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Neues Moby-Flaggschiff in China zu Wasser

Mit der Moby Fantasy ist am 6. November bei der zur staatlichen chinesischen Werftholding CSSC gehörenden Guanghzou Shipyard International (GSI) das neue Moby Lines-Flaggschiff aus dem Baudock ausgeschwommen und an den Ausrüstungskai verholt worden. Bei dem von der dänischen OSK Ship Tech AS entworfenen 237 m langen und 32 m breiten 69500-BRZ-Neubau handelt es sich um die erste von zwei Mitte 2019 bestellten Einheiten dieses Typs, die vier zwischen dem italienischen Festland und der Insel Sardinien verkehrende ältere Fähren ersetzen sollen.

Der Brennstart für den Neubau war im Mai 2020 erfolgt, die ursprünglich für den Sommer 2022 geplante Ablieferung wurde pandemiebedingt auf Anfang 2023 verschoben. Das Schwesterschiff soll unter dem Namen Moby Legacy in Fahrt kommen. Eigner der von Fratelli Onorato Armatori bestelllten und in Moby Lines-Subcharter zwischen Livorno und Olbia einzusetzenden Neubauten ist die LCBC Leasing.

Die beiden Neubauten, die sich nach Reedereiangaben durch Umweltfreundlichkeit und einen hohen Standard der Passagiereinrichtungen auszeichnen sollen, werden für bis zu 2500 Gäste ausgelegt und über 550 Kabinen verfügen. Auf 3800 Spurmetern können bis zu 1300 Pkw oder 300 Lkw befördert werden. Die Maschinenanlage, die aus Wärtsilä-Dieselmotoren besteht, die mit Scrubbern ausgerüstet sind und bei Bedarf auf die Verbrennung von verflüssigtem Erdgas (LNG) umgestellt werden können, leistet 10,8 MW. Die Dienstgeschwindigkeit wird mit 25 kn und die Maximalgeschwindigkeit mit 23,5 kn angegeben JPM