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FEIERLICHE TAUFE DER COSTA TOSCANA IN BARCELONA: DAS NEUE LNG-FLAGGSCHIFF VON COSTA KREUZFAHRTEN

Pressemitteilung

Die Zeremonie gab gleichzeitig den Startschuss für eine weitere Kooperation mit dem spanischen Drei-Sterne-Koch Ángel León. Im Fokus steht die Förderung eines innovativen Projekts für ein besonders nachhaltiges Lebensmittel aus dem Meer – dem „Seereis“.

Foto: via Costa Kreuzfahrten

Costa feierte im Hafen von Barcelona die Taufe der Costa Toscana, dem neuesten Schiff in der Flotte von Costa Kreuzfahrten. Zu entdecken galt es «die Kunst, das Meer zu leben». Taufpatin war die junge Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin Chanel, die nach ihrem Auftritt beim Eurovison Song Contest 2022 in ganz Europa Erfolge feierte. Zusammen mit Kapitän Pietro Sinisi übernahm sie das «Ribbon Cutting» – inklusive dem Ritual des Zerschmetterns einer Flasche am Bug des Schiffes. Der italienische Künstler Andrea Casta sorgte mit seiner elektrischen Geige und seinem weltbekannten leuchtenden Bogen für aussergewöhnliche Akzente und auf der Terrasse der Piazza del Campo konnten die Gäste die «Molecule Show» geniessen – ein atemberaubendes Spektakel mit dreihundert Heliumballons und einer Akrobatin am Trapez. Für Aperitif und Galadinner zeichnete der Ángel León verantwortlich, der als «Koch des Meeres» bekannt ist und mit seinem Restaurant Aponiente im spanischen Cádiz drei Michelin-Sterne erworben hat. Leòn ist zusammen mit Bruno Barbieri aus Italien und Hélène Darroze aus Frankreich einer der kulinarischen Kreativpartner von Costa Kreuzfahrten.

Costa und der «Koch des Meeres» gemeinsam für das «Essen der Zukunft»

Anlässlich der Taufe der Costa Toscana bauen Costa und Ángel León ihre Zusammenarbeit weiter aus und widmen sich einem Thema, dem beide seit langem verpflichtet sind: der ökologischen Nachhaltigkeit. Über die Costa Crociere Foundation unterstützt Costa Kreuzfahrten Leóns weltweites Pionierprojekt: die Entwicklung des «Meereskorns» (auch «Seereis» genannt). Das eigene Forschungszentrum des Restaurants Aponiente hat mit dem Anbau der «Zostera Marina» in der Bucht von Cádiz begonnen – eine Pflanze, die zu einer grösseren Artenvielfalt im Meer beiträgt und damit das Ökosystem bereichert. Auch bei der Bekämpfung des Klimawandels kann sie eine Rolle spielen, da sie grosse Mengen an Kohlenstoff absorbiert und speichert. Doch vor allem lässt sich aus den Samen von «Zostera Marina» ein «Superfood» produzieren, das eine künftige Lösung für Probleme wie Hunger und Unterernährung darstellen könnte. Dank der Unterstützung durch die Costa Crociere Foundation kann die Anbaufläche des «Meeresgartens», die derzeit etwa 3000 m2 beträgt, erweitert und «Zostera Marina» in neue Küstengebiete exportiert werden. 

Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere, kommentierte: «Es ist eine grosse Freude, die Taufe unserer Costa Toscana in Barcelona zu feiern, einer Stadt, der wir uns besonders verbunden fühlen und in der wir seit Beginn unserer Geschichte zuhause sind. Mit unserem Event feiern wir den Beginn eines Sommers, der die freudige Rückkehr zu Reisen und Ferien markiert. Die Veranstaltung zeigt auch die Exzellenz des Costa Produkts in allen Bereichen, von der Spitzengastronomie über hochwertige Unterhaltung bis hin zu einzigartigen Erlebnissen an Land.» Jüngsten Marktforschungsergebnissen zufolge träumten fast 14 Millionen Europäer davon, in den nächsten zwölf Monaten eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Und Kreuzfahrten gehörten zu den Reisen mit dem grössten Potenzial, um das Bedürfnis der Erkundung von Reisezielen zu erfüllen, so Zanetti weiter.  «Wir müssen diesen Aufschwung nutzen, um einen nachhaltigeren Tourismus zu fördern, der die Umwelt respektiert und die lokalen Gemeinschaften wertschätzt. Unser Engagement zeigt sich nicht nur in technologisch fortschrittlichen Schiffen wie der Costa Toscana mit LNG-Antrieb, sondern auch in der Unterstützung innovativer Projekte, die über den Tourismussektor hinausgehen, wie etwa das Projekt von Küchenchef Ángel León.»

Costa Toscana – eine schwimmende «Smart City»

Die Costa Toscana ist eine echte «Smart City» auf dem Meer. Dank der Verwendung von Flüssigerdgas ist es möglich, den Ausstoss von Schwefeloxiden (Null-Emissionen) und Partikeln (95-100%ige Reduktion) in die Atmosphäre fast vollständig zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion um 85%) und CO2 (bis zu 20%) deutlich zu senken. Die Costa Gruppe, zu der die italienische Marke Costa Kreuzfahrten und die deutsche Marke AIDA Cruises gehören, war weltweit das erste Unternehmen der Kreuzfahrtbranche, das Flüssigerdgas einsetzte und verfügt derzeit über vier Schiffe, die mit dieser Technologie betrieben werden: die AIDAnova, die Costa Smeralda, die Costa Toscana und die AIDACosma. 

Darüber hinaus verfügt das Schiff über hochmoderne technologische Innovationen, welche die Umweltbelastung weiter reduzieren. Der gesamte tägliche Wasserbedarf wird durch die Umwandlung von Meerwasser mit Hilfe von Entsalzungsanlagen gedeckt. Der Energieverbrauch wird durch ein intelligentes Energiesparsystem minimiert. Darüber hinaus werden Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100% getrennt gesammelt und an Bord recycelt. Die Einrichtung des neuen Restaurants Archipelago besteht teilweise aus Treibholz, welches die «Guardians of the Coast» gesammelt haben – ein Umwelterziehungsprogramm, welches von der Costa Crociere Foundation gefördert wird. Für jedes Dinner, das im Archipelago eingenommen wird, spendet Costa einen Teil des Erlöses an Umwelt- und Sozialprojekte der Stiftung.

Design «Made in Italy» und köstliche Kreationen von Sterneköchen

Die Inneneinrichtung der Costa Toscana ist das Ergebnis eines aussergewöhnlichen Kreativprojekts, das von Adam D. Tihany kuratiert wurde, um die Farben und die Atmosphäre der Toskana an einem einzigen Ort zum Leben zu erwecken. Möbel, Beleuchtung, Stoffe und Accessoires sind allesamt «Made in Italy» und wurden von 15 Partnern entworfen, die für italienische Spitzenleistungen stehen. Das Angebot an Bord fügt sich perfekt in diesen Kontext ein: vom Solemio Spa bis zu den Unterhaltungsbereichen, von den Themenbars in Zusammenarbeit mit grossen italienischen und internationalen Marken bis zu den 21 Restaurants und kulinarischen Erlebnisbereichen. Zu ihnen gehört das neue Restaurant Archipelago mit seinen von den drei Spitzenköchen Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León Menüs und «Destination Dishes». Für die kleinen Gäste gibt es den Splash AcquaPark mit einer Rutsche auf dem obersten Deck, einen neuen Bereich für Videospiele und den Squok Club.

Die Route der Costa Toscana

Im Sommer 2022 bietet die Costa Toscana eine einwöchige Route an, die einige der schönsten Städte und Inseln des westlichen Mittelmeers anläuft, darunter Savona, Civitavecchia/Rom, Neapel, Ibiza, Valencia und Marseille. In der Herbstsaison wird Palma de Mallorca den Platz von Ibiza einnehmen. Die Costa Toscana bietet ihren Gästen die Möglichkeit, die auf dem Reiseplan stehenden Ziele mit einem aussergewöhnlichen Angebot an Ausflügen zu entdecken und dabei die ursprünglichsten Traditionen, Geschmäcker und Farben der Destinationen kennenzulernen. Die Costa Toscana markiert den Neustart der Flotte von Costa Kreuzfahrten, die in diesem Sommer zehn Schiffe einsetzen wird. 

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Costa Toscana getauft

Erste Eindrücke der Taufzeremonie von der COSTA TOSCANA heute (16. Juni) in Barcelona/Spanien.

Pressemitteilung von Costa Kreuzfahrten zur Taufe der COSTA TOSCANA: hier.

Video: enapress.com

Video: enapress.com
„Familienfoto“ nach der Taufe der „COSTA TOSCANA“ mit der Patin Chanel und Vertretern der Reederei und Werft.


Foto: enapress.com

Videos/Fotos: enapress.com

Produktionsstart für Neubau Mein Schiff 7 erfolgt

TUI Cruises setzt auf nachhaltiges Wachstum

Pressemitteilung

Kleiner Knopfdruck mit großer Wirkung: Zehn Jahre nach dem Produktionsstart des ersten Neubaus der Mein Schiff Flotte hat Wybcke Meier, CEO TUI Cruises, heute in der Werft Meyer Turku in Turku/Finnland den ersten Stahlschnitt und damit die Produktion der Mein Schiff 7 gestartet. Der Stahlschnitt markiert den offiziellen Baubeginn für den ersten von drei Schiffsneubauten, die bis 2026 die Mein Schiff Flotte ergänzen werden. 

Foto: Meyer Turku

Die Mein Schiff 7 ist ein Schwesterschiff der 2018 und 2019 in Dienst gestellten Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 und bietet Platz für 2.894 Gäste (bei Doppelbelegung). Wesentliche Elemente des Mein Schiff Konzeptes, wie der hohe Anteil an Außen- und Balkonkabinen, eine große Auswahl an Restaurants und Bars, großzügige Außenbereiche sowie die Spa- und Sportbereiche mit dem einzigartigen 25-Meter-Pool bleiben unverändert und werden durch neue Konzepte und Designs ergänzt.  

„Nach zwei Pandemiejahren sind wir wieder auf Kurs und setzen unser Wachstum wie geplant fort. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der Vorliebe deutscher Gäste für deutsche Kreuzfahrtprodukte glauben wir an ein Marktpotenzial in den kommenden Jahren von bis zu 5 Millionen Kreuzfahrtpassagieren pro Jahr, das durch moderne Neubauten wie die Mein Schiff 7 entstehen wird“, so Wybcke Meier, CEO TUI Cruises, einem Joint Venture der TUI Group und Royal Caribbean Group. 

„Wir freuen uns sehr darüber, die lange und erfolgreiche Partnerschaft mit TUI Cruises fortzusetzen. Wir haben uns erneut darauf konzentriert das Design in Bezug auf Energieeffizienz und Technologien weiter zu optimieren, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen und dieses Schiff zum besten der gesamten Serie zu machen“, kommentiert Tim Meyer, CEO von Meyer Turku. 

Foto: Meyer Turku

Nachhaltiges Wachstum mit Fokus auf emissionsarmen Schiffsbetrieb 
Mit der für 2024 geplanten Indienststellung der Mein Schiff 7 erreicht TUI Cruises einen wichtigen Meilenstein zur umweltfreundlichen und klimaneutralen Kreuzfahrt: Das Schiff wird mit emissionsärmerem Marinediesel (Schwefelgehalt: 0,1%) betrieben und ist mit Katalysatoren (Stickoxidminderung: rd. 75%) sowie einem Landstromanschluss ausgestattet. Dieser sichert einen fast emissionsfreien Schiffsbetrieb während der Hafenliegezeit (etwa 40 Prozent der Betriebszeit). Um eine noch effizientere Abfallverarbeitung zu erreichen, wird die Mein Schiff 7 mit einem innovativen System ausgestattet, welches organische Abfälle durch eine thermische Behandlung zerkleinern und für die weitere Nutzung an Land aufbereiten kann. Darüber hinaus wird die Mein Schiff 7 so gebaut, dass das Schiff auch mit Methanol, perspektivisch grünem Methanol, fahren kann. Grünes Methanol (Bio- oder E-Methanol) gilt als klimafreundlicher Kraftstoff, sofern dieser aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Das macht den Schiffsantrieb nahezu CO2-neutral. „Die Vision von TUI Cruises ist klar: Langfristig wollen wir hin zur emissionsfreien und klimaneutralen Kreuzfahrt, bis 2030 wollen wir erste klimaneutrale Kreuzfahrten anbieten. Die Entscheidung, die Mein Schiff 7 für einen Methanolantrieb vorzubereiten, ist für uns eine wichtige Investition in die Zukunft“, so Wybcke Meier.

Text: PM TUI Cruises

Wie „Carnival Celebration“ im digitalen Zeitalter mit analoger Technik überzeugen will

Im November steigt in den USA traditionell die Zeit, in der man sich auf die Traditionen besinnt. Der Sprung in die Vorweihnachtszeit markiert auch den Start in die heiße Phase der Football-Saison zum Super Bowl, der Weihnachtsfeiern und des legendären Shopping-Events Black Friday.

Diese Zeit markiert auch den Wegpunkt, an dem Carnival Cruise Line ihren nächsten Touchdown für den Kreuzfahrtmarkt setzen will. Die Carnival Celebration soll am 6. November von Southampton zur Transatlantik-Reise nach Miami starten. Am 21. November wird das 344 Meter lange Schiff dann von Miami aus in den Dienst gehen. Den Black Friday am 25. November optimal abgepasst.

Abbildung: Carnival Cruise Line

Die 344 Meter lange Carnival Celebration ist nach der Mardi Gras das zweite Schiff der Excel-Klasse, wie sie in den USA genannt wird. Der Schiffe aus dem Hause Meyer. Die Meyer Werft in Turku wird die Carnival Celebration im Herbst an die Mutter der Fun Ships ausliefern.

Die Carnival Celebration ist das siebte Schiff der Excel-Class, die in Europa auch als Helios-Klasse bekannt ist. Das Typschiff AIDAnova markierte 2018 den Einstieg in die Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Treibstoff. Neun über 180000 BRZ großen Megaliner hat die Carnival-Gruppe bei der Meyer Werft bestellt. Fünf davon werden in Papenburg und vier im finnischen Turku gebaut. Alle Schiffe haben von Deck 1 bis Deck 5 fast ein identisches Layout. Herzstück sind die jeweils vier großen MaK M46DF-Motoren von Caterpillar aus Rostock und Kiel.

Ab Deck 6 erkennen aber nur alte Kreuzfahrt-Hasen noch die Verwandtschaft der Klasse. AIDA, Costa, P&O und Carnival haben jeweils eigene Designer ans Werk gelassen und für ihre Passagiere individuelle Ideen eingebracht. In dieser Woche lüftete Carnival-Chefin Christine Duffy ein kleines Stück des Tarnnetzes der Verschwiegenheit über die Ausstattung der Carnival Celebration.

Im Fokus stand dabei der Bereich auf Deck 6, der bei den deutschen Schwestern AIDAnova und AIDAcosma mit den Gastro-Highlights Time-Maschine, Rossini, East und dem Teppanyaki Grill besetzt sind. Bei der US-Schwester wird dieser Bereich als „The Gateway“ gestaltet. Mit dem Charme eines monumentalen Eingangsbereichs eines amerikanischen Bahnhofs soll der Bereich Passagiere mit einem Hauch der guten alten Welt des analogen Zeitalters umgarnen.

„Es ist auch dieses Geräusch und das Design was den besonderen Charme ausmacht“, schwärmt Christine Duffy und deutet auf eine gewaltige Anzeigetafel: Ein Flip-Flap-Board.

Die 1966 in den USA zum Patent angemeldeten „Faltblattanzeigen“ waren Jahrzehnte die wichtigsten Informationsmittel an Bahnhöfen und Flughäfen. Die Steuerung ermöglichte die Übermittlung von Zeiten, Bahnsteigen und Namen in Sekunden. Aber auch alle möglichen Botschaften lassen sich übermitteln.

Für die Carnival Celebration wird gerade eine XXL-Flip-Flap-Tafel gebaut. Sie soll direkt über der großen „Latitude Bar“ im „The Gateway“ ihren Platz bekommen und Passagiere mit Informationen versorgen. Die Tafel zeigt die Bier- und Cocktailkarte und kann mit Botschaften von Passagieren und der Schiffsführung bespielt werden.

Dieses Board wird von der Firma Oat Foundry in Philadelphia, der Heimatstadt von Christine Duffy, gebaut. Die Begeisterung für diese Technik war der Chefin der Reederei in der Präsentation auch deutlich anzumerken.

Duffy brachte den Kurs für den Neubau auf den Punkt: „Die alte Welt trifft auf neue Technologie“. Dabei sei es gerade das Geräusch der Flip-Karten, die Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden lässt, sagte Duffy mit einem Leuchten in den Augen. 

Animation: via Carnival Cruise Line

Nicht ohne Grund: Im Zeitalter von Smartphone und Clouds hat auch bei Carnival hat die Zielgruppe der Passagiere ihre mentale Heimat in dem analogen Zeitalter. Mit dem Slogan „We built cool analog Technology“ punktete der Hersteller der Faltblattwand sogar bei AIDA. Das Time Maschine Restaurant auf Deck 6 von AIDAnova und AIDAcosma hat ebenfalls Flip-Flap-Anzeigen mit ihrem typischen Flattergeräuschen.

Bei Carnival Celebration ist „The Gateway“ auch wie eine Bahnhofshalle gestaltet. Im Gegenstz zu den AIDA-Schwestern ist hier ein über zwei Decks konstruierter Bereich entstanden. Die moderne Technik kommt dann aber doch durch die Hintertür. Die obere Ebene hat Fenster-Imitate in Form großer Bildschirme. „Über die lässt sich zu jeder Tageszeit die passende Stimmung von außen in das Schiff übertagen“, so Duffy.

Kulinarisch ist das „Emeril’s Bistro 1937“ von dem bekannten US-Fernsehkoch Emeril Lagasse dort verankert. „Emeril’s Bistro 1936“ kam bereits auf der Mardi Gras zum Einsatz. Dort allerdings im French Quarter, das auf der Carnival Celebration nun durch „The Gateway“ ersetzt wird.

Bei den Bistro-Namen hat Christine Duffy auch wieder eine Botschaft verpackt. 1936 und 1937 sind die Baunummern der Schiffe bei Meyer Turku. Eine kleine Hommage an die finnischen Werftarbeiter.

In 2021 abgewrackt, die erste „Celebration“, Foto: Frank Behling

Die Finnen sind gerade dabei, die erste Probefahrt der Carnival Celebration vorzubereiten. Sie soll die erste Kalibrierungsfahrt noch im Juli unternehmen. Fast genau 35 Jahre nach der ersten Fahrt der ersten Celebration von Carnival, die 1987 von der Werft Kockums im schwedischen Malmö fertiggestellt wurde. Bis 2008 war sie Teil der Carnival-Flotte und legte den Grundstein für den Erfolg der Marke Fun Ship in den USA. Die erste Celebration endete im Januar 2021 in Folge der Pandemie auf einem Abwrackstrand im indischen Alang. FB

„Icon of the Seas“ soll Maßstäbe setzen-Typschiff des neuen Royal Caribbean Trios in Turku auf Kiel gelegt

Nicht mit ihrer Größe, sondern durch ihre Umweltverträglichkeit, Effizienz und das komplexe wie auch innovative Angebot für die Passagiere soll die neue Icon-Schiffsklasse für Royal Caribbean International neue Maßstäbe setzen. Nach dem am 14. Juni 2021 bei der Meyer Werft in Turku erfolgten Brennstart für das als Bau-Nr. 1400 geführte Typschiff Icon of the Seas fand am 4. April dieses Jahres bereits die Kiellegung für den spektakulären Neubau statt, der im Herbst nächsten Jahres als erstes Schiff der Reederei mit LNG-Antrieb in Fahrt kommen soll.

Foto: via RCI

Mit Hilfe eines verfahrbaren 3000t-Portalkrans wurde eine weitere Vorschiff-Bodensektion auf die Pallen im Baudock abgesenkt, auf denen zuvor nach traditionellem Brauch zwei frisch geprägte Münzen als Glücksbringer platziert worden waren. Dort erfolgt nun die Verschweißung mit den bereits vor und hinter ihr liegenden Blöcken des Neubaus, dessen schwimmfähiger Maschinenraum-Modul (FERU) samt der beiden 27 m langen und 307 t schweren LNG-Tanks von dem Meyer Werft-Betrieb Neptun in Rostock stammt.

An der Zeremonie nahmen u.a. auch Jason Liberty, Präsident und CEO der Royal Caribbean Group, Royal Caribbean Group-Chairman Richard Fain und Royal Caribbean International-Präsident und CEO Michael Bayley auch Meyer Turku Oy-CEO Tim Meyer sowie sein Vater, der Geschäftsführende Gesellschafter der Meyer Werft-Gruppe, Bernard Meyer, teil.

Royal Caribbean hatte am 10. Oktober 2016 zunächst zwei Einheiten dieser Klasse bei Meyer bestellt, die ursprünglich im 2. Quartal 2022 (Bau-Nr. 1400) und 2024 (Bau-Nr. 1401) geliefert werden sollten. Anfang Juli 2019 wurde noch ein dritter Nachbau (Bau-Nr. 1402) zur Lieferung 2025 nachbestellt. Inzwischen wurden die Ablieferungsdaten auch vor dem Hintergrund der Pandemie auf das 3. Quartal 2023, 2. Quartal 2025 bzw. 2. Quartal 2026 verschoben.

Foto: via RCI

Bei den nach den Vorschriften und unter Aufsicht des DNV (früher DNV GL) zu erstellenden Neubauten handelt es sich um ca. 218 000 BRZ große Schiffe für ca. 5600 Gäste. Besonderer Fokus wurde auf die Implementierung modernster Umweltschutz-Technologien gerichtet. Neben dem Betrieb mit verflüssigtem Erdgas (LNG) wird Luftblasen-Schmierung des Unterwasserschiffes den Reibungswiderstand deutlich reduzieren und durch ein fortschrittliches Abwärme-Rückgewinnungssystem sollen bis zu 3 MW zusätzlicher Energie generiert werden. Schon in früheren Mitteilungen der Reederei wurde darauf hingewiesen, dass auch Brennstoffzellen für die Bordnetzversorgung sowie ein Landstromanschluss installiert werden. Einzelheiten über weitere „game-changing Features“ will die Reederei nach Angaben von RCI-CEO Michael Bayley erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr bekanntgeben.

Wonder of the Seas, Foto: Royal Caribbean International

Nachdem die von der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique für Royal Caribbean erbaute und im Januar dieses Jahres in Marseille übergebene Wonder of the Seas am 4. März als fünftes Schiff der Oasis-Klasse und weltgrößtes Kreuzfahrtschiff von Port Everglades zu ihrer ersten siebentägigen Karibik-Rundreise gestartet ist und Ende April nach Barcelona zurückkehren wird, um hier ihre erste Mittelmeer-Saison zu beginnen, hat bei der Bauwerft in Saint-Nazaire am 5. April der Brennstart für das sechste Schiff dieser Klasse stattgefunden.

Der bereits im Februar 2019 bestellte Neubau soll 2024 als Utopia of the Seas in Fahrt kommen. Das modifizierte Schwesterschiff der Wonder of the Seas wird größer als 236877 BRZ sein und ca. 5735 Gäste unterbringen können. Lokalen französischen Medien zufolge könnte es mit rd. 250 000 BRZ einen neuen Größenrekord aufstellen. Wie Werftchef Laurent Castaing bei der Bestellung des Neubaus feststellte, handelt es sich dabei um das 23. Kreuzfahrtschiff, das die Werft für Royal Caribbean baut. Die Oasis-Serie war 2009 mit der Oasis of the Seas (BRZ: 226838) eingeleitet worden, gefolgt von der 2010 in Dienst gestellten Allure of the Seas (BRZ: 225282). Den beiden in Turku erbauten Schiffen folgten 2016 die Harmony of the Seas (BRZ: 226963) und 2018 die Symphony of the Seas (BRZ: 228081), bevor in diesem Jahr die Wonder of the Seas (BRZ: 236877) als fünftes Schiff in Fahrt kam, wobei alle drei letztgenannten Schiffe von Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire erstellt wurden. JPM

Baudock in Turku verlassen: „Carnival Celebration“ hat erstmals Wasser unter dem Kiel

Im November dieses Jahres mit einer Transatlantik-Reise von Southampton in Dienst gestellt werden soll die für die Carnival Cruise Line beim Meyer Werftbetrieb im finnischen Turku in Bau befindliche Carnival Celebration.

Der 185 000-BRZ-Neubau war am 11. Februar nach der traditionellen Salutschuss-Zeremonie auf dem Docktor und Öffnung der Flutungsventile des Baudocks aufgeschwommen und am nächsten Tag an den davor liegenden Ausrüstungskai verholt worden. Mit seiner Namensgebung soll das Schiff – wie auch die 2023 folgende Carnival Jubilee – an den 50. Geburtstag der Carnival Cruise Line erinnern.

Foto: Meyer Turku Oy

„Wir sind sehr stolz darauf, dieses wunderschöne Schiff für Carnival Cruise Line zu bauen. Das Ausschwimmen markiert den Beginn einer sehr intensiven Bauphase des Schiffes, in der die Inneneinrichtung und die Event-Orte-Gestalt annehmen. Am Ende des Sommers wird die Carnival Celebration für ihre Probefahrt bereit sein und im Herbst abgeliefert werden“, sagte Meyer Turku Oy-CEO Tim Meyer

„Die Ausrüstungszeit nach dem Ausschwimmen, wenn alles, was man an dem Schiff lieben wird, vom Entwurf zur Realität wird, ist die spannendste Phase“, ergänzte Ben Clement, Senior Vice President of New Builds, Refurbishments and Product Innovation bei Carnival Cruise Line, der an diesem Meilenstein des Bauprozesses teilnahm. „Wenn ein neues Schiff zuläuft, ist es immer schwierig, sich für einen Abschnitt zu entscheiden, aber die Carnival Celebration wird diese Entscheidung noch schwieriger machen, wenn sie in Miami einläuft.“

Bei dem 337 m langen Neubau handelt es sich um die siebte Einheit der bei den Meyer Werften in Papenburg und Turku für den amerikanischen Carnival-Konzern in Auftrag befindlichen „Helios“-Klasse. Von diesem in den USA als „Excel“-Klasse bekannten Serientyp, der 2018 mit dem von Meyer Papenburg an die deutsche Costa-Niederlassung AIDA Cruises abgelieferten Typschiff AIDAnova als weltweit erstes Kreuzfahrtschiff mit LNG-Antrieb eingeleitet wurde, entstehen insgesamt neun Einheiten im Gesamtwert von mehr als acht Mrd. Euro für die Carnival-Marken AIDA,Costa, Carnival Cruise Line und P &O.

Die Carnival Celebration ist das zweite Schiff der Excel-Klasse, das bei Meyer Turku für die Carnival Cruise Line gebaut wird. Der 2020 von Meyer Turku gelieferte Vorbau Mardi Gras ist bereits in Port Canaveral, Florida, USA, im Einsatz.

Der jetzt in der Ausrüstung befindliche Neubau verfügt über zahlreiche Attraktionen wie die BOLT-Achterbahn. Mittschiffs befindet sich ein großes, offenes Atrium. Drei der sechs verschiedenen Bereiche im Inneren wurden speziell für die Carnival Celebration entworfen. JPM

KREUZFAHRT: COSTA CROCIERE ÜBERNIMMT COSTA TOSCANA

Pressemitteilung

Costa Crociere steht für verantwortungsvolle und nachhaltige Innovation: Mit der Costa Toscana kommt bereits das dritte Schiff zur Costa Gruppe, das mit Flüssiggas (LNG) angetrieben wird, der fortschrittlichsten Technologie, die derzeit in der Schifffahrt zur Reduzierung von Emissionen verfügbar ist. 

Die erste Kreuzfahrt der Costa Toscana, Schwesterschiff der Costa Smeralda, startet am 5. März 2022 von Savona aus zu einer einwöchigen Reise durch das westliche Mittelmeer.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Costa Crociere übernimmt den neuesten Flottenzugang: Die Costa Toscana wird mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben, der fortschrittlichsten Technologie, die derzeit im maritimen Sektor zur Reduzierung von Emissionen zur Verfügung steht. Die feierliche Übergabe fand heute in der Meyer-Werft in Turku (Finnland) statt, wo das Schiff gebaut wurde.

Die Costa Gruppe, zu der die Marken Costa Kreuzfahrten und AIDA Cruises gehören, war weltweit die erste Kreuzfahrtgesellschaft mit Pioniergeist, die Flüssiggas einsetzte. Sie verfügt derzeit über vier LNG-Schiffe: AIDAnova und Costa Smeralda, die bereits in Betrieb sind, Costa Toscana, die heute ausgeliefert wurde, und AIDACosma, die demnächst in Dienst gestellt wird. LNG ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit von Kreuzfahrtschiffen, sowohl auf See als auch während der Liegezeiten in den Häfen. Der Einsatz von LNG beseitigt vollständig Schwefeloxidemissionen (Null-Emissionen), produziert quasi kein Feinstaub (95-100%ige Reduzierung) und reduziert gleichzeitig die Stickoxidemissionen (direkte Reduzierung um 85%) und CO2-Emissionen (Reduzierung um bis zu 20%) erheblich.

„Die Costa Toscana ist ein Zeichen unseres Engagements für verantwortungsvolle und nachhaltige Innovationen. Sie ist das zweite Schiff unserer Flotte, das LNG nutzt und dadurch Emissionen in der Kreuzfahrt senkt. Die Costa Gruppe hat bei dieser Technologie Pionierarbeit geleistet. Die Innovationsleistung ist ein Schritt auf dem sich ständig weiterentwickelnden Weg hin zur emissionsfreien Schifffahrt. Wir arbeiten auch an der Erprobung weiterer Innovationen wie Brennstoffzellen und Batterien, mit dem Ziel, mögliichst das erste Schiff mit Netto-Null-Emissionen zu bauen“, sagt Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere. „Gleichzeitig wird die Costa Toscana dank ihrer hervorragenden und überzeugenden Dienstleistungen sowie zahlreichen Innovationen neue Kreuzfahrtgäste gewinnen und uns bei unserem schrittweisen Neustart unterstützen“.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Die erste Kreuzfahrt der Costa Toscana startet am 5. März 2022 von Savona, Italien, aus und läuft auf einer einwöchigen Route Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo und Civitavecchia/Rom an. Nach seiner Premiere fährt das neue Flaggschiff das ganze Jahr über im westlichen Mittelmeer. Während der Sommersaison läuft die Costa Toscana Savona, Civitavecchia/Rom, Neapel, Ibiza, Valencia und Marseille an, während Palma de Mallorca in der Herbstsaison Ibiza ersetzt.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Die Costa Toscana ist eine echte „Smart City“ auf Reisen. Neben der neuen, umweltfreundlichen LNG-Technik verfügt das Schiff über eine Reihe technologischer Neuerungen, die die Umweltbelastung des Schiffsbetrieb weiter verringern. An Bord verarbeiten spezielle Entsalzungsanlagen Meerwasser, um den täglichen Wasserbedarf zu decken. Der Energieverbrauch wird dank eines intelligenten Energieeffizienzsystems auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus werden an Bord Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100 Prozent getrennt gesammelt und recycelt. All diese Maßnahmen sind Teil eines integrierten Ansatzes einer Kreislaufwirtschaft. Das Treibholz, mit dem die neuen Archipelago-Restaurants dekoriert sind, wurde im Rahmen des von der Costa Crociere Foundation geförderten größten italienischen Zivilschutzprogrammes „Guardians of the Coast“ zum Schutz der italienischen Küste gesammelt. Für jedes Abendessen, das im Archipelago serviert wird, spendet Costa einen Teil des Erlöses an die Costa Crociere Foundation zur Unterstützung von Umwelt- und Sozialprojekten.

Das neue Flaggschiff von Costa ist eine Hommage an die Toskana und das Ergebnis eines außergewöhnlichen, von Adam D. Tihany kuratierten Kreativprojekts. Ziel des Designs der Costa Toscana ist es, das Beste dieser italienischen Region, die dem Schiff, den Decks und den wichtigsten öffentlichen Bereichen ihren Namen gibt, an einem einzigen Ort zum Ausdruck zu bringen. Das Mobiliar, die Beleuchtung, die Stoffe und die Accessoires sind allesamt Made in Italy und wurden von 15 Partnern, die für italienische Exzellenz stehen, speziell für die Costa Toscana entworfen. Das Angebot an Bord fügt sich perfekt in diesen außergewöhnlichen Rahmen ein: vom Solemio Spa bis zu den Unterhaltungsbereichen, von den Themenbars, die in Zusammenarbeit mit großen italienischen und internationalen Marken entstanden sind, bis zu den 21 Restaurants und Bereichen, die dem „kulinarischen Erlebnis“ gewidmet sind. Die über 2.600 komfortablen und eleganten Kabinen spiegeln ebenfalls perfekt den italienischen Stil und Geschmack wider. Die Kabinenkategorie „Terrasse über dem Meer“ bietet einen großzügigen Außenbereich, in dem die Gäste frühstücken, einen Aperitif trinken oder einfach die Aussicht genießen können.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Costa Toscana: Probefahrt erfolgreich abgeschlossen – Münzzeremonie für das zweite LNG-Schiff auf der Meyer Turku Werft

Pressemitteilung

Die Fertigstellung der Costa Toscana, das neue LNG-Flaggschiff der italienischen Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, schreitet voran. Sie ist nach der Costa Smeralda das zweite Schiff der Reederei, das mit Flüssiggas (LNG) fährt – dem modernsten Treibstoff der Schifffahrtsindustrie zur Reduzierung von Emissionen.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Heute fand der zweite Teil der traditionellen „Münzzeremonie“ auf der Meyer-Werft in Turku (Finnland) statt. Zu den Feierlichkeiten waren der Schiffskapitän Pietro Sinisi sowie das Top-Management der Reederei und der Werft anwesend. Nach alter maritimer Tradition wurden einige Gedenkmünzen am Schiff befestigt, die als Glücksbringer für Besatzung, Gäste und künftige Reisen wirken sollen.

Zwei Wochen vor der Münzzeremonie ist die Costa Toscana erstmalig von der Werft in Turku zu Probefahrten in See gestochen. Auf den sogenannten Seatrials werden alle Systeme des Schiffes von der Ausrüstung bis zu den Motoren auf Herz und Nieren auf volle Funktionstüchtigkeit geprüft. Es war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Auslieferung, die für Dezember 2021 geplant ist.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Die Costa Toscana fährt wie ihr Schwesterschiff Costa Smeralda auf See und während der Hafenliegezeiten mit Flüssiggas, der derzeit fortschrittlichsten Treibstofftechnologie der Schifffahrtsindustrie zur Reduzierung von Emissionen. Die Costa Gruppe – zu der Costa Crociere und AIDA Cruises gehören – hat als erstes Unternehmen der Kreuzfahrtbranche auf diese Technologie gesetzt und verfügt derzeit über vier LNG-angetriebene Schiffe. Zwei von diesen, AIDAnova und Costa Smeralda, sind bereits in Betrieb und zwei weitere, Costa Toscana und AIDACosma, werden demnächst ausgeliefert.

Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere, erklärt: „Diese weiteren wichtigen Schritte bei der Fertigstellung der Costa Toscana bestätigen unser Engagement für die Entwicklung hin zu einer zunehmend nachhaltigen Kreuzfahrt. Gleichzeitig wird uns die Costa Toscana mit ihren exzellenten und innovativen Dienstleistungen neue Kreuzfahrtgäste bescheren und dafür sorgen, die Präsenz von Costa im Mittelmeerraum zu stärken und unseren schrittweisen Neustart attraktiv zu gestalten.

Die erste Kreuzfahrt der Costa Toscana startet am 5. März 2022 in Savona, Italien. Auf ihrer einwöchigen Reise besucht sie die Städte Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo und Civitavecchia/Rom. Nach ihrem Debüt wird das neue Costa Flaggschiff das ganze Jahr 2022 im westlichen Mittelmeer zum Einsatz kommen.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Das Schiff ist eine Hommage an die Toskana. Stil und Einrichtung sind das Ergebnis eines von Stardesigner Adam D. Tihany kuratierten Projekts, das die Vorzüge dieser italienischen Region an einem einzigen Ort zum Leben erweckt und dem Schiff, seinen Decks und den wichtigsten öffentlichen Bereichen Ausdruck verleiht. Das Mobiliar, Beleuchtung, Stoffe und Accessoires sind alle „Made in Italy“ und wurden speziell für die Costa Toscana von 15 renommierten italienischen Einrichtungshäusern entworfen und gestaltet. Das Angebot an Bord spiegelt ebenfalls diese Grundidee wider: vom Solemio Spa bis hin zu anderen Unterhaltungsbereichen, über thematische Kaffeebars, die in Zusammenarbeit mit großen italienischen Marken geschaffen wurden, bis hin zu den 16 Restaurants und Bereichen, die dem kulinarischen Erlebnis gewidmet sind. Auch die Kabinendecks mit über 2.600 Kabinen sind Ausdruck des hochwertigen italienischen Designs.

Text: PM Costa Kreuzfahrten

Brennstart in Turku: Typschiff der Icon-Klasse soll neue Maßstäbe setzen

Foto: Royal Caribbean International

Nicht mit ihrer Größe, sondern durch ihre Umweltverträglichkeit, Effizienz und das komplexe wie auch innovative Angebot für die Passagiere soll die neue Icon-Schiffsklasse für Royal Caribbean International neue Maßstäbe setzen. Am 14. Juni 2021 fand bei der Meyer Werft in Turku nicht nur der Brennstart für die Bau-Nr. 1400, sondern auch die Bekanntgabe des Namens des Typschiffes statt, das als Icon of the Seas im 3. Quartal 2003 in Fahrt kommen soll.

Foto: Royal Caribbean International

Für Meyer Turku ist das erste Schiff der Icon-Klasse eine Herausforderung und zugleich eine hervorragende Gelegenheit, die höchste Spitze im Schiffbau zu erreichen. „Wir haben mit Spannung diese Herausforderung angenommen. Nachdem jetzt die Produktion in unseren Fertigungshallen begonnen hat, sehen wir, wie die Ergebnisse unseres Designs physisch Form annehmen. Das ist immer ein besonderer Moment für uns Schiffbauer“, betonte CEO Tim Meyer bei der Zeremonie, an der auch sein Vater und Chairman of the Board Bernard Meyer sowie Richard Fain, CEO der Royal Caribbean Group, sowie Harri Kulovaara, Excecutive Vice President of Maritime & Newbuilds, persönlich teilnahmen.

Am 10. Oktober 2016 hatte Royal Caribbean zunächst zwei Einheiten dieser Klasse bei Meyer bestellt, die ursprünglich im 2. Quartal 2022 (Bau-Nr. 1400) und 2024 (Bau-Nr. 1401) geliefert werden sollten, Anfang Juli 2019 wurde noch ein dritter Nachbau (Bau-Nr. 1402) zur Lieferung 2025 nachbestellt. Inzwischen wurden die Ablieferungsdaten auch vor dem Hintergrund der Pandemie auf das 3. Quartal 2023, 2. Quartal 2025 bzw. 2. Quartal 2026 verschoben. Bei den nach den Vorschriften und unter Aufsicht des DNV (früher DNV GL) zu erstellenden Neubauten handelt es sich um ca. 218 000 BRZ große Schiffe für mehr als 5200 Gäste.

Besonderer Fokus wurde auf die Implementierung modernster Umweltschutz-Technologien gerichtet. Neben dem Betrieb mit verflüssigtem Erdgas (LNG) wird Luftblasen-Schmierung des Unterwasserschiffes den Reibungswiderstand deutlich reduzieren und durch ein fortschrittliches Abwärme-Rückgewinnungssystem sollen bis zu 3 MW zusätzlicher Energie generiert werden. Schon in früheren Mitteilungen der Reederei wurde darauf hingewiesen, dass auch Brennstoffzellen für die Bordnetzversorgung installiert werden. Einzelheiten über weitere „game-changing Features“ und eine Aussenansicht will die Reederei erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. JPM

Video: Youtube/Royal Caribbean

Ablieferung im Dezember geplant: „Costa Toscana“ hat erstmals Wasser unter dem Kiel

Das Design der Costa Toscana ist eine Hommage an die Schönheit der gleichnamigen Region in Italien. Nach der im Dezember 2018 von der Papenburger Meyer Werft als Typschiff der Helios-Plattform an AIDA Cruises gelieferten AIDAnova und der am 5. Dezember 2019 von der Schwesterwerft Meyer Turku Oy abgelieferten Costa Smeralda ist der heute (am 15. Januar) in dem bereits am Vortrag gefluteten Naturdock nach der traditionellen Kanonenschuss-Zeremonie aufgeschwommene und an den davorliegenden Ausrüstungskai verholte Neubau bereits das dritte Schiff der Costa Gruppe, das mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird.

„Das Aufschwimmen ist für uns Schiffbauer immer ein ganz besonderes Ereignis, da das Schiff endlich in sein künftiges Element überführt wird. Da dies auch der Beginn der letzten Phase des Schiffbaus ist, gewinnen all die spannenden Farbgebungen, Einrichtungen und besonderen Erscheinungsmerkmale ihre endgültige Gestalt. In den kommenden Monaten wird die Costa Toscana an der Pier komplettiert, im Herbst erprobt und abgeliefert“, sagte Meyer Turku-CEO Tim Meyer. Schon jetzt sei an seinem Äußeren erkennbar, dass es ein sehr schönes Schiff werde und er sei überzeugt, dass den Gästen ihr Aufenthalt an Bord sehr gefallen wird. Zu Beginn des neuen Jahres wolle er zu diesem besonderen Anlass nach vorn blicken: „Ich glaube, dass die Costa Toscana in einer Welt in Fahrt kommt, in der die Passagiere die Wunder der See und des Schiffes auf einer Kreuzfahrt wieder in vollem Umfang geniessen können“, gab er dem mit Planen geschützten Neubau an diesem grauen und kalten Wintertag in verschneitem Umfeld mit auf seine erste kurze Reise an den Ausrüstungskai.

Foto: Meyer Turku

Die zum amerikanischen Carnival Corporation gehörende Costa Gruppe, die neben Costa Crociere auch AIDA Cruises und Costa Asia einschließt, ist nach Angaben von Mario Zanetti, Chief Commercial Officer von Costa Crociere und Präsident von Costa Asia, das weltweit das erste Kreuzfahrtunternehmen, das die umweltfreundliche LNG-Technologie eingeführt hat. Sie hat insgesamt fünf neue Schiffe mit LNG-Antrieb bestellt. Dazu gehören die Costa Smeralda und die AIDAnova, die beide Teil eines Expansionsprogramms sind, das insgesamt sieben neue Schiffe für mehr als sechs Milliarden Euro umfasst, die bis 2023 an die Costa Gruppe zu liefern sind.

„Trotz der derzeit schwierigen Situation, führt die Costa Gruppe ihre Investitionen in den Flottenausbau fort. Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Branche erholen wird und glauben, dass wir das Niveau vor der Pandemie wiedererreichen oder vielleicht sogar noch übertreffen können. Deshalb freuen wir uns über den Zulauf neuer Schiffe wie der Costa Toscana. Dieses Schiff verkörpert die Kernaspekte, auf die wir uns in Zukunft fokussieren wollen:

1. Es ist ein exzellentes und innovatives Schiff, attraktiv für neue Kunden, was ein entscheidender Punkt sein wird, wenn die Menschen wieder frei reisen können und große Lust auf Urlaub haben werden.

2. Die Umweltperformance. Unsere Unternehmensstrategie zielt darauf ab, unserer Flotte und unseren Betrieb vollständig in ein nachhaltiges Geschäftsmodell umzuwandeln. Neben der LNG-Technologie entwickeln wir weitere innovative Lösungen, wie z. B. Landstrom-Anschlüsse, Batterie- und Brennstoffzellentechnik. Unser langfristiges Ziel ist ein Schiffsbetrieb mit null Emissionen.“

„Die Costa Toscana wurde als reisende „Smart City“ konzipiert, in der nachhaltige Lösungen und Konzepte der Kreislaufwirtschaft angewendet werden, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Dank der Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) ist es möglich, die Emissionen von Schwefeldioxid (Null-Emissionen) und Feinstaub in die Atmosphäre (95-100 Prozent Reduktion) praktisch zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion von 85 Prozent) und CO2 (bis zu 20 Prozent) deutlich zu senken. An Bord gibt es Seewasser-Entsalzungsanlagen. Der Energieverbrauch minimiert sich dank eines intelligenten Energieeffizienzsystems erheblich. Darüber hinaus werden an Bord Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100 Prozent getrennt gesammelt und recycelt. Dies ist Teil eines integrierten Ansatzes, der Projekte der Kreislaufwirtschaft unterstützt.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Das Design des neuen Neubaus ist eine Hommage an die Toskana und das Ergebnis eines kreativen Projekts unter der Leitung des Stardesigners Adam D. Tihany. Es wurde entwickelt, um nach seinen Angaben „das Beste dieser wunderbaren italienischen Region, die dem Schiff, seinen Decks und den wichtigsten öffentlichen Bereichen ihre Namen gibt, gebündelt an einem Ort zum Leben zu erwecken“. Adam D. Tihany hat mit einem internationalen Team von renommierten Architekturbüros – Dordoni Architetti, Jeffrey Beers International und Partner Ship Design – zusammengearbeitet, um die verschiedenen Bereiche des Schiffes zu gestalten. Alle Einrichtungsgegenstände, Beleuchtungen, Stoffe und Accessoires stammen aus Italien, hergestellt von 15 renommierten italienischen Design-Firmen. Die Einrichtung an Bord fügt sich perfekt in diesen außergewöhnlichen Rahmen ein: Vom Solemio Spa bis zu den Themenbars, die in Zusammenarbeit mit großen italienischen Marken entstanden sind. Dazu 16 Restaurants und Bereiche, die dem „kulinarischen Erlebnis“ gewidmet sind – darunter ein Familien-Restaurant und das LAB Restaurant, in dem Gäste ihre Kochkünste unter der Anleitung von Costas Köchen ausprobieren können.

Foto: Meyer Turku

Zur dieselelektrischen Maschinenanlage des 337 m langen, 42 m breiten und max. 8,8 m tiefgehenden 185 000-BRZ-Neubaus gehören vier MaK-Hauptdiesel des Typs M46 DF, mit denen über ABB-Azipodantriebe eine Dienstgeschwindigkeit von 17 kn erreicht werden soll. Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit wurden vier Bugstrahler installiert. Das „Herz“ des über 19 Decks, darunter 16 Passagierdecks verfügenden Neubaus wird das „Colosseo“ sein, ein Raum für große Shows in der Schiffsmitte, das sich über drei Decks erstreckt. Die großen Bildschirme, die sowohl an den Wänden als auch auf der Kuppel positioniert sind, erschaffen in den Anlaufhafen und in jedem Moment des Urlaubs eine andere Atmosphäre für die Gäste. Die große Freitreppe über drei Decks am Heck der Costa Toscana ist ein idealer Ort, um auf das Meer zu schauen, die Seefahrt zu genießen und sich unterhalten zu lassen. Auf dem obersten Deck befindet sich ein Open-Air-Balkon mit einem Kristallboden. Dazu kommen vier Swimmingpools, darunter ein Salzwasser-Pool, und einen neuer Beach Club, ebenfalls mit italienischem Flair. Komfortabel und elegant spiegeln auch die 2.663 Kabinen für rd. 6730 Gäste, davon 62,6 Prozent mit Balkon, den italienischen Stil und Geschmack wider.

Die im Dezember 2021 unter italienischer Flagge in Fahrt kommende Costa Toscana gibt in der Saison 2021-22 ihr Debüt in Brasilien. Die Premieren-Kreuzfahrt über Silvester startet am 26. Dezember 2021 von Santos aus. Die einwöchige Route führt nach Salvador und Ilhéus mit Rückkehr am 2. Januar 2022 nach Santos. Ab dem 2. Januar bis zum 10. April 2022 bietet die Costa Toscana weitere 15 Kreuzfahrten mit der gleichen Reiseroute an, die in Santos und Salvador beginnen. Zu den 15 Kreuzfahrten gehören auch die Abfahrten zu Karneval und Ostern, bevor nach Europa zurückkehrt. JPM

Video: Youtube Meyer Turku