Schlagwort: Phoenix Reisen

2021 – Willkommen am Columbus Cruise Center Bremerhaven!

Pressemitteilung

Es geht wieder los! Nach einer langen Corona-Zwangspause ist es heute soweit: das Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) begrüßt das erste Kreuzfahrtschiff der Saison 2021. Die ms Artania von Phoenix Reisen Bonn macht den Anfang und wird herzlich willkommen geheißen. Ca. 620 Passagiere gehen an Bord und starten ihre erste Reise ab Bremerhaven.

Foto: Columbus Cruise Center Bremerhaven

Das in Zusammenarbeit mit der Reederei, den Behörden und dem Kreuzfahrtterminal sowie seinen Partnern entwickelte Abfertigungskonzept ist die Basis für eine reibungslose Anreise der Gäste mit verschiedenen Verkehrsträgern. Es sieht u. a. vor, dass das Kreuzfahrtterminal und seine Betriebsflächen an Abfahrtstagen nur noch für Kreuzfahrtgäste zugänglich sind. Ferner gelten die üblichen AHA-Regeln, im Terminal werden bestimmte Bereiche häufiger gereinigt und desinfiziert. Weiterhin wird erstmalig ein von Steripower neu entwickeltes Gerät zur Gepäckdesinfektion getestet.

Das gesamte Team des CCCB freut sich über das Wiedersehen und diesen gelungenen Auftakt!

Text: PM Columbus Cruise Center Bremerhaven

Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen: Zwei Flussschiff Taufen am 05.07.2021

Pressemitteilung

Zwei Neubauten wurden getauft – MS Annabelle und MS Annika

Am Montag kamen die ersten Phoenix Reisen Gäste an Bord der neuen Flusskreuzfahrtschiffe MS Annika und MS Annabelle. Nach der Einschiffung wohnten sie der jeweiligen Taufe bei, ehe die Schiffe zur ersten Kreuzfahrt aufbrachen. 

Am Kölner Rheinufer übergab offiziell die Taufpatin Barbara Weyden, seit fast 40 Jahren Mitarbeiterin von Phoenix Reisen, sichtlich ergriffen das Schiff an die Kapitäne Hermann Schuster und Marco van Gent. Pfarrer Raimund Blanke segnete das Schiff für eine erfolgreiche Zukunft auf dem Fluss.

Barbara Weyden, Foto: Phoenix Reisen

In Lyon gaben Pastor Benjamin Eugster und Uta Worms, seit mehr als 15 Jahren treue und enthusiastische Stammkundin von Phoenix Reisen, dem Flusskreuzer Segen und gute Wünsche mit auf den Weg, der auf der ersten Reise von Kapitän Michael Fouquet geführt wird.

MS Annika und MS Annabelle wurden von der renommierten Schweizer Reederei Scylla AG gebaut, die seit vielen Jahren ein professioneller und freundschaftlich verbundener Partner von Phoenix Reisen ist. 
Beide Schiffe der Premiumklasse überzeugen auf vier Decks mit elegant geschmackvoller Einrichtung und stilvollem Ambiente. Die Räumlichkeiten sind großzügig und komfortabel gestaltet. 
Auf MS Annika und MS Annabelle speisen die Gäste während einer Tischzeit im Hauptrestaurant. Auch im à la carte Heckrestaurant genießen die Gäste kulinarische Köstlichkeiten ohne Aufpreis. Auf beiden Schiffen übernachten maximal 180 Gäste in 90 Außenkabinen, davon sind 74 mit französischem Balkon ausgestattet. 

Foto: Phoenix Reisen

MS Annika wird für den Bonner Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen in diesem Jahr auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen als auch der Donau unterwegs sein. Mit MS Annabelle werden Rhône und Saône befahren.

„Die Taufe beider Schiffe bedeutet uns viel. Wir freuen uns sehr, dass wir zwei weitere Schiffe mit unseren Phoenix Gästen auf Reisen bringen dürfen und damit ein Stück Urlaubsnormalität auf dem Fluss zurückerhalten“, sagte Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin Krumpen.

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Phoenix Reisen Bonn: Neubau MS Antonia getauft

Pressemitteilung

Die erste Phoenix Flusskreuzfahrt 2021 ist erfolgreich gestartet!

Bei allerbestem Wetter wurde das neueste Flusskreuzfahrtenschiff aus der Flotte von Phoenix Reisen gestern auf den schönen Namen Antonia getauft.

Nicht nur wurde das Schiff getauft, es war auch das erste, das die 2021er Flusskreuzfahrtensaison des Bonner Kreuzfahrtveranstalters einläuten durfte. 

Foto: Phoenix Reisen

Nachdem am gestrigen Tage die ersten erwartungsfrohen Gäste in Köln an Bord gingen, legte das Schiff am frühen Abend am Bonner Rheinufer an, wo die Taufe stattfand. Die begeisterte Taufpatin Petra Fendel-Sridharan, Frau des ehemaligen Bonner Oberbürgermeisters Sridharan, und Pfarrer Raimund Blanke gaben dem Schiff, der Besatzung und allen Gästen viele Glückwünsche und Segen mit auf den Weg.

MS Antonia, als neuestes Schwesterschiff der MS Asara gebaut, bietet 190 Gästen ausreichend Platz in öffentlichen Räumen und geschmackvoll modern eingerichtete Kabinen, mehrheitlich mit französischem Balkon. Das Schiff verfügt über emissionsreduzierte Maschinenanlagen, Landstromanschluss, eine Abwasserreinigungsanlage und diverse technische Einrichtungen zur Energiereduzierung.

Foto: Phoenix Reisen

Zum jetzigen Zeitpunkt reisen maximal 150 Gäste an Bord der MS Antonia. Phoenix Reisen und die Reederei Rijfers sind sich der Verantwortung gegenüber Passagieren und Crew immer bewusst. Ein ausgearbeitetes Hygiene- und Sicherheitskonzept, das im vergangenen Herbst bereits erfolgreich an Bord der Phoenix Flussschiffe umgesetzt wurde, sorgt auch jetzt dafür, dass man sich an Bord wohl umsorgt und sicher fühlt.

Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin Krumpen ist sehr glücklich über die Taufe und die Wiederaufnahme der Flusskreuzfahrt: „Bestes Wetter, treue Phoenix Gäste, eine fantastische Crew und eine engagierte Taufpatin – schöner können wir uns den Beginn der Reisesaison nicht vorstellen. Ich danke im Namen aller der Taufpatin, Kapitän Menno Vaasen, der Besatzung und natürlich auch unseren Gästen.“

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

„Unsere asiatische Crew ist bereits geimpft“

Phoenix Reisen-Geschäftsführer Benjamin Krumpen zur derzeitigen Lage.

Benjamin Krumpen, GF Phoenix Reisen,
Foto: enapress.com

Für welches Datum gehen Sie mit heutigem Wissensstand von einem Neustart der Hochseeschiffe aus?

Ich glaube immer noch an einen Neustart im Juli – wenn es August wird, ist das aber auch gut. Wenn wir heute eine siebentägige Kanaren-Reise für Mitte Mai auf den Markt brächten, würde das von der Vorlaufzeit her nicht funktionieren. Deswegen haben wir auch die Reisen bis fast Ende Juni bereits abgesagt. Bei den großen Reedereien klappt das vielleicht kurzfristiger, bei uns noch nicht, wir brauchen etwas mehr Zeit. Wir haben ja hier wenig eigene Crewmitglieder, die warten in ihren Heimatländern und müssen dann dort und anschließend nochmals hier in Quarantäne. Da brauchen wir schon mal 5 Wochen, um sie einsatzfähig an Bord der Schiffe zu haben. Es bleibt noch schwierig.

Wo sind heute die besten Chancen bei den Destinationen für einen Neustart?

Das ist wirklich nicht abschätzbar. Heute würde ich noch sagen, die Kanaren, weil es dort geht. Ich habe aber die Hoffnung, dass bei der derzeitigen Impfgeschwindigkeit in Deutschland sich alles schneller öffnet, als wir das jetzt erwarten.

Wie sieht es mit den Impfungen bei der Crew aus?

Unsere Partner BSM und Seachefs bekommen sehr viel Feedback von unseren Crewmitgliedern aus den asiatischen Ländern, die bevorzugt geimpft werden. Aber auch aus den osteuropäischen Ländern, dort stehen diejenigen, die zu See fahren, auf den Prioritätenlisten für Impfungen. Unsere gesamte asiatische Crew für die Flüsse sind bereits komplett durchgeimpft bzw. erhalten gerade ihre zweite Impfung. Mittlerweile kenne ich hier mehr geimpfte als ungeimpfte – es geht voran.

Auch bei den Kunden?

Ganz besonders dort. Das Feedback ist enorm – wir hören täglich… Wir sind geimpft, wann geht es wieder los? Wir bieten im Augenblick noch bis Ende August kostenlose Umbuchungen für Hochseeabfahrten an, das wird aber im Vergleich zu Beginn des Jahres kaum noch genutzt.

Wie viel Geld hat Phoenix letztendlich in die Renovierung der Hochseeflotte investiert?

Etwa 25 Millionen in die drei Schiffe, dazu zählen wir auch die neuen Generatoren der Amadea, die jetzt im September eingebaut werden.

Wann soll es bei den Flüssen wieder losgehen?

Im Juni. 

Phoenix investiert weiter in die Amera für den Neustart

Die Amera vom Bonner Veranstalter Phoenix Reisen liegt derzeit, wie der Großteil der Kreuzfahrtschiffe, beschäftigungslos auf. Das jüngste Mitglied der Flotte mit der charakteristischen türkisfarbenen Bauchbinde hat bereits im vergangenen Jahr nach frühzeitigem Abbruch seiner Weltreise bei der Emder Werft und Dock GmbH in Ostfriesland festgemacht. Hier wird das Kreuzfahrtschiff, Baujahr 1988, fit gemacht für den Neustart – in Pandemiezeiten. Christoph Assies hat sich an Bord umgesehen.

Phoenix Reisen investiert in der Krise kräftig in die Flotte – und das, obwohl pro Schiff monatliche Betriebskosten von rund 750.000 Euro auflaufen. Allein für die Amadea, das aktuelle ZDF-Traumschiff, sind 20 Millionen Euro veranschlagt. Sie liegt, wie die Artania, in Bremerhaven und wird auf eine ohnehin geplante 80-tägige Werft-Zeit im September vorbereitet, bei der auch die Motoren ausgetauscht werden. Auf der Amera in Emden ist Senior-Fleet-Architekt Benjamin Drechsel regelmäßig für zwei Tage in der Woche und beaufsichtigt die vielfältigen Arbeiten, die auf dem erst im Juli 2019 in die Phoenix-Flotte integrierten Schiff erledigt werden. Drei Millionen Euro werden jetzt an Bord investiert. Mit 40 Millionen Euro schlug bereits der Umbau von der Prinsendam zur Amera zu Buche. „Wir haben leider nur gut ein halbes Jahr den Echtbetrieb auf der Amera gehabt, dann kam Corona“, erklärt Drechsel, der ein siebenköpfiges Team im Fleet-Management von Phoenix in Hamburg leitet. Der 35-Jährige begleitet das Schiff schon seit den ersten Verhandlungen mit Holland America Line, hat die Amera mit Kollegen Anfang 2018 in Miami als Prinsendam erstmals in Augenschein genommen und später den gesamten Hotel-Umbau hin zum Phoenix-Standard geleitet. „Ich bin eigentlich für all die Dinge zuständig, die der Gast dann sieht“, beschreibt der Hamburger sein Aufgabengebiet.

Foto: Christoph Assies

Aktuell ist auf der Amera, die auf der Wärtsilä Marine Perno Werft (heute Meyer Turku) im finnischen Turku als Royal Viking Sun gebaut wurde, eine 130-köpfige Crew an Bord. Hinzukommen am Tag etwa 50 Mitarbeiter von der Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement, die die Phoenix-Schiffe nautisch betreut, von Fremdfirmen, dem Bonner Veranstalter selbst und der Werft EWD. „Bei einem Schiff aus den 1980er Jahren gibt es immer etwas zu tun“, betont Drechsel. Zum Beispiel müssten, so banal es zunächst klinge, regelmäßig alle Wasserhähne und Duschen aufgedreht und Toilettenspülungen betätigt werden. „Das System ist nicht dafür ausgelegt, dass es ein Jahr lang ruht. Damit die Leitungen nicht verkalken, müssen sie regelmäßig gespült werden“, so der Architekt. Ebenfalls eine kuriose, aber notwendige Arbeit: Möbel müssen in den öffentlichen Bereichen regelmäßig verrückt werden, damit sie keine Abdrücke in den Teppichen verursachen.

Beim Streifzug über die Decks der Amera sind Bars, Restaurants und die Rezeption dunkel. Besonders eindrucksvoll: Die verwaiste Main-Galley (Hauptküche). Dieser Ort an Bord schläft normalerweise nie. Jetzt sind die Geräte und Arbeitsflächen blank poliert. Kein reges Treiben, keine Gerüche von verschiedenen Speisen in der Luft, stattdessen: Leere und Ruhe, die an dieser Stelle an Bord besonders bedrückend ist.

In den öffentlichen Bereichen klebt Schutzfolie die Laufwege auf den Teppichen ab. In der speziell in den Abendstunden während einer Kreuzfahrt so beliebten „Harry’s Bar“ stehen Stühle gestapelt, ein paar Meter weiter sogar Betten und andere Kabinenmöbel. Das Spezialitätenrestaurant „Pichler’s“ sieht gar wie ein Möbellager aus. „Die Möbel sind hier zwischengelagert, weil wir in einigen Kabinen an den Lüftungsschächten und den Decken arbeiten und somit den Platz brauchen“, erklärt Benjamin Drechsel.

In der gemütlichen und noch weitgehend im Original-Zustand aus Prinsendam-Zeiten erhaltenen Panorama-Lounge am Bug oberhalb der Brücke sind die Sessel und Tische mit weißen Laken abgehangen, die Bar ist verwaist. Hier und in allen anderen Bereichen wird regelmäßig gesaugt, Staub gewischt und der Teppich shampooniert. Alles wird so gepflegt, damit die Crew theoretisch jederzeit die nächsten Passagiere begrüßen könnte. Das dauert aber wohl noch. Speziell für Kreuzfahrten ab Deutschland gibt es derzeit weiterhin keine Perspektive. An die für Phoenix typischen und beliebten Weltreisen zu exotischen Zielen auf der Welt ist derzeit nicht wirklich zu denken.

Benjamin Drechsel, Foto: Christoph Assies

An Bord der Amera an der Pier der Emder Werft laufen die Arbeiten so wahrscheinlich noch einige Monate weiter. Dem Schiff wird es guttun, davon ist Flotten-Architekt Benjamin Drechsel überzeugt. Derzeit werden viele Stahlarbeiten an Rumpf und Aufbauten der Amera erledigt, aber auch Fenster getauscht, die unter dem Vorbesitzer Holland America durch die Salz-Luft auf See etwas blind wurden. An diesem Tag sind Mitarbeiter einer Spezialfirma mit der Außenversiegelung von neuen Fenstern an der Steuerbordseite der Atlantik-Showlounge beschäftigt. In den kommenden Wochen folgen neue Fenster an der Backbordseite. Am Heck-Pool, der Amera-Terrasse, und auf dem vorderen Sonnendeck wird die Decksbeplankung erneuert. „Zusätzlich erneuern wir gerade mehr als 2000 Meter Teakholz-Handläufe an Deck und machen viele Dinge, die der Gast so nicht direkt sieht“, erklärt der Architekt, während er in unmittelbarer Nähe der provisorisch auf dem Oberdeck unterhalb des Schornsteins eingerichteten Bordwerkstatt die Schleifarbeiten an einem Teil der Reling inspiziert. Auf der Amera wird an vielen Stellen gewerkelt. Man bekommt den Eindruck, dass alle Beteiligten mit Enthusiasmus daran arbeiten „ihr Schiff“ in der aktuellen Situation noch schöner für die Passagiere zu machen.

Phoenix stellt sich dabei auch schon auf einen Umgang mit dem Virus ein. Dafür wurden sämtliche Klimaanlagen auf der Amera und den übrigen Schiffen, aufgearbeitet. „Speziell hier auf der Amera haben wir bei den Klimaanlagen am meisten gemacht, weil wir das Schiff auch noch nicht so lange in der Hand haben“, erklärt Drechsel. Konkret sind in allen 42 Lüftungsanlagen neue sogenannte H7-Filter eingebaut worden. Darunter bisher auch in mehr als 40 der insgesamt 425 Kabinen an Bord. Diese Schwebstofffilter entfernen Bakterien, Viren, Pollen und auch Aerosole aus der Atmosphäre. Zusätzlich sind in allen Aufzügen an Bord der Amera neue UVC-Lichtanlagen installiert worden. „Durch das Bestrahlen mit Ultraviolettstrahlung werden Bakterien abgetötet“, erklärt Drechsel. Künftig werde man an Bord der Phoenix-Schiffe vorerst die Aufzüge nur mit den Mitreisenden der eigenen Kabine nutzen dürfen.

Das Bordhospital hat einen eigenen Klimaanlagenkreislauf bekommen, sodass bei der Aufnahme von infizierten Passagieren bei einer Quarantäne gewährleistet ist, dass mit Viren belastete Luft durch die Klimaanlage nicht in andere Bereiche des Schiffes gelangt.

Seit Februar an Bord der Amera ist Hoteldirektor Andreas Vespermann, der nach eigenen Angaben in der Werft-Zeit „so etwas, wie der Hausmeister an Bord“ ist. Vespermann wird unter anderem unterstützt von einem Küchenchef, der für die Verpflegung der Crew im Lido-Restaurant zuständig ist, sowie von einer Hausdame und einem Purser. Gemeinsam mit Drechsel werden weitere Arbeiten im Hotelbereich des Schiffes koordiniert. Verspermann, der seit 21 Jahren in der Kreuzfahrtbranche arbeitet, unter anderem für die Reederei Peter Deilmann auf der Deutschland fuhr, glaubt nicht an einen Neustart der Hochseeflotte noch im Mai oder Juni. „Wir müssen uns einfach weiter motivieren, ich bin kein Pessimist, aber es gibt derzeit noch sehr viele Unsicherheiten in diversen Ländern, die einen Neustart für uns noch nicht möglich machen“, meint der Hoteldirektor. Er sei mit vielen Gästen, davon bei Phoenix traditionell viele Stammgäste, regelmäßig in Kontakt und erlebe sehr viel Vorfreude und mentale Unterstützung. „Wir alle sind satt von der Situation und könnten theoretisch innerhalb weniger Stunden ablegen, aber wir werden uns wohl noch etwas gedulden müssen“, sagt Vespermann. Er freue sich, wenn er endlich wieder seine Uniform anziehen könne. Wenn es soweit ist, wird die Amera für die Passagiere gut vorbereitet für neue Kreuzfahrt-Erlebnisse sein, daran wird in Emden gearbeitet.

Die ersten Phoenix Flusskreuzfahrten 2022 buchbar!

Pressemitteilung

Online Katalog „Frühbucher Flussreisen & Küsten 2022“ mit attraktivem Frühbucherrabatt

Seit heute, 01.04.2021, sind die ersten Flusskreuzfahrten, 34 verschiedene Reiserouten, von Phoenix Reisen für das Jahr 2022 buchbar. 

Eine große Auswahl wunderschöner Reisen mit insgesamt 492 Reiseterminen und 22 Schiffen auf Kreuzfahrt-beliebten Flüssen Europas bringt Vorfreude und Urlaubstimmung für das kommende Jahr. 
Neben dem Rhein und seinen Nebenflüssen bis in die Niederlande und nach Belgien sowie der Donau können bereits jetzt Flusskreuzfahrten auf Rhône und Saône, dem Douro, der Wolga und auch auf dem Nil gebucht werden.
https://www.phoenixreisen.com/?pm=uebersicht&searchSpecialOfferIds=1&searchMetaTravelTypeIds=576&utm_source=nl&utm_medium=nl&utm_campaign=04_21_Fluss22

Foto: Phoenix Reisen

Attraktive Frühbucherrabatte, die online direkt bei den jeweiligen Flusskreuzfahrten einsehbar sind, machen die frühzeitige Buchungsentscheidung leicht.

Die Garantie des Bonner Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen, bei eventuell notwendigen Reiseabsagen durch behördliche Vorgaben, ansprechende Alternativangebote zu unterbreiten bzw. auf Wunsch den Reisepreis sofort zurück zu erstatten, macht eine Buchung ebenso sicher und sorgenfrei.

Auch für 2021 gibt es Neuigkeiten bei Phoenix Reisen auf dem Fluss. Extra neugeplante Reiserouten mit der luxuriösen MS Annika u.a. auf dem Rhein laden zu Entspannung und Genießen ein. 
https://www.phoenixreisen.com/?pm=uebersicht&searchProductIds=3076362,3076356,3076347,3076330,3076316&source=searchform&utm_source=nl&utm_medium=nl_presse&utm_campaign=04_21_Fluss22

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Phoenix Reisen expands their onboard technology with Rescompany’s Ticketless excursions, Thermal Monitoring and Ship Visitor Management

Pressemitteilung

Rescompany Systems Ltd continues to partner with Phoenix Reisen and has developed a mobile Ticketless Excursion module to validate all shorex bookings on board, the application works offline to track each person on a bus or tour and can also charge walk-ins. Dashboards and reports are available and can help medical staff track who was on each bus and produce detailed manifests for authorities. The module works on both Android and iOS mobile devices and was developed to work on a ruggedized device designed for harsh environments and specifically requested by Phoenix Reisen.

Phoenix Reisen is also implementing Resco’s eConcierge Thermal Screening system to enhance health measures at check-in and onboard. Using a hand-held device, this module will allow the crew to quickly and efficiently check-in their guests whilst taking their temperature and quickly identifying and isolating any potentially affected guests and crew.

To find out more about our Thermal Monitoring Solution please visit:
www.rescompany.com/about-us/thermal-screening-system/

As part of a review of operational processes, Phoenix Reisen chose Resco’s Ship Visitor Management module to manage ship visits across the fleet using a central web portal to register visitors, saves time, and shortens queues in the terminal, all help to keep safe distances when boarding.

The Visitor module uses Resco’s Central and Ship Management software suite to transfer details from shore offices to the ship in near real-time and improves security by working from one central up list of up-to-date visitors. The solution can also be used to manage prospective passengers, staff members, and contractors visiting a ship in port.

Since 1973 Phoenix Reisen is providing exciting holiday experiences for its guests. Alongside open water cruises with MS Amadea, MS Amera, and MS Artania their portfolio covers the most popular holiday destinations around the Mediterranean, North and Baltic Sea, Arctic Ocean, the South Seas, Asia, the land of the Pharaohs, and cruises on rivers around the world.

Rescompany Systems Ltd offers shore and ship software solutions that provide the same competitive tools to small and medium-sized operators that are accessible to large corporations while keeping systems affordable and resource-efficient.

Text: PM Rescompany Systems Ltd

TV-Traumschiff „Amadea“ hat wieder in Bremerhaven festgemacht  

Dreharbeiten für die ZDF-Serie sollen ab März an Bord erfolgen

Seit August vergangen Jahres lag die Amadea von Phoenix Reisen aus Bonn im Emder Hafen auf, am vergangen Mittwochmorgen hat das schneeweiße Kreuzfahrtschiff den ostfriesischen Seehafen mit Kurs auf Bremerhaven wieder verlassen. Denn die Emder Werft und Dock GmbH (EWD), seit dem letzten Jahr im Besitz der Bremerhavener Benli-Gruppe, braucht den Platz an der Pier an dem die Amadea bislang lag für einen anderen Auftrag.

Gegen 8.30 Uhr hatte die Amadea die Werftpier mit Schlepperhilfe unter dem Kommando von Jens Thorn verlassen und traf bei eisiger Kälte am späten Donnerstagabend in der Seestadt ein. Nach der Passage der Kaiserschleuse legte das 193 Meter lange Kreuzfahrtschiff auf der westlichen Seite des Kaiserhafens III an, direkt vor der Artania. Nach Auskunft von Marko Graudenz, Sprecher der Lloyd Werft, ist aktuell ein Werftaufenthalt dort nicht vorgesehen. Somit werden in Bremerhaven an Bord der Amadea erneut wieder Dreharbeiten für die aktuellen Folgen der beliebten ZDF-Serie „Das Traumschiff“ stattfinden. Denn aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie sind derzeit so gut wie keine Kreuzfahrten möglich.

So muss nun ein weiteres Mal der Drehplan für die beliebte ZDF-Serie „Das Traumschiff“ mit den Schauspielern wie Florian Silbereisen, Barbara Wussow oder Daniel Morgenroth umgekrempelt werden. Wie schon im letzten Sommer, sorgen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie dafür, dass das ZDF die geplante Produktion für die nächste Weihnachts- und Neujahrsfolge, die eigentlich vom 7. März bis 6. Mai an Bord des Schiffes auf einer regulären Mittelmeerkreuzfahrt gedreht werden sollte, nun nicht wie geplant stattfinden wird. Geplant war, dass die Abfahrt und Ankunft des Schiffes vom Columbus Cruise Center in Bremerhaven erfolgen sollte. Doch da aktuell vom Schiff aus keine Landgänge im Mittelmeer angeboten werden können, wird die Amadea nicht in See stechen.

Foto: Christian Eckardt

Nach Informationen der „Bild-Zeitung“ werden die Außenaufnahmen wieder auf den Malediven abgedreht, da die Schauspieler und Filmcrew dort bei einem negativen Corona-Test nur eine dreitägige Quarantäne nach Einreise erfüllen müssen. Das könnte aber für die Zuschauer bedeuten, dass nun an Ostern und Weihnachten das gleiche Ziel im Fernsehen gezeigt wird. Nach aktuellem Stand sollen derzeit schon die ersten Folgen gedreht werden. „Wie geplant werden nach aktuellem Stand ab Ende Januar/Anfang Februar zwei neue Folgen für ‚Das Traumschiff‘ gedreht“, heißt es beim Fernsehsender ZDF in Mainz dazu. „Auch im Hinblick auf die Szenen an Bord des Schiffs kommt es nach derzeitigem Planungsstand nicht zu Änderungen – sie entstehen voraussichtlich ab März“, erklärte eine Sprecherin des Fernsehsenders. Bestätigt werden vom ZDF auch Dreharbeiten auf den Malediven. „Dass jedoch an Weihnachten und Ostern das gleiche Ziel zu sehen sein wird, trifft nicht zu“, heißt es weiter.

Somit werden dann vermutlich ab Anfang März an Bord der Amadea entweder im Hafen oder aber im Bereich der Nordsee, ohne Passagiere, die Dreharbeiten an Bord des Schiffes erfolgen. Das Produktionsteam kennt sich mittlerweile mit dieser Situation aus, wurden doch bei der letzten Seychellen-Folge die Szenen an Bord des Schiffes an dem damaligen Liegeplatz bei der Lloyd Werft in Bremerhaven abgedreht. Bei einigen Szenen konnte man auch einige Hafendetails wie auch das Gelände der Lloyd Werft erkennen. Um das Gefühl einer Seereise zu vermitteln werden die Szenen an Bord dann vermutlich auch wieder vor einer so genannten Greenscreen gedreht und die Meeresaufnahmen später einfach digital eingefügt.

Foto: Christian Eckardt

Phoenix Reisen hatte seine Kunden bereits vor kurzem über weitere Absagen von geplanten Kreuzfahrten auf der Amera, Artania und Amadea informiert, die durch die Corona-Pandemie derzeit nicht durchführbar sind. Schon seit März 2020 befinden sich die Kreuzfahrtschiffe von Phoenix Reisen außer Dienst, zwei Schiffe lagen zuletzt in Emden, die Artania in Bremerhaven.

Als Folge der durch die Pandemie ausgelöste Krise in der weltweiten Kreuzfahrt, hatte Phoenix Reisen aus Kostengründen die bei den Kunden sehr beliebte Albatros im Herbst abgegeben. Diese soll künftig als Hotelschiff im Roten Meer fest vor Anker liegen. Geplant ist bei Phoenix aber weiterhin der Einsatz des Charter-Schiffes Deutschland, das von Phoenix aber nur in den Sommermonaten gechartert wird.

Betroffen von den aktuellen Reiseabsagen bei Phoenix sind auch mehrere Abfahrten, die am Columbus Cruise Center in Bremerhaven geplant waren. Darunter neben der großen Mittelmeerrundreise der Amadea bis Anfang Mai zwei Reisen der Amera bis Ende April und drei Reisen der Artania bis Mitte April. Phoenix Reisen wird dann kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Kreuzfahrten entscheiden. ChrEck

ZDF-„Traumschiff“ bleibt für Dreharbeiten wohl im Hafen liegen

Corona sorgt erneut für Änderungen am Drehplan für Florian Silbereisen und die Filmcrew

Ein weiteres Mal muss der Drehplan für die beliebte ZDF-Serie „Das Traumschiff“ mit den Schauspielern wie Florian Silbereisen, Barbara Wussow oder Daniel Morgenroth umgekrempelt werden, denn durch die aktuelle Corona-Pandemie kann das Traumschiff, die Amadea von Phoenix-Reisen nicht wie geplant in See stechen. Wie schon im letzten Sommer, sorgen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie dafür, dass das ZDF die geplante Produktion für die nächste Weihnachts- und Neujahrsfolge, die vom 7. März bis 6. Mai an Bord des Schiffes auf einer regulären Mittelmeerkreuzfahrt gedreht werden sollte, nun nicht wie geplant stattfinden wird.

Geplant war, dass die Abfahrt und Ankunft des Schiffes vom Columbus Cruise Center in Bremerhaven erfolgen sollte. Doch da aktuell vom Schiff aus keine Landgänge im Mittelmeer angeboten werden können, bleibt die Amadea zunächst am aktuellen Liegeplatz, im Hafen von Emden, liegen. 

Nach Informationen der „Bild-Zeitung“ sollen nunmehr die Außenaufnahmen wieder auf den Malediven gedreht werden, weil die Schauspieler dort bei einem negativen Corona-Test nur eine dreitägige Quarantäne nach Einreise erfüllen müssen. Das würde aber für die Zuschauer bedeuten, dass nun an Ostern und Weihnachten das gleiche Ziel im Fernsehen gezeigt wird. Nach aktuellem Stand sollen ab Ende Januar, Anfang Februar zwei neue Folgen für „Das Traumschiff“ gedreht werden.

Jedoch kommt es wohl in Hinblick auf die Szenen an Bord des Schiffs nach derzeitigem Planungsstand nicht zu Änderungen, diese sollen vermutlich ab März an Bord der Amadea entweder im Hafen oder aber im Bereich der Nordsee, ohne Passagiere, erfolgen. Das Produktionsteam kennt sich mittlerweile mit dieser Situation aus, wurden doch bei der letzten Seychellen-Folge die Szenen an Bord des Schiffes an dem damaligen Liegeplatz bei der Lloyd Werft in Bremerhaven abgedreht. Bei einigen Szenen konnte man auch einige Hafendetails erkennen. Um das Gefühl einer Seereise zu vermitteln werden dann Meeresszenen einfach digital eingefügt.

Bislang gibt sich der Sender dennoch gelassen, doch für die Schauspieler und die Filmcrew bedeutet dies nun wieder erschwerte Produktionsbedingungen, der gleiche Drehort und regelmäßige Corona-Testungen.

Phoenix Reisen hatte seine Kunden in den letzten Tagen über weitere Absagen von geplanten Kreuzfahrten auf der Amera, Artania und Amadea informiert, die durch die Corona-Pandemie derzeit nicht durchführbar sind. Schon seit März 2020 befinden sich die Kreuzfahrtschiffe von Phoenix Reisen außer Dienst, zwei Schiffe liegen in Emden, die Artania in Bremerhaven.

Als Folge der durch die Pandemie ausgelöste Krise in der weltweiten Kreuzfahrt, hatte Phoenix Reisen aus Kostengründen schon die sehr beliebte Albatros im Herbst abgegeben. Diese soll künftig als Hotelschiff im Roten Meer fest vor Anker liegen. Geplant ist bei Phoenix aber weiterhin der Einsatz des Kreuzfahrtschiffes Deutschland, das von Phoenix aber nur in den Sommermonaten gechartert wird.

Betroffen von den aktuellen Reiseabsagen bei Phoenix sind mehrere Abfahrten von der Columbuskaje in Bremerhaven. Darunter eben auch die geplante große Mittelmeerrundreise der Amadea bis Anfang Mai, zwei Reisen der Amera bis Ende April und drei Reisen der Artania bis Mitte April. Phoenix Reisen wird dann kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Kreuzfahrten entscheiden. ChrEck

„Amadea“-Nachrüstungspremiere mit SCR-Katalysatoren

Traumschiff künftig fit für norwegische Fjorde

Die als Hauptdrehort der „Traumschiff“-Fernsehserie des ZDF bekannte Amadea des Bonner Kreuzfahrt-Veranstalters Phoenix Reisen wird bei ihrer nächsten Werftzeit im September 2021 durch ein erstmalig auf einem bereits in Fahrt befindlichen Schiff zu realisierendes Retrofit der Maschinenanlage in die Lage versetzt, die verschärften Emissionsnormen zu erfüllen, die in den für die Kreuzfahrtbranche wichtigen und von der UNESCO geschützten norwegischen Fjorden gelten.

Durch ein in Deutschland konzipiertes Abgas-Reinigungssystem soll das Schiff ohne By-Pass und ohne Scrubber mit minimaler Ruß/Rauch-Entwicklung und minimalem Ammoniak-Schlupf „super green“ betrieben werden können, wobei auch der Methan Slip vermieden wird, der bei Schiffen anfällt, die LNG als Brennstoff nutzen.

Dazu wird das 1991 für NYK Cruises als Asuka im japanischen Nagasaki erbaute 29008-BRZ-Schiff, das nach dem Verkauf 2006 für die Amadea Shipping Ltd. auf den Bahamas registriert wurde und seitdem in Phoenix Reisen-Charter beschäftigt wird, von der in Augsburg ansässigen Firma MAN PrimeServ mit einem umweltfreundlichen SCR-System (Selective Catalytic Reduction) nachgerüstet, dass sich an die begrenzten Platzverhältnisse anpasst.

Das von MAN PrimeServ konzipierte Retrofit sieht die Integration von zwei SCR-Systemen in die beiden MAN 7L58/64-Viertakt-Hauptmotoren der von der Hamburger Firma BSM Cruise Service gemanagten Amadea vor. Bei der Entwicklung dieser SCR-Lösung stand die Minimierung der Schadstoffemissionen bei gleichbleibender Motorleistung und Antriebseffizienz im Mittelpunkt.

Illustration: MAN Prime Serv

„Das Konzept, nachhaltige Kreuzfahrten anzubieten, ist ein wichtiger Trend in der Branche. Die Amadea wird deshalb nur mit hochwertigem Schiffsdiesel betrieben. Mithilfe unserer SCR-Lösung werden Phoenix Reisen und BSM in diesem Segment eine Vorreiterrolle bei der Emissionsreduzierung einnehmen. Wir freuen uns über unseren Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt, von dem die Umwelt profitieren wird“, so Alexander Schäfer, Chef von MAN PrimeServ Turbocharger & Exhaust Gas Treatment.

Nach seinen Angaben registriere man zunehmend Anfragen von Kreuzfahrt- und Fährunternehmen, die ihre Umweltfreundlichkeit bereits vor Einführung entsprechender gesetzlicher Vorschriften verbessern wollen. Es gibt bereits konkreten Kontakt mit einer anderen bedeutenden Reederei, die man derzeit noch nicht nennen möchte. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatte MAN PrimeServ die Turbolader der über ihre beiden Verstellpropeller ca. 21 kn schnellen Amadea nachgerüstet. Damit konnte der Wirkungsgrad der Motoren verbessert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Ferner wurden die Schweröl-Einspritzdüsen durch MGO (Marine Gas Öl)-Varianten ersetzt, um die Rußemissionen zu minimieren.

Die SCR-Lösung von MAN bringt die bisher mit Tier 0 eingestuften Motoren der Amadea auf Tier III Niveau. Die NOx-Emissionen werden um 90 Prozent verringert. Dies führt zu einer Reduktion von 600 Tonnen NOx pro Jahr, was etwa dem Jahres-Volumen von 1,4 Mio. Pkw in Deutschland entspricht. Nach Angaben des Herstellers verfügt diese SCR-Lösung über die höchste Betriebsbereitschaft und -sicherheit.

Foto: Jens Meyer

Die Abgasreinigung sei durchgängig bereits ab 15 Prozent Motorlast verfügbar und ermögliche einen sauberen Betrieb auch bei langsamer Fahrt in den Fjorden sowie in der Nähe von Häfen und besiedelten Gebieten. Die vollständig modulare SCR-Lösung wird in das Motorsteuerungssystem der Amadea integriert. Durch einen geschlossenen Regelkreis und mit Hilfe einer Wetterstation, die Umweltdaten erfasst, wird die NOx-Reduktion maximiert und der Ammoniakschlupf auf nur 10 ppm und damit auf Pkw-Niveau reduziert. Der geringe Ammoniakschlupf verbessere nicht nur die Umweltbilanz, da es sich bei Ammoniak um ein klimaschädliches Treibhausgas handelt, sondern er reduziere auch den Harnstoffverbrauch und damit die Größe des Harnstofftanks.

Eine Machbarkeitsstudie, die von PrimeServ zu Beginn des Projekts durchgeführt wurde, habe die Eignung des kompakten, modularen SCR-Systems für die begrenzten Platzverhältnisse an Bord des Schiffes bestätigt. Die Integration in einen schmalen Reaktorschacht sei nur aufgrund der speziellen 87-cpsi-Waben und ihrer hohen Reaktivität in einem zweischichtigen Reaktordesign möglich.

Jedes SCR-Reaktorgehäuse hat zwei Lagen und wiegt ca. 9 Tonnen, was zusätzliche 18 Tonnen Gewicht im Schornstein bedeutet. Für die Ausführung der möglicherweise mehr als zwei Monate dauernden Umbauarbeiten, in deren Rahmen nicht nur umfangreiche Stahlarbeiten anfallen, sondern auch die nicht von MAN stammenden Hilfsmotoren ersetzt werden sollen, rechnet man sich bei der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss gute Chancen aus, da sie bereits mehrere Großaufträge von Phoenix Reisen, darunter auch eine spektakuläre Doppeldockung, kompetent und pünktlich abgearbeitet hat. Über den Auftragswert waren keine Angaben zu erhalten, er dürfte schätzungsweise im unteren siebenstelligen Bereich – zwischen ein und zwei Mio. Euro – liegen.

Bisher wurden im Kreuzfahrtbereich vor allem Neubauten mit SCR-Katalysatoren geordert bzw. ausgerüstet, weil die Platzverhältnisse bei in Fahrt befindlicher Tonnage eine Nachrüstung erschweren und durch den nötigen hohen Aufwand unwirtschaftlich verteuern würden. So muss das Schiff zur möglichst tiefen Installation der Anlage von oben geöffnet und der Schornstein demontiert werden. JPM