Schlagwort: Phoenix Reisen

Hyggelige Reisen zur Adventszeit  

In fast allen Metropolen Nordeuropas werden Ende November die Weihnachtsmärkte öffnen. Nachdem Lockdown im vergangenen Jahr ist jetzt die Rückkehr zur Normalität angesagt. Dabei ist gleichzeitig die Zeit der „hyggeligen Momente“. Das Wörtchen hyggelig steht für dänische Gemütlichkeit.   

Damit ist nach einem Jahr Pause auch der Weihnachtsmarkt-Tourismus wieder aktiv. Fast alle großen Kreuzfahrtanbieter kommen mit Weihnachsmarkt-Angeboten daher.

Das beste Angebot für Liebhaber des schwedischen Glühweins „Glögg“ bieten Hapag-Lloyd Cruises und Phoenix Reisen. Der Bonner Veranstalter hat dabei bereits seit fast zehn Jahren Erfahrung in Weihnachtsmarkt-Reisen.

Amadea, Foto: Frank Behling

Das 600-Betten-Schiff Amadea tourt diesmal zwischen 25. November und 9. Dezember gleich zweimal von Bremerhaven aus zu deutschen und dänischen Häfen mit großen Weihnachtsmärkten.

Kiel, Kopenhagen, Wismar, Lübeck und Warnemünde stehen auf der Route. In Kiel wird es dabei den neuen Weihnachtsmarkt mit Dorf auf dem Rathausplatz zu sehen geben.

Die größte Ration Weihnachtsstimmung bekommen die Passagiere der Hanseatic inspiration bei der Reise durch die Ostsee vom 8. bis 20. Dezember. Bei der zwölftägigen Reise werden Oslo, Kopenhagen, Stockholm und Aarhus angelaufen.

Bei den Reisen sollen auch die Landgänge individuell möglich sein. Dadurch wird ein Besuch der Weihnachtsmärkte in Skandinavien zu einem besonderen Erlebnis.

Auf das weihnachtliche Ambiente setzen in diesem Jahr aber auch die großen Reedereien. TUI Cruises, AIDA Cruises und MSC sind auch in deutschen Häfen im November und Dezember zu sehen.  

Die Überraschung brachte jetzt die Schweizer Reederei MSC, die für die Wintersaison die MSC Magnifica nach Nordeuropa schickt. Das 2010 in Hamburg getaufte 2500-Betten-Schiff wird rechtzeitig zur Weihnachtssaison am 14. November jeden Sonntag von der Elbe starten.

Von Hamburg aus sind im Dezember auch die AIDAnova und die AIDAprima unterwegs. Neben den Häfen in Westeuropa will AIDA mit der AIDAnova dann Reisen nach Norwegen anbieten und dabei Oslo und Stavanger ansteuern.

Für TUI Cruises startet am 5. Dezember von Bremerhaven mit der Mein Schiff 1 zu einer Fahrt nach Kopenhagen, Warnemünde und Oslo. Es ist die erste echte Weihnachtsmarkt-Reise des Hamburger Veranstalters.

Konkurrenz bekommen die Kreuzfahrer dabei durch die Fähren. Die norwegische Color Line und auch die schwedische Stena Line bieten in der Vorweihnachtszeit spezielle Mini-Kreuzfahrten an. Dabei spielt die Corona-Pandemie auf den Fähren kaum noch eine Rolle.

Restaurants und Bars sind auf den Fähren individuell nutzbar. Durch die hohe Impfquote sind in Skandinavien Maskenpflicht und Registrierungen zum Teil abgeschafft. Das gilt auch für die Fähren, auf denen Masken nur noch in wenigen Bereich getragen werden müssen. FB

Alle Phoenix Flusskreuzfahrten für 2022 buchbar

Pressemitteilung

Flussreisen-Katalog des Bonner Veranstalters ab 24.09.2021 im Reisebüro

Seit dem Wochenende sind alle Reisen aus dem Katalog „Fluss und Küsten 2022“ des Bonner Kreuzfahrtveranstalters Phoenix Reisen auf der Internetseite veröffentlicht und buchbar. 

Der 224 Seiten starke Katalog umfasst ein ausgewähltes Routenprogramm sowie die beliebte Phoenix-Flotte aus elegant komfortablen und modernen Schiffen. Auf der Donau befinden sich zehn Schiffe im Einsatz, vierzehn Schiffe kreuzen auf dem Rhein, der Mosel und in Holland/Belgien. In Frankreich haben Phoenix Gäste die Auswahl zwischen vier Flusskreuzern und in Russland stehen zwei Schiffe für die Gäste bereit. 

Bild: Phoenix Reisen

Neuigkeiten für die Saison 2022:
MS Swiss Crystal, ein elegantes Schiff der renommierten Reederei Scylla AG, ist auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen unterwegs. Das Rubydeck des Schiffes wird in den Wintermonaten mit französischen Balkonen für noch mehr Komfort auf der Kabine ausgestattet.
An Bord von MS Amelia und MS Alina genießen die Phoenix Gäste ab 2022 all-inclusive-Leistungen.  
Der Neubau MS Adriatic Sky wird ab nächsten Sommer mit Phoenix Gästen entlang der kroatischen Küste kreuzen. 
Viele Event- und Kurzreisen, u.a. Veranstaltungen mit dem SPRINGMAUS Ensemble und Koch-Dinner-Shows mit einem Sternekoch, komplettieren das Flusskreuzfahrtenprogramm.

Phoenix Flusskreuzfahrten 2022 mit geimpften Passagieren
Seit 22.08.2021 sind Hochseekreuzfahrten von Phoenix Reisen bis auf Weiteres geimpften Gästen vorbehalten. Aufgrund der aktuellen Bedingungen und um Reiseeinschränkungen für die Passagiere zu vermeiden, wird diese Regelung auch für alle Flusskreuzfahrten 2022 eingeführt. 

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Neue Kapazitäten für Phoenix Flusskreuzfahrten 2021

Pressemitteilung

Neue Schiffe und neue Reisen auf dem Fluss für Phoenix Reisen

Aufgrund der erhöhten Nachfrage von europäischen Flusskreuzfahrten hat der Bonner Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen sich dazu entschlossen, noch kurzfristig für den Herbst neue Schiffe ins Programm aufzunehmen.

Mit der eleganten MS William Wordsworth und MS Geoffrey Chaucer aus dem Reedereihaus Scylla AG können Gäste bis in den Oktober hinein die Schönheit der Rhein-, Mosel- und Donaulandschaft genießen. 

Von der Reederei AmaWaterways wurden zwei weitere Flusskreuzer der Premiumklasse unter Chartervertrag genommen. An Bord von MS AmaLea erkunden die Gäste Ende September die Donau zwischen Budapest und Passau. Mit MS AmaLyra bereisen Phoenix Gäste die Seine und ihre pittoresken Umgebung ab/bis Paris.

AmaLyra, Foto: enapress.com


Die überregional bekannte und beliebte Kultband „Brings“ aus Köln wird während vier Eventreisen im Dezember an Bord von MS Asara für beste Stimmung sorgen.


Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Sommer in Schweden

Oliver Asmussen reiste mit der ARTANIA von Bremerhaven zum Bottnischen Meerbusen. Dabei entdeckte er das nordische Land mit seinen vielen Facetten.

Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Es ist die zweite Kreuzfahrt nach der Corona-­Pause, die an diesem 17. Juni 2021 in beginnt. Zum ersten Mal nach ihrer Rückkehr aus Australien am 08.06.2020 kehrt die Grand Lady, wie das 1984 als Royal Princess gebaute Schiff liebevoll genannt wird, mit Gästen an Bord an das Columbus Cruise Center zurück. An diesem herrlichen Sommermorgen liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft, denn es ist nicht die Rückkehr von der abgebrochenen Weltreise mit nur wenigen Gästen an Bord, sondern die Rückkehr von der ersten, regulären Kreuzfahrt in die Ostsee. Strahlend weiß und makellos schiebt sich der elegante Bug des 231m langen und 44.500 BRZ großen Kreuzfahrers die Weser­ hinauf. Kapitän Morten Hansen hat das Kommando.

Es ist fast schon ein Privileg, zu den ersten Gästen­ zu zählen, die mit der Artania wieder in See stechen. Zwar nicht nach Norwegen, wie ursprünglich geplant, aber wie sich später herausstellt, ist die alternative Ostseeroute sowieso die bessere Wahl. Die Stimmung unter den Wartenden ist gut. Sie sortieren sich nach vollständig geimpften und ungeimpften Personen. Natürlich alles unter Einhaltung der gültigen­ Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen. Diese Kreuzfahrt wird vermutlich die letzte sein, auf der ungeimpfte Gäste an Bord sind.

Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Die Sonne scheint den ganzen Tag vom wolken­losen Himmel über der Weserstadt. Zum Glück ist das so, denn die ankommenden Gäste dürfen zunächst nicht in das Terminalgebäude: Die Hygieneregelungen erlauben keine Menschen­ansammlungen innerhalb des CCCB. Die Mitarbeiter von Phoenix Reisen erkennen die Lage jedoch schnell und in bester organisatorischer Manier beginnt die Einschiffung­ früher als vorgesehen. Noch schnell einen medizinischen „Check-Point“ passiert, alle Fragebögen abgegeben und Dokumente (Coronatests, Impfnachweise) kontrollieren lassen – schon heißt es „Willkommen zu Hause“, „Willkommen an Bord“ der Artania

Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Auf der Artania muss in allen geschlossenen­ Bereichen eine Maske getragen werden. Es sei denn, man sitzt an einem festen Sitzplatz im Restaurant oder in einer der Lounges. Mit dieser Regelung tut sich kein Gast schwer, denn vielmehr ist es inzwischen zum Alltag geworden, sich und andere Menschen auf diese Weise zu schützen. Umso erfreulicher ist es, dass auf den Freidecks keine Maskenpflicht besteht, solange die Abstände zwischen den Reisenden eingehalten­ werden können. In allen Restaurants besteht, wie schon vor Beginn der Corona-Pandemie, freie Sitzplatzwahl. Somit ist es weiterhin möglich, jeden Abend das Restaurant zu wechseln. Die wohl bedeutendste Änderung ist der Wegfall des Lido-Buffetrestaurants. Das Restaurant hat jedoch nicht geschlossen, sondern wird vorerst als drittes à la carte-Restaurant genutzt. In allen Restaurants gibt es eine identische Speisekarte. Das sorgt für Entspannung, denn nun entscheidet alleine das Ambiente darüber, in welchem Restaurant man seine Mahlzeiten einnehmen möchte.

Beim Sail Away zum Sonnenuntergang können viele Reisende ihre Emotionen nicht mehr zurückhalten. Tränen kullern über viele Wangen, als Kapitän Morten Hansen das Typhon der Artania immer und immer wieder ertönen­ lässt. Die zu dieser Zeit noch aufgelegte Amadea­ und Amera erwidern prompt den Gruß der Artania. Untermalt mit der Auslaufmelodie wird die Abfahrt in Bremerhaven besonders emotional….

… Lesen Sie weiter in der AN BORD 3/21.

Neues bei Phoenix Reisen

Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin zum Neustart, neuen Produkten und Reisen mit geimpften Passagieren.

Benjamin Krumpen, Geschäftsführer Phoenix Reisen

Foto: enapress.com

Was gibt es Neues auf den Flüssen?

Wir haben die AmaVenita vom 4. August bis zum 30. Oktober gechartert, um der großen Nachfrage auf den deutschen Flüssen gerecht zu werden. Wir haben schon länger eine gute freundschaftliche Beziehung zu AmaWaterways und Rudi Schreiner mit seiner Familie, da lag diese Zusammenarbeit nah. Und heute noch neu: MS William Wordsworth von Scylla – auch für die deutschen Flüsse in 2021.

Soll das 2022 wiederholt werden?

Wir haben darüber gesprochen, das eventuell das Schiff zum Beginn der Hauptsaison, also April bis im Juni, nochmals zu chartern.

Das Besondere am Schiff?

Auf der AmaVenita sind die Kabinenausstattungen wirklich toll, mit französischen und richtigen Balkonen. Das kommt bei unseren Kunden sehr gut an – das Schiff ist bis in den Oktober fast ausgebucht.

AmaVenita, Foto: Phoenix Reisen

Wie gestaltet sich der Neustart im Hochseebereich?

Am 10.7. hatten wir die erste Einschiffung mit der Artania. Das waren emotionelle und tränenreiche Momente für alle Beteiligten vom Kapitän bis zu den Gästen, die teilweise mit T-Shirts kamen, auf denen gedruckt war: Endlich wieder zuhause!

Jetzt sind wir schon bei der dritten Reise, alle sind äusserst motiviert. Auch das Reiseziel Schweden kommt sehr gut an. Natürlich gab es auch kurze Dellen, wenn eine Destinationsänderung kam, aber letztendlich sind immer mehr Gäste dazugekommen als abgesagt haben.

Wiliam Wordsworth, Foto: Phoenix Reisen

Wir fahren ab 22.08.2021 im Hochseebereich ausschliesslich mit geimpften Passagieren, können dann auch wieder richtige Ostseefahrten machen ausser St. Petersburg. Norwegen und viele weitere Destination können wieder angelaufen werden.

Jetzt wird die Amera auch nach einer Verschiebung eingesetzt?

Die Amera wird in Bremerhaven erst auf eine Kurzreise gehen, bevor sie wieder das vorgesehene Programm übernimmt. Die Amadea fährt erst Ende Oktober, weil sie ab Ende August eine längere Werftzeit antritt. Das Schiff wird zukunftstauglich gemacht – auch für die neuen Bestimmungen in Norwegen. Also wie neue Generatoren und Landstrom.

Die Kosten?

Etwa 20 Millionen Euro.

Die erste Reise?

Am 24. 10. ab Hamburg Richtung Ärmelkanal.

2021 – Willkommen am Columbus Cruise Center Bremerhaven!

Pressemitteilung

Es geht wieder los! Nach einer langen Corona-Zwangspause ist es heute soweit: das Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) begrüßt das erste Kreuzfahrtschiff der Saison 2021. Die ms Artania von Phoenix Reisen Bonn macht den Anfang und wird herzlich willkommen geheißen. Ca. 620 Passagiere gehen an Bord und starten ihre erste Reise ab Bremerhaven.

Foto: Columbus Cruise Center Bremerhaven

Das in Zusammenarbeit mit der Reederei, den Behörden und dem Kreuzfahrtterminal sowie seinen Partnern entwickelte Abfertigungskonzept ist die Basis für eine reibungslose Anreise der Gäste mit verschiedenen Verkehrsträgern. Es sieht u. a. vor, dass das Kreuzfahrtterminal und seine Betriebsflächen an Abfahrtstagen nur noch für Kreuzfahrtgäste zugänglich sind. Ferner gelten die üblichen AHA-Regeln, im Terminal werden bestimmte Bereiche häufiger gereinigt und desinfiziert. Weiterhin wird erstmalig ein von Steripower neu entwickeltes Gerät zur Gepäckdesinfektion getestet.

Das gesamte Team des CCCB freut sich über das Wiedersehen und diesen gelungenen Auftakt!

Text: PM Columbus Cruise Center Bremerhaven

Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen: Zwei Flussschiff Taufen am 05.07.2021

Pressemitteilung

Zwei Neubauten wurden getauft – MS Annabelle und MS Annika

Am Montag kamen die ersten Phoenix Reisen Gäste an Bord der neuen Flusskreuzfahrtschiffe MS Annika und MS Annabelle. Nach der Einschiffung wohnten sie der jeweiligen Taufe bei, ehe die Schiffe zur ersten Kreuzfahrt aufbrachen. 

Am Kölner Rheinufer übergab offiziell die Taufpatin Barbara Weyden, seit fast 40 Jahren Mitarbeiterin von Phoenix Reisen, sichtlich ergriffen das Schiff an die Kapitäne Hermann Schuster und Marco van Gent. Pfarrer Raimund Blanke segnete das Schiff für eine erfolgreiche Zukunft auf dem Fluss.

Barbara Weyden, Foto: Phoenix Reisen

In Lyon gaben Pastor Benjamin Eugster und Uta Worms, seit mehr als 15 Jahren treue und enthusiastische Stammkundin von Phoenix Reisen, dem Flusskreuzer Segen und gute Wünsche mit auf den Weg, der auf der ersten Reise von Kapitän Michael Fouquet geführt wird.

MS Annika und MS Annabelle wurden von der renommierten Schweizer Reederei Scylla AG gebaut, die seit vielen Jahren ein professioneller und freundschaftlich verbundener Partner von Phoenix Reisen ist. 
Beide Schiffe der Premiumklasse überzeugen auf vier Decks mit elegant geschmackvoller Einrichtung und stilvollem Ambiente. Die Räumlichkeiten sind großzügig und komfortabel gestaltet. 
Auf MS Annika und MS Annabelle speisen die Gäste während einer Tischzeit im Hauptrestaurant. Auch im à la carte Heckrestaurant genießen die Gäste kulinarische Köstlichkeiten ohne Aufpreis. Auf beiden Schiffen übernachten maximal 180 Gäste in 90 Außenkabinen, davon sind 74 mit französischem Balkon ausgestattet. 

Foto: Phoenix Reisen

MS Annika wird für den Bonner Kreuzfahrtveranstalter Phoenix Reisen in diesem Jahr auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen als auch der Donau unterwegs sein. Mit MS Annabelle werden Rhône und Saône befahren.

„Die Taufe beider Schiffe bedeutet uns viel. Wir freuen uns sehr, dass wir zwei weitere Schiffe mit unseren Phoenix Gästen auf Reisen bringen dürfen und damit ein Stück Urlaubsnormalität auf dem Fluss zurückerhalten“, sagte Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin Krumpen.

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

Phoenix Reisen Bonn: Neubau MS Antonia getauft

Pressemitteilung

Die erste Phoenix Flusskreuzfahrt 2021 ist erfolgreich gestartet!

Bei allerbestem Wetter wurde das neueste Flusskreuzfahrtenschiff aus der Flotte von Phoenix Reisen gestern auf den schönen Namen Antonia getauft.

Nicht nur wurde das Schiff getauft, es war auch das erste, das die 2021er Flusskreuzfahrtensaison des Bonner Kreuzfahrtveranstalters einläuten durfte. 

Foto: Phoenix Reisen

Nachdem am gestrigen Tage die ersten erwartungsfrohen Gäste in Köln an Bord gingen, legte das Schiff am frühen Abend am Bonner Rheinufer an, wo die Taufe stattfand. Die begeisterte Taufpatin Petra Fendel-Sridharan, Frau des ehemaligen Bonner Oberbürgermeisters Sridharan, und Pfarrer Raimund Blanke gaben dem Schiff, der Besatzung und allen Gästen viele Glückwünsche und Segen mit auf den Weg.

MS Antonia, als neuestes Schwesterschiff der MS Asara gebaut, bietet 190 Gästen ausreichend Platz in öffentlichen Räumen und geschmackvoll modern eingerichtete Kabinen, mehrheitlich mit französischem Balkon. Das Schiff verfügt über emissionsreduzierte Maschinenanlagen, Landstromanschluss, eine Abwasserreinigungsanlage und diverse technische Einrichtungen zur Energiereduzierung.

Foto: Phoenix Reisen

Zum jetzigen Zeitpunkt reisen maximal 150 Gäste an Bord der MS Antonia. Phoenix Reisen und die Reederei Rijfers sind sich der Verantwortung gegenüber Passagieren und Crew immer bewusst. Ein ausgearbeitetes Hygiene- und Sicherheitskonzept, das im vergangenen Herbst bereits erfolgreich an Bord der Phoenix Flussschiffe umgesetzt wurde, sorgt auch jetzt dafür, dass man sich an Bord wohl umsorgt und sicher fühlt.

Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin Krumpen ist sehr glücklich über die Taufe und die Wiederaufnahme der Flusskreuzfahrt: „Bestes Wetter, treue Phoenix Gäste, eine fantastische Crew und eine engagierte Taufpatin – schöner können wir uns den Beginn der Reisesaison nicht vorstellen. Ich danke im Namen aller der Taufpatin, Kapitän Menno Vaasen, der Besatzung und natürlich auch unseren Gästen.“

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

Text: PM Phoenix Reisen

„Unsere asiatische Crew ist bereits geimpft“

Phoenix Reisen-Geschäftsführer Benjamin Krumpen zur derzeitigen Lage.

Benjamin Krumpen, GF Phoenix Reisen,
Foto: enapress.com

Für welches Datum gehen Sie mit heutigem Wissensstand von einem Neustart der Hochseeschiffe aus?

Ich glaube immer noch an einen Neustart im Juli – wenn es August wird, ist das aber auch gut. Wenn wir heute eine siebentägige Kanaren-Reise für Mitte Mai auf den Markt brächten, würde das von der Vorlaufzeit her nicht funktionieren. Deswegen haben wir auch die Reisen bis fast Ende Juni bereits abgesagt. Bei den großen Reedereien klappt das vielleicht kurzfristiger, bei uns noch nicht, wir brauchen etwas mehr Zeit. Wir haben ja hier wenig eigene Crewmitglieder, die warten in ihren Heimatländern und müssen dann dort und anschließend nochmals hier in Quarantäne. Da brauchen wir schon mal 5 Wochen, um sie einsatzfähig an Bord der Schiffe zu haben. Es bleibt noch schwierig.

Wo sind heute die besten Chancen bei den Destinationen für einen Neustart?

Das ist wirklich nicht abschätzbar. Heute würde ich noch sagen, die Kanaren, weil es dort geht. Ich habe aber die Hoffnung, dass bei der derzeitigen Impfgeschwindigkeit in Deutschland sich alles schneller öffnet, als wir das jetzt erwarten.

Wie sieht es mit den Impfungen bei der Crew aus?

Unsere Partner BSM und Seachefs bekommen sehr viel Feedback von unseren Crewmitgliedern aus den asiatischen Ländern, die bevorzugt geimpft werden. Aber auch aus den osteuropäischen Ländern, dort stehen diejenigen, die zu See fahren, auf den Prioritätenlisten für Impfungen. Unsere gesamte asiatische Crew für die Flüsse sind bereits komplett durchgeimpft bzw. erhalten gerade ihre zweite Impfung. Mittlerweile kenne ich hier mehr geimpfte als ungeimpfte – es geht voran.

Auch bei den Kunden?

Ganz besonders dort. Das Feedback ist enorm – wir hören täglich… Wir sind geimpft, wann geht es wieder los? Wir bieten im Augenblick noch bis Ende August kostenlose Umbuchungen für Hochseeabfahrten an, das wird aber im Vergleich zu Beginn des Jahres kaum noch genutzt.

Wie viel Geld hat Phoenix letztendlich in die Renovierung der Hochseeflotte investiert?

Etwa 25 Millionen in die drei Schiffe, dazu zählen wir auch die neuen Generatoren der Amadea, die jetzt im September eingebaut werden.

Wann soll es bei den Flüssen wieder losgehen?

Im Juni. 

Phoenix investiert weiter in die Amera für den Neustart

Die Amera vom Bonner Veranstalter Phoenix Reisen liegt derzeit, wie der Großteil der Kreuzfahrtschiffe, beschäftigungslos auf. Das jüngste Mitglied der Flotte mit der charakteristischen türkisfarbenen Bauchbinde hat bereits im vergangenen Jahr nach frühzeitigem Abbruch seiner Weltreise bei der Emder Werft und Dock GmbH in Ostfriesland festgemacht. Hier wird das Kreuzfahrtschiff, Baujahr 1988, fit gemacht für den Neustart – in Pandemiezeiten. Christoph Assies hat sich an Bord umgesehen.

Phoenix Reisen investiert in der Krise kräftig in die Flotte – und das, obwohl pro Schiff monatliche Betriebskosten von rund 750.000 Euro auflaufen. Allein für die Amadea, das aktuelle ZDF-Traumschiff, sind 20 Millionen Euro veranschlagt. Sie liegt, wie die Artania, in Bremerhaven und wird auf eine ohnehin geplante 80-tägige Werft-Zeit im September vorbereitet, bei der auch die Motoren ausgetauscht werden. Auf der Amera in Emden ist Senior-Fleet-Architekt Benjamin Drechsel regelmäßig für zwei Tage in der Woche und beaufsichtigt die vielfältigen Arbeiten, die auf dem erst im Juli 2019 in die Phoenix-Flotte integrierten Schiff erledigt werden. Drei Millionen Euro werden jetzt an Bord investiert. Mit 40 Millionen Euro schlug bereits der Umbau von der Prinsendam zur Amera zu Buche. „Wir haben leider nur gut ein halbes Jahr den Echtbetrieb auf der Amera gehabt, dann kam Corona“, erklärt Drechsel, der ein siebenköpfiges Team im Fleet-Management von Phoenix in Hamburg leitet. Der 35-Jährige begleitet das Schiff schon seit den ersten Verhandlungen mit Holland America Line, hat die Amera mit Kollegen Anfang 2018 in Miami als Prinsendam erstmals in Augenschein genommen und später den gesamten Hotel-Umbau hin zum Phoenix-Standard geleitet. „Ich bin eigentlich für all die Dinge zuständig, die der Gast dann sieht“, beschreibt der Hamburger sein Aufgabengebiet.

Foto: Christoph Assies

Aktuell ist auf der Amera, die auf der Wärtsilä Marine Perno Werft (heute Meyer Turku) im finnischen Turku als Royal Viking Sun gebaut wurde, eine 130-köpfige Crew an Bord. Hinzukommen am Tag etwa 50 Mitarbeiter von der Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement, die die Phoenix-Schiffe nautisch betreut, von Fremdfirmen, dem Bonner Veranstalter selbst und der Werft EWD. „Bei einem Schiff aus den 1980er Jahren gibt es immer etwas zu tun“, betont Drechsel. Zum Beispiel müssten, so banal es zunächst klinge, regelmäßig alle Wasserhähne und Duschen aufgedreht und Toilettenspülungen betätigt werden. „Das System ist nicht dafür ausgelegt, dass es ein Jahr lang ruht. Damit die Leitungen nicht verkalken, müssen sie regelmäßig gespült werden“, so der Architekt. Ebenfalls eine kuriose, aber notwendige Arbeit: Möbel müssen in den öffentlichen Bereichen regelmäßig verrückt werden, damit sie keine Abdrücke in den Teppichen verursachen.

Beim Streifzug über die Decks der Amera sind Bars, Restaurants und die Rezeption dunkel. Besonders eindrucksvoll: Die verwaiste Main-Galley (Hauptküche). Dieser Ort an Bord schläft normalerweise nie. Jetzt sind die Geräte und Arbeitsflächen blank poliert. Kein reges Treiben, keine Gerüche von verschiedenen Speisen in der Luft, stattdessen: Leere und Ruhe, die an dieser Stelle an Bord besonders bedrückend ist.

In den öffentlichen Bereichen klebt Schutzfolie die Laufwege auf den Teppichen ab. In der speziell in den Abendstunden während einer Kreuzfahrt so beliebten „Harry’s Bar“ stehen Stühle gestapelt, ein paar Meter weiter sogar Betten und andere Kabinenmöbel. Das Spezialitätenrestaurant „Pichler’s“ sieht gar wie ein Möbellager aus. „Die Möbel sind hier zwischengelagert, weil wir in einigen Kabinen an den Lüftungsschächten und den Decken arbeiten und somit den Platz brauchen“, erklärt Benjamin Drechsel.

In der gemütlichen und noch weitgehend im Original-Zustand aus Prinsendam-Zeiten erhaltenen Panorama-Lounge am Bug oberhalb der Brücke sind die Sessel und Tische mit weißen Laken abgehangen, die Bar ist verwaist. Hier und in allen anderen Bereichen wird regelmäßig gesaugt, Staub gewischt und der Teppich shampooniert. Alles wird so gepflegt, damit die Crew theoretisch jederzeit die nächsten Passagiere begrüßen könnte. Das dauert aber wohl noch. Speziell für Kreuzfahrten ab Deutschland gibt es derzeit weiterhin keine Perspektive. An die für Phoenix typischen und beliebten Weltreisen zu exotischen Zielen auf der Welt ist derzeit nicht wirklich zu denken.

Benjamin Drechsel, Foto: Christoph Assies

An Bord der Amera an der Pier der Emder Werft laufen die Arbeiten so wahrscheinlich noch einige Monate weiter. Dem Schiff wird es guttun, davon ist Flotten-Architekt Benjamin Drechsel überzeugt. Derzeit werden viele Stahlarbeiten an Rumpf und Aufbauten der Amera erledigt, aber auch Fenster getauscht, die unter dem Vorbesitzer Holland America durch die Salz-Luft auf See etwas blind wurden. An diesem Tag sind Mitarbeiter einer Spezialfirma mit der Außenversiegelung von neuen Fenstern an der Steuerbordseite der Atlantik-Showlounge beschäftigt. In den kommenden Wochen folgen neue Fenster an der Backbordseite. Am Heck-Pool, der Amera-Terrasse, und auf dem vorderen Sonnendeck wird die Decksbeplankung erneuert. „Zusätzlich erneuern wir gerade mehr als 2000 Meter Teakholz-Handläufe an Deck und machen viele Dinge, die der Gast so nicht direkt sieht“, erklärt der Architekt, während er in unmittelbarer Nähe der provisorisch auf dem Oberdeck unterhalb des Schornsteins eingerichteten Bordwerkstatt die Schleifarbeiten an einem Teil der Reling inspiziert. Auf der Amera wird an vielen Stellen gewerkelt. Man bekommt den Eindruck, dass alle Beteiligten mit Enthusiasmus daran arbeiten „ihr Schiff“ in der aktuellen Situation noch schöner für die Passagiere zu machen.

Phoenix stellt sich dabei auch schon auf einen Umgang mit dem Virus ein. Dafür wurden sämtliche Klimaanlagen auf der Amera und den übrigen Schiffen, aufgearbeitet. „Speziell hier auf der Amera haben wir bei den Klimaanlagen am meisten gemacht, weil wir das Schiff auch noch nicht so lange in der Hand haben“, erklärt Drechsel. Konkret sind in allen 42 Lüftungsanlagen neue sogenannte H7-Filter eingebaut worden. Darunter bisher auch in mehr als 40 der insgesamt 425 Kabinen an Bord. Diese Schwebstofffilter entfernen Bakterien, Viren, Pollen und auch Aerosole aus der Atmosphäre. Zusätzlich sind in allen Aufzügen an Bord der Amera neue UVC-Lichtanlagen installiert worden. „Durch das Bestrahlen mit Ultraviolettstrahlung werden Bakterien abgetötet“, erklärt Drechsel. Künftig werde man an Bord der Phoenix-Schiffe vorerst die Aufzüge nur mit den Mitreisenden der eigenen Kabine nutzen dürfen.

Das Bordhospital hat einen eigenen Klimaanlagenkreislauf bekommen, sodass bei der Aufnahme von infizierten Passagieren bei einer Quarantäne gewährleistet ist, dass mit Viren belastete Luft durch die Klimaanlage nicht in andere Bereiche des Schiffes gelangt.

Seit Februar an Bord der Amera ist Hoteldirektor Andreas Vespermann, der nach eigenen Angaben in der Werft-Zeit „so etwas, wie der Hausmeister an Bord“ ist. Vespermann wird unter anderem unterstützt von einem Küchenchef, der für die Verpflegung der Crew im Lido-Restaurant zuständig ist, sowie von einer Hausdame und einem Purser. Gemeinsam mit Drechsel werden weitere Arbeiten im Hotelbereich des Schiffes koordiniert. Verspermann, der seit 21 Jahren in der Kreuzfahrtbranche arbeitet, unter anderem für die Reederei Peter Deilmann auf der Deutschland fuhr, glaubt nicht an einen Neustart der Hochseeflotte noch im Mai oder Juni. „Wir müssen uns einfach weiter motivieren, ich bin kein Pessimist, aber es gibt derzeit noch sehr viele Unsicherheiten in diversen Ländern, die einen Neustart für uns noch nicht möglich machen“, meint der Hoteldirektor. Er sei mit vielen Gästen, davon bei Phoenix traditionell viele Stammgäste, regelmäßig in Kontakt und erlebe sehr viel Vorfreude und mentale Unterstützung. „Wir alle sind satt von der Situation und könnten theoretisch innerhalb weniger Stunden ablegen, aber wir werden uns wohl noch etwas gedulden müssen“, sagt Vespermann. Er freue sich, wenn er endlich wieder seine Uniform anziehen könne. Wenn es soweit ist, wird die Amera für die Passagiere gut vorbereitet für neue Kreuzfahrt-Erlebnisse sein, daran wird in Emden gearbeitet.