Schlagwort: Norwegen

Neue Reisen mit AIDAmar nach Norwegen und in der Ostsee ab Hamburg

Pressemitteilung

Am 31. Juli 2021 eröffnet AIDA Cruises mit AIDAmar in Hamburg die Kreuzfahrtsaison. Die Elbmetropole ist Start- und Zielhafen für siebentägige Reisen nach Norwegen sowie in die Nord- und Ostsee.

Auf verschiedenen Routen führen die ersten Reisen von AIDAmar u.a. entlang der Nordseeküste Dänemarks ins schwedische Göteborg und von dort aus weiter in die Ostsee zur Insel Gotland oder ins polnische Gdynia. In allen Häfen haben die Gäste von AIDAmar die Gelegenheit, Land und Leute auf von AIDA geführten Ausflügen kennenzulernen.

Ab dem 28. August 2021 nimmt AIDAmar ab Hamburg erstmals wieder Kurs auf Norwegen. Atemberaubende Fjordlandschaften wie der Geirangerfjord, die gemütlichen Küstenstädtchen Stavanger und Alesund sowie Bergen mit seinem historischen Hafenviertel Bryggen, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, stehen auf dem Reiseprogramm. In Ergänzung zu den von AIDA geführten Ausflügen haben die Gäste von AIDAmar auf diesen Reisen auch die Möglichkeit für individuelle Landgänge. Die Norwegenreisen ab Hamburg sind bereits ab 899 €* p.P. in der Balkonkabine (AIDA VARIO Preis bei 2er-Belegung, limitiertes Kontingent) buchbar.

Aufgrund der aktuellen Einreisebestimmungen Norwegens werden diese Kreuzfahrten ausschließlich für Erwachsene angeboten, die vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. Für Kinder und Jugendliche zwischen vier und 18 Jahren Jahren gilt eine Testpflicht, Babys und Kleinkinder bis vier Jahre sind hiervon befreit. 

Alle neuen Reisen mit AIDAmar sind ab sofort buchbar. Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Alle Kreuzfahrten werden in Übereinstimmung mit den umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen von AIDA Cruises sowie den nationalen und lokalen Gesetzen und Verordnungen zum Infektionsschutz durchgeführt. Ausführliche Informationen auf www.aida.de/sichererurlaub.

Mit dem „AIDA Versprechen“ bietet AIDA Cruises mehr Flexibilität und Sicherheit bei der Urlaubsplanung. Großzügige Buchungsoptionen sind Teil des Angebotes, von der geringen Anzahlung bis hin zur kostenlosen Umbuchung. Das „AIDA Versprechen“ ist im Reisepreis für Neubuchungen bis zum 30. September 2021 bereits enthalten und gilt für Abfahrten bis zum 31. März 2022.

Text: PM AIDA Cruises

Corona-Schnelltests in Kristiansand

Die Anforderung, dass Reisende, die nicht vollständig geimpft wurden oder in den letzten zwölf Monaten an COVID-19 erkrankt waren, einen neuen negativen Coronatest bei der Einreise nach Dänemark und nach Norwegen vorlegen müssen, hat nach Angaben der Fjord Line zu zahlreichen zusätzlichen Schwierigkeiten geführt. Es habe viel Unsicherheit darüber gegeben, welche Regeln gelten und welche Anforderungen an den einzelnen Reisenden gestellt werden. 

Vor diesem Hintergrund bietet die Reederei, die mit ihren Fähren die Strecke Hirtshals-Kristiansand-Hirtshals jetzt einen Schnelltest im Hafen. Neben dem Terminal in Kristansand wurde eine temporäre Teststation errichtet. Der Preis für den Schnelltest beträgt 199 NOK und kann vorab mit gebucht werden. Das Angebot in Kristiansand gilt seit dem 16. Juli. Neben der Teststation in Kristiansand erstellt Fjord Line ein ähnliches Angebot am Terminal in Hirtshals. Auch die norwegische Fährreederei Color Line bietet sowohl in Kristiansand als auch bei der Ankunft in Oslo die Möglichkeit für einem Schnelltest.

Foto: BPN

„Die erforderlichen Schnelltests auf Basis von Privatreisen sind sehr teuer und es ist für viele Reisende schwer zu ermitteln, wo sie durchgeführt werden können. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, neben dem Terminal in Kristiansand eine temporäre Teststation einzurichten. Unser Ziel ist es, unseren Passagieren eine möglichst reibungslose Reise zu ermöglichen“, sagt Brian Thorsted Hansen, CEO von Fjord Line. Das sei dann auch ein Angebot für Passagiere, die aus Bergen, Stavanger und Langesund in Dänemark ankommen.

Das Testzentrum ist in Verbindung zu beiden Abfahrten mit der Schnellfähre Fjord FSTR von Kristiansand geöffnet. Reisende mit der morgendlichen Abfahrt können das Angebot von 04.45 bis 06.45 Uhr nutzen und Passagiere, die mit der Nachmittagsabfahrt fahren, können den Test zwischen 10.30 und 13.30 Uhr absolvieren. Bei der Einreise über nach Norwegen über Dänemark ist zu beachten, dass Norwegen auf der Infektionskarte am 19. Juli drei Regionen in Dänemark von grün auf orange und eine von orange auf rot gestellt hat. Das bedeutet, dass seit dem 19. Juli nur noch die Region Süddänemark grün und nicht von Einreisebeschränkungen und Quarantäneauflagen erfasst wird. 

Wie das norwegische Gesundheitsamt ergänzend mitteilt, können Personen mit Wohnsitz in grünen Länder, die vollständig geimpft oder genesen sind, auch dann in Norwegen ohne Test und Quarantäne einreisen, wenn sie orange Regionen lediglich durchfahren haben. JPM

Die „Ganz große Freiheit“: Zurück in den Fjorden Norwegens

Mein Schiff 1 startet Kreuzfahrtsaison ins Nordland

Pressemitteilung

Nordische Lebensart und dramatisch schöne Natur: Ab dem 22. August nimmt die Mein Schiff 1 endlich wieder Fahrt auf in Richtung Norwegen. Die langen Panoramafahrten durch die Fjorde vorbei an Wasserfällen und wunderschönen Berghängen, der Besuch der historischen Hansestadt Bergen oder der Hauptstadt Oslo – auf all das müssen die Gäste der Mein Schiff Flotte zukünftig nicht mehr verzichten. Die Vorgabe des Landes Norwegen für die Öffnung ist, dass  alle erwachsenen Personen an Bord – Gäste wie Besatzung – über einen vollständigen Impfschutz verfügen. Für Kinder ab vier Jahren gilt eine Testpflicht. 

Für die Gäste an Bord bringt der vollständige Impfschutz weitere Freiheiten zurück. Das Gesundheitskonzept kann gelockert werden. So ist beispielsweise Selbstbedienung am Buffet genau wie die uneingeschränkte Saunanutzung wieder möglich. In den Theatern, Bars und auf dem Pooldeck gibt es ein vielseitiges Unterhaltungsangebot. Und wer Land und Leute erleben möchte, hat die Wahl: Entweder individuell an Land gehen oder einen der vielfältigen, organisierten Ausflüge aus dem Programm buchen. 

Gesundheit an Bord
Die Impfquote der Mein Schiff Gäste liegt schon jetzt bei über 70 Prozent, Tendenz steigend: Das bietet TUI Cruises beste Voraussetzungen, um den Gästen ihre gebuchte Reise zu ermöglichen. Und wer aktuell noch nicht geimpft ist, kann dies bis zum Reiseantritt nachholen. Doch bei all den Freiheiten, die an Bord bei einer Reise mit ausschließlich geimpften Gästen und Besatzung wieder möglich sind, behält TUI Cruises die Gesundheit weiterhin im Blick. Falls nötig oder behördlich vorgegeben, wird das Konzept flexibel an tagesaktuelle Gegebenheiten angepasst. Zu den aktuellen Maßnahmen zählt unter anderem ein unkomplizierter Antigen-Schnelltest für alle Gäste vor der An- und vor der Abreise. Eine Maske wird an Bord nur noch dort getragen, wo im Innenraum ein Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann, beispielsweise in den Aufzügen. Darüber hinaus bleibt viel Freiheit zum Beine und Seele ausstrecken: Die Reisen sind auf maximal 2.000 Personen begrenzt – inklusive Besatzung. 

Weitere Reisen mit der Mein Schiff Flotte
Doch auch wer noch nicht geimpft ist, muss auf eine Reise mit der Mein Schiff Flotte nicht verzichten. Mittlerweile sind sechs von sieben Schiffen der Mein Schiff Flotte mit Gästen unterwegs – und bieten mit Reisen ab deutschen Häfen Richtung Norden und im Mittelmeer für jeden Reisegeschmack das richtige Angebot: Mit der Schiff 2 starten Gäste ab/bis Palma de Mallorca zu zehntägigen Reisen durchs westliche Mittelmeer. An Bord der Mein Schiff 4 erleben die Gäste die italienische Küste mit ausgewählten französischen Highlight-Häfen. Die Mein Schiff 5 fährt ab/bis Kreta durch die griechischen Inselwelten. Die Mein Schiff 6 startet von Kiel aus zu Reisen durch die Ostsee. Auf den Reisen werden unter anderem Stockholm und Göteborg angelaufen. Die Mein Schiff 3 startet Ende Juli  ab/bis Bremerhaven. Auf allen Reisen können Gäste die Fahrtregionen im Rahmen von durch TUI Cruises vermittelten Landausflügen in kleinen Gruppen erkunden. Darüber hinaus sind in Griechenland wieder individuelle Landgänge möglich. 

Auch an Bord der Mein Schiff Flotte genießen die Gäste ein vielfältiges Angebot: Dazu zählen neben der großen Auswahl an Restaurants, Bistros und Bars, auch der großzügige SPA & Sport-Bereich, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sowie viel Platz zum Beine und Seele ausstrecken. 

Buchungsinformation und Preisbeispiel
Die Kreuzfahrten mit der Mein Schiff 1 sind ab sofort im Reisebüro und auf www.meinschiff.com buchbar. Die elftägige Reise „Norwegen mit Geirangerfjord & Stavanger“ vom 30. August bis 10. September kostet ab 2.729 Euro pro Person. 

Text: PM TUI Cruises

Norwegen macht auf – „Hanseatic Nature“ war da

Die norwegische Regierung bereitet weitere Lockerungen für den Sommer vor. Der Reiseverkehr für geimpfte, getestete oder genesene Touristen aus Deutschland könnte ab dem 5. Juli möglich sein. Das gilt dann für Bürger aus Ländern, in denen die 14-Tage-Inzidenz unter 50 positive Tests auf 100000 Einwohner liegt. In Deutschland ist der Wert inzwischen bei 25,08 Fällen auf 100000. Frankreich, Spanien, Belgien und die Niederlande liegen derzeit noch deutlich über der 50er Marke.

Voraussetzung ist für die Einreise ist die Teilnahme am digitalen Impfnachweis-Programm „EU Gateway“, mit dem die norwegischen Behörden noch in dieser Woche verbunden werden. Bereits am Donnerstag begrüßten die Hurtigruten die Entscheidung der norwegischen Regierung. „Hurtigruten nimmt wieder Fahrt auf! Mit dem Ende der Reisebeschränkungen freuen wir uns sehr darüber, wieder deutsche, österreichische und schweizer Gäste bei uns ans Bord begrüßen zu dürfen, um Ihnen die Schönheit Norwegens zu zeigen“, so Heiko Jensen von Hurtigruten aus Hamburg.

Und auch die Color Line bereitet die Aufnahme der normalen Reisetätigkeit vor. „Wir prüfen gerade die Möglichkeiten, wie wir die Vorgaben für den Reiseverkehr schnell umsetzen können“, so Dirk Hundertmark, Geschäftsführer der Color Line in Deutschland. Am Donnerstag startete mit der Color Fantasy auch die zweite Kreuzfahrtfähre der Reederei nach dem sechsmonatigen „Corona-Stopp“. Noch am Wochenende weitere Informationen zum Sommerreiseprogramm mit der Color Line erwartet.

Einreisen darf aber zunächst nach Norwegen nur der, der auch am digitalen Impfnachweis-Programm der EU teilnimmt. Die Registrierung der Impfung in der App des Smartphones ist dabei ein wichtiger Schritt.

Auch die Kreuzfahrtreedereien bereiten die Aufnahme der Reisen nach Norwegen vor. „Norwegen ist für unsere Gäste ein sehr attraktives Ziel“, so Hansjörg Kunze. Es deutet einiges darauf hin, dass ab dem 5. Juli auch wieder Kreuzfahrten nach Norwegen erlaubt sein werden.

Als eines der ersten Kreuzfahrtschiffe lief am 24. Juni die Hanseatic Nature zu einer Scenic-Reise in den Oslofjord ein und fuhr bis in den Stadthafen von Oslo. Ein Landgang war aber noch nicht erlaubt. FB

Norwegen: Grenzen bleiben dicht

Die Hoffnung auf Kreuzfahrten nach Norwegen haben sich auch für den Frühsommer zerschlagen. Die norwegische Regierung hat zwar einen Stufenplan zur schrittweisen Öffnung aus dem Lockdown verkündet. Es gibt jedoch keinen verbindlichen Zeitplan. „Wir bereiten uns auf eine weitere Verlängerung der Aussetzung des Fahrplans vor“, sagte Dirk Hundertmark, Geschäftsführer der Color Line.

Lockerungen der strengen Reiseverbote sollen an die Entwicklung der Inzidenzen gekoppelt sein. Für spontane deutsche Urlauber bleibt Norwegen weiter geschlossen. Das beinhaltet auch Kreuzfahrten. Erste Lockerungen zeichnen sich für Norweger ab. So rechnet man bei der Color Line damit, dass die beiden Kreuzfahrtfähren Color Fantasy und Color Magic in der zweiten Hälfte des Monats Mai wieder in Betrieb kommen könnten. Dann aber vorerst nur für norwegische Passagiere. Der Stufenplan der norwegischen Regierung sieht vor, dass bei einem weiter so positiven Verlauf der Pandemie in Norwegen der „Inlands-Tourismus“ ab Mitte Mai wieder möglich sein könnte.

Color Fantasy, Foto: Frank Behling

Zum Inlandstourismus gehörten 2020 auch die Color Magic und die Color Fantasy. Die beiden zwischen Kiel und Oslo pendelnden Kreuzfahrtfähren dürfen dann aber nur für norwegische Passagiere genutzt werden. Die norwegischen Passagiere dürfen dabei in Kiel das Schiff nicht verlassen. „Das wird sich aber bestimmt im Sommer mit steigenden Impfzahlen ändern. Ein Datum lässt sich aber nicht abschätzen“, so Hundertmark.

Zuletzt hatte es in Norwegen im März sehr hohe Infektionszahlen gegeben. Die Inzidenz ist inzwischen in Norwegen im Schnitt bei 50. Nachdem es bis Anfang April zum Teil über 800 Neuinfektionen pro Tag in Norwegen gab, fallen die Zahlen seit dem 14. April Tag um Tag.

Foto: Frank Behling

Die norwegische Regierung hat aber auch Kreuzfahrtschiffen für Panorama-Reisen weiter die Einfahrt in die Fjorde verboten. Seit August 2020 war kein ausländischen Kreuzfahrtschiff mit Passagieren mehr in Norwegen. Die letzten Schiffe waren am 5. August die Mein Schiff 1 und die Mein Schiff 2 in Oslo.

In Dänemark bleiben die Auflagen für die Einreise aus touristischen Gründen auch streng. Die Einreise zum Urlaub aus Deutschland ist ab Mai nur für Bürger aus Schleswig-Holstein erlaubt. Wann Dänemark wieder uneingeschränkte Einreise erlaubt, ist noch unklar. FB

Norwegen verschärft Corona-Testpflicht

Seit dem 18. Januar müssen sich Personen, die aus Ländern und Gebieten mit Quarantänepflicht nach Norwegen einreisen, bereits an der Grenze einem Corona-Test unterziehen. Damit verschärft das Land die ohnehin strengen Einreiseregeln weiter.

Menschen, die sich ohne triftigen Grund nicht testen lassen wollen, können mit Geldstrafen belegt werden und müssen die Quarantäne in Quarantänehotels verbringen. Bisher war ein Test bei Personen, die sich in einem Gebiet mit Quarantänepflicht aufgehalten haben, spätestens 24 Stunden nach ihrer Ankunft in Norwegen notwendig. Die Tests sind kostenlos.

Die Tests erfolgen an Grenzübergängen in Norwegen. Personen, die falsche Covid-19-Tests vorlegen, werden ausgewiesen, erklärt die Ministerin für Justiz und Notfallmanagement, Monica Mæland.

Foto: Jens Meyer

28 von 38 Grenzübergängen verfügen über Testkapazitäten. Von den zehn Grenzübergängen, für die derzeit keine Teststation vorhanden ist, wurden sechs geschlossen: Neiden / Sør-Varanger, Narvik Airport Evenes, Sandvika / Ådalsvollen, Kristiansund Airport Kvernberget, Molde Airport Årø und Linna / Åsnes). An den vier Grenzstationen ohne Testkapazität werden Test in begrenztem Umfang ermöglicht. Dies gilt für die Grenzstationen Tana, Karasjok, Kautokeino und Røros. Dies bedeutet, dass Personen mit Testanforderungen die Grenze nur während des Zeitraums überschreiten können, wenn ein Testangebot verfügbar ist. Außerhalb dieses Zeitraums ist der Grenzübergang für diese Personen gesperrt. Personen, die von der Pflicht zur Prüfung an der Grenze befreit sind, können während der anderen Öffnungszeiten, in denen die Grenzstation besetzt ist, die Grenze passieren.

Mæland erinnerte auch daran, dass vor der Einreise ein Registrierungsformular für digitale Einträge ausgefüllt werden muss. Darüber hinaus müssen ausländische Arbeitnehmer ihren geeigneten Wohnsitz vom Arbeitgeber bestätigen lassen. 

Überblick über die 32 legalen Grenzübergänge an der norwegischen inneren Schengen-Grenze:

Polizeidistrikt Grenzübergangspunkt Öffnungszeiten Grenze
Finnmark Polmak / Tana 08.00-20.00 Land
Finnmark Karigasniemi / Karasjok 08.00-20.00 Land
Finnmark Kivilompolo / Kautokeino 08.00-20.00 Land
Troms Tromsø Flughafen Langenes bei der Ankunft Luft
Troms Der Heilige Wald (Kilpis) 24 Stunden Land
Nordland Bodø Flughafen bei der Ankunft Luft
Nordland Bjørnfjell 24 Stunden Land
Nordland Junkerdalen 24 Stunden Land
Nordland Umbukta 24 Stunden Land
Trøndelag Flughafen Trondheim Værnes bei der Ankunft Luft
Trøndelag Storlien 24 Stunden Land
Trøndelag Vauldalen / Røros 24 Stunden Land
Møre und Romsdal Ålesund Flughafen Vigra bei der Ankunft Luft
Westen Bergen Flughafen Flesland bei der Ankunft Luft
Westen Bergen Hafen bei der Ankunft Meer
Südwesten Stavanger Flughafen Sola bei der Ankunft Luft
Südwesten Haugesund Flughafen Karmøy bei der Ankunft Luft
Südwesten Risvika Hafen bei der Ankunft Meer
Agder Kristiansand Flughafen Kjevik bei der Ankunft Luft
Agder Kristiansand Hafen bei der Ankunft Meer
Süd-Ost Sandefjord Airport Torp bei der Ankunft Luft
Süd-Ost Larvik Hafen bei der Ankunft Meer
Süd-Ost Hafen von Sandefjord bei der Ankunft Meer
Süd-Ost Langesund Hafen bei der Ankunft Meer
Inland Støa 08.00-21.00 Land
Inland Magnormoen 24 Stunden Land
Inland Riksåsen 08.00-15.30 Land
Osten Oslo Flughafen Gardermoen bei der Ankunft Luft
Osten Ohr 24 Stunden Land
Osten E6 – Neuer Svinesund 24 Stunden Land
Osten Bjørkebekk 08.00-15.30 Land
Oslo Hafen von Oslo bei der Ankunft Meer

Die geltenden Ausnahmen von den aktuellen Testanforderungen werden beibehalten. JPM

Corona: Keine Entspannung in Norwegen

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie ist auch in Norwegen bislang nicht zu stoppen gewesen. Da sich die Zahlen gerade in den Regionen um die großen Städte Oslo und Bergen nicht senken lassen, droht auch in Norwegen ein längerer und härterer Lockdown. Die Regierung hat keine Erleichterungen für den Reiseverkehr in Aussicht gestellt. 450 Personen sind auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.

Die Reederei Color Line richtet sich deshalb auf eine längere Unterbrechung des Passagierverkehrs mit Fähren nach Norwegen ein. Lediglich die Frachtfähre Color Carrier sowie die Superspeed-Fähren sind aktiv im Einsatz.

Am 4. Januar hatte die Color Line den Passagierverkehr zwischen Kiel und Oslo für zunächst zwei Wochen ausgesetzt. Da sich die Infektionslage in Norwegen in dieser Zeit nicht entspannt hat, wird diese Pause fortgesetzt.

Derzeit ist auch noch offen, wann es wieder eine normale Einreise von Touristen nach Norwegen geben wird. Planung für Reisen im Frühjahr sind derzeit nicht möglich. Die norwegische Regierung unter Führung von Ministerpräsidentin Erna Solberg hatte zuletzt Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität eine Absage erteilt. „Man befinde sich in einer sehr ernsten Situation“, so Solberg.

Die Infektionszahlen sind auch in Norwegen in den ersten Januartagen stark gestiegen. So gab es in der zweiten Januarwoche zum Teil 500 bis 700 Neuinfektionen pro Tag in Norwegen. Sollten sich diese Zahlen festigen, wird nicht mit einer schnellen Normalisierung des Reiseverkehrs 2021 nach Norwegen gerechnet.

Es gibt aber auch einen Lichtblick. Am 14. Januar gab es an einem Tag mit 75 Neuinfektionen den niedrigsten Wert seit dem 12. September. Von Entwarnung will die norwegische Gesundheitsbehörde NIPH aber deshalb nicht sprechen. FB

Norwegen weitet Lockdown aus

Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg bleibt bei ihrem harten und kompromisslosen Kurs in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Am 5. Januar musste deshalb auch die Color Line die Beförderung norwegischer Passagiere bei Kurzkreuzfahrten einstellen.

Nach dem zweiten Lockdown im September hatte die Regierung der Reederei zumindest die Beförderung von norwegischen Passagieren auf der Route Oslo-Kiel erlaubt. Da aber auch in Norwegen die Infektionszahlen weiter steigen, sind auch dort jetzt alle touristischen Reiseaktivitäten bis auf weiteres untersagt.

Die Color Magic steuerte deshalb am 5. Januar einen Liegeplatz in Oslo an und bleibt zusammen mit ihrer bereits seit November aufliegenden Schwester Color Fantasy an der Pier.

Nur die Frachtfähre Color Carrier pendelt weiter zwischen Oslo und Kiel. Auf einer Pressekonferenz stimmte Solberg die Norweger auf einen längeren Kampf gegen die Pandemie ein. Zu Fragen für den Sommer machte die Regierung noch keine Ansagen und verwies auf die Gesundheitsbehörden.

Bei der Color Line Zuvor hatte es im Dezember elf positive Corona-Tests in der Crew der Color Magic gegeben. Die Fähre musste eine Woche in Oslo an der Pier bleiben.

In Norwegen gelten seit dem 6. Januar auch strenge Kontaktbeschränkungen. Alkohol darf nicht mehr in der Öffentlichkeit getrunken werden und in Innenräumen dürfen bei öffentlichen Veranstaltungen nur noch zehn Besucher zusammenkommen.

Die Fähren nach Dänemark sowie die Flughäfen sind aber weiterhin geöffnet. Anders als in Deutschland bleiben in Norwegen auch die Restaurants weiter geöffnet. Freizeitaktivitäten wie der Wintersport sind ausdrücklich erlaubt.

Die Color Magic hatte bis zur Einstellung im Schnitt 900 bis 1000 Passagiere als Kreuzfahrtgäste befördert. Die Passagiere durften in Kiel aber weder von Bord noch Kontakt mit deutschem Personal haben.

Als direkte Konsequenz hatte die Reederei am 6. Januar 500 Mitarbeiter von den Schiffen entlassen. Zuvor waren im Herbst bereits 1000 der rund 2200 Mitarbeiter entlassen worden. Vier der sieben Schiffe der Flotte liegen jetzt auf. FB

HANSEATIC spirit: Dritter Expeditionsneubau verholt nach Norwegen

Pressemitteilung

  • Bauprozess des dritten Expeditionsneubaus schreitet voran
  • Überführung von der VARD Niederlassung in Tuclea zur VARD Langsten Werft bei Ålesund
  • Zurückzulegende Strecke: rund 4.000 Seemeilen
  • Dauer: 24 bis 28 Tage

Die HANSEATIC spirit, der dritte Expeditionsneubau von Hapag-Lloyd Cruises, hat ihre Überführung vom rumänischen Standort der VARD Group in Tulcea zur Langsten Werft in Norwegen begonnen. Seit ihrem Stahlschnitt im Juni 2019 wurde die Außenhülle des Expeditionsschiffes in Rumänien fertiggestellt. Weitere Arbeiten, wie der Innenausbau, erfolgen nach Ankunft in Norwegen.

Der Bauprozess der HANSEATIC spirit schreitet kontinuierlich voran. Heute hat die Überführung des Schiffrohbaus vom rumänischen Standort der Vard Group in Tulcea zur norwegischen Langsten Werft begonnen. Die HANSEATIC spirit, das Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration, wird die neue Expeditionsklasse des Hamburger Kreuzfahrtunternehmens komplettieren, wenn sie im Frühjahr 2021 in die Flotte aufgenommen wird.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises

Der Schiffsrohbau wird hierbei mit einem Hochseeschlepper nach Norwegen geschleppt. Die Strecke beträgt rund 4.000 Seemeilen und wird wetterabhängig bei einer Geschwindigkeit von sechs bis acht Knoten rund 24 bis 28 Tage dauern. Der Schiffskörper wiegt im derzeitigen Fertigungsprozess rund 6.500 Tonnen.

Die drei Schiffe der neuen Expeditionsklasse verfügen über die höchste Eisklasse für Passagierschiffe (PC6) und folgen der Philosophie „Inspired by nature“. Ausgestattet nach den höchsten Standards und mit modernster Umwelttechnik werden die kleinen, wendigen Schiffe Reisen in die polaren Regionen der Arktis und Antarktis ebenso wie zu Warmwasserzielen, so den Amazonas oder die Südsee, anbieten. Auch europäische Ziele werden angesteuert. Die Schiffe der neuen Expeditionsklasse bieten Platz für maximal 230 Gäste, bei Antarktisreisen und Spitzbergenumrundungen für 199 Gäste.

Text: PM Hapag-Lloyd Cruises

Norwegen setzt auf „grüne“ Schifffahrt

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der norwegischen maritimen Industrie zu verbessern, sollen gute und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das geht aus dem Bericht „Grüner und intelligenter – die maritime Industrie von morgen“ hervor, den das Ministerium für Handel und Industrie dem Parlament (Storting) am 4. Dezember 2020 vorgelegt hat. Danach legt die Regierung den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Förderung der Entwicklung einer klima- und umweltfreundlichen Schifffahrt, die Digitalisierung des maritimen Sektors und die weitere Stärkung der norwegischen maritimen Kompetenz. Unter anderem werden in dem Dokument neue Kriterien für Ausschreibungen staatlicher Aufträge im maritimen Bereich angekündigt. 

„Die Regierung hält an ihrem Bestreben fest, die Emissionen der innernorwegischen Schifffahrt und der Fischerei bis 2030 zu halbieren und will weiterhin an der Entwicklung bestehender und neuer Instrumente arbeiten, um dieses Ziel zu erreichen“, sagte Ministerpräsidentin Erna Solberg. Die Regierung werde neue Emissions-Kriterien für Ausschreibungen von Fährverbindungen einführen, die im Jahr 2023 verfügbar sind. Neue Ausschreibungskriterien soll es ab 2025 auch für schnelle Schiffe geben.

Darüber hinaus wird die Regierung klimabedingte Anforderungen bei der öffentlichen Beschaffung unter anderem von Seeverkehrsdiensten ab 2023 stärker berücksichtigen. Auch sollen bestimmte Anforderungen hinsichtlich emissionsarmer und emissionsfreier Lösungen für Serviceschiffe in der Aquakulturindustrie schrittweise ab 2024 eingeführt werden. Für Offshore-Schiffe will die Regierung 2021 dem Storting einen Vorschlag unterbreiten, wie die Schaffung emissionsfreier und emissionsarmer Lösungen für Spezialschiffe in der Offshore-Ölförderung weiterverfolgt werden soll. 

In norwegischen Gewässern gibt es schon heute mehrere Schiffe – vor allem im Fährbereich-, die mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und Batterien betrieben werden. Bis 2022 werden voraussichtlich 70 Fähren mit Batterieantrieb verkehren. Darüber hinaus sollen bereits 2021 auch die ersten Schiffe in Fahrt kommen, die Wasserstoff als Brennstoff nutzen. JPM