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Maritime Tage 2022 als Erlebnis der Extraklasse

Küstenfestival begeistert Gäste und Seefahrer aus aller Welt

Pressemitteilung

Beste Stimmung von Anfang an, Küstenwetter vom Feinsten, mehr als 80 Segel-, Motor- und Dampfschiffe, Bummeln und Feiern rund um den Alten und Neuen Hafen – bei den Maritimen Tagen vom 17. August bis 21. August 2022 hat sich Bremerhaven von seiner besten Seite gezeigt. Voraussichtlich mehr als 400.000 Besucher haben die einzigartige Atmosphäre in den Havenwelten genossen.

„Die durchweg gute Resonanz der Gäste zeigt, dass wir mit der Mischung aus maritimen Attraktionen, Live-Musik und lebendigem Rahmenprogramm genau die Erwartungen der Besucher erfüllt haben“, sagte Dr. Ralf Meyer, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, auf der Bilanzpressekonferenz am heutigen Sonntag, 21. August 2022. „Wir haben ein fröhliches und friedliches Fest erlebt, bei dem Menschen aus vielen verschiedenen Nationen und Regionen unbeschwert miteinander gefeiert haben.“

Foto: Wolfhard Scheer/Erlebnis Bremerhaven

Bereits am Mittwoch, 17. August, als Eröffnungstag haben zahlreiche „Sehleute“ die Chance genutzt, um das Eintreffen der verschiedenen Schiffe und Boote live an Schleusen und Hafenkajen zu erleben. Eindrucksvolle Segelschiffe wie die schwedische „Götheborg“ als Nachbau eines Ostindienseglers von 1738 mit 58 Meter Länge und elf Meter Breite sorgten für spektakuläre Bilder beim Einlaufen mit Schlepperunterstützung in den Neuen Hafen. Ebenso, wie der 108 Meter lange polnische Dreimaster Dar Mlodziezy, der an der Seebäderkaje in Bremerhaven bei den Maritimen Tagen seinen 40. Geburtstag gefeiert hat.

„Die weiter steigende Beliebtheit Bremerhavens bei Gästen von nah und fern liegt vor allem auch in der Vielfalt des Angebots“, so Ralf Meyer. „Die Bandbreite bei den Maritimen Tagen vom hochklassigen Popkonzert mit Sarah Connor über internationale Küche beim Streetfood-Festival bis hin zum Hans-Albers-Coverduo mit Akkordeon oder dem Weindeck für das gemütliche Hafenerlebnis hatte einfach für jeden etwas – inklusive Familien beim sehr gut besuchten, täglichen Openship oder dem Piratenlager mit Kinderprogramm.“


Der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH geht davon aus, dass die getätigten Umsätze im Zusammenhang mit den Maritimen Tagen 2022 bei über sechs Millionen Euro liegen. Das betrifft sowohl die Organisation und das  Marketing als auch den Basar mit 180 Ständen auf dem Festgelände, die Hotellerie, Gastronomie oder Schiffsausrüstung. „Darüber hinaus ist die deutschlandweite mediale Berichterstattung über die Maritimen Tage 2022 durch den positiven Imageeffekt von großer regionalwirtschaftlicher Bedeutung“, so Ralf Meyer.

Die Kosten für die Maritimen Tage 2022 belaufen sich auf rund 640.000 Euro. Finanziert wurde die Veranstaltung zu gut 50 Prozent von der Stadt Bremerhaven (300.000 Euro) sowie der Veranstaltungsförderung des Landes Bremen (100.000 Euro), durch Standgelder (125.000 Euro), Einnahmen aus Schiffstörns und Sponsoring. Ralf Meyer: „Ein besonderes Highlight bei den gut gebuchten Schiffsausflügen waren die Fahrten zum Höhenfeuerwerk über der Weser am Samstagabend. Für diesen einzigartigen Anblick hatten sich auch am Deich zwischen Weserstrandbad und Strandhalle gut 20.000 Zuschauer versammelt.“


Foto: Tanja Mehl/Erlebnis Bremerhaven

Während der gesamten fünf Veranstaltungstage gab es keinerlei Vorfälle von größerer Bedeutung. „Die Maritimen Tage 2022 hätten gar nicht besser laufen können. Es war aus unserer Sicht ein äußerst friedliches Fest“, so die Bilanz der Bremerhavener Polizei. Auch die Einsätze von Feuerwehr und Krankenwagen hielten sich in Grenzen. „Wir hatten keine besonderen Vorkommnisse“, sagte ein Sprecher.

„Wir freuen uns jetzt schon auf die Maritimen Tage 2023, die vom 16. August bis zum 20. August nach der Hanse Sail Rostock stattfinden werden. Auch im kommenden Jahr wollen wir unseren Besuchern wieder ein unvergessliches Erlebnis bereiten. Jetzt geht es erst einmal ans Aufräumen. Mein Dank gilt der hervorragenden Arbeit des Organisationsteams und allen Helferinnen und Helfern, ohne die dieses wunderbare Fest nicht möglich gewesen wäre“, so Ralf Meyer abschließend.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

Hamburg macht blau: Königlicher Auftakt für Hamburg Cruise Days pur

Aktualisiert am 21. August (Fotos vom Pas de deux on blue) & 22. August (Link zum Bericht vom 22.8.)

Royales Blau und eine „Königin der Meere“ als Ehrengast: Ein einzigartiger Doppelauftritt, das Light-up des Lichtkunstwerks Blue Port Hamburg und der Besuch der Queen Mary 2 in ihrem „heimlichen Heimathafen“, bildete am Freitagabend den entspannten Auftakt der Hamburg Cruise Days pur.

Bereits am frühen Morgen, als die Queen Mary 2 einlief, warteten tausende von „Seh-Leuten“ an Elbufer und Hafenkante, um das in der Elbmetropole besonders beliebte Schiff willkommen zu heißen. Es ist der 75. Passagieranlauf der Queen Mary 2 in Hamburg. Hinzu kommen sechs Aufenthalte bei der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss.


Foto: Jens Meyer

Mehr als drei Millionen Schaulustige hat die Grande Dame der Ozeane hier seit ihrem Erstanlauf in Hamburg im Juli 2004 angezogen, und über 140.000 Gäste sind in der Hansestadt seitdem an Bord gegangen oder haben ihre Reise hier beendet. Gegen 20.00 Uhr war die Queen Mary 2 von ihrem Liegeplatz am Cruise-Terminal Steinwerder Richtung Elbphilharmonie gestartet, um sich hier nach einem nautischen Wendemanöver in Position zu bringen.

Um 21.15 Uhr gab sie mit einem Typhon-Ton das Signal zum legendären Light-up des Blue Port Hamburg. Als erstes erstrahlte das Schiff selbst in royalem Blau, gefolgt von der Elbphilharmonie mit ihrem blau illuminierten charakteristischen Wellendach. Untermalt von Musik verbanden sich nach und nach dann dutzende von weiteren illuminierten Gebäuden, Brücken, Schiffen und Objekten an der Hafenkante zum Gesamtkunstwerk Blue Port Hamburg, darunter unter anderem der Museumsfrachter Cap San Diego, der Windjammer Rickmer Rickmers, das Stage Theater, der Turm der Hauptkirche St. Michaelis, die Hadag-Fähren und das Chilehaus.

Moderiert wurde das Event vom Hamburger Schauspieler und Moderatoren Marek Erhardt und dem Lichtkünstler Michael Batz selbst. Nach dem Light-up verließ die Königin der Meere mit drei langen Typhon-Tönen den größten deutschen Seehafen mit Kurs auf New York, verabschiedet von tausenden winkenden Zuschauerinnen und Zuschauern an der Hafenkante und Frank Sinatras legendärem „New York, New York“.

Foto: Jens Meyer

Michael Batz zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftakt seines Lichtkunstwerks: „Dieser achte Blue Port Hamburg war auch für mich ein ganz besonderer: Bei der Premiere im Juli 2008 war es die Queen Mary 2, die den ersten Blue Port Hamburg feierlich eröffnete, am heutigen Abend hat sich dieser Kreis geschlossen. Hamburg, die Königin der Meere und der Blue Port Hamburg – das ist einfach eine ganz besondere Liebesgeschichte.“

Mit dem „Pas de deux on blue“ am heutigen Samstag ist auch das nächste Highlight in Sicht: Bei diesem abendlichen Rendezvous werden die Hamburg regelmäßig anlaufenden Kreuzfahrtschiffe AIDAprima und MSC Magnifica (beide wurden auch in der Elbmetropole getauft) zwischen der Elbphilharmonie und den Landungsbrücken multimedial in Szene gesetzt mit Licht, Drohnen und Musik. Auch für diese multimediale Inszenierung zeichnet Lichtkünstler Michael Batz verantwortlich.


„Pas de deux on blue“ mit AIDAprima und MSC Magnifica.


„Die Hamburg Cruise Days stehen für die Liebe der Hamburger zur Kreuzfahrt“, so der Deutschland-Geschäftsführer von MSC Cruises, Christian Hein. „Der wunderschöne Hamburger Hafen bietet der Branche jedesmal eine perfekte Kulisse, um die Schiffe emotional und bildgewaltig zu inszenieren.“ Selbstverständlich zeige auch dieses Mal wieder ein Schiff der schweizerischen Reederei mit ihren italienischen Wurzeln Flagge. Dabei sei die direkt von einer Norwegen-Kreuzfahrt für das Pas de deux on blue nach Hamburg zurückkehrende MSC Magnifica so eng mit der Elbmetropole verbunden, wie kaum ein anderes Schiff der MSC Cruises Flotte.

Wie immer lockt neben den Highlights zu Wasser auch ein vielfältiges und hochwertiges Landprogramm mit gastronomischen Angeboten, Musik und Unterhaltung zwischen Landungsbrücken und Kehrwiederspitze. Hier präsentieren sich auch die Partner und Sponsoren mit ihren ganz individuellen Inszenierungen und Angeboten: AIDA Cruises mit der AIDA Urlaubswelt an der Kehrwiederspitze sowie MSC Cruises, nicko cruises und die Cunard Line an der neuen Flutschutzmauer.

Der Blue Port Hamburg leuchtet noch bis zum 28. August und ermöglicht auch in den kommenden neun Tagen einen veränderten, spektakulären Ausblick auf den Hafen und seine Landmarken. Der Blue Port Hamburg leuchtet abendlich ab 20.00 Uhr, nachts um 01.00 Uhr werden automatisch 80 Prozent der blauen Lichter ausgeschaltet – sie leuchten also 19 von 24 Stunden gar nicht. Der für das gesamte Event genutzte Strom ist Ökostrom, den die Veranstalter über Hamburg Energie beziehen. So wird auch die komplette Lichtinszenierung am Samstagabend zu 100 Prozent mit Ökostrom arbeiten.

Auch Katja Derow, Co-Veranstalterin des Events und Geschäftsführerin der redroses communications GmbH, zeigte sich glücklich, nach Jahren der Pandemie endlich wieder das Kreuzfahrtfestival feiern zu können: „Wir haben heute gesehen, dass die Freude der Menschen und ihre Begeisterung für die Kreuzfahrt und die Hamburg Cruise Days ungebrochen ist. Ich denke, wir stillen hier eine große Sehnsucht, die während der vergangenen Jahre eher noch gewachsen ist.“ JPM


Beitrag vom 22. August: Hamburger Cruise Days setzen Zeichen: Premieren-Rendezvous auf der Elbe und Dank des Senats


Impressionen vom Light-up mit QM2


Foto: Jens Meyer

Kieler Woche 2022 mit AIDA wieder im Plan

Nach zwei Pandemie-Jahren kehrt die größte Segelveranstaltung der Welt wieder ins normale Fahrwasser zurück. Vom 18. bis 26. Juni ist Kiel im Festmodus. Während auf der Förde vor Kiel mehr als 4500 Segler aus 50 Nationen um Pokale segeln, ist die Innenförde komplett in der Hand der Künstler, Kreuzfahrer und der Marine. Mit AIDA ist wieder eine Kreuzfahrtreederei Partner der Kieler Woche.

Die Schiffe AIDAnova, AIDAbella und AIDAluna sind in der Woche in Kiel. Insgesamt erwartet Kiel rund 20 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen in den neun Tagen. Die AIDAbella wird dabei auch Teil einer Feuerwerks- und Lichtinstallation zum Abschluss der Festwoche am 26. Juni sein.

Foto: Frank Behling

Höhepunkt ist die Windjammerparade am 25. Juni ab 11 Uhr. Bei der die AIDAnova als Hintergrundbild dient. Viele Blicke ziehen in diesem Jahr auch die Segelschulschiffe Gorch Fock und Shabab Oman II auf sich. Sie sind im Marinestützpunkt am 18., 19. und 24. Juni auch zu besichtigen.

Blicke wird auch der große Hubschrauber- und Flugzeugträger Kearsarge der US Marine auf sich ziehen. Das 257 Meter lange und 40.000 Tonnen verdrängenden Schiff wird am 17. Juni in der Innenförde vor Anker gehen. Es ist der größte Besucher der Kieler Woche.

„Wir erwarten in diesem Jahr wieder rund drei Millionen Besucher“, sagt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Für die Festwoche ist die Innenstadt zum Teil für den Autoverkehr gesperrt. Die Kreuzfahrt- und Fährterminals sind jedoch über eine gesonderte Ausschilderung zuverlässig zu erreichen. An den beiden Sonnabenden (18. und 25. Juni) muss aber wegen des großen Verkehrsaufkommens gerade rund um den Hauptbahnhof sowie den Zufahrtsstraßen mit Wartezeiten gerechnet werden. Durch die Nutzung des 9-Euro-Tickets sind die Bahnverbindungen der Regionalbahn stark ausgelastet. FB