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Doppelpremiere in Kiel

Der Seehafen Kiel erlebt in diesem Frühjahr einen Boom bei Anläufen internationaler Reedereien. 30 der 250 Kreuzfahrtanläufe entfallen in diesem Jahr auf Schiffe für Tagesbesuche mit internationalen Gästen in Kiel. Ganz vorn dabei ist die Holland America Line. Diese Stop-over-Anläufe sorgen in Kiel besonders für Freude. Sie beleben die Innenstadt und den Einzelhandel.

Den Anfang machten in Kiel in dieser Woche die Norwegian Getaway der Norwegian Cruise Line, die Britannia von P&O und die Rotterdam der Holland America Line.

Die Rotterdam ist für Kiel eine besondere Ehre. Es ist nach der Eurodam, der Prinsendam, der Zuiderdam, der Nieuw Statendam und der Koningsdam bereits das siebte HAL-Schiff, das in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt festmacht. 2009 hatte die Namensvorgängerin die Ära von Holland America in Kiel begonnen. Die alte Rotterdam machte am 11. Juni 2009 erstmals in Kiel fest.

Foto: Frank Behling

Gespräche bei der Seatrade Kreuzfahrtmesse hatten 2008 die Besuche der Reederei in Kiel eingefädelt. Seitdem gehört die Stadt zum festen Fahrplan der US-Reederei mit den Wurzeln in Rotterdam.

Die Rotterdam kam am 19. Mai auf ihrer ersten Ostseerundreise in diesem Jahr nach Kiel. Weitere Anläufe folgen in den Sommermonaten. Das bei der Fincantieri Werft in Italien gebaute Schiff soll am 30. Mai durch Prinzessin Margriet der Niederlande in Rotterdam getauft werden.

Mit der Rotterdam gab es am 19. Mai noch eine Premiere in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Das Flaggschiff der britischen Traditionsreederei P&O machte ebenfalls am Ostseekai fest. Die Britannia ist in diesem Jahr auch erstmals in Kiel.

Foto: Frank Behling

Viele der Besuche dieser internationalen Reedereien waren erst kurzfristig im Frühjahr angemeldet worden. Auslöser war die Streichung von St. Petersburg aus den Fahrplänen der Reedereien. Deshalb sind im März noch weitere Anläufe angemeldet worden.

Die Kieler Tourist-Information meldete bereits nach den ersten Anläufen dieser Woche einen deutlich gestiegenen Absatz an Souvenirs. Besonders Wappen, T-Shirts und Schnapsgläser wurden verkauft. „Die Kolleginnen sind am ersten Tag glatt überrannt worden“, so Eva Zeiske, Sprecherin der Kieler Tourist Information.  FB

TUI Cruises startet mit Landstrom

Die Hamburger Reederei TUI Cruises startet mit der Landstromnutzung für die Kreuzfahrtschiffe. Am 12. Mai hat in Kiel als erstes Schiff der Flotte die Mein Schiff 4 mit den Testläufen für die Anbindung der Schiffe begonnen. Bei den kommenden Anläufen soll die Mein Schiff 4 in Kiel jetzt auf das Landnetz abgestimmt werden. Das 2014 in Dienst gestellte Schiff war im Februar 2020 beim Werftaufenthalt in Marseille mit einem Anschluss für Landstrom ausgerüstet worden.

Foto: Frank Behling

Ursprünglich sollte die Mein Schiff 4 im August 2020 die Landstromanlage in Kristiansand (Norwegen) einweihen. Doch die Corona-Pandemie vereitelte den Plan. Die Mein Schiff 4 blieb in Warteposition. Nur im Dezember 2020 gab es in Kiel mal eine Stellprobe mit dem Kabelwagen der Kieler Landstromanlage.

Bei den ersten Anläufen im Mai wird jetzt in Kiel das Schiff die Anpassungsphase für das Kieler Landstromsystem ausführen. Die Mein Schiff 4 ist eines von aktuell drei Schiffen in der TUI-Flotte mit Anschlüssen. Die Mein Schiff 5 und die Mein Schiff 6 sind ebenfalls nachgerüstet worden. Die Mein Schiff 6 wird im Sommer ebenfalls in Kiel stationiert.

Die Mein Schiff 6 war während der Werftzeit in diesem Frühjahr nachgerüstet worden. Die Anlage an Bord soll in den kommenden Wochen in Betrieb genommen werden.

Bislang nutzt in Kiel als einzige Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises die Landstromangebote. Die AIDAprima und die AIDAsol waren die ersten Kreuzfahrtschiffe, die in Kiel Landstrom von der Anlage am Ostseekai bezogen haben.

Foto: Frank Behling

Der Seehafen Kiel hält derzeit drei Liegeplätze für Schiffe mit Landstromanschlüssen bereit. Dabei handelt es sich um die Liegeplätze für die Fähren der Color und der Stena Line am Norwegenkai und dem Schwedenkai. Am Ostseekai kann derzeit wahlweise entweder am Liegeplatz 27 oder dem Liegeplatz 28 Landstrom genommen werden.

In dieser Woche gab der Seehafen die Bestellung von zwei weiteren Anlagen bekannt. Bis Ende des nächsten Jahres sollen im Ostuferhafen zwei Anlagen mit drei Anschlüssen für drei Liegeplätze entstehen. Dabei ist die größere Anlage für die Versorgung der Schiffe am Liegeplatz 1 geplant, der aktuell überwiegend von der Reederei MSC mit den Kreuzfahrtschiffen MSC Grandiosa und MSC Preziosa genutzt wird. Die neuen Schiffe der Reederei MSC sollen ab 2024 dort mit Landstrom versorgt werden. Dabei können Spannung von 6,6 bis 11 Kilovolt abgegeben werden. Die Frequenz ist wahlweise für 50 oder 60 Hertz ausgelegt.

Foto: Frank Behling

Die beiden anderen Anschlüsse sind für die Liegeplätze der Fähren nach Schweden und Litauen geplant. Alle Landstromanlagen in Kiel werden vom Seehafen zusammen mit dem deutschen Technologiekonzern Siemens realisiert.

Für die beiden Anlagen im Ostuferhafen investiert Kiel 17 Millionen Euro. Die Anlage am Ostseekai hatte 2021 rund 15 Millionen Euro gekostet. „Der Landstrom ist ein wesentlicher Baustein unserer nachhaltigen Ausrichtung“, sagt Seehafen-Chef Dirk Claus.

Ab 2025 sollen 80 Prozent der Schiffsanläufe in Kiel mit einem Angebot für die Nutzung von Landstrom versehen sein. Bei der Firma Siemens sieht man die Entwicklung mit Freude. „Mit der Art und Umfang der neuen Anlage setzt sich der Port of Kiel in Sachen Nachhaltigkeit einmal mehr an die Spitze der deutschen Seehäfen“, so Lars Nürnberger, Sprecher der Siemens Niederlassung in Kiel.

Der Seehafen Kiel erwartet 2022 fast 250 Kreuzfahrtanläufe. Für die kommenden Jahre soll de Zahl der Besuche auf diesem hohen Niveau bleiben. FB

Auftrag für weitere Landstromanlagen in Kiel vergeben

Bereits ab Ende nächsten Jahres sollen für Kreuz- und Fährschiffe an allen Innenstadtterminals des Seehafens Kiel Landstromanschlüsse zur Verfügung stehen, so dass dann bis zu sechs Schiffe gleichzeitig mit Ökostrom versorgt werden können.

Das Bauprojekt in Höhe von 17 Mio. € umfasst eine 50/60-Hz-Landstromanlage für Kreuz- und Fährschiffe sowie eine 50-Hz-Landstromanlagefür Fährschiffe im Ostuferhafen. Ein entsprechender Auftrag wurde nach einer EU-weiten Ausschreibung in der vergangenen Woche von der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG an die Siemens AG vergeben. Auch die bereits bestehenden Kieler Landstromanlagen am Ostsee-/Schwedenkai und Norwegenkai wurden von der Siemens AG gebaut. Mit Art und Umfang der Anlage ist sie nicht nur eine der größten in Europa, Der Baubeginn ist für Herbst dieses Jahres geplant, die Inbetriebnahme soll ein Jahr später in 2023 erfolgen.

Die erste der beiden Landstromanlagen ist für die Versorgung von bis zu zwei Fähr- bzw. Kreuzfahrtschiffen konzipiert und bindet vier Liegeplätze am Ostuferhafen an Landstrom an. Sie verfügt über eine Leistung von 16 MVA und kann Kreuzfahrt- und Fährschiffe mit einer Frequenz von 50 bzw. 60 Hz und einer Spannung von 6,6 kV oder 11 kV versorgen. Die zweite Landstromanlage mit einer 50-Hz-Netzfrequenz ist ausschließlich für RoRo-Schiffe konzipiert und versorgt zwei Liegeplätze mit einer Spannung von 6,6 kV oder 11 kV bis zu einer maximalen Leistung von 5 MVA. Insgesamt können mit den Anlagen am Ostuferhafen dann bis zu drei Schiffe parallel mit Landstrom versorgt werden.

„Der Landstrom ist ein wesentlicher Baustein unserer nachhaltigen Ausrichtung. Mit der Versorgungsinfrastruktur von sechs Schiffen hoffen wir dann ab 2024/25 ca. 80 Prozent der Schiffe während der Liegezeit an die Steckdose zu bekommen“, so Seehafen-Chef Dr. Dirk Claus. Neben der CO2 Ersparnis führe die Landstromversorgung von Schiffen während der Liegezeit auch zu einer drastischen Reduktion der Lärm- und Schadstoffbelastung. JPM

Erstmals in Kiel: Die MSC Grandiosa startet am 7. Mai zu ihrer ersten Nordeuropa-Saison mit Fjord-Kreuzfahrten 

Pressemitteilung

  • Das Schiff unternimmt diesen Sommer 7-Nächte-Kreuzfahrten zu den majestätischen norwegischen Fjorden
  • Mit der MSC Grandiosa und der MSC Preziosa sind seit der Wiederaufnahme der Kreuzfahrt wieder zwei Schiffe in Kiel stationiert
  • Die traditionelle Plakettenübergabe an Bord fand in Anwesenheit des Kieler Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer statt

Die MSC Grandiosa, die um kurz vor 7 Uhr morgens den Hafen von Kiel erreichte, ist eines der innovativsten und umweltfreundlichsten Schiffe in der Flotte von MSC Cruises. Es wurde im November 2019 in Hamburg getauft und der Seehafen Kiel, einer der vielseitigsten Häfen im Ostseeraum, ist zum ersten Mal der Heimathafen des Schiffes. Vom PORT OF KIEL aus fährt die MSC Grandiosa in dieser Sommersaison bis zum 3. September auf einwöchigen Kreuzfahrten zu den norwegischen Fjorden. 

MSC Cruises ist erstmals seit Beginn der Coronapandemie wieder mit zwei Schiffen in Kiel präsent. Die MSC Preziosa bietet bis zum 21. September 7- bis 12-Nächte-Routen mit Zielen wie Tallinn, Helsinki, Stockholm, Bergen, Kristiansand und Stavanger.

Traditionelle Plakettenübergabe (von links): Helge Grammerstorf (National Director CLIA Deutschland), Christian Hein (Geschäftsführer MSC Cruises GmbH), Dr. Ulf Kämpfer (Oberbürgermeister der Stadt Kiel), Raffelle Pontecorvo (Kapitän der MSC Grandiosa), Nicole Claus (Cruise Director Port of Kiel), Jan Henze (Director Cruise Sales Sartori & Berger).
Foto: Frank Erpinar

Der erste Anlauf eines Schiffes im Hafen wird traditionell mit der Übergabe der Hafen- bzw. Schiffsplakette gefeiert. Zu diesem Anlass begrüßte Christian Hein, Geschäftsführer von MSC Cruises in Deutschland, Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und PORT OF KIEL Cruise Director Nicole Claus sowie weitere Vertreter und Vertreterinnen von Stadt und Hafen. Ebenfalls anwesend waren Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse, die an der feierlichen Veranstaltung an Bord der MSC Grandiosa teilnahmen. 

Christian Hein, Deutschland-Geschäftsführer von MSC Cruises, kommentierte: „Ich freue mich sehr, den Erstanlauf der MSC Grandiosa heute hier zu feiern. Kiel zählt zu unseren wichtigsten Häfen in Nordeuropa. Trotz herausfordernder Pandemiezeiten waren wir hier auch im letzten Jahr vertreten, um Kreuzfahrten ab Deutschland anbieten zu können. Es ist ein Zeichen des Wiederaufschwungs, dass wir in diesem Sommer wieder mit zwei Schiffen hier vertreten sein dürfen. Mit unserem Liegeplatz im Ostuferhafen bieten wir den Gästen einen perfekten Start in einen sicheren und entspannten Kreuzfahrturlaub. Seit vielen Jahren arbeiten wir eng und partnerschaftlich mit dem Hafen sowie den örtlichen Behörden und angedockten Dienstleistern zusammen. Das ist ein besonderes Erfolgsrezept, dass uns gerne mit unseren Schiffen wiederkommen lässt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, gemeinsame Sommersaison.“

7-Nächte-Kreuzfahrt in die norwegischen Fjorde
Die MSC Grandiosa wird auf ihrer spektakulären Route ab Kiel zunächst Kopenhagen, die farbenfrohe Hauptstadt Dänemarks, anlaufen. Das Schiff fährt dann weiter nach Norwegen, wo es das idyllische Dorf Hellesylt anläuft, während es durch den Sunnylvsfjords fährt. Weiter geht es zur Hafenstadt Ålesund bevor die Reise durch den Aurlandsfjord zu dem beeindruckenden Dorf Flåm führt.

Über Umwelttechnologien der MSC Grandiosa:
Neben modernen Abgasreinigungssystemen, fortschrittlichem Abfallmanagement und moderner Ballastwasseraufbereitung ist die MSC Grandiosa auch mit Systemen für mehr Energieeffizienz sowie einer modernen Abwasseraufbereitung (AWT) ausgestattet, was alles dazu beiträgt, die Umweltbelastung durch das Schiff weiter zu reduzieren. Dies ermöglicht es dem Schiff, atemberaubende Reiseziele wie die historischen Fjorde von Hellesylt und Flåm in Norwegen zu besuchen.

Ein Schiff für die ganze Familie:
Die MSC Grandiosa verfügt über 19 Decks und bietet Gästen aller Altersgruppen eine große Auswahl an Restaurants, erstklassige Unterhaltung, entspannte Bars und Lounges, Shops und Boutiquen, Spa- und Fitnesscenter, einen Aquapark und Bereiche für Kleinkinder und Teenager. Das Highlight des Schiffes ist die 112 Meter lange Indoor-Promenade unter einem beeindruckenden LED-Himmel, die das soziale Herz und den Mittelpunkt des Schiffes darstellt. 

Text: PM MSC Cruises

Erster Landstrom der Kreuzfahrtsaison – „AIDAprima“ in Kiel

„AIDAprima“ ist am Freitag im Kieler Hafen eingelaufen: PORT OF KIEL freut sich über die erste Landstromnutzung der neuen Kreuzfahrtsaison

Pressemitteilung

Am Freitagmorgen begrüßte der PORT OF KIEL erstmals die AIDAprima am Ostseekai. Es ist das erste Kreuzfahrtschiff der neuen Saison, das während der Liegezeit Landstrom in Kiel nutzt. Wie der PORT OF KIEL verfolgt auch AIDA Cruises seit vielen Jahren eine wegweisende Nachhaltigkeitsstrategie, die u. a. eine schrittweise Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorsieht.

Landstromnutzung im zweiten Jahr

Seit Freitagmorgen liegt die AIDAprima im Kieler Hafen am Ostseekai. Das 300 Meter lange und 37,6 Meter breite Kreuzfahrtschiff wurde am 7. Mai 2016 getauft und war zuletzt im Oktober 2021 zu Gast in Kiel. Nach erfolgreichen land- und schiffsseitigen Integrationstests im Mai vergangenen Jahres konnten ab Juni 2021 die Kreuzfahrtschiffe AIDAprima und AIDAsol in der vergangenen Saison am Ostseekai mit grünem Landstrom versorgt und somit ihre Emissionen während der Liegezeit auf nahezu null gesenkt werden. Der Aufbau einer Landstrominfrastruktur im Kieler Hafen ist das Ergebnis einer wegweisenden Partnerschaft, die der PORT OF KIEL gemeinsam mit AIDA Cruises, dem Land Schleswig-Holstein und der Landeshauptstadt im April 2018 auf den Weg gebracht hatte. Ziel der Vereinbarung ist es, die maritime Wirtschaft und den Tourismus in Norddeutschland nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. 

Foto: via Port of Kiel

AIDA-Präsident Felix Eichhorn sagte anlässlich des Saisonstarts der AIDAprima in Kiel: Mit unserer Green Cruising Strategie investieren wir seit vielen Jahren in einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Kreuzfahrtmarkt. Die Nutzung von Landstrom ist dabei für uns ein wich­tiger Baustein auf dem Weg zur Erreichung des emissionsneutralen Schiffsbetriebes. Dies geht aber nur gemeinsam mit starken Partnern wie dem Kieler Hafen. Die technischen Vorbereitungen für die Nutzung der Anlage in Kiel mit zwei weiteren Schiffen der AIDA-Flotte (AIDAbella und AIDAluna) noch in dieser Saison laufen bereits. Auch in weiteren Häfen Deutschlands und Europas setzen wir unser Engagement für die Nutzung von grünem Landstrom fort.“ 

Nachhaltigkeit am Hafen

Das erklärte Ziel nach mehr Nachhaltigkeit im Schiffstourismus begrüßt auch Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG. Mit Blick auf die kommenden Monate macht er deutlich: „Wir haben eine starke Kreuzfahrtsaison in Kiel vor uns und freuen uns natürlich über jedes Schiff, das nach dem Integrationstest mit Landstrom versorgt werden kann.“ Der PORT OF KIEL verfolgt seit Jahren eine stringente Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2030. „Mit dem Landstrom möchten wir auch für unsere Kunden hier im Hafen Anreize schaffen, am Kai CO2-Emissionen einzusparen. Wir rechnen in diesem Jahr mit ungefähr 50 Anläufen mit Landstromnutzung. Weitere Schiffe sind hierzu in der Vorbereitung, sodass wir für das kommende Jahr von einer Verdoppelung ausgehen“, prognostiziert Claus. Das Unternehmen investiert auch in diesem Jahr weiter in seine Landstrominfrastruktur. Im Mai wird die Vergabe für zwei weitere Landstromanlagen am Ostuferhafen erfolgen, sodass nach Fertigstellung bis zu sechs Schiffe parallel mit Ökostrom versorgt werden können.

Text: PM SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG

Geschichte der Kreuzfahrt auf Plakaten 

Die Plakate waren über 100 Jahre das zentrale Mittel der Werbebotschaft für Seereisen. Ob in Terminals, Kaufhäusern oder Reisebüros, die bunten Bilder lockten Menschen an und animierten zur Buchung. Das war auch in Kiel so. Der Kieler Hafen ist inzwischen in Deutschland einer der größten Passagierhäfen. Die Entwicklung der Plakate ist Teil der Ausstellung „Die Seereise“, die 24. April bis zum 28. August im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum zu sehen ist. 

Für die Zeitreise in Bildern hat Kuratorin Doris Tillmann Plakate aus über 100 Jahren eine bunte Auswahl zusammengestellt. Von den Anfängen der Transatlantikreisen über die ersten Lustreisen bis hin zur modernen Kreuzfahrt mit dem Megaliner reicht die Ausstellung. 

Foto: Frank Behling

Dafür wurden aus dem Fundus des Kieler Museums 80 historische Plakate ausgewählt und mit Texten und Modellen der Schiffe versehen. Das Kieler Museum hat mehr als 5000 historische Plakate in seiner Sammlung. „Diese Plakate und Schiffsmodelle sind ein großer Schatz in unserer Sammlung.“, schwärmt Sonja Kinzler, die Direktorin des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums. 

Die Entwicklung der Plakat-Kultur beginnt mit den ersten kommerziellen Seereisen der Geschichte. Sie geht über die Nordlandreisen der Hapag zu den Reisen in den Orient und Nahen Osten bis zu den Transatlantikfahrten der Cunard Line oder Holland America Line bis hin zu den heutigen Ostseekreuzfahrten von Costa Crociere. Dabei lässt sich laut Kuratorin Tillmann auch sehr gut der Wandel bei den Schiffen an den Plakaten ablesen. 

So galt es zunächst die Ängste vor dem Meer zu nehmen, weshalb fast immer die Schiffe mit großen und mächtigen Vorschiffen die Plakate dominierten. Bei der Werbung für die Kreuzfahrten kamen in den frühen Jahren aber auch die alten Klischees mit kolonialem Touch und exotischen Menschen zum Einsatz. Schließlich wandelt sich das Bild in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. „Plötzlich wurde die Frau mehr angesprochen als den männliche Passagier“, schildert Tillmann. 

Modell der „Arkona“, Foto: Frank Behling

Mehr und Mehr kommen Themen wie Erholung, Wellness und der Luxus auf die Plakate. Die wuchtigen Vorschiffe wurden dann durch Motive von Frauen mit Sonnenhut und Liegestuhl ersetzt. „Der kunstgeschichtliche Aspekt ist dabei besonders gut zu erkennen“, sagt Tillmann.   

Das wird auch bis in die Zeit der 80er des vorigen Jahrhunderts sichtbar. „Mit dem Traumschiff begann dann die moderne Zeit“, so Tillmann. Das Schiff wurde zu einem Urlaubsort für Jedermann. „Das sieht man auch gut an den Plakaten. Die modernen Motive sind heute meist Fotografien der Schiffe und keine gemalten Werke mehr“, so Doris Tillmann. Und auch der Wandel hin zum modernen Urlaubsschiff der Marke Aida reichen die Exponate.

Teil der Ausstellung sind neben den Plakaten auch zahlreiche Schiffsmodelle und Sammlungsstücke aus dem Kieler Museum. Die Ausstellung ist im Warleberger Hof in Kiel am Eingang der Fußgängerzone zu sehen, etwa 200 Meter entfernt vom Schifffahrtsmuseum am Ostseekai. Das Schifffahrtsmuseum beherbergt die großen Exponate, wie die Modelle der Color Magic oder die Deutschland. Der Eintritt in den Warleberger Hof ist frei.  FB

Der Kieler Hafen startet in die Saison 2022

Die Marke von 250 Kreuzfahrtschiffen könnte bis Dezember in der Landeshauptstadt Kiel geknackt werden. Damit hat die Liste der Anläufe in Kiel sogar die letzte „Vor-Corona-Saison“ übertroffen. 2019 zählte der Seehafen Kiel 174 Schiffsanläufe mit 803 061 Passagieren.

In diesem Jahr waren zum Start der Sommersaison bereits drei Anläufe in der Liste. Die AIDAcosma und die Hanseatic Spirit hatten in Kiel im Februar und März festgemacht. Die Zahl der Passagiere war da aber deutlich geringer als bei den Sommerfahrten.

Hamburg, Foto: Frank Behling

Die begannen am 20. April mit der Hamburg von Plantours & Partner. Das Schiff der kleineren Kategorie setzte das Startsignal. Fast 50 Schiffe werden in diesem Jahr erwartet. Den letzten Schub gab die politische Entwicklung in Osteuropa. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die folgenden Sanktionen sorgten dafür, dass in Kiel im März nach ein knappes Dutzend Schiffe auf die Liste kamen, die sonst eher in St. Petersburg oder Kaliningrad gewesen wären.

So werden in Kiel erstmals Schiffe der Norwegian Cruise Line, der Carnival Corporation und der Disney Cruise Line abgefertigt. „Wir erwarten die internationalste Saison aller Zeiten. Wir freuen uns auf Gäste aus aller Welt, aber natürlich auch auf die internationalen Crews“, sagt Seehafen-Chef Dirk Claus. Bei vielen Besatzungen sei der Kieler Hafen mit der Innenstadtlage sehr beliebt. Auf vielen Schiffen komme es in diesem Jahr zum ersten Wiedersehen nach zwei Jahren.

Größter Kunde sind mit 90 Anläufen die Rostocker AIDA Cruises zusammen mit der Costa Crociere. AIDA zeigt erstmals in einem Jahr in Kiel fünf Schiffe. Nach der AIDAcosma im Februar folgen AIDAluna, AIDAbella, AIDAprima und die AIDAnova. Von Costa sind die Costa Diadema und die Costa Fascinosa in Kiel avisiert.

Sehr stark wird auch der Auftritt der Reederei MSC mit rund 40 Anläufen. Die MSC Grandiosa und die MSC Preziosa sind erstmals im Doppelpack in Kiel. So werden bis September in der Landeshauptstadt parallel die AIDAnova und die MSC Grandiosa abgefertigt. Allein die beiden Schiffe haben bei vollen Kapazitäten Platz für über 11000 Passagiere – ein Rekord in Kiel.

Die TUI Cruises ist in Kiel mit den drei Schiffen Mein Schiff 1, Mein Schiff 4 und der Mein Schiff 6. Außerdem ist die zur TUI-Gruppe gehörende Europa Gast in Kiel.

Besonders erfreut ist man beim Seehafen auf die internationalen Gäste. Mit der Norwegian Prima der Norwegian Cruise Line gibt es am 5. September sogar eine Neubaupremiere. Die Disney Magic und die Carnival Pride sowie die Britannia von P&O sind ebenfalls angemeldet.

Bei voller Auslastung der Schiffskapazitäten wären es in diesem Jahr in Kiel weit mehr als eine Million Urlauber, die mit den Ozeanriesen nach Kiel kommen oder von dort starten. Die Hoffnung beim Seehafen Kiel, die Marke von einer Million Urlaubern zu knacken, wächst.

Foto: Frank Behling

„Die Nachfrage nach Seereisen ist sehr groß“, berichtet Oliver Steuber, Geschäftsführer von Plantours Kreuzfahrten beim Saisonstart in Kiel. „Die Leute haben einen großen Nachholbedarf nach zwei Jahren Pandemie. Sie wollen einfach raus und reisen.“ Die Reisen für den Sommer sind demnach bei der Hamburg schon sehr gut gebucht.

Auch bei der Konkurrenz überwiegt die Zuversicht. „Die Kreuzfahrt ist wieder zurück“, sagt Felix Eichhorn, Präsident von AIDA Cruises aus Rostock. Der Marktführer in Deutschland geht ab dem Wochenende im Mittelmeer mit den Neubau AIDAcosma mit Platz für bis zu 6600 Passagieren an den Start. Mit diesem Neubau habe AIDA jetzt mehr Kapazität als vor der Pandemie, obwohl mit der AIDAcara und AIDAmira zwei Schiffe in der Pandemie aussortiert wurden. „Wir sind absolut zuversichtlich, dass wir die Nachfrage in diesem Jahr auch wieder auf das Niveau von 2019 bringen können“, so Eichhorn.

2019 buchten 2,94 Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt – ein Rekord. Durch die Pandemie wurden in den zwei Folgejahren die Kapazitäten reduziert. Zeitweise fuhren Schiffe nur mit halber Auslastung. Eichhorn ist zuversichtlich, dass die 13 Schiffe von AIDA bis zum Sommer zum Normalbetrieb zurückkehren können.

Auch für die kleineren Schiffe ist dies das Ziel. „Wir sind bei der Hamburg inzwischen wieder bei 90 Prozent der Kabinenbelegung“, erklärt Plantours-Geschäftsführer Steuber. Das Infektionsgeschehen habe man gut im Griff. Die Zusammenarbeit mit den Häfen funktioniere inzwischen überall sehr gut. FB

Kreuzfahrthafen Kiel: 922.000 Passagiere Indiz für Aufwärtstrend im Seetourismus

Foto: Jens Meyer

Der Kieler Seehafen hat 2021 mit einem Zuwachs des Ladungsvolumen um 9,3 Prozent auf 7,6 Millionen Tonnen nicht nur einen neuen Rekord beim Frachtumschlag erzielt, sondern kann auch im Seetourismus mit 921.796 Fähr- und Kreuzfahrtpassagieren nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr (517.540) vermelden.

„Für 2022 rechnen wir mit einer weiteren Verbesserung und mit einer Rückkehr zur neuen Normalität“, kommentierte der über die auch im Passagierbereich registrierten guten Zahlen erfreute Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, Dr. Dirk Claus, das Jahresergebnis des Förde-Hafens.

„Wir haben in 2021 gesehen, dass Reisen, sowohl auf Fähr- als auch auf Kreuzfahrtschiffen, auf Basis unserer gemeinsam mit den Reedereien entwickelten, guten Hygienekonzepte möglich sind. Die Nachfrage nach Schiffsreisen ist da.“ Die bisherige Buchungslage lasse auf eine stärkere Kreuzfahrtsaison 2022 hoffen.

2021 sei ein gutes Jahr, sowohl für den Fährverkehr mit 633.000 Passagieren (Vorjahr 483.000) als auch insbesondere für den Kreuzfahrtbereich mit 289.000 Passagieren (Vorjahr 34.500) gewesen. Mit 134 Anläufen von Kreuzfahrtschiffen im Jahr 2021 (29 im Vorjahr) habe sich Kiel als einer der erfolgreichsten nordeuropäischen Kreuzfahrthäfen positioniert, auch wenn die Passagierzahlen natürlich noch niedriger lagen als in normalen Zeiten. „Ohne Corona wären eine Million Passagiere in 2021 durchaus eine realistische Größe gewesen“, ist Claus überzeugt.

HAMBURG, Foto: Jens Meyer

Für 2022 lägen bereits deutlich über 200 Anmeldungen von Kreuzfahrtschiffen vor, wobei die Saison am 2. April mit dem Flusskreuzer Katharina von Bora eröffnet werde, gefolgt am 20.04.2022 von dem von Plantours vermarkteten Seeschiff Hamburg. Die meisten Anläufe werden in diesem Jahr von dem Rostocker Anbieter AIDA Cruises geboten, dessen Schiffe 39 Mal Flagge werden, gefolgt von MSC Cruises mit 38 Anläufen. Dabei dürfte es mit der Abfertigung von fünf Schiffen am 11.6. einen spektakulären Höhepunkt geben. Insofern blicke man optimistisch in eine weiter verbesserte Saison mit weiter steigenden Passagierzahlen. Gemeinsam mit seinen Partnern bietet der Kieler Hafen die entsprechenden Konzepte, dies umweltverträglich und sicher von Kiel aus zu gewährleisten. Die vorübergehende Aussetzung der RoPax-Fähren Color Fantasy und Color Magic im Oslo-Dienst der Color Line bedauere man und sei optimistisch, dass der Liniendienst auch für Passagiere eher kurzfristig wieder aufgenommen werden kann. Die Frachtfähre Color Carrier verkehrt weiter zwischen Oslo und Kiel.

Katharina von Bora, Foto: nicko cruises

Der Seehafen Kiel habe sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 alle von ihm verursachten Kohlendioxidemissionen (CO2) auf null zu reduzieren. Der am 24. November 2021 vorgestellte Drei Stufen-Plan des Hafens sieht vor, in 2022/2023 bereits 60 Prozent des Energiebedarfs der Kiel anlaufenden Schiffe mit Ökostrom zu decken. In 2025 sollen es dann 80 bis 90 Prozent sein, bevor in 2030 Klimaneutralität erreicht wird. Landstrom ist dabei das zentrale Element der Emissionsreduzierung. Die bestehenden Landstromanlagen am Ostseekai, am Schwedenkai und am Norwegenkai seien einsatzbereit und werden von Fähr- und Kreuzfahrtschiffen genutzt. Der Baustart für die Landstromanlage am Ostuferhafen ist in diesem Jahr vorgesehen… In den Jahren 2022/2023 sollen am Ostseekai bereits 60 bis 80 Kreuzfahrtschiffe klimaneutral im Kieler Hafen abgefertigt werden, so Claus. JPM

Kieler Werft will Brennstoffzellen auch für Kreuzfahrer bauen

Die Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) baut eine hochmoderne Fertigung für Brennstoffzellen der neuesten Generation auf. Ab 2023 sollen am Standort in Kiel sehr leistungsfähige Brennstoffzellen gefertigt werden. Seit 30 Jahren setzt die größte deutsche Schiffswerft Brennstoffzellen bereits bei U-Booten ein. Mit diesen Brennstoffzellen können die U-Boote der Werft mehrere Wochen unter Wasser operieren.  

Die hier bislang für TKMS-Kunden aus Deutschland, Griechenland, Israel, Italien, Südkorea und Portugal genutzten Systeme sind jedoch sehr kompakt und aufgrund der militärischen Anforderungen auch sehr klein. Die nächste Generation ist aber auch für andere Kunden vorgesehen. „Wir denken daran, unser im militärischen Bereich erworbenes Know-how auch für zivile Projekte einzusetzen“, so Alexander Orellano, der Chief Operating Officer und Produktionsleiter der Kieler Werft.

Auf dem Gelände entsteht die neue Fertigungshalle für Brennstoffzellen direkt neben dem Fähr- und Kreuzfahrtterminal Norwegenkai. Dort gibt es bislang auch bereits Teststände und Lagerstätten für Wasserstoff und Sauerstoff.

Als erstes Kreuzfahrtprojekt sei eine Kooperation mit einer Reederei zum emissionsneutralen betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen in Arbeit, so Orellano. Namen nannte er dabei noch nicht. Bei einer Präsentation wurde ein symbolisches Kreuzfahrtschiff der Donau-Max-Klasse gezeigt. Die neuen Brennstoffzellen aus Kiel sollen aber auch bei anderen Schiffstypen zum Einsatz kommen.

Die Werft gehört seit 2010 zum ThyssenKrupp-Konzern. Vorher war das Unternehmen als Howaldtswerke-Deutsche Werft auch im Container- und Kreuzfahrtschiffbau tätig. Die Werft baute die Kreuzfahrtschiffe Berlin, Astor und Deutschland. Mit diesem Segment wirbt das Unternehmen auch wieder.

Der Neubau der Fertigungsanlage für Brennstoffzellen ist Teil einer Werfterweiterung in Kiel. Bis 2023 investiert ThyssenKrupp 250 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts. Herzstück ist eine neue Schiffbauhalle. FB

Seehafen Kiel peilt die 100 an

Der Kieler Hafen ist beim Kreuzfahrtgeschäft langsam wieder auf Kurs. Nach einem schweren Jahr 2020 hat Kiel damit sein Ergebnis in diesem Bereich 2021 schon verdoppelt. Am 18. August begrüßte der Seehafen mit der Vasco Da Gama von nicko cruises den 75. Kreuzfahrtanlauf 2021. Es zugleich der zehnte Doppelanlauf von Kreuzfahrtschiffen in diesem Jahr in Kiel. Mit der Vasco Da Gama wurde auch die Mein Schiff 1 der Hamburger TUI Cruises abgefertigt.

2020 fertigte der Seehafen Kiel lediglich 29 Kreuzfahrtschiffe ab. Die Zahl der in Kiel abgefertigten Passagiere sank gegenüber 2019 von 2,391 Millionen auf nur noch 517000. In diesem Jahr wird in Kiel wieder ein deutlicher Zuwachs erwartet. Die 100. Kreuzfahrtabfertigung wird in Kiel bereits Anfang September erwartet.

Unterdessen hat Kiel auch Höchstleistungen mit der MSC Seaview im Ostuferhafen erzielt. Mit dem Schiff wurden bei den Anläufen im August jeweils 3000 Passagiere ein- und ausgeschifft. Damit ist MSC Cruises in Europa auf einem Spitzenplatz. Das Schweizer Unternehmen will bis in den Oktober von Kiel aus einwöchige Seereisen nach Stockholm, Visby und Tallinn anbieten.

In Kiel zurück sind auch wieder die Flusskreuzfahrer. Die Johannes Brahms der Dutch Cruise Line aus Maasbracht (Niederlande) startete von Kiel zur Reisen nach Berlin. Ebenfalls ein Newcomer ist in Kiel der Mare Verlag, der mit seinem neuen Kreuzfahrtschiff Cape Race zwei Abfahrten ab Kiel zu Häfen an der Mecklenburgischen Küste absolvierte. FB