Schlagwort: Nachhaltigkeit

MSC Cruises setzt für sein Landausflugsprogramm im Sommer 2022 auf Nachhaltigkeit 

Pressemitteilung

  • Mehr klimafreundliche Ausflüge in Europa und der Karibik 
  • Für Gäste-Transfers werden in Dänemark, Finnland, Norwegen, Spanien und Schweden Hybrid- und Elektrobusse genutzt
  • Weitere „Protectours“ für bis zu 90 Reiseziele geplant 

Das MSC Landausflugsprogramm für den Sommer 2022 setzt einen starken Fokus auf die Reduzierung der Emissionen der angebotenen Ausflüge sowie auf umweltfreundliche Aktivitäten. 

Es werden beispielsweise mehr Elektro- und Hybrid-Shuttlebusse eingesetzt, um Gäste in Dänemark, Finnland, Norwegen, Spanien und Schweden von den Häfen zu den Sehenswürdigkeiten zu bringen. Den Einsatz umweltfreundlicher Transfers möchte MSC Cruises in Zukunft weiter ausbauen.

Zu den klimafreundlichen Ausflügen gehören 150 Fahrradtouren – die bei den Gästen immer beliebter werden – in 21 Ländern, sowie weitere nachhaltige Landausflüge des „Protectours“-Programm, das MSC Cruises erstmals 2020 einführte.

Bis zu 70 Prozent der „Protectours“-Ausflüge weisen eine geringe Umweltbelastung auf, da die Zahl der Spaziergänge, Wanderungen, Radtouren, Kanu- und Kajakausflüge an Land erhöht wird und viele Touren einen direkten Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem sie zum Schutz von Lebensräumen und Arten beitragen.  

Foto: via MSC Cruises

MSC Cruises hat 2021 intensiv daran gearbeitet, Reiseveranstalter für verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus zu schulen. „Protectours“ werden zu Beginn des Sommers 2022 in 20 Häfen angeboten und sollen bis zum Ende der Saison auf bis zu 90 Destinationen ausgeweitet werden.
Beispiele für „Protectours“ sind etwa das Pflanzen von Bäumen zur Wiederaufforstung von Wäldern auf der griechischen Insel Rhodos, das Sammeln von Plastikmüll an den Stränden der Adria, Wanderungen auf den Bahamas, die Herstellung von umweltfreundlichem Schmuck in Helsinki, urbane Landwirtschaft und Bienenzucht in Rotterdam, biologische Landwirtschaft auf Dachflächen in Kopenhagen oder das Reinigen von Steinen in Schottland.

Marialuisa Iaccarino, Head of Shore Excursion bei MSC Cruises, sagt: „Wir müssen sicherstellen, dass wir die Erwartungen der Reisenden, die sich zunehmend für Nachhaltigkeit, Schutz und die Verbesserung der natürlichen Umwelt interessieren und engagieren, erfüllen. Wir bei MSC Cruises sind entschlossen, zu beweisen, dass die Branche ein positiver und engagierter Akteur bei der Förderung des nachhaltigen Tourismus ist.“

Das Landausflugsprogramm von MSC Cruises für den Sommer 2022 umfasst insgesamt fast 1.400 Touren und ist damit das bisher größte Angebot der Reederei. In Nordeuropa werden 640 verschiedene Ausflüge angeboten, im Mittelmeer 550 und in der Karibik 200. So findet jeder Gast einer MSC Kreuzfahrt ein für ihn passendes Angebot – unabhängig von Alter und Interessen. 

Gäste, die für den Sommer 2022 einen der Landausflüge von MSC Cruises im Voraus buchen, profitieren von einem Preisnachlass von bis zu 20 Prozent. Die Vorausbuchung sichert einen Platz auf den beliebtesten Touren sowie den Zugang zu einigen der gefragtesten Attraktionen der Welt, für die am Tag des geplanten Ausflugs sonst möglicherweise keine Tickets mehr erhältlich sind.

MSC Cruises verzichtet inzwischen wieder auf die „Safe Bubble“-Landausflüge, die aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 für die Kreuzfahrtindustrie eingeführt wurden. Die Gäste können wieder individuell das Schiff verlassen und ihren Ausflug an Land auf eigene Faust planen.

Die in der Schweiz ansässige Reederei hat sich das langfristige Ziel gesetzt, bis 2050 einen klimaneutralen Kreuzfahrtbetrieb zu erreichen. Dies soll durch Investitionen und die Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung innovativer Spitzentechnologien erreicht werden, die in der gesamten Schiffsflotte des Unternehmens zum Einsatz kommen. 

Text: PM MSC Cruises

Wie nachhaltig ist Windenergie?

„Science goes Public!“ am 24. März mit einem Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES

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Windenenergie ist eine der wesentlichen Energieformen, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Doch wie nachhaltig sind Bau und Betrieb von Windenergieanlagen an Land (Onshore) und Offshore? Darüber klärt in der nächsten Veranstaltung von „Science goes Public!“ Dr.-Ing. Tobias Meyer vom Bremerhavener Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES auf. Der auch für Laien verständliche Vortrag unter dem Titel „Kein windiges Geschäft“ findet am Donnerstag, 24. März, in der Kneipe „Das Rüssel“ in der Bürgermeister-Smidt-Straße 145 (Alte Bürger) statt. Er startet um 20.30 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Nach dem rund 30-minütigen Vortrag besteht die Möglichkeit eines Austausches zwischen dem Publikum und dem Wissenschaftler.

Dr.-Ing. Tobias Meyer wird in seinem Kurzvortrag zeigen, dass die angestrebten Klimaziele nur mit erneuerbaren Energien zu erreichen sind und warum der Windenergie dabei eine bedeutende Rolle zukommt. Er wird ausführen, wie nachhaltig Windenergie bereits ist und auf Themen wie Materialeinsatz, den Lebenszyklus einer Windkraftanlage und Recycling eingehen. Zudem will der Wissenschaftler zeigen, warum fossile und die neuerdings wieder ins Gespräch gebrachten atomare Energien keine Zukunft haben. 

Spannende Wissenschaftler:innen aus namhaften Instituten präsentieren ihre Forschungsergebnisse in launigen Vorträgen für Kneipengänger:innen – das ist das Konzept von „Science goes Public!“. Die Frühjahrsreihe 2022 läuft noch bis zum 14. April. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen, die jeweils donnerstags um 20.30 Uhr starten, ist frei. Es gelten die Corona-Regeln des jeweiligen Veranstaltungsortes. Nähere Informationen zum Programm gibt es unter www.sciencegoespublic.de. In den sozialen Netzwerken ist die Reihe unter #ScienceGoesPublic zu finden.

Veranstalterin der Vortragsreihe ist in Bremerhaven die Erlebnis Bremerhaven GmbH im Auftrag der „Pier der Wissenschaft“. Parallel findet die Reihe auch in Bremen statt.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

AIDA Cruises setzt engen Dialog mit Wissenschaft und Touristikpartnern über die Gestaltung eines nachhaltigen Tourismus fort

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Am Samstag, den 12. März 2022, startete AIDAcosma bereits zu ihrer dritten Reise ab Hamburg. Mit an Bord sind rund 45 Touristikpartner, sowie Prof. Dr. Harald Zeiss gemeinsam mit einer Studentengruppe der Hochschule Harz. Sie alle sind Teilnehmer des AIDAcosma Expertenforums 2022, das unter dem Motto „Vielfalt erleben!“ steht. Ziel von AIDA Cruises ist es, den Dialog zu wichtigen Zukunftsthemen fortzusetzen. In verschiedenen Veranstaltungen und Workshops erhalten die Teilnehmer detaillierte Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von AIDA Cruises und erfahren anhand von praktischen Beispielen, wie dies bereits heute an Bord von AIDAcosma in der Praxis umgesetzt wird.

Mit Prof. Dr. Harald Zeiss von der Hochschule Harz, der unter anderem auch Vorsitzender des Nachhaltigkeitsausschusses des Deutschen Reiseverbandes (DRV) sowie Vorstandsvorsitzender von Futouris e.V. ist, konnte AIDA Cruises einen der führenden deutschen Experten für nachhaltigen Tourismus gewinnen. In seiner Key Note sprach er über aktuelle Trends und zukünftige Herausforderungen im Tourismus. „Der Klimawandel ist real. Wir brauchen weltweit einen verantwortungsvolleren und nachhaltigeren Tourismus. Wir brauchen die Bereitschaft aller Menschen zur Veränderung. Ob im Supermarkt oder im Reisebüro bei der Urlaubsplanung – jeder von uns hat es in der Hand, für welches Produkt er sich entscheidet“, so der abschließende Appell von Professor Zeiss.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes gehen Studentinnen und Studenten der Hochschule Harz der Frage nach, mit welchen Maßnahmen Urlaubsreisen bereits heute Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten werden können, um den ökologischen Fußabdruck des Tourismus zu senken. Für das Segment Kreuzfahrt untersucht die Gruppe dieses Thema derzeit an Bord von AIDAcosma. Von den AIDA Nachhaltigkeitsexperten erhalten sie viele spannende praktische Einblicke zu Fragen wie: Was passiert mit den Wert- und Reststoffen an Bord? Wie kann der Einsatz von Plastik in der Hotellerie reduziert werden? Oder was unternimmt AIDA Cruises konkret, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden oder die Treibhausgasemissionen kontinuierlich weiter zu senken?

Seit vielen Jahren investiert AIDA Cruises im Rahmen seiner Green Cruising Strategie in einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Kreuzfahrtmarkt. Weitere Schritte auf dem Weg zum ersten Zero-Emission-Schiff sind bereits in Vorbereitung: In wenigen Monaten kommt an Bord von AIDAnova die erste Brennstoffzelle zum Einsatz und auf AIDAprima wird in diesem Jahr das aktuell größte Batteriespeichersystem der Kreuzschifffahrt in Betrieb genommen. AIDA Cruises strebt an, bereits 2040 den emissionsneutralen Schiffsbetrieb mit seiner gesamten Flotte zu erreichen.

Mehr Informationen auf www.aida.de/aidacares.

Text: PM AIDA Cruises

Royal Caribbean Group kündigt „Destination Net Zero“ an

Ehrgeiziges Programm zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis 2050

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Die Royal Caribbean Group hat einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit bekanntgegeben: Destination Net Zero, eine umfassende Dekarbonisierungs-Strategie mit dem Ziel, Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

„Vor Jahrzehnten haben wir damit begonnen, Nachhaltigkeit voranzutreiben. Unsere Vision ist es nun, in den nächsten zwei Jahrzehnten CO2-freie Kreuzfahrten durchzuführen“, sagt Richard Fain, Vorsitzender und CEO der Royal Caribbean Group und fügt hinzu. „Heute kündigen wir das wichtigste Ziel in unserer Unternehmensgeschichte an – Destination Net Zero, eine ehrgeizige Strategie zur Reduzierung von Emissionen, zum Schutz unserer Ozeane und zur Sicherung der ökologischen Gesundheit von mehr als 100 Reisezielen, was unseren Gästen und unserer Crew sehr am Herzen liegt.”

Mit Destination Net Zero möchte die Royal Caribbean Group noch mehr Verantwortung übernehmen und das Thema Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen verankern. In den nächsten 18 bis 24 Monaten wird die Royal Caribbean Group Ziele entwickeln, die durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) anerkannt werden, die erste derartige Zusage für die Kreuzfahrtbranche. Wissenschaftsbasierte Vorgaben zeigen den Unternehmen, um wie viel und wie schnell sie ihre Treibhausgase reduzieren müssen, um die globale Erwärmung zu begrenzen.

Auf dem Weg zu Netto-Null werden wichtige Meilensteine entscheidend sein, um Fortschritte zu erzielen. Einer der ehrgeizigsten Meilensteine ist die Auslieferung eines Netto-Null-Kreuzfahrtschiffs bis 2035. Um diese Ambitionen zu erreichen, setzt das Unternehmen auf starke Partnerschaften mit Regierungen, Zulieferern und Werften, um alternative und zugängliche Kraftstoffe und Technologien zu entwickeln.

Dank optimiertem Rumpfdesign und System-Upgrades, zum Beispiel bei Klimaanlagen, die 30 bis 40 Prozent weniger Energie verbrauchen, hat die Royal Caribbean Group durchweg eine neue Generation von Schiffen geliefert, die 20 bis 25 Prozent effizienter als ihre Vorgänger sind.

Nach dem „Project Evolution“ von Silversea Cruises – dem ersten Hybrid-Schiff der Kreuzfahrtindustrie, das im Sommer 2023 in Dienst gestellt werden wird – und dem eigenen Windpark im US-Bundesstaat Kansas, der bis zu 12 Prozent der von den Schiffen ausgestoßenen Treibhausgase kompensiert, setzt die Royal Caribbean Group bereits ihre Destination Net Zero-Strategie um, um die Entwicklung emissionsreduzierender Technologien und alternativer Kraftstofflösungen voranzutreiben.

Destination Net Zero umfasst vier zentrale Punkte:
1) Die Modernisierung der globalen Markenflotte durch die Einführung von 13 neuen energieeffizienten und alternativ betriebenen Schiffen, darunter das kürzlich angekündigte „Project Evolution“ – das erste Schiff, das seine Energie im Hafen emissionsfrei aus Brennstoffzellen bezieht und so die komplette Energieversorgung des Schiffes während der Liegezeit in Häfen möglich wird.

2) Investitionen in energieeffiziente Programme für die Flotte, einschließlich energiesparender Technologien, verbesserter Datensysteme und Digitalisierung.

3) Forschung und Entwicklung zum Einsatz alternativer Kraftstoffe und Energien

4) Verbesserung von Lieferketten an Land

Das nächste Kapitel einer schon 30-jährigen Reise
Das Programm der Royal Caribbean Group zur Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks begann vor fast 30 Jahren mit „Save the Waves“ – einem Projekt, das die Meere und Ökosysteme schützen soll. So soll Abfall nicht nur reduziert, sondern nach Möglichkeit wiederverwendet und recycelt werden. Zudem soll Umweltverschmutzung vermieden werden, indem nichts über Bord geworfen wird. Außerdem arbeitet das Unternehmen permanent daran, seine Umweltbilanz über die gesetzlichen Vorschriften hinaus zu optimieren.

Im Jahr 2016 ging das Engagement der Gruppe sogar noch weiter, indem sie eine Partnerschaft mit dem World Wildlife Fund (WWF) einging. Mit dem Ziel, die Gesundheit der Ozeane langfristig zu gewährleisten und die Vision einer nachhaltigeren Kreuzfahrt zu erfüllen, hat die Royal Caribbean Group ehrgeizige Ziele für 2020 festgelegt. Anfang dieses Jahres gab das Unternehmen bekannt, dass es seine Ziele erreicht oder übertroffen hat – mit Ausnahme eines Ziels, das mit dem Reise- und Transportstopp aufgrund der Pandemie zu tun hat: die nachhaltige Beschaffung von Meeresfrüchten. Dieses Ziel wird jetzt voraussichtlich bis 2022 erreicht.

„Destination Net Zero wird unsere Entscheidungsfindung in den nächsten Jahren unterstützen“, sagt Silvia Garrigo, Chief Environmental Social Governance Officer der Royal Caribbean Group, und fügt hinzu. „Obwohl wir jetzt vielleicht nicht alle Antworten haben, verstärkt diese umfassende unternehmensweite Strategie unseren Fokus auf die langfristige Emissionsreduzierung und bietet uns einen Fahrplan für den Weg dorthin.“

„Wir müssen gemeinsam aktiv werden, um die Gesundheit unserer Ozeane langfristig zu gewährleisten, den Klimawandel wirksam zu bekämpfen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, sagt Carter Roberts, Präsident und CEO des WWF. „Dank unserer Partnerschaft ist die Royal Caribbean Group auf dem Weg, ihre allgemeine Nachhaltigkeit zu verbessern. Das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050 erfordert Innovation und Zusammenarbeit in großem Maße, und der WWF freut sich auf die Zusammenarbeit, um Fortschritte in Richtung dieses Meilensteins zu erzielen“, so Roberts.

Mehr Einzelheiten über die Nachhaltigkeits-Strategie der Royal Caribbean Group unter https://sustainability.rclcorporate.com/.

Text: PM Royal Caribbean Group

AIDA Cruises veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2019

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In der aktuellen Ausgabe von „AIDA Cares“ dokumentiert das Unternehmen weitere Fortschritte auf dem Weg zum ersten emissionsneutralen Schiff in 2030. Mit der Indienststellung von AIDAnova, dem weltweit ersten LNG-Kreuzfahrtschiff, wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. 2021 ist der erste Einsatz von Brennstoffzellen und Batterien an Bord geplant.

„Mit unserer Green Cruising Strategie verfolgen wir bereits seit vielen Jahren das langfristige Ziel der emissionsneutralen Kreuzfahrt. Neben dem Einsatz von Flüssigerdgas (LNG), erforschen wir bereits heute die Nutzung emissionsneutraler Treibstoffe, z.B. aus regenerativen Energien. Wir engagieren uns für den weiteren Aufbau des Landstromangebots, nicht nur in Hamburg, Rostock und Kiel, sondern auch in anderen Destinationen. 2021 ist der Einsatz von Batterien an Bord von AIDAperla und Brennstoffzellen auf AIDAnova geplant. Innovative Antworten auf wichtige Zukunftsfragen werden wir gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Politik entwickeln. Unser Ziel ist weiterhin 2030 das erste emissionsneutrale Schiff in Dienst zu stellen“, sagte AIDA Präsident Felix Eichhorn anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichtes.

Im Geschäftsjahr 2019 hat AIDA Cruises mit der Indienststellung von AIDAnova, dem weltweit ersten LNG-Kreuzfahrtschiff, ausgezeichnet mit dem Blauen Engel der Bundesregierung, erneut einen Technologiesprung in Richtung emissionsneutraler Kreuzfahrt vollzogen. In 2021 wird AIDAcosma, das zweite LNG-Kreuzfahrtschiff von AIDA Cruises, erstmals Gäste an Bord begrüßen. In 2023 ist die Auslieferung des dritten Neubaus durch die Meyer Werft in Papenburg geplant.

Foto: AIDA Cruises

Nach einem Jahr zieht AIDA Cruises eine erste positive Bilanz: Durch das neue Schiffsdesign, die Nutzung von LNG sowie weiterer Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches im Hotel-, Gastronomie- und Freizeitbereich konnte der CO2-Ausstoß pro Person und Tag an Bord von AIDAnova in 2019 um rund 55 Prozent auf 27 kg ggü. dem Flottendurchschnitt des Geschäftsjahres 2018 (59,8 kg) gesenkt werden.
Zum Vergleich: Laut CO2-Rechner der Stiftung myclimate ist ein Pendler zwischen Hamburg und Bremen mit seinem Pkw auf der Hin-und Rückfahrt täglich für den Ausstoß von rund 80 kg CO2 verantwortlich.

Der sorgsame Umgang mit Ressourcen ist eine weitere elementare Säule des Nachhaltigkeitsengagements von AIDA Cruises. 31 Prozent weniger Plastikabfälle und 15 Prozent weniger Lebensmittelabfälle pro Person und Tag an Bord im Vergleich zum Vorjahr sind das Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen, die das Unternehmen 2019 umgesetzt hat. Der Wasserverbrauch pro Person und Tag an Bord sank im gleichen Zeitraum um 6,8 Prozent. Gleichzeitig baute AIDA Cruises sein Engagement zum Schutz der lebenswichtigen Ressource Wasser weiter aus. 2019 betrug die Eigenproduktionsrate an Bord bereits 86 Prozent.

Verantwortungsvolles Wirtschaften heißt für AIDA Cruises auch, bleibende Werte zu schaffen. Das Unternehmen richtet deshalb seinen Blick auch auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Destinationen.
2018 stand das Engagement von AIDA Cruises allein in Europa für eine jährliche Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro und die Sicherung von 27.000 Arbeitsplätzen. In Deutschland leistete AIDA Cruises mit 3,4 Milliarden Euro den größten gesamtwirtschaftlichen Beitrag, davon 1,6 Milliarden Euro allein in Norddeutschland. Dieses Engagement steht für die Schaffung und Sicherung von mehr als 15.600 Vollzeitarbeitsplätzen (direkte, indirekte und induzierte). AIDA Cruises arbeitet mit mehr als 2.600 Lieferanten (ohne Schiffbau) in ganz Deutschland zusammen, rund 350 Lieferanten haben ihren Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus zählten 2019 mehr als 12.000 Reisebüros zu unserem Netz von Vertriebspartnern. Auf der Meyer Werft in Papenburg entsteht mit AIDAcosma derzeit nicht nur das zweite LNG-Kreuzfahrtschiff, es ist bereits das elfte AIDA Schiff, das in Deutschland gebaut wird.

Erfolge teilen – diese Haltung ist ebenfalls fest in der Unternehmenskultur von AIDA Cruises verankert. 2019 wurde das soziale und kulturelle Engagement im In- und Ausland unter dem Dach von AIDA Cruise & Help gebündelt. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung der Zukunftsperspektiven von Kindern und Jugendlichen durch den Bau von Schulen in Schwellen- und Entwicklungsländern.
Im Geschäftsjahr 2019 konnten insgesamt bereits 8 Projekte finanziert werden. Die erste Schule wurde im Mai 2019 in Cebu, auf den Philippinen eröffnet. Weitere folgten z.B. in Nepal, Haiti, Indien und Indonesien. Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen sein Engagement fortgesetzt und bereits den Bau sechs weiterer Schulprojekte, z.B. in Namibia und Madagaskar, initiiert. Aber auch in Deutschland unterstützte das Unternehmen verschiedene regionalen karitative und kulturelle Projekte.

„Bei allen großen Zukunftsthemen können wir nur gemeinschaftlich etwas erreichen. Der Dialog mit der Gesellschaft, Politik und Wissenschaft und die gemeinsame Suche nach Lösungen sind für uns ein wichtiger Schlüssel, sowohl bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen durch die Corona Pandemie, als auch bei der schrittweisen Transformation unserer Branche auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt“, sagte AIDA Präsident Felix Eichhorn.

Alle aktuellen Informationen, Fakten, Daten und Zahlen zum Nachhaltigkeitsengagement veröffentlicht AIDA Cruises bereits seit 2007 in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht AIDA Cares unter www.aida.de/aidacares.

Text: PM AIDA Cruises

Tallink ist die erste Reederei, die das Label Sustainable Travel Finland erhält

Pressemitteilung

Tallink Silja ist das erste Reedereiunternehmen, welches das von Visit Finland entwickelte Label Sustainable Travel Finland erhalten hat. Das Label ist für Unternehmen bestimmt, die im finnischen Tourismussektor sowie in den finnischen Tourismusregionen tätig sind. Das dem Unternehmen verliehene Label Sustainable Travel Finland erkennt an, dass Tallink Silja die von Visit Finland festgelegten Kriterien für wirtschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit vollständig erfüllt.

„Uns war von Anfang an klar, dass wir Teil der Entwicklung eines nachhaltigen Reisens in Finnland sein und diese Botschaft weit und breit verbreiten möchten. Wir haben die verschiedenen Kriterien des Labels vollständig erfüllt und uns gründlich mit dem Programm für nachhaltiges Reisen in Finnland vertraut gemacht. Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Reisen ist für uns als Reederei die Lebensader und wir sind ständig bemüht, besser zu werden, da immer neue Höhen erreicht werden müssen und die Arbeit noch nicht abgeschlossen ist “, kommentierte Margus Schults, CEO von Tallink Silja OY, die Auszeichnung mit dem Label Sustainable Travel Finland.

„Umwelt, soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung sind ein wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit von Tallink Silja. Wir sind stolz auf das Label Sustainable Travel Finland, das wir erhalten haben. Die Verantwortung für unsere Umwelt ist jedermanns Aufgabe. Wir sind gemeinsam dabei und hoffen, dass unser Beispiel auch andere Unternehmen der Reisebranche dazu inspirieren kann, sich uns anzuschließen, um das Reisen nachhaltiger zu gestalten“, fuhr Schults fort.

Die finnischen Unternehmen der Reisebranche und die Reiseregionen, denen das Label verliehen wurde, haben sich verpflichtet, zusammenzuarbeiten, um das Reisen nachhaltiger zu gestalten. Jede Organisation hat die einheitlichen Kriterien erfüllt, einen nachhaltigen Reiseaktionsplan erstellt und an Schulungen teilgenommen.

Foto: Jens Meyer

„Das finnische Küstenland und der Archipel der Ostsee sind für viele Finnen die Heimat oder das Urlaubsziel, und das Bewusstsein für das Wohlergehen der Ostsee wächst. Es ist wirklich beeindruckend, wie Tallink Silja sich um die Umwelt kümmert, in der das Unternehmen operiert und die Liste konkreter Maßnahmen zur Gewährleistung eines nachhaltigen Reisens ist in der Tat umfangreich. Tallink Silja ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie soziale Verantwortung von Unternehmen die wesentliche Säule von Aktivitäten sein kann“, sagte Liisa Kokkarinen, Projektleiterin für nachhaltiges Reisen bei Visit Finland.

„Für unsere internationalen Kunden, die Finnland mehr denn je besuchen, wird nachhaltiges Reisen für die Zukunft immer wichtiger. Wir haben lange Zeit in verschiedenen Bereichen unserer Branche sehr hart gearbeitet, um nachhaltigere Produkte zu entwickeln. Bei Visit Finland möchten wir Finnland international als nachhaltiges Reiseziel fördern, das Reisenden auf der ganzen Welt auf lange Sicht bedeutende Reiseerlebnisse bietet“, kommentierte Nina Tähtinen, Leiterin des internationalen Vertriebs bei Tallink Silja.

Das Label Sustainable Travel Finland zielt zusammen mit seiner Agenda für nachhaltige Entwicklung darauf ab, den Bereich des nachhaltigen Reisens in Finnland zu entwickeln, Finnland als nachhaltiges Reiseziel besser zu fördern, Reisenden bei der Auswahl ihrer Reiseziele zu helfen und die Zusammenarbeit im Bereich des nachhaltigen Reisens innerhalb des Tourismus zu verbessern. Bisher haben rund 50 finnische Tourismusunternehmen oder Tourismusregionen in Finnland das Label erhalten.

Mehr zu Sustainable Travel Finland: https://www.businessfinland.fi/en/do-business-with-finland/visit-finland/sustainable-travel-finland-label/

Text: PM Tallink Silja GmbH