Schlagwort: P&O Cruises

Überholung in Hamburg statt Belfast

Aurora“ nach „Rasieren und Haareschneiden“ ausgedockt

Sie ist das dienstälteste Kreuzfahrtschiff der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsreederei P&O Cruises und das erste Schiff ihrer Flotte, das 2014 in Hamburg das neue Rumpf-Logo – eine stilisierte britische Flagge im Bugbereich – erhalten hatte. Die 2000 von der Papenburger Meyer Werft erbaute Aurora hat nach dem Ausschwimmen aus dem zuvor gefluteten Schwimmdock 11 der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss am Dienstagmorgen Kurs auf Southampton genommen.

Dort beginnt am 8. Juli eine am 24. Juli dort auch endende Rundreise über Dänemark, Schweden und Finnland, auf der das in Hamilton auf den Bermudas beheimatete Schiff am 20. Juli auch in Warnemünde festmachen wird.

Ursprünglich sollte die Aurora, die bereits 2014 von B+V in Hamburg im Rahmen eines 33-Mio.-Euro-Umbau-Auftrages u.a. mit Scrubbern zur Abgasreinigung nachgerüstet worden war, vom 9. bis 23. Juni bei der Belfaster Werft Harland & Wolff diese turnusmäßigen Dockungs- und Wartungsaufgaben erledigen, was jedoch aus nicht erläuterten Gründen abgesagt wurde.

Stattdessen wurde die bei einer Länge von 270 m, einer Breite von 32,20 m und einem Tiefgang von 7,89 m mit 76152 BRZ vermessene Aurora an die Elbe umdisponiert, wo bei B+V ab 14. Juni das umfangreiche Lastenheft u.a. mit Konservierungs- und Überholungsarbeiten abgearbeitet wurde.

Foto: Jens Meyer

Das für 1874 Gäste in 962 Kabinen ausgelegte Schiff, das bevorzugt auf Routen in Europa oder für lange Weltreisen zum Einsatz kommt, war 2019 von einer Werft in Brest auf das Adults Only Konzept umgestellt worden. Dabei wurden die Bereiche auf Deck 8, in denen sich früher die Kinderclubs befanden, in 28 zusätzliche Kabinen umgewandelt und einige öffentliche Bereiche umgestaltet bzw. modernisiert.

Zehn der 14 Decks des mit bis zu 850 Crewmitgliedern besetzten Schiffes, das u.a. über einen Wasserfall im dreistöckigen Atrium verfügt, sind für die Passagiere zugänglich. Für sie gibt es neben acht Restaurants und Snackbars sowie acht Bars und Lounges insgesamt 288 Innenkabinen zwischen 14 und 16 qm sowie 674 Außenkabinen. 406 der Außenkabinen verfügen über einen Balkon. Die Balkonkabinen verfügen zwischen 20 und 23 qm, die drei Suitentypen bieten 35 bis 87 qm Fläche. Als eine der ersten Reedereien bietet P&O Cruises komfortable Einzelkabinen von 14 qm mit Balkon an.

Der dieselelektrische Antrieb besteht aus vier MAN B&W-Dieseln des Typs 14V48/60 von je 14 700 kW, die auf vier ABB-Generatoren arbeiten. Sie liefern u.a. die Energie für die beiden elektrischen Antriebsmotoren, die ihre Leistung von zusammen 40 000 kW auf zwei Festpropeller abgeben. Damit soll das u.a. mit drei Bugstrahlern und einem Querstrahler im Heck von je 1500 kW ausgerüstete Schiff eine Geschwindigkeit von 24 kn erreichen. JPM

Meyer-Neubau mit Entertainment-Innovation: „Mission Control“ auf der „Arvia“

Die zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises wird im Dezember 2022 auf ihrem bei der Papenburger Meyer Werft Mitte Februar auf Kiel gelegten neuesten Schiff, der Arvia, den ersten sogenannten Escape-Room auf See einführen.

„Mission Control“ heißt das exklusiv auf der Arvia, einem Schwesterschiff der 2020 von der Werft als erstes LNG-betriebenes Kreuzfahrtschiff der Reederei gelieferten Iona, zur Verfügung stehende Angebot. Es bietet den Gästen zwei einstündige Erlebnisse: eine familienfreundliche Handlung für alle Altersgruppen und eine Abenteuergeschichte für Erwachsene.

Abbildungen des fiktiven U-Bootes „Arvia II“ im „Mission Control“-Angebot.


Beide Handlungsstränge finden auf dem fiktiven U-Boot Arvia II statt, wobei die Gäste in Gruppen von bis zu zehn Personen an Bord gehen, um ein Team von Meeresforschern und Unterwasser-Ermittlern zu bilden, das von der virtuellen Figur Dr. Melissa Ryan geleitet wird, so die Reederei in einer Pressemeldung.

„Wir wollten etwas ganz Neues schaffen, und wir glauben, dass dies das erste seiner Art auf der Welt ist“, sagt Paul Ludlow, Präsident von P&O Cruises. „Unser Technologiepartner hat sich auf Dinge spezialisiert, die noch nie zuvor gemacht wurden, so dass die Gäste an Bord der Arvia II garantiert begeistert sein werden und sich wie in einem großen Blockbuster-Film fühlen werden.Das einzigartige Umwelterlebnis wird bei den Gästen auch ein größeres Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes unserer empfindlichen marinen Ökosysteme schaffen“, ist er überzeugt.

Video: Youtube/P&O Cruises

Die 14-Nächte-Jungfern-Rundreise der 184 000 BRZ großen Arvia beginnt am 9. Dezember 2022 in Southampton, wobei Madeira, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Cadiz und Lissabon angelaufen werden. Am: 6. Januar 2023 wird dann auch eine gleichlange Southampton-Rundreise in die Karibik geboten, auf der der Neubau St. Lucia, St. Maarten, St. Kitts und Teneriffa ansteuern wird. JPM

Doppelpremiere in Kiel

Der Seehafen Kiel erlebt in diesem Frühjahr einen Boom bei Anläufen internationaler Reedereien. 30 der 250 Kreuzfahrtanläufe entfallen in diesem Jahr auf Schiffe für Tagesbesuche mit internationalen Gästen in Kiel. Ganz vorn dabei ist die Holland America Line. Diese Stop-over-Anläufe sorgen in Kiel besonders für Freude. Sie beleben die Innenstadt und den Einzelhandel.

Den Anfang machten in Kiel in dieser Woche die Norwegian Getaway der Norwegian Cruise Line, die Britannia von P&O und die Rotterdam der Holland America Line.

Die Rotterdam ist für Kiel eine besondere Ehre. Es ist nach der Eurodam, der Prinsendam, der Zuiderdam, der Nieuw Statendam und der Koningsdam bereits das siebte HAL-Schiff, das in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt festmacht. 2009 hatte die Namensvorgängerin die Ära von Holland America in Kiel begonnen. Die alte Rotterdam machte am 11. Juni 2009 erstmals in Kiel fest.

Foto: Frank Behling

Gespräche bei der Seatrade Kreuzfahrtmesse hatten 2008 die Besuche der Reederei in Kiel eingefädelt. Seitdem gehört die Stadt zum festen Fahrplan der US-Reederei mit den Wurzeln in Rotterdam.

Die Rotterdam kam am 19. Mai auf ihrer ersten Ostseerundreise in diesem Jahr nach Kiel. Weitere Anläufe folgen in den Sommermonaten. Das bei der Fincantieri Werft in Italien gebaute Schiff soll am 30. Mai durch Prinzessin Margriet der Niederlande in Rotterdam getauft werden.

Mit der Rotterdam gab es am 19. Mai noch eine Premiere in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Das Flaggschiff der britischen Traditionsreederei P&O machte ebenfalls am Ostseekai fest. Die Britannia ist in diesem Jahr auch erstmals in Kiel.

Foto: Frank Behling

Viele der Besuche dieser internationalen Reedereien waren erst kurzfristig im Frühjahr angemeldet worden. Auslöser war die Streichung von St. Petersburg aus den Fahrplänen der Reedereien. Deshalb sind im März noch weitere Anläufe angemeldet worden.

Die Kieler Tourist-Information meldete bereits nach den ersten Anläufen dieser Woche einen deutlich gestiegenen Absatz an Souvenirs. Besonders Wappen, T-Shirts und Schnapsgläser wurden verkauft. „Die Kolleginnen sind am ersten Tag glatt überrannt worden“, so Eva Zeiske, Sprecherin der Kieler Tourist Information.  FB

Zur Dockung nach Belfast

Die Harland & Wolff-Werftgruppe hat Dockaufträge für zwei bekannte Kreuzfahrtschiffe der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsmarken P&O Cruises und Cunard erhalten, die die Dockkapazität ihrer Werftbetriebes in Belfast für insgesamt 33 Tage nutzen.

Dabei handelt es sich um die 2000 von der Papenburger Meyer Werft abgelieferte  und 2014 bei Blohm+Voss in Hamburg im Rahmen eines 33 Mio. Euro-Umbaus mit  mit Scrubbern nachgerüstete Aurora (BRZ: 76152) sowie die 2007 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Marghera gelieferte und 2015 ebenfalls bei Blohm+Voss mit Abgasreinigungsanlagen nachgerüstete Queen Victoria (BRZ: 90049). 

Sie werden in Belfast ihre turnusmäßigen Dockungen (im Volksmund: „Rasieren und Haareschneiden) erledigen.

Als erstes Schiff wird die 294 m lange und 32,3 m breite Queen Victoria von Cunard erwartet, die vom 2. bis 19. Mai in Belfast trockengestellt wird. Das für 1990 Gäste ausgelegte Schiff wird nach Angaben von Harland & Wolff das bisher größte Kreuzfahrtschiff sein, das jemals bei einer Werft im UK eingedockt wurde und das erste Cunard-Schiff, das je in Belfast gedockt wurde. 

Als zweites Schiff wird die 270 m lange und 32 m breite Aurora von P&O Cruises erwartet. Das Schiff, das 1878 Gästen Platz bietet, bleibt vom 9. bis zum 23. Juni an der Werft. JPM

P&O Cruises ist nicht P&O Ferries – Kreuzfahrtreederei von Problemen des Fähranbieters nicht betroffen – Keine wirtschaftlichen Verbindungen

Pressemitteilung

„P&O Cruises ist Teil des US-amerikanischen Carnival-Konzerns und wirtschaftlich in keiner Weise verbunden mit P&O Ferries.“ Lothar Krins, Geschäftsführer von Inter-Connect, der deutschen Repräsentanz von P&O Cruises, stellt eindeutig klar, dass die britische Hochseereederei P&O Cruises von den aktuellen Problemen beim namensähnlichen Fähranbieter nicht betroffen ist. 

Letzterer hatte in den vergangenen Tagen u.a. mit der Einstellung des Betriebs für Schlagzeilen gesorgt. „Es gab Anrufe besorgter Kunden, die eine Kreuzfahrt mit P&O Cruises gebucht hatten und nun um ihren Urlaub bangten“, so Krins. Hierfür gebe es allerdings keinerlei Anlass. P&O Cruises sei nicht betroffen. Das Geschäft der First Class-Reederei laufe problemlos weiter wie bisher.

Weitere Informationen auf www.pocruises.de.

Text: PM P&O Cruises

MEYER WERFT und P&O Cruises feiern Kiellegung der Arvia

Zeremonie für größtes und umweltfreundlichstes Kreuzfahrtschiff auf dem britischen Markt

Pressemitteilung

Der Bau des neuesten Mitglieds der Flotte von P&O Cruises hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Das Team der MEYER WERFT hat das Schiff in einer symbolischen Zeremonie auf Kiel gelegt. 

Foto: Meyer Werft

Dabei setzte der 800-Tonnen-Kran der Werft ein 570 Tonnen schweres Bauteil für das Unterwasserschiff der Arvia auf die traditionellen Kiellegungsmünzen. Zum Einsatz kamen dabei Geldstücke aus Barbados, dem künftigen Winter-Heimathafen des Schiffes. Das 184.000 BRZ große Schiff ist ein Schwesterschiff der Iona, die die MEYER WERFT bereits 2020 an die britische Reederei abgeliefert hat. Beide Schiffe gehören dank ihres innovativen LNG-Antriebs zu den umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffen der Welt.

Foto: Meyer Werft

„Heute verbinden wir Tradition und Innovation: Die Kiellegung feiern Schiffbauer schon seit mehr als 2000 Jahren. Auch MEYER WERFT und P&O Cruises sind traditionsreiche Unternehmen mit einer langen Partnerschaft. Gemeinsam legen wir nun schon das zweite innovative Schiff mit LNG-Antrieb für P&O Cruises auf Kiel – das ist derzeit der umweltfreundlichste Brennstoff in der Schifffahrt“, sagte Thomas Weigend, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

Die Arvia wird nun in den kommenden Monaten im größten überdachten Schiffbaudock der Welt auf der MEYER WERFT fertiggestellt und Ende 2022 abgeliefert. Ihre Jungfernfahrt wird die Arvia zu den Kanarischen Inseln unternehmen und während der anschließenden Wintersaison in der Karibik fahren.

Text: PM Meyer Werft

Aufliegezeit wird mit Refit in Hamburg beendet

Foto: Jens Meyer

Zum zweiten Mal nach ihrem 13-tägigen Refit mit Scrubber-Nachrüstung zur Abgasreinigung und Neuanstrich mit neuem Markenlogo in der ersten Aprilhälfte 2015 bei Blohm+Voss in Hamburg traf die Azura (BRZ: 115 055) am 13. Oktober bei der Hamburger Traditionswerft ein, wo sie im Großdock „Elbe 17“ trockengestellt wurde.

Das vom italienischen Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone für die zum amerikanischen Carnival Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises erbaute und 2010 in Dienst gestellte Schiff der Ventura-Klasse, das über 19 Decks, davon 14 für Passagiere, verfügt und in 1557 Kabinen bis zu 3574 Passagiere unterbringen kann, war pandemiebedingt zunächst am 29. Januar d. J. am Port of Tyne International Terminal in North Shields aufgelegt und am 29. Juni nach Belfast verlegt worden.

Jetzt kam das mit einer Länge von 289,61 m, einer Breite von 36 m und einem Tiefgang von 8 m zu den größten Einheiten der Reederei gehörende 22-kn-Schiff nach einem kurzen Zwischenstopp am 10.10. im Hafen des Reedereisitzes Southampton zur Übernahme von externen Mitarbeitern und weiteren Crewmitgliedern ohne Gäste an die Elbe. Hier werden von ihnen in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der seit Ende 2017 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Werft umfangreiche Überholungsarbeiten für den Wiedereinsatz in der Karibik erledigt.

Das Lastenheft beinhaltet nicht nur Konservierungs- und Anstricharbeiten im Außenbereich, sondern auch die Überholung von technischen Einrichtungen und Rettungsgerät als auch die Neudekoration von Kabinen und öffentlichen Bereichen, wofür in der Spitze bis zu 400 Personen gleichzeitig im Einsatz sind. Anschließend sollen in Southampton ergänzende Ausrüstungsarbeiten erledigt werden, bevor die transatlantische Repositionierungsreise des in Hamilton auf den Bermudas registrierten Schiffes beginnt.

Zwar hat sich Hamburg als attraktive Destination mit inzwischen drei modernen und einem im Bau befindlichen vierten Kreuzfahrt-Terminal vor der Pandemie eine hervorragende Position auch als Wechselhafen im Kreuzfahrtbereich erarbeitet, doch will der Eigentümer der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss nicht nur deren Bereich Reparatur von Handelsschiffen aufgeben, sondern auch das Marktsegment der Kreuzfahrtschiffe „nicht weiter aktiv“ verfolgen. Wie Peter Lürssen auf einer Belegschaftsversammlung Ende September ankündigte.

Allerdings würden bereits vereinbarte Aufträge noch abgearbeitet. Zudem werde geprüft, ob das Kreuzfahrtgeschäft außerhalb von Blohm+Voss möglicherweise fortgeführt werden könne. Angesichts der hohen Infrastrukturkosten sollten außerdem die Dockkapazitäten und die externe Nutzung nicht mehr benötigter Flächen und Hallen geprüft werden. JPM

Zweites LNG-Schiff von P&O Cruises – Die Arvia startet im Dezember 2022 zur Jungfernfahrt in Richtung Kanaren – Danach geht’s in die Karibik

Pressemitteilung

Während sich die internationale Kreuzfahrtbranche derzeit peu à peu vom Corona-bedingten Lockdown erholt und einzelne ausgewählte Seereisen mit reduzierter Passagierzahl und ausgeklügelten Hygieneprotokollen durchführt, blickt P&O Cruises (www.pocruises.de) bereits weit in die Zukunft. 

So entsteht auf der Papenburger Meyer-Werft mit der Arvia aktuell das zweite mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiff der Flotte. Der Kraftstoff sorgt für eine deutlich geringere Umweltbelastung, da bei der Verbrennung weder Schwefeldioxide noch Ruß-Partikel freigesetzt werden.

Das Schwesterschiff der 2020 in Dienst gestellten Iona verfügt über 2.614 Kabinen und ist ebenfalls für 5.200 Passagiere ausgelegt. Vor dem Hintergrund geltender Hygienemaßnahmen in der Nach-Corona-Ära dürfte diese maximale Gästezahl aber bis auf Weiteres nicht ausgeschöpft werden. Es bleibt also noch eine längere Zeit besonders „luftig“ auf der Arvia.

Ein Attribut, das der Sky Dome als Mittelpunkt des Bordlebens ebenfalls für sich in Anspruch nimmt. Das verglaste und über drei Decks reichende Atrium, dessen Kuppel geöffnet werden kann, spiegelt die Weite des Ozeans wider und ermöglicht von nahezu überall eine uneingeschränkte Sicht auf eben diesen.

Wie die Iona ist auch die Arvia als Schiff für die ganze Familie ausgelegt. Der Nachwuchs kann sich insbesondere in der neuen Activity Zone austoben, die auf Deck 19 entstehen wird. Hier erwartet junge und junggebliebene Gäste z.B. ein Hochseilgarten mit zwei unterschiedlichen Routen, auf denen man in 54 Metern über dem Meer balancieren kann. Wer lieber mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt, der amüsiert sich beim Minigolf oder im Splash Valley mit allerlei Wasserspielen.    

Was wäre eine Kreuzfahrt ohne all die kulinarischen Köstlichkeiten an Bord? Neben den klassischen Restaurants zeigt sich auf der Arvia – wie schon beim Schwesterschiff Iona – aber auch ein neues Restaurationskonzept. So versprüht The Quays auf Deck 8 mit seinen unterschiedlichsten Speisenangeboten wahre Streetfood-Atmosphäre. Ob schneller Happen zwischendurch, ein kleiner Mittagssnack oder ein ungezwungenes Abendessen: Hier hat man alle Optionen. Auch was die Küchen dieser Welt angeht. US-Style mit Burger & Co. gibt es ebenso wie asiatische Spezialitäten. Oder aber Fish & Chips, schließlich ist P&O Cruises in England zuhause.                

Erstmals im offiziellen Einsatz ist der jüngste P&O-Spross ab dem 9. Dezember 2022. Die Premierenfahrt führt den 344 Meter langen Cruiser von Southampton aus für 15 Tage in Richtung Kanaren. Anfang Januar 2023 folgt dann die Atlantik-Überfahrt mit Ziel Karibik, dem neuen Einsatzgebiet der Arvia.

Text: PM P&O Cruises

MEYER WERFT beginnt mit dem Bau der Arvia für P&O Cruises

Pressemitteilung

Der Brennstart eines neuen Schiffes für die britische Reederei P&O Cruises ist erfolgt. Das neue Kreuzfahrtschiff wird 2022 fertiggestellt. Der Name des Schiffes wurde nun bekanntgegeben.

Mit dem Brennstart hat die MEYER WERFT den Bau des neuen Kreuzfahrtschiffes Arvia für die britische Reederei P&O Cruises begonnen. Den Namen gab die Reederei vor wenigen Tagen bekannt. Das Schwesterschiff der Iona ist optimal auf die Vorlieben der britischen Passagiere zugeschnitten.

Die Vertreter der Reederei begleiteten diesen Meilenstein per Videoschalte aus Großbritannien. Mit der Arvia erhalten sie 2022 bereits das vierte Kreuzfahrtschiff ihrer Flotte von der MEYER WERFT. 

„Die MEYER WERFT und P&O Cruises verbindet eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns, nun mit dem Bau der Arvia zu beginnen und diese Partnerschaft weiterzuführen.“, sagt Stephan Schmees, Mitglied der Geschäftsleitung Projektmanagement.

Das Schiff mit einer Größe von rund 180.000 BRZ wird vollständig mit dem emissionsarmen Treibstoff LNG betrieben. Wie schon ihr 2020 abgeliefertes Schwesterschiff wird die Arvia mit der 970 Quadratmeter großen Glaskuppel SkyDome ausgestattet sein. 

Weitere Informationen zu den Schiffen und der Reederei finden Sie unter: www.pocruises.co.uk und www.meyerwerft.de

Text: PM Meyer Werft