Schlagwort: LNG

MSC und Chantiers de l’Atlantique feiern Meilensteine der beiden LNG-Neubauten

Pressemitteilung

  • Die MSC World Europa, das erste LNG-Schiff von MSC Cruises, schließt ihre ersten Testfahrten ab 
  • MSC Cruises feiert zudem das Aufschwimmen der MSC Euribia, dem zweiten LNG-Schiff der Reederei 

Die Kreuzfahrtsparte der MSC Group und Chantiers de l’Atlantique feierten am Wochenende zwei wichtige Meilensteine für die ersten beiden LNG-Schiffe von MSC Cruises, die beide auf der französischen Werft in Saint-Nazaire gebaut werden.

Die MSC World Europa, das erste LNG-Schiff in der MSC Flotte und das größte LNG-betriebene Kreuzfahrtschiff der Welt, absolvierte ihre ersten Testfahrten im Atlantik. Dabei wurden die Leistung der Schiffsmotoren, Manövrierfähigkeit, Treibstoffverbrauch, Sicherheitssysteme, Geschwindigkeit und der Bremsweg des Schiffes getestet.

MSC WORLD EUROPA, Foto: Bernard Biger / Chantiers de l’Atlantique

Zeitgleich wurde die MSC Euribia zu Wasser gelassen und in ein Schwimmdock verlegt. Hier werden die Arbeiten fortgesetzt, bevor das Schiff im Juni 2023 ebenfalls in die Flotte von MSC Cruises aufgenommen wird.
MSC investiert drei Milliarden Euro in drei LNG-betriebene Kreuzfahrtschiffe. Der Bau des dritten Schiffes, der „World Class II“, in der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire soll Anfang nächsten Jahres beginnen.  

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group, sagte: „Wir haben uns im vergangenen Jahr verpflichtet, bis 2050 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen und die Kreuzfahrtindustrie auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu führen. Die MSC World Europa und die MSC Euribia spielen auf diesem Weg eine wichtige Rolle. 

LNG ist der sauberste Schiffskraftstoff, der derzeit in großem Maßstab zur Verfügung steht. Er reduziert die Emissionen erheblich und bietet zudem Kompatibilität mit zukünftigen alternativen Kraftstofflösungen, für die wir aktiv in Forschung und Entwicklung investieren, darunter eine mit LNG betriebene Festoxid-Brennstoffzelle an Bord der MSC World Europa. Wenn biologisches oder synthetisches LNG heute in großem Maßstab verfügbar wäre, könnten unsere beiden Neubauten vom ersten Tag an emissionsfrei betrieben werden.“

Die MSC World Europa: 
Ein Kreuzfahrterlebnis der nächsten Generation

Die MSC World Europa ist das erste Schiff der bahnbrechenden MSC World Class, einer brandneuen Schiffsklasse und bietet Platz für bis zu 6.762 Passagiere.

Mit zukunftsweisenden Technologien für die Schifffahrt und das Gästeerlebnis an Bord wird die MSC World Europa Reisen auf See mit einer Vielzahl von noch nie dagewesenen Konzepten und kreativen Bereichen neu definieren. Das bahnbrechende Design zeichnet sich durch ein Y-förmiges Heck aus, das zur beeindruckenden 104 Meter langen, halb offenen und halb überdachten Europa-Promenade mit atemberaubendem Meerblick führt. Neue Balkonkabinen überblicken die Promenade, deren architektonisches Herzstück The Venom Drop @ The Spiral ist, eine elf Decks hohe Rutsche – die längste auf See.

MSC EURIBIA, Foto: Bernard Biger / Chantiers de l’Atlantique

Die MSC World Europa wird ihre erste Saison im Winter 2022/23 in den Emiraten verbringen. MSC Cruises wird dann seine bisher größte Kapazität in der Golfregion einsetzen und seine Position als Marktführer für Kreuzfahrten in der Region stärken. Das Schiff bietet zwischen Dezember 2022 und März 2023 7-Nächte-Routen von Dubai nach Abu Dhabi und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dammam in Saudi-Arabien und Doha in Katar an, bevor es nach Dubai zurückkehrt.  

Im März 2023 steuert die MSC World Europa dann das Mittelmeer an und besucht in der folgenden Sommersaison auf 7-Nächte-Kreuzfahrten die italienischen Häfen Genua, Neapel und Messina sowie Valletta auf Malta, Barcelona in Spanien und Marseille in Frankreich. 

Die MSC Euribia: 
Symbol für den Respekt von MSC Cruises vor den Ozeanen

Die MSC Euribia wird eines der ökologisch fortschrittlichsten Schiffe in der Flotte von MSC Cruises sein. Das Schiff ist nach der antiken Göttin Eurybia benannt, die die Winde, das Wetter und die Sternenbilder nutzte, um die Meere zu beherrschen. Die MSC Euribia wird sich von den anderen Schiffen der Flotte von MSC Cruises deutlich unterscheiden. Durch eine besondere Rumpfgestaltung wird die MSC Euribia zu einer großen, schwimmenden Leinwand, um die Bedeutung von Nachhaltigkeit und das Engagement des Unternehmens für das Meer sichtbar zu machen.

Ab Juni 2023 wird die MSC Euribia ihre erste Saison in Nordeuropa verbringen und ab Kiel einwöchige Routen zu den norwegischen Fjorden fahren, mit Stopps in Kopenhagen, Hellesylt, dem Geirangerfjord, sowie Alesund und Flåm. 

Umweltfreundliche Schiffe auf See
Sowohl die MSC World Europa als auch die MSC Euribia werden mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben, das lokale Luftschadstoffemissionen wie Schwefeloxide eliminiert und Stickoxide um bis zu 85 Prozent reduziert. LNG spielt auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels, da es die CO2-Emissionen um 25 Prozent reduziert und den Weg für die Einführung nachhaltiger nicht-fossiler Kraftstoffe wie grünem Wasserstoff ebnet.

Die beiden Schiffe werden mit selektiven katalytischen Reduktionssystemen (SCR), Landstromanschlüssen und fortschrittlichen Abwasseraufbereitungsanlagen zur Einhaltung des so genannten Ostseestandards, der weltweit strengsten Norm für die Abwasserentsorgung ins Meer, ausgestattet. Darüber hinaus reduzieren die Schiffe Unterwassergeräusche, um die möglichen Auswirkungen auf Meeresbewohner zu verringern und sind beide mit einer Vielzahl energieeffizienter Geräte und Systeme zur Optimierung der Motorennutzung ausgestattet. 

Text: PM MSC Cruises

FEIERLICHE TAUFE DER COSTA TOSCANA IN BARCELONA: DAS NEUE LNG-FLAGGSCHIFF VON COSTA KREUZFAHRTEN

Pressemitteilung

Die Zeremonie gab gleichzeitig den Startschuss für eine weitere Kooperation mit dem spanischen Drei-Sterne-Koch Ángel León. Im Fokus steht die Förderung eines innovativen Projekts für ein besonders nachhaltiges Lebensmittel aus dem Meer – dem „Seereis“.

Foto: via Costa Kreuzfahrten

Costa feierte im Hafen von Barcelona die Taufe der Costa Toscana, dem neuesten Schiff in der Flotte von Costa Kreuzfahrten. Zu entdecken galt es «die Kunst, das Meer zu leben». Taufpatin war die junge Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin Chanel, die nach ihrem Auftritt beim Eurovison Song Contest 2022 in ganz Europa Erfolge feierte. Zusammen mit Kapitän Pietro Sinisi übernahm sie das «Ribbon Cutting» – inklusive dem Ritual des Zerschmetterns einer Flasche am Bug des Schiffes. Der italienische Künstler Andrea Casta sorgte mit seiner elektrischen Geige und seinem weltbekannten leuchtenden Bogen für aussergewöhnliche Akzente und auf der Terrasse der Piazza del Campo konnten die Gäste die «Molecule Show» geniessen – ein atemberaubendes Spektakel mit dreihundert Heliumballons und einer Akrobatin am Trapez. Für Aperitif und Galadinner zeichnete der Ángel León verantwortlich, der als «Koch des Meeres» bekannt ist und mit seinem Restaurant Aponiente im spanischen Cádiz drei Michelin-Sterne erworben hat. Leòn ist zusammen mit Bruno Barbieri aus Italien und Hélène Darroze aus Frankreich einer der kulinarischen Kreativpartner von Costa Kreuzfahrten.

Costa und der «Koch des Meeres» gemeinsam für das «Essen der Zukunft»

Anlässlich der Taufe der Costa Toscana bauen Costa und Ángel León ihre Zusammenarbeit weiter aus und widmen sich einem Thema, dem beide seit langem verpflichtet sind: der ökologischen Nachhaltigkeit. Über die Costa Crociere Foundation unterstützt Costa Kreuzfahrten Leóns weltweites Pionierprojekt: die Entwicklung des «Meereskorns» (auch «Seereis» genannt). Das eigene Forschungszentrum des Restaurants Aponiente hat mit dem Anbau der «Zostera Marina» in der Bucht von Cádiz begonnen – eine Pflanze, die zu einer grösseren Artenvielfalt im Meer beiträgt und damit das Ökosystem bereichert. Auch bei der Bekämpfung des Klimawandels kann sie eine Rolle spielen, da sie grosse Mengen an Kohlenstoff absorbiert und speichert. Doch vor allem lässt sich aus den Samen von «Zostera Marina» ein «Superfood» produzieren, das eine künftige Lösung für Probleme wie Hunger und Unterernährung darstellen könnte. Dank der Unterstützung durch die Costa Crociere Foundation kann die Anbaufläche des «Meeresgartens», die derzeit etwa 3000 m2 beträgt, erweitert und «Zostera Marina» in neue Küstengebiete exportiert werden. 

Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere, kommentierte: «Es ist eine grosse Freude, die Taufe unserer Costa Toscana in Barcelona zu feiern, einer Stadt, der wir uns besonders verbunden fühlen und in der wir seit Beginn unserer Geschichte zuhause sind. Mit unserem Event feiern wir den Beginn eines Sommers, der die freudige Rückkehr zu Reisen und Ferien markiert. Die Veranstaltung zeigt auch die Exzellenz des Costa Produkts in allen Bereichen, von der Spitzengastronomie über hochwertige Unterhaltung bis hin zu einzigartigen Erlebnissen an Land.» Jüngsten Marktforschungsergebnissen zufolge träumten fast 14 Millionen Europäer davon, in den nächsten zwölf Monaten eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Und Kreuzfahrten gehörten zu den Reisen mit dem grössten Potenzial, um das Bedürfnis der Erkundung von Reisezielen zu erfüllen, so Zanetti weiter.  «Wir müssen diesen Aufschwung nutzen, um einen nachhaltigeren Tourismus zu fördern, der die Umwelt respektiert und die lokalen Gemeinschaften wertschätzt. Unser Engagement zeigt sich nicht nur in technologisch fortschrittlichen Schiffen wie der Costa Toscana mit LNG-Antrieb, sondern auch in der Unterstützung innovativer Projekte, die über den Tourismussektor hinausgehen, wie etwa das Projekt von Küchenchef Ángel León.»

Costa Toscana – eine schwimmende «Smart City»

Die Costa Toscana ist eine echte «Smart City» auf dem Meer. Dank der Verwendung von Flüssigerdgas ist es möglich, den Ausstoss von Schwefeloxiden (Null-Emissionen) und Partikeln (95-100%ige Reduktion) in die Atmosphäre fast vollständig zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion um 85%) und CO2 (bis zu 20%) deutlich zu senken. Die Costa Gruppe, zu der die italienische Marke Costa Kreuzfahrten und die deutsche Marke AIDA Cruises gehören, war weltweit das erste Unternehmen der Kreuzfahrtbranche, das Flüssigerdgas einsetzte und verfügt derzeit über vier Schiffe, die mit dieser Technologie betrieben werden: die AIDAnova, die Costa Smeralda, die Costa Toscana und die AIDACosma. 

Darüber hinaus verfügt das Schiff über hochmoderne technologische Innovationen, welche die Umweltbelastung weiter reduzieren. Der gesamte tägliche Wasserbedarf wird durch die Umwandlung von Meerwasser mit Hilfe von Entsalzungsanlagen gedeckt. Der Energieverbrauch wird durch ein intelligentes Energiesparsystem minimiert. Darüber hinaus werden Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100% getrennt gesammelt und an Bord recycelt. Die Einrichtung des neuen Restaurants Archipelago besteht teilweise aus Treibholz, welches die «Guardians of the Coast» gesammelt haben – ein Umwelterziehungsprogramm, welches von der Costa Crociere Foundation gefördert wird. Für jedes Dinner, das im Archipelago eingenommen wird, spendet Costa einen Teil des Erlöses an Umwelt- und Sozialprojekte der Stiftung.

Design «Made in Italy» und köstliche Kreationen von Sterneköchen

Die Inneneinrichtung der Costa Toscana ist das Ergebnis eines aussergewöhnlichen Kreativprojekts, das von Adam D. Tihany kuratiert wurde, um die Farben und die Atmosphäre der Toskana an einem einzigen Ort zum Leben zu erwecken. Möbel, Beleuchtung, Stoffe und Accessoires sind allesamt «Made in Italy» und wurden von 15 Partnern entworfen, die für italienische Spitzenleistungen stehen. Das Angebot an Bord fügt sich perfekt in diesen Kontext ein: vom Solemio Spa bis zu den Unterhaltungsbereichen, von den Themenbars in Zusammenarbeit mit grossen italienischen und internationalen Marken bis zu den 21 Restaurants und kulinarischen Erlebnisbereichen. Zu ihnen gehört das neue Restaurant Archipelago mit seinen von den drei Spitzenköchen Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León Menüs und «Destination Dishes». Für die kleinen Gäste gibt es den Splash AcquaPark mit einer Rutsche auf dem obersten Deck, einen neuen Bereich für Videospiele und den Squok Club.

Die Route der Costa Toscana

Im Sommer 2022 bietet die Costa Toscana eine einwöchige Route an, die einige der schönsten Städte und Inseln des westlichen Mittelmeers anläuft, darunter Savona, Civitavecchia/Rom, Neapel, Ibiza, Valencia und Marseille. In der Herbstsaison wird Palma de Mallorca den Platz von Ibiza einnehmen. Die Costa Toscana bietet ihren Gästen die Möglichkeit, die auf dem Reiseplan stehenden Ziele mit einem aussergewöhnlichen Angebot an Ausflügen zu entdecken und dabei die ursprünglichsten Traditionen, Geschmäcker und Farben der Destinationen kennenzulernen. Die Costa Toscana markiert den Neustart der Flotte von Costa Kreuzfahrten, die in diesem Sommer zehn Schiffe einsetzen wird. 

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Wie „Carnival Celebration“ im digitalen Zeitalter mit analoger Technik überzeugen will

Im November steigt in den USA traditionell die Zeit, in der man sich auf die Traditionen besinnt. Der Sprung in die Vorweihnachtszeit markiert auch den Start in die heiße Phase der Football-Saison zum Super Bowl, der Weihnachtsfeiern und des legendären Shopping-Events Black Friday.

Diese Zeit markiert auch den Wegpunkt, an dem Carnival Cruise Line ihren nächsten Touchdown für den Kreuzfahrtmarkt setzen will. Die Carnival Celebration soll am 6. November von Southampton zur Transatlantik-Reise nach Miami starten. Am 21. November wird das 344 Meter lange Schiff dann von Miami aus in den Dienst gehen. Den Black Friday am 25. November optimal abgepasst.

Abbildung: Carnival Cruise Line

Die 344 Meter lange Carnival Celebration ist nach der Mardi Gras das zweite Schiff der Excel-Klasse, wie sie in den USA genannt wird. Der Schiffe aus dem Hause Meyer. Die Meyer Werft in Turku wird die Carnival Celebration im Herbst an die Mutter der Fun Ships ausliefern.

Die Carnival Celebration ist das siebte Schiff der Excel-Class, die in Europa auch als Helios-Klasse bekannt ist. Das Typschiff AIDAnova markierte 2018 den Einstieg in die Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Treibstoff. Neun über 180000 BRZ großen Megaliner hat die Carnival-Gruppe bei der Meyer Werft bestellt. Fünf davon werden in Papenburg und vier im finnischen Turku gebaut. Alle Schiffe haben von Deck 1 bis Deck 5 fast ein identisches Layout. Herzstück sind die jeweils vier großen MaK M46DF-Motoren von Caterpillar aus Rostock und Kiel.

Ab Deck 6 erkennen aber nur alte Kreuzfahrt-Hasen noch die Verwandtschaft der Klasse. AIDA, Costa, P&O und Carnival haben jeweils eigene Designer ans Werk gelassen und für ihre Passagiere individuelle Ideen eingebracht. In dieser Woche lüftete Carnival-Chefin Christine Duffy ein kleines Stück des Tarnnetzes der Verschwiegenheit über die Ausstattung der Carnival Celebration.

Im Fokus stand dabei der Bereich auf Deck 6, der bei den deutschen Schwestern AIDAnova und AIDAcosma mit den Gastro-Highlights Time-Maschine, Rossini, East und dem Teppanyaki Grill besetzt sind. Bei der US-Schwester wird dieser Bereich als „The Gateway“ gestaltet. Mit dem Charme eines monumentalen Eingangsbereichs eines amerikanischen Bahnhofs soll der Bereich Passagiere mit einem Hauch der guten alten Welt des analogen Zeitalters umgarnen.

„Es ist auch dieses Geräusch und das Design was den besonderen Charme ausmacht“, schwärmt Christine Duffy und deutet auf eine gewaltige Anzeigetafel: Ein Flip-Flap-Board.

Die 1966 in den USA zum Patent angemeldeten „Faltblattanzeigen“ waren Jahrzehnte die wichtigsten Informationsmittel an Bahnhöfen und Flughäfen. Die Steuerung ermöglichte die Übermittlung von Zeiten, Bahnsteigen und Namen in Sekunden. Aber auch alle möglichen Botschaften lassen sich übermitteln.

Für die Carnival Celebration wird gerade eine XXL-Flip-Flap-Tafel gebaut. Sie soll direkt über der großen „Latitude Bar“ im „The Gateway“ ihren Platz bekommen und Passagiere mit Informationen versorgen. Die Tafel zeigt die Bier- und Cocktailkarte und kann mit Botschaften von Passagieren und der Schiffsführung bespielt werden.

Dieses Board wird von der Firma Oat Foundry in Philadelphia, der Heimatstadt von Christine Duffy, gebaut. Die Begeisterung für diese Technik war der Chefin der Reederei in der Präsentation auch deutlich anzumerken.

Duffy brachte den Kurs für den Neubau auf den Punkt: „Die alte Welt trifft auf neue Technologie“. Dabei sei es gerade das Geräusch der Flip-Karten, die Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden lässt, sagte Duffy mit einem Leuchten in den Augen. 

Animation: via Carnival Cruise Line

Nicht ohne Grund: Im Zeitalter von Smartphone und Clouds hat auch bei Carnival hat die Zielgruppe der Passagiere ihre mentale Heimat in dem analogen Zeitalter. Mit dem Slogan „We built cool analog Technology“ punktete der Hersteller der Faltblattwand sogar bei AIDA. Das Time Maschine Restaurant auf Deck 6 von AIDAnova und AIDAcosma hat ebenfalls Flip-Flap-Anzeigen mit ihrem typischen Flattergeräuschen.

Bei Carnival Celebration ist „The Gateway“ auch wie eine Bahnhofshalle gestaltet. Im Gegenstz zu den AIDA-Schwestern ist hier ein über zwei Decks konstruierter Bereich entstanden. Die moderne Technik kommt dann aber doch durch die Hintertür. Die obere Ebene hat Fenster-Imitate in Form großer Bildschirme. „Über die lässt sich zu jeder Tageszeit die passende Stimmung von außen in das Schiff übertagen“, so Duffy.

Kulinarisch ist das „Emeril’s Bistro 1937“ von dem bekannten US-Fernsehkoch Emeril Lagasse dort verankert. „Emeril’s Bistro 1936“ kam bereits auf der Mardi Gras zum Einsatz. Dort allerdings im French Quarter, das auf der Carnival Celebration nun durch „The Gateway“ ersetzt wird.

Bei den Bistro-Namen hat Christine Duffy auch wieder eine Botschaft verpackt. 1936 und 1937 sind die Baunummern der Schiffe bei Meyer Turku. Eine kleine Hommage an die finnischen Werftarbeiter.

In 2021 abgewrackt, die erste „Celebration“, Foto: Frank Behling

Die Finnen sind gerade dabei, die erste Probefahrt der Carnival Celebration vorzubereiten. Sie soll die erste Kalibrierungsfahrt noch im Juli unternehmen. Fast genau 35 Jahre nach der ersten Fahrt der ersten Celebration von Carnival, die 1987 von der Werft Kockums im schwedischen Malmö fertiggestellt wurde. Bis 2008 war sie Teil der Carnival-Flotte und legte den Grundstein für den Erfolg der Marke Fun Ship in den USA. Die erste Celebration endete im Januar 2021 in Folge der Pandemie auf einem Abwrackstrand im indischen Alang. FB

Neues DCL-Flaggschiff „Disney Wish“ in Bremerhaven abgeliefert

Als ihren 54. Kreuzfahrtschiff-Neubau hat die Papenburger Meyer Werft die am 8. April letzten Jahres auf Kiel gelegte, am 22. Februar d. J. ausgedockte und im März emsabwärts nach See überführte Disney Wish nach der erfolgten Endausrüstung und Erprobung gestern (9. Juni) in Bremerhaven an die Disney Cruise Line, Celebration, Florida, US.A, abgeliefert. Damit konnte sie bereits zum fünften Mal einen Kreuzfahrtschiff-Neubau trotz zahlreicher Pandemie-bedingter Herausforderungen erfolgreich übergeben.

Foto: Matt Stroshane

Bei dem jetzt in die USA zu überführenden Flaggschiff der zum amerikanischen Disney-Konzern gehörenden Disney Cruise Line (DCL) handelt es sich um das erste mit umweltfreundlichem verflüssigten Erdgas (LNG) zu betreibende Schiff der 1995 gegründeten Reederei und die erste Einheit von drei 2016/17 bestellten Schiffen dieses Typs. Mit einer Vermessung von je ca. ca. 144 000 BRZ und 1250 Kabinen fällt dieses Trio etwas größer aus als die beiden 2011 bzw. 2012 ebenfalls von Meyer gelieferten „Schwestern“ Disney Dream und Disney Fantasy, die auf jeweils 129690 BRZ kommen.

Zusammen mit den beiden 1998 bzw. 1999 von der italienischen Fincantieri-Werftgruppe gelieferten 83338-BRZ-Schwesterschiffen Disney Magic und Disney Wonder wird die amerikanische Reederei nach der coronabedingt auf die Jahre 2022, 2024 und 2025 verschobenen Komplettierung des jüngsten Meyer-Trios über eine Flotte von sieben Schiffen verfügen.

Ursprünglich sollte der Neubau bereits Ende 2021 abgeliefert und ab Januar dieses Jahres als fünftes Schiff der Reederei zu ersten Reisen eingesetzt werden.

„Der Bau solcher komplexen und großen Einheiten ist in heutiger Zeit eine extreme Herausforderung. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass wir die Disney Wish mit ihren vielen Innovationen für ein immersives Passagiererlebnis mit vielen liebevollen Details sowie zahlreichen umweltfreundlichen Lösungen heute an die Reederei übergeben konnten“, sagte Werft-Geschäftsführer Jan Meyer, der im Beisein von Kapitänin Minnie Mouse mit dem Präsidenten der Disney Cruise Line, Thomas Mazloum, die offiziellen Übergabe-Dokumente unterzeichnete.

„In einer großen Teamleistung gemeinsam mit unseren Partnerfirmen, der Klassifikation und der Crew an Bord ist es uns gelungen, die Disney Wish bestmöglich fertigzustellen und den typischen Disney-Zauber an Bord einziehen zu lassen“, ergänzte Projektleiter Henning Stellermann.

Animation: Disney

Neben den beiden charakteristischen übergroßen Schornsteinen zeichnet sich der Neubau u.a. durch ein helles, märchenhaftes und über drei Decks reichendes Atrium und die ikonische Heckdekoration aus, die mit der Rapunzel-Darstellung das bei diesem Schiff umgesetzte Designthema reflektiert: Rapunzel verkörpert den Wunsch, die Welt zu sehen und zu erleben. An Bord erwartet Familien ein neuer Zauber, der von Disneys reichhaltigem Portfolio an Geschichten inspiriert ist. Interaktive Restaurant- und Lounge-Bereiche erwachen in der „Star Wars: Hyperspace Lounge“, „Arendelle: A Frozen Dining Adventure“ und „Worlds of Marvel“, dem ersten Marvel Cinematic Dining Adventure, zum Leben. Im vorderen Schornstein befindet sich zum ersten Mal die Wish Tower Suite, ein 180 Quadratmeter großes, elegantes Penthouse, das von Walt Disney Animation Studios‘ „Moana“ inspiriert wurde. Die AquaMouse, die allererste Disney-Attraktion auf See, lässt die Gäste in die „Wunderbare Welt von Mickey Mouse“ eintauchen. Die rund 230 Meter lange Wasserbahn mit Show-Szenen, Beleuchtung und Spezialeffekten schickt die Gäste auf ein lustiges Familienabenteuer durch 230 Meter lange, gewundene Röhren, die hoch über den oberen Decks hängen.

Foto: David Hecker

In direkter Verbindung mit der Ablieferung ihres jüngsten Kreuzfahrschiffes hatte sich die Werft in Abstimmung mit der Disney Cruise Line dazu entschlossen, die wenigen Schutzmaßnahmen, die aktuell noch in Kraft sind, bis zur Übergabe des Neubaus beizubehalten „Die Reederei plant ab Mitte Juli 2022 die erste Kreuzfahrt mit dem neuen Schiff. Ein Infektionsgeschehen an Bord ist daher unbedingt zu unterbinden. Insofern ist hier besondere Vorsicht geboten, um die Gäste, die schon sehnsüchtig das neue und besonders umweltfreundliche Schiff erwarten, nicht zu enttäuschen“, so Jörg Heidelberg, Geschäftsleiter Produktion der Papenburger Werft.

Bis zur Übergabe galt in einigen Bereichen der Werft und auf dem gesamten Schiff noch die Maskenpflicht, Die unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie und auch des Ukraine-Krieges mit löchrigen Lieferketten, schwieriger Materialverfügbarkeit sowie steigenden Kosten haben in den vergangenen Wochen auch die Fertigstellung der Disney Wish geprägt. Zurückblickend liegen 27 anstrengende und herausfordernde Monate der Pandemie, in der die Meyer Werft trotz allem fünf Kreuzfahrtschiffe an unterschiedliche Reedereien abliefern konnte. „Wir sind schon ein wenig Stolz darauf, dass es uns gelungen ist, durch die sehr schnellen und umfangreichen Schutzmaßnahmen glimpflich durch diese Zeit gekommen zu sein – besonders als zu Anfang kaum Impfstoffe verfügbar waren. Die Infektionszahlen unter den Beschäftigten auf der Werft lagen stets deutlich unter den Zahlen im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildete lediglich ein größeres Ausbruchsgeschehen, als zu Beginn des Jahres 2021 die Delta-Variante um sich griff. Die Situation konnte aber durch gezielte Maßnahmen schnell in den Griff bekommen. Wir konnten die Pandemie durch präventives Handeln im interdisziplinären Krisenstab und mit Mut zum schnellen Handeln meistern und so die Belegschaft schützen“, erläutert Timo Milbrandt, Geschäftsführer von MEYER PORT 4.

Die Auswirkungen der Pandemie sind erheblich: Die Streckung des Auftragsbuches, die Bereitstellung von Masken und Tests oder die Anpassung der Arbeitszeiten und Arbeitszonen verursachten hohen Aufwand. Aufgrund einer Verfügung des Landkreises wurde 2021 ein Schichtmodell mit kürzeren Arbeitszeiten umgesetzt, welches sowohl die Infektionsgefahren reduzierte, andererseits die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigte. Die so entstandenen Rückstände bei den Schiffsprojekten mussten und müssen aufgeholt werden.

Bis 2025 arbeitet die Meyer Werft an sieben weiteren innovativen Kreuzfahrtschiffen und verstärkt dafür aktuell ihre Mannschaft mit weiteren Spezialisten. JPM

FSG: Erster Stahlschnitt für australische Fähre mit LNG-Antrieb

Einen Auftragswert von mehr als 100 Mio. Euro repräsentiert der Neubau einer 43100 BRT großen Ro/Ro-Fähre für die australische Reederei SeaRoad, für die am 20. Mai bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) der Brennstart für den ersten Stahlschnitt erfolgte.

Foto: FSG

FSG CEO Philipp Maracke und Tony Johnson, Technical Marine Manager von SeaRoad, gaben gemeinsam das Signal zum Brennstart für das Modul H23 aus der Sektion 71, dem künftigen Wohnbereich der Besatzung im Deckshaus. An der Finanzierung des im vierten Quartal 2023 zu liefernden und auf der Bass-Straße zwischen Devonport auf Tasmanien und Melbourne im Bundesstaat Victoria aus dem australischen Festland zum Einsatz kommenden Neubaus ist die Commonwealth Bank of Australian partnerschaftlich beteiligt.

Auf dem 210 m langen und 29,30 m breiten Schiff (Bau-Nr. 784) mit einer Tragfähigkeit von 11970 tdw werden 3.722 Spurmeter für den Ladungstransport bereitstehen, zusätzlich können 101 PKWs an Bord genommen werden (= 4.227 Spurmeter insgesamt). Für Fahrer und Begleiter stehen 25 Kabinen mit 27 Betten zur Verfügung. Die beiden Dual Fuel-Hauptmotoren des speziell für den Transport schwerer Ladung mit einem Stückgewicht von bis zu 100 Tonnen ausgelegten Neubaus mit einer Leistung von je 10300 kW werden mit verflüssigtem Naturgas (LNG) betrieben. Mit ihnen soll eine Geschwindigkeit von 22,50 kn erreicht werden.

SeaRoad ist bereits FSG-Kunde. Die erste RoRo-Fähre aus Flensburg, die ebenfalls mit LNG betriebene Searoad Mersey II, stieß 2016 zur Flotte.

Eine zweite von der FSG gebaute Fähre, die Liekut, wird im Rahmen einer Chartervereinbarung seit April 2021 für drei Jahre von SeaRoad beschäftigt und ist ebenfalls auf der Bass-Straße zwischen Devonport auf Tasmanien und Melbourne im Bundesstaat Victoria auf dem australischen Festland im Einsatz. JPM

Ab sofort buchbar: Das Sommerprogramm 2023 von MSC Cruises mit vielfältigen Routen und 21 Schiffen 

Pressemitteilung

  • MSC Kreuzfahrtschiffe besuchen mehr als 140 der weltweit beliebtesten Reiseziele in 40 verschiedenen Ländern
  • Umfassendes Angebot an Routen von Minikreuzfahrten bis zu mehrwöchigen Kreuzfahrten, die jetzt gebucht werden können und für jeden Urlauber das Richtige bieten
  • Das neueste Flaggschiff von MSC Cruises, die MSC Euribia, bietet 7-Nächte-Routen zu den norwegischen Fjorden an  

MSC Cruises hat heute die Details des Sommerprogramms 2023 bekannt gegeben. Eine vielfältige Auswahl an modernen Schiffen wird mehr als 140 Ziele auf der ganzen Welt ansteuern. Das Angebot reicht von Mini-Kreuzfahrten bis hin zu 21-Nächte-Kreuzfahrten − für jeden, der im nächsten Sommer verreisen möchte, gibt es das passende Schiff und die passende Route. Die Kreuzfahrten können ab sofort auf www.msccruises.de oder über Reisebüros gebucht werden.

Die MSC World Europa, das erste Schiff der Reederei mit LNG-Antrieb, wird ihre erste Sommersaison im Mittelmeer verbringen und den Gästen ein spektakuläres Kreuzfahrterlebnis an Bord bieten. Die 7-Nächte-Routen führen zu den beliebtesten Zielen der Region: Genua, Neapel und Messina in Italien, Valletta auf Malta, Barcelona in Spanien und Marseille in Frankreich. Die Einschiffung ist in mehreren Häfen möglich, was das Reisen mit diesem Schiff besonders bequem und attraktiv macht.

Die MSC Seascape bietet abwechselnd zwei 7-Nächte-Routen in der Karibik ab Miami, Florida (USA), an. Auf jeder Route wird das Ocean Cay MSC Marine Reserve angelaufen, die atemberaubende Privatinsel von MSC Cruises auf den Bahamas, sowie weitere traumhafte Ziele auf den Bahamas, in Puerto Rico, der Dominikanischen Republik, Mexiko, den Cayman Inseln und Jamaika.

An Bord eines der schönen und modernen Schiffe von MSC Cruises können die Gäste rund um die Uhr großartige Original-Theaterproduktionen, Live-Musik, authentische internationale Küche, preisgekrönte Familienangebote, luxuriöse Spa- und Wellness-Einrichtungen, Boutique-Shopping und vieles mehr erleben und genießen.

Christian Hein, Geschäftsführer MSC Cruises Deutschland: „Das Sommerprogramm für 2023 hält viele Highlights parat. Besonders freue ich mich auf die Positionierung des dann neuesten MSC Schiffes der Flotte in Kiel, der MSC Euribia, die mit LNG betrieben und auch sonst mit den innovativsten Umwelttechnologien ausgestattet sein wird. Insgesamt werden wir wieder vier Schiffe ab deutschen Häfen anbieten können. Unser zweites LNG-Schiff, das dann in Betrieb sein wird, die MSC World Europa, wird im westlichen Mittelmeer eingesetzt. Das Schiff mit seinem bahnbrechenden Design wird den Gästen ein völlig neues Onboard-Erlebnis bieten, angefangen bei unzähligen kulinarischen Angeboten über den weitläufigsten MSC Yacht Club bis zu einem wunderbaren Spa-Bereich.“

Überblick über das Sommerprogramm 2023

Highlights im westlichen Mittelmeer:

  • Die MSC Seashore ab Genua (Italien) startet samstags mit Stopps in Civitavecchia (Rom) und Palermo (Italien), Ibiza und Valencia (Spanien) sowie Marseille (Frankreich).
  • Die MSC Seaview besucht samstags ab/bis Barcelona (Spanien) unter anderem die Ziele Cannes (Frankreich), Genua, La Spezia und Civitavecchia (Italien) sowie Palma de Mallorca (Spanien) − die perfekte Reiseroute für Sonnenanbeter.
  • Die MSC Opera steuert ab Genua (Italien) sonntags unter anderem Marseille (Frankreich), Barcelona (Spanien), La Goulette (Tunesien), Palermo (Sizilien) und Neapel (Italien) an.
  • Die MSC Orchestra wird ab Juni zehn Nächte ab Genua (Italien) zu Zielen wie Marseille (Frankreich), Málaga, Cádiz für Sevilla (Spanien), Lissabon (Portugal), Alicante/Costa Blanca und Menorca (Spanien) und Olbia (Italien) in See stechen.
  • Die MSC World Europa bietet die beliebtesten Ziele im westlichen Mittelmeer und besucht sonntags ab Genua (Italien) unter anderem Neapel und Messina (Italien), Valletta (Malta), Barcelona (Spanien) und Marseille (Frankreich).

Highlights im östlichen Mittelmeer:

Die MSC Divina startet freitags in Civitavecchia bei Rom und macht auf ihrer Reise Halt in Syrakus, Taranto, Puglia, sowie Santorin und Mykonos.

  • Die MSC Lirica startet montags in Venedig und sonntags in Bari und besucht die griechischen Inseln wie Kefalonia, Santorin und Kreta. 
  • Die MSC Sinfonia steuert sonntags von Venedig aus u.a. Brindisi (Italien), die griechische Insel Mykonos und das griechische Festland mit Piräus (Athen) sowie Split und Zadar (Kroatien) an.
  • Die MSC Armonia wird samstags von Venedig aus unter anderem Kotor (Montenegro), die berühmten griechischen Inseln Mykonos und Santorin (Griechenland) sowie Bari (Italien) besuchen.
  • Die MSC Musica startet sonntags ab/bis Piräus/Athen (Griechenland) zu Zielen wie Santorin (Griechenland), Kusadasi (Türkei), Haifa (Israel), die Inseln Limassol (Zypern) und Mykonos (Griechenland).
  • Die MSC Splendida fährt samstags von Triest/Venedig (Italien) aus unter anderem Ancona (Italien), die malerische Stadt Dubrovnik (Kroatien), Bari (Italien), Korfu (Griechenland) und Kotor (Montenegro) an.

Highlights in Nordeuropa:

  • Die MSC Euribia wird spektakuläre 7-Nächte-Kreuzfahrten von Kiel bis zu den norwegischen Fjorden durchführen. Auf der Reise werden Kopenhagen, Hellesylt für den Geirangerfjord, Alesund und Flam besucht.
  • Die MSC Fantasia bietet ab Kiel zwei alternative Reiserouten zwischen sieben und 11 Nächten zu den norwegischen Fjorden oder den baltischen Hauptstädten.
  • Die MSC Grandiosa startet ab Southampton (Großbritannien) mit Routen zwischen sieben und 15 Nächten zu den norwegischen Fjorden, nach Schweden und Dänemark, die europäische Atlantikküste. Weiterhin werden längere Kreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln und ins Mittelmeer sowie einige Kurzreisen über drei und vier Nächte angeboten.
  • Die MSC Poesia steuert ab Warnemünde und Kopenhagen auf Reiserouten zwischen sieben und 21 Nächten, die Hauptstädte des Baltikums und vier norwegische Fjorde an. Längere Kreuzfahrten beinhalten eine traumhafte 21-Nächte-Kreuzfahrt mit Anläufen zu mehreren Zielen in Island und Grönland.
  • Die MSC Preziosa sticht ab/bis Hamburg auf Routen zwischen neun und 15 Nächten zum Nordkap und nach Spitzbergen in See. Weiterhin werden Island-Kreuzfahrten mit Anläufen nach Reykjavik (über Nacht), Isafjordur und Akureyri sowie zu den Orkney- und Shetland-Inseln im Vereinigten Königreich angeboten. Auf Irland-Kreuzfahrten werden Cork, Dublin, Belfast, Glasgow und Edinburgh (Großbritannien) angelaufen. Ab September 2023 wird die MSC Preziosa 7-Nächte-Kreuzfahrten zu fünf der beliebtesten Städte Europas − den Northern Pearls − anbieten. Das Schiff wird sonntags Hamburg, Zeebrugge für Brügge und Brüssel, Rotterdam/Amsterdam, Le Havre für Paris und freitags Southampton für London anlaufen. Mit verlängerten Aufenthalten im Hafen von bis zu 12 Stunden können die Gäste ihre Zeit an Land optimal nutzen.

Zu den Highlights der langen Kreuzfahrten und Minikreuzfahrten gehören:

  • Die MSC Divina startet ab Genua (Italien) und Barcelona (Spanien) im Oktober und November zu 11-Nächte-Kreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln, nach Marokko und Madeira.
  • Die MSC Poesia bietet vom 25. September bis 19. November 2023 11-Nächte-Kreuzfahrten ab Genua (Italien) nach Griechenland und in die Türkei an. Zu den Höhepunkten gehören Kusadasi/Ephesus und ein ganztägiger Besuch in Istanbul (Türkei), Piräus/Athen (Griechenland), Palermo/Monreale und Civitavecchia/Rom.
  • Die MSC Sinfonia startet im Oktober 2023 auf 11-Nächte-Kreuzfahrten ab/bis Genua (Italien) nach Civitavecchia/Rom, Messina/Taormina/Vulkan Ätna (Italien), Rhodos/Lindos, Limassol (Zypern) und Heraklion/Kreta (Griechenland) und Haifa (Israel).
  • Wer kürzere Kreuzfahrten oder Wochenendtrips mit einer Länge von drei bis fünf Nächten sucht, kann aus einer Reihe von Kreuzfahrten mit mehreren Einschiffungshäfen mit der MSC Orchestra im Mai und Juni sowie der MSC Euribia und der MSC Seaview im Herbst wählen.

Highlights in Nordamerika und der Karibik:

Die MSC Meraviglia, die ab April 2023 zum ersten Mal in der Region unterwegs sein wird, fährt ganzjährig ab New York und bietet eine große Auswahl an Routen mit einer Länge von sechs bis 11 Nächten, darunter:

  • Karibik-Routen mit sieben oder acht Nächten, mit Anläufen in Nassau und auf Ocean Cay − der wunderschönen Privatinsel von MSC Cruises in den Bahamas.
  • Bermuda-Routen mit sechs Nächten und drei Tagen Aufenthalt in King’s Wharf kombiniert mit mehreren entspannenden Tagen auf See.
  • Nordrouten mit zehn oder elf Nächten, die Boston (Massachusetts), Portland (Maine, USA) und Charlottetown (Prince Edward Island), Halifax und Sydney (Nova Scotia) sowie Saint Johns (Neufundland, Kanada) anlaufen. Die 11-Nächte-Routen beinhalten einen zusätzlichen Stopp in Newport, Rhode Island (USA).
  • Die MSC Seascape bietet zwei verschiedene 7-Nächte-Routen ab Miami, Florida (USA) an:
    • Östliche Karibik: Ocean Cay MSC Marine Reserve und Nassau (Bahamas), San Juan (Puerto Rico) und Puerto Plata (Dominikanische Republik) werden angelaufen.
    • Westliche Karibik: Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas), Cozumel (Mexiko), George Town (Cayman Islands) und Ocho Rios (Jamaika).
  • Die MSC Seaside wird von Port Canaveral, dem zweiten Heimathafen von MSC Cruises in Florida, nach Orlando, Florida (USA) fahren und bietet
    • 3- und 4-Nächte-Kreuzfahrten zum Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas)
    • 7-Nächte-Kreuzfahrten nach Cozumel und Costa Maya (Mexiko), Belize und dem Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas).
  • Die MSC Magnifica startet ab Miami, Florida (USA) mit neuen Kurzkreuzfahrten von drei oder vier Nächten Länge freitags oder montags nach Key West in Florida (USA), Nassau und Ocean Cay MSC Marine Reserve (Bahamas). 

Text: PM MSC Cruises

Zwei Schiffe von MSC Cruises werden ab diesem Sommer in nordeuropäischen Häfen mit Landstrom versorgt 

Pressemitteilung

  • MSC Cruises arbeitet weiter am Ziel des emissionsfreien Kreuzfahrtbetriebs bis 2050
  • Ab dieser Sommersaison werden die MSC Poesia im Hafen von Warnemünde und die MSC Virtuosa im Hafen von Southampton erstmals Landstrom nutzen
  • MSC Cruises hat mit Cruise Baltic eine Vereinbarung unterzeichnet, die besagt, bis 2024 eine flächendeckende Nutzung von Landstrom in der Ostseeregion zu erreichen
  • Mehr als die Hälfte der MSC Cruises Flotte soll bis Ende 2022 über Landstromanschlüsse verfügen
  • Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr das erste LNG-Schiff von MSC Cruises mit der größten jemals installierten Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) vom Stapel laufen: die MSC World Europa

MSC Cruises hat sich 2021 verpflichtet, bis zum Jahr 2050 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen. Daher erforscht und investiert MSC Cruises kontinuierlich in neue Technologien, die zur Dekarbonisierung beitragen. Auf diesem Weg ist es von zentraler Bedeutung, die Auswirkungen von Kreuzfahrtschiffen auf die Hafenstädte und -gemeinden und ihre Umwelt während der Liegezeit im Hafen zu minimieren. 

Die Landstromversorgung spielt dabei eine wichtige Rolle: Sie ermöglicht den Schiffen, ihre Motoren abzuschalten und sich an die lokale Stromversorgung anzuschließen, um die Systeme an Bord zu betreiben. Da der Strom über einen speziellen Transformator im Hafen zum Schiff geleitet wird, werden die von Dieselgeneratoren verursachten Emissionen vermieden, was die Luftqualität vor Ort verbessert und den Lärm- und Vibrationspegel reduziert. Die Umwelt und die Hafenregionen profitieren somit direkt von der Landstromtechnologie. Nach erheblichen Investitionen in seine Flottenkapazitäten hat MSC Cruises heute konkrete Schritte und Verpflichtungen angekündigt, um die Nutzung der Landstromtechnologie einzuführen und zu beschleunigen. 

Warnemünde und Southampton: Ab Sommer bereit für Landstrom 
Ab Ende Mai und während der gesamten Sommersaison 2022 werden zwei Schiffe der Flotte von MSC Cruises erstmals durchgängig Landstrom nutzen: die MSC Poesia in Warnemünde und die MSC Virtuosa am neuen Horizon Cruise Terminal im Hafen von Southampton in Großbritannien. 

Der Hafen von Warnemünde ist der größte Landstromanbieter für Kreuzfahrtschiffe in Europa. Southampton ist Europas führender Kreuzfahrthafen und fertigt jährlich über zwei Millionen Passagiere ab. Es ist auch der erste Hafen in Großbritannien, der Landstrom für Kreuzfahrtschiffe bereitstellt. 

In beiden Fällen hat die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden auf der Grundlage gemeinsamer Interessen die Bereitstellung und Nutzung von Landstrom ermöglicht. MSC Cruises ist dankbar für die Unterstützung durch die Hafenbehörden, um die Abnahme der Anlagen abzuschließen, bevor sie in einigen Wochen in Betrieb genommen werden können.  

Linden Coppell, Director of Sustainability bei MSC Cruises, sagte: „Wir freuen uns darauf, die Landstromversorgung in Warnemünde und Southampton während der gesamten Sommersaison zu nutzen und wir gratulieren den Hafenbehörden zu ihrem vorausschauenden und innovativen Engagement. Bei MSC Cruises arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Umweltbilanz zu verbessern. Die Landstromversorgung ermöglicht es uns, die Emissionen unserer Schiffe während der Liegezeit erheblich zu reduzieren. Wir brauchen mehr Häfen in anderen wichtigen europäischen Märkten, die schnellstmöglich die Landstromversorgung einführen und sich damit unserem Vorhaben anschließen, bis 2050 einen emissionsfreien Kreuzfahrtbetrieb zu erreichen und die lokalen Luftemissionen erheblich zu reduzieren.“

Ein ehrgeiziges Abkommen mit Cruise Baltic
Am 5. April 2022 unterzeichneten Cruise Baltic und MSC Cruises eine Absichtserklärung über ihr gemeinsames Vorhaben, einen Beitrag zur Nutzung der Landstromversorgung in der Ostsee zu leisten. Die Erklärung, die mit Hinblick auf die dringend notwendige Reduzierung der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung unterzeichnet wurde, unterstreicht den beiderseitigen Wunsch, einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltauswirkungen der Kreuzfahrtindustrie zu leisten.   

Cruise Baltic umfasst 32 Häfen und Reiseziele in der Ostseeregion. Mit der Unterzeichnung des Abkommens verpflichtet sich Cruise Baltic, sich für die Landstromversorgung in der Region einzusetzen, um die Zahl der Anlagen zu erhöhen. MSC Cruises hingegen versichert, dafür zu sorgen, dass Kreuzfahrtschiffe, die regelmäßig die entsprechenden Häfen im Ostseeraum anlaufen, bis spätestens 1. Januar 2024 vorhandene Landstromanschlüsse nutzen.

Weitere Investitionen in die Landstromversorgung 
Bis Ende 2022 werden elf der 21 Schiffe von MSC Cruises – darunter alle Neubauten seit 2017 – mit einem Landstromanschluss ausgestattet sein. Bestehende Schiffe werden derzeit oder in naher Zukunft nachgerüstet, wenn ihre Routen sie in Häfen führen, in denen Landstrom verfügbar ist. 
Angesichts der zu erwartenden behördlichen Anforderungen und der Sorge der örtlichen Gemeinden über die Luftqualität, entwickeln Häfen auf der ganzen Welt eine Infrastruktur zur Unterstützung der Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen. Nach Angaben der CLIA sind jedoch derzeit nur 14 Kreuzfahrthäfen mit Landstromkapazitäten ausgestattet. Bis 2025 werden nur sieben Prozent der Kreuzfahrtliegeplätze über einen Landstromanschluss verfügen.

Linden Coppell fügte hinzu: „Wir haben uns verpflichtet, die Behörden beim Ausbau der Landstromversorgung für unsere Schiffe im Hafen zu unterstützen. Wir haben eine klare und unmissverständliche Position: Wo immer Landstrom verfügbar ist, werden wir Schiffen, die über diese Möglichkeit verfügen, den Vorzug geben. Um die Kompatibilität mit den Systemen der Schiffe zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit den Hafenbehörden und den planenden Ingenieurbüros zusammen. Aspekte wie der Energiebedarf an Bord und die technischen Systeme der Schiffe müssen bei der landseitigen Planung berücksichtigt werden“. 

Wo immer MSC Cruises am Bau und an der Finanzierung neuer Terminals beteiligt ist, stellt das Unternehmen außerdem sicher, dass die Landstromanforderungen bei der Planung berücksichtigt werden, indem es die Infrastruktur, wie etwa Gräben für die Stromkabel, bereitstellt. Aktuelle Beispiele sind etwa die neuen Terminals in Miami und Barcelona.

Weitere hochmoderne Umwelttechnologien in der gesamten Flotte von MSC Cruises
Mit dem Ziel, bis 2050 einen emissionsfreien Kreuzfahrtbetrieb zu erreichen, investiert die Kreuzfahrtsparte der MSC Group in die beschleunigte Entwicklung und Umsetzung innovativer Spitzentechnologien, die in der gesamten Flotte zum Einsatz kommen sollen und unterstützt diese. Die Landstromversorgung ist dabei nur eines von zahlreichen Beispielen. 
14 Schiffe von MSC Cruises wurden mit hybriden Abgasreinigungssystemen ausgestattet, die eine Reduzierung der Schwefeloxide um 98 Prozent gewährleisten. Bis Ende 2022 werden die fünf neuesten Schiffe über selektive katalytische Reduktionssysteme verfügen, die Stickoxide in harmlosen Stickstoff und Wasser umwandeln.

Die MSC World Europa und die MSC Euribia, die sich derzeit im Bau befinden und 2022 bzw. 2023 ausgeliefert werden, sind die ersten mit LNG betriebenen Schiffe von MSC Cruises. Flüssigerdgas (LNG) ist der bei weitem sauberste Schiffskraftstoff, der derzeit in größerem Maßstab verfügbar ist. Es reduziert die Schiffsemissionen erheblich und verbessert so die Luftqualität, vor allem für Hafenstädte und -gemeinden sowie Küstengebiete. Mit LNG lassen sich lokale Luftschadstoffemissionen wie Schwefeloxide um 99 Prozent, Stickoxide um 85 Prozent und Feinstaub um 99 Prozent reduzieren. Was die Emissionen mit globaler Auswirkung betrifft, so spielt LNG eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Klimawandels. Die Motoren von LNG-Schiffen haben das Potenzial die Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu herkömmlichen Schiffskraftstoffen bis zu 25 Prozent zu senken.

Die MSC World Europa wird auch das erste Kreuzfahrtschiff sein, das die SOFC-Technologie (Solid Oxide Fuel Cell) einsetzt. Dieser Brennstoffzellentyp ist so konzipiert, dass er bei der Nutzung von Flüssigerdgas (LNG) 20 bis 30 Prozent effizienter Strom durch einen nicht verbrennungsbedingten elektrochemischen Prozess erzeugt als herkömmliche verbrennungsbasierte Schiffsantriebe und Hilfsmotoren. Beim Betrieb mit LNG reduziert die SOFC-Technologie die Kohlenstoff-Emissionen um bis zu 60 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsquellen, wie z.B. Dual-Fuel-Diesel-Elektroantrieben, und emittiert praktisch keine schädlichen Luftschadstoffe wie Schwefeloxide, Stickoxide und Feinstaub. 

Darüber hinaus hat die Kreuzfahrtsparte der MSC Group verschiedene Partnerschaften mit Werften, Energieversorgern, Technologieentwicklern und akademischen Einrichtungen initiiert. Diese werden weitere Forschungen zu Brennstoffzellen, wasserstoffbetriebenen Schiffen und anderen zukünftigen Technologien, die das Potenzial haben, eine emissionsfreie Schifffahrt zu ermöglichen, vorantreiben. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, diese potenziellen Lösungen im Rahmen von Neubau- und Nachrüstungsprogrammen verstärkt zu untersuchen und zu testen, um ihre Entwicklung zu beschleunigen, ihnen zur Marktreife zu verhelfen und sie in der Flotte einzusetzen.

Umwelttechnologien auf der MSC World Europa und der MSC Euribia:
Motoren und Kraftstoffe: 4 Wärtsilä (12V und 16V) Dual-Fuel-Motoren, die in der Regel mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden, gelegentlich auch mit 0,1 Prozent schwefelhaltigem Marinegasöl (MGO). 
Luftemissionen: SCR-Katalysatoren (Selektives katalytisches Reduktionssystem), die Stickoxid-Emissionen um bis zu 90 Prozent reduzieren, wenn das Schiff mit MGO betrieben wird (LNG bietet eine ähnliche Stickoxid-Reduktion). Die MSC Euribia wird die Tier III-Standards der IMO (International Maritime Organization) unabhängig vom verwendeten Treibstoff erfüllen.
Landstromversorgung: Das Schiff kann seine Motoren abschalten und sich in Häfen, in denen diese Infrastruktur vorhanden ist, an das lokale Stromnetz anschließen.

Abwassersystem: Ein fortschrittliches Abwasseraufbereitungssystem, das den weltweit strengsten Standards der Resolution MEPC 227(64) der IMO entspricht – dem sogenannten „Baltic Standard“. Ein fortschrittliches Ballastwasser-Reinigungssystem wird die Einbringung invasiver Arten in die Meeresumwelt durch Ballastwassereinleitungen verhindern und entspricht der Ballastwasser-Management-Konvention der IMO.

Schutz der Meereslebewesen: Das Schiff wird auch mit Systemen ausgestattet, die die Unterwassergeräusche reduzieren, um die möglichen Auswirkungen auf Meeresbewohner zu verringern.

Energie-Effizienz: Alle Neubauten von MSC Cruises sind mit einer Vielzahl energieeffizienter Lösungen ausgestattet, die dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren und zu optimieren. Dazu gehören eine intelligente Belüftung und fortschrittliche Klimaanlagen mit automatischen Energierückgewinnungsschleifen, die Wärme und Kälte umverteilen, um den Bedarf zu senken. Die Schiffe verwenden LED-Beleuchtung, die von intelligenten Managementsystemen gesteuert wird, um das Energiesparprofil weiter zu verbessern. In Zusammenarbeit mit der Werft wird die MSC Euribia mit digitalen Datenerfassungssystemen für die Fernüberwachung des Energieverbrauchs und fortschrittliche Analysen ausgestattet. Das ermöglicht eine Unterstützung in Echtzeit von Land aus, um die betriebliche Effizienz an Bord zu optimieren. 

Text: PM MSC Cruises

„Münsterland“ wieder im Einsatz

Nach Umbau auch dritte Werft-Erprobung erfolgreich absolviert

Die von der niederländischen Werft Koninklijke Niestern Sanders B.V. in Farmsum bei Delfzijl erledigten Umbauarbeiten der Borkumfähre Münsterland der AG Ems sind innerhalb von 16 Monaten abgeschlossen. Das durch den Umbau mit einem neuen Achterschiff verlängerte und auf den Betrieb mit verflüssigtem Erdgas (LNG) umgestellte Schiff konnte jetzt auch seine dritte Probefahrt erfolgreich beenden und am heutigen Sonnabend in den Borkumverkehr zurückkehren.

Die jetzt über zwei neue Dual-Fuel-Motoren des Typs 6L20 DF von Wärtsilä verfügende Autofähre, die im Linienverkehr vom niederländischen Eemshaven nach Borkum eingesetzt wird, absolvierte die Probefahrt nach Reedereiangaben ohne Auffälligkeiten.

Auch die Manövriereigenschaften überzeugten sowohl in Eemshaven als auch in Emden, denn an den RoRo- und Passagierbrücken war das Anlegen komplikationslos möglich. Ebenso konnten die Anforderungen der Klassifikationsgesellschaft erfüllt werden, so dass lediglich noch letzte Restarbeiten auszuführen sind. Die niederländische Werft hatte sich bei der 2019 EU-weit durchgeführten Ausschreibung für den Umbau des 1986 erbauten Schiffes, das dazu im Herbst aus dem Dienst gezogen wurde, erfolgreich durchgesetzt.

Bei der Münsterland handelt es sich um ein Schwesterschiff der Ostfriesland, die zuvor auf einer deutschen Werft für den LNG-Einsatz umgebaut und im Juni 2015 wieder in den Liniendienst eingestellt werden konnte. Nach dem von der AG Ems-Tochter Cassen Eils im Helgoland-Dienst eingesetzten RoPax-Fähren-Neubau Helgoland handelt es sich bei der Münsterland damit um das dritte LNG-Schiff der AG Ems-Gruppe.

Der rd. 19 Mio. teure Umbau wurde im Rahmen der Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Durch das neue Achterschiff vergrößerte sich die Länge des Schiffes von 78,70 auf 94 m bei gleicher Breite von 12,60 m und Tiefgang von 2,35 m.

Wie bei der Ostfriesland wurde auch dem Schwesterschiff neben den beiden neuen Hauptmotoren ein ebenfalls von Wärtsilä zugelieferter Flüssiggastank vom Typ C eingesetzt. Durch einen vergrößerten Innendurchmesser des inneren Tanks und eine verbesserte Isolation mit geringerer Schichtbreite erhöhte sich jedoch das Raumvolumen des für 1248 Fahrgäste und 75 Pkw ausgelegten Schiffes bei gleichen Außenabmessungen von 45 auf 53 cbm. Mit einer von 2 x 1300 PS auf ca. 3360 PS (2400) kW gestiegenen Motorleistung wird eine Geschwindigkeit von 16 kn erreicht. JPM

Meyer-Neubau „Disney Wish“ nimmt Kurs auf die Nordsee

Erstes LNG-Kreuzfahrtschiff für Disney Cruise Line

Der jüngste Kreuzfahrtneubau der Meyer Werft, die 341 Meter lange Disney Wish (135.000 BRZ) hat am Mittwoch den Werfthafen in Papenburg verlassen und wurde auf der Ems in Richtung Nordsee überführt. Das erste von drei baugleichen Kreuzfahrtschiffen der Meyer Werft aus der so genannten Triton-Klasse für den Disney-Konzern hat kurz nach Sonnenaufgang die Werft verlassen und die Dockschleuse in Papenburg problemlos passiert. Auffällig viele junge Mütter mit Kleinkindern säumten den Deich für diese Überführung, das lag vermutlich daran, dass an diesem Tag die Erzieherin in den Kindertagesstätten in Niedersachsen gestreikt hatten.

Während der Emsüberführung und der anschließenden technischen und nautischen Probefahrten auf der Nordsee befinden sich zunächst ca. 750 Personen an Bord. „Es ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Schiff und die Werft. Das gesamte Team arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung dieses besonderen Projektes“, sagt Henning Stellermann, Projektleiter der Meyer Werft.

Die Disney Wish ist, nach der Disney Dream (2010) und der Disney Fantasy (2012), das insgesamt dritte Kreuzfahrtschiff der Werft für Disney Cruise Line (DCL). Es ist das erste, das mit dem emissionsarmen Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) ausgerüstet ist. Neben einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes werden Stickoxide und Feinstaub nahezu vollständig vermieden – Schwefeloxide entfallen komplett. Aktuell verfügen alle Schiffe im Auftragsbuch der Meyer Werft über dieses emissionsarme Antriebssystem.

Foto: C. Eckardt

Die Emsüberführung war mit Unterstützung der sonst im Unterweserraum eingesetzten Rotor-Tug-Assistenzschlepper VB Geeste und Bugsier 6 und in Rückwärtsfahrt erfolgt. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit in den letzten Jahren bewährt. Verantwortlich für die Überführung des Schiffes ist ein Team der Lotsenbrüderschaft Emden, wobei die Zahl der beteiligten Personen an Bord unter Berücksichtigung der Covid-19-Prävention reduziert wurde, wie die Werft mitteilte. Das Überführungsteam trainiert das Manöver stets am computergesteuerten Simulator in Wageningen (NL), um noch besser vorbereitet zu sein.

Auch diese Überführung des Schiffes über die Ems erfolgte durch die Schließung des Emssperrwerkes am 28. März und somit einem Aufstau des Flusses. Der ursprüngliche Zeitplan für die Überführung sah eigentlich vor, dass man bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Disney Wish überführen wollte. Doch reichte der aufgestaute Wasserstand der Ems hierfür noch nicht aus, so dass man die Überführung acht Stunden später ansetzte.

Dabei gibt es auf der rund 40 Kilometer langen Strecke mehrere Engpässe zu passieren. Um die Mittagszeit hat das Schiff die Friesenbrücke in Weener erreicht und am frühen Nachmittag die Jann-Berghaus-Brücke in Leer. Gegen Mitternacht kann dann das Emssperrwerk in Gandersum passiert werden und nachts gegen 2.30 Uhr wird das Schiff in Höhe von Emden gedreht. Nach einer ersten Test- und Einstellungsfahrt in der Nordsee wird die Disney Wish dann im niederländischen Eemshaven erwartet, wo in den nächsten Wochen die umfangreiche Ausrüstung erfolgt. In Bremerhaven kann in diesem Frühjahr aufgrund der Bauarbeiten an der Columbuskaje und dem Beginn der Kreuzfahrtsaison die Ausrüstung nicht erfolgen. Jedoch ist hier im Juni dann die offizielle Übergabe erfolgen. Am 14. Juli wir das für 4.000 Passagiere ausgelegte Schiff dann seine um sechs Wochen verspätete Jungfernfahrt von Port Canaveral (Florida) aus antreten und dann regelmäßig Drei- und Vier-Nächte-Routen nach Nassau auf den Bahamas und zu Disney‘s Privatinsel Castaway Cay unternehmen.

2024 und 2025 wird die Meyer Werft dann die zwei weiteren in Auftrag gegebenen und noch namenlosen Kreuzfahrtschiffe der Triton-Klasse an Disney Cruise Line abliefern. Chr. Eck

Costa Crociere: Costa Toscana sticht in See

Zweites LNG-Schiff der Costa Flotte legt von Savona zur ersten Kreuzfahrt ab.

Pressemitteilung

Erste Kreuzfahrt für die Costa Toscana, das neueste Schiff in der Flotte von Costa Crociere: am Wochenende begann sie ihre Jungfernfahrt von Savona in Italien. Die Costa Toscana wird mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben, der fortschrittlichsten Technologie, die derzeit im maritimen Sektor zur Reduzierung von Emissionen zur Verfügung steht. Sie ist bereits das zweite Schiff von Costa mit LNG-Antrieb. Die Costa Gruppe war das erste Unternehmen der Kreuzfahrtbranche, das LNG-Schiffe einsetzte. Derzeit verfügt die Muttergesellschaft von Costa Crociere (Italien) über vier Schiffe, die mit dieser Technologie betrieben werden: Costa Smeralda, Costa Toscana, AIDANova und AIDACosma.

„Die Costa Toscana ist ein innovatives Schiff. Es verkörpert perfekt unsere Idee des neuen Reisens mit Costa, an dem wir die letzten Monate gearbeitet haben, einschließlich der Erkundung von Reisezielen. Die Jungfernreise der Costa Toscana ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg, unsere Flotte in diesem Sommer wieder voll auszulasten. Unser Neustart stärkt eine Branche, die vor der Pandemie eine jährliche Wirtschaftsleistung von 12,6 Milliarden Euro in Europa hatte, davon 3,5 Milliarden allein in Italien, mit über 63.000 Arbeitsplätzen“, so Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere. „Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach unseren Kreuzfahrten. Ich bin davon überzeugt, dass die Kreuzfahrten bald wieder normal durchgeführt werden mit neuen Protokollen, die es unseren Gästen ermöglichen, die Erlebnisse an Bord und an Land in vollen Zügen zu genießen. Dazu gehören auch individuelle Ausflüge für die Gäste in allen Destinationen.“

Ein Meilenstein auf dem Weg zurück aufs Meer

Nach der Costa Toscana gehen 7 weitere Schiffe in Betrieb. In diesem Sommer fährt die gesamte Flotte von 12 Schiffen wieder. Vom Frühjahr 2022 bis zum Winter 2022/23 stehen insgesamt mehr als 1.800 Kreuzfahrten mit Reisezeiten von 3 bis 127 Tagen auf dem Programm von Costa. Die Schiffe des Unternehmens nehmen Kurs auf 179 Destinationen auf der ganzen Welt.

Nachhaltiges Reisen mit Costa

Die Costa Toscana ist eine echte „Smart City“ für Reisende. Dank der Verwendung von LNG ist es möglich, den Ausstoß von Schwefeloxiden (Null-Emissionen) und Feinstaub (95-100%ige Reduktion) fast vollständig zu eliminieren und gleichzeitig die Stickoxid- (direkte Reduktion um 85%) und CO2-Emissionen (bis zu 20%) deutlich zu senken. Das Schiff verfügt außerdem über eine Reihe modernster technologischer Innovationen, die die Umweltbelastung weiter verringern. Der gesamte Tagesbedarf an Wasser wird durch die Umwandlung von Meerwasser mit Hilfe von Entsalzungsanlagen gedeckt. Der Energieverbrauch wird dank eines intelligenten Energieeffizienzsystems auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus werden an Bord 100 % der Abfälle getrennt gesammelt und Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium recycelt. Das für die Einrichtung des neuen Archipelago-Restaurants verwendete Meerholz wurde dank der „Guardians of the Coast“, dem von der Stiftung Costa Crociere unterstützten Umwelterziehungsprogramm zum Schutz der italienischen Küste, wiederverwertet. Für jedes Abendessen, das im Archipelago serviert wird, spendet Costa einen Teil des Erlöses zur Unterstützung der Umwelt- und Sozialprojekte der Stiftung.

All „Made in Italy“: Eine Hommage an die Toscana

Die Inneneinrichtung der Costa Toscana ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen Projekts, das von Adam D. Tihany kuratiert wurde, um die Farben und Atmosphären der Toscana an einem einzigen Ort zum Leben zu erwecken. Die Möbel, die Beleuchtung, die Stoffe und die Accessoires sind alle „Made in Italy“, fabriziert von 15 Partnern, die für die italienische Exzellenz stehen. Das Angebot an Bord fügt sich perfekt in diesen außergewöhnlichen Kontext ein: vom Solemio Spa bis zu den Unterhaltungsbereichen, von den Themenbars in Zusammenarbeit mit großen italienischen und internationalen Marken bis zu den 21 Restaurants und Bereichen, die dem „kulinarischen Erlebnis“ gewidmet sind.

Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo und Civitavecchia/Rom sind die Reiseziele auf der ersten Kreuzfahrt der Costa Toscana.. Nach ihrem Debüt fährt das neue Flaggschiff bis Ende November im westlichen Mittelmeer. Während der Sommersaison läuft sie Savona, Civitavecchia/Rom, Neapel, Ibiza, Valencia und Marseille an, in der Herbstsaison nimmt Palma de Mallorca den Platz von Ibiza ein.

Weitere Informationen und Buchungen unter www.costakreuzfahrten.de. 

Text: PM Costa Kreuzfahrten