe der norwegischen Reederei sind Stammgäste bei der Bremerhavener Werft. Zum Arbeitsumfang im Schwimmdock gehören bei der Fram unter anderem Wartungsarbeiten an Maschinen- und Antriebsanlage aber auch ein neuer Farbanstrich. Auch sind Umbauarbeiten in den Innenräumen geplant.

Die Fram ist nicht das erste Mal in Bremerhaven, zuletzt lag das Schiff im April 2017 bei der Bredo Werft im Dock. Weiterhin nutzten in den vergangenen Wochen schon zwei weitere Kreuzfahrtschiffe von Hurtigruten Expeditions die Dockkapazitäten der Werft, so die Spitsbergen und die Otto Sverdrup, die erst am Gründonnerstag den Fischereihafen mit Kurs auf Hamburg verlassen hatte.

Die in Italien bei Fincantieri gebaute Fram, benannt nach dem Polarschiff des norwegischen Entdeckers Fridtjof Nansen, nimmt nach Abschluss der Werftzeit Ende Mai von Bremerhaven Kurs auf die norwegische Hafenstadt Bergen, um von dort die nächsten Island- und Spitzbergenreisen mit internationalen Gästen zu unternehmen

Das 110 Meter lange Expeditionskreuzfahrtschiff wurde am 24. April 2007 in Dienst gestellt und ist speziell für Entdecker-Seereisen in der Arktis und Antarktis mit Eisklasse 1B und den modernsten technischen Standards konzipiert.

Die Fram verfügt über 136 Kabinen für maximal 318 Passagiere. Ein großzügiger Panorama-Salon und weitläufige Decksflächen ermöglichen Ausblicke auf eindrucksvolle Landschaften. Außerdem verfügt der Cruiser über Vortragsräume, ein Restaurant, freien Internetzugang, Bord-Shop sowie Cafeteria und Bar. Whirlpools, Saunas und ein Fitnessraum runden das Angebot an Bord ab. Chr.Eck

„Vorbild für die gesamte Kreuzfahrt-Branche“: Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) zeichnet Hurtigruten Group CEO Daniel Skjeldam mit Ehrenpreis aus

Pressemitteilung

Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) zeichnet Daniel Skjeldam, CEO der Hurtigruten Group, mit dem Ehrenpreis 2022 für seinen frühzeitigen, schnellen und konsequenten Einsatz für Nachhaltigkeit aus.

Der Ehrenpreis des VDRJ für „hervorragende Leistungen im Tourismus“ geht 2022 an Daniel Skjeldam, stellvertretend für Hurtigruten. Als CEO der Hurtigruten Group habe er laut der Reisejournalisten eine Vorbildfunktion für Umweltschutz eingenommen. Der Nachweis praktischer Machbarkeit wirke auf die restliche Kreuzfahrtbranche. Der VDRJ-Ehrenpreis wird jährlich an Persönlichkeiten, Organisationen oder Initiativen verliehen, die Außerordentliches geleistet haben und nachhaltig erfolgreich waren. 

„Der Ehrenpreis richtet ein Augenmerk darauf, dass es in allen Bereichen der Touristik – auch in der Kreuzfahrt – Unternehmen und Führungskräfte gibt, die nicht nur reden, sondern handeln. Hurtigruten und Daniel Skjeldam sind dafür hervorragende Beispiele. Es gibt noch so viel zu tun, um weitere Weichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu stellen – dafür soll der Ehrenpreis auch ein Ansporn sein,“ sagt Rüdiger Edelmann, Vorsitzender der VDRJ.

Seit 2012 ist Skjeldam CEO der Reederei und konnte die Hurtigruten Group als Pionier in Puncto Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtbranche etablieren. So hat der Geschäftsführer den Einsatz von billigem und umweltschädlichem Schweröl gestoppt, Einwegplastik von Bord verbannt und den Start der weltweit ersten Hybrid-Expeditionsschiffe MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen in der Flotte begleitet.

Seitdem hat das Expeditionskreuzfahrtunternehmen der Hurtigruten Group, Hurtigruten Expeditions, im August ein drittes Hybridschiff-Expeditionsschiff, MS Otto Sverdrup, in Dienst gestellt. Das Hybridschiff Fridtjof Nansen wurde zudem kürzlich von der Ratingagentur Scope ESG Analysis in Zusammenarbeit mit dem Magazin Stern zum nachhaltigsten Schiff der Welt gekürt. Drei Schiffe der Postschiff-Flotte werden mit Batteriepaketen ausgestattet, während Hurtigruten Svalbard eine Reihe von nachhaltigen Initiativen gestartet hat, darunter eine Partnerschaft mit Volvo Penta, um im nächsten Jahr ein Hybrid-Boot für Tagesausflüge von Spitzbergen aus zu betreiben.

„Die Auszeichnung der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten ist für uns eine große Ehre. Im Namen der Hurtigruten Group freue ich mich sehr, dass die VDRJ unser Engagement mit dem Ehrenpreis würdigt. Wir leben auf einem zunehmend fragilen Planeten und sind mehr denn je bestrebt, unseren Gästen verantwortungsvoll einzigartige Reiseerlebnisse zu bieten, die so nachhaltig wie möglich sind. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Gäste unsere Werte teilen und unsere Nachhaltigkeitsmission tatkräftig unterstützen – das motiviert uns jeden Tag. Auch mit Blick in die Zukunft wollen wir ein Vorbild für Veränderungen in der Branche sein – nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für die kleinen Gemeinden, die wir mit unseren Schiffen besuchen. Wir freuen uns auch, wieder mehr deutsche Gäste an Bord begrüßen zu dürfen“, so Daniel Skjeldam zu der Auszeichnung mit dem Ehrenpreis.

Vorgeschlagen wurde Skjeldam von Franz Neumeier, Reisejournalist und Herausgeber des Kreuzfahrtführers cruisetricks.de, der die Hurtigruten Group als einen Vorreiter in der Kreuzfahrtbranche bezeichnet: „Hurtigruten verfolgt das konsequenteste Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskonzept der Kreuzfahrtindustrie. Hurtigruten war und ist bei vielen Themen der Vorreiter in der Kreuzfahrt und wartet nicht darauf, dass neue Technologien sich erst bei anderen bewähren. Anders als die meisten anderen Reedereien nimmt Daniel Skjeldam sehr deutlich öffentlich Stellung, kritisiert die eigene Branche teils heftig und fordert Gesetzgeber und Mitbewerber regelmäßig zu mehr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrt auf.“

Der traditionsreiche VDRJ-Ehrenpreis wurde heute zum 47. Mal verliehen. Die Preisverleihung fand an Bord des Hybrid-Expeditionsschiffs MS Otto Sverdrup im Hamburger Hafen statt.

Text: PM Hurtigruten


Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) verleiht Ehrenpreis an Daniel Skjeldam, Hurtigruten Group: Vorbild für die gesamte Kreuzfahrt-Branche

Pressemitteilung

Der Ehrenpreis 2022 der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) für „hervorragende Leistungen im Tourismus“ geht an Daniel Skjeldam, stellvertretend für Hurtigruten. Als CEO der Hurtigruten Group habe er Umweltschutz und Nachhaltigkeit frühzeitig, schnell und konsequent umgesetzt. Diese Vorbildfunktion und der Nachweis praktischer Machbarkeit wirke auf die restliche Kreuzfahrt-Industrie und erreiche positive Veränderungen über das eigene Unternehmen hinaus, so die Begründung. Der VDRJ-Ehrenpreis wird jährlich an Persönlichkeiten, Organisationen oder Initiativen verliehen, die Außerordentliches geleistet haben und nachhaltig erfolgreich waren.  

Den Ehrenpreis, eine Nachbildung aus Bronze des vermutlich ältesten Wagenrads der Geschichte, erhielt Daniel Skjeldam heute im Cruise Center Altona an Bord des kürzlich umgerüsteten Hybrid-Expeditionsschiff MS Otto Sverdrup.

Im Bild (von links): Daniel Fjellaksel, Kapitän MS Otto Sverdrup, Preisträger Daniel Skjeldam, Marina Noble, Geschäftsführerin VDRJ-Ehrenpreis, Franz Neumeier, Kreuzfahrtexperte und Laudator sowie Rüdiger Edelmann, VDRJ-Vorsitzender.

Der Vorschlagende und Laudator Franz Neumeier, Reisejournalist, Blogger, Buchautor und Herausgeber des Kreuzfahrt-Ratgebers cruisetricks.de, erklärt: „Hurtigruten verfolgt das konsequenteste Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskonzept der Kreuzfahrtindustrie. Daniel Skjeldam sieht das Unternehmen zudem in einer Führungsrolle im Kampf gegen die Ausbeutung und Zerstörung von Orten, der Natur und lokalen Gemeinden durch den Massentourismus. Hurtigruten war und ist bei vielen Themen der Vorreiter in der Kreuzfahrt und wartet nicht darauf, dass neue Technologien sich erst bei anderen bewähren. Anders als die meisten anderen Reedereien nimmt Daniel Skjeldam sehr deutlich öffentlich Stellung, kritisiert die eigene Branche teils heftig und fordert Gesetzgeber und Mitbewerber regelmäßig zu mehr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrt auf. Teils auf der Küstenroute in Norwegen durch Gesetze und Auflagen vorgegeben, im Übrigen aber deutlich darüberhinausgehend, will Hurtigruten zeigen, dass nachhaltiger und umweltfreundlicher Kreuzfahrt-Tourismus möglich ist.“

Für Rüdiger Edelmann, Vorsitzender der VDRJ, sendet der Preis ein weiteres Signal: „Der Ehrenpreis richtet ein Augenmerk darauf, dass es in allen Bereichen der Touristik – auch in der Kreuzfahrt – Unternehmen und Führungskräfte gibt, die nicht nur reden, sondern handeln und bereits gehandelt haben. Hurtigruten und Daniel Skjeldam sind dafür hervorragende Beispiele.“ Marina Noble, die für die Organisation des Ehrenpreises zuständig ist, ergänzt: „Weiterhin gibt es noch viel zu tun, um immer mehr Weichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu stellen – dafür soll der Ehrenpreis auch ein Ansporn sein.“

Der Preisträger Daniel Skjeldam, CEO der Hurtigruten Group, bedankt sich für die Anerkennung und stellt heraus: „Die Auszeichnung der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten ist für uns eine große Ehre. Im Namen der Hurtigruten Group freue ich mich sehr, dass die VDRJ, welche die Branche immer wieder zur Nachhaltigkeit anhält, unser Engagement mit dem Ehrenpreis würdigt. Wir leben auf einem zunehmend fragilen Planeten und sind mehr denn je bestrebt, unseren Gästen verantwortungsvoll einzigartige Reiseerlebnisse zu bieten, die so nachhaltig wie möglich sind. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Gäste unsere Werte teilen und unsere Nachhaltigkeitsmission tatkräftig unterstützen – das motiviert uns jeden Tag. Auch mit Blick in die Zukunft wollen wir ein Vorbild für Veränderungen in der Branche sein – nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für die kleinen Gemeinden, die wir mit unseren Schiffen besuchen.“

Der VDRJ-Ehrenpreis ist eine Nachbildung aus Bronze des vermutlich ältesten Wagenrads der Geschichte. Er wird 2022 zum 47. Mal vergeben.

Text: PM VDRJ

Beliebteste Kreuzfahrtmarke

Auch in diesem Jahr wurde die norwegische Reederei Hurtigruten in einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov und der Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt – bereits zum fünften Mal – auf den ersten Platz der beliebtesten Kreuzfahrt-Marken in Deutschland gewählt. Sie ist bekannt für die traditionsreiche Postschiffroute entlang der norwegischen Küste und für Expeditions-Seereisen rund um den Globus.

Heiko Jensen (VP Sales Europe), Foto: Jens Meyer

„Die Auszeichnung als beliebteste Kreuzfahrt-Marke 2021 ist eine tolle Anerkennung für unser gesamtes Team und zeigt, dass unser konsequentes Engagement, unseren Gästen nachhaltige und unvergessliche Reiseerlebnisse zu ermöglichen, sehr geschätzt wird“, sagt Heiko Jensen, VP Sales Europe bei Hurtigruten.

„So haben wir auf vielfachen Wunsch Hamburg zu unserem Heimathafen gemacht und bieten unseren Gästen nun ganzjährig die Möglichkeit mit dem Hybrid-Expeditionsschiff Otto Sverdrup, von der Hansestadt zu 15-tägigen Expeditions-Seereisen Richtung Norwegen aufzubrechen. Die Reisen ab Hamburg sind so beliebt, dass wir von Januar bis März 2022 mit der Fridtjof Nansen ein zweites Hybrid-Expeditionsschiff ab Hamburg einsetzen werden“.

Die Ergebnisse des Rankings „Marke des Jahres 2021“ basieren auf mehr als 900.000 Online-Interviews, die YouGov im Zeitraum September 2020 bis August 2021 täglich für den Markenperformance-Tracker YouGov BrandIndex durchgeführt hat und in denen rund 1.300 Marken unterschiedlicher Branchen bewertet werden. JPM

Hurtigruten Expeditions nimmt in Cuxhaven das Kreuzfahrtgeschäft wieder auf

Kritik gibt es für den Anlauf, der nur der Kostenreduzierung dienen soll

Mehr als 10 Jahre ist es jetzt schon her, dass in Cuxhaven ein Kreuzfahrtschiff regulär mit Passagieren abgefertigt worden ist. Dies passierte seinerzeit am traditionellen Anleger Steubenhöft direkt an der Elbe mit den dahinter befindlichen Hapag-Hallen, doch ein Teil des Anlegers steht infolge der Einrichtung der Elbfähre nun nicht mehr zur Verfügung. Somit macht am vergangenen Dienstag, spät abends gegen 22.30 Uhr, das norwegische 138 Meter lange Kreuzfahrtschiff Otto Sverdrup der norwegischen Reederei Hurtigruten Expeditions von Hamburg kommend erstmals an der Seebrücke fest. Rund drei Dutzend Schaulustige verfolgten im Dunkeln den Erstanlauf von der Besuchergalerie. Der erste Zwischenstopp auf der Reise nach Norwegen, wo nach dem Willen der Reederei die Gäste an Land gehen und den Beginn der Reise nach Norwegen feiern sollen. Hier hatte die Tourismuswirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (TWG) eine Willkommenszeremonie geplant. Rund 70 Gäste des Schiffes nahmen das Angebot an, und wurden von der Seebäderbrücke mit Reisebussen zum Steubenhöft gefahren, wo sie von einem Shanty-Chor aber auch von Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) empfangen wurden. Dieser übergab nach alter Schifffahrtstradition im Rahmen des Erstanlaufs der Schiffsführung auch offiziell die Stadtplakette von Cuxhaven. Nach einer Führung für die Passagiere durch die Hapag-Hallen mit Einblick in das maritime Museum der Hallen ging es wieder zurück zum Schiff und gegen 2.00 Uhr nachts legte das Schiff wieder ab mit Kurs auf Norwegen.

Foto: Christian Eckardt

Auch in der nächsten Zeit wird die Otto Sverdrup nach dem Willen der Reederei immer wieder für ein paar Stunden in Cuxhaven auf der Fahrt nach Norwegen anlegen. Für das Bestreben von Cuxhaven wieder in das Kreuzfahrtgeschäft einzusteigen keine schlechte Idee, denn die Stadt an der Elbmündung hat eine sehr lange Tradition mit den Seereisen, von hier aus startete im Jahr 1891 mit dem Schnelldampfer Augusta Victoria der Reederei Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (Hapag) die erste Kreuzfahrt der Geschichte, wobei die Reise seinerzeit in das Mittelmeer ging.

Zukünftig wird alle 14 Tage dienstags zu später Stunde die Otto Sverdrup nun in Cuxhaven anlegen. „Und somit hoffentlich den Startschuss für die Wiederaufnahme Cuxhavens als Kreuzfahrtstandort in Deutschland geben“, erklärte die TWG. Doch zwischenzeitlich geriet Hurtigruten Expeditions für diesen Erstanlauf öffentlich in die Kritik, da man den Anlauf in Cuxhaven nur in das Programm genommen habe, um Kosten zu sparen, so der Vorwurf. Auf den vorherigen Reisen gab es auf dem Weg nach Norwegen noch einen Besuch der dänischen Hafenstadt Esbjerg. Dies war offensichtlich aber wohl zu teuer. Denn durch den zweiten Zwischenstopp nach Hamburg in einem Land außerhalb Norwegens wird es der Reederei erlaubt, internationale Mitarbeiter zu engagieren, die deutlich niedrigere Löhne verdienen als es eine norwegische Besatzung.

Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer hatte den Willkommensempfang für die Gäste verteidigt, denn das Kreuzfahrtschiff bringt auch die Hoffnung auf eine neue Industrie für die Stadt mit, so Santjer gegenüber den Cuxhavener Nachrichten.

Nach Angaben von Hurtigruten war Cuxhaven ursprünglich schon fester Bestandteil der Route. Da der Hafen von Cuxhaven seine Zertifizierungen und Verfahren aktualisierte, um zukünftig internationale Passagierschiffe wie die Hurtigruten Schiffe zu betreuen, wurde der dänische Hafen Esbjerg vorübergehend statt Cuxhaven angelaufen, so die Reederei, um den Gästen ein attraktives Programm anzubieten.

Das im Jahr 2002 in Norwegen auf der Kleven Werft als Finnmarken erbaute 138,5 Meter lange und 21,5 Meter breite Kreuzfahrtschiff mit einer Vermessung von 15.900 BRZ verfügt nach einem umfassenden Umbau im letzten Jahr über eine Passagierkapazität von 919 Gästen in 263 Kabinen und verkehrt für Hurtigruten Expedtions. Anders als die Schiffe auf der täglich bedienten Küsten-Postschiffsroute von Hurtigruten handelt es sich bei den Reisen mit der Otto Sverdrup um reine touristische Kreuzfahrten ohne Fährpassagiere. Für alle Expeditionskreuzfahrten, so auch für die Reisen auf der Otto Sverdrup, verlangt die Reederei von allen Passagieren einen vollständigen Impfschutz.

Foto: Christian Eckardt

Ende August legte die in Tromsö beheimatete Otto Sverdrup erstmals in der Hansestadt ab. Die 14-tägigen Norwegen-Expeditionsreisen vereinen dabei nach Reedereiangaben das Beste der traditionellen Postschiffroute mit neuen Attraktionen entlang der norwegischen Küste. Die speziell auf die Jahreszeiten abgestimmten Routen lassen die Gäste in das Leben und die Natur an Norwegens Küste eintauchen, teilte die Reederei mit. Ziel und Wendepunkt dieser Reisen ist der nördlichste Punkt Europas, das Nordkap.

„Wir alle können es nach über einem Jahr Pause kaum erwarten, wieder ein Gefühl von Normalität zu spüren und zu neuen Entdeckungsreisen aufzubrechen. Wir freuen uns sehr, dass dieser Zeitpunkt nun in greifbare Nähe rückt“, erklärte kürzlich Asta Lassesen, CEO von Hurtigruten Expeditions. „Die jüngsten positiven Entwicklungen mit der Öffnung der norwegischen Grenzen unter Berücksichtigung der Gesundheit und Sicherheit von Reisenden und Einheimischen, begrüßen wir sehr. Der lang erwartete Schritt wird das internationale Reisen in diesem Sommer deutlich vereinfachen.“

„Die Abfahrten ab Hamburg bieten die ideale Möglichkeit, Hurtigruten auf eine neue Art kennenzulernen und bereits in Deutschland an Bord zu gehen,“ sagt Heiko Jensen, Hurtigruten VP Sales Europe. „Wir möchten unseren Gästen das bestmögliche Expeditions-Erlebnis und den größtmöglichen Komfort bieten. Die Otto Sverdrup wurde daher komplett modernisiert und zu einem Premium-Expeditionsschiff mit neuem, modernem Interieur umgerüstet“ so Heiko Jensen weiter.

Das moderne Expeditionsschiff wurde bei dem letzten Werftaufenthalt mit einem Hybrid-Antrieb ausgestattet, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Zudem kann die Otto Sverdrup nun mit einer Kombination aus Biodiesel und normalem, schadstoffreduzierten Marinediesel (MGO) betrieben, was den Ausstoß von Emissionen noch weiter reduziert. Der zertifizierte Biokraftstoff wird aus Abfall erzeugt und enthält kein Palmöl, so dass die Herstellung keine negativen Auswirkungen auf die Regenwälder hat. Weiterhin kann Schiff Landstrom beziehen, was die Emissionen weiter senkt.

Benannt wurde die Otto Sverdrup nach einem großen norwegischen Polarhelden, er war der Erste, der Grönland auf Skiern durchquerte. Er war zudem ein wichtiges Mitglied der Polarexpeditionen und Kapitän des legendären Arktisschiffes Fram. Zwischen den Expeditionen war er auch als Kapitän der Hurtigruten tätig. Wie sein Namensgeber erkundet nun die Otto Sverdrup neben der schroffen norwegischen Küste auch die arktischen Regionen. ChrEck

Afrikanische Inselparadiese im Atlantik entdecken: Hurtigruten Expeditions stellt Expeditions-Seereisen nach Bissagos und Kapverden vor

Pressemitteilung

  • Der führende Anbieter von Expeditions-Seereisen startet ab der Saison 2022/23 mit neuen Seereisen zu den Inselgruppen Bissagos und Kapverden
  • Hurtigruten Expeditions baut damit das Seereisen-Angebot zu wärmeren Destinationen weiter aus
  • Neue Expeditions-Seereisen zu den Kanarischen Inseln und Madeira ermöglichen Reisenden in der Saison 2022/23 bekannte Ziele neu zu entdecken

Hurtigruten Expeditions reagiert auf die Nachfrage seiner Gäste nach besonderen Reisezielen fernab ausgetretener Pfade und nimmt die Westküste Afrikas mit ihren einzigartigen Inselgruppen – dem Bissagos-Archipel und den Kapverden – in die wachsende Liste neuer Reiseziele auf. Auf den 13-tägigen Reisen besucht MS Spitsbergen die vier Länder Kap Verde, Gambia, Guinea-Bissau und Senegal. Start der Reisen ist in Dakar, einer der pulsierendsten Städte Afrikas.

Foto: SI-Imaging-Services Imazins GettyImages


Die erneute Erweiterung des Reiseprogramms folgt auf die erst kürzlich angekündigten Expeditions-Seereisen zu den Galapagos-Inseln, die Hurtigruten Expeditions ab 2022 ganzjährig anbietet. Neben den ersten afrikanischen Expeditions-Seereisen wird Hurtigruten in der Saison 22/23 auch eine Reihe von Seereisen zu den Kanarischen Inseln und Madeira unternehmen.

„2022 wird ein ereignisreiches Jahr für Hurtigruten Expeditions. Wir beginnen das Jahr mit dem Start unserer Galapagos-Reisen im Januar und werden Ende des Jahres zu unseren ersten Afrika-Seereisen aufbrechen. Die Erweiterung um neue, einzigartige Destinationen freut uns sehr. Denn sie ergänzen unser bestehendes Angebot in der Karibik und entlang der südamerikanischen Küste ideal und stärken zudem unsere Position als globale Expeditionsreederei, „, sagt Asta Lassesen, CEO von Hurtigruten Expeditions.

„Wir wissen, dass unsere Gäste viele unterschiedliche Regionen unserer Welt erkunden möchten. Deshalb ist es unser Ziel ihnen die aufregendsten Destinationen zu bieten, die am besten mit unseren kleinen Schiffen erkundet werden können. Abseits der ausgetretenen Pfade sind die Bissagos-Inseln und die Kapverden perfekt für ein Expeditionsabenteuer geeignet“, so Lassesen weiter.

Die Reiseroute im Detail

Die Bissagos-Inseln gelten als eines der unberührtesten Reiseziele der Welt – mit einer Kombination aus unverwechselbarer Tierwelt und unterschiedlichsten Landschaften. Die Hurtigruten Gäste erkunden vier Tage lang das 88 Inseln umfassende Archipel und erhalten die Chance Flusspferde, Delfine, Krokodile, Meeresschildkröten, Seekühe und mehr als 500 Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Die Kapverden bieten im Vergleich dazu eine deutlich andere Landschaft: Die zerklüfteten Vulkaninseln weisen eine einzigartige Mischung aus afrikanischen und portugiesischen Einflüssen auf. Verteilt auf die einzelnen Inseln finden sich kolonialzeitliche Kirchen, palastartige Herrenhäuser und alte Festungen. Die Inseln sind zudem ein Paradies für Ornithologen, da viele Zugvögel und einheimische Vogelarten zu beobachten sind. Auch Wale, Delfine und Meeresschildkröten können entdeckt werden. Vier volle Tage verbringen Hurtigruten Gäste an Bord von MS Spitsbergen rund um die Kapverden.

Die Reisenden besuchen auch Banjul, die Hauptstadt Gambias, dem kleinsten Land auf dem afrikanischen Kontinent. Bevor die Gäste ab Dakar in See stechen, erkunden Besucherinnen und Besucher die beeindruckende Insel Gorée, wo sie die bunten Kolonialhäuser, Affenbrotbäume und Palmen bewundern können und mehr über die Geschichte der ehemaligen Sklaveninsel erfahren. Am Tag der Ausschiffung rundet eine Stadtrundfahrt durch Dakar das Programm ab, bei der die Gäste die charmante, facettenreiche Stadt mit ihren historischen Plätzen entdecken und entlang der Corniche fahren können.

Afrika entdecken an Bord von MS Spitsbergen

Die Reisenden erkunden Westafrika an Bord der beliebten MS Spitsbergen, die bei den „Cruise Critic Cruisers‘ Choice Awards 2018“ als bestes kleines Kreuzfahrtschiff ausgezeichnet wurde. Das kleine Expeditionsschiff wurde 2016 komplett modernisiert und bietet mit weniger als 200 Gästen eine intime und entspannte Atmosphäre an Bord. Das branchenführende Wissenschaftsprogramm von Hurtigruten Expeditions umfasst eine breite Palette von Bürgerwissenschaftsprojekten, an denen sich die Gäste während ihrer Reise beteiligen können – u.a. auch im modernen Science Center des Schiffes.

Die neuen Afrika-Expeditionen von Hurtigruten Expeditions starten von Dakar aus am 27. November, 9. und 21. Dezember 2022, sowie am 2. und 14. Januar 2023.

Weitere Informationen zu den Expeditions-Seereisen an der westafrikanischen Küste finden Sie hier:
Kapverden und Bissagosinseln

Foto: Karsten Bidstrup

Kanarische Inseln und Madeira neu entdecken

Die Kanarischen Inseln und Madeira sind bei europäischen Reisenden bereits beliebte Ziele. Auf den Expeditions-Seereisen von Hurtigruten können Gäste die Inseln jedoch von einer neuen Seite kennenlernen. Der Fokus der Reise-Routen liegt auf Erlebnissen in der einzigartigen Natur der Inseln, wie Wanderungen, dem Besuch von Nationalparks, Tier-Beobachtung von Walen, Delfinen und der artenreichen Vogelwelt sowie kulturellen Spaziergängen.

Madeira beherbergt zahlreiche einheimische und eingewanderte Pflanzenarten. Auf einem Ausflug mit einem örtlichen Naturforscher können die Gäste gemeinsam eingewanderte Arten identifizieren und entfernen.

Die fünf zehntägigen Seereisen zu den Kanarischen Inseln und Madeira finden im November 2022 und von Januar bis März 2023 statt.

Weitere Informationen zu den Expeditions-Seereisen rund um die Kanarischen Inseln und Madeira finden Sie hier:

  • Wunder von Madeira und Kanarische Inseln | Expeditions-Seereise zu den Inseln des Atlantiks mit MS Spitsbergen | ab 30. Januar & 9. Februar 2023
  • Wunder von Madeira und Kanarische Inseln – Der Karneval von Santa Cruz de Tenerife | Expeditions-Seereise mit MS Spitsbergen | ab 19. Januar 2023

Text: PM Hurtigruten

Expeditionskreuzfahrtschiff „Maud“ macht für Werftarbeiten in Bremerhaven fest

Ehemalige „Midnatsol“ verkehrt ab Oktober für den britischen Reisemarkt nach Nordnorwegen

Kaum hatte die Otto Sverdrup der norwegischen Kreuzfahrtreederei Hurtigruten Expeditions am Montagmittag die Kaiserschleuse in Bremerhaven mit Kurs auf Hamburg verlassen, konnten Seh-Leute vom Weserdeich ein weiteres Schiff der Reederei auf der Unterweser erblicken: Denn aus der norwegischen Hafenstadt Bergen kommend traf die Maud vor der Geestemündung ein. Nach Passage der Fischereihafen-Doppelschleuse machte das Schiff an der Labradorpier fest. Wie Dirk Harms, Geschäftsführer von Bredo Dry Docks auf Anfrage bestätigte handelt es sich bei dem Besuch der Maud um einen Werftaufenthalt, wenn auch zunächst ohne Dockung. Details zum Umfang der Werftarbeiten machte Harms nicht.

Foto: C. Eckardt

Gänzlich unbekannt ist die 2003 erbaute Maud bei Bredo nicht, wurde das Schiff dort vor ein paar Jahren schon unter dem bisherigen Namen Midnatsol mehrfach überholt. Die 135,75 Meter lange Maud (16.151 BRZ) wurde nach der letzten Modernisierung im vergangen Winter auf einer norwegischen Werft, nach dem berühmtesten Polarschiff aller Zeiten benannt, der Maud von dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen von 1917. Die ursprüngliche Maud erhielt ihren Namen von der ersten Königin Norwegens. Sie hatte außerdem ihren Namensvetter in Hurtigrutens Flaggschiff von 1925, DS Dronning Maud.

Aufgrund der Änderungen der Vertragsbedingungen mit dem norwegischen Staat und dem Einsatz von vier neuen Schiffen von Havila Kystruten, gehörte die Midnatsol zu den vier Schiffen, die ab diesem Jahr nicht mehr von Hurtigruten auf der Postschiffsroute zum Einsatz kommen, so dass das Schiff im letzten Winter auf der Kleven Werft zum Expeditionsschiff für das Tochterunternehmen Hurtigruten Expeditions umgebaut wurde.

Die heutige Maud verfügt neben der Eisklasse 1C auch über hochmoderne Technologien an Bord, die das Schiff geradezu prädestiniert für Fahrten in norwegischen und britischen Gewässern macht. Im Rahmen der Modernisierung auf der Kleven-Werft erhielt das Schiff unter anderem auch einen Landstromanschluss.

Dabei wird die Maud im Gegensatz zur Otto Sverdrup, die hauptsächlich für den deutschen Reisemarkt vorgesehen ist, ab dem 6. Oktober den ganzen Winter über vom britischen Hafen Dover aus mit maximal 532 Passagieren auf 15-Nächte-Reisen in Richtung Nordnorwegen verkehren. Die letzte Reise ist am 9. März 2022 geplant. ChrEck

Bis 2023 emissionsarm: Hurtigruten vergibt Aufträge für Umrüstungen

Die sieben Postschiffe der norwegischen Reederei Hurtigruten, die zwischen Bergen und Kirkenes entlang der norwegischen Küste verkehren, sollen bis 2023 auf emissionsarmen Betrieb umgerüstet werden. Damit will das Unternehmen will die CO2-Emissionen um mindestens 25 Prozent und die NOx-Emissionen um 80 Prozent reduzieren.

Wie Hurtigruten mitteilt, werden der Antrieb über Batterien, der Einsatz von Biokraftstoff und der Anschluss an Landstrom für jedes einzelne Schiff passend zu den technischen Möglichkeiten miteinander kombiniert. Alle Postschiffe können bereits jetzt Landstrom nutzen und sind damit während der Liegezeiten in den Häfen komplett emissionsfrei. 

Die drei Postschiffe Richard With, Nordlys und Kong Harald sollen auf Batterie-Hybridantrieb umgerüstet werden. Dazu ist die Installation neuer emissionsarmer Motoren und großer Batteriepakete nötig. Den Auftrag für den Umbau der drei Schiffe auf Hybridantrieb hat das Unternehmen Kongsberg Maritime (KM) erhalten, das mit der norwegischen Myklebust-Werft zusammenarbeiten wird. Zertifizierter Biokraftstoff werde bereits ab diesem Sommer eingesetzt, wenn alle sieben Postschiffe wieder in See stechen.

Auch die Schwestergesellschaft Hurtigruten Expeditions soll in diesem Jahr auf ausgewählten Schiffen und Routen Testläufe mit dem Biokraftstoff starten. Mit der Roald Amundsen (BRZ 21765) und dem Schwesterschiff Fridtjof Nansen verfügt Hurtigruten Expeditions bereits über die weltweit ersten Expeditionsschiffe mit Batterie-Hybrid-Antrieb. Zudem soll in diesem Frühjahr die Finnmarken zu dem batteriebetriebene Expeditionsschiff Otto Sverdrup umgebaut und mit großen Batteriepaketen ausgerüstet werden. JPM

Hurtigruten stellt weiter fünf Schiffe für Traditionsstrecke

Hurtigruten wird auch im zweiten Quartal mit fünf Schiffen die Strecke Bergen-Kirkenes bedienen. Damit werden die Gemeinden an der Küstenroute an jedem zweiten Tag von einem Schiff angelaufen. Das norwegische Ministerium für Verkehr und Kommunikation hat mit Hurtigruten Cruise AS eine Vereinbarung über den Schiffsverkehr auf der Küstenroute Bergen-Kirkenes für das zweite Quartal 2021 getroffen. Danach wird die Reederei auch im April, Mai und Juni fünf Schiffe auf der Traditions-Linie einsetzen. Dafür erhält Hurtigruten eine monatliche Vergütung von 67,6 Millionen NOK. 

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich das Verkehrsaufkommen auf der Strecke erheblich reduziert, so dass die ursprüngliche Vereinbarung des norwegischen Verkehrsministeriums mit Hurtigruten Cruise AS und Havila Kystruten AS über den Betrieb der Küstenroute Bergen-Kirkenes für den Zeitraum 2021-2030 überarbeitet werden musste. Havila konnte wegen der verzögerten Ablieferung seiner Neubauten die ihr zugestandenen Schiffe noch nicht einsetzen. JPM

Hurtigruten setzt auf weitreichende Flexibilität für Urlaubsbuchungen

PRESSEMITTEILUNG

  • Ab sofort: Zusätzliche Umbuchungsoptionen für eine sichere Reiseplanung
  • Für Buchungen bis zum 30. April 2021: Kostenlose Umbuchung von Seereisen von 2021 auf 2022
  • Umbuchungen bis zu 14 Tage vor Abreise möglich
  • Hamburg-Abfahrten mit neuem Hybrid-Schiff MS Otto Sverdrup

Aufgrund der unverändert herausfordernden Lage erweitert Hurtigruten die Stornierungs- und Erstattungsrichtlinien „Buchen ohne Risiko“ für alle Seereisen in den Jahren 2021 und 2022 um neue Umbuchungsoptionen. Damit schafft Hurtigruten noch mehr Flexibilität und nimmt Unsicherheiten bei der Reiseplanung.

Die Umstände für das Reisen bleiben aufgrund der globalen Corona-Pandemie ungewiss. Um den Gästen, die für das Jahr 2021 eine Hurtigruten Seereise planen, Sicherheit und Flexibilität zu bieten, wurde die bereits 2020 eingeführte Umbuchungs- und Stornierungsrichtlinie „Buchen ohne Risiko“ um folgende Möglichkeiten erweitert:

  • Kostenlose Umbuchung: Hurtigruten streicht die Umbuchungsgebühr.Das Angebot gilt für alle neuen Buchungen für Abfahrten im Jahr 2021, die bis zum 30. April 2021 getätigt werden. Möglich sind so Umbuchungen auf eine beliebige Seereise mit Abreise vor dem 31. Dezember 2022.
  • Kurzfristige kostenlose Umbuchung: Seereisen können bis 14 Tage vor der Abreise umgebucht werden. Um mögliche Umbuchungsgebühren seitens der Fluggesellschaft zu vermeiden, sollten Buchungen mit Kurzstreckenflug innerhalb Europas bis mindestens 30 Tage vor Abreise und Buchungen mit Langstreckenflug bis mindestens 60 Tage vor Abreise umgebucht werden.

Durch diese Neuerungen ist es den Gästen möglich, eine Seereise mit Hurtigruten sorgenfrei zu buchen. Auch dann, wenn sich die Maßnahmen zur Bekämpfung des COVID-19-Virus und entsprechende Reisebeschränkungen erneut kurzfristig ändern sollten.

Lust auf Reisen: Hurtigruten verzeichnet sehr gute Buchungslage

„Die aktuellen Buchungszahlen zeigen deutlich, dass das Fernweh groß und die Reiselust da ist: Unsere Gäste möchten zu neuen Expeditionen mit Hurtigruten aufbrechen. Das Feedback zeigt auch, dass unser Angebot `Buchen ohne Risiko´ ein wichtiger Beitrag ist, Vertrauen zu schaffen“, sagt Heiko Jensen, VP Sales Europe bei Hurtigruten. „Die Buchungen für das zweite Halbjahr 2021 sowie für die kommende Saison 2022/2023 entwickeln sich aktuell sehr viel positiver als gedacht.“

Ganzjährige nachhaltige Abfahrten ab Hamburg

Zu den aktuell am stärksten nachgefragten Hurtigruten Seereisen zählen die Norwegen Expeditionsreisen mit MS Otto Sverdrup ab Hamburg. Das Expeditionsschiff liegt aktuell in der Werft und wird im Rahmen einer Modernisierung mit Hybrid-Antrieb ausgestattet. Zudem wird das erneuerte Schiff mit Bio-Diesel angetrieben, sodass der Ausstoß von Schadstoffen und Emissionen weiter minimiert wird.

Auf den Hamburg Abfahrten des modernisierten Expeditionsschiffs haben Reisende die Möglichkeit Hurtigruten auf eine neue Art kennenzulernen. Die 15-tägigen Seereisen vereinen das Beste der traditionellen Postschiffroute mit neuen Attraktionen entlang der norwegischen Küste. Je nach Jahreszeit stehen Nordlicht oder Mitternachtssonne auf dem Reiseprogramm.

Nachhaltige Norwegen-Expeditionen ab Hamburg an Bord von MS Otto Sverdrup können für dieses Jahr sowie für die neue Saison 2022/23 gebucht werden.

Weitere Informationen unter: https://www.hurtigruten.de/heimathafen-hamburg/

Text: PM Hurtigruten

Lofoten wird Schulschiff

Sie war die betagteste Dame in der Flotte von Hurtigruten. Passagiere hatten ihr den Namen „Königin der Küsten“ verliehen – denn seit ihrem Stapellauf im Jahr 1964 verkehrte MS Lofoten im Liniendienst zwischen Bergen und Kirkenes. In den fast sechs Jahrzehnten ihres Dienstes hat sie den Polarkreis mehr als 3500 Mal überquert und eine Strecke zurückgelegt, die mehr als 200 Mal um den Äquator entspricht. Schiffskenner liebten ihre Teak-Decks, die Holzverkleidungen und glänzenden Kupferelemente.

Die Lofoten wird, das ist eine Seltenheit, immer noch von ihrem ursprünglichen Burmeister & Wain-Dieselmotor angetrieben. Mit über 330.000 Betriebsstunden ist der Motor als der am längsten laufende Schiffsdiesel-Hauptmotor der Welt bekannt.

Hurtigruten hat jetzt mit der norwegischen Bildungsstiftung Maritim videregående skole Sørlandet (Sørlandet’s Maritime High School) eine Absichtserklärung für den Verkauf des Schiffes unterschrieben. Die Lofoten soll ab 2021 zu einem Ausbildungsschiff werden.

Foto: Museum Nord / Hurtigruten

Die Schule bildet seit 1927 Seeleute aus. Die Schülerinnen und Schüler sollen direkt auf dem Schiff lernen, arbeiten und leben.

„Sie ist ein echtes Juwel, das es verdient, gut betreut zu werden“ kommentierte der Leiter der Schule, Tor Helge Egeland, den Kauf.

Im Rahmen von Unterrichtsprogrammen soll die Ausbildung zu Kadetten auch auf anderen Hurtigruten-Schiffen stattfinden.

Foto: Trond Gansmoe Johnsen / Hurtigruten

Mehrere ehemalige Schiffe von Hurtigruten waren und sind im übrigen bereits als Ausbildungsschiff eingesetzt.

Eventuell soll im Frühjahr 21, sofern es die Pandemie-Voraussetzungen es erlauben, eine oder mehrere Farewell-Fahrten vor der norwegischen Küste stattfinden. Darüber hinaus hat sich Hurtigruten auch die Möglichkeit einer Eincharterung der Lofoten ausserhalb der Schulzeiten vertraglich gesichert – es gibt also auch nach dem nächsten Jahr noch Hoffnung für ein Wiedersehen mit der „Königin der Küsten“. PK/MW

Buchtipp zur Lofoten: „Farewell to MS Lofoten – ein Abschied“