Schlagwort: Neubau

Elegant & umweltfreundlich

Premiere für die Kaiserin

Die Twerenbold-Gruppe hat mit der neuen Excellence Empress eines der umweltfreundlichsten Flusskreuzfahrtschiffe der Welt in Betrieb genommen. Markus Weber war auf der Donau an Bord.

„An diesem Projekt wollte ich unbedingt mitwirken.“ Als dem 34-jährigen Niederländer Popke Dillingh zu Ohren kam, dass die Schweizer Twerenbold­-Gruppe ein neues Schiff mit einer revolutionären Umwelttechnologie plante, war für ihn klar: bei diesem bahnbrechenden Vorhaben will er dabei sein. Es sei für ihn ein Glücksfall gewesen, dass er zum ersten Kapitän der Excellence Empress ernannt wurde. Im Juni nahm Dillingh seine Tätigkeit in der Werft der TeamCo Shipyard im niederländischen Heusden auf, um die letzten eineinhalb Monaten der Fertigstellung der Excellence Empress zu begleiten.

„Dem Engagement der Badener Unternehmerfamilie Twerenbold ist es zu verdanken, dass wir heute das erste Flussschiff der Welt mit einem neuartigen Katalysator-System betreiben“, erklärt Dillingh bei der Begrüßung an Bord. Dass interessierte Gäste deshalb zuerst einen Blick in den Maschinenraum werfen möchten, um den ökologischen „Zauberstab“ zu begutachten, ist allerdings auch für den Kapitän eine Premiere. Der Unterschied zu einer konventionellen Einrichtung sticht sofort ins Auge: Große, in silberfarbene, wolkenartige Isolationsdecken eingehüllte Abgasrohre prägen ein Bild, das an die Figuren­welt der Schweizer Künstlergruppe Mummenschanz erinnert. Ein Maschinenraum als Kunstwerk? Da hätte auch der Maler Jean Tinguely seine Freude daran gehabt. Kapitän Dillingh richtet die Aufmerksamkeit auf die Technik: „In unserem Katalysatorsystem werden Stickoxide des Abgases zu Wasserdampf und Stickstoff umgewandelt, daneben sorgt ein Rußpartikelfilter bei den Dieselmotoren für eine Reduktion des Feinstaubes – ein Novum im Passagier-Flussschiffbau. Über 95 Prozent der Feinstaubpartikel werden aufgefangen, die Reduktion­ der Stickoxid-Emissionen beträgt mehr als 75 Prozent.“ Der Lärm im Maschinenraum ist derart ohrenbetäubend, dass wir die interessanten Ausführungen kaum verstehen. Aber soviel wird klar: Hier wird also doch Kunst gemacht – die Kunst, die Umwelt mit neuer Technologie zu schützen.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Flussschiffe fahren meist mit Dieselöl. Dieses ist bei der Verbrennung deutlich weniger schädlich als das auf hoher See immer noch oft eingesetzte Schweröl, aber gleichwohl mit Emissionen verbunden. Die Hauptschadstoffe in der Binnenschifffahrt sind Feinstaub und Stickoxide. Mit einer effektiven Abgasreinigung kann die Austrittsmenge markant reduziert werden. Der CO2-Ausstoß wird damit aber nicht vermindert.

Dies ist auch dem Verwaltungsrats-Präsidenten der Twerenbold-Gruppe, Karim Twerenbold, klar: „Aus unserer Sicht ist Clean Air Technology der richtige Weg. Wir sind uns aber bewusst, dass wir damit das CO2-Problem noch nicht gelöst haben. Wir beobachten die technische Entwicklung und bleiben am Ball. Mit der drastischen Eindämmung von Stickoxid und Feinstaub machen wir einen bedeutenden, aber nicht den letzten Schritt.“

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

So hat auch die Excellence Empress, eines der umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe auf den europäischen Flüssen, im Bereich der Nachhaltigkeit noch Luft nach oben. Gleichwohl ist das jüngste Juwel der Excellence-Schiffe für jeden umweltbewussten Flussfahrer ein „Must“. Aber nicht nur für sie: Das Schiff zielt mit seinem hochwertigen Angebot auf anspruchsvolle Genussreisende. Die Excellence Empress atmet Luxus, Stil und Klasse: Kapitän Dillingh, eigentlich ein cooler Seebär, kommt aus dem Schwärmen nicht heraus, wenn er von seinem Schiff spricht: „Die Excellence Empress steht für zeitgemäßen Luxus.“ Tatsächlich: Die Qualität des Schiffes lässt sich nicht nur am ästhetischen und großzügigen Erscheinungsbild, sondern an vielen Details erkennen. Die Korridore sind breiter als auf einem normalen Schiff. Anzahl (24) und Größe (20 qm) der Junior-Suiten sind auf europäischen Flüssen ebenso sehr selten. Die Excellence Empress bietet denn auch deutlich mehr Platz pro Gast als vergleichbare Schiffe. „Und nicht nur die Gäste haben es sehr komfortabel, auch das Steuerhaus, also mein Arbeitsort, ist sehr schön geworden“, frohlockt der Kapitän.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Die frische Farbgebung und das Design tragen die unverkennbare Handschrift von Nazly Twerenbold. Die Basisfarbe ist Orange. „Das ist für mich die lebensbejahende Farbe des unbeschwerten Glücks“, sagt die Mutter des Verwaltungsratspräsidenten der Twerenbold-Gruppe, die bereits zahlreiche andere Excellence-Schiffe gestaltet hat. Empfangsbereich, Lounge, Restaurants, Kabinen – das ganze Schiff strahlt eine harmonische Gastlichkeit aus. Unsere Junior-Suite gefällt uns derart gut, dass wir sie gar nicht mehr verlassen möchten. Besonders einladend: Die Position des Bettes mit direktem Blick durch die großen französischen Balkonfenster auf die vorbeiziehenden malerischen Landschaften. Großzügigkeit und Stil prägen auch das Badezimmer. Die Junior-Suite erinnert uns eher an ein cooles Design-Zimmer in einem Fünfsterne-Hotel als an eine Schiffskabine. Und dann entdecken wir noch Innovationen: Ein Swimmingpool, der diesen Namen verdient. Und eine Sushi-Bar, die wir aber auf Grund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen nicht testen konnten. Dafür nutzen wir das gut ausgestattete Fitness-Center.

Begeistert vom Schiff ist auch die junge Schweizer Hotel-Managerin Irene Künzler aus Frauenfeld. Sie steht für die gelebte Swissness an Bord. Obwohl erst 31 Jahre alt, verfügt sie über große Erfahrung in der Luxushotellerie auf hoher See. Bei Hapag-Lloyd Cruises war sie auf der Europa und der Europa 2 in verantwortlichen Positionen tätig und auch im Tschuggen Grand Hotel in Arosa hat sie ihr Know-How im Luxusbereich vertiefen können. Irene Künzler war die erste Person, die auf der Excellence Empress übernachten durfte. „Wenn einem ein so wunderschönes Schiff in Obhut gegeben wird, ist man schon stolz.“

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Überzeugt hat uns auch der Koch. Stefan Sköries, Jahrgang 1982, war ebenfalls in der Luxus-Schifffahrt bei Hapag-Lloyd Cruises tätig. Er war Küchenchef auf der Hanseatic und der Bremen. Daneben stand er auch schon im spektakulären neuen Fünf-Sterne-Hotel Fontenay in Hamburg am Herd. Damit bringt er die besten Voraussetzungen mit, um die hohen kulinarischen Erwartungen der Excellence-Gäste zu erfüllen und sich als Teilnehmer für das alljährliche Excellence Gourmet Festival­ zu empfehlen. Sköries „frisches Gartengrün mit Artischockenherzen und Jalapeno-Vinaigrette“ sowie das gebratene Welsfilet auf Limettensauce mit Zuchettiröschen und Safranrisotto haben uns besonders gut geschmeckt. Stephan Frei, Gründer des Excellence Gourmet­festival und als Geschäftsführer des Reisebüros Mittelthurgau Betreiber der Excellence-Schiffe und damit auch der Chef von Sköries, wird die Kochkünste seines jüngsten Zugangs im Team mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Regent’s neues Flaggschiff

Als 2016 die SEVEN SEAS EXPLORER auf den Markt kam, bezeichneten sie die Marketing-Manager als „the most luxury ship ever built“. Jetzt wurde ihre Schwester, die SEVEN SEAS SPLENDOR, in Miami getauft. „Luxury perfected“ heißt ihr Slogan. Michael Wolf konnte sich den Neubau schon einmal auf einer kurzen Fahrt ansehen und die beiden Schiffe vergleichen.

Schon beim Betreten des Schiffes fällt es auf: Die SEVEN SEAS SPLENDOR hat bis auf die Strukturen wenig mit ihrer älteren Schwester gemeinsam. Das Innendesign ist frischer und moderner. Die dunklen Töne und Materialien sind an den meisten Stellen verschwunden und durch helle Farben sowie Elementen aus Glas und Metall ersetzt. Besonders sichtbar ist es an der Metamorphose der Freitreppe, die auf der SEVEN SEAS EXPLORER aus schwerem Marmor war. Die Treppe der SEVEN SEAS SPLENDOR präsentiert sich dagegen fast fragil aus hellem Holz, ein Design der Leichtigkeit. Und sie öffnet scheinbar noch mehr Raum: Statt knapp vor den Boutiquen und Aufzügen endet sie unten auf der großzügigen Promenade zwischen Casino und Splendor Lounge, die dann direkt zum Hauptrestaurant der SEVEN SEAS SPLENDORführt.
Auch hier, im Compass Rose, hat sich etliches verändert. Nicht nur gastronomisch (komplettes Update von Vielfalt und Exklusivität der angebotenen Speisen), auch das Ambiente ist neu und heller: Weiß ist die dominante Farbgebung, statt des blauen monumentalen Lüsters aus Muranoglas hängt hier heute ein nicht weniger spektakulärer Kronleuchter aus Edelstahl mit seinen 870 beleuchteten Glasscheiben, nur eben wesentlich dezenter.
Fällt während einer Cruise ein Sonntag mit einem Seetag zusammen, wird im Compass Rose auf spektakulärste Weise aufgetischt: ein endloses Gala-Buffet mit besten Zutaten, unter ihnen Luxusprodukte wie Kaviar und Hummer, Austern, feinste Pasteten, aber auch warme Speisen und eine riesige Dessert-Auswahl.

Cabanas am Heck
In helleren Farben präsentiert sich auch das Buffet-Restaurant La Veranda. Neu und heiß begehrt sind hier die (leider wenigen) Tische, die sich an den Panoramafenstern auf einer Art Balkon befinden – mit freiem Blick aufs Meer und auch auf die Schiffsseite. Auf dem Außenbereich laden nun neben den normalen Tischen auch einige Cabanas zum windgeschützten Essen und Entspannen. An den Buffets wird jetzt ebenfalls Service geboten: An jeder Food-Station stehen meist mehrere Stewards bereit, um die Teller nach den Wünschen der Kunden zu füllen. Eine sicherlich gute Maßnahme, zum einen aus hygienischen Gründen, zum anderen sicher auch um Food-Verschwendung zu vermeiden.
Die anderen Restaurants wie das Prime 7, das französische exzellente Chartreuse oder das asiatische Pacific Rim (vor dessen Eingang ein monumentaler und 250.000 US-Dollar teurer Bronzedrachen steht), erhielten kleinere Fresh-Ups mit stark überarbeiteten Speisekarten. Kristallgläser und Porzellan von bekannten Designhäusern wie Bernardaud oder Versace sind in den meisten Restaurants selbstverständlich.
Ein besonders guter Wurf ist den Architekten mit der Coffee Connection gelungen, wo den ganzen Tag über je nach Zeit verschiedene Snacks und Kaffeespezialitäten geboten werden. Sie verfügt jetzt über einen schön gestalteten kleinen Außenbereich mit bequemen Sitzgelegenheiten. Die Culinary Arts Kitchen, eine vollausgestattete Kochschule, hat bei Regent schon Tradition. Auf der SEVEN SEAS SPLENDOR sind es bis zu acht Köchen, von denen viele bereits Bücher oder Web-Rezepte verfasst haben oder für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden, die für Kurse, Fragen oder Austausch mit den Gästen zur Verfügung stehen.
Spezielle kulinarische Ausflüge bieten Wissen von historischen Hintergründen zu Essen oder bestimmten lokalen Gerichten, Besuche von Märkten, Sterne-Restaurants oder auch Bio-Bauernhöfen, immer begleitet von einem der SEVEN SEAS SPLENDOR-Köche.
Die Bandbreite ist groß – es kann von Kochlektionen in einer griechischen Taverne bis zu einem Tapas-Kurs in Spanien gehen….

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Fotos: enapress.com

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Mit Picasso in den Pazifik

Es gibt in diesen Tagen Reedereien, die schauen mit gebannter Sorge auf die Werften. Bei der Einhaltung der Ablieferungstermine sind angesichts übervoller Auftragsbücher einige Werften für Kreuzfahrtschiffe gerade am Limit. Nicht so in Ancona, wo die neue SEVEN SEAS SPLENDOR gebaut wird. Frank Behling berichtet.

Am 6. Februar soll der Neubau von Regent Seven Seas Cruises, die SEVEN SEAS SPLENDOR, von Barcelona aus nach Miami zur Jungfernfahrt starten. Der Termin war nie in Gefahr – die Werft hat pünktlich geliefert. Im März 2018 wurde der Bau begonnen und bereits am 15. September war das 224 Meter lange Luxuskreuzfahrtschiff im Hafen von Triest erstmals zu bewundern.

Bei der Termintreue ist die Fincantieri-Werft in Ancona an der Adria bekannt. Das auf kleine und mittelgroße Kreuzfahrtschiffe fokussierte Unternehmen hat mit der SEVEN SEAS SPLENDOR das zweite von drei Schiffen der neuen „Explorer“-Klasse gebaut. 750 Passagiere und 542 Crewmitglieder sollen mit dem eleganten Schiff im Design einer Luxusyacht zukünftig entlang der Küsten Europas, der Karibik und bis in den Pazifik reisen.
Die ersten Ziele sind nach Florida die Karibik, Kalifornien und dann das westliche Mittelmeer. Auf den 14 Decks des Schiffes gibt es dabei nicht nur die klassische Einrichtung, die mit großzügiger Raumgestaltung glänzt.
Das offene Raumkonzept dient vor allem auch der Präsentation der Kunst. Die Reederei hat beim Design des Neubaus fünf Millionen US Dollar in eine kuratierte Kunstsammlung investiert. Diese Sammlung umfasst Werke von 200 Künstlern aus aller Welt. „Die Kunstsammlung ist eine der anspruchsvollsten Sammlungen musealer Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts auf See“, sagt Frank del Rio, Präsident von Norwegian Cruise Line Holding, zu der auch die Luxusmarke Regent Seven Seas Cruises gehört.
Höhepunkte sind dabei die beiden Werke „Le Taureau Noir“ und „Notre Dame de Vie“ von Pablo Picasso, die in der Regent Suite und dem Restaurant „Prime 7“ hängen. In dem Restaurant hängen auch Werke von Eduardo Arranz-Bravo. Weitere Künstler sind Juan Roberto Diago, Wifredo Lam, Joan Miro und Roberto Matta…

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Fotos: enapress.com, Regent Seven Seas Cruises

Das neue Flaggschiff bei Costa

Auf dem Datenblatt sind es Schwestern. Die neue Costa Smeralda ist das zweite Schiff der Helios-Klasse. Der Serie von LNG-Kreuzfahrtschiffen, die im Dezember vorigen Jahres mit der AIDAnova startete. Schwesterschiffe sind sie aber nur so halb. Beim Innenleben kommt Costas neues Flaggschiff mit einer Vielzahl von Neuerungen daher. Frank Behling berichtet.

Der Herbst war keine schöne Zeit für alle Freunde und Mitarbeiter von Costa Crociere. Erst die Nachricht, dass gleich vier liebgewonnene Schiffe den Abschied nehmen und in andere Märkte verlegt werden, dann die Nachrichten aus der finnischen Werft Meyer Turku. Gleich zweimal musste die Werft die Ablieferung verschieben. Jetzt wird das neue Schiff zum vierten Advent in Savona erwartet. „Es wird ein Schiff sein, das es so auf dem Markt noch nicht gab“, sagt Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere.

337 Meter lang, 183900 BRZ groß und 20 Decks misst dieser Neubau der Helios-Klasse. Die neuen Schiffe sind mit einem Auftragswert von rund 9 Milliarden Euro der größte Auftrag eines US-Konzerns in Europa. Die Meyer Werften in Papenburg und Turku bauen sie. Drei für Aida und je zwei für P&O, Carnival sowie Costa. Die neun Schiffe haben eine baugleiche Plattform. Rumpf, Technik und Decksstruktur sind exakt identisch.
Zwei Azipod-Elektromotoren mit Propellern treiben die Schiffe an. Vier Generator-Sets von Caterpillar mit großen MaK-Motoren sorgen für die Energie. Drei Tanks für Flüssigerdgas (LNG) sowie neuartige Klimatechnik und das Energiemanagementsystem sind bei allen Schiffen gleich.

Oberhalb von Deck 5 werden die Passagiere sehr unterschiedliche Schiffe vorfinden. In dem Bereich, wo Kulinarik, Kunst und Lifestyles das Sagen haben, werden von Architekten sehr unterschiedliche Urlaubswelten geschaffen.
Ein Team aus Architekten unter Führung von Adam Tihany hat der COSTA SMERALDA ein völlig neues Innenleben gegeben. Der fetzig-schrille Stil der Costa-Neubauten nach der Jahrtausendwende ist ruhigerem Ambiente gewichen. Stolz, Haltung, Stil und guter Geschmack sind die Säulen für die Brücke zur „Bella Italia at Sea“ bei Costa.
„Das Beste aus Made in Italy“ verspricht der Designer, der bei den Arbeiten auch das Team von Partner-Ship Design aus Hamburg an seiner Seite hatte. Herausgekommen sind Bauwerke, die maritime Nachbildungen von Bauwerken an Land sind. Da ist am Heck über drei Decks der Spanische Platz aus Rom, der als Piazza di Spagna ein Platz an der Sonne mit Ruhezone ist. Der Brunnen wurde als Wasserelement auf Deck 16 ans Heck gebaut.
Was bei der AIDAnova als Theatrium zentraler Bestandteil der Unterhaltung ist, ist auf der COSTA SMERALDA zum Colosseo geworden, dass von Deck 6 bis 8 ganztägig genutzt werden kann. Zusätzlich bietet die COSTA SMERALDA noch ein klassisches Theater mit etwa 1000 Plätzen auf Deck 6 und 7 im Vorschiff. Das Theater San Remo bietet die volle Palette der Unterhaltung und wird – anders als früher auch tagsüber genutzt. …

Fotos: Frank Behling, Costa Crociere

Taufe mit Zodiacs

Die Zeremonie war so außergewöhnlich wie die Destinationen, die dieses Schiff befährt: Von Zodiacs aus konnten die Gäste am 11. Oktober im Hamburger Hafen an der Taufe der Hanseatic Inspiration inklusive einer spektakulären 3D-Projektion am Schiff teilnehmen. Michael Wolf sammelte bei Taufe und einer kurzen Einführungsfahrt Impressionen.

Während das erste Schiff des bestellten Trios neuer Expeditionsschiffe, die Hanseatic Nature, wegen einer verspäteten Lieferung in einer kleinen Feier im Mitarbeiterkreis von Projektmanagerin Isolde Susset getauft wurde, hatte die Reederei für die neue Hanseatic Inspiration einen ganz besonderen Auftritt vorbereitet. Dass an diesem Oktoberabend in Hamburg ein leichter Nieselregen auf dem Wetterprogramm stand, passte zum Thema Expedition. Eine ganze Stunde lang gehörte die Elbe den Gästen und Mitarbeitern – von 27 Zodiacs, zwei Barkassen und einem Fahrgastschiff aus konnten sie das Geschehen verfolgen. Geboten wurde eine Multimedia-Show der Superlative: elf Hochleistungsbeamer projizierten auf die Schiffswand einen aus 19230 Bildern bestehenden Film, der durch die zukünftigen Zielgebiete der Hanseatic Inspirationführte. Da stellten Eisberge die prächtige Kulisse, Pinguine hüpften buchstäblich von Balkon zu Balkon, Wale tauchten majestätisch aus den Fluten. Dann wieder flatterten farbenprächtige Vögeln an den Ufern des Amazonas. Musikalisch untermalt wurde die Show von der deutschen Popkünstlerin Oonagh und dem norwegischen Musiker Terje Isungset. Auf einem Ponton schwamm dann die Tauf-Equipe ein: Hapag-Lloyd-Cruises Chef Karl J. Pojer, Hansesatic inspiration Kapitän Ulf Wolter und – natürlich
Taufpatin Laura Dekker, die 2009 als 14jährige allein zu einer Weltumsegelung startete und damit bestens zum Thema Expedition passt. „Ich bin mir sicher, dass die Inspiration ihrem Namen alle Ehre machen wird und die Gäste auf viele inspirierenden Reisen mitnehmen wird, die ihnen die Wunder der Natur nahebringen“ sagte sie nach der Zeremonie, die den Beteiligten sicherlich unvergesslich bleiben wird.

Die Highlights
Hinter der Rezeption fließen Wasserfälle, oder je nach Vorgabe wahrscheinlich auch Destinationsfilme – die Screens sind beeindruckend und laden zum Träumen ein. Nur zwei Uhren bringen den Reisenden schnell in die Realität: Eine zeigt die Zeit von Hamburg, die andere die Schiffszeit, eine gute Idee.
Die Hanseatic Inspiration ist bis auf wenige Ausnahmen baugleich mit der Hanseatic nature („an Bord“ berichtete 3-19). Besonders schön bei beiden Schiffen: Das zentrale HanseAtrium, eine stylische Lounge mit Panoramafenstern, einer intimen Bar, einem witzigen nostalgischen Musik-Automaten und Mega-Screens, auf denen Filme der jeweiligen Destinationen Stimmung machen für die Lektorate, Vorträge oder Besprechungen zu den Expeditionen. Intensiviert werden kann das Thema dann in der Ocean Academy mit seinen Mikroskopen, Exponaten und den Relax-Sesseln mit integrierten Touchscreen. Diese geben über die verschiedenen Destinationen Auskunft auch in wissenschaftlicher Hinsicht ebenso wie eine interaktive große Screen-Wand. Zu den Highlights gehören auch die beiden je nach Wetterlage einziehbaren gläsernen Balkone auf Deck 8, auf denen man eine freie Sicht nach unten auf das Meer hat – Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Freie Sicht nach vorn dagegen bietet der Inspiration Walk, ein Deckumlauf direkt am Bug des Schiffes – ideal für Beobachtungen von Tieren und Landschaft. Näher kann man dem Wasser auf diesem Schiff nicht kommen.
Der Fünf-Sterne-Anspruch der Hanseatic Inspiration wird nicht nur durch das Verhältnis von 175 Crewmitarbeitern zu maximal 230 Gästen (auf Antarktisreisen und Spitzbergen-Umrundungen sind es nur bis zu 199) unterstrichen, sondern auch durch die angebotene Gastronomie (ein Hauptrestaurant, ein Buffetrestaurant und das Spezialitätenrestaurant Nikkei mit japanisch-peruanischer Küche). Die hier angebotene Qualität soll dem der Europa 2 nicht nachstehen.
Auch die Großzügigkeit der öffentlichen Räume wie der eleganten Observation-Lounge, dem für ein Expeditionsschiff mit weit über 200qm äußerst großen Spa-Bereich und dem enormen Platz auf dem Sonnendeck (mit Faltdach) und dem Pool mit seiner Gegenstromanlage stehen hierfür….

Fotos: enapress.com

Luxus und Leidenschaft

Nicht weniger als den „Luxus perfektionieren“ will Regent Seven Seas Cruises mit ihrem sich seit Anfang Februar bereits in strahlend weißem Farbkleid am Ausrüstungskai der Fincantieri-Werft in Ancona präsentierenden jüngsten Neubau, der SEVEN SEAS SPLENDOR. Jens Meyer berichtet.

Schon während der Zeit in der Werft steht ihr dabei eine Frau zur Seite, die für die Umsetzung dieses Anspruches nicht nur prädestiniert scheint, sondern auch als Kapitänin der SEVEN SEAS SPLENDOR Branchengeschichte schreiben könnte.
„Es ist schon lange meine Leidenschaft, die Welt zu entdecken und Schiffscrews zu leiten und ich genieße es, diese Begeisterung mit allen zu teilen, die mit uns reisen“, sagt die aus Livorno stammende und mit ihrem Mann auf der kroatischen Insel Korčula lebende Serena Melani. Sie arbeitete einen Großteil dieses Jahres mit den Ingenieuren und Designern in Ancona zusammen, um sicherzustellen, dass auch aus Kapitänssicht Form und Funktion des Neubaus perfekt sind. Denn am am 7. Februar 2020 soll er unter ihrem Kommando zur schon jetzt fast ausgebuchten 15-tägigen Jungfernreise von Barcelona nach Miami ablegen. „Kapitänin Melani hat sich als Vorreiterin in der Schifffahrt und Kreuzfahrtindustrie ausgezeichnet. Sie ist ein internationales Vorbild und wird sowohl von unseren Gästen als von unseren Crews bewundert. Wir sind stolz darauf, sie als erste Frau der Branche mit der Übergabe eines Neubaus zu betrauen und freuen uns auf ihre künftigen Erfolge mit der SEVEN SEAS SPLENDOR“, sagt Reedereichef Jason Montague über die 45-jährige Frau, die sich in ihrer fast 30-jährigen Karriere schnell zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt hat. Ihre Laufbahn auf See starte sie schon mit 16 Jahren, als sie neben der Schule als Kadett auf Frachtern im Thyrrenischen Meer unterwegs war. Nach dem Abschluss-Examen am Nautical Collage 1993 übernahm sie als einer der wenigen Frauen leitende Positionen auf Tankern und Frachtern, bevor sie 2010 zu Regent wechselte, wo sie auf allen vier in Fahrt befindlichen RSSC-Schiffen Dienst tat. Nach verschiedenen Offizierspositionen auf der SEVEN SEAS VOYAGER wurde sie ab 2016 als erste Kapitänin der Luxusreederei auf der SEVEN SEAS EXPLORER, SEVEN SEAS MARINER, SEVEN SEAS NAVIGATOR eingesetzt.

Ihr in neun Monaten unter der Flagge der Marshall Islands in Fahrt kommendes neues „Baby“, das am 28. Juni 2018 als Bau-Nr. 6281 auf Kiel gelegt worden war, wird nach Reedereiangaben mit der 412 Quadratmeter großen Regent Suite auf Deck 14 die größte und eleganteste Suite erhalten, die jemals auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff realisiert worden ist. Auch der über einen eigenen Poolbereich verfügende 120 Quadratmeter-Balkon soll neue Maßstäbe setzten. Auf dem rund 500 Mio. Dollar teuren Luxuskreuzer, bei dem es sich um einen optimierten Nachbau der 2016 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Genua abgelieferten Typschiff SEVEN SEAS EXPLORER handelt und dem 2023 noch ein drittes Schiff dieser Klasse folgen soll, werden auf den 10 Passagierdecks mehr als 4 200 Quadratmeter italienischer Marmor verlegt. Darunter auch in allen Badezimmern der insgesamt 375 Balkonsuiten 15 verschiedener Kategorien zwischen 28 und 412 Quadratmeter für maximal 750 Gäste. Die gesamte Balkonfläche des 224 Meter langen und mit rund 55200 BRZ vermessenden Schiffes beläuft sich auf fast 4380 Quadratmeter. 500 Kristall-Kronleuchter sowie speziell in Auftrag gegebene Kunstwerke sollen besondere Akzente setzen, wobei die an einen englischen Garten erinnernde Observation Lounge ein Highlight darstellen wird. Ihr Herzstück ist ein überwältigender Kronleuchter aus handbemalten Porzellanblumen und Pfingstrosen.

Fotos: Regent Seven Seas Cruises, enapress.com

Modernes Design und lokaler Touch

Celebrity Cruises bietet seit 16 Jahren Fahrten zwischen den Galapagos-Inseln an. Nun wurde ein Neubau für dieses Gebiet gebaut, der doppelt so viel Platz an Bord bietet und mit modernster Technik arbeitet. Michael Wolf schaute sich die fast fertige Celebrity Flora auf ihrer Bauwerft in Rotterdam an.

Ein steiler Bug, schöne Formen – die neue Celebrity Flora präsentiert sich in der De Hoop-Werft in Rotterdam wie ein kleiner klassischer Oceanliner. Dabei hat dass Schiff mit seinen 5 739 BRZ gerade mal die Dimensionen einer Megayacht und würde in Cannes oder Monte Carlo im Kreis der dort dümpelnden Luxus-Yachten nicht großartig auffallen.
Genau dieses Yacht-Feeling sei gewünscht, so Lisa Lutoff-Perlo, die Chefin von Celebrity Cruises.

Während die Arbeiter noch scharenweise am und im Schiff arbeiteten, konnten sich bei einem Event auf der Werft Vertreter von Presse und Vertriebspartnern einen ersten Eindruck vom Schiff verschaffen.
Optisch ganz besonders: die Marina mit der gleichzeitigen Anlegemöglichkeit für zwei große Zodiacs, sowie die Penthousesuiten oben am Heck mit ihren geschwungenen Fensterfronten und Balkonen.
In der Discovery Lounge findet man nicht nur lokales Design wie originelle Sitzmöbel, sondern auch den größten Screen, der auf den Galapagosinseln eingesetzt wird. Hier finden die Vorträge und Präsentationen der Lektoren statt. Das mittig gelegene Seaside-Restaurant bietet enorm viel Platz, alle Fischspezialitäten und Meeresfrüchte sollen hier aus heimischen Gewässern serviert werden.
Die 50 Kabinen und Suiten, jeweils nur für zwei Personen ausgerichtet, sind modern ausgestattet und in hellen Farben und dunklen Hölzern designt. Alle Betten haben direkten Blick auf die Panoramafenster, wie auch die Badezimmer. Einige der Kabinen haben die neuen Infinite Verandas, die erstmals auf der Celebrity Edge eingeführt wurden. Hier lässt sich das Fenster auf Knopfdruck bis zur Hälfte nach unten einfahren, die Kabine wird dadurch größer. Bei anderen ist die klassische Balkon-Variante zu finden. Jede Kabine hat einen Verteiler für gefiltertes Trinkwasser, Plastikbecher und -Flaschen sind an Bord nicht mehr zu finden.
Über das oberste Deck erstreckt sich ein festes Sonnendach, kurvig gestylt mit witzigen Löchern, die den Blick in den Himmel freigeben. An den Seiten des Decks, das auch einen Openair-Grill und einen großen Whirlpool beherbergt, liegen wie Cabanas zwei Relaxbereiche, die für eine Zeit (oder auch für eine Nacht) gemietet werden können. Im Preis von 299 US-Dollar pro Person ist ein Dinner und ein mit dem eigenen Namensmonogramm bestickter Pyjama enthalten, auch der Kapitän könnte auf einen Besuch vorbeikommen. Das kannte man bis jetzt nur von den sogenannten balinesischen Betten der SeaDream-Yachten. Die allerdings erheben keinen Aufpreis für die begehrten Open-air-Betten.
Für die Celebrity Flora ist die amerikanische Reederei mit der Universität von Miami eine Partnerschaft eingegangen, die unter dem Namen Oceanscope das Erforschen der Destination in einem Minilabor an Bord ermöglicht. Geleitet wird das Programm von einem der Professoren der Uni, Dr. Peter Ortner.
Mit 200 Quadratmeter Solarzellen ist die Flora zur Emissionsverringerung gut aufgestellt (als einziges Schiff im Galapagos-Fahrgebiet), die dynamische Positionierung hilft, Schäden der Unterwasserwelt durch Ankern zu vermeiden.
Die Celebrity Flora machte sich nach ihrer Übergabe am 13. Mai an die Reederei auf den Weg in ihr neues Fahrgebiet, die Galapagosinseln.
Taufpatin wird am 30. Juni die ecuadorianische Naturforscherin und ehemalige Präsidentin des World Wildlife Fund (WWF), Yolanda Kakabadse, sein.

Fotos: enapress.com

„Costa Venezia“ leitet Serie für Asien ein

China gilt im Tourismus als Markt der Zukunft. Mit wachsendem Wohlstand steigt im Reich der Mitte die Lust an Reisen. 140 Millionen Reisen wurden allein 2018 in China verkauft. Dieser Boom erreicht zunehmend die Kreuzfahrt. Mit großen Megalinern wollen Kreuzfahrtreedereien die Nachfrage nach Seereisen in China decken. Ganz vorn dabei ist in China die italienische Reederei Costa.
In Triest wurde am 1. März das erste speziell für chinesische Urlauber gebaute Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa getauft. „Wir sind seit 2006 in China aktiv. Mit der ‚Costa Venezia‘ haben wir einen neuen Meilenstein bei der Entwicklung des Marktes in China erreicht“, sagt Michael Thamm, Vorstand der Costa Gruppe.
„China hat ein großes Potenzial Und wir haben das Ziel, dieses Potenzial weiter zu entwickeln“, sagt Mario Zanetti, der Präsident von Costa Asia. „In China ist die Lust auf Reisen deutlich zu spüren. Dabei ist die Kreuzfahrt die ideale Art für den Urlaub. Mit der ‚Costa Venezia‘ haben wir ein Schiff, das die schönsten Dinge Italiens nach Asien bringt“, sagt Zanetti.
Die erste Bordsprache ist Englisch – wegen Solas. Chinesisch ist aber die Sprache, die allgegenwärtig ist. Alle Beschriftungen, Infotafeln und Speisekarten sind in Chinesisch.

Wer aber chinesische Kunst erwartet, wird enttäuscht. Goldene Löwen, rote Stoffe und Teppiche sowie Jackie Chan als Wachsfigur deuten bei der Dekoration auf China hin. Dominierend ist Italien. „Das liegt daran, dass Italien in China sehr beliebt ist. Besonders die Küche ist ein Grund für die Beliebtheit“, sagt Zanetti.
Das größte Restaurant ist mit 1500 Plätzen das Canal Grande. Wie beim Vorbild in Venedig durchzieht ein Kanal mit einer echten Gondel aus Venedig den Raum. Pizzeria, Eis-Salon und viele kleine Cafés wurden integriert. Die sonst auf Kreuzfahrten übliche Basketball-Arena wurde durch einen Fußballplatz mit Kunstrasen und der Bemalung Juventus Turin ersetzt. Juve ist in China der Inbegriff für europäischen Sport. Die Costa Venezia wird exklusiv auf dem chinesischen Markt eingesetzt. Europäer können aber nur die Überfahrt von Triest nach Shanghai buchen. Ab Mai ist das Schiff exklusiv Passagieren aus China vorbehalten. Ziele der Reisen sind Korea und Japan. Ein Großteil der 1278 Crewmitglieder stammt ebenfalls aus China. Der chinesische Kreuzfahrtmarkt hat inzwischen bereits die Marke von zwei Millionen Passagieren erreicht. Mit Wachstumsraten von vier bis acht Prozent wächst Chinas Zahl der Kreuzfahrturlauber schneller als nirgendwo anders in der Welt.

Ein Zeichen setzt auch die Wahl der Taufpatin. Mit Gan Beiye wurde eine Chinesin als Taufpatin ausgewählt, die mit ihrer Familie seit 2011 Kreuzfahrten mit Costa unternimmt. Aber auch beim Umweltschutz holen die Chinesen auf. Zwar wird die Costa Venezia noch konventionell mit Schweröl angetrieben, sie hat aber eine der modernsten Abgasfilteranlagen.
„Wenn das Schiff in Shanghai eintrifft, wird es dort für dieses Schiffe einen Plug-in-Landanschluss geben. So etwas gibt es im ganzen Mittelmeerraum nicht“, so Michael Thamm. Die italienische Reederei hat 28 Schiffe bei den Marken Aida, Costa Crociere und Costa Asia. „Damit sind wir Marktführer in Europa. Bis 2023 investieren wir sechs Milliarden Euro in sieben neue Schiffe“, so Thamm. Für die Carnival-Gruppe ist die Costa Venezia das 106. Schiff.
69 davon wurden seit 1990 bei Fincantieri gebaut. Ein weiterer Meilenstein ist die gerade beschlossene Kooperation mit der staatlichen China State Shipbuilding Cooperation (CSSC) in Waigaopiao der Nähe von Shanghai. „Wir werden unseren Freunden in China bei der Entwicklung der Fähigkeit zum Bau dieser Schiffe helfen“, sagte Giuseppe Bono, Vorstand der italienischen Großwerft Fincantieri.
Die chinesische Werft soll ab 2022 Schiffe vom Vista-Typ nach dem Vorbild der Costa Venezia bauen. Zwei Schiffe sind konkret in China für Costa Asia bestellt, vier weitere sind als Option geplant. Costa Asia ist Teil der Costa-Gruppe mit Sitz in Genua. Das 323 Meter lange und 135000 BRZ große Schiff bekommt 2020 noch ein Schwesterschiff aus Italien, danach wird der Typ in China in Serie gebaut. An Bord ist Platz für 5260 Passagiere in 2116 Kabinen. FB

Fotos: Frank Behling

Frisch getauft!

„Auf diesen Tag haben wir gewartet“ singt die deutsche Elektropop-Band Glasperlenspiel im Tauf-Song „Unser Zeit“ der neuen MEIN SCHIFF 2 von TUI Cruises. Am Samstag hatte das Warten nun ein Ende: Glasperlenspiel-Sängerin Carolin Niemczyk taufte in Lissabon das neue Kreuzfahrtschiff der Hamburger Reederei.

Unter dem Motto „Auf Entdeckerkurs“ wurden die Taufgäste von einem Nachfahren des portugiesischen Seefahrers Magellan eingeladen, in fremde Welten aufzubrechen. „Lissabon ist die Stadt der Entdecker – von hier aus starteten sie zu ihren großen Abenteuerfahrten in die noch unbekannte Welt. Auch wir ermutigen unsere Gäste, mit uns neue Horizonte zu entdecken. Daher freuen wir uns, den Abschluss unserer ersten Expansionsphase hier in Lissabon zu feiern“, so Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises. Mit sieben Kreuzfahrtschiffen, darunter sechs Neubauten, hat TUI Cruises die aktuell modernste und umweltfreundlichste Flotte der Welt.
Vor der Kulisse des Ponte 25 de Abril sprach Carolin Niemczyk sprach ihre Taufwünsche und brachte die Champagnerflasche am Bug zum zerschellen und eröffnete begleitet von einem Feuerwerk mit ihrer Band auf dem Pooldeck die Taufparty….

Taufpatin Carolin Niemczyk und ihre Band Glasperlenspiel bei der Taufshow auf dem Pooldeck

Fotos: enapress.com, Frank Behling

… Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe.