Schlagwort: La Belle des Oceans

Von der Côte d’Azur nach Korsika: Die La Belle des Océans geht ab Frühjahr auf Kreuzfahrt rundum die Mittelmeerinsel – Elegantes Hochsee-Schiff von CroisiEurope mit 64 Kabinen

Pressemitteilung

Die viertgrößte Insel des Mittelmeeres wird ab Mai das Reiseziel der La Belle des Océans sein: Die Reederei CroisiEurope hat für die Saison 2022 eine Kreuzfahrt rundum Korsika in ihr Programm aufgenommen. Das elegante Hochseeschiff wird von der Côte d‘Azur aus Kurs auf die Insel nehmen, sie in acht Tagen umrunden und auf ihrem Weg verschiedene Orte und Regionen ansteuern. Mit 103 Metern Länge und 64 Kabinen gehört die La Belle des Océans zu den kleinsten Hochseeschiffen und bietet eine entspannte Auszeit für Kreuzfahrer, die eine familiäre Atmosphäre an Bord schätzen. Aufgrund ihrer geringen Größe darf sie an Häfen anlegen, die von den Kreuzfahrt-Giganten nicht angefahren werden dürfen.

Von Nizza aus wird die La Belle des Océans direkt die Hauptstadt Ajaccio ansteuern. Richtung Süden führt die Route weiter nach Bonifacio, das auf einem Kreidefelsen hoch über dem Meer thront. An der Ostküste wird das Schiff u.a. die Städte Ponte Vecchio und Bastia anlaufen. Landausflüge haben die Dörfer im Inland, wo der korsische Wein und der berühmte Käse produziert werden, das Kap Corse und verschiedene Naturschutzgebiete zum Ziel. Mit kleinen Booten werden die Lavezzi-Inseln mit ihren versteckt gelegenen Fels-Stränden erkundet. 

Die achttägige Kreuzfahrt von und bis Nizza, die von Mai bis Mitte Oktober 2022 angeboten wird und ab 2.415 Euro pro Person in der Doppelkabine kostet, ist online unter www.croisieurope.de, in allen Reisebüros oder telefonisch unter 0681 30 32 555 zu buchen.

Text: PM CroisiEurope / Anton Götten Reisen

Ein kleines Schiff, ein kleiner Kontinent

Frankreich hat einen eigenen Erdteil? In der Tat, denn Korsika, die Mittelmeerinsel der Grande Nation, hat so viele Gesichter, dass man von einem Kontinent sprechen könnte. Oliver Schmidt hat das dazu passende Schiff ausprobiert, mit dem die Straßburger Reederei CroisiEurope seit Sommer 2020 die Insel in Wochentörns umrundet: die La Belle des Océans.

Wusste ich’s doch: Franzosen kann so leicht nichts erschüttern. Das Defilee, das sich von der Lounge zum Restaurant wälzt, vorbei an der charmant lächelnden Reiseleiterin Morgan aus Montpellier, ist lediglich um ein modisches Accessoire reicher geworden. Die Maske gibt es im Tigerlook und mit Eiffelturm, mit fischigen Schuppen und als aufgerissenes Haifischmaul, aber auch in schlichtem Schwarz oder als Trikolore.

Wichtig ist, dass sie mit bewundernswerter Disziplin getragen wird, ohne Ausnahme und vor allem ohne, dass sie einer erwähnt. Über indiskutable Notwendigkeiten muss man weder Zeit noch Laune verlieren. Wer das Spiel beobachtet, beginnt langsam, Ulrich Wickerts Buchtitel zu verstehen: „Vom Glück, Franzose zu sein.“

CroisiEurope ist eine französische Reederei. Freilich sitzt sie im Elsass und freilich spricht die Eignerfamilie Schmitter Deutsch so gut wie Französisch, aber was zählt, ist die Nonchalance der Gäste, sind die exzellenten Weine, die inkludiert sind und augenzwinkernd nachgeschenkt werden, und natürlich das frischeste Baguette, das es auf irgendeinem Kreuzfahrtschiff der Welt geben kann. Damit sind alle Komponenten beieinander, die ein französischer Bricoleur bräuchte, um sich selbst ein kleines Traumschiff zu zimmern. Hier ist es aber viel besser: Das stählerne Fundament, auf dem sich das Dîner à la française ereignet, ist ein solides, seit 30 Jahren bewährtes Kreuzfahrtschiff, das bis vor gut einem Jahr in der Luxusflotte von Silversea seinen Dienst versah. Da hatte es einen englischen Kunstnamen und hieß Silver Discoverer, vormals Clipper Odyssey. Erst in Frankreich wurde es namentlich geadelt: La Belle des Océans – die Schöne der Ozeane.

Ihr Ziel ist so französisch wie ihre Atmosphäre. Ihre erste Sommersaison hat sie, Pandemie hin oder her, im wochenweisen Einsatz rund um die Insel Korsika verbracht. Für Franzosen ein beinahe heiliges Eiland – Napoleon wurde hier geboren und die Tochter von Gustave Eiffel hier bestattet –, für Deutsche ein Geheimtipp. Die Ein- und Ausschiffung erfolgt in Nizza, gut zu erreichen von deutschen Flughäfen und mit einem Landeanflug verbunden, der die ganze Schönheit der Côte d’Azur erst vor die Flugzeugfenster und dann vor die Bullaugen des Schiffes zaubert. In der ersten Nacht zaubert nicht Napoleon, sondern Neptun, Meeresgott aus dem nahen Italien (denn einen eigenen haben die Franzosen nicht – eigentlich merkwürdig) eine Oberfläche auf das Ligurische Meer, die so kreativ ist wie die Farben in den Gesichtern der neuen Passagiere, die nach dem Dinner vorsichtig zu Bett wanken, um noch ein Weilchen dem Tanz auf den Wellen den Tanz in den Mägen folgen zu lassen….

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Fotos: Oliver Schmidt, enapress.com