Schlagwort: LNG

„Arvia“ wird überführt

Die Meyer Werft macht Platz an der Pier. Am Sonnabend gegen 7 Uhr startet der Neubau Arvia zur Fahrt über die Ems nach Eemshaven in den Niederlanden. Dort soll das Schiff am Sonntagmorgen eintreffen. Von dort aus soll das Schiff dann seine nautische und technische Erprobung starten. Die spätere Ablieferung und Übergabe des Schiffes soll im Dezember in Bremerhaven erfolgen.

Die Arvia ist das achte Schiff der Helios-Klasse für die Carnival Corporation. Wenige Tage zuvor hatte die Carnival Celebration die Werft Meyer Turku verlassen und Kurs auf Southampton genommen, wo die Überführung nach Florida startet. Die in den USA und Großbritannien als Excel-Klasse bezeichnete Serie von Schiffen wird mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben, was als extrem schadstoffarm gilt.

Foto: Frank Behling

Vor der Emsüberfahrt erfolgte an der Werft die Erprobung der LNG-Tanks und des Treibstoffsystems aus Tanklastern, die neben dem Schiff auf der Pier geparkt wurden. Erst nach der Emsüberführung ist die Bebunkerung mit größeren Mengen LNG aus Schiffen geplant. 

Die Arvia ist die Schwester zur 2020 abgelieferten Iona bei P&O. Mit 2614 Kabinen für 5200 Passagiere sind es die größten Schiffe im britischen Markt. Die AIDAnova und AIDAcosma sind die Schwestern im deutschen Markt. In Italien sind Costa Toscana und Costa Smeralda im Einsatz.

Foto: Frank Behling

Zur Ablieferung an die Reederei P&O gibt es noch keinen konkreten Termin. Die Werft peilt aber einen Termin Mitte Dezember an. Ursprünglich sollte die Arvia am 9. Dezember zur Jungfernfahrt von Southampton ins Mittelmeer auslaufen. Dieser Termin wurde aber kurzfristig gestrichen. Jetzt soll die Weihnachtsreise am 23. Dezember der offizielle Start für P&O sein. Voraussetzung für die Ablieferung ist aber eine reibungslose Emsüberführung und Seeerprobung sowie Abnahme ohne Komplikationen.

Die Emsüberführung soll um 7 Uhr mit dem Passieren der Dockschleuse an der Werft beginnen. Gegen 11.45 Uhr soll die Friesenbrücke bei Weener und um 15 Uhr die Jann-Berghaus-Brücke bei Leer erreicht werden.

Am späten Abend soll das Schiff dann Emden erreichen und dort gewendet werden. Wegen der besseren Manövrierfähigkeit erfolgt die Fahrt von Papenburg bis Emden mit dem Heck voran. So können die Ruderpropeller des Schiffes wirkungsvoller ihre Kraft entfalten. Mehrere Schlepper eskortieren den Neubau.

Nach der Abfahrt in Papenburg wird im Dock mit der Carnival Jubilee das neunte und letzte Schiff der Helios-Klasse montiert. Es soll im Frühjahr ausgedockt werden. Der Rumpf ist inzwischen weitestgehend komplett. FB

Meyer Turku Oy: „Carnival Celebration“ nach Ablieferung auf Jungfernreise

Die zur Meyer Werftgruppe gehörende Meyer Turku Oy hat am 2. November 2022 das von ihr fertiggestellte das 182 800-BRZ-Kreuzfahrtschiff Carnival Celebration an die US-Reederei Carnival Cruise Line (CCL) als Kernmarke der Carnival Corporation als weltweit größten Kreuzfahrtkonzern termingerecht abgeliefert.

Der unter Panama-Flagge in Fahrt kommende Neubau versegelt von Turku aus nach Southampton, von wo aus er nach Einschiffung seiner ersten gebuchten Gäste am 6. November zu seiner Jungfernreise starten soll, bevor er künftig von Miami als Basishafen eingesetzt wird.

Nach dem am 17. Dezember 2020 von Meyer Turku als Bau-Nr. 1396 abgelieferten und von Port Canaveral als Basishafen eingesetzten Typschiff Mardi Gras (BRZ: 181 808) handelt sich bei der Carnival Celebration um die zweite Einheit eines Trios von LNG-betriebenen Schiffen der auf der Helios-Klasse von Meyer basierenden Carnival XL (Excellence)-Klasse.

Für das dritte Schiff dieser Dreierserie, die Carnival Jubilee, war am 21. Juli dieses Jahres im Baudock der Papenburger Meyer Werft, die erste Sektion auf den Pallen abgesetzt worden. Der als Werft-Nr. S.717 geführte Neubau ist das erste Schiff, dass die Papenburger für die in Miami ansässige Carnival Cruise Line bauen und auch das erste Schiff, das in Papenburg nach Design-Plänen ihres finnischen Werftbetriebes erstellt wird. Es soll Ende dieses Jahres geliefert und ab 2023 zu Karibik-Reisen von dem texanischen Galveston als Basishafen eingesetzt werden.


Foto: Carnival

25. Schiff der Reederei und ihr dritter mit LNG betriebener Neubau

Für Meyer Turku Oy-CEO Tim Meyer ist die Übergabe der Carnival Celebration in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: „Erstens ist das Schiff dem 50-jährigen Bestehen der Carnival Cruise Line gewidmet. Zweitens wird die Carnival Celebration unmittelbar nach der Übergabe ihren Dienst aufnehmen, was uns zeigt, dass sich die Nachfrage nach Kreuzfahrten und damit nach Kreuzfahrtschiffen wirklich erholt. Ich bin sehr stolz darauf, zu sehen, wie mein Team auf der Meyer Turku Werft und das gesamte finnische maritime Netzwerk es wieder einmal geschafft haben, ein so komplexes Projekt in so kurzer Zeit zu realisieren.“

Als Jubiläumsschiff der Carnival Cruise Line findet sich dieses Thema in vielerlei Hinsicht in der Innenausstattung des Schiffes wieder, wo Elemente aus den früheren Schiffen der Reederei zusammengefügt wurden. Trotz Historie und Nostalgie setzt die Carnival Celebration dabei auf modernste Technologien: „Wir haben so viele Gründe zum Feiern, jetzt wo die Carnival Celebration als unser 25. Schiff in Fahrt kommt, werden noch mehr Gäste all das erleben, was unsere innovative Excel-Klasse für die Kreuzfahrt gebracht hat“, sagte Christine Duffy, Präsidentin von Carnival Cruise Line. „Sie stellt den Höhepunkt unseres 50. Geburtstages dar und wirft gleichzeitig ein Licht auf unsere strahlende Zukunft, in der noch viel mehr Aufregendes auf uns zukommt!“

Wie das Typschiff Mardi Gras verfügt die 344,42 m lange, 41,75 m breite und 8,80 m tiefgehende Carnival Celebration über 19 Decks und eine Kapazität 5374 Gästen und 1735 Besatzungsmitglieder.

Zu den sechs Themenbereichen gehören die Restaurants Latitudes, The Golden Jubilee und Emeril’s Bistro 1397. Neben dem sich über drei Decks erstreckenden Atrium auf der Steuerbordseite, das nachts in ein Unterhaltungszentrum mit verfahrbaren LED-Screens verwandelt werden kann, ist die auf dem Oberdeck des Schiffes platzierte Bolt-Achterbahn zu erwähnen, die bereits zu einem Markenzeichen der Reederei geworden ist. Die Maschinenanlage besteht aus vier MaK/Caterpillar-Motoren des Typs 16VM46 DF, die Propulsion erfolgt über zwei elektrisch betriebene 37 MW-Azipod-Antriebe für eine Dienstgeschwindigkeit von 23 kn. JPM

Tallink Silja: Bestes Finanzergebnis seit 2019

Die mit 15 Fähren unter den Marken Tallink und Silja Line im nördlichen Ostseeraum tätige und an den Börsen in Tallinn und Helsinki notierte estnische Tallink Grupp hat im dritten Quartal 2022 einen vorläufigen Nettogewinn von 37,9 Millionen Euro (im dritten Quartal 2021: 5,5 Millionen Euro) eingefahren. Der Gewinn vor Steuern lag bei 67,7 Millionen Euro (35,1 Millionen im dritten Quartal 2021). Der vorläufige Ertrag stieg im dritten Quartal 2022 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 49,9 Prozent auf insgesamt 255,6 Millionen Euro (170,5 Millionen Euro im dritten Quartal 2021).

Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Umsätze der Bordrestaurants und Shops, Erträge aus Ticketverkäufen sowie Einnahmen aus Vercharterungen zurückzuführen. Zum Ende des dritten Quartals 2022 waren nicht weniger als sechs Tallink-Silja-Schiffe verchartert.

Am 30. September 2022 betrug der Liquiditätspuffer des Unternehmens (Barvermögen, Aktien sowie ungenutzte Kreditoptionen) 226,0 Millionen Euro (am 30. September 2021 lag dieser bei 252,5 Millionen Euro). Die Investitionen des dritten Quartals 2022 lagen bei 5,5 Millionen Euro (im dritten Quartal 2021 lagen sie bei 3,7 Millionen Euro). In diesem Zeitraum zahlte das Unternehmen Kreditraten in Höhe von 25,0 Millionen Euro zurück, in den ersten neun Monaten des Jahres waren es insgesamt 71,0 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des Jahres (1. Januar bis 30. September 2022) stieg der vorläufige Ertrag von Tallink Silja auf 567,7 Millionen Euro (in selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 310,3 Millionen Euro). Der vorläufige Gewinn vor Steuern der ersten neun Monate des Jahres lag bei 85,4 Millionen Euro (in 2021 waren es 33,2 Millionen Euro), der vorläufige Nettoverlust lag bei 2,8 Millionen Euro (53,2 Millionen Euro in 2021).

„Die Ergebnisse des dritten Quartals dieses Jahres bringen uns endlich ein Stück in Richtung Normalität – jene Normalität, die wir vor der Corona-Pandemie genießen durften. Der Umsatz des dritten Quartals ist natürlich weit entfernt von den Ergebnissen, die wir vor Corona erzielt haben, trotzdem haben wir allen Grund, mit diesem Ergebnis sehr zufrieden zu sein“, so Paavo Nõgene, CEO der Tallink Grupp, der allerdings auch auf die derzeitigen Herausforderungen durch die ökonomischen, geopolitischen und Sicherheitskrisen hinweist.

Im Juli hätten die Passagierzahlen fast das Niveau von 2019 erreich. Sie reflektierten auch die veränderte Struktur des Geschäfts der Reederei. Nõgene: „Seit dem Start der Pandemie sind Tallink-Schiffe hoch im Kurs, wenn es um die Nachfrage nach Unterkünften im Hafen geht – und das in unterschiedlichen Ländern. Da wir hierdurch alternative Einnahmequellen erschlossen haben, sind wir momentan weniger von den tatsächlichen Passagierzahlen an Bord abhängig. Dieser neue Einkommensstrom – auch wenn er temporär ist – ist sehr hilfreich in der Nebensaison, daher sind einige Schiffe für die Herbst-Winter-Saison verchartert worden. Selbstverständlich wissen wir, das die geringen Abfahrten auch zu Schwierigkeiten bei der Buchung führen können – trotzdem ist es der momentan beste Weg, um uns aus diesen schwierigen Zeiten zu führen“.

Statt im ersten Halbjahr dieses Jahres nunmehr in der zweiten Novemberhälfte soll der jüngste Neubau der Reederei, die bei der Rauma Marine Constructions in der Ausrüstung befindliche MyStar, auf der Talllinn – Helsinki-Route in Dienst gestellt werden. In dieser Woche absolviert der 212 m lange und 30,6 m breite 50 000-BRZ Neubau, der mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betrieben wird, noch letzte Probefahrten, Abnahmen und Endausrüstungen, bevor er dann nach Angaben von Nõgene den Passagieren „ein vollkommen neues Level an Service und Reisekomfort“ bieten wird. Das anlässlich des Aufschwimmens im Baudock am 12. August 2021 getaufte 27 kn-Schiff kann bis zu 3000 Gäste aufnehmen und verfügt über 3100 Spurmeter für Fahrzeuge. JPM

MSC und Fincantieri kündigen den Bau von zwei wasserstoffbetriebenen Kreuzfahrtschiffen für Explora Journeys an

Pressemitteilung

  • Neuartige Technologien an Bord der EXPLORA V und VI werden das Problem des Methanschlupfes wirksam angehen und während des Hafenaufenthaltes einen emissionsfreien Betrieb ermöglichen
  • Die Flotte von Explora Journeys wird damit aus sechs Schiffen bestehen: EXPLORA III, IV, V und VI werden alle mit LNG betrieben, die beiden letzteren auch mit Wasserstoff

Explora Journeys, die Luxusmarke der Kreuzfahrt-sparte der MSC Group, und Fincantieri, einer der größten Schiffbaukonzerne der Welt, haben heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung für den Bau von zwei weiteren wasserstoffbetriebenen Luxuskreuzfahrtschiffen bekannt gegeben, womit die Gesamtflotte von vier auf sechs Schiffe anwachsen wird.

Die EXPLORA V und VI werden mit einer neuen Generation von LNG-Motoren ausgestattet, die das Problem des Methanschlupfes bekämpfen. Außerdem werden sie mit einigen branchenweit bisher einzigartigen Umwelttechnologien und Lösungen ausgestattet sein, wie etwa einem Auffangsystem für flüssigen Wasserstoff, das ihnen die Nutzung dieses vielversprechenden kohlenstoffarmen Treibstoffs ermöglicht. Der Wasserstoff wird eine Sechs-Megawatt-Brennstoffzelle antreiben, die emissionsfreien Strom für den Hotelbetrieb erzeugt, und die es den Schiffen ermöglicht, bei abgeschalteten Motoren im Hafen emissionsfrei zu laufen.

Die zwei neu geplanten Schiffe werden 2027 bzw. 2028 in See stechen.

Animation: Explora Journeys

Explora Journeys teilte außerdem mit, dass die bereits angekündigten Schiffe EXPLORA III und IV mit LNG betrieben werden. Die beiden Schiffe werden um 19 Meter vergrößert, damit ein neuartiges, auf LNG und Wasserstoff basierendes System installiert werden kann. Dies bietet die Möglichkeit, die Auswahl an Suiten mit einer größeren Anzahl an geräumigen und luxuriösen Ocean Residences und größeren öffentlichen Bereichen zu verbessern − für ein echtes Gefühl von „Zuhause“ auf See.

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Cruise Division der MSC Group, sagte: „Explora Journeys baut Schiffe für die Zukunft, in denen neueste Technologien zum Einsatz kommen. Wir nutzen alternative Energielösungen für unsere Schiffe, sobald diese verfügbar werden. Die Ankündigung von heute ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, bis zum Jahr 2050 den gesamten Kreuzfahrtbetrieb der beiden Marken emissionsfrei zu gestalten. Sie ist außerdem ein Beweis für unser Engagement in die fortschrittlichsten Schifffahrtstechnologien zu investieren, um nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Der Übergang zu einem emissionsfreien Betrieb der Schifffahrtsbranche ist die größte Herausforderung, der wir uns jemals stellen werden. Wir können dieses Ziel nur erreichen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt – durch Investitionen in Forschung und Entwicklung und durch erhebliche Investitionen sowohl von Unternehmen als auch von Regierungen.“

Flüssigerdgas (LNG) ist der sauberste Schiffskraftstoff, der derzeit in großem Maßstab verfügbar ist, und eliminiert praktisch alle Luftschadstoffemissionen wie Schwefeloxide (99 Prozent), Stickoxide (85 Prozent) und Feinstaub (98 Prozent). Im Hinblick auf die Emissionen mit globalen Auswirkungen spielt Flüssigerdgas (LNG) eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels, da die Motoren das Potenzial haben, die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Schiffskraftstoffen um bis zu 25 Prozent zu reduzieren. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von biologischem und synthetischem Flüssigerdgas (LNG) in der Zukunft wird diese Energiequelle zudem einen Weg zu einem CO2-freien Betrieb eröffnen.

Mit den beiden zusätzlichen Schiffen, die Gegenstand der heutigen Absichtserklärung sind, erhöht sich die Investition von Explora Journeys in seine Flotte auf 3,5 Mrd. Euro. Darin enthalten sind jeweils 120 Millionen Euro für die Ausstattung der EXPLORA III und IV mit LNG-Motoren, eine Änderung, die aufgrund der erheblichen Umgestaltung der Schiffe, die nun 2026 und 2027 ausgeliefert werden, eine vorübergehende Arbeitsunterbrechung erforderte. 

Michael Ungerer, Chief Executive Officer von Explora Journeys, fügte hinzu: „Diese mutigen Schritte, unsere Baupläne zu ändern, erhebliche zusätzliche Investitionen in laufende Aufträge zu tätigen und trotz der Wirtschaftslage Aufträge für zwei weitere Schiffe mit neuer Technologie zu bestätigen, sind nur bei einem Familienunternehmen möglich. Das zeigt auch deutlich unser uneingeschränktes Engagement, Schiffe zu betreiben, die für künftige Generationen von Luxusreisenden attraktiv und ansprechend sind. Nachhaltigkeit ist die neue Handwerkskunst und wir fühlen uns geehrt, diese Vorreiterrolle in der Branche und im gesamten Reisesektor einzunehmen.“

Pierroberto Folgiero, Chief Executive Officer von Fincantieri, kommentierte: „Dies ist die erste große Vereinbarung für einen Neubau nach der Pandemie und zeugt nicht nur vom weiteren Wachstum unserer langjährigen Partnerschaft mit MSC, denen wir danken, sondern auch vom Vertrauen beider Gruppen in die Zukunft der Kreuzfahrtindustrie. Diese Schiffe werden es uns ermöglichen, Spitzentechnologien zu implementieren, die darauf abzielen, die Umweltbilanz deutlich zu verbessern, und damit den Grundstein für weitere Entwicklungen zu legen.“ 

Folgiero fügte abschließend hinzu: „Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein Schlüsselfaktor ist, um unser Wachstum mittel- und langfristig zu sichern. Wir werden weiterhin entschlossen handeln, um Vorreiter in einer Branche zu sein, in der wir schon immer eine Führungsposition innehatten.“

Alle sechs Schiffe von Explora Journeys werden mit den neuesten Umwelt- und Schifffahrtstechnologien ausgestattet und verfügen über die neueste Technologie zur selektiven katalytischen Reduktion, die eine Verringerung der Stickoxidemissionen um 90 Prozent ermöglicht. Außerdem sind sie mit Landstromanschlüssen ausgestattet, um die Emissionen im Hafen zu verringern und verfügen über Lärmschutzsysteme, die zum Schutz der Unterwasserwelt beitragen. Alle Schiffe werden außerdem mit einer umfassenden Palette an energieeffizienten Geräten an Bord ausgestattet sein, um die Nutzung der Motoren zu optimieren und so die Emissionen weiter zu reduzieren.

Die Unterzeichnung des Vertrags im Zusammenhang mit der Absichtserklärung erfolgt branchenüblich unter der Bedingung, dass eine Finanzierung gewährt wird.

Text: PM Explora Journeys


Pressemitteilung von Fincantieri (Englisch) vom 06. Juli: MSC AND FINCANTIERI ANNOUNCE THE CONSTRUCTION OF TWO NEXT GENERATION EXPLORA JOURNEYS HYDROGEN-POWERED CRUISE SHIPS WITH INDUSTRY FIRST FEATURES

MSC und Chantiers de l’Atlantique feiern Meilensteine der beiden LNG-Neubauten

Pressemitteilung

  • Die MSC World Europa, das erste LNG-Schiff von MSC Cruises, schließt ihre ersten Testfahrten ab 
  • MSC Cruises feiert zudem das Aufschwimmen der MSC Euribia, dem zweiten LNG-Schiff der Reederei 

Die Kreuzfahrtsparte der MSC Group und Chantiers de l’Atlantique feierten am Wochenende zwei wichtige Meilensteine für die ersten beiden LNG-Schiffe von MSC Cruises, die beide auf der französischen Werft in Saint-Nazaire gebaut werden.

Die MSC World Europa, das erste LNG-Schiff in der MSC Flotte und das größte LNG-betriebene Kreuzfahrtschiff der Welt, absolvierte ihre ersten Testfahrten im Atlantik. Dabei wurden die Leistung der Schiffsmotoren, Manövrierfähigkeit, Treibstoffverbrauch, Sicherheitssysteme, Geschwindigkeit und der Bremsweg des Schiffes getestet.

MSC WORLD EUROPA, Foto: Bernard Biger / Chantiers de l’Atlantique

Zeitgleich wurde die MSC Euribia zu Wasser gelassen und in ein Schwimmdock verlegt. Hier werden die Arbeiten fortgesetzt, bevor das Schiff im Juni 2023 ebenfalls in die Flotte von MSC Cruises aufgenommen wird.
MSC investiert drei Milliarden Euro in drei LNG-betriebene Kreuzfahrtschiffe. Der Bau des dritten Schiffes, der „World Class II“, in der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire soll Anfang nächsten Jahres beginnen.  

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group, sagte: „Wir haben uns im vergangenen Jahr verpflichtet, bis 2050 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen und die Kreuzfahrtindustrie auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu führen. Die MSC World Europa und die MSC Euribia spielen auf diesem Weg eine wichtige Rolle. 

LNG ist der sauberste Schiffskraftstoff, der derzeit in großem Maßstab zur Verfügung steht. Er reduziert die Emissionen erheblich und bietet zudem Kompatibilität mit zukünftigen alternativen Kraftstofflösungen, für die wir aktiv in Forschung und Entwicklung investieren, darunter eine mit LNG betriebene Festoxid-Brennstoffzelle an Bord der MSC World Europa. Wenn biologisches oder synthetisches LNG heute in großem Maßstab verfügbar wäre, könnten unsere beiden Neubauten vom ersten Tag an emissionsfrei betrieben werden.“

Die MSC World Europa: 
Ein Kreuzfahrterlebnis der nächsten Generation

Die MSC World Europa ist das erste Schiff der bahnbrechenden MSC World Class, einer brandneuen Schiffsklasse und bietet Platz für bis zu 6.762 Passagiere.

Mit zukunftsweisenden Technologien für die Schifffahrt und das Gästeerlebnis an Bord wird die MSC World Europa Reisen auf See mit einer Vielzahl von noch nie dagewesenen Konzepten und kreativen Bereichen neu definieren. Das bahnbrechende Design zeichnet sich durch ein Y-förmiges Heck aus, das zur beeindruckenden 104 Meter langen, halb offenen und halb überdachten Europa-Promenade mit atemberaubendem Meerblick führt. Neue Balkonkabinen überblicken die Promenade, deren architektonisches Herzstück The Venom Drop @ The Spiral ist, eine elf Decks hohe Rutsche – die längste auf See.

MSC EURIBIA, Foto: Bernard Biger / Chantiers de l’Atlantique

Die MSC World Europa wird ihre erste Saison im Winter 2022/23 in den Emiraten verbringen. MSC Cruises wird dann seine bisher größte Kapazität in der Golfregion einsetzen und seine Position als Marktführer für Kreuzfahrten in der Region stärken. Das Schiff bietet zwischen Dezember 2022 und März 2023 7-Nächte-Routen von Dubai nach Abu Dhabi und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dammam in Saudi-Arabien und Doha in Katar an, bevor es nach Dubai zurückkehrt.  

Im März 2023 steuert die MSC World Europa dann das Mittelmeer an und besucht in der folgenden Sommersaison auf 7-Nächte-Kreuzfahrten die italienischen Häfen Genua, Neapel und Messina sowie Valletta auf Malta, Barcelona in Spanien und Marseille in Frankreich. 

Die MSC Euribia: 
Symbol für den Respekt von MSC Cruises vor den Ozeanen

Die MSC Euribia wird eines der ökologisch fortschrittlichsten Schiffe in der Flotte von MSC Cruises sein. Das Schiff ist nach der antiken Göttin Eurybia benannt, die die Winde, das Wetter und die Sternenbilder nutzte, um die Meere zu beherrschen. Die MSC Euribia wird sich von den anderen Schiffen der Flotte von MSC Cruises deutlich unterscheiden. Durch eine besondere Rumpfgestaltung wird die MSC Euribia zu einer großen, schwimmenden Leinwand, um die Bedeutung von Nachhaltigkeit und das Engagement des Unternehmens für das Meer sichtbar zu machen.

Ab Juni 2023 wird die MSC Euribia ihre erste Saison in Nordeuropa verbringen und ab Kiel einwöchige Routen zu den norwegischen Fjorden fahren, mit Stopps in Kopenhagen, Hellesylt, dem Geirangerfjord, sowie Alesund und Flåm. 

Umweltfreundliche Schiffe auf See
Sowohl die MSC World Europa als auch die MSC Euribia werden mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben, das lokale Luftschadstoffemissionen wie Schwefeloxide eliminiert und Stickoxide um bis zu 85 Prozent reduziert. LNG spielt auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels, da es die CO2-Emissionen um 25 Prozent reduziert und den Weg für die Einführung nachhaltiger nicht-fossiler Kraftstoffe wie grünem Wasserstoff ebnet.

Die beiden Schiffe werden mit selektiven katalytischen Reduktionssystemen (SCR), Landstromanschlüssen und fortschrittlichen Abwasseraufbereitungsanlagen zur Einhaltung des so genannten Ostseestandards, der weltweit strengsten Norm für die Abwasserentsorgung ins Meer, ausgestattet. Darüber hinaus reduzieren die Schiffe Unterwassergeräusche, um die möglichen Auswirkungen auf Meeresbewohner zu verringern und sind beide mit einer Vielzahl energieeffizienter Geräte und Systeme zur Optimierung der Motorennutzung ausgestattet. 

Text: PM MSC Cruises

FEIERLICHE TAUFE DER COSTA TOSCANA IN BARCELONA: DAS NEUE LNG-FLAGGSCHIFF VON COSTA KREUZFAHRTEN

Pressemitteilung

Die Zeremonie gab gleichzeitig den Startschuss für eine weitere Kooperation mit dem spanischen Drei-Sterne-Koch Ángel León. Im Fokus steht die Förderung eines innovativen Projekts für ein besonders nachhaltiges Lebensmittel aus dem Meer – dem „Seereis“.

Foto: via Costa Kreuzfahrten

Costa feierte im Hafen von Barcelona die Taufe der Costa Toscana, dem neuesten Schiff in der Flotte von Costa Kreuzfahrten. Zu entdecken galt es «die Kunst, das Meer zu leben». Taufpatin war die junge Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin Chanel, die nach ihrem Auftritt beim Eurovison Song Contest 2022 in ganz Europa Erfolge feierte. Zusammen mit Kapitän Pietro Sinisi übernahm sie das «Ribbon Cutting» – inklusive dem Ritual des Zerschmetterns einer Flasche am Bug des Schiffes. Der italienische Künstler Andrea Casta sorgte mit seiner elektrischen Geige und seinem weltbekannten leuchtenden Bogen für aussergewöhnliche Akzente und auf der Terrasse der Piazza del Campo konnten die Gäste die «Molecule Show» geniessen – ein atemberaubendes Spektakel mit dreihundert Heliumballons und einer Akrobatin am Trapez. Für Aperitif und Galadinner zeichnete der Ángel León verantwortlich, der als «Koch des Meeres» bekannt ist und mit seinem Restaurant Aponiente im spanischen Cádiz drei Michelin-Sterne erworben hat. Leòn ist zusammen mit Bruno Barbieri aus Italien und Hélène Darroze aus Frankreich einer der kulinarischen Kreativpartner von Costa Kreuzfahrten.

Costa und der «Koch des Meeres» gemeinsam für das «Essen der Zukunft»

Anlässlich der Taufe der Costa Toscana bauen Costa und Ángel León ihre Zusammenarbeit weiter aus und widmen sich einem Thema, dem beide seit langem verpflichtet sind: der ökologischen Nachhaltigkeit. Über die Costa Crociere Foundation unterstützt Costa Kreuzfahrten Leóns weltweites Pionierprojekt: die Entwicklung des «Meereskorns» (auch «Seereis» genannt). Das eigene Forschungszentrum des Restaurants Aponiente hat mit dem Anbau der «Zostera Marina» in der Bucht von Cádiz begonnen – eine Pflanze, die zu einer grösseren Artenvielfalt im Meer beiträgt und damit das Ökosystem bereichert. Auch bei der Bekämpfung des Klimawandels kann sie eine Rolle spielen, da sie grosse Mengen an Kohlenstoff absorbiert und speichert. Doch vor allem lässt sich aus den Samen von «Zostera Marina» ein «Superfood» produzieren, das eine künftige Lösung für Probleme wie Hunger und Unterernährung darstellen könnte. Dank der Unterstützung durch die Costa Crociere Foundation kann die Anbaufläche des «Meeresgartens», die derzeit etwa 3000 m2 beträgt, erweitert und «Zostera Marina» in neue Küstengebiete exportiert werden. 

Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere, kommentierte: «Es ist eine grosse Freude, die Taufe unserer Costa Toscana in Barcelona zu feiern, einer Stadt, der wir uns besonders verbunden fühlen und in der wir seit Beginn unserer Geschichte zuhause sind. Mit unserem Event feiern wir den Beginn eines Sommers, der die freudige Rückkehr zu Reisen und Ferien markiert. Die Veranstaltung zeigt auch die Exzellenz des Costa Produkts in allen Bereichen, von der Spitzengastronomie über hochwertige Unterhaltung bis hin zu einzigartigen Erlebnissen an Land.» Jüngsten Marktforschungsergebnissen zufolge träumten fast 14 Millionen Europäer davon, in den nächsten zwölf Monaten eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Und Kreuzfahrten gehörten zu den Reisen mit dem grössten Potenzial, um das Bedürfnis der Erkundung von Reisezielen zu erfüllen, so Zanetti weiter.  «Wir müssen diesen Aufschwung nutzen, um einen nachhaltigeren Tourismus zu fördern, der die Umwelt respektiert und die lokalen Gemeinschaften wertschätzt. Unser Engagement zeigt sich nicht nur in technologisch fortschrittlichen Schiffen wie der Costa Toscana mit LNG-Antrieb, sondern auch in der Unterstützung innovativer Projekte, die über den Tourismussektor hinausgehen, wie etwa das Projekt von Küchenchef Ángel León.»

Costa Toscana – eine schwimmende «Smart City»

Die Costa Toscana ist eine echte «Smart City» auf dem Meer. Dank der Verwendung von Flüssigerdgas ist es möglich, den Ausstoss von Schwefeloxiden (Null-Emissionen) und Partikeln (95-100%ige Reduktion) in die Atmosphäre fast vollständig zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion um 85%) und CO2 (bis zu 20%) deutlich zu senken. Die Costa Gruppe, zu der die italienische Marke Costa Kreuzfahrten und die deutsche Marke AIDA Cruises gehören, war weltweit das erste Unternehmen der Kreuzfahrtbranche, das Flüssigerdgas einsetzte und verfügt derzeit über vier Schiffe, die mit dieser Technologie betrieben werden: die AIDAnova, die Costa Smeralda, die Costa Toscana und die AIDACosma. 

Darüber hinaus verfügt das Schiff über hochmoderne technologische Innovationen, welche die Umweltbelastung weiter reduzieren. Der gesamte tägliche Wasserbedarf wird durch die Umwandlung von Meerwasser mit Hilfe von Entsalzungsanlagen gedeckt. Der Energieverbrauch wird durch ein intelligentes Energiesparsystem minimiert. Darüber hinaus werden Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100% getrennt gesammelt und an Bord recycelt. Die Einrichtung des neuen Restaurants Archipelago besteht teilweise aus Treibholz, welches die «Guardians of the Coast» gesammelt haben – ein Umwelterziehungsprogramm, welches von der Costa Crociere Foundation gefördert wird. Für jedes Dinner, das im Archipelago eingenommen wird, spendet Costa einen Teil des Erlöses an Umwelt- und Sozialprojekte der Stiftung.

Design «Made in Italy» und köstliche Kreationen von Sterneköchen

Die Inneneinrichtung der Costa Toscana ist das Ergebnis eines aussergewöhnlichen Kreativprojekts, das von Adam D. Tihany kuratiert wurde, um die Farben und die Atmosphäre der Toskana an einem einzigen Ort zum Leben zu erwecken. Möbel, Beleuchtung, Stoffe und Accessoires sind allesamt «Made in Italy» und wurden von 15 Partnern entworfen, die für italienische Spitzenleistungen stehen. Das Angebot an Bord fügt sich perfekt in diesen Kontext ein: vom Solemio Spa bis zu den Unterhaltungsbereichen, von den Themenbars in Zusammenarbeit mit grossen italienischen und internationalen Marken bis zu den 21 Restaurants und kulinarischen Erlebnisbereichen. Zu ihnen gehört das neue Restaurant Archipelago mit seinen von den drei Spitzenköchen Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León Menüs und «Destination Dishes». Für die kleinen Gäste gibt es den Splash AcquaPark mit einer Rutsche auf dem obersten Deck, einen neuen Bereich für Videospiele und den Squok Club.

Die Route der Costa Toscana

Im Sommer 2022 bietet die Costa Toscana eine einwöchige Route an, die einige der schönsten Städte und Inseln des westlichen Mittelmeers anläuft, darunter Savona, Civitavecchia/Rom, Neapel, Ibiza, Valencia und Marseille. In der Herbstsaison wird Palma de Mallorca den Platz von Ibiza einnehmen. Die Costa Toscana bietet ihren Gästen die Möglichkeit, die auf dem Reiseplan stehenden Ziele mit einem aussergewöhnlichen Angebot an Ausflügen zu entdecken und dabei die ursprünglichsten Traditionen, Geschmäcker und Farben der Destinationen kennenzulernen. Die Costa Toscana markiert den Neustart der Flotte von Costa Kreuzfahrten, die in diesem Sommer zehn Schiffe einsetzen wird. 

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Wie „Carnival Celebration“ im digitalen Zeitalter mit analoger Technik überzeugen will

Im November steigt in den USA traditionell die Zeit, in der man sich auf die Traditionen besinnt. Der Sprung in die Vorweihnachtszeit markiert auch den Start in die heiße Phase der Football-Saison zum Super Bowl, der Weihnachtsfeiern und des legendären Shopping-Events Black Friday.

Diese Zeit markiert auch den Wegpunkt, an dem Carnival Cruise Line ihren nächsten Touchdown für den Kreuzfahrtmarkt setzen will. Die Carnival Celebration soll am 6. November von Southampton zur Transatlantik-Reise nach Miami starten. Am 21. November wird das 344 Meter lange Schiff dann von Miami aus in den Dienst gehen. Den Black Friday am 25. November optimal abgepasst.

Abbildung: Carnival Cruise Line

Die 344 Meter lange Carnival Celebration ist nach der Mardi Gras das zweite Schiff der Excel-Klasse, wie sie in den USA genannt wird. Der Schiffe aus dem Hause Meyer. Die Meyer Werft in Turku wird die Carnival Celebration im Herbst an die Mutter der Fun Ships ausliefern.

Die Carnival Celebration ist das siebte Schiff der Excel-Class, die in Europa auch als Helios-Klasse bekannt ist. Das Typschiff AIDAnova markierte 2018 den Einstieg in die Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Treibstoff. Neun über 180000 BRZ großen Megaliner hat die Carnival-Gruppe bei der Meyer Werft bestellt. Fünf davon werden in Papenburg und vier im finnischen Turku gebaut. Alle Schiffe haben von Deck 1 bis Deck 5 fast ein identisches Layout. Herzstück sind die jeweils vier großen MaK M46DF-Motoren von Caterpillar aus Rostock und Kiel.

Ab Deck 6 erkennen aber nur alte Kreuzfahrt-Hasen noch die Verwandtschaft der Klasse. AIDA, Costa, P&O und Carnival haben jeweils eigene Designer ans Werk gelassen und für ihre Passagiere individuelle Ideen eingebracht. In dieser Woche lüftete Carnival-Chefin Christine Duffy ein kleines Stück des Tarnnetzes der Verschwiegenheit über die Ausstattung der Carnival Celebration.

Im Fokus stand dabei der Bereich auf Deck 6, der bei den deutschen Schwestern AIDAnova und AIDAcosma mit den Gastro-Highlights Time-Maschine, Rossini, East und dem Teppanyaki Grill besetzt sind. Bei der US-Schwester wird dieser Bereich als „The Gateway“ gestaltet. Mit dem Charme eines monumentalen Eingangsbereichs eines amerikanischen Bahnhofs soll der Bereich Passagiere mit einem Hauch der guten alten Welt des analogen Zeitalters umgarnen.

„Es ist auch dieses Geräusch und das Design was den besonderen Charme ausmacht“, schwärmt Christine Duffy und deutet auf eine gewaltige Anzeigetafel: Ein Flip-Flap-Board.

Die 1966 in den USA zum Patent angemeldeten „Faltblattanzeigen“ waren Jahrzehnte die wichtigsten Informationsmittel an Bahnhöfen und Flughäfen. Die Steuerung ermöglichte die Übermittlung von Zeiten, Bahnsteigen und Namen in Sekunden. Aber auch alle möglichen Botschaften lassen sich übermitteln.

Für die Carnival Celebration wird gerade eine XXL-Flip-Flap-Tafel gebaut. Sie soll direkt über der großen „Latitude Bar“ im „The Gateway“ ihren Platz bekommen und Passagiere mit Informationen versorgen. Die Tafel zeigt die Bier- und Cocktailkarte und kann mit Botschaften von Passagieren und der Schiffsführung bespielt werden.

Dieses Board wird von der Firma Oat Foundry in Philadelphia, der Heimatstadt von Christine Duffy, gebaut. Die Begeisterung für diese Technik war der Chefin der Reederei in der Präsentation auch deutlich anzumerken.

Duffy brachte den Kurs für den Neubau auf den Punkt: „Die alte Welt trifft auf neue Technologie“. Dabei sei es gerade das Geräusch der Flip-Karten, die Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden lässt, sagte Duffy mit einem Leuchten in den Augen. 

Animation: via Carnival Cruise Line

Nicht ohne Grund: Im Zeitalter von Smartphone und Clouds hat auch bei Carnival hat die Zielgruppe der Passagiere ihre mentale Heimat in dem analogen Zeitalter. Mit dem Slogan „We built cool analog Technology“ punktete der Hersteller der Faltblattwand sogar bei AIDA. Das Time Maschine Restaurant auf Deck 6 von AIDAnova und AIDAcosma hat ebenfalls Flip-Flap-Anzeigen mit ihrem typischen Flattergeräuschen.

Bei Carnival Celebration ist „The Gateway“ auch wie eine Bahnhofshalle gestaltet. Im Gegenstz zu den AIDA-Schwestern ist hier ein über zwei Decks konstruierter Bereich entstanden. Die moderne Technik kommt dann aber doch durch die Hintertür. Die obere Ebene hat Fenster-Imitate in Form großer Bildschirme. „Über die lässt sich zu jeder Tageszeit die passende Stimmung von außen in das Schiff übertagen“, so Duffy.

Kulinarisch ist das „Emeril’s Bistro 1937“ von dem bekannten US-Fernsehkoch Emeril Lagasse dort verankert. „Emeril’s Bistro 1936“ kam bereits auf der Mardi Gras zum Einsatz. Dort allerdings im French Quarter, das auf der Carnival Celebration nun durch „The Gateway“ ersetzt wird.

Bei den Bistro-Namen hat Christine Duffy auch wieder eine Botschaft verpackt. 1936 und 1937 sind die Baunummern der Schiffe bei Meyer Turku. Eine kleine Hommage an die finnischen Werftarbeiter.

In 2021 abgewrackt, die erste „Celebration“, Foto: Frank Behling

Die Finnen sind gerade dabei, die erste Probefahrt der Carnival Celebration vorzubereiten. Sie soll die erste Kalibrierungsfahrt noch im Juli unternehmen. Fast genau 35 Jahre nach der ersten Fahrt der ersten Celebration von Carnival, die 1987 von der Werft Kockums im schwedischen Malmö fertiggestellt wurde. Bis 2008 war sie Teil der Carnival-Flotte und legte den Grundstein für den Erfolg der Marke Fun Ship in den USA. Die erste Celebration endete im Januar 2021 in Folge der Pandemie auf einem Abwrackstrand im indischen Alang. FB

Neues DCL-Flaggschiff „Disney Wish“ in Bremerhaven abgeliefert

Als ihren 54. Kreuzfahrtschiff-Neubau hat die Papenburger Meyer Werft die am 8. April letzten Jahres auf Kiel gelegte, am 22. Februar d. J. ausgedockte und im März emsabwärts nach See überführte Disney Wish nach der erfolgten Endausrüstung und Erprobung gestern (9. Juni) in Bremerhaven an die Disney Cruise Line, Celebration, Florida, US.A, abgeliefert. Damit konnte sie bereits zum fünften Mal einen Kreuzfahrtschiff-Neubau trotz zahlreicher Pandemie-bedingter Herausforderungen erfolgreich übergeben.

Foto: Matt Stroshane

Bei dem jetzt in die USA zu überführenden Flaggschiff der zum amerikanischen Disney-Konzern gehörenden Disney Cruise Line (DCL) handelt es sich um das erste mit umweltfreundlichem verflüssigten Erdgas (LNG) zu betreibende Schiff der 1995 gegründeten Reederei und die erste Einheit von drei 2016/17 bestellten Schiffen dieses Typs. Mit einer Vermessung von je ca. ca. 144 000 BRZ und 1250 Kabinen fällt dieses Trio etwas größer aus als die beiden 2011 bzw. 2012 ebenfalls von Meyer gelieferten „Schwestern“ Disney Dream und Disney Fantasy, die auf jeweils 129690 BRZ kommen.

Zusammen mit den beiden 1998 bzw. 1999 von der italienischen Fincantieri-Werftgruppe gelieferten 83338-BRZ-Schwesterschiffen Disney Magic und Disney Wonder wird die amerikanische Reederei nach der coronabedingt auf die Jahre 2022, 2024 und 2025 verschobenen Komplettierung des jüngsten Meyer-Trios über eine Flotte von sieben Schiffen verfügen.

Ursprünglich sollte der Neubau bereits Ende 2021 abgeliefert und ab Januar dieses Jahres als fünftes Schiff der Reederei zu ersten Reisen eingesetzt werden.

„Der Bau solcher komplexen und großen Einheiten ist in heutiger Zeit eine extreme Herausforderung. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass wir die Disney Wish mit ihren vielen Innovationen für ein immersives Passagiererlebnis mit vielen liebevollen Details sowie zahlreichen umweltfreundlichen Lösungen heute an die Reederei übergeben konnten“, sagte Werft-Geschäftsführer Jan Meyer, der im Beisein von Kapitänin Minnie Mouse mit dem Präsidenten der Disney Cruise Line, Thomas Mazloum, die offiziellen Übergabe-Dokumente unterzeichnete.

„In einer großen Teamleistung gemeinsam mit unseren Partnerfirmen, der Klassifikation und der Crew an Bord ist es uns gelungen, die Disney Wish bestmöglich fertigzustellen und den typischen Disney-Zauber an Bord einziehen zu lassen“, ergänzte Projektleiter Henning Stellermann.

Animation: Disney

Neben den beiden charakteristischen übergroßen Schornsteinen zeichnet sich der Neubau u.a. durch ein helles, märchenhaftes und über drei Decks reichendes Atrium und die ikonische Heckdekoration aus, die mit der Rapunzel-Darstellung das bei diesem Schiff umgesetzte Designthema reflektiert: Rapunzel verkörpert den Wunsch, die Welt zu sehen und zu erleben. An Bord erwartet Familien ein neuer Zauber, der von Disneys reichhaltigem Portfolio an Geschichten inspiriert ist. Interaktive Restaurant- und Lounge-Bereiche erwachen in der „Star Wars: Hyperspace Lounge“, „Arendelle: A Frozen Dining Adventure“ und „Worlds of Marvel“, dem ersten Marvel Cinematic Dining Adventure, zum Leben. Im vorderen Schornstein befindet sich zum ersten Mal die Wish Tower Suite, ein 180 Quadratmeter großes, elegantes Penthouse, das von Walt Disney Animation Studios‘ „Moana“ inspiriert wurde. Die AquaMouse, die allererste Disney-Attraktion auf See, lässt die Gäste in die „Wunderbare Welt von Mickey Mouse“ eintauchen. Die rund 230 Meter lange Wasserbahn mit Show-Szenen, Beleuchtung und Spezialeffekten schickt die Gäste auf ein lustiges Familienabenteuer durch 230 Meter lange, gewundene Röhren, die hoch über den oberen Decks hängen.

Foto: David Hecker

In direkter Verbindung mit der Ablieferung ihres jüngsten Kreuzfahrschiffes hatte sich die Werft in Abstimmung mit der Disney Cruise Line dazu entschlossen, die wenigen Schutzmaßnahmen, die aktuell noch in Kraft sind, bis zur Übergabe des Neubaus beizubehalten „Die Reederei plant ab Mitte Juli 2022 die erste Kreuzfahrt mit dem neuen Schiff. Ein Infektionsgeschehen an Bord ist daher unbedingt zu unterbinden. Insofern ist hier besondere Vorsicht geboten, um die Gäste, die schon sehnsüchtig das neue und besonders umweltfreundliche Schiff erwarten, nicht zu enttäuschen“, so Jörg Heidelberg, Geschäftsleiter Produktion der Papenburger Werft.

Bis zur Übergabe galt in einigen Bereichen der Werft und auf dem gesamten Schiff noch die Maskenpflicht, Die unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie und auch des Ukraine-Krieges mit löchrigen Lieferketten, schwieriger Materialverfügbarkeit sowie steigenden Kosten haben in den vergangenen Wochen auch die Fertigstellung der Disney Wish geprägt. Zurückblickend liegen 27 anstrengende und herausfordernde Monate der Pandemie, in der die Meyer Werft trotz allem fünf Kreuzfahrtschiffe an unterschiedliche Reedereien abliefern konnte. „Wir sind schon ein wenig Stolz darauf, dass es uns gelungen ist, durch die sehr schnellen und umfangreichen Schutzmaßnahmen glimpflich durch diese Zeit gekommen zu sein – besonders als zu Anfang kaum Impfstoffe verfügbar waren. Die Infektionszahlen unter den Beschäftigten auf der Werft lagen stets deutlich unter den Zahlen im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildete lediglich ein größeres Ausbruchsgeschehen, als zu Beginn des Jahres 2021 die Delta-Variante um sich griff. Die Situation konnte aber durch gezielte Maßnahmen schnell in den Griff bekommen. Wir konnten die Pandemie durch präventives Handeln im interdisziplinären Krisenstab und mit Mut zum schnellen Handeln meistern und so die Belegschaft schützen“, erläutert Timo Milbrandt, Geschäftsführer von MEYER PORT 4.

Die Auswirkungen der Pandemie sind erheblich: Die Streckung des Auftragsbuches, die Bereitstellung von Masken und Tests oder die Anpassung der Arbeitszeiten und Arbeitszonen verursachten hohen Aufwand. Aufgrund einer Verfügung des Landkreises wurde 2021 ein Schichtmodell mit kürzeren Arbeitszeiten umgesetzt, welches sowohl die Infektionsgefahren reduzierte, andererseits die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigte. Die so entstandenen Rückstände bei den Schiffsprojekten mussten und müssen aufgeholt werden.

Bis 2025 arbeitet die Meyer Werft an sieben weiteren innovativen Kreuzfahrtschiffen und verstärkt dafür aktuell ihre Mannschaft mit weiteren Spezialisten. JPM

FSG: Erster Stahlschnitt für australische Fähre mit LNG-Antrieb

Einen Auftragswert von mehr als 100 Mio. Euro repräsentiert der Neubau einer 43100 BRT großen Ro/Ro-Fähre für die australische Reederei SeaRoad, für die am 20. Mai bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) der Brennstart für den ersten Stahlschnitt erfolgte.

Foto: FSG

FSG CEO Philipp Maracke und Tony Johnson, Technical Marine Manager von SeaRoad, gaben gemeinsam das Signal zum Brennstart für das Modul H23 aus der Sektion 71, dem künftigen Wohnbereich der Besatzung im Deckshaus. An der Finanzierung des im vierten Quartal 2023 zu liefernden und auf der Bass-Straße zwischen Devonport auf Tasmanien und Melbourne im Bundesstaat Victoria aus dem australischen Festland zum Einsatz kommenden Neubaus ist die Commonwealth Bank of Australian partnerschaftlich beteiligt.

Auf dem 210 m langen und 29,30 m breiten Schiff (Bau-Nr. 784) mit einer Tragfähigkeit von 11970 tdw werden 3.722 Spurmeter für den Ladungstransport bereitstehen, zusätzlich können 101 PKWs an Bord genommen werden (= 4.227 Spurmeter insgesamt). Für Fahrer und Begleiter stehen 25 Kabinen mit 27 Betten zur Verfügung. Die beiden Dual Fuel-Hauptmotoren des speziell für den Transport schwerer Ladung mit einem Stückgewicht von bis zu 100 Tonnen ausgelegten Neubaus mit einer Leistung von je 10300 kW werden mit verflüssigtem Naturgas (LNG) betrieben. Mit ihnen soll eine Geschwindigkeit von 22,50 kn erreicht werden.

SeaRoad ist bereits FSG-Kunde. Die erste RoRo-Fähre aus Flensburg, die ebenfalls mit LNG betriebene Searoad Mersey II, stieß 2016 zur Flotte.

Eine zweite von der FSG gebaute Fähre, die Liekut, wird im Rahmen einer Chartervereinbarung seit April 2021 für drei Jahre von SeaRoad beschäftigt und ist ebenfalls auf der Bass-Straße zwischen Devonport auf Tasmanien und Melbourne im Bundesstaat Victoria auf dem australischen Festland im Einsatz. JPM

Ab sofort buchbar: Das Sommerprogramm 2023 von MSC Cruises mit vielfältigen Routen und 21 Schiffen 

Pressemitteilung

  • MSC Kreuzfahrtschiffe besuchen mehr als 140 der weltweit beliebtesten Reiseziele in 40 verschiedenen Ländern
  • Umfassendes Angebot an Routen von Minikreuzfahrten bis zu mehrwöchigen Kreuzfahrten, die jetzt gebucht werden können und für jeden Urlauber das Richtige bieten
  • Das neueste Flaggschiff von MSC Cruises, die MSC Euribia, bietet 7-Nächte-Routen zu den norwegischen Fjorden an  

MSC Cruises hat heute die Details des Sommerprogramms 2023 bekannt gegeben. Eine vielfältige Auswahl an modernen Schiffen wird mehr als 140 Ziele auf der ganzen Welt ansteuern. Das Angebot reicht von Mini-Kreuzfahrten bis hin zu 21-Nächte-Kreuzfahrten − für jeden, der im nächsten Sommer verreisen möchte, gibt es das passende Schiff und die passende Route. Die Kreuzfahrten können ab sofort auf www.msccruises.de oder über Reisebüros gebucht werden.

Die MSC World Europa, das erste Schiff der Reederei mit LNG-Antrieb, wird ihre erste Sommersaison im Mittelmeer verbringen und den Gästen ein spektakuläres Kreuzfahrterlebnis an Bord bieten. Die 7-Nächte-Routen führen zu den beliebtesten Zielen der Region: Genua, Neapel und Messina in Italien, Valletta auf Malta, Barcelona in Spanien und Marseille in Frankreich. Die Einschiffung ist in mehreren Häfen möglich, was das Reisen mit diesem Schiff besonders bequem und attraktiv macht.

Die MSC Seascape bietet abwechselnd zwei 7-Nächte-Routen in der Karibik ab Miami, Florida (USA), an. Auf jeder Route wird das Ocean Cay MSC Marine Reserve angelaufen, die atemberaubende Privatinsel von MSC Cruises auf den Bahamas, sowie weitere traumhafte Ziele auf den Bahamas, in Puerto Rico, der Dominikanischen Republik, Mexiko, den Cayman Inseln und Jamaika.

An Bord eines der schönen und modernen Schiffe von MSC Cruises können die Gäste rund um die Uhr großartige Original-Theaterproduktionen, Live-Musik, authentische internationale Küche, preisgekrönte Familienangebote, luxuriöse Spa- und Wellness-Einrichtungen, Boutique-Shopping und vieles mehr erleben und genießen.

Christian Hein, Geschäftsführer MSC Cruises Deutschland: „Das Sommerprogramm für 2023 hält viele Highlights parat. Besonders freue ich mich auf die Positionierung des dann neuesten MSC Schiffes der Flotte in Kiel, der MSC Euribia, die mit LNG betrieben und auch sonst mit den innovativsten Umwelttechnologien ausgestattet sein wird. Insgesamt werden wir wieder vier Schiffe ab deutschen Häfen anbieten können. Unser zweites LNG-Schiff, das dann in Betrieb sein wird, die MSC World Europa, wird im westlichen Mittelmeer eingesetzt. Das Schiff mit seinem bahnbrechenden Design wird den Gästen ein völlig neues Onboard-Erlebnis bieten, angefangen bei unzähligen kulinarischen Angeboten über den weitläufigsten MSC Yacht Club bis zu einem wunderbaren Spa-Bereich.“

Überblick über das Sommerprogramm 2023

Highlights im westlichen Mittelmeer:

  • Die MSC Seashore ab Genua (Italien) startet samstags mit Stopps in Civitavecchia (Rom) und Palermo (Italien), Ibiza und Valencia (Spanien) sowie Marseille (Frankreich).
  • Die MSC Seaview besucht samstags ab/bis Barcelona (Spanien) unter anderem die Ziele Cannes (Frankreich), Genua, La Spezia und Civitavecchia (Italien) sowie Palma de Mallorca (Spanien) − die perfekte Reiseroute für Sonnenanbeter.
  • Die MSC Opera steuert ab Genua (Italien) sonntags unter anderem Marseille (Frankreich), Barcelona (Spanien), La Goulette (Tunesien), Palermo (Sizilien) und Neapel (Italien) an.
  • Die MSC Orchestra wird ab Juni zehn Nächte ab Genua (Italien) zu Zielen wie Marseille (Frankreich), Málaga, Cádiz für Sevilla (Spanien), Lissabon (Portugal), Alicante/Costa Blanca und Menorca (Spanien) und Olbia (Italien) in See stechen.
  • Die MSC World Europa bietet die beliebtesten Ziele im westlichen Mittelmeer und besucht sonntags ab Genua (Italien) unter anderem Neapel und Messina (Italien), Valletta (Malta), Barcelona (Spanien) und Marseille (Frankreich).

Highlights im östlichen Mittelmeer:

Die MSC Divina startet freitags in Civitavecchia bei Rom und macht auf ihrer Reise Halt in Syrakus, Taranto, Puglia, sowie Santorin und Mykonos.

  • Die MSC Lirica startet montags in Venedig und sonntags in Bari und besucht die griechischen Inseln wie Kefalonia, Santorin und Kreta. 
  • Die MSC Sinfonia steuert sonntags von Venedig aus u.a. Brindisi (Italien), die griechische Insel Mykonos und das griechische Festland mit Piräus (Athen) sowie Split und Zadar (Kroatien) an.
  • Die MSC Armonia wird samstags von Venedig aus unter anderem Kotor (Montenegro), die berühmten griechischen Inseln Mykonos und Santorin (Griechenland) sowie Bari (Italien) besuchen.
  • Die MSC Musica startet sonntags ab/bis Piräus/Athen (Griechenland) zu Zielen wie Santorin (Griechenland), Kusadasi (Türkei), Haifa (Israel), die Inseln Limassol (Zypern) und Mykonos (Griechenland).
  • Die MSC Splendida fährt samstags von Triest/Venedig (Italien) aus unter anderem Ancona (Italien), die malerische Stadt Dubrovnik (Kroatien), Bari (Italien), Korfu (Griechenland) und Kotor (Montenegro) an.

Highlights in Nordeuropa:

  • Die MSC Euribia wird spektakuläre 7-Nächte-Kreuzfahrten von Kiel bis zu den norwegischen Fjorden durchführen. Auf der Reise werden Kopenhagen, Hellesylt für den Geirangerfjord, Alesund und Flam besucht.
  • Die MSC Fantasia bietet ab Kiel zwei alternative Reiserouten zwischen sieben und 11 Nächten zu den norwegischen Fjorden oder den baltischen Hauptstädten.
  • Die MSC Grandiosa startet ab Southampton (Großbritannien) mit Routen zwischen sieben und 15 Nächten zu den norwegischen Fjorden, nach Schweden und Dänemark, die europäische Atlantikküste. Weiterhin werden längere Kreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln und ins Mittelmeer sowie einige Kurzreisen über drei und vier Nächte angeboten.
  • Die MSC Poesia steuert ab Warnemünde und Kopenhagen auf Reiserouten zwischen sieben und 21 Nächten, die Hauptstädte des Baltikums und vier norwegische Fjorde an. Längere Kreuzfahrten beinhalten eine traumhafte 21-Nächte-Kreuzfahrt mit Anläufen zu mehreren Zielen in Island und Grönland.
  • Die MSC Preziosa sticht ab/bis Hamburg auf Routen zwischen neun und 15 Nächten zum Nordkap und nach Spitzbergen in See. Weiterhin werden Island-Kreuzfahrten mit Anläufen nach Reykjavik (über Nacht), Isafjordur und Akureyri sowie zu den Orkney- und Shetland-Inseln im Vereinigten Königreich angeboten. Auf Irland-Kreuzfahrten werden Cork, Dublin, Belfast, Glasgow und Edinburgh (Großbritannien) angelaufen. Ab September 2023 wird die MSC Preziosa 7-Nächte-Kreuzfahrten zu fünf der beliebtesten Städte Europas − den Northern Pearls − anbieten. Das Schiff wird sonntags Hamburg, Zeebrugge für Brügge und Brüssel, Rotterdam/Amsterdam, Le Havre für Paris und freitags Southampton für London anlaufen. Mit verlängerten Aufenthalten im Hafen von bis zu 12 Stunden können die Gäste ihre Zeit an Land optimal nutzen.

Zu den Highlights der langen Kreuzfahrten und Minikreuzfahrten gehören:

  • Die MSC Divina startet ab Genua (Italien) und Barcelona (Spanien) im Oktober und November zu 11-Nächte-Kreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln, nach Marokko und Madeira.
  • Die MSC Poesia bietet vom 25. September bis 19. November 2023 11-Nächte-Kreuzfahrten ab Genua (Italien) nach Griechenland und in die Türkei an. Zu den Höhepunkten gehören Kusadasi/Ephesus und ein ganztägiger Besuch in Istanbul (Türkei), Piräus/Athen (Griechenland), Palermo/Monreale und Civitavecchia/Rom.
  • Die MSC Sinfonia startet im Oktober 2023 auf 11-Nächte-Kreuzfahrten ab/bis Genua (Italien) nach Civitavecchia/Rom, Messina/Taormina/Vulkan Ätna (Italien), Rhodos/Lindos, Limassol (Zypern) und Heraklion/Kreta (Griechenland) und Haifa (Israel).
  • Wer kürzere Kreuzfahrten oder Wochenendtrips mit einer Länge von drei bis fünf Nächten sucht, kann aus einer Reihe von Kreuzfahrten mit mehreren Einschiffungshäfen mit der MSC Orchestra im Mai und Juni sowie der MSC Euribia und der MSC Seaview im Herbst wählen.

Highlights in Nordamerika und der Karibik:

Die MSC Meraviglia, die ab April 2023 zum ersten Mal in der Region unterwegs sein wird, fährt ganzjährig ab New York und bietet eine große Auswahl an Routen mit einer Länge von sechs bis 11 Nächten, darunter:

  • Karibik-Routen mit sieben oder acht Nächten, mit Anläufen in Nassau und auf Ocean Cay − der wunderschönen Privatinsel von MSC Cruises in den Bahamas.
  • Bermuda-Routen mit sechs Nächten und drei Tagen Aufenthalt in King’s Wharf kombiniert mit mehreren entspannenden Tagen auf See.
  • Nordrouten mit zehn oder elf Nächten, die Boston (Massachusetts), Portland (Maine, USA) und Charlottetown (Prince Edward Island), Halifax und Sydney (Nova Scotia) sowie Saint Johns (Neufundland, Kanada) anlaufen. Die 11-Nächte-Routen beinhalten einen zusätzlichen Stopp in Newport, Rhode Island (USA).
  • Die MSC Seascape bietet zwei verschiedene 7-Nächte-Routen ab Miami, Florida (USA) an:
    • Östliche Karibik: Ocean Cay MSC Marine Reserve und Nassau (Bahamas), San Juan (Puerto Rico) und Puerto Plata (Dominikanische Republik) werden angelaufen.
    • Westliche Karibik: Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas), Cozumel (Mexiko), George Town (Cayman Islands) und Ocho Rios (Jamaika).
  • Die MSC Seaside wird von Port Canaveral, dem zweiten Heimathafen von MSC Cruises in Florida, nach Orlando, Florida (USA) fahren und bietet
    • 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten zum Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas)
    • 7-Nächte-Kreuzfahrten nach Cozumel und Costa Maya (Mexiko), Belize und dem Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas).
  • Die MSC Magnifica startet ab Miami, Florida (USA) mit neuen Kurzkreuzfahrten von drei oder vier Nächten Länge freitags oder montags nach Key West in Florida (USA), Nassau und Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas). 

Text: PM MSC Cruises