Schlagwort: MSC Bellissima

MSC Cruises rüstet sein branchenführendes Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll mit der Einführung eines flottenweiten Impfprogramms für die Crew auf, während sich gleichzeitig weitere Schiffe auf ihre Betriebswiederaufnahme vorbereiten

Pressemitteilung

  • Erste Impfungen wurden im Rahmen dieses Aktionsplans für alle Besatzungsmitglieder bereits durchgeführt
  • Das Programm umfasst alle zehn Schiffe, für die eine Betriebswiederaufnahme für diesen Sommer geplant ist, die Schiffe, die in der Karibik ab den US-Häfen für einen Restart vorgesehen sind, sowie den Rest der weltweiten Flotte der Schweizer Reederei

MSC Cruises gab heute bekannt, dass das Unternehmen ein flottenweites COVID-19-Impfprogramm für alle Besatzungsmitglieder gestartet hat. Dies wird ein weiteres wichtiges Element des branchenführenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls des Unternehmens sein, das seit der Wiederinbetriebnahme des ersten Schiffes im August letzten Jahres konsequent umgesetzt wird.

Der erste Schritt des Programms bestand darin, dass der Kapitän der MSC Bellissima, Giuseppe Maresca, und seine gesamte Besatzung gestern ihre Impfungen abgeschlossen haben.

In dieser ersten Phase wird MSC Cruises vorrangig Besatzungsmitglieder an Bord der zehn Schiffe impfen, die für Kreuzfahrten im Mittelmeer und Nordeuropa im Sommer 2021 vorgesehen sind, sowie diejenigen, die ab den US-Häfen in die Karibik starten sollen. Dazu kommen weitere, die sich auf ihre Betriebswiederaufnahme vorbereiten. Die Besatzung des Flaggschiffs MSC Virtuosa wird ebenfalls vor seiner Jungfernfahrt am 20. Mai ab Southampton geimpft. 

Der komplette Aktionsplan sieht vor, dass die gesamte Crew von MSC Cruises an Bord der in Betrieb befindlichen Schiffe sowie der Schiffe, die sich auf die Betriebswiederaufnahme in anderen Teilen der Welt vorbereiten, gegen COVID-19 geimpft wird. Das Programm wurde mit Hilfe von nationalen Regierungsbehörden, Destinationen und privaten Unternehmen entwickelt und in die Tat umgesetzt.   

Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises, dazu: „Während sich unsere Schiffe in der Vorbereitungsphase dafür befinden, in den kommenden Wochen und Monaten wieder Gäste willkommen zu heißen, freuen wir uns, den Start eines umfassenden Impfplans für unsere gesamte Besatzung bekannt geben zu können. Unser Ziel ist es, eine weitere Sicherheitsstufe für unsere Mitarbeiter und die Gäste, die sie an Bord begrüßen werden, hinzuzufügen und so den Restart der Branche in diesem Sommer anführen zu können.“

„Unser Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll für eine sichere Betriebswiederaufnahme war im letzten Jahr ebenfalls weltweit führend. Unser umfangreiches Impfprogramm für unsere gesamte Besatzung ist ein weiterer Beweis dafür, dass uns ihr Wohlergehen sowie das unserer Gäste und das der Einwohner der Destinationen, die unsere Flotte in den kommenden Monaten besuchen wird, am Herzen liegt.“

„Unser Fokus lag im letzten Jahr auf unserem Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll. Wir haben viel investiert und unermüdlich mit den Behörden daran gearbeitet, um deren Genehmigung zu erhalten und sicher und verantwortungsbewusst den Kreuzfahrtbetrieb wiederaufnehmen zu können. Diesen Ansatz haben wir auch für die Impfungen unserer Crew angewendet: planen, vorbereiten und durchführen.“

MSC Cruises war die erste weltweit agierende Kreuzfahrtreederei, die im August 2020 wieder internationale 7-Nächte-Reisen im Mittelmeer an Bord des Flaggschiffs MSC Grandiosa ab/bis Genua durchführte. Seitdem hat das Unternehmen rund 65.000 Gäste an Bord begrüßen können, die so einen sicheren und erholsamen Kreuzfahrturlaub auf See genießen konnten.  

Die zehn Schiffe der Reederei, die in diesem Sommer im Mittelmeer und in Nordeuropa eingesetzt werden, haben bestätigte Routen und laufen Häfen in Italien, Malta, Griechenland, Kroatien, Montenegro, Großbritannien und – nach der Hafenöffnung für die Kreuzfahrt – auch Deutschland an. Es ist geplant, Ziele in Frankreich, Spanien und weiteren Länder hinzuzufügen, sobald diese Länder ihre Grenzen öffnen und ihre Reisebeschränkungen lockern.  

Text: PM MSC Cruises

„AIDAprima“ auf Heimatkurs

Die Rostocker Reederei AIDA Cruises intensiviert die Vorbereitungen für den Neustart in Nordeuropa. Am 30. März hat die AIDAprima ihre Ankerposition vor Fujairah in den Emiraten verlassen. Wie AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze auf Anfrage bestätigt, ist das erste Ziel Suez.

Wo es danach hingeht, wird offiziell noch nicht verraten. Bekannt wurde aber, dass die am 7. Mai 2016 getaufte AIDAprima nach fünf Jahren eine Dockung in einer Werft durchlaufen muss. Welche Werft diesen Auftrag ausführt soll erst nach Passage des Suezkanals bekannt gegeben werden.

Wann diese Passage sein wird, steht noch nicht fest. Aktuell beträgt die Wartezeit auf einen Platz in einem Suez-Konvois etwa sechs Tage. Mit Höchstfahrt von fast 20 Knoten hat sich die AIDAprima deshalb auf den Weg zum Roten Meer gemacht.

Im bordeigenen AIS-System hat der Kapitän die Ankunftszeit in Suez für den 7. April 12 Uhr terminiert. Damit hat ein weiteres Schiff nach einem Jahr Liegezeit den Persischen Golf verlassen.

In Dubai liegen jetzt nur noch drei Kreuzfahrtschiffe. Die AIDAvita, MSC Bellissima und die Empress sind dort aufgelegt. Wann es für diese Schiffe neue Ziele geben wird, ist noch unklar.

Neben der AIDAprima ist bei AIDA auch die Werftüberüberholung der AIDAcara in Vorbereitung. Das erste Kussmund-Schiff liegt aktuell in Tallinn (Estland). Das Schiff sollte eigentlich eine besondere Rolle bei dem großen AIDA-Jubiläum übernehmen.

Am 7. Juni jährt sich die Taufe der AIDA zum 25. Mal. Wo das „Ur-Clubschiff“ dieses Datum feiern wird, ist noch unklar. Es gibt aber die Hoffnung, dass dies in Deutschland der Fall sein könnte. Dafür soll der Kussmund am Bug auch im neuen Anstrich leuchten. FB

MSC Cruises auf Kurs für Neustart in Japan im April 2021

Pressemitteilung

  • MSC Cruises ist die erste internationale Reederei, die von der japanischen Klassifizierungsgesellschaft ClassNK eine Konformitätsbescheinigung für ihr Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll erhalten hat
  • Das branchenführende Protokoll des Unternehmens wird derzeit von den zuständigen Behörden in anderen Regionen überprüft, um einen schrittweisen und lokalen Neustart zu unterstützen

MSC Cruises ist die erste internationale Reederei, die von ClassNK, der offiziellen Klassifikationsgesellschaft in Japan, ein Gesundheits- und Sicherheitszertifikat erhalten hat. Dies ist ein wichtiger Schritt für die im April 2021 geplante Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs von MSC Cruises in Japan.

Die Zertifizierung des branchenführenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls von MSC Cruises bereitete den Weg für den Verkaufsstart noch im Dezember für Kreuzfahrten mit japanischem Heimathafen an die Einwohner des Landes. Gleichzeitig konnte dadurch auch die Zusammenarbeit mit den japanischen Häfen für die Vorbereitung auf die kommende Saison wiederaufgenommen werden.

Gianni OnoratoCEO von MSC Cruises, dazu: „Wir freuen uns sehr über diese Zertifizierung und sind nun zuversichtlich, dass wir unsere Geschäftstätigkeit in Japan, die den lokalen Markt bedient, bis April 2021 wiederaufnehmen können.“

Junichi Hirata, General Manager der Abteilung Innovation und Nachhaltigkeit bei ClassNK, kommentierte: „Dies ist der erste wichtige Schritt für einen langfristigen Plan für MSC Cruises S.A, um den Kreuzfahrtbetrieb in Japan wieder aufzunehmen. Wir werden nun gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.“

Hiroya Nakano, Generaldirektor des Hafenbüros der Stadt Yokohama, stimmt dem zu: „Es ist eine großartige Nachricht, dass MSC Cruises diese Zulassungsurkunde von ClassNK für seine Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien erhalten hat. Der Hafen von Yokohama hat sich dazu verpflichtet, für die Wiederaufnahme internationaler Kreuzfahrten im Frühjahr 2021 entsprechend zu kooperieren.“

Die Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle der Hafenbehörden in Japan und von MSC Cruises werden ebenfalls den Richtlinien der JOPA, der Japan Oceangoing Passenger Ship Association, folgen.

Mit japanischem Heimathafen Yokohama wird die MSC Bellissima, die 2019 vom Stapel lief, im April, Mai und Juni 2021 sechs bis neun Nächte lange Kreuzfahrten unternehmen. Sie soll auch im Oktober und November 2021 dort eingesetzt werden.

Gianni Onorato fügte hinzu: „Die Tatsache, dass wir die erste internationale Kreuzfahrtreederei in Japan sind, die dieses wichtige Konformitätszertifikat erhalten hat, ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit unseres strengen Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll, das für die gesamte globale Branche wegweisend war, als wir im August als erste große Reederei den Kreuzfahrtbetrieb im Mittelmeer wiederaufgenommen haben. Wir haben nun mehr als 30.000 Kunden sicher und verantwortungsbewusst im Mittelmeer befördert und können uns darauf freuen, dass wir dasselbe für unsere Gäste in Japan anbieten können. Unser branchenweit führendes Protokoll sowie die einzigartigen Daten, die durch den Betrieb unserer beiden Schiffe, die in den letzten Monaten Italien, Griechenland und Malta angelaufen haben, gesammelt wurden, werden derzeit von den Behörden in anderen Regionen überprüft, in denen die anderen Schiffe des Unternehmens wieder eingesetzt werden sollen.“

„Wir glauben daher, dass diese Zertifizierung – in einem Land, in dem die Branche schon sehr früh in der Pandemie im Mittelpunkt des Interesses stand – sowie die Bestätigung der Behörden in Italien durch ihren jüngsten Ministerialerlass, dass Kreuzfahrten fortgesetzt werden können, ein wichtiger Schritt sind. Es spiegelt das Vertrauen wider, das wir mit den Maßnahmen des Protokolls und ihrer rigorosen Anwendung zum Wohle der Gäste, der Besatzung und der Gemeinden, die wir anlaufen, aufbauen konnten.“

Die europäische Klassifikationsgesellschaft RINA verlieh MSC Cruises ihr „Biosafe Ship“-Klassenzusatzzeichen im vergangenen Monat für das Flaggschiff der Reederei, die MSC Grandiosa, das derzeit im Mittelmeer im Einsatz ist.

RINA hatte zuvor verifiziert, dass das Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll von MSC Cruises den hohen Standards der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) sowie den gemeinsamen Leitlinien des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) entspricht, die zusätzliche Gesundheitsstandards enthalten, auch die der EU-Gesundheitsinitiative Healthy Gateways.

Die Überprüfung, dass das Protokoll mit den Leitlinien der beiden wichtigsten europäischen Behörden übereinstimmt, war ein entscheidender Teil des Prozesses, um die Betriebswiederaufnahme von MSC Cruises im Mittelmeer im August zu ermöglichen.

Text: PM MSC Cruises

MSC Bellissima – Schöne Stimme in jeder Kabine

Das 16. MSC-Schiff verbindet Schönheit mit Intelligenz: Zoe – die erste digitale Kreuzfahrt-Concierge mit angenehmer deutscher Stimme – feiert auf der MSC Bellissima ihr Debüt.

„Zoe ist das teuerste Crewmitglied, das wir je hatten“, lacht Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises, bei der Vorstellung der MSC Bellissima in Southampton. „Dafür arbeitet sie aber auch 24 Stunden am Tag in allen Kabinen gleichzeitig und weiß mehr über das Schiff als so manches andere Crewmitglied“, kontert Sanjay Dhawan, President Harman Connected Services. Die Samsung-Tochter hat sich auf High-End-Audiolösungen spezialisiert und durfte für MSC Cruises die erste digitale Sprachassistentin auf einem Kreuzfahrtschiff entwickeln.
„Die besondere Herausforderung lag darin, dass Zoe im Gegensatz zu verwandten Systemen wie Siri oder Alexa keine permanente Internetanbindung hat“, verrät Ubaldo, Mitarbeiter der Abteilung Corporate Business Innovations von MSC Cruises, als er Zoe in meiner Kabine besucht. „All ihr Wissen ist hier vor Ort auf dem Schiff gespeichert.“ Ubaldo will der kleinen runden schwarzen Box Leben einhauchen, bisher hat Zoe meine Ansprache nämlich sträflich ignoriert. Man muss ihr allerdings zugute halten, dass sie offiziell auch erst am nächsten Tag betriebsbereit sein sollte. „Sie ist ein bisschen schüchtern“, sagt Ubaldo mit einem gewinnenden Lächeln. „Das ist ein sehr komplexes Projekt.“
2,2 Millionen Fragen von 400 verschiedenen Stimmen hat Zoe in ihrer Trainingsphase gehört. Sie spricht sieben verschiedene Sprachen und versteht 30 Dialekte. Aktuell weiß sie auf 800 Fragen eine Antwort. Jede Anfrage, für die keine Antwort hinterlegt ist, wird aufgezeichnet und vom 15-köpfigen Team analysiert. Ist die Frage relevant, wird die Antwort ins System eingespeist – Zoe lernt dazu. Benannt wurde sie übrigens nach der Tochter des MSC-Vorstandsvorsitzenden Pierfrancesco Vago.

Ergänzt wird Zoe von einer aufgewerteten MSC for Me-App, die dank mehr als 3.000 Bluetooth-Beacons unter anderem als Navigationshilfe an Bord eingesetzt werden kann. Das ist angesichts zahlreicher parallel verlaufender Gänge auf den Kabinendecks sicherlich hilfreich für Erstkreuzfahrer. Außerdem können Passagiere mit der App Freunde und Familienmitglieder lokalisieren, erhalten einen schnellen Überblick über die Geschehnisse an Bord sowie das Bordkonto und bekommen Zusatzleistungen angeboten.

So können sie mithilfe der App oder auf dem interaktiven Kabinenfernseher beispielsweise Tickets für die zwei exklusiven Cirque du Soleil-Shows in der Carousel Lounge buchen. Oder aber sie entscheiden sich für ein Spezialitätenrestaurant-Paket. Neu an Bord sind die HOLA! Tapas Bar des spanischen Zwei-Sterne-Kochs Ramón Freixa und das französische Restaurant L’Atelier Bistrot. Außerdem präsentiert der deutsche 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt den Yacht Club-Gästen erstmals seine Kreationen, einige der Gerichte werden an den eleganten Abenden auch in den Hauptrestaurants serviert. Anlässlich der Taufe am 2. März 2019 gab MSC Cruises eine neue gastronomische Kooperation mit dem französischen Küchenchef Raymond Blanc bekannt, der sich in Großbritannien eines großen Ansehens erfreut. Dieser Coup spricht ebenso wie der Taufort dafür, dass MSC Cruises mehr britische Gäste gewinnen möchte.

Southampton präsentierte sich am Tag der Taufe in bester britischer Winterwettermanier: mit Regen und Wind. Andrea und Matteo Bocelli konnten noch störnungsfrei singen und Mitglieder des Cirque du Soleil tanzen. Dann, während der Zeremonie, die in einem beheizten Zelt vor dem Schiff stattfand, wurden die Windböen so stark, dass Pierfrancesco Vago das Programm aus Sicherheitsgründen abbrach und die Gäste zurück an Bord bat. Praktischerweise bot die innenliegende Promenade Galleria Bellissima mit 96 Metern Länge über drei Decks genügend Raum für alle Taufbeobachter. Eine Querverbindung war die perfekte Bühne für die guten Wünsche der Taufpatin Sophia Loren und auf dem 80 Meter langen LED-Himmel konnten alle Gäste das Zerschellen der Flasche sehen, gefolgt von einem virtuellen Feuerwerk…..

Fotos: enapress.com, MSC Cruises (1)