Schlagwort: Le Commandant-Charcot

90 Grad Nord: PONANT am nördlichsten Punkt der Welt

Le Commandant Charcot erreicht erstmals mit Gästen den Nordpol

Pressemitteilung

 Kurs gen Norden auf der Suche nach dem heiligen Gral eines jeden Polarforschers: Am 13. Juli 2022 um 18 Uhr (MEZ), dem Vorabend des französischen Nationalfeiertags, hat die Le Commandant Charcot erstmals mit Gästen an Bord den geografischen Nordpol erreicht. Eine wahre Premiere und symbolträchtige Leistung für die französische Kreuzfahrtreederei PONANT. Bereits im vergangenen September erreichte die Le Commandant Charcot während einer Testfahrt den nördlichsten Punkt der Welt (90°00.000’ N) und war damit das erste französische Schiff überhaupt an diesem mythischen Ort. Nun konnten auch die Gäste an Bord diesen einzigartigen Moment auf den Spuren der großen Entdecker erleben. „Wir haben diesen Breitengrad mit großer Bescheidenheit und Ergriffenheit erreicht. Wir alle an Bord sind uns des außergewöhnlichen Charakters dieses Augenblicks bewusst“, so Kapitän Patrick Marchesseau auf der Brücke des Schiffes.

Kapitän Patrick Marchesseau auf der Brücke der Le Commandant Charcot.
Foto: StudioPONANT – Morgane Monnere

Mit der Indienststellung der Le Commandant Charcot gehört die Flotte von PONANT zu den modernsten und umweltfreundlichsten auf dem Markt. Das revolutionäre Polarexpeditionsschiff verfügt über einen Hybridantrieb, der Flüssigerdgas (LNG) und Elektrobatterien kombiniert. Dadurch kann es die Emissionen deutlich reduzieren. Diese bedeutende Innovation unterstreicht das Engagement von PONANT für ein verantwortungsvolles Reisen mit minimalen Umweltauswirkungen. Da die Reederei auch die Wissenschaft vorantreiben will, lädt es als einziges Kreuzfahrtschiff der Welt Forscher unterschiedlicher Spezialbereiche an Bord ein und kann ihnen ein Arbeitsumfeld mit beispielsweise Laboren bieten. Mit der Le Commandant Charcot unterstützt PONANT die Sammlung von Daten und die Gewinnung neuer Erkenntnisse für die wissenschaftliche Welt, denn „was wir kennen, das schützen wir besser“, so der Leitspruch des Kreuzfahrtunternehmens.

Foto: StudioPONANT – Olivier Blaud

Technologische Meisterleistung – zweihöchste Eisklasse und verstärkter Rumpf

Die Le Commandant Charcot verfügt als einziges Passagierschiff über die Eisklasse PC2, die zweithöchste Eisklasse weltweit, und damit über einen entsprechend verstärkten Schiffsrumpf, der es ermöglicht durch bis zu 2,5 Meter dickes Eis zu fahren. Durch den leistungsfähigen Azipod-Antrieb mit 360° drehbaren Antriebseinheiten kann die Le Commandant Charcot nicht nur im traditionellen Antriebssystem navigieren, sondern auch nach dem Prinzip des Double Acting Vessel, wodurch das Schiff speziell dickeres und dichteres Eis bewältigen kann. Für die Navigation durch Eis wird eine speziell entwickelte Ice-Routing-Software genutzt. Durch die Nutzung von bereits natürlich entstandenen Wasserwegen wird so der für das Schiff beste und für die Natur schonendste Weg durch das Eis gefunden.

Text: PM PONANT

Buchungsstart für die Le Commandant Charcot im Sommer 2023

Neue Route in die russische Arktis mit Franz-Josef-Land und Karasee

Pressemitteilung

Foto: Ponant – Julien Fabro

Neue Polar-Abenteuer warten im Sommer 2023: PONANT öffnet die Reisen für die Saison von Mai bis September 2023 in die Arktis an Bord des revolutionären Polarexpeditionsschiffes Le Commandant Charcot. Auf 10 exklusiven Abfahrten geht es für den Flottenneuzugang in kaum kartographierte Regionen, wo die Gäste an Bord die Völker des Nordens kennenlernen und eine außergewöhnliche Tierwelt entdecken können. Das neue Polarexpeditionsschiff besticht sowohl durch modernste Bordtechnik und einen sauberen Schiffsantrieb als auch durch ein Höchstmaß an Komfort in Extremregionen. Dank der sehr hohen Eisklasse (PC2) kann die Le Commandant Charcot nicht nur in die abgelegensten Gebiete der Arktis reisen, sondern auch viel früher und zu Jahreszeiten, in denen diese für gängige Expeditionsschiffe unzugänglich sind. Ob der geografische Nordpol, Grönlands Ostküste oder der Nordost-Grönland-Nationalpark, die Routenvielfalt ist vielfältig. Neu im Programm ab 2023: eine neue Expedition zu den eisigen Archipelen in der russischen Hocharktis. Bei der 19-tägigen Polarexpedition geht es zu den Schätzen der Barentssee und Karasee mit einem Besuch der Inselgruppe Franz-Josef-Land sowie Nowaja Semlja und dem Nordland-Archipel (auch Sewernaja Semlja).

Zahlreiche exklusive Aktivitäten inklusive

Für authentische Erlebnisse im ewigen Eis hat PONANT viele exklusive Aktivitäten im Programm. Dazu gehören etwa speziell den Ostgrönland-Touren Treffen mit den Inuit-Gemeinden, Hundeschlittenfahrten und Eisangel. Darüber hinaus gibt es partizipative Wissenschaft, Kajakfahrten, Wanderungen, Schneeschuhwandern, Polarsprung ohne Neoprenanzug, Polarschwimmen mit Trockenanzug und noch vieles mehr. Zudem gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit den Wissenschaftlern, im bordeigenen Forschungslabor einen Beitrag zu Forschungsbemühungen zu leisten. Bei Ausfahrten und Anlandungen mit dem Zodiac werden die Gäste von über 20 Naturführern in die faszinierende Landschaft und Tierwelt begleitet.

Preisbeispiele

Die Reise „Russische Arktis mit Franz-Josef-Land und Karasee“ vom 22. Juni bis 10. Juli 2023 (19 Tage/18 Nächte an Bord) ab Murmansk/bis Tromsø an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 27.140 Euro* pro Person (inkl. Flug Paris/Murmansk, Transfers und Flug Tromsø/Paris).

Die Reise „Der geografische Nordpol“ vom 27. Juli bis 11. August 2023 (16 Tage/15 Nächte an Bord) ab/bis Longyearbyen an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 26.760 Euro* pro Person. Weitere Termine im Juli und August 2023.

Die Reise „Begegnungen mit den Inuit und ihren Frühlingstraditionen“ vom 05. bis 15. Mai 2023 (11 Tage/10 Nächte an Bord) ab/bis Reykjavík an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 13.310 Euro* pro Person. Ein weiterer Termin im Mai.

Die Reise „Entdeckung des Nordost-Grönland-Nationalparks“ vom 25. Mai bis 08. Juni 2023 (15 Tage/14 Nächte an Bord) ab/bis Reykjavík an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 18.630 Euro* pro Person. Ein weiterer Termin im Juni.

Die Reise „Nordwestpassage“ vom 11. September bis 05. Oktober 2023 (25 Tage/24 Nächte an Bord) ab Reykjavík/bis Nome an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 33.430 Euro* pro Person (inkl. Flug Nome/Seattle und Transfer).

*Preis pro Person auf Basis einer Doppelkabine inkl. Steuern und Hafengebühren. Dieser Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeiten und basiert auf der Auslastung des jeweiligen Schiffes.

Text: PM Ponant

PONANT als erste Reederei zurück in der Antarktis

Als erste Kreuzfahrtreederei zurück in der Antarktis

Pressemitteilung

Zurück im ewigen Eis: Mit dem Beginn der Premierensaison des Flottenneuzugangs Le Commandant Charcot ist PONANT als erste Kreuzfahrtreederei wieder zurück in der Antarktis. Am 01. November 2021 brach das revolutionäre Polarexpeditionsschiff von Punta Arenas (Chile) aus auf zu ihrer Jungfernfahrt mit Kurs auf den weißen Kontinent. „Wir waren alle sehr emotional, als wir die ersten Gäste begrüßten. Ein Moment, der den Höhepunkt von sechs Jahren harter Arbeit, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Schiff, und die Wiederaufnahme der Aktivitäten von PONANT in der Antarktis markiert. Reisen an Bord der Le Commandant Charcot eröffnen ganz neue Horizonte“, so Kapitän Patrick Marchesseau. „Unsere Gäste hatten sogar das Glück während der ersten Tage unserer Kreuzfahrt Kaiserpinguine zu beobachten, eine äußerst seltene Begegnung.“ Die Jungfernfahrt der Le Commandant Charcot führt vom 01. bis 19. November 2021 tief ins Herz der Bellingshausensee, weit abseits der bekannten Pfade und in Begleitung eines 20-köpfigen Expeditionsteams. Insgesamt ist PONANT diesen Winter von November 2021 bis März 2022 mit vier Schiffen in der Antarktis unterwegs. Neben dem Neubau Le Commandant Charcot werden auch drei Schiffe der Serie der PONANT Sisterships (Le BoréalL’AustralLe Lyrial) am weißen Kontinent unterwegs sein. Mit 12 unterschiedlichen Routen und 30 Abfahrten ist der Fahrplan von PONANT breit aufgestellt und sehr vielfältig.

Foto: Kimberly Scheremata

Wintersaison 2022/2023 bereits buchbar

Für den Winter 2022/2023 stehen etwa 13 unterschiedliche Kreuzfahrten mit insgesamt 34 Abfahrten auf dem Programm. Diese Reisen bieten völlig neue Routen auf den Spuren der großen Entdecker und gleichzeitig die Gelegenheit, eine außergewöhnliche und geheimnisvolle Tierwelt zu beobachten: Buckelwale, Eselspinguine, Königspinguine, Adelie-Pinguine, Zügelpinguine, Leopardenrobben, Krabbenfresserrobben, Weddellrobben, Seevögel in Hülle und Fülle und viele mehr. Zu den für die Gäste organisierten Aktivitäten gehören Ausfahrten und Anlandungen mit den bordeigenen Zodiacs, Kajakfahrten unter Aufsicht von staatlich geprüften Guides, Vorträge, Aktivitäten in Polargewässern und Wanderungen zu Fuß oder mit Schneeschuhen. Die Gäste können an Bord der Le Commandant Charcot auch dank der partizipativen Wissenschaft selbst zum Forscher werden und an Workshops teilnehmen, die das Bewusstsein schärfen und sie zum Schutz dieser fragilen Umgebungen inspirieren sollen.

Foto: Ponant – Julien Fabro

Ein revolutionäres Polarexpeditionsschiff – die Le Commandant Charcot

Die Le Commandant Charcot wurde mit den neuesten Technologien umweltfreundlich ausgestattet und entworfen. So ist das Polarexpeditionsschiff mit seinem Hybridantrieb, der Flüssigerdgas (LNG) und Elektrobatterien kombiniert, zweifellos das revolutionärste Schiff der PONANT Flotte. Diese bedeutende Innovation ist Teil des Engagements des Unternehmens für ein nachhaltiges Reisen. Der Neubau verfügt über die Eisklasse PC2 und echte Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit, Technik und Navigation im Eis. Damit nimmt es Kurs auf die entlegensten Polarregionen, die bislang kaum von klassischen Expeditionsschiffen angesteuert werden können, wie etwa den geografischen Nordpol, das Rossmeer oder die Insel Peter-I. oder Charcot. Ausgestattet mit nur 123 Kabinen bietet der Flottenneuzugang Platz für bis zu 245 Gäste. Auch die Wissenschaft soll von diesen neuen Möglichkeiten der Passagierschifffahrt profitieren. Als sogenanntes „Schiff der Möglichkeiten“ ist die Le Commandant Charcot mit Einrichtungen und Geräten für die Forschung ausgestattet und bietet den Wissenschaftlern an Bord eine Plattform für Beobachtung, Forschung und Analyse, um Wasser, Luft, Eis und Biodiversität in extremen Polarregionen zu untersuchen.

Text: PM Ponant

PONANT absolvierte erste internationale Rettungsübung im Eis

Pressemitteilung

Kapitän Patrick Marchesseau bei der Security and Rescue Exercise (SAREX), Foto: Studio Ponant – Olivier Blaud

Sicherheit hat für PONANT stets oberste Priorität. Seit mehr als 20 Jahren ist die französische Kreuzfahrtreederei Experte für die Polarregionen und einer der führenden Anbieter von Expeditionskreuzfahrten. Während der Testfahrten des Flottenneuzugangs, der Le Commandant Charcot, fand kürzlich die weltweit erste internationale Rettungsübung in einer abgelegenen Polarzone statt. Damit hat PONANT die Messlatte für maritime Sicherheit und Standards im Polartourismus erneut höher gelegt.

Dieses einmalige Szenario wurde live zwischen den Ländern Russland, Grönland, Island, Kanada, den USA und Norwegen sowie den PONANT Teams an Bord und in der Zentrale in Marseille koordiniert. Die Übung fand über einen Zeitraum von 24 Stunden auf dem Eis statt. Dabei mussten die 67 Teilnehmer unter anderem ein Polar-Survival-Camp aufbauen. Als Beobachter waren auch amerikanische und kanadische Küstenwachen sowie norwegische Experten für die Arktisrettung anwesend. Ziel dieser fiktiven Rettungsübung war es, die Koordination zwischen den internationalen Rettungszentren der Region zu optimieren sowie medizinische Forschungen und Verhaltensstudien an den Teilnehmern durchzuführen, um die Auswirkungen langer Aufenthalte auf dem Eis zu verstehen. Die Ergebnisse wurden mit Polarumweltexperten geteilt. Damit werden sie der Expeditionskreuzfahrtindustrie und Rettungszentren auf der ganzen Welt helfen, nicht nur neue Sicherheitsstrategien zu entwickeln, sondern auch ihr Wissen über die Auswirkungen einer solchen Krisensituation zu verbessern.

Für PONANT war diese Übung auch eine ideale Gelegenheit, um die gesamte Rettungs- und Sicherheitsausrüstung vollumfänglich zu testen, bevor die Le Commandant Charcot in den entlegensten Polarregionen unterwegs sein wird. Bei dem Szenario auf Eis wurden unter anderem der sogenannte Ice Cube getestet, eine Box bestehend aus Gruppen-Survival-Kit, schwimmfähigen Polar-Rettungszelten sowie Überlebensanzügen. Von Grund auf neu entwickelt und konstruiert, übertreffen sie derzeit die bestehenden Sicherheitskriterien der Tourismusbranche sowie des Militärs. Mit den von PONANT entwickelten Ausrüstungen und der Organisation einer so groß angelegten Übung setzt das Unternehmen immer wieder neue Standards für die Sicherheit auf See und geht neue Wege der Erkundung.

Text: PM PONANT

Taufe auf See

Vom normannischen Hafen Le Havre aus hatte der große französische Entdecker Jean-Baptiste Charcot seine Expeditionsfahrten gestartet. Grund genug für die französische Reederei Ponant, ihr neuestes und nach dem Entdecker benanntes Schiff auch in Le Havre zu taufen. Genauer gesagt vor der Kreidefelsen-Steilküste von Etretat, nur wenige Fahrminuten von Le Havre entfernt. Auf dem Helikopterdeck des Kreuzfahrt-Eisbrechers fand die bewegende Zeremonie statt, bei der nach den Klängen einer bretonischen Pfeiffen- und Dudelsackband der französischen Marine ein Pfarrer aus Le Havre das 13. Schiff der Ponant-Flotte segnete. Anschliessend durchschnitt Hervé Gastinel, CEO von Ponant, umrahmt von den Kapitänen Etienne Garcia und Patrick Marchesseau, das Taufband – eine große Champagnerflasche zerschellte an einem Metallkopf auf dem Deck. Passend zu diesem Moment hatte auch der strömende Regen für einige Momente ausgesetzt. 

Kapitän Patrick Marchesseau, Ponant-CEO Hervé Gastinel, Kapitän Etienne Garcia und lokaler Pfarrer
Foto: enapress.com

„Der Wagemut dieses Projekts besteht nicht nur darin, Gäste an die Grenzen der Arktis und Antarktis zu bringen, sondern dies in völliger Sicherheit zu tun und mit Respekt vor den Werten der Seefahrt, die uns antreiben. Bei unseren Werten geht es in erster Linie um den Respekt vor der Natur – dieser Natur, die uns so am Herzen liegt, umso mehr, wenn wir uns bewusst machen, was wir den Ozeanen und den fragilen Orten, an denen wir uns aufhalten, verdanken. Besonders die Polarregionen verdienen größten Respekt und Aufmerksamkeit. Dafür engagieren wir uns jeden Tag und heute noch mehr“, sagt Hervé Gastinel vor der Taufe.

Video: enapress.com
Foto: enapress.com

Ein Feuerwerk der besonderen Art krönte das Schauspiel: die Offiziere der Le Commandant Charcot illuminierten mit kleinen Leuchtfeuern eindrucksvoll die Szene. 

Bereits zuvor hatte die Urenkelin von des Entdeckers, Anne Manipoud-Charcot, dem Schiff Glück und ein langes Leben gewünscht und ein Portrait ihres Urgroßvaters, das einen Ehrenplatz auf dem Schiff erhalten soll, an die Kapitäne übergeben.  Abends wurde bei einem Galadinner das Event gebührend gefeiert.

Véronique Saadé und Jean-Emmanuel Sauvée, Foto: enapress.com

Unter den Anwesenden war auch der Mitbegründer von Ponant, Jean-Emmanuel Sauvée sowie die langjährige Nummer 2 der Reederei, Véronique Saadé.

Der Neubau, über dessen neue Technologie-Möglichkeiten wie LNG und Elektrobatterien „an Bord“ mehrfach berichtete, verfügt über die Eisklasse PC2 und kann damit Kurs nehmen auf Regionen, die nicht von normalen Kreuzfahrtschiffen befahren werden können wie den geografischen Nordpol oder das Rossmeer. Es bietet auch Wissenschaftlern an Bord eine Plattform für Forschungen und Analysen.

Eine weitere Taufe im kleinsten Kreis ist mit der Familie des Besitzers, Francois Pinault, in diesen Tagen vorgesehen.

Passend zur Taufe gab es noch eine große Ehre für die Reederei: die Le Commandant Charcot bekam auf der letzten Seatrade in Miami vor wenigen Tagen den begehrten Award als „Expeditionsschiff des Jahres“. MW

Fotos: enapress.com

PONANT: Buchungsstart für die Le Commandant Charcot in der Antarktis Winter 2022-23

Pressemitteilung

Neue Polar-Abenteuer mit PONANT im Winter 2022/2023

Buchungsstart für die Le Commandant Charcot in der Antarktis mit zwei brandneuen Routen

Ein völlig neues Expeditionserlebnis: PONANT öffnet die Reisen für den Winter 2022/2023 in der Antarktis an Bord des ultimativen Polarexpeditionsschiffes Le Commandant Charcot. Auf dem Fahrplan stehen acht verschiedene Abfahrten, darunter zwei brandneue Routen. Erstmals kann PONANT die Halbumrundung der Antarktis ermöglichen und seinen Gästen an Bord der Le Commandant Charcot, dem ersten Polarexpeditionsschiff mit Hybridantrieb (LNG und Elektrobatterien), somit ein mehr als außergewöhnliches Erlebnis anbieten. Eine wahrhafte Reise zwischen den Kontinenten: von Argentinien nach Neuseeland und in umgekehrter Reihenfolge führt die Route in die entlegensten Ecken der Antarktis. Dank der sehr hohen Eisklasse (PC2) kann die Le Commandant Charcot selbst in diese extremen und weit entfernten Regionen vordringen und dies mit einem unvergleichlichen Maß an Komfort und Service.

Neue Routen, neue Horizonte

Im Winter 2022/2023 steht für PONANT erstmals die Halbumrundung der Antarktis auf dem Fahrplan. Mit der Le Commandant Charcot, die dank ihrer Bauweise direkt ins Herz des Eises vordringen kann, geht es für die Gäste an Bord von Ushuaia in Argentinien nach Dunedin in Neuseeland. Highlights dabei sind die Durchquerung der Bellingshausensee und der Amundsensee, der Besuch von Marie-Byrd-Land, einem der letzten Niemandsländer der Welt, aber auch das Rossmeer und die Inseln Charcot und Peter-I., sowie eine vielfältige Tierwelt. Bei der Route in umgekehrter Reihenfolge, von Dunedin nach Ushuaia, geht es für die Le Commandant Charcot entlang der Spuren der ersten Entdecker der Antarktis. Die Gäste tauchen in die französische und australische Geschichte der Eroberung des Südpols ein: Adelieland, wo Paul-Émile Victor eine Forschungsstation gründete und sie nach dem Forscher Dumont d’Urville benannte oder in das von Australien beanspruchte Viktorialand, welches für immer mit dem Namen des Polarforschers Mawson verbunden sein wird. Ein weiteres Highlight ist die Annäherung an die Macquarieinsel, die aufgrund ihrer großen Artenvielfalt ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

Jeder Moment ein Abenteuer – dank neuer, exklusiver Aktivitäten

Für authentische Erlebnisse im ewigen Eis hat PONANT zudem neue und exklusive Aktivitäten im Programm. Dazu gehören etwa partizipative Wissenschaft, Kajakfahrten, Wanderungen, Schneeschuhwandern, Polarsprung ohne Neoprenanzug, Polarschwimmen mit Trockenanzug und noch vieles mehr. Zudem gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit den Wissenschaftlern, im bordeigenen Forschungslabor einen Beitrag zu Forschungsbemühungen zu leisten. Bei Ausfahrten und Anlandungen mit dem Zodiac® oder dem Luftkissenfahrzeug werden die Gäste von über 20 Naturführern in die faszinierende Landschaft und Tierwelt begleitet.

Preisbeispiele

Die Reise „Zwischen zwei Kontinenten – Unerforschte Gebiete der Antarktis“ vom 15. Januar bis 13. Februar 2023 (30 Tage/28 Nächte an Bord) ab Ushuaia/bis Dunedin an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 37.530 Euro* pro Person (inkl. Vorübernachtung Santiago, Flug Santiago/Ushuaia, Transfers, Flug Dunedin/Auckland).

Die Reise „Das Heldenzeitalter – Auf den Spuren von Dumont d’Urville & Mawson“ vom 13. Februar bis 12. März 2023 (28 Tage/26 Nächte an Bord) ab Dunedin/bis Ushuaia an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 35.500 Euro* pro Person (inkl. Vorübernachtung Auckland, Flug Auckland/Dunedin, Transfers, Flug Ushuaia/Santiago).

Die Reise „Das Weddell-Meer und Larsen-Schelfeis“ vom 26. November bis 08. Dezember 2022 (13 Tage/11 Nächte an Bord) ab/bis Ushuaia an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 15.230 Euro* pro Person (inkl. Vorübernachtung Santiago, Flug Santiago/Ushuaia, Transfers, Flug Ushuaia/Santiago). Weitere Termine im November und Dezember 2022.

*Preis pro Person auf Basis einer Doppelkabine inkl. Steuern und Hafengebühren. Dieser Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeiten und basiert auf der Auslastung des jeweiligen Schiffes.

Text: PM PONANT

PONANT übernimmt die Le Commandant Charcot

Revolutionäres Polarexpeditionsschiff jetzt offiziell Teil der Flotte

Pressemitteilung

Am 06. September um 10:38 Uhr (MEZ) hat die Le Commandant Charcot den geografischen Nordpol erreicht. Damit ist das revolutionäre Polarexpeditionsschiff von PONANT das erste französische Schiff überhaupt, dass den nördlichsten Punkt der Welt (90.00.000°) erreicht hat. Aktuell befindet sich der Neubau auf einer Testfahrt, bevor das Schiff im November in seine erste Saison in der Antarktis startet. Der langjährige PONANT Kapitän, Etienne Garcia war bei diesem bahnbrechenden Moment am Steuer, an seiner Seite der ebenfalls sehr erfahrene Kapitän Patrick Marchesseau. „Ich bin sehr stolz darauf, am Steuer des allerersten französischen Schiffes zu stehen, das den geografischen Nordpol erreicht hat. Es ist die ultimative Errungenschaft eines gemeinsamen Abenteuers, das PONANT vor vielen Jahren begonnen hat. Ich bin der Crew und allen Mitarbeitern an Bord sehr dankbar, die dazu beigetragen haben, dies alles möglich zu machen“, sagte Kapitän Etienne Garcia. Die Le Commandant Charcot ist nicht nur das erste französische Schiff am nördlichsten Punkt der Erde, sondern auch das erste Schiff mit LNG-Antrieb, das dieses Ziel erreicht hat.

Foto: Ponant – Alexiane Eymard

Es ist der siebte Neubau in vier Jahren: Mit der Übernahme der Le Commandant Charcot gehört die Flotte von PONANT zu den modernsten und umweltfreundlichsten auf dem Markt. Am 29. Juli 2021 wurde das erste hybride elektrische Polarexpeditionsschiff auf der VARD-Werft, einer Tochtergesellschaft der Fincantieri, in Norwegen im Rahmen einer Flaggentauschzeremonie offiziell an PONANT übergeben. Es dauerte insgesamt sechs intensive Jahre, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Schiff, bis die Le Commandant Charcot als mittlerweile dreizehntes Schiff in der Flotte begrüßt werden konnte. Das französische Unternehmen hat sich mit einer Vielzahl von Experten auf ihrem entsprechenden Gebiet zusammengetan, um dieses außergewöhnliche Schiff zu entwerfen und zu bauen, darunter Stirling Design International, Aker Arctic und VARD.  

Text: PM Ponant

PONANT übernimmt offiziell Le Commandant Charcot

Pressemitteilung

Revolutionäres Polarexpeditionsschiff jetzt offiziell Teil der Flotte

Es ist der siebte Neubau in vier Jahren: Mit der Übernahme der Le Commandant Charcot gehört die Flotte von PONANT zu den modernsten und umweltfreundlichsten auf dem Markt. Ende letzter Woche, am 29. Juli 2021, wurde das erste hybride elektrische Polarexpeditionsschiff auf der VARD-Werft, einer Tochtergesellschaft der Fincantieri, in Norwegen im Rahmen einer Flaggentauschzeremonie offiziell an PONANT übergeben. Es dauerte insgesamt sechs intensive Jahre, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Schiff, bis die Le Commandant Charcot als mittlerweile dreizehntes Schiff in der Flotte begrüßt werden konnte. Das französische Unternehmen hat sich mit einer Vielzahl von Experten auf ihrem entsprechenden Gebiet zusammengetan, um dieses außergewöhnliche Schiff zu entwerfen und zu bauen, darunter Stirling Design International, Aker Arctic und VARD.

„Die Auslieferung der Le Commandant Charcot ist für das Unternehmen zugleich Höhepunkt und Beginn eines neuen Abenteuers. Der Bau dieses Schiffsprototyps stellte höchste Ansprüche an die Qualität. Ich bin stolz auf die Arbeit, die unsere Teams geleistet haben. Wir begrüßen in unserer Flotte ein Schiff, das so viel mehr bietet als nur eine Expeditionsreise, sondern eine wirklich inspirierende und faszinierende Entdeckung und Erkundung einer noch wenig bekannten Polarwelt“, so Hervé Gastinel, CEO von PONANT.

Foto: Kristin Stoylen

Ein bahnbrechendes Schiff für die Erkundung und Entdeckung der Polarwelt

Ausgestattet mit nur 125 Kabinen ist die Le Commandant Charcot das erste hybride elektrische Polarexpeditionsschiff, das mit LNG (Liquefied Natural Gas) betrieben wird. Eine wichtige Premiere die das Engagement des Unternehmens für einen nachhaltigen Tourismus stärkt. Der Neubau verfügt über die Eisklasse PC2 und echte Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit, Technik und Navigation im Eis. Damit nimmt es Kurs auf die entlegensten Polarregionen, die bislang kaum von klassischen Expeditionsschiffen angesteuert werden können, wie etwa den geografischen Nordpol. Auch die Wissenschaft soll von diesen neuen Möglichkeiten der Passagierschifffahrt profitieren. Als sogenanntes „Schiff der Möglichkeiten“ ist die Le Commandant Charcot mit Einrichtungen und Geräten für die Forschung ausgestattet und bietet den Wissenschaftlern an Bord eine Plattform für Beobachtung, Forschung und Analyse, um Wasser, Luft, Eis und Biodiversität in extremen Polarregionen zu untersuchen.

Für die Gäste an Bord der Le Commandant Charcot wird eine Vielzahl von Aktivitäten angeboten, dazu zählen die sogenannte Citizen Science (partizipative Wissenschaft), Vorträge von Experten, Kajakfahren, Fahrten mit Luftkissenfahrzeugen, Wandern, Eisfischen, Eisbaden und viele mehr. Mit Platz für bis zu 245 Gäste wird die Le Commandant Charcot jenseits der Polarkreise, im Herzen rauer Landschaften, unterwegs sein, die bisher nur sehr wenige Menschen betreten haben, wie den geografischen Nordpol, den Nationalpark Nordostgrönlands, die Umrundung des Spitzbergen-Archipels, die Bellingshausen-See, die Inseln Charcot und Peter-I., das Weddellmeer und das Larsen-Schelfeis. Bisher unzugängliche Routen und nie zuvor angebotene Aktivitäten ermöglichen Reisenden ein beispielloses Eintauchen in dieses weiße Paradies. 

Text: PM PONANT

Ponant sagt zwei Nordpol-Reisen ab

In einer kurzen Pressemeldung hat die französische Reederei Ponant zwei Fahrten des neuen Kreuzfahrteisbrechers Le Commandant Charcot abgesagt. Der Text:

PONANT sieht sich gezwungen, die an Bord der Commandant Charcot geplanten „Geographic North Pole“-Kreuzfahrten abzusagen.

Denn obwohl sich die Situation in vielen Ländern deutlich verbessert, ist die Covid-19-Pandemie weiter präsent, und der internationale Kontext, insbesondere in Nordeuropa, bleibt in Bezug auf Gesundheit und Verwaltung besonders komplex.

2 Kreuzfahrten sind betroffen:

Abreise am 08. August 2021

Abreise am 23. August 2021

Zur Erinnerung: PONANT befolgt ein strenges Hygieneprotokoll, das in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden der besuchten Gebiete erstellt wurde.

Longyearbyen: Tender-Neubau für Kooperation mit Ponant bestellt

Die Verwaltung des Spitzbergen-Hafens Longyearbyen hat mit der französischen Kreuzfahrtreederei Ponant eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Sie sieht den Bau und Betrieb eines Hafenlogistik-Schiffes zur Bedienung ihrer Expeditionsschiffe bei Anläufen dieses auch über einen Flughafen verfügenden und deshalb häufig auch für Passagierwechsel genutzten Arktis-Hafens vor. Hintergrund ist die wasserseitige Ver- und Entsorgung des neuen Flaggschiffes der Reederei, ihres derzeit beim norwegischen Vard-Werftbetrieb in Sövik in der Endausrüstung befindlichen ersten über die Eisklasse PC2 verfügenden Luxus-Expeditionsschiff-Neubaus Le Commandant Charcot, der mit seinem Tiefgang von 10 m an keinem der Kais von Longyearbyen direkt festmachen kann und deshalb auf Reede ankern muss. Wegen seines großen Tiefgangs war der auch u.a. mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und Batterie zu betreibende 31757-BRZ-Polarexpeditionskreuzer bereits während seiner Komplettierungsphase von der norwegischen Vard-Werft nach Saint-Nazaire Frankreich verschleppt worden, weil vor Ort kein für die Installation der beiden je 17 MW leistenden-Azipod VI-Antriebe mit jeweils einem fünfflügeligen Propeller in den in Rumänien gebauten Kasko geeignetes Dock zur Verfügung stand.

Bei dem vom Port of Longyearbyen als Werft-Nr. 41 bei der erst 2012 gegründeten Werft Lextor Marin AS in Bolandet (Fosnavag) südlich von Alesund bestellten Neubau handelt es sich um einen 15 m langen und 5 m breiten Katamaran mit einer bis 20 t belastbaren Decksfläche von mehr als 40 Quadratmetern, der u.a. mit einem 8 t hebenden Faltkran im Vorschiffsbereich ausgerüstet wird. Seine Hauptaufgabe ist es, im Hafenbereich vor Anker liegende Schiffe nicht nur mit Versorgungsgütern, Ersatzteilen, Post, Gepäck usw. zu beliefern, sondern ihnen auch z. T. vorsortierte oder behandelte Abfälle sowie flüssiges Entsorgungsgut wie vegetabilische oder mineralische Altöle bzw. Schlämme oder Gemische (Sludge) zum Recycling bzw. Entsorgung abzunehmen. Als Antrieb kommen zwei Motoren mit einer Gesamtleistung von 660 PS zum Einbau, die auf feste Wellen und Propeller arbeiten. Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit wird der mit den erforderlichen Kommunikations- und Navigationsanlagen auszustattende Tender, der nach Angaben von Hafenchef Kjetil Braten selbstverständlich bei Bedarf auch allen anderen Kunden des Hafens zur Verfügung steht, auch mit einem Bugstrahler ausgerüstet.

Foto: Le Commandant-Charcot © Ponant – Stirling Design International

Da die Indienststellung des neuen Tenders für Ende Juli dieses Jahres geplant ist, könnte es dann auch zu einer Premiere – wenn nicht auch Taufe – kommen, da am 24. Juli in Longyearbyen auch die verzögerte 15-Nächte Jungfern-Rundreise der Le Commandant Charcot zum geografischen Nordpol beginnen soll und sich die beiden Flaggschiff-Neubauten dann erstmals begegnen dürften. JPM