Schlagwort: Phoenix Reisen

In Kiel: Landstrom-Premiere für Phoenix Reisen

Das 44348-BRZ-Kreuzfahrtschiff Artania des Bonner Veranstalters Phoenix Reisen hat bei seinem Anlauf am 21. Juli im Ostseehafen Kiel erstmals regulär Landstrom während der Liegezeit genutzt. Vorausgegangen waren die schiffsseitige Kommissionierung sowie ein entsprechender Integrationstest zwischen der Landstromanlage und dem Kreuzfahrtschiff. Beides konnte bei den Anläufen des Fördehafens am 26./27. Juni sowie 11. Juli erfolgreich erledigt werden. 

Für Phoenix Reisen ist die Landstromnutzung eine Premiere: Es ist das erste Mal, dass ein Schiff des Veranstalters in einem Hafen regulär Landstrom bezieht. Mit der Artania und der Amadea verfügt das Unternehmen bereits über zwei landstromfähige Kreuzfahrtschiffe. Weitere von ihm beschäftigte Schiffe befinden sich in entsprechender Nachrüstung. 

Foto: PORT OF KIEL

Während ihrer Liegezeit am Donnerstag hat die Artania insgesamt 20.000 kWh Strom bezogen. Sie wird von der Landstromanlage am Ostseekai mit 6,6 kV/60 Hz versorgt. Mit der Fertigstellung zweier neuer Anlagen am Ostuferhafen sollen ab Ende 2023 in Kiel statt bisher drei bis zu sechs Fähr- und Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit skandinavischem Ökostrom versorgt werden können. Dafür investiert die Seehafen Kiel GmbH & Co. KG 17 Mio. Euro.  JPM 

Landstrom-Premiere für MS ARTANIA

Pressemitteilung

PORT OF KIEL begrüßt erfolgreich abgeschlossenen Integrationstest von MS ARTANIA. Das Kreuzfahrtschiff von Phoenix Reisen bezieht als erstes Schiff des deutschen Veranstalters regulär Landstrom.

Premiere in Kiel: Die ARTANIA nahm bei ihrem gestrigen Anlauf das erste Mal regulär Landstrom während der Liegezeit. Dem vorausgegangen waren die schiffsseitige Kommissionierung sowie ein entsprechender Integrationstest zwischen der Landstromanlage und dem Kreuzfahrtschiff. Beides konnte bei den Anläufen in Kiel am 26./27. Juni sowie 11. Juli erfolgreich abgeschlossen werden. Die Landstromversorgung von Fähr- und Kreuzfahrtschiffen ist ein zentrales Umweltanliegen beim PORT OF KIEL. 

Für Phoenix Reisen ist die Landstromnutzung eine Premiere: Es ist das erste Mal, dass ein Schiff des Veranstalters in einem Hafen regulär Landstrom bezieht. Mit der ARTANIA und der AMADEA verfügt die Flotte bereits über zwei landstromfähige Kreuzfahrtschiffe. Weitere Schiffe des deutschen Kreuzfahrtveranstalters befinden sich in entsprechender Umrüstung. Auf Seiten des Seehafens freut man sich: „Wir bieten den Reedereien und Kreuzfahrtveranstaltern bei Anläufen in Kiel immer auch die Versorgung mit Landstrom an. Alle Tests mit der ARTANIA konnten erfolgreich abgeschlossen werden und es freut uns, dass sie künftig auch emissionsfrei bei uns in Kiel liegen kann“, sagt Lisa Sarodnick, Umweltmanagerin beim PORT OF KIEL.

Foto: PORT OF KIEL

Die ARTANIA hat am Donnerstag während ihrer Liegezeit insgesamt 20.000 kWh Strom bezogen. Das Kreuzfahrtschiff wird von der Landstromanlage am Ostseekai mit 6,6 kV/60 Hz versorgt. Die Landstromversorgung von Schiffen im Hafen ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Transformation im Schiffsverkehr. Der PORT OF KIEL war einer der ersten Häfen in Europa, der in entsprechende Landstrominfrastruktur investiert hat. Mit der Fertigstellung zweier neuer Anlagen am Ostuferhafen sollen ab Ende 2023 statt bisher drei bis zu sechs Fähr- und Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit skandinavischem Ökostrom versorgt werden können. Dafür investiert die SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG 17 Mio. Euro.

Text: PM Seehafen Kiel

Phoenix Reisen musikalisch mit MS Amadea, MS Amera und MS Artania unterwegs

Stimmung und Spaß beim Bonner Kreuzfahrtveranstalter 

Pressemitteilung

Auch in diesem Jahr sind bei Phoenix Reisen Musik- und Kreuzfahrtbegeisterte Gäste wieder gut aufgehoben. 

Im Juli begibt sich MS Artania auf eine dreitägige Schnupperkreuzfahrt rund um Dänemark. Neben geplanten Landgängen in Skågen und auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland genießen die Gäste an Bord Schlagerstimmung. Der beliebte Altmeister Roberto Blanco und die sympathische Laura Wilde sorgen für ein unterhaltsames Programm (ART 301).

Amadea, Foto: via Phoenix Reisen

An Bord von MS Amera erwarten die Gäste auf einem dreitägigen Nordsee-Schnuppertörn im August die „Swinging Fanfares“. Was als Deutschlands ältester Fanfarencorps begann, ist heute eine großartige Big Band mit einem riesigen Repertoire von Swing über Pop und Karnevalshits bis hin zu fantastischen Eigenproduktionen (AMR 078). 

Mit MS Amadea erleben die Gäste im November nicht nur eine interessante zehntägige Mittelmeerkreuzfahrt zu den schönsten Zielen der Adriaküste und Italien. Sie werden an Bord auch von der deutschen Rock’n Roll Legende Peter Kraus aufs Beste unterhalten. Nach den gemeinsamen Erfolgen in den letzten Jahren freut sich das Team von Phoenix Reisen darauf, den Vollblutmusiker wieder begrüßen zu dürfen (AMA 443).

Informationen zu allen Hochsee- und Flusskreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Schwimmende Universität „World Odyssey“ beendet Studienreise in Bremerhaven

Ab Freitag startet das Kreuzfahrtschiff dann wieder als „Deutschland“ für Phoenix Reisen

Aus Stockholm kommend machte am Dienstagmorgen (19.4.) das Kreuzfahrtschiff World Odyssey (22.496 BRZ) an der Bremerhavener Columbuskaje fest und wird dort in den nächsten drei Tagen wieder zum Kreuzfahrtschiff Deutschland mutieren. Zwei Jahre lang verkehrte durch die Corona-Pause das ehemalige TV-Traumschiff nicht mehr für die deutschsprachigen Gäste. Nun wird es in den nächsten Tagen an der Columbuskaje für die nächste Kreuzfahrt unter der Flagge von Phoenix Reisen aus Bonn vorbereitet. Denn die Deutschland fährt nur für ein halbes Jahr während der Sommermonate für den deutschen Seereiseveranstalter – die übrige Zeit als schwimmende Universität für die Studienorganisation Semester at Sea als World Odyssey, mit einer Kapazität für bis zu 600 Studenten. 

Am 5. Januar startete die diesjährige Winterreise im italienischen Neapel und die Studenten reisten über Zypern, Malta, Gibraltar, Lissabon, Brest in Frankreich in Richtung Ostsee mit Stationen in Kopenhagen nach Stockholm. Ausschiffungshafen dieser Reise ist dann für die internationalen Studenten an Bord die Columbuskaje in Bremerhaven, wo die offizielle Ausschiffung erst am Mittwochmorgen erfolgt. 

Nachdem Ende 2014 die Reederei Peter Deilmann Insolvenz für das bekannte Fernsehschiff anmelden musste wechselte der Eigner an Delos Cruise und zumindest bis zum Jahr 2025 hat Phoenix das Kreuzfahrtschiff für die Sommermonate gechartert. Somit müssen nun in den nächsten Tagen wieder umfangreiche Umbenennungsarbeiten an dem Schiff durchgeführt werden. Nicht nur der Schiffsname an Bug und Heck werden übergemalt, auch das Schornsteinlogo von Semester at Sea wechselt auf den weißen Albatros von Phoenix Reisen. Zudem müssen auch die Beschriftungen auf den Rettungsbooten für ein halbes Jahr wieder den Namen Deutschland tragen. Anfang September geht das ganze Spiel dann wieder rückwärts, damit das Schiff dann ab dem 9. September als World Odyssey von Amsterdam aus zur nächsten 105 Tage dauernden Studienreise für Semester at Sea starten kann. 

Zunächst heißt es aber am kommenden Freitag, 22. 4. am Columbus Cruise Center in Bremerhaven wieder „Leinen los“. Die gesamte Sommersaison startet die beliebte Deutschland vom Basishafen Bremerhaven zu ausgewählten europäischen Kreuzfahrtzielen. Das Schiff mit großer TV-Vergangenheit kreuzt 2022 in norwegischen Fjorden und um Spitzbergen, nach Island und durch die Ostsee wie auch zu den portugiesischen Atlantikinseln.

Geschäftsführer Benjamin Krumpen schaut dem Saisonbeginn positiv entgegen: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Deutschland zurück in der Phoenix Flotte begrüßen können. Wir haben tolle Kreuzfahrten, zum Teil extra neu aufgelegt, im Programm. Für uns kann die Saison jetzt starten.“

Das Cruise Center weist vorsorglich darauf hin, dass das Terminal für eine reibungslose Abfertigung nach den Vorgaben der Behörden und Reedereien ausschließlich für Reisende geöffnet ist. Selbst das Café und der Kiosk im Terminal sind weiterhin geschlossen. Besucher sollen zwar auch in Zukunft die Möglichkeit haben die An- und Abfahrten von der Besuchergalerie an der Columbuskaje zu verfolgen. Diese wurde in den vergangenen Monaten umfangreich im Auftrag von Bremenports renoviert und soll bald wieder geöffnet werden. Ein genaues Datum hierzu liegt bislang noch nicht vor. Chr.Eck

Phoenix Reisen endlich wieder mit MS Deutschland unterwegs

Pressemitteilung

Das Traditionsschiff MS Deutschland fährt ab 22.04. mit Phoenix Gästen

Nach zwei Jahren Pause heißt es am 22.04.2022 wieder „Willkommen an Bord! – Willkommen zu Hause!“ an Bord von MS Deutschland.

Der Bonner Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen führt damit den Langzeit Halbjahres-Vollcharter fort, den man coronabedingt pausieren musste.

Die beliebte MS Deutschland startet in der gesamten Saison vom Basishafen Bremerhaven zu ausgewählten europäischen Kreuzfahrtzielen.
Das Schiff mit großer TV-Vergangenheit kreuzt 2022 in norwegischen Fjorden und um Spitzbergen, nach Island und durch die Ostsee wie auch zu den portugiesischen Atlantikinseln.

Foto: Jens Meyer

Für jeden Urlaubsgeschmack findet sich in der Auswahl der Routen mit einer Reisedauer zwischen sieben und zwanzig Tagen die richtige Kreuzfahrt. Allen gemein ist der hervorragende Service an Bord und die typische Phoenix Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Geschäftsführer Benjamin Krumpen schaut dem Saisonbeginn positiv entgegen: „Wir freuen uns sehr, dass wir MS Deutschland zurück in der Phoenix Flotte begrüßen können. Wir haben tolle Kreuzfahrten, zum Teil extra neu aufgelegt, im Programm. Für uns kann die Saison jetzt starten.“

Informationen zu allen Hochsee- und Flusskreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Winterkreuzfahrt mit der AMADEA

Oliver Asmussen checkte auf der AMADEA für eine Reise von der Elbmetropole Hamburg entlang der westeuropäischen Küste bis ins französische Nizza ein.

Graue Wolken ziehen über den Hamburger Hafen. Das Thermometer liegt im einstelligen Bereich. Am Cruise Terminal in Hamburg Altona läuft die Einschiffung auf die AMADEA. Schneeweiß liegt der schmucke, 1991 als ASUKA gebaute, 192m lange und rund 29.000 BRZ große Kreuzfahrer am Terminal.

Foto: Oliver Asmussen / Oceanliner-Pictures.com

Ein schöner Kontrast zum tristen Wintergrau im Hafen. Um 21:30 heißt es „Leinen los“. Die aus dem Fernsehen bekannte Traumschiff-Melodie von James Last ertönt aus den Lautsprechern. Am Heck, rund um die Jupiter Bar, ist das leise Klirren von Champagnergläsern zu vernehmen. Kapitän Robert Fronenbroek dreht die AMADEA langsam auf dem Elbstrom. Dockland und Fischereihafen bleiben schnell zurück. Wenig später auch die beiden, markanten Leuchtfeuer von Blankenese. Es ist nahezu windstill. Nach der Passage von Cuxhaven geht es auf die offene See hinaus.

Der erste Tag dieser Kreuzfahrt ist ein Seetag. Die Decks der AMADEA sind liebevoll weihnachtlich geschmückt. Das Wetter hat sich derweil deutlich verschlechtert. Der für 11:30 Uhr angesetzte Frühschoppen auf Deck 8 wird kurzerhand ins Schiffsinnere verlegt. Die Brücke meldet eine Wellenhöhe von bis zu 4m und Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Das Thermometer zeigt 3 Grad. Der Wind pfeift unaufhaltsam über die nassen Teakdecks. Auf der Steuerbordseite sind die Türen zu den Außendecks nicht zu öffnen. Zu stark drückt der Wind dagegen. Die Luft schmeckt salzig.

Am Abend, als die AMADEA in die Straße von Dover einfährt, lässt der Regen endlich nach. Auch der Wind nimmt spürbar ab. Kapitän Fronenbroek, die Schiffs- und Hotelleitung, der Kreuzfahrtdirektor und das Phoenix-Team empfangen alle Gäste an Bord zum ersten Cocktail während dieser winterlichen Galakreuzfahrt in Richtung Nizza. Es gibt zwei Empfänge, um die Anzahl der Gäste jeweils zu reduzieren….

… Lesen Sie weiter in der aktuellen AN BORD.

„Wir würden gerne auch auf den Hochseeschiffen selber impfen“

Symbolbild, Foto: Prostock-studio – stock.adobe.com

Darauf musste man erst mal kommen: Um ihren Gästen auf Donau-Flussreisen den obligatorischen aktuellen PCR-Test zur Einreise nach Österreich für die nicht geboosterten Gästen zu ersparen, fand für die Weihnachts- und Neujahrsreisen auf einigen Schiffen eine ebenso ungewöhnliche wie exklusive Aktion statt: eine Impfaktion direkt auf den Schiffen.

Hierzu kam ein Arzt während der Liegezeit in Passau an Bord der Schiffe, unter ihnen die A-Silver und die Adora. Er nahm nach entsprechender Vorbereitung und einem detaillierten Zeitplan durch die Reederei und Kreuzfahrtleitung die Impfungen der Passagiere vor. Dies geschah jeweils in den Kabinen und Suiten der Gäste.

Adora, Bild: Phoenix Reisen

Ideengeber war Benjamin Krumpen, Geschäftsführer von Phoenix Reisen. „Für diese Impfungen mussten die Gäste nicht irgendwo anstehen und warten, das Impfteam kam direkt zu ihnen – ein großer Vorteil. Da das Impfzertifikat nach der dritten Impfung direkt gültig ist, konnten wir die Fahrt dann am nächsten Tag Richtung Österreich problemlos für alle fortsetzen.“

Benjamin Krumpen, GF Phoenix Reisen,
Foto: enapress.com

Insgesamt wurden so etwa 35 Impfungen durchgeführt, ohne dass den Passagieren dabei Kosten entstanden. Diese werden von den Gesundheitsbehörden übernommen. Eine bequemere Art der Impfung gibt es wohl so nirgendwo.

Ob solche Impfaktionen auch auf den Hochseeschiffen von Phoenix Reisen stattfinden könnten, ist noch nicht geklärt.

Krumpen: „Wenn wir Impfstoff bekommen würden und keine bürokratischen Hürden wären, dann können wir mit unseren Ärzten und Krankenschwestern an Bord der Hochseeschiffe problemlos eine Impfung anbieten. Die Lagerung muss natürlich geklärt sein. Dafür würden wir auch investieren. Und wir würden auch gerne impfen. Im Bedarfsfall haben wir zum auch schon immer zum Beispiel gegen Gelbfieber an Bord geimpft.“

AMADEA – Frisch renoviert

Mit der AMADEA sticht auch das dritte Hochsee-Kreuzfahrtschiff von Phoenix Reisen nach 593 Tagen Stillstand, wieder mit Passagieren in See. Oliver Asmussen besuchte das Schiff.

Nach 593 Tagen Zwangspause durch die Corona-Pandemie, ist die AMADEA vom Bonner Veranstalter Phoenix Reisen seit dem 18. November zurück im Passagierdienst. Die letzte Reise des 192m langen,­ 29.000 BRZ großen und 1991 als Asuka gebauten Schiffes, endete am 02. April 2020 am Columbus Cruise Center in Bremerhaven. Dort empfing die AMADEA,­ auch aus der ZDF-Serie „Das Traumschiff“ bekannt, nun endlich wieder ihre ersten Gäste. Nach der Ablieferung von der DAMEN Shipyards in Amsterdam wurden auf der Nordsee noch einmal alle Systeme auf ihre reibungslose Funktionsfähigkeit überprüft. Der geplante Neustart musste bereits einige Male verschoben werden. Grund für die Verzögerungen waren immer wieder Lieferengpässe bei Ersatzteilen und Materialien. Umso erleichterter ist man nun auf allen Seiten, dass es endlich wieder losgehen kann.

Während des langen „layups“, also der Zeit, in der die AMADEA aufgelegt war, wurden bereits zahlreiche „kosmetische“ Arbeiten an Bord erledigt. Im Rahmen des letzten Werftaufenthalts sind nicht nur viele Passagier­bereiche umfassend renoviert worden, sondern auch 135 Passagier- und 60 Crew-Kabinen. Im technischen­ Bereich wurden sowohl auf der Kommandobrücke als auch im Maschinenraum und der Küche umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt.

Betritt man jetzt die AMADEA, fallen sofort die blauen Teppiche im gesamten Rezeptionsbereich und im Atrium ins Auge. Vermittelte der bisherige Rotton eine gediegene­ Atmosphäre, so lassen die neuen Blautöne in Kombination­ mit einem floralen Muster nun echtes „Traumschiff-Feeling“ aufkommen. In perfektem Einklang dazu stehen jetzt auch die Farben des Wandgemäldes­ „Kin o Shirabe“ (Ode der Jahreszeiten), auf dem die vier Jahreszeiten im Land von Asuka dargestellt sind. Die japanische Künstlerin Noriko Tamura stellte das Wandgemälde im Jahr 1991 fertig, kurz bevor die damalige ASUKA in Dienst gestellt wurde….

… Lesen Sie weiter in „AN BORD“.

Neue Schiffe für Phoenix

Gleich zwei neue Flussschiffe konnte Phoenix Reisen mit der ANNIKA und der ANNABELLE bei einer Doppeltaufe am 05. Juli in der Flotte begrüßen. Oliver Asmussen berichtet.

Am 05. Juli 2021 taufte der Bonner Veranstalter Phoenix Reisen gleich zwei Flussschiff-Neubauten. Einmal MS ANNIKA am Kölner Rheinufer und MS ANNABELLE im französischen Chalon-sur-Saône. Beide Flussschiffe wurden gebaut für die Schweizer Reederei Scylla AG mit Sitz in Basel und fahren im Langzeit-Charter für Phoenix Reisen. Die Schiffe sind jeweils 135m lang und 11,4m breit, können maximal 180 Passagiere in 90 Kabinen befördern. Nicht ungewöhnlich sind Unterschiede beim Farbkonzept in den Innenbereichen. Diese fallen bei den beiden Neubauten recht auffällig aus.

Phoenix-Stammgast Hilde K. aus dem Rheinland formuliert es so „Die ANNIKA ist ein bisschen hell geraten“. „Aber beim Service gibt es zum Glück keinen Unterschied, der ist hervorragend, wie immer“, führt sie weiter aus. Das bestätigt unsere Eindrücke.

MS ANNIKA ist ganzjährig zwischen Basel und Amsterdam unterwegs, MS ANNABELLE dagegen befährt in den kommenden Jahren die Rhône und Saône in Frankreich. Taufpatin von MS ANNIKA ist Barbara Weyden, langjährige Phoenix-Mitarbeiterin. Die Champagner­flasche am Rumpf der ANNABELLE ließ Phoenix-Stammgast Uta Worms zerschellen.

Kleine Unterschiede fallen dem aufmerksamen Betrachter­ beim Betreten beider Schiffe ins Auge. Beide Foyers überzeugen mit hochwertigen Bodenfliesen, zwei Granittischen samt Blumendekor und viel Freiraum. Seit Indienststellung der ANNA KATHARINA im Jahr 2019 fallen die auffälligen Kristallkronleuchter an den Decken weg. Stattdessen ziehen pfiffige Lampen in Seifenblasenform die Blicke auf sich. An beiden Eingängen stehen Schirmständer mit Phoenix-Regenschirmen für die Gäste­ bereit, die kostenfrei ausgeliehen werden können. Betritt man die ANNIKA über einen schwarzen „Standard-Läufer“, so liegt auf der ANNABELLE ein schöner Teppich mit Phoenix Logo im Eingangsbereich. Letztere Variante sieht nicht nur stilvoller aus, sondern unterstreicht durch den Schriftzug „Willkommen an Bord, willkommen zu Hause“ die Phoenix Firmen-Philo­sophie. Besser lösen könnte man die Kennzeichnung von Rezeption­ und Phoenix-Counter, denn hier fehlen Hinweisschilder völlig. Auf Schiffen älterer Jahrgänge hingegen gab es diese Schilder oberhalb beider Counter noch. Beibehalten wurde die bewährte, von den älteren Schwester­schiffen bekannte Aufteilung der Decks. Vom großen Foyer aus verbindet ein helles und offenes Treppen­haus das Oriondeck mit dem Saturndeck und ermöglicht einen Blick bis hinunter zum Neptundeck. Ein Fahrstuhl verbindet diese drei Decks ebenso. Die Schwester­schiffe sind auf Höhe des Foyers in Richtung Bug ein halbes Deck niedriger konstruiert. Eine Besonder­heit, die im hinteren Schiffsteil Platz für Kabinen­ schafft und im Vorschiff für außergewöhnlich viel Platz und helle Räume sorgt.

ANNIKA, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Auf dem Orion Deck liegt das Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ samt Buffetbereich, der für das reichhaltige Frühstücksbuffet genutzt wird. Die Mitarbeiter des Küchen- und Restaurantteams sorgen täglich für das leibliche Wohl der Reisegäste und servieren köstliche Mahlzeiten von früh bis spät. Die reichhaltigen Frühstücksbuffets beinhalten neben einer großen Auswahl an Wurst- und Käsesorten auch Obst, Müsli, frische Säfte, frische Brötchen und viele andere Dinge mehr. Zum Mittag- und Abendessen stehen in der Speisekarte mehrgängige Menüs zur Auswahl, ein Nachmittagskaffee/Tee sowie ein kleiner Mitternachtssnack dürfen natürlich nicht fehlen. Gespeist wird jeweils in einer einzigen, offenen Tischzeit an fest reservierten Tischplätzen. Nach Ab­sprache werden Gerichte für spezielle Diäten gereicht (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei usw.) Als besonderes Highlight ist das Kapitäns-Dinner zu nennen (keine Abendgarderobe Pflicht). …

… Lesen Sie weiter im aktuellen Heft.

AMADEA – frisch renoviert wieder unterwegs

Mit der Amadea ist am gestrigen Donnerstag (18. November) auch das dritte Hochseeschiff von Phoenix Reisen wieder in See gestochen. Die 192 Meter lange und 29.000 BRZ große Amadea kam am Morgen direkt von der DAMEN Shipyard in Amsterdam nach Bremerhaven.

Zuvor wurden auf der Nordsee alle neuen, technischen Systeme noch einmal überprüft. Nach mehr als einem Jahr Zwangspause ist das aus der ZDF-Fernsehserie bekannte Traumschiff von Bremerhaven aus am Abend in Richtung Ärmelkanal ausgelaufen.

Neben technischen Neuerungen sind auch in den öffentlichen Bereichen und Kabinen zahlreiche Renovierungen umgesetzt worden. Weitere Einzelheiten und Details in der nächsten Ausgabe der »an Bord«. OA

Restaurant „Vier Jahreszeiten“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
„Bonn Suite“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com