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Celestyal Cruises: „Black November“-Angebote ab sofort buchbar; spezieller „Heldenrabatt“ als Dank an medizinisches Personal und Notfallhelfer*innen

Pressemitteilung

„Black November”-Angebote für All-Inclusive-Kreuzfahrten ab 329 Euro – mit dem „Heldenrabatt“ erhalten Angestellte im Gesundheitswesen und Notfallhelfer*innen bis zu 30 Prozent Nachlass auf ihre Buchung.

Celestyal Cruises, die erste Wahl für Kreuzfahrtreisende zu den griechischen Inseln und ins östliche Mittelmeer, bietet ab sofort und noch bis zum 30. November 2020 spezielle „Black November“-Angebote für ausgewählte All-Inclusive-Kreuzfahrten in den Saisons 2021 und 2022. Die Preise beginnen bei 329 Euro pro Person bei Doppelbelegung und beinhalten einen Covid-19-Reisekrankenversicherungsschutz. Kinder fahren kostenlos mit, Alleinreisende zahlen einen ermäßigten Einzelzimmerzuschlag von nur 15 Prozent.

Anlässlich der andauernden Corona-Pandemie bietet Celestyal Cruises medizinischem Personal und Notfallhelfer*innen einen speziellen „Heldenrabatt“ mit bis zu 30 Prozent Nachlass auf die aktuellen All-Inclusive-Raten für Buchungen, die ab sofort und noch bis zum 31. März 2021 für Kreuzfahrtprogramme mit drei, vier, sieben oder vierzehn Nächten an Bord in den Saisons 2021 oder 2022 getätigt werden. Der „Heldenrabatt“ gilt für qualifizierte Notfallhelfer*innen (Feuerwehrleute, Polizeibeamt*innen, Notfallmedizintechniker*innen usw.), medizinisches Fachpersonal (Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen und Apotheker*innen) und medizinisches Personal im Backoffice sowie deren unmittelbare Familienangehörige, die zusammen in einer Kabine reisen. Vor dem Einschiffen ist das Vorzeigen eines Beschäftigungsnachweises (wie zum Beispiel ein Mitarbeiterausweis) erforderlich. Anlässlich der bevorstehen Advents- und Weihnachtszeit ist der „Heldenrabatt“ das ideale Geschenk, um allen Angestellten im Gesundheitswesen und Notfallhelfer*innen für ihren Einsatz während der Pandemie zu danken.

Zu den ausgewählten Kreuzfahrten im Rahmen der „Black November“-Kampagne gehört die „Ikonische Ägäis“ mit drei Übernachtungen ab nur 329 Euro pro Person bei Doppelbelegung. Diese Kreuzfahrt beginnt in Athen und nimmt Reisende mit auf die griechischen Inseln Mykonos, Patmos, Kreta und Santorin sowie ins türkische Kuşadası. Die Route „Idyllische Ägäis“ in sieben Nächten ist ab nur 599 Euro pro Person bei Doppelbelegung buchbar; die Reise beginnt ebenfalls in Athen und beinhaltet Anläufe in den Häfen von Rhodos, Agios Nikolaos, Santorin, Milos und Mykonos in Griechenland sowie Kuşadası in der Türkei. Für die sieben Nächte dauernde Route „Vielseitige Ägäis“, die in Athen beginnt und Istanbul und Çanakkale in der Türkei sowie Thessaloniki, Volos und Santorini in Griechenland anläuft, beginnen die Preise ebenfalls bei 599 Euro pro Person bei Doppelbelegung. Auch die preisgekrönte Route „Drei Kontinente“ ist im Rahmen der „Black November“-Angebote ab 599 Euro pro Person bei Doppelbelegung buchbar; dabei geht es ab Athen nach Port Said (Ägypten), Aschdod (Israel), Limassol (Zypern), Rhodos (Griechenland) und Kuşadası (Türkei). Auf der Route „Auf den Spuren des Apostel Paulus“ reisen Gäste in sieben Nächten ab Athen mit Stopps in Thessaloniki, Patmos und Kavala in Griechenland sowie Istanbul und Kuşadası in der Türkei zu Preisen ab 899 Euro. 

Alle Kreuzfahrten beinhalten das All-Inclusive-Erlebnis von Celestyal mit unbegrenzten klassischen Getränken, lokal inspirierter Küche an Bord, Bordunterhaltung, zwei Landausflügen, Hafen- und Servicegebühren sowie Trinkgeldern. 

„Wir sind allen modernen Heldinnen und Helden, die sich in dieser beispiellosen Zeit unermüdlich um uns alle kümmern, unendlich dankbar und es ist uns ein besonderes Anliegen, ihren Einsatz anzuerkennen. Mit unserer ‚Black November‘-Kampagne möchten wir ihnen etwas geben, worauf sie sich im nächsten Jahr und darüber hinaus freuen können“, so Leslie Peden, Chief Commercial Officer von Celestyal Cruises.  „Die Feiertage sind die perfekte Zeit, um Familienmitgliedern oder Freunden eine Kreuzfahrt zu schenken, und vielleicht sogar damit einem ganz besonderen Menschen, der im Gesundheitswesen oder als Notfallhelfer oder -helferin arbeitet, ‚Danke‘ zu sagen.“ 

Weitere Informationen zu den Angeboten finden Interessierte im angehängten Flyer. Weitere Informationen Celestyal Cruises und den angebotenen Kreuzfahrten gibt es auch im Internet unter www.celestyal.com/de.

Text: PM Celestyal Cruises

„Astor“ – Aus und vorbei

Das Kreuzfahrtschiff Astor wird verschrottet. Alle Bemühungen zur Rettung sind am Montag gescheitert. Das türkische Abbruchunternehmen BMS hatte am Montag nach Ablauf der letzten Frist das Schiff in seinem Abwrackbetrieb in Aliaga gegen 14:40 Uhr auf den Strand gesetzt, wie bei „Marinetraffic“ gesehen wurde.

Die Versuche der Rettung des 1986 in Kiel bei den Howaldtswerken-Deutsche Werft AG gebauten Kreuzfahrers scheiterten damit. Eine Gruppe aus ehemaligen Passagieren und Besatzungsmitgliedern hatte nach der Versteigerung des Schiffes in Großbritannien eine Rettungsaktion gestartet und Investoren angesprochen.

Der türkische Händler hatte bei der Auktion in London 1,7 Millionen Dollar für das Schiff geboten und den Zuschlag bekommen. Für einen Weiterverkauf und ein Rettungskonzept wären etwa 2 bis 3 Millionen Euro notwendig gewesen. Die türkischen Eigner hatten den Interessenten aus Deutschland bis Montagnachmittag die Chance zum Kauf gegeben.

Das türkische Unternehmen BMS Gemi Geri Dön hat seinen Betrieb in der Parzelle 2 des Recycling-Sektors in Aliaga. Dort zerlegt das im Familienbesitz befindliche Unternehmen seit 1997 Schiffe.

Die Verschrottung wird etwa vier bis sechs Monate dauern. Ein Teil der Inneneinrichtung wird ausgebaut und für eine Weiterveräußerung überprüft. Die Recyclingbetriebe in Aliaga unterhalten das größte Ersatzteillager für Schiffsmotoren, Getriebe und Lager in der Region. Auch Rettungsboote, Tender und Radaranlagen werden vor der Verschrottung ausgebaut.

In Deutschland hatte die in Kiel gebaute Astor eine breite Fanbasis. „Es ist ein wirklich tolles Schiff mit einem nostalgischen Flair“, sagt Jens-Broder Knudsen, Geschäftsführer der Kieler Agentur Sartori & Berger, die das Schiff über 30 Jahre im Kieler Hafen und im Nord-Ostsee-Kanal betreute. FB

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https://www.youtube.com/watch?v=P9cW48p6yDU
Videoquelle: Su Üstünde/Youtube

Countdown für die Kreuzfahrt im Lockdown-Modus

Endet der mühevoll erarbeitete Neustart der Kreuzfahrt in Deutschland bereits an diesem Wochenende? Während die Fallzahlen in ganz Europa weiter stark steigen, setzen Reedereien weiter auf ihren Weg. Es ist der Weg der Hygienekonzepte und strengen Disziplin. Ob die Kunden es honorieren, wird sich noch zeigen.

Am Sonntag kommt es bei dieser Frage in Kiel zum Test. Dann endet die aktuelle Kreuzfahrt der Mein Schiff 1.Das Schiff soll bis 19 Uhr neue Passagiere für eine fünftägige Ostsee-Reise an Bord nehmen. Dabei kann es zu dem seltsamen Bild kommen, dass sich Urlauber auf der vorzeitigen Abreise mit den anreisenden Passagieren der Mein Schiff 1 begegnen.

„Ab Sonntag müssen alle Touristen ihre Quartiere in Schleswig-Holstein verlassen“, kündigte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz am Freitag an. Die entsprechende Allgemeinverfügung zur Einstellung der touristischen Aktivitäten in Schleswig-Holstein soll am Sonntag veröffentlicht werden.

Foto: Frank Behling

Da es wegen der großen Zahl der Quartiere auf den Nordseeinseln Sylt, Amrum und Föhr zu Engpässen kommen kann, soll es eine kurze Übergangsfrist geben.

Aus der Staatskanzlei in Kiel gab es am Freitagnachmittag deshalb eine klare Ansage: „Die Landesregierung hat heute klargestellt, dass die Abreise aller Gäste, die aus touristischen Gründen in Schleswig-Holstein sind, bis spätestens zum 2. November erfolgen muss“, teilte Regierungssprecher Peter Höver am Mittag mit.

Doch wie sieht es mit den Kreuzfahrtpassagieren aus? Sie könnten verschont bleiben. Ähnlich wie die Passagiere von den großen Fähren nach Skandinavien dürfen auch Passagiere „im Transit“ weiter von den deutschen Seehäfen abgefertigt werden. Bei der Umsetzung verweist die Staatskanzlei an die Gesundheitsämter der Hafenstädte.

Bei der Stadt Kiel spielt man den Ball zurück ans Land. „Da wir den Verordnungstext beziehungsweise die genauen Regelungen ab Montag noch nicht kennen, können wir dazu noch keine Aussagen treffen“, teilt Stadt-Sprecherin Kerstin Graupner auf Anfrage mit.

Wenn die Allgemeinverfügung des Landes Schleswig-Holstein am Sonntag neben Ferienparks, Hotels und Camping-Plätzen auch Kreuzfahrtterminals umfasst, wird auch in Kiel das Thema Kreuzfahrt nach der nächsten Reise der Mein Schiff 1 auch beendet.

Bei der Reederei TUI Cruises in Hamburg ist man zuversichtlich, die Reisen auch während des neuerlichen Lockdowns von Kiel aus weiter anbieten zu können.

„Ein Aufenthalt an Bord unserer Schiffe zählt nicht als Inlandstourismus“, so teilt die Reederei TUI Cruises mit. TUI verweist auf die Bilanz.

„Seit Juli sind bereits mehr als 30.000 zufriedene Gäste mit uns gereist und sind der Beweis, dass sicheres und gesundes Reisen an Bord der Mein Schiff Flotte auch in Zeiten von Corona möglich ist“, so die Reedereisprecherin Godja Sönnichsen. Gleichzeitig sind Kreuzfahrten von deutschen Häfen beim Auswärtigen Amt aus der Liste der Reisewarnungen gestrichen worden.

Mein Schiff 2, Foto: enapress.com

TUI Cruises musste jedoch die Trans-Reise der Mein Schiff 2 von Hamburg zu den Kanaren wieder aus dem Programm nehmen. Die spanischen Behörden hatten der Einreise der Passagiere aus Deutschland auf dem Seeweg den Riegel vorgeschoben.

Das sich die Infektions-Lage in Italien und Spanien leider auch weiter zuspitzt, hat die Reederei AIDA Cruises am Donnerstag wieder die Notbremse gezogen. Alle Reisen von italienischen und spanischen Häfen wurden bis Ende November abgesagt. AIDA hatte erst vor zwei Wochen mit der AIDAblu den Neustart gewagt, jetzt sind alle Hebel wieder auf Stopp. 

Foto: Frank Behling

„AIDA Cruises unterstützt die Bundesregierung vollumfänglich in ihren Bemühungen, das aktuelle Pandemiegeschehen in Deutschland zu kontrollieren, und hat daher entschieden, die Kreuzfahrtsaison zu unterbrechen“, so teilte das Unternehmen mit. Die AIDAperla stoppte daraufhin am Donnerstag die Überführung von Skagen nach Las Palmas und kehrte um. Das Schiff geht am Sonntag wieder vor Skagen an der Nordspitze Dänemarks vor Anker und wartet vermutlich auf ein Ende der Pandemie in 2021. Wann es wieder Passagiere auf einem AIDA-Schiff geben wird, steht gegenwärtig in den Sternen. 

Der letzte Strohhalm für die Reedereien ist ein Abflauen der Infektions-Kurven ab Dezember.

Im Flussreiseverkehr ist die Lage ab Sonntag nahezu aussichtslos. Da Flusskreuzfahrtschiffe nie Hoheitsgewässer verlassen, sind sie den Vorgaben zum Lockdown ohne Ausweg unterworfen. Der Verkehr mit Flusskreuzfahrtschiffen auf Donau, Rhein, Mosel und Elbe kommt damit ab Sonntag zum Erliegen.

„Aufgrund der Beschlussfassung der Bund-Länder-Konferenz sind wir leider gezwungen die Flusskreuzfahrt mit Lady Diletta wegen des nationalen Beherbergungsverbotes kurzfristig abzusagen“, heißt es bei Plantours. Aber auch die anderen Anbieter stoppen ihre Reisen an diesem Wochenende. Zum Teil wurden alle Abfahrten bis zum Beginn der Weihnachtsfeiertage abgesagt. FB

nicko cruises lockt mit geschenkter Zusatzleistung auf hohe See All-Inclusive auf WORLD VOYAGER

Pressemitteilung

Ab sofort und bei Buchung einer Hochseekreuzfahrt bis Ende des Jahres schenkt nicko cruises seinen Gästen das Getränkepaket und formt somit ein All-Inclusive-Konzept auf dem Neubau WOLRD VOYAGER. Die Aktion gilt für alle Hochseereisen des Katalogs 2020/2021 sowie für alle Reisen im Katalog 2021/2022, der Mitte November erscheint und ist auch mit Frühbucherrabatten und Sonderangeboten kombinierbar. 

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte nicko cruises beflügelt diese Vorfreude, in dem er allen Gästen, die noch in diesem Jahr eine Hochseekreuzfahrt auf WORLD VOYAGER buchen, das Getränkepaket Classic schenkt. Früh buchen lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht: Die Gäste können sich ihre Lieblingsreise und Wunschkabine sichern und profitieren gleichzeitig noch von dem All-Inclusive-Angebot. “Wir freuen uns, unseren Gästen mit dieser geschenkten Leistung einen zusätzlichen Buchungsanreiz zu bieten”, erklärt Geschäftsführer Guido Laukamp. “Die Buchungsnachfrage ist in diesen aktuellen Zeiten verhalten, die Situation in den Reisebüros angespannt. Mit dieser Maßnahme möchten wir schon jetzt langfristige Buchungen für 2021 und 2022 generieren und unsere Vertriebspartner unterstützen”, so Laukamp weiter.

Fuerteventura, Foto: nicko cruises Schiffsreisen GmbH

Sicherheit an Bord und an Land durch umfassende Maßnahmen

Auf den Kreuzfahrtschiffen von nicko cruises werden hygienische Standards prinzipiell großgeschrieben und kontinuierliche Kontrollen an Bord werden standardmäßig durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Lage werden die bereits bestehenden Hygienevorkehrungen noch einmal verschärft und Maßnahmen zur Sicherstellung des Mindestabstands von 1,50 m getroffen.

Damit die Gäste an Bord auch in aktuellen Zeiten tolle und sichere Urlaubserlebnisse genießen können, hat nicko cruises ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet.

Einen vollständigen Überblick über die aktuellen Maßnahmen von nicko cruises zur Infektionsprävention finden die Reisenden immer aktuell auf der Website www.nicko-cruises.de. Zusätzlich hat der Stuttgarter Reiseveranstalter alle Hygiene-Maßnahmen in einem kurzen Video zusammengefasst.

Alle Gäste erhalten mit den Reiseunterlagen einen Infektionsschutz-Fragebogen, den sie zur Einschiffung mitbringen müssen. Es werden ausschließlich Personen mit unbedenklichem Ergebnis des Infektionsschutz-Fragebogens zur Einschiffung zugelassen.

Kleines Schiff. Großes Erlebnis.

Bei nicko cruises teilen sich Reisende atemberaubende Naturschauspiele, großartige Landschaftserlebnisse und bereichernde kulturelle Erlebnisse mit maximal 199 Mitreisenden. In Zeiten von Megaschiffen und Tausenden von Passagieren erleben die Gäste so die sanfte Seite der Kreuzfahrt. Das kleine Hochseeschiff WORLD VOYAGER ist geradezu prädestiniert, an den schönsten Plätzen der Welt zu ankern. Die außergewöhnlich kleine Anzahl an Gästen auf WORLD VOYAGER ermöglicht eine persönliche Atmosphäre auf gepflegtem 5-Sterne-Niveau. Auch die Ausstattung und das Interieur des Neubaus setzt Maßstäbe: helles, nordisches Design kombiniert mit einem liebevoll erarbeiteten Bordkonzept.

Routenvielfalt von Kanaren, Baltikum, Mittelmeer sowie Kuba und Karibik

Gäste, die bereits im Frühjahr Sonne tanken wollen, bietet eine Kreuzfahrt rund um die beliebten Kanaren eine optimale Möglichkeit. Das milde Klima auf den im Atlantik gelegenen Inseln begrüßt seine Gäste bereits ab März mit angenehmen Temperaturen und vielen Sonnenstrahlen. Im Sommer kreuzt WORLD VOYAGER durch das Mittelmeer, an Westeuropas Küste entlang, durch das Baltikum und das Nordland. Im Herbst nimmt das kleine Schiff seine Gäste mit auf Reisen zu Sehnsuchtszielen auf den Kanaren und den Azoren. Sonne satt, buntes Treiben und ansteckende Lebensfreude erleben die Gäste im Winter 2021/2022 auf den Kuba – und Karibik-Kreuzfahrten.

Text: PM nicko cruises

Neue A-ROSA Reisen auf der Mosel

A-ROSA Flussschiff GmbH legt erstmals 4-Nächte Mosel-Reisen auf

Pressemitteilung

Innerdeutsche Reisen liegen im Trend und besonders die Moselregion erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Ab dem 4.11.2020 bietet die A-ROSA Flussschiff GmbH deswegen erstmals 4-Nächte-Reisen auf der Mosel an. Die Kurz-Kreuzfahrten führen von Köln über Cochem, Trier-Mehring und Koblenz zurück nach Köln. Das Routing wird – ab Dezember unter dem Namen „Adventszauber Mosel“ – bis zum 22.12.2020 gefahren.

Auf der Reise können sich die Gäste auf idyllische Naturlandschaften und einige vom UNESCO-Weltkulturerbe geschützte Sehenswürdigkeiten freuen. Von Köln aus fährt das Schiff zunächst nach Cochem mit seinem berühmten Wahrzeichen: der Reichsburg, die bereits vom Fluss aus bewundert werden kann. Vorbei an unzähligen Weinbergen geht es direkt ins Moseltal zu Deutschlands ältester Stadt Trier, die durch ihre zahlreichen historischen Kirchen, Burgen und Schlösser den UNESCO Weltkulturerbe-Status und internationale Bekanntheit erlangt hat. Vollendet wird die Route mit Koblenz, der Stadt die ihren Namen dem Zusammenfluss von „Vater Rhein“ und „Mutter Mosel“ am berühmten Deutschen Eck zu verdanken hat.

„Die Mosel gewinnt immer mehr an Beliebtheit, wenn es um die Wahl des Fahrtgebietes geht, und die schneidet auch bei unseren Gästebefragungen stets sehr gut ab. In der Vergangenheit konnten wir bereits einen Anstieg der Buchungen für unsere Moselkreuzfahrten verzeichnen. Derzeit stoßen zudem kurze Auszeiten vom Alltag auf besonderes Interesse. Aus diesen Gründen bieten wir nun neue 4-Nächte-Touren entlang der Mosel an“ erläutert Tobias Brüggemann, Senior Manager Customer Relations.

Buchbar sind die neuen Reisen im Reisebüro oder unter www.a-rosa.de/lastminute

Text: PM A-Rosa Flussschiff GmbH

Die Wiege der Kreuzfahrt

Wer auf seiner Schiffsreise mal zur Ruhe kommen möchte, sollte sich für eine Transatlantikpassage entscheiden. Peggy Günther stellt Vorteile, Routen und Preise vor.

Die Transatlantikpassage gilt als die reinste Form der Seereise. Lange bevor der Kreuzfahrtstress mit täglich neuen Häfen begann, bereisten die Luxuspassagiere vergangener Jahrhunderte bereits gediegen den zweitgrößten Ozean der Erde. Sie genossen das reiche kulturelle und kulinarische Angebot an Bord und inhalierten frische Seeluft. Auch heute hat diese spezielle Form der Kreuzfahrt noch viele Fans. Insbesondere auf den großen Passagiersegelschiffen, wo Wind und Wellen das Tagesprogramm bestimmen, sind die Atlantiküberquerungen oft Jahre im Voraus ausgebucht.
Wer das Glück einer Transatlantikpassage einmal erlebt hat, weiß, worin der besondere Reiz der Reise liegt: An einigen Tagen wechselt die Farbe des Meeres stündlich – von sanftem Türkis über ein sattes Grün bis hin zu tiefem Blau. Manchmal geht der Blick meilenweit bis zu der schnurgeraden Linie, die Himmel und Wasser am Horizont trennt. An anderen Tagen wird man vom Nebelhorn geweckt und hat beim Blick aus dem Fenster das Gefühl, das Schiff fahre wie durch Wolken. Und in einer Nacht richten sich alle Fotoapparate auf das schwarze Meer: Knapp vier Kilometer unter dem Bug liegt die TITANIC.
Ob man von Ost nach West oder von West nach Ost reist, ist eine Glaubensfrage und hängt von der Jahreszeit ab, denn schließlich fahren die Schiffe immer dem Sommer hinterher. Wer im Herbst in der alten Welt startet, bekommt dank Zeitverschiebung jeden Tag eine Stunde geschenkt und folgt dem klassischen Auswanderertraum. Wer hingegen im Frühling in Amerika startet, kann dem Shopping ohne Gewichtsbegrenzung beim Gepäck frönen und kommt ausgeruht statt mit Jetlag nachhause.
Reine Transatlantikpassagen dauern in der Regel zwischen sieben und neun Tagen, es gibt aber immer öfter auch längere Routen, die Stopps in verschiedenen Ländern am Wegesrand beinhalten. Als Repositionierungsfahrten zwischen den Sommer- und den Winterfahrtgebieten sind sie bei manchen Anbietern zum Schnäppchenpreis zu haben. Andere Reedereien stricken ein besonderes Themenprogramm rund um die Tage auf See und laden spannende Referenten für Vorträge oder Künstler an Bord ein. Wir haben die interessantesten Angebote des kommenden Jahres für Sie ausgewählt:

Queen Elizabeth II, Foto: enapress.com

Am 26. August 2020 startet die AIDALUNA auf eine Atlantiküberquerung in westliche Richtung. Das Schiff legt auf seiner 17-tägigen Reise von Kiel nach New York acht Stopps in Norwegen, Schottland, Island, Grönland und Kanada ein. Trotzdem kommen Meerfans bei sieben Seetagen voll auf ihre Kosten. Kostenpunkt laut Internet: ab 1.899 Euro pro Person in der Doppelkabine.
www.aida.de

Auch TUI Cruises bietet eine Transatlantikpassage mit Mehrwert an – nämlich vier Stopps in Kanada. Die MEIN SCHIFF 1 startet am 31. August 2020 in Hamburg und fährt über Zeebrügge und Le Havre nach Neufundland, auf die Prince Edward Inseln, zur Kap-Breton-Insel und nach Halifax, bevor sie am 15. September im Hafen von Bayonne anlegt, wo ein Übernachtaufenthalt genügend Zeit zur Erkundung von New York bietet. Tagesaktueller Internetpreis: 1.995 Euro pro Person.
www.tuicruises.com

ARTANIA, Foto: O.Asmussen/www.oceanliner-pictures.com

Gleich zwei Transatlantikpassagen in einer Reise gibt es ab 1. September 2020 bei Phoenix Reisen an Bord der ARTANIA. Die Fahrt bietet viele Stopps in Island, Grönland und Kanada bis hin zu einer Fahrt auf den Sankt-Lorenz-Strom. Wer 38 Tage Zeit hat kann ab 4.999 Euro den nördlichen Atlantik ohne Flug ab und bis Bremerhaven intensiv kennenlernen.
www.phoenixreisen.com

Wer lieber nach Südamerika reisen möchte, kann mit dem WORLD EXPLORER von nicko cruises am 13. Oktober 2020 von Lissabon nach Rio de Janeiro reisen. Zwischenstopps sind in Funchal (Madeira), Praia (Kapverden) und Salvador de Bahia geplant. Und als zusätzliches Schmankerl findet natürlich eine echte Äquatortaufe statt. Die 14-tägige Reise ist im Internet ab 3.699 Euro buchbar. www.nicko-cruises.de

Foto: filipefrazao/istockphoto.com
Le Havre, Foto: enapress.com

Mehr als 6.500 Seemeilen liegt die MSC PREZIOSA auf ihrem Weg von Hamburg nach Santos zurück. Die Fahrt beginnt am 25. Oktober 2020 und führt zunächst rund um Europa mit Stopps in Le Havre, Southampton, La Coruña und Lissabon sowie auf Madeira und den Kanaren, gefolgt von fünf Tagen auf See. Dann lernen die Passagiere noch drei brasilianische Häfen kennen, bevor sie am 15. November in Rio de Janeiro aussteigen. Die 20-tägige Transatlantikpassage ist ab 1.229 Euro im Internet buchbar.
www.msccruises.de

Ein Schnäppchen ist die 21-tägige Transatlantik-Kreuzfahrt der COSTA MAGICA mit Abfahrt am 3. April 2021 ab Pointe-à-Pitre (Kleine Antillen) bis Savona. Die Reise beinhaltet Stopps in der Dominikanischen Republik, auf den Britischen Jungferninseln und den Kleinen Antillen, gefolgt von sechs Seetagen, einem Halt auf Teneriffa und zwei weiteren Seetagen. Auf dem europäischen Festland werden noch Barcelona und Marseille angesteuert, bevor die Passagiere in Savona das Schiff verlassen. Im Internet buchbar ab 869 Euro pro Person.
www.costakreuzfahrten.de

Martinique, Foto: enapress.com

Bei Oceania Cruises bekommen Passagiere einer Transatlantikreise das Beste aus beiden Welten: Die RIVIERA startet am 20. März 2021 in Miami, um nach zwei Seetagen noch einmal über Nacht auf den Bermudas anzulegen. Anschließend geht es in vier Tagen über den großen Teich nach Ponta Delgada auf den Azoren und weiter nach Lissabon sowie Cadiz. Ausschiffung ist nach 14 Tagen in Barcelona. Die Reise kostet inklusive acht Landausflügen aktuell ab 2.339 Euro pro Person.
www.de.oceaniacruises.com

Cunard ist der einzige Anbieter, der ganzjährig Atlantiküberquerungen anbietet – auf dem letzten echten Transatlantikliner, der QUEEN MARY 2. Sie bietet besonders viel Raum pro Passagier und hat neben der größten schwimmenden Bibliothek auch ein Planetarium an Bord. Wie wäre es mit einer neuntägigen Reise von New York über Southampton nach Hamburg? Buchbar beispielsweise am 26. April 2021 ab 1.386 Euro pro Person. www.cunard.com

Eine Atlantiküberquerung mit einem Windjammer ist etwas ganz Besonderes: Man braucht vielleicht etwas länger, dafür hört man aber auch an manchen Tagen nichts als das Rauschen des Windes in den Segeln. Die STAR FLYER startet am 27. März 2021 eine ostwärts gerichtete Transatlantikpassage auf St. Maarten und kommt nach 20 Tagen und einem Stopp auf den Azoren Mitte April im spanischen Malaga an. Buchbar ab 2.195 Euro pro Person. www.starclippers.com

STAR FLYER, Foto: enapress.com

Beitragsaufmacher-Foto: Byelikova_Oksana/istockphoto.com

Hochseeflair auf der Donau

Sie ist eines der größten Binnenkreuzfahrtschiffe der Welt: Auf der Donau ist seit dem Sommer dieses Jahres die AmaMagna im Einsatz. Michael Wolf konnte sich während der Taufreise das Schiff genauer ansehen.

Wow, was für ein Schiff! Die chinesischen Touristen, die in Budapest an der AmaMagna vorbeiziehen, machen Selfies, Fotos, Videos ohne Ende. Ein so großes Schiff hatten sie wohl selten auf der Donau zu Gesicht bekommen. Und sie haben Glück: Heute steht Captain Jan de Bruijn höchstpersönlich vor der AmaMagna, wartet auf die ersten Gäste. Fast liebevoll flaniert er an „seinem“ Schiff vorbei, das er schon seit Monaten in der Werft „betreut“ hatte, dort die letzten Arbeiten überwachte.
Zusammen mit dem Hoteldirektor schüttelt er die Hände der Anreisenden, von denen nur einige mit großen Bussen kommen, viele dagegen in Limousinen oder Vans.
Individuell ist das Stichwort, das die AmaMagna auszeichnet.

Obwohl das Schiff fast doppelt so groß ist wie die üblichen Flusskreuzfahrtschiffe, nimmt es nur 20 Prozent mehr Passagiere mit. Das macht sich überall an Bord bemerkbar: In der Größe der bemerkenswerten Kabinen und Suiten, in allen öffentlichen Bereichen, den Lounges und Restaurants und natürlich dem riesigen Sonnendeck: Platz ist überall mehr als reichlich vorhanden.
Dabei lässt der erste Eindruck nach dem Eingang mit der relativ kleinen Rezeption noch nicht auf das Raumangebot schließen. Aber dann öffnet sich alles sehr schnell: die bequemen Sitzgelegenheiten, die Bereiche für Hotel- und Cruisedirektor, das lichtdurchflutete Treppenhaus mit seinen zwei parallel angeordneten Marmortreppen und den (leider künstlichen) begrünten Bäumen, das sich über drei Decks erstreckt. Auf denen liegen im Vorderbereich die Restaurants und Lounges, nach hinten erstreckt sich der Wohnbereich, zu dem breite Gänge führen.

Exklusives Wohnen
In acht Kategorien werden die Kabinen und Suiten angeboten, die von 19 bis 66 qm groß sind.
Sie sind in modernen Rot- und Rost-Tönen designt, haben über den Betten meist dekorative Holzpaneelen, daneben körperhohe Spiegel. Neben einem Mega-TV-Screen (mit internationalen TV-Programmen und einer großen Auswahl von auch aktuellsten Spielfilmen, in einigen Suiten zum Ausfahren aus einem Holzsockel) sorgt ein iMac für interaktiven Zugang zum Internet, Surfen und Apple-TV, Buchungen von Bordleistungen etc., ein zusätzliches iPad hilft auch bei der Regulierung der Klimaanlage sowie bei der individuellen Beleuchtung.
Auf einem kleinen Touchscreen an der Wand kann dies ebenfalls eingestellt werden.
Mit wenigen Ausnahmen haben alle Kabinen begehbare Balkons mit Sesseln.
Jeden Tag bringen die wirklich freundlichen Crew-Mitarbeiter frische Wasserflaschen, sie sind kostenfrei. Die Schränke bieten außergewöhnlichen Platz. Die komplett ausgestatteten meist grau gefliesten eleganten Badezimmer sind wahrscheinlich die größten in der Flusskreuzfahrtindustrie. Sie verfügen über große Duschen mit festen Glaswänden, die Marmorplatte der beiden Waschbecken ragt dabei bei einigen durch eine Öffnung in den Duschbereich als Ablage hinein, ein ebenso praktisches wie optisch interessantes Detail. Für High End-Kunden hat die Reederei sechs Grand Suites und eine Owner Suite entworfen, sie bieten auch Butlerservice. In den Kabinen kann man sich auf diesem Schiff bequem auch mal für eine längere Zeit zurückziehen….

Fotos: enapress.com

Kreuzfahrt mit Freunden

Was macht den Reiz der „White Lady“ MS Albatros von Phoenix Reisen aus? Christoph Assies war bei einer Kurzreise dem Phänomen dieses Klassikers auf der Spur.

Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer steht an der Gangway im Columbus-Cruise-Center und schüttelt Hände, umarmt, klopft Schultern und hat auch Zeit für einen kleinen Plausch – und das zur Einschiffung der neuen Passagiere. Es sind aber nur 830 Gäste maximal, die mit dem eleganten Liner, Baujahr 1973, in See stechen. Die Atmosphäre ist besonders auf den Schiffen des Bonner Reiseveranstalters Phoenix Reisen. Das wissen besonders die vielen Repeater zu schätzen. Auf den Schiffen mit der türkisfarbenen Bauchbinde sind nach Phoenix-Angaben etwa 75 Prozent Stammgäste. Entsprechend herzlich und familiär fällt die Begrüßung zwischen den Passagieren, nicht nur mit dem Kreuzfahrtdirektor, sondern auch zur Kaffeestunde nach der Einschiffung mit einigen Kellnern in den Restaurants Möwe und Pelikan aus.
An diesem Tag in Bremerhaven gehen Vertreter des klassischen Publikums des Bonners Reiseveranstalters an Bord, nämlich Gäste gesetzteren Alters. Aber auch ein paar Jugendliche und sogar Kinder sind dabei – das ist eher eine Seltenheit auf den Schiffen von Phoenix. Ob das an der besonderen Themenkreuzfahrt liegt, die von Mittwoch bis Sonntag „Partyflair auf der White Lady“ verspricht, ist nicht sofort klar. Stargast ist Schlagersänger Guildo Horn, der im Rahmen der Tour ein Konzert geben wird. Zu sehen ist von dem langhaarigen Charakterkopf der deutschen Musikszene aber beim Einschiffen noch nichts, obwohl er an Bord auf den Getränkekarten (die sein Konterfei zeigen) in den insgesamt acht Bars omnipräsent ist.

Die Route von Bremerhaven über Texel, Dover und Amsterdam bietet mit dem Erstanlauf der niederländischen Insel Texel eine Premiere für die Albatros. Sie ankert das erste Mal dort – obwohl das Schiff, das 1973 als Royal Viking Sea auf der Wärtsilä-Werft in Helsinki vom Stapel lief, schon viele Häfen auf der Welt gesehen hat.
Die „White Lady“, wie sie nicht nur von Fans der TV-Doku-Soap „Verrück nach Meer“ genannt wird, in der sie einst die Hauptrolle spielte, war seinerzeit eines der luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe der Welt. Für die Osloer Reederei Royal Viking Line bekam das Schiff damals eine Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel „Fünf Sterne“. Im Frühsommer 1983 wurde der Liner auf der Bremerhavener Lloyd Werft um 28 Meter verlängert und misst seitdem 205 Meter Länge bei 25 Metern Breite. In ihrer mehr als 30-jährigen Karriere hat die heutige Albatros einige Namenswechsel hinter sich. Nach Royal Viking Sea fuhr sie von 1991 bis 1995 für die Reederei Royal Cruise Line als Royal Odyssey, von 1998 bis 2001 unter Flagge der Norwegian Cruise Line und Star Cruise als Norwegian Star, ab 2001 als Norwegian Star 1. Nach einem unrühmlichen Gastspiel als Casinoschiff Crown kam das elegante Schiff Anfang 2004 zu Phoenix Reisen.

In der Flotte ist sie heute das älteste von insgesamt fünf Kreuzfahrtschiffen, aber sie hat eine große Fangemeinde. Das bestätigt auch Kapitän Michael Kugelmann. Er ist mit Mitte 30 der jüngste Kapitän in der Flotte und liebt sein Schiff. „Schön, dass Sie sich für Phoenix Reisen entschieden haben und schön, dass Sie sich für unsere Albatros entschieden haben, die eben noch aussieht, wie ein richtiges Schiff und nicht wie ein schwimmendes Hochhaus“, sagt er bei der Begrüßungsrede am ersten Abend in der Atlantik Show-Lounge unter großem Applaus. Wer die Albatros bucht, der weiß, dass es Türschwellen gibt, dafür aber kein pompöses Atrium mit gläsernen Aufzügen. Die Albatros ist gemütlich und familiär mit ihren heimeligen Bars und dem tollen Teakholz-Promenadendeck. Sie ist einfach schön mit ihrem eleganten Terrassenheck und dem charakteristischen schlanken Bug. Von den oberen Decks kann man dem Kapitän auf der offenen Nock noch beim An- und Ablegen zusehen und die weitläufigen Außenflächen bieten wunderbare Rückzugsmöglichkeiten. Auch auf dieser kurzen Reise wird schnell klar, was den Reiz der Albatros ausmacht: Es ist, als würde man mit vielen seiner Freunde auf ein und dem selben Schiff reisen. Aufgrund der geringen Größe kommt man scheinbar schneller und häufiger mit seinen Mitreisenden ins Gespräch und so erscheint es auch nicht verwunderlich, dass Fans klassischer Kreuzfahrt-Tugenden auf dieses Schiff schwören und Weltreisen mit der Albatros schnell ausgebucht sind….

Fotos: Christoph Assies, MadeByEve/istockphoto.com

Die „Gräfin“ beim König von Tonga

Als Reiseleiterin hat Renate Höhne in den 1970er Jahren die Anfänge und goldenen Zeiten der sowjetischen Schiffe TARAS SHEVCHENKO, IVAN FRANKO und MAXIM GORKIY miterlebt und auch auf den italienischen Kreuzern ITALIA und IRPINIA angeheuert. Im Gespräch mit Christofer Knaak erzählt die heute 73-Jährige von der Arbeit auf See, der ersten Weltreise und einem Besuch beim König von Tonga.

Als sie im März 1972 einen Anruf mit dem geänderten Einsatzort ihres ersten Reiseleiter-Jobs erhält ist Renate Graf, heute Höhne, verdutzt. Nicht, wie angekündigt, Teneriffa – für das sie extra ihre Spanisch-Sprachkenntnisse verfeinert hatte – sondern TARAS SHEVCHENKO teilte ihr Neckermann und Reisen (NUR) als Ziel mit. „Mein erster Gedanke war: Wo liegt das denn“, erinnert sich Höhne. In Las Palmas – und es sei ein Kreuzfahrtschiff, klärte der Reiseveranstalter sie auf.
Also flog die damals 26-Jährige, die bis dato ein Hotel im Schwarzwald geleitet hatte, auf die Kanareninsel und ging an Bord des Kreuzfahrtschiffes der sowjetischen Black Sea Shipping Company mit Sitz in Odessa. Heute ist die Region aufgrund des geopolitischen Klimas weitestgehend tabu für Touristen.

An Bord herrschte zunächst ein raues Klima. Die angestammten Reiseleiter-Kollegen sahen durch die Neue ihren anteiligen Lohn aus dem Verkauf von Landausflügen schwinden. Und bei Graf, die wie die Jungfrau zum Kinde zur Kreuzfahrt gekommen war, schwand die erste Euphorie. Das Heimweh und die Panik vor Seekrankheit hingegen nahmen zu. „Ich habe lange prophylaktisch Reisetabletten eingenommen. Später konnte der Seegang sein wie er wollte, es machte mir nichts aus.“
Das Arbeiten in einem schwimmenden Hotel fiel Graf dennoch schwer, denn die Bedingungen waren anders als an Land: „Das Tagesprogramm mussten wir noch mit Schreibmaschine tippen und die Matrize abziehen. Das war bei Seegang nicht immer einfach.“ Mit dem Journalisten, der die Bordzeitung verfasste, lernte Renate Graf nach Dienstschluss Russisch. Ihre Fremdsprachenkenntnisse waren unverzichtbar und sollten ihren Aufgaben- und Verantwortungsbereich schnell erweitern. Die Deutsche übersetzte unter anderem die Speisekarten, stellte mit dem Küchenchef die Menüs und Galadinner zusammen, arrangierte Geburtstagspartys für Passagiere, betreute die VIPs und Bewohner der wenigen so genannten Luxuskabinen.

„Wir haben damals viel improvisiert“
Graf – von ihren Kollegen „Gräfin“ genannt – profitierte überdies von ihrer Serviceerfahrung aus der Hotellerie an Land. Anders als die meisten Crewmitglieder. „Viele hatten nie zuvor im Service gearbeitet“, sagt Höhne. „Die Reederei hatte zum Teil sogar Akademiker angeheuert und junge Frauen, die in Russland Familie hatten und deshalb keinen Gedanken an einen Fluchtversuch verschwenden würden.“ Das Resultat war „russischer Schleuderservice“, wie Renate Höhne es formuliert. „Wir haben damals viel improvisiert. Die Gäste waren aber sehr tolerant.“ Sie hat dann das Service-Personal geschult.
Die Arbeit an Bord der Sowjetschiffe wurde unter Argusaugen verrichtet. „Alles wurde abgehört, und immer war ein Politoffizier mit an Bord“, berichtet Höhne.
Und ein Zahnarzt! „Ärztliche und zahnärztliche Behandlungen an Bord von Kreuzfahrtschiffen waren damals kostenlos. Nicht wenige der Passagiere haben damals zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Urlaub gemacht und sich die Zähne richten lassen.“
Die Eindrücke im ersten Jahr auf See waren mannigfaltig. So schreibt sie im Frühjahr 1972 in einem Brief in die Heimat von ihrer ersten Begegnung mit Kariben: „Unten am Hafen stehen Indios und Neger mit ausgestopften Krokodilen für drei Dollar das Stück.“ Fremde Kulturen, unbekannte Länder – Renate Höhne ist fasziniert vom Reisen über die Meere. Von der TARAS SHEVCHENKO wechselt sie auf die IVAN FRANKO, ebenfalls ein Schiff der Black Sea Shipping Company und ebenfalls mit Heimathafen Odessa….

Fotos: Privat, Jürgen Saupe

Renaissance der Pharaonen

Der Nil ist die Lebensader Ägyptens. Und er erzählt die ganze Geschichte des Landes, von den Pharaonen bis in die Moderne. Roland Mischke war auf dem Fluss unterwegs.

Massige Wasserbüffel wälzen sich lustvoll im Schwemmlandboden des Flusses. Kamele ziehen gravitätisch an den Küstenstreifen entlang, sie tragen Lasten, ihre Führer sind in blauen oder schwarzen Stoffen gegen die intensive Ultraviolett-Strahlung gewappnet. Grüne fruchtbare Inseln liegen im Fluss, in die Sanddünen sind nubische Dörfer gebettet.
Zwar sind Wüstengebiete nahezu vegetationslos, aber am Rand des Nils recken sich vereinzelt Akazien und Tamarisken in bis zu meterhohen Baumsträuchern mit langen Wurzeln, die tief ins Grundwasser reichen. Der auffälligste Baum ist die Dattelpalme, die Teile des Flusses säumt und die Oasen beschattet. Sie hat nicht nur Früchte, ihr Holz ist auch begehrt als Stütze und Balken in den Häusern. Stellenweise ist am Nilufer auch die bis zu drei Meter hohe Papyrusstaude zu sehen. Ihre Blätter dienten einst als Schreibmaterial, auch Bibel und Koran wurden darauf verfasst. Und die Botschaften der als gottgleich geltenden Pharaonen. Ägypten ist ein Wunderland, gebaut auf altehrwürdiger Geschichte.

Blicke in eine alte Welt

Die Kreuzfahrt auf dem Nil ist ein Urerlebnis. Vom Schiff aus wird das Land der Pharaonen betrachtet. Die Landschaft hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert. Es gibt die klassische Kreuzfahrt von Luxor nach Kairo und umgekehrt, an acht Tagen und in allen Kategorien. Im Angebot sind aber auch kürzere Strecken von Assuan aus und im Gebiet des Nassersees. Die können vom Sonnendeck aus die historischen Landschaften erleben und sich staunen über die Wunderwelt Ägypten. Denn alle Routen führen zu den grandiosen Tempeln, Grabstätten und in die altehrwürdigen Städte am „großen Fluss“, wie die Ägypter sagen. Vom Schiff sind auch die Steinbrüche, Obelisken und die unter der Wasserfläche liegenden Tempelanlagen rund um Assuan und im Nassersee gut zu besichtigen und zu fotografieren.

Omar Sharif vor den Pyramiden von Gizeh

„Der Nil ist der Reichtum dieses Landes. Ohne ihn hätte es keine solche Geschichte gegeben, keine Pharaonen, keine Pyramiden. Wer den Nil nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen.“

Omar Sharif

Etwa die Route nach Kom Ombo, wenn sich beim Blick vom Schiff aus am Horizont der gewaltige Tempel aus dem Nil erhebt. Ein unvergessliches Erlebnis. Vom Doppeltempel von am östlichen Ufer blieben nur Ruinen. Sie breiten sich als markantes Uferpanorama vor den Besuchern aus. Die altägyptische Anlage Kom Ombo entstand von 304 bis 31. V.Chr., zu Ehren zweier Gottheiten. Naturgewalten wie Hochwasser und Erosion am Mauerwerk haben die Tempel beschädigt, aber gerade das wirkt authentisch. Jahrhundertelang war die Kultstätte unter Sand verschüttet, noch als wüst ineinander verkeilte Blöcke mit farbigen Aufschriften kündet das Denkmal vom Krokodilgott Sobek und dem falkenköpfigen Kampfgott Haroeris. Manchmal ist von Bord auch ein Nilometer zu sehen, im Hafenbereich oder vor einer Stadt. Das ist der uralte Höhenmesser für den Pegel des Flusses, der in verschiedenen Bauarten entstand. Nilometer sind altägyptische, aufragende Steinsäulen, oft mit Koranschriften verziert. In den Überflutungsperioden war der Wasserstandsmesser überlebenswichtig.

Am Abend fährt das Schiff auf dem Weg zu seiner Anlegestelle in das wechselnde Farbenspiel der untergehenden Sonne hinein. Es werden auch Felukenfahrten angeboten, das sind zweimastige einfache Küstenfahrzeuge mit Setteesegel, die seit Jahrtausenden auf dem Nil unterwegs sind. Früher haben Piraten sie genutzt, manche waren Kriegsschiffe. Heute sind sie eine Attraktion des Ägyptentourismus. Die Wasseroberfläche, durch die sich die Feluken sanft ächzend schieben, verändert ständig ihr Glitzerbild. Die Manöver des El-Rais (Bootsmann) bringen das Boot gemächlich voran, der Kreuzfahrtpassagier wird auf dem Nil transportiert wie in alten Zeiten.

Der Nil ist mit 6671 Kilometer Länge einer der längsten Ströme der Erde. Seine Quellflüsse entspringen im tiefsten Schwarzafrika, in Ruanda und Burundi. Der wichtigste Ursprung ist der 2700 Meter hohe Berg Luvironza in Burundi, von dort strömt das Wasser über die Hänge und formiert sich zum Fluss, der durch Uganda und den Sudan strömt. In Ägypten wird der Fluss zum Nildelta, bevor er hinter Kairo ins Mittelmeer mündet. Er ist die Lebensader Afrikas. Nur hier konnte die komplexe altägyptische Kultur mit ihrem feierlichen Pharaonenkult entstehen.Die Bedeutung des Flusses ist weniger seine Breite und Wassergewalt, es sind die Überschwemmungen bei Hochwasser. In der Regenzeit steigen die Quellflüsse automatisch an. In Ägypten überschwemmt das Hochwasser die Ufer, bei seinem Rückgang bleibt fruchtbarer Schlamm zurück. So können in der Wüste Nahrungspflanzen angebaut werden.

Wo Nofretete lebte

Es ist faszinierend, wie in einer solch unwirtlichen Region über Jahrtausende gelebt, geliebt, gearbeitet und gekämpft wurde. Aus den Symbolgestalten alter Zeiten treten nicht nur die Pharaonen als Könige hervor, sondern auch die Sklaven, die imposante Tempel in den Wüstensand platzierten. Das waren ingenieurstechnische Leistungen von hohem Grad, die namenlosen Handwerker waren Experten. Woher wussten sie, wie sie damit anfangen sollten? Wie haben sie die Anlagen stabil gemacht? Und wer waren die Künstler, die in jeden der Tempel mit Meißel und Naturfarben Inschriften prägten?Und natürlich gibt es noch die Frau mit dem klangvollen Namen, Nofretete. Übersetzt heißt das: „Die Schöne, die da kommt.“ 1912 wurde ihre lebensgroße Gesichtsbüste in Hitze, Staub und Trockenheit in Amarna von dem deutschen Archäologen Ludwig Borchardt aus dem Sand gegraben. Nofretete lebte vor mehr als 3000 Jahren, aber viele Wissenschaftler sind immer noch auf ihren Spuren. Inschriften und Malereien in Amarna zeigen die rätselhafte Königin neben ihrem Gatten Echnaton. Als junges Mädchen wurde die Königstochter aus dem Gebiet des heutigen Syriens gebracht. Wer so schön war, gehörte an die Seite eines Pharaos. Seit vor einigen Jahren per Radar eine Grabkammer ausgemacht wurde, glauben die Forscher, darin Nofretetes Mumie, hingebungsvoll balsamiert, zu finden. Dann gäbe es ein Pendant zu der unfassbar symmetrischen Büste der Schönen aus Kalkstein und Gips und mit dem turmartigen Hut auf dem Kopf im Ägyptischen Museum in Berlin.

Eine neue Pyramide

Ägypten, das sind Götter und ihre Gesandten, die Pharaonen. Aus dieser Gesinnung entwickelten sich die bedeutendsten Altertums- und Kulturdenkmäler. Luxor ist ein Ausgangsort. Zur Stadt im Süden des Landes, in Oberägypten, gehört das alte Theben. Es war die Hauptstadt der pharaonischen Epochen während ihrer Blütezeit vom 16. bis 11. Jahrhundert v.Chr. Zwei Bauwerke bezeugen das: Der Luxor-Tempel, zu Ehren des Gottes Amun errichtet, steht mitten in der Stadt. Zwei Kilometer nördlich liegt der Karnak-Tempel, die größte Tempelanlage der Welt. Am Westufer des Nils sind die Gräber im Tal der Könige zu bestaunen. Die Liste ist lang, jedes Grab ist unverwechselbar mit einem Namen und historischen Ereignissen verbunden.

Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer auf der modernen Promenade von Luxor flaniert, spürt noch etwas von der Atmosphäre vor drei Jahrtausenden. Auch wenn Paläste und Sphinxfiguren, die die Allee zum Tempel eskortierten, vergänglich waren. Sie hatten die Körper von Löwen und die Köpfe von Widdern. Ägypten hatte eine Kultur, als die meisten Völker der Erde noch in primitiven Verhältnissen lebten.

Unter den Pharaonen waren herausragende Herrscher, die das Land geprägt haben. Jeder Ägypter weiß, wer Tutanchamun ist oder Ramses II. Aber auch die altägyptische Königin Hatschepsut, die nach dem Tod ihres Mannes 1479 bis 1458 v.Chr. das Reich regierte. Ihr Grab galt als verschollen, es wurde 2007 entdeckt. Eine Frau zwischen den emporragenden Memnon-Kolossen. Viele der im Tal der Könige dargestellten Machthaber, sind kaum noch kenntlich. Diese Toten werden im Land aber immer noch verehrt.

Die Kreuzfahrtreise auf dem Nil hat etwas von einer Überwältigung. Auf der Strecke zum Assuan-Staudamm zeigt sich das moderne Ägypten. Es war mit menschlicher Tatkraft am Werk, schon 1952 begann der Bau, um die biblischen Plagen Flut und Dürre zu bändigen. Präsident Gamal Abdel Nasser fand Kreditgeber in aller Welt, so konnten 24 Jahrhunderte alte Denkmale unter Aufsicht der Unesco abgetragen und an anderer Stelle wiederaufgebaut werden, nur einige versanken im See.

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