Schlagwort: Meyer Werft

Meyer-Neubau mit Entertainment-Innovation: „Mission Control“ auf der „Arvia“

Die zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises wird im Dezember 2022 auf ihrem bei der Papenburger Meyer Werft Mitte Februar auf Kiel gelegten neuesten Schiff, der Arvia, den ersten sogenannten Escape-Room auf See einführen.

„Mission Control“ heißt das exklusiv auf der Arvia, einem Schwesterschiff der 2020 von der Werft als erstes LNG-betriebenes Kreuzfahrtschiff der Reederei gelieferten Iona, zur Verfügung stehende Angebot. Es bietet den Gästen zwei einstündige Erlebnisse: eine familienfreundliche Handlung für alle Altersgruppen und eine Abenteuergeschichte für Erwachsene.

Abbildungen des fiktiven U-Bootes „Arvia II“ im „Mission Control“-Angebot.


Beide Handlungsstränge finden auf dem fiktiven U-Boot Arvia II statt, wobei die Gäste in Gruppen von bis zu zehn Personen an Bord gehen, um ein Team von Meeresforschern und Unterwasser-Ermittlern zu bilden, das von der virtuellen Figur Dr. Melissa Ryan geleitet wird, so die Reederei in einer Pressemeldung.

„Wir wollten etwas ganz Neues schaffen, und wir glauben, dass dies das erste seiner Art auf der Welt ist“, sagt Paul Ludlow, Präsident von P&O Cruises. „Unser Technologiepartner hat sich auf Dinge spezialisiert, die noch nie zuvor gemacht wurden, so dass die Gäste an Bord der Arvia II garantiert begeistert sein werden und sich wie in einem großen Blockbuster-Film fühlen werden.Das einzigartige Umwelterlebnis wird bei den Gästen auch ein größeres Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes unserer empfindlichen marinen Ökosysteme schaffen“, ist er überzeugt.

Video: Youtube/P&O Cruises

Die 14-Nächte-Jungfern-Rundreise der 184 000 BRZ großen Arvia beginnt am 9. Dezember 2022 in Southampton, wobei Madeira, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Cadiz und Lissabon angelaufen werden. Am: 6. Januar 2023 wird dann auch eine gleichlange Southampton-Rundreise in die Karibik geboten, auf der der Neubau St. Lucia, St. Maarten, St. Kitts und Teneriffa ansteuern wird. JPM

MEYER WERFT erhält IHK Qualitätssiegel für TOP AUSBILDUNG

Pressemitteilung

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg hat die MEYER WERFT mit dem Qualitätssiegel TOP AUSBILDUNG für ihre hervorragende Ausbildungsqualität ausgezeichnet. In einem dreistufigen Prüf- und Auditierungsverfahren hat die MEYER WERFT ihre Kompetenzen in der Berufsausbildung unter Beweis gestellt, um dieses Gütesiegel zu erhalten.

„Mit dem Siegel TOP AUSBILDUNG zeichnen wir Betriebe aus, die in besonderem Maße für die hohe Qualität der dualen Ausbildung in unserer Region stehen. Die Anforderungen der Zertifizierung sind anspruchsvoll. Wir freuen uns, dass ein für unsere Region so bedeutsamer Arbeitgeber wie die MEYER WERFT sich unserem Audit gestellt hat und seinem Nachwuchs eine so hochwertige Ausbildung bietet“, sagt IHK Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard.

Die MEYER WERFT setzt dafür auf moderne Methoden und umfassend qualifizierte Ausbilder. Sie bilden als Lernbegleiter die nächste Generation spezialisierter Fachkräfte für den modernen Spezialschiffbau in Papenburg aus. In den vergangenen Jahren hat die MEYER WERFT mehrere hundert Auszubildende und duale Studenten qualifiziert. Viele von ihnen sind heute, auch mit weiteren Weiterbildungen, als Führungskräfte in der MEYER Gruppe tätig.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und diese Anerkennung für unsere Ausbildungsarbeit. Gleichzeitig ist es ein Ansporn, die Ausbildung bei MEYER weiterhin zu verbessern und so jährlich vielen Auszubildenden und dualen Studierenden einen erfolgreichen Start in das Berufsleben zu ermöglichen“, so Ausbildungsleiter Erwin Siemens.

„Eine Ausbildung in der MEYER Gruppe ist schon wegen unserer einzigartigen Schiffsprojekte faszinierend. Das IHK Qualitätssiegel ist nun darüber hinaus ein weiteres Zeichen für unsere hohe Ausbildungsqualität“, so Anna Blumenberg, Mitglied der Geschäftsleitung Personal.

Die MEYER WERFT ist erst das zehnte Unternehmen in der Region, das mit dem IHK Qualitätssiegel ausgezeichnet wird. Aktuell umfasst das Ausbildungsprogramm des Familienunternehmens 13 Ausbildungsberufe sowie sechs duale Studiengänge.

Für den Ausbildungsstart in 2022 gibt es für künftige Fachkräfte noch freie Ausbildungsplätze in der MEYER Gruppe. Informationen zu den Ausbildungsberufen gibt es unter www.meyercareer.com. Dort sind auch Bewerbungen möglich.

Text: PM Meyer Werft

Costa Toscana getauft

Erste Eindrücke der Taufzeremonie von der COSTA TOSCANA heute (16. Juni) in Barcelona/Spanien.

Pressemitteilung von Costa Kreuzfahrten zur Taufe der COSTA TOSCANA: hier.

Video: enapress.com

Video: enapress.com
„Familienfoto“ nach der Taufe der „COSTA TOSCANA“ mit der Patin Chanel und Vertretern der Reederei und Werft.


Foto: enapress.com

Videos/Fotos: enapress.com

Produktionsstart für Neubau Mein Schiff 7 erfolgt

TUI Cruises setzt auf nachhaltiges Wachstum

Pressemitteilung

Kleiner Knopfdruck mit großer Wirkung: Zehn Jahre nach dem Produktionsstart des ersten Neubaus der Mein Schiff Flotte hat Wybcke Meier, CEO TUI Cruises, heute in der Werft Meyer Turku in Turku/Finnland den ersten Stahlschnitt und damit die Produktion der Mein Schiff 7 gestartet. Der Stahlschnitt markiert den offiziellen Baubeginn für den ersten von drei Schiffsneubauten, die bis 2026 die Mein Schiff Flotte ergänzen werden. 

Foto: Meyer Turku

Die Mein Schiff 7 ist ein Schwesterschiff der 2018 und 2019 in Dienst gestellten Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 und bietet Platz für 2.894 Gäste (bei Doppelbelegung). Wesentliche Elemente des Mein Schiff Konzeptes, wie der hohe Anteil an Außen- und Balkonkabinen, eine große Auswahl an Restaurants und Bars, großzügige Außenbereiche sowie die Spa- und Sportbereiche mit dem einzigartigen 25-Meter-Pool bleiben unverändert und werden durch neue Konzepte und Designs ergänzt.  

„Nach zwei Pandemiejahren sind wir wieder auf Kurs und setzen unser Wachstum wie geplant fort. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der Vorliebe deutscher Gäste für deutsche Kreuzfahrtprodukte glauben wir an ein Marktpotenzial in den kommenden Jahren von bis zu 5 Millionen Kreuzfahrtpassagieren pro Jahr, das durch moderne Neubauten wie die Mein Schiff 7 entstehen wird“, so Wybcke Meier, CEO TUI Cruises, einem Joint Venture der TUI Group und Royal Caribbean Group. 

„Wir freuen uns sehr darüber, die lange und erfolgreiche Partnerschaft mit TUI Cruises fortzusetzen. Wir haben uns erneut darauf konzentriert das Design in Bezug auf Energieeffizienz und Technologien weiter zu optimieren, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen und dieses Schiff zum besten der gesamten Serie zu machen“, kommentiert Tim Meyer, CEO von Meyer Turku. 

Foto: Meyer Turku

Nachhaltiges Wachstum mit Fokus auf emissionsarmen Schiffsbetrieb 
Mit der für 2024 geplanten Indienststellung der Mein Schiff 7 erreicht TUI Cruises einen wichtigen Meilenstein zur umweltfreundlichen und klimaneutralen Kreuzfahrt: Das Schiff wird mit emissionsärmerem Marinediesel (Schwefelgehalt: 0,1%) betrieben und ist mit Katalysatoren (Stickoxidminderung: rd. 75%) sowie einem Landstromanschluss ausgestattet. Dieser sichert einen fast emissionsfreien Schiffsbetrieb während der Hafenliegezeit (etwa 40 Prozent der Betriebszeit). Um eine noch effizientere Abfallverarbeitung zu erreichen, wird die Mein Schiff 7 mit einem innovativen System ausgestattet, welches organische Abfälle durch eine thermische Behandlung zerkleinern und für die weitere Nutzung an Land aufbereiten kann. Darüber hinaus wird die Mein Schiff 7 so gebaut, dass das Schiff auch mit Methanol, perspektivisch grünem Methanol, fahren kann. Grünes Methanol (Bio- oder E-Methanol) gilt als klimafreundlicher Kraftstoff, sofern dieser aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Das macht den Schiffsantrieb nahezu CO2-neutral. „Die Vision von TUI Cruises ist klar: Langfristig wollen wir hin zur emissionsfreien und klimaneutralen Kreuzfahrt, bis 2030 wollen wir erste klimaneutrale Kreuzfahrten anbieten. Die Entscheidung, die Mein Schiff 7 für einen Methanolantrieb vorzubereiten, ist für uns eine wichtige Investition in die Zukunft“, so Wybcke Meier.

Text: PM TUI Cruises

Neues DCL-Flaggschiff „Disney Wish“ in Bremerhaven abgeliefert

Als ihren 54. Kreuzfahrtschiff-Neubau hat die Papenburger Meyer Werft die am 8. April letzten Jahres auf Kiel gelegte, am 22. Februar d. J. ausgedockte und im März emsabwärts nach See überführte Disney Wish nach der erfolgten Endausrüstung und Erprobung gestern (9. Juni) in Bremerhaven an die Disney Cruise Line, Celebration, Florida, US.A, abgeliefert. Damit konnte sie bereits zum fünften Mal einen Kreuzfahrtschiff-Neubau trotz zahlreicher Pandemie-bedingter Herausforderungen erfolgreich übergeben.

Foto: Matt Stroshane

Bei dem jetzt in die USA zu überführenden Flaggschiff der zum amerikanischen Disney-Konzern gehörenden Disney Cruise Line (DCL) handelt es sich um das erste mit umweltfreundlichem verflüssigten Erdgas (LNG) zu betreibende Schiff der 1995 gegründeten Reederei und die erste Einheit von drei 2016/17 bestellten Schiffen dieses Typs. Mit einer Vermessung von je ca. ca. 144 000 BRZ und 1250 Kabinen fällt dieses Trio etwas größer aus als die beiden 2011 bzw. 2012 ebenfalls von Meyer gelieferten „Schwestern“ Disney Dream und Disney Fantasy, die auf jeweils 129690 BRZ kommen.

Zusammen mit den beiden 1998 bzw. 1999 von der italienischen Fincantieri-Werftgruppe gelieferten 83338-BRZ-Schwesterschiffen Disney Magic und Disney Wonder wird die amerikanische Reederei nach der coronabedingt auf die Jahre 2022, 2024 und 2025 verschobenen Komplettierung des jüngsten Meyer-Trios über eine Flotte von sieben Schiffen verfügen.

Ursprünglich sollte der Neubau bereits Ende 2021 abgeliefert und ab Januar dieses Jahres als fünftes Schiff der Reederei zu ersten Reisen eingesetzt werden.

„Der Bau solcher komplexen und großen Einheiten ist in heutiger Zeit eine extreme Herausforderung. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass wir die Disney Wish mit ihren vielen Innovationen für ein immersives Passagiererlebnis mit vielen liebevollen Details sowie zahlreichen umweltfreundlichen Lösungen heute an die Reederei übergeben konnten“, sagte Werft-Geschäftsführer Jan Meyer, der im Beisein von Kapitänin Minnie Mouse mit dem Präsidenten der Disney Cruise Line, Thomas Mazloum, die offiziellen Übergabe-Dokumente unterzeichnete.

„In einer großen Teamleistung gemeinsam mit unseren Partnerfirmen, der Klassifikation und der Crew an Bord ist es uns gelungen, die Disney Wish bestmöglich fertigzustellen und den typischen Disney-Zauber an Bord einziehen zu lassen“, ergänzte Projektleiter Henning Stellermann.

Animation: Disney

Neben den beiden charakteristischen übergroßen Schornsteinen zeichnet sich der Neubau u.a. durch ein helles, märchenhaftes und über drei Decks reichendes Atrium und die ikonische Heckdekoration aus, die mit der Rapunzel-Darstellung das bei diesem Schiff umgesetzte Designthema reflektiert: Rapunzel verkörpert den Wunsch, die Welt zu sehen und zu erleben. An Bord erwartet Familien ein neuer Zauber, der von Disneys reichhaltigem Portfolio an Geschichten inspiriert ist. Interaktive Restaurant- und Lounge-Bereiche erwachen in der „Star Wars: Hyperspace Lounge“, „Arendelle: A Frozen Dining Adventure“ und „Worlds of Marvel“, dem ersten Marvel Cinematic Dining Adventure, zum Leben. Im vorderen Schornstein befindet sich zum ersten Mal die Wish Tower Suite, ein 180 Quadratmeter großes, elegantes Penthouse, das von Walt Disney Animation Studios‘ „Moana“ inspiriert wurde. Die AquaMouse, die allererste Disney-Attraktion auf See, lässt die Gäste in die „Wunderbare Welt von Mickey Mouse“ eintauchen. Die rund 230 Meter lange Wasserbahn mit Show-Szenen, Beleuchtung und Spezialeffekten schickt die Gäste auf ein lustiges Familienabenteuer durch 230 Meter lange, gewundene Röhren, die hoch über den oberen Decks hängen.

Foto: David Hecker

In direkter Verbindung mit der Ablieferung ihres jüngsten Kreuzfahrschiffes hatte sich die Werft in Abstimmung mit der Disney Cruise Line dazu entschlossen, die wenigen Schutzmaßnahmen, die aktuell noch in Kraft sind, bis zur Übergabe des Neubaus beizubehalten „Die Reederei plant ab Mitte Juli 2022 die erste Kreuzfahrt mit dem neuen Schiff. Ein Infektionsgeschehen an Bord ist daher unbedingt zu unterbinden. Insofern ist hier besondere Vorsicht geboten, um die Gäste, die schon sehnsüchtig das neue und besonders umweltfreundliche Schiff erwarten, nicht zu enttäuschen“, so Jörg Heidelberg, Geschäftsleiter Produktion der Papenburger Werft.

Bis zur Übergabe galt in einigen Bereichen der Werft und auf dem gesamten Schiff noch die Maskenpflicht, Die unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie und auch des Ukraine-Krieges mit löchrigen Lieferketten, schwieriger Materialverfügbarkeit sowie steigenden Kosten haben in den vergangenen Wochen auch die Fertigstellung der Disney Wish geprägt. Zurückblickend liegen 27 anstrengende und herausfordernde Monate der Pandemie, in der die Meyer Werft trotz allem fünf Kreuzfahrtschiffe an unterschiedliche Reedereien abliefern konnte. „Wir sind schon ein wenig Stolz darauf, dass es uns gelungen ist, durch die sehr schnellen und umfangreichen Schutzmaßnahmen glimpflich durch diese Zeit gekommen zu sein – besonders als zu Anfang kaum Impfstoffe verfügbar waren. Die Infektionszahlen unter den Beschäftigten auf der Werft lagen stets deutlich unter den Zahlen im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildete lediglich ein größeres Ausbruchsgeschehen, als zu Beginn des Jahres 2021 die Delta-Variante um sich griff. Die Situation konnte aber durch gezielte Maßnahmen schnell in den Griff bekommen. Wir konnten die Pandemie durch präventives Handeln im interdisziplinären Krisenstab und mit Mut zum schnellen Handeln meistern und so die Belegschaft schützen“, erläutert Timo Milbrandt, Geschäftsführer von MEYER PORT 4.

Die Auswirkungen der Pandemie sind erheblich: Die Streckung des Auftragsbuches, die Bereitstellung von Masken und Tests oder die Anpassung der Arbeitszeiten und Arbeitszonen verursachten hohen Aufwand. Aufgrund einer Verfügung des Landkreises wurde 2021 ein Schichtmodell mit kürzeren Arbeitszeiten umgesetzt, welches sowohl die Infektionsgefahren reduzierte, andererseits die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigte. Die so entstandenen Rückstände bei den Schiffsprojekten mussten und müssen aufgeholt werden.

Bis 2025 arbeitet die Meyer Werft an sieben weiteren innovativen Kreuzfahrtschiffen und verstärkt dafür aktuell ihre Mannschaft mit weiteren Spezialisten. JPM

Disney Wish an Disney Cruise Line abgeliefert

Pressemitteilung

Die MEYER WERFT hat heute ihr neues Kreuzfahrtschiff – die Disney Wish – an Disney Cruise Line (Celebration, Florida, USA) übergeben und damit bereits zum fünften Mal ein neues Kreuzfahrtschiff trotz zahlreicher Herausforderungen der Pandemie erfolgreich abgeliefert. Neben dem emissionsarmen LNG-Antrieb verfügt die Disney Wish über die komplexesten und innovativsten Entertainment-Einrichtungen der Kreuzfahrtbranche.

Im Beisein von Kapitän Minnie unterzeichneten der Präsident der Disney Cruise Line, Thomas Mazloum, und Jan Meyer die offiziellen Dokumente, zur Übergabe der Disney Wish.

„Der Bau solcher komplexen und großen Einheiten ist in heutiger Zeit eine extreme Herausforderung. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass wir die Disney Wish mit ihren vielen Innovationen für ein immersives Passagiererlebnis mit vielen liebevollen Details sowie zahlreichen umweltfreundlichen Lösungen heute an die Reederei übergeben konnten“, sagt Geschäftsführer Jan Meyer.

An Bord der Disney Wish erwartet Familien ein neuer Zauber, der von Disneys reichhaltigem Portfolio an Geschichten inspiriert ist. Interaktive Restaurant- und Lounge-Bereiche erwachen in der „Star Wars: Hyperspace Lounge“, „Arendelle: A Frozen Dining Adventure“ und „Worlds of Marvel“, dem ersten Marvel Cinematic Dining Adventure, zum Leben. Im vorderen Schornstein befindet sich zum ersten Mal die Wish Tower Suite, ein 180 Quadratmeter großes, elegantes Penthouse, das von Walt Disney Animation Studios‘ „Moana“ inspiriert wurde. Die AquaMouse, die allererste Disney-Attraktion auf See, lässt die Gäste in die „Wunderbare Welt von Mickey Mouse“ eintauchen. Die rund 230 Meter lange Wasserbahn mit Show-Szenen, Beleuchtung und Spezialeffekten schickt die Gäste auf ein lustiges Familienabenteuer durch 230 Meter lange, gewundene Röhren, die hoch über den oberen Decks hängen.

Die Disney Wish ist das fünfte Schiff der Disney-Flotte und das dritte von der MEYER WERFT gebaute Disney-Schiff. Sie wird mit verflüssigtem Erdgas (LNG) angetrieben – einem der saubersten verfügbaren Treibstoffe für Schiffe. Die MEYER WERFT wird in den Jahren 2024 und 2025 zwei weitere Schiffe an Disney Cruise Line liefern, die ebenfalls mit LNG angetrieben werden. Die Wish wird mit rund 144.000 BRZ etwas größer sein als die Disney Dream und die Disney Fantasy, die 2011 bzw. 2012 von der MEYER WERFT abgeliefert wurden.

„In einer großen Teamleistung gemeinsam mit unseren Partnerfirmen, der Klassifikation und der Crew an Bord ist es uns gelungen, die Disney Wish bestmöglich fertigzustellen und den typischen Disney-Zauber an Bord einziehen zu lassen“, sagt Projektleiter Henning Stellermann.

Bis 2025 arbeitet die MEYER WERFT an sieben weiteren innovativen Kreuzfahrtschiff und verstärkt dafür aktuell ihre Mannschaft mit weiteren Spezialisten. Alle Stellenangebote finden Sie unter www.meyercareer.com.

Text: PM Meyer Werft

Werften satteln auf Refit um

Der Neubaumarkt für Kreuzfahrtschiffe wird auf absehbare Zeit nicht wieder wachsen. Die drei großen europäischen Kreuzfahrtwerften Fincantieri, Chantiers de l’Atlantique und Meyer sind deshalb auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern.

Eine große Bedeutung hat deshalb jetzt das sogenannte After-Sale-Geschäft. Gemeint ist die Betreuung und Bindung der Reedereien über den Zeitpunkt hinaus, wenn die vereinbarte Gewährleistungsfrist endet.

Dieses Geschäft beinhaltet nicht nur die Wartung der Flotte im Rahmen der Werftintervalle. Es geht auch um die Anpassung der Schiffe an die technologisch neuen Konzepte. Ein Beispiel sind die Auflagen durch strengere Umweltvorschriften, wie die Annahme von Landstrom oder die Umstellung auf saubere Treibstoffe.

350 Kreuzfahrtschiffe sind derzeit weltweit im Einsatz. Ein jährliches Auftragsvolumen im dreistelligen Millionen-Bereich wartet auf die Werften. Die Meyer Werft hat deshalb jetzt die neue Tochter Meyer RE zu ihrem Kerngeschäft erklärt. Mit dem Ziel einer „lebenslangen Betreuung“ der Kreuzfahrtflotte will die Werftgruppe mit ihren Standorten in Papenburg, Rostock und Turku in Zukunft neue Aufträge generieren. Werftchef Bernard Meyer bezeichnet diese Firma als „wichtigen Baustein für unsere Zukunft“.

Neben der Erneuerung von Kabinen im Rahmen des Refurbishments sollen auch „innovative Engineering-Projekte“ angeboten werden. Damit will die Werft ihr Knowhow für den Einbau neuer Antriebsanlagen oder Anlagen zur Steigerung der Effizienz anbieten. Dabei sollen die Entwürfe und Ingenieurarbeit an den Meyer-Standorten erfolgen.

Eine Rückkehr der Schiffe zur Meyer Werft selbst ist dabei nicht geplant, was auch die Umweltschützer an der Ems aufatmen lässt. Für die Umbauarbeiten will die Meyer Werft Kapazitäten bei Partnerwerften mit Docks und Pieranlagen nutzen. Diese Werften sollen in der Nähe der jeweiligen Fahrtgebiete der Schiffe liegen.

Ein Beispiel für die Nachrüstung von Kreuzfahrtschiffen liefert AIDA Cruises. Bei zwei Pilotprojekten werden Batterien und Brennstoffzellen nachgerüstet. Die AIDAprima wird in diesem Sommer eines der größten Batteriepakete der Schifffahrt bekommen. Die 2018 von Meyer abgelieferte AIDAnova soll im Sommer mit moderner Brennstoffzellentechnologie nachgerüstet werden. Beide Projekte werden im laufenden Betrieb umgesetzt.

IONA, Foto: Frank Behling

Diese Projekte könnte auch die Meyer Werft für andere Schiffe aus ihrer Produktion vollziehen. Die Werft hatte 2020 mit der Iona das 50. Kreuzfahrtschiff abgeliefert. Ein Großteil der Flotte ist jünger als 20 Jahre.

Die Abkürzung RE wurde mit Bezug auf die Kernbegriffe „Rethink“ und „Revalue“ gewählt. Das Angebot umfasst komplette Wartungsverträge für Reedereien. Das neue Konzept präsentierte die Werft auf der Fachmesse Seatrade Cruise Global 2022 in Miami.

Foto: Frank Behling

Die erfolgreiche Perspektive dieses Projekts zeigt der Rüstungsbereich. Die Werft ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel bietet für die weltweit über 100 U-Boote seit Anfang der 70er Jahre dieses Angebot. Ein Großteil des Geschäfts erstreckt sich bis heute auf die Betreuung der Marinen von Peru bis Indien bei der Anpassung der ausgelieferten U-Boote mit neuer Technologie aus Kiel. Dazu gehört zum Beispiel neue Technologie für Batterien, Brennstoffzellen oder neue Elektronik.

Das Geschäft umfasst bei TKMS einen Bereich von mehreren hundert Millionen Euro. So hat die Werft aktuell Aufträge über die Modernisierung der in den 80er Jahren gelieferten U-Boote in Indien, Israel und Peru. Allein aus Peru bekam TKMS 2016 einen Auftrag über 40 Millionen Euro für die Modernisierung von U-Booten, Indien lässt gerade zwei Kieler U-Boote in Mumbai für 35 Millionen Euro modernisieren.

Bei den Kreuzfahrtreedereien schrumpfen die Bestellungen weiter. Bei Beginn der Pandemie waren über 100 Kreuzfahrtschiffe weltweit im Bau oder bestellt. Inzwischen ist das Orderbook auf 75 Schiffe zusammengeschmolzen. Signifikante Auftragseingänge werden angesichts der hohen Verschuldung der großen Kreuzfahrtgesellschaften nicht erwartet. Der Schwerpunkt liegt jetzt auf Konsolidierung und die Abnahme der bestellten Schiffe. Sie haben nach einer Übersicht der „Cruise Industry News“ ein Auftragsvolumen von 48,5 Milliarden Dollar. 169000 Betten sind allein im Zulauf. FB

Silversea enthüllt Details des revolutionären asymmetrischen Designs von Silver Nova, einschließlich neuer Außenbereiche

Pressemitteilung (Übersetzung)

Das 11. Schiff der Silversea-Flotte wird den Gästen ein neu gestaltetes Pooldeck und völlig neue Außenbereiche bieten für eine noch nie dagewesene Nähe zum Reiseziel.

Silversea Cruises hat die neuesten Einblicke zu seinem 11. Schiff der Flotte, der Silver Nova, enthüllt, die 2023 ausgeliefert werden soll. Das neue Schiff wird mit einem revolutionären asymmetrischen Design gebaut – eine Premiere für die Reederei – und bietet den Gästen völlig neue Außenbereiche für eine noch nie dagewesene Nähe zum Reiseziel, mit einem neu gestalteten, nach außen gerichteten Pooldeck, einem Essbereich im Freien und einer Sky Bar, die einen Panoramablick vom Heck des Schiffes bietet.

Animation: Silversea Cruises
Animation: Silversea Cruises

„Silver Nova repräsentiert die nächste Generation von Silverseas einzigartiger Auffassung von Luxus mit einem völlig neuen Designansatz, der das Kreuzfahrterlebnis unserer Gäste verbessern wird“, sagte Roberto Martinoli, Präsident und CEO von Silversea. „Mit ihrem nach außen gerichteten, asymmetrischen Layout und ihren brandneuen Außenbereichen wird die Silver Nova unseren Gästen eine ganz neue Art der Verbindung und des Engagements mit jeder Destination bieten. Darüber hinaus wird die Silver Nova mit ihrer bahnbrechenden Umweltbilanz unsere Position als Vorreiter für nachhaltige Kreuzfahrten stärken.“

Das asymmetrische Design der Silver Nova hat es ermöglicht, einen neu gestalteten Poolbereich und bisher nicht gesehene Außenbereiche auf den Decks 10 und 11 zu schaffen. Jeder Bereich stellt das Reiseziel in den Mittelpunkt und bietet einen Panoramablick, der die Gäste mit der Außenwelt verbindet. Die folgenden Orte und Decks sind die Highlights des neuen Außenangebots der Silver Nova:

Animation: Silversea Cruises

Das Pooldeck – Decks 10/11

Die Pooldecks der Silver Nova werden die wichtigsten Außenbereiche sein, in denen sich die Gäste entspannen, erfrischen und unterhalten können – mit reichlich Platz für 280 Sonnenliegen auf den Decks 10 und 11. Der hufeisenförmige Poolbereich nimmt einen großzügigen Platz auf der Steuerbordseite des Schiffes ein und bietet vom Swimmingpool, der angrenzenden Poolbar und den Liegeflächen einen ungehinderten Blick auf das Zielgebiet. Mit einer Fläche von 130 m2 ist der Hauptpool größer als auf den bisherigen Schiffen der Reederei und wurde mit einem neuen Layout, breiten Einstiegsstufen und einem flacheren Wasser, in dem die Gäste sitzen können, neu gestaltet. Die Poolbar auf Deck 10 ist ein zentraler Treffpunkt für geselliges Beisammensein, Tag und Nacht. Die oberste Ebene der Silver Nova, Deck 11, bildet mit Deck 10 eine amphitheaterförmige Struktur. Es bietet den Gästen einen ruhigeren, intimeren Raum zum Entspannen, mit weitem Blick über das Zielgebiet und das Meer hinaus. In seiner Mitte, mit Blick auf die Backbordseite des Schiffes, erstreckt sich ein völlig neuer Infinity-Whirlpool mit dem Namen The Cliff Whirlpool.

Animation: Silversea Cruises
Animation: Silversea Cruises

The Marquee – Deck 10

Das asymmetrische Design der Silver Nova hat auch die Einführung von zwei neuen Restaurants und Bars auf Deck 10 ermöglicht. The Marquee ist das erste dieser beiden Lokale, das im hinteren Teil des Schiffes auf der Backbordseite positioniert ist und einen Blick auf das Meer bietet. Das Restaurant im Freien bietet Platz für bis zu 220 Gäste und umfasst The Grill und Spaccanapoli – zwei der bestehenden Restaurants von Silversea, die den Gästen das kulinarische Konzept „Hot Rocks“, das Markenzeichen der Kreuzfahrtgesellschaft, bzw. die wohl beste Pizza auf See anbieten. Aufgrund seiner Nähe zum Swimmingpool wird The Marquee die Gäste in einer entspannten Atmosphäre willkommen heißen, tagsüber zwanglose Gerichte servieren und abends ein Abendessen unter dem Sternenhimmel anbieten.

Die Dusk Bar – Deck 10

Die Dusk Bar, die zweite der beiden neuen gastronomischen Einrichtungen, ist eine brandneue Open-Air-Skybar, die bis zu 70 Gästen einen eleganten Platz bietet, um einen Drink zu genießen, mit einem 270-Grad-Panoramablick vom Heck der Silver Nova.

Unter ihren acht Restaurants bietet die Silver Nova ihren Gästen eine Auswahl der typischen Silversea-Restaurants auf den Decks 3 und 4 – vergrößert und neu gestaltet mit verbessertem Design. Das größte der Silver Nova-Restaurants, La Terrazza, bietet Platz für 340 Gäste und präsentiert sich auf Deck 4 in einer lebhaften neuen Farbpalette. Der Innenbereich des Restaurants wird von raumhohen Fenstern umgeben, die einen Panoramablick bieten, der die Gäste mit dem Reiseziel verbindet, während die Außenterrasse größer als je zuvor sein wird. Das bei den Gästen beliebte Atlantide wird als zweitgrößtes Restaurant des Schiffes auf Deck 3 Platz für 270 Gäste bieten und ein neues Innendesign erhalten. Silverseas typisches französisches Restaurant, La Dame, wird auf Deck 4 geräumiger denn je sein, mit einer vergrößerten Kapazität für 70 Gäste und höheren Decken. Das Kaiseki, das von den besten Sushi-Restaurants der Welt inspiriert ist, wird seine minimalistische, anspruchsvolle Ästhetik beibehalten und bis zu 40 Gäste auf Deck 4 willkommen heißen. Weitere Informationen über das umfangreiche kulinarische Angebot der Silver Nova werden in Kürze veröffentlicht.

Animation: Silversea Cruises

Die Silver Nova wird nicht nur ein neues Designkonzept für die führende Kreuzfahrtlinie der Branche einführen, sondern auch die Grenzen der Ultra-Luxus-Kreuzfahrt mit einer bahnbrechenden Nachhaltigkeitsprüfung erweitern. Sie wird das erste emissionsarme Kreuzfahrtschiff der Welt mit fortschrittlicher Hybridtechnologie sein, die Brennstoffzellen nutzt und im Hafen keine schädlichen Emissionen ausstößt – ein Novum in der Branche.

Die Silver Nova wird bis zu 728 Gäste in 13 verschiedenen Suiten-Kategorien beherbergen – die größte Auswahl an Suiten in der Geschichte von Silversea. Jede Suite an Bord wird den Gästen eine private Veranda bieten. Zu den geräumigsten Suiten auf See gehört eine neue Kollektion von Achter-Suiten, die einen atemberaubenden 270-Grad-Blick auf das Reiseziel bieten. Neben OtiumTM, dem römisch inspirierten Wellness-Programm der Reederei, und S.A.L.T., dem kulinarischen Erlebnisangebot, bietet Silver Nova den Gästen das für Silversea typische Serviceniveau und eine Reihe bahnbrechender, neuer Features.

Text: PM Silversea Cruises (Übersetzung)

Original-Pressemitteilung in Englisch: SILVERSEA REVEALS DETAILS OF SILVER NOVA’S REVOLUTIONARY ASYMMETRICAL DESIGN, INCLUDING NEW OUTDOOR VENUES.

SILVERSEA REVEALS DETAILS OF SILVER NOVA’S REVOLUTIONARY ASYMMETRICAL DESIGN, INCLUDING NEW OUTDOOR VENUES

Pressemitteilung (Englisch)

The 11th ship in Silversea’s fleet will offer guests a reimagined pool deck and all-new outdoor venues for an unprecedented openness to the destination.

Silversea Cruises today unveiled the latest insight on its fleet’s 11th ship, Silver Nova—scheduled for delivery in 2023. Built with a revolutionary asymmetrical design—a first for the cruise line—the new ship will offer guests all-new outdoor spaces for an unprecedented openness to the destination, with a reimagined, outward-facing pool deck; an al fresco dining area; and a sky bar that offers panoramic views from the ship’s aft.

Animation: Silversea Cruises

Silver Nova represents the next iteration of Silversea’s unique take on luxury, with an entirely new design approach that will enhance our guests’ cruise experience,” said Roberto Martinoli, Silversea’s President and CEO. “With her outward-facing, asymmetrical layout and her all-new outdoor venues, Silver Nova will offer our guests a brand new way to connect and engage with each destination. Moreover, with her groundbreaking environmental credentials, Silver Nova will strengthen our position at the forefront of sustainable cruise travel.”

Silver Nova’s asymmetrical design has enabled the creation of a reimagined pool area and unseen outdoor venues on decks 10 and 11. Each space places emphasis on the destination, with panoramic views that connect guests with the world beyond. The following venues and deck spaces highlight Silver Nova’s all-new outdoor offering:

Animation: Silversea Cruises

·        The Pool Deck – Decks 10/11

Silver Nova’s pool decks will be the primary outdoor areas in which guests can relax, refresh and socialise—with ample space for 280 sunbeds on decks 10 and 11. The horseshoe-shaped pool area will occupy a generous space on the starboard side of the ship, affording unobstructed views on the destination from the swimming pool, the adjacent pool bar, and the sunbathing areas. At 130m2 (1,400ft2), the main pool is larger than on the cruise line’s previous ships, reimagined with a new layout, wide entrance steps, and more shallow waters in which guests can sit. Deck 10’s pool bar offers a centralised hub for socialising, day and night. Silver Nova’s uppermost level, deck 11 forms an amphitheatre-shaped structure with deck 10. It will offer guests a quieter, more intimate space for relaxing, with expansive views over the destination and out to sea. At its centre, overlooking the ship’s port side, extends an all-new infinity edge whirlpool, named The Cliff Whirlpool.

Animation: Silversea Cruises

·        The Marquee – Deck 10

Silver Nova’s asymmetrical design has also enabled the introduction of two new food and drinks venues on deck 10. The Marquee is the first of the pair, positioned towards the ship’s aft on the port side and enjoying views out to sea. The al fresco dining venue will welcome up to 220 guests, incorporating The Grill and Spaccanapoli—two of Silversea’s existing signature venues, which offer guests the cruise line’s trademark ‘hot rocks’ culinary concept and arguably the best pizza at sea, respectively. Due to its proximity to the swimming pool, The Marquee will welcome guests in a relaxed atmosphere, serving casual fare by day and offering dinner under the stars by night.

·        The Dusk Bar – Deck 10

The second of the two new food and drinks venues, The Dusk Bar is a brand new open-air sky bar that provides an elegant space for up to 70 guests to enjoy a drink, with 270-degree, panoramic views from Silver Nova’s stern. 

Among her eight dining venues, Silver Nova will offer guests a selection of Silversea’s signature restaurants on decks 3 and 4—enlarged and reimagined with enhanced designs. The largest of Silver Nova’s restaurants, La Terrazza will seat 340 guests and will feature a vibrant new colour palette on deck 4. Floor-to-ceiling windows will surround the restaurant’s interior space, offering panoramic views to connect diners with the destination, while its outdoor terrace will be larger than ever. A guest favourite, Atlantide will seat 270 guests on deck 3 as the ship’s second-largest restaurant, complete with a new interior design. Silversea’s signature French restaurant, La Dame, will be more spacious than ever on deck 4, with an enlarged capacity for 70 diners and higher ceilings. Taking inspiration from the world’s best sushi restaurants, Kaiseki will maintain its minimalist, sophisticated aesthetic, welcoming up to 40 guests on deck 4. More information on Silver Nova’s extensive culinary offering will be released soon. 

As well as incorporating a new design approach for the industry’s leading cruise line, Silver Nova will push boundaries in ultra-luxury cruise travel with pioneering sustainability credentials. She is set to become the world’s first low-emissions cruise ship with advanced hybrid technology that utilises fuel cells, emitting zero harmful emissions while in port—an industry first.

Silver Nova will host up to 728 guests in 13 different suite categories—the largest variety of suites in Silversea’s history. Every suite on board will offer guests the use of a private veranda. Among the most spacious suites at sea, a new collection of prized aft suites will afford stunning 270-degree views on the destination. As well as OtiumTM, the cruise line’s Roman-inspired wellness programme, and S.A.L.T., its immersive culinary offering, Silver Nova will offer guests Silversea’s trademark level of service and an array of pioneering, new features.

Text: PM Silversea Cruises


Übersetzte Fassung der Pressemitteilung auf Deutsch: Silversea enthüllt Details des revolutionären asymmetrischen Designs von Silver Nova, einschließlich neuer Außenbereiche

MEYER und FASSMER übernehmen Schiffbau-Weltmarke

Familiengeführte Werften beschließen gemeinsame Übernahme von NEPTUN SHIP DESIGN in Rostock

Pressemitteilung

Die MEYER Gruppe und das Unternehmen FASSMER beschließen den gemeinsamen Kauf des renommierten Schiffbau-Ingenieurbüros NEPTUN SHIP DESIGN in Rostock mit rund 100 Mitarbeitern. Das Unternehmen mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und Kunden auf der ganzen Welt soll weiterhin eigenständig und in der bisherigen Struktur operieren. Zur Stärkung des Ingenieurbüros sollen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Damit kann NEPTUN SHIP DESIGN auch künftig weltweit Kunden mit seinem anerkannt hohen Know-how bedienen, während gleichzeitig Projekte für die zwei deutschen Werftengruppen umgesetzt werden. MEYER und FASSMER stärken damit ihre Ausrichtung auf Entwicklung und Bau hochkomplexer Spezialschiffe, auf die sich der künftige Markt für Schiffsneubauten konzentrieren wird.

Damit engagieren sich zwei erfolgreiche deutsche Spezialwerften, die in siebter und fünfter Generation als Familienunternehmen geführt werden, für den Erhalt qualifizierter Schiffbau-Arbeitsplätze in Deutschland. Eine Zustimmung des Kartellamts für die Übernahme steht noch aus.

„Wir stärken mit unserem Engagement bei der NEPTUN WERFT, MEYER NEPTUN Engineering und nun bei NEPTUN SHIP DESIGN unseren Standort Rostock. Für uns ist dieses Engagement ein klares Bekenntnis zu diesem Standort.“, sagt Bernard Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

„Die Herstellung technisch komplexer Spezialschiffe ist sehr konstruktionsintensiv und erfordert viel Erfahrung. Mit NEPTUN SHIP DESIGN gewinnen wir einen Partner, der uns bereits in den vergangenen Jahren, beispielhaft auch bei dem Neubau der mit LNG betriebenen „ATAIR“, mit viel Kompetenz unterstützt hat. Der Spezialschiffbau wird auch künftig in Deutschland und Europa den Neubaumarkt dominieren. Wir sehen daher viel Potential in dieser Zusammenarbeit“, ergänzt Harald Fassmer, geschäftsführender Gesellschafter bei FASSMER.

„Ich bin sehr froh, dass wir zwei renommierte deutsche Unternehmen gefunden haben, die die Arbeitsplätze bei NEPTUN SHIP DESIGN erhalten und das Unternehmen weiterentwickeln wollen“, sagt Dr. Christoph Morgen, Insolvenzverwalter der MV Werften.

Weiterer Rückenwind für Nachhaltigkeitsstrategie

Die MEYER Gruppe und FASSMER bauen damit ihre Kooperation weiter aus. Beide Werften entwickeln und bauen bis 2026 das neue deutsche Forschungsschiff METEOR IV. „An diesem Projekt wird auch NEPTUN SHIP DESIGN einen maßgeblichen Anteil haben und damit eine neue langfristige Perspektive erhalten. Zusätzlich planen wir, neue Ingenieure einzustellen. Diese Kooperation unterstützt uns dabei, unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Alle drei Unternehmen engagieren sich schon seit vielen Jahren dafür. Nun verleihen wir diesen Aktivitäten gemeinsam weiteren Rückenwind und können unsere Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt auch außerhalb unserer Werftengruppen anbieten.“, sagt Malte Poelmann, Chief Technology Officer der MEYER Gruppe.

Besonders erfreulich ist, dass sich auch die langjährigen Geschäftsführer des Ingenieurbüros wieder als Gesellschafter engagieren werden. Unter der Geschäftsführung von Helge Sell, Stephan Merkel und Roland Gräber blickt NEPTUN SHIP DESIGN auf eine mehr als 30-jährige Geschichte zurück. In dieser Zeit hat NEPTUN SHIP DESIGN viele erfolgreiche Projekte, auch mit der NEPTUN WERFT und FASSMER, realisiert. Zuletzt war das Unternehmen Teil der insolventen MV Werften. 

„Diese Kombination von Kontinuität, neuen Impulsen sowie konkreten Aufträgen von MEYER und FASSMER und weiteren deutschen Werften verleiht NEPTUN SHIP DESIGN positive Zukunftsaussichten.“, sagt Helge Sell, Geschäftsführer von NEPTUN SHIP DESIGN.

Text: PM Meyer Werft / Meyer Gruppe