Schlagwort: P&O Cruises

„Arvia“ wird überführt

Die Meyer Werft macht Platz an der Pier. Am Sonnabend gegen 7 Uhr startet der Neubau Arvia zur Fahrt über die Ems nach Eemshaven in den Niederlanden. Dort soll das Schiff am Sonntagmorgen eintreffen. Von dort aus soll das Schiff dann seine nautische und technische Erprobung starten. Die spätere Ablieferung und Übergabe des Schiffes soll im Dezember in Bremerhaven erfolgen.

Die Arvia ist das achte Schiff der Helios-Klasse für die Carnival Corporation. Wenige Tage zuvor hatte die Carnival Celebration die Werft Meyer Turku verlassen und Kurs auf Southampton genommen, wo die Überführung nach Florida startet. Die in den USA und Großbritannien als Excel-Klasse bezeichnete Serie von Schiffen wird mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben, was als extrem schadstoffarm gilt.

Foto: Frank Behling

Vor der Emsüberfahrt erfolgte an der Werft die Erprobung der LNG-Tanks und des Treibstoffsystems aus Tanklastern, die neben dem Schiff auf der Pier geparkt wurden. Erst nach der Emsüberführung ist die Bebunkerung mit größeren Mengen LNG aus Schiffen geplant. 

Die Arvia ist die Schwester zur 2020 abgelieferten Iona bei P&O. Mit 2614 Kabinen für 5200 Passagiere sind es die größten Schiffe im britischen Markt. Die AIDAnova und AIDAcosma sind die Schwestern im deutschen Markt. In Italien sind Costa Toscana und Costa Smeralda im Einsatz.

Foto: Frank Behling

Zur Ablieferung an die Reederei P&O gibt es noch keinen konkreten Termin. Die Werft peilt aber einen Termin Mitte Dezember an. Ursprünglich sollte die Arvia am 9. Dezember zur Jungfernfahrt von Southampton ins Mittelmeer auslaufen. Dieser Termin wurde aber kurzfristig gestrichen. Jetzt soll die Weihnachtsreise am 23. Dezember der offizielle Start für P&O sein. Voraussetzung für die Ablieferung ist aber eine reibungslose Emsüberführung und Seeerprobung sowie Abnahme ohne Komplikationen.

Die Emsüberführung soll um 7 Uhr mit dem Passieren der Dockschleuse an der Werft beginnen. Gegen 11.45 Uhr soll die Friesenbrücke bei Weener und um 15 Uhr die Jann-Berghaus-Brücke bei Leer erreicht werden.

Am späten Abend soll das Schiff dann Emden erreichen und dort gewendet werden. Wegen der besseren Manövrierfähigkeit erfolgt die Fahrt von Papenburg bis Emden mit dem Heck voran. So können die Ruderpropeller des Schiffes wirkungsvoller ihre Kraft entfalten. Mehrere Schlepper eskortieren den Neubau.

Nach der Abfahrt in Papenburg wird im Dock mit der Carnival Jubilee das neunte und letzte Schiff der Helios-Klasse montiert. Es soll im Frühjahr ausgedockt werden. Der Rumpf ist inzwischen weitestgehend komplett. FB

P&O Cruises stellt Winterkollektion 24/25 vor – Rabatte für Wiederholer und Neueinsteiger – Dritte und vierte Person reisen kostenlos

Pressemitteilung

Im Zuge der Präsentation ihrer Kreuzfahrt-Kollektion für den Winter 2024/25 (September – April) hat die Reederei P&O Cruises (www.pocruises.de) nicht nur eine Reihe neuer Seereisen vorgestellt. Das Unternehmen veröffentlichte gleichzeitig verschiedene Zusatzangebote, die Passagieren eine nicht unerhebliche Ersparnis garantieren.   

So erhalten Gäste, die schon einmal mit P&O Cruises unterwegs waren, auf ausgewählten Fahrten ab/bis Southampton einen Rabatt in Höhe von 10%. Neueinsteiger profitieren von 5% Ermäßigung. Darüber hinaus reist eine dritte und ggf. vierte Person in derselben Kabine kostenlos mit. Voraussetzung für diese Benefits ist eine Buchung bis zum 1. Dezember dieses Jahres.        

Zahlreiche Premieren gibt es auch beim Routen-Angebot, das jede Menge neue Reisen beinhaltet. Darunter fallen auch viele Fahrten der Arvia, die erst in diesem Dezember in Dienst gestellt wird. Dabei startet das neue Flaggschiff u.a. von Southampton aus zu einer zehntägigen Mittelmeerkreuzfahrt (ab 12. Oktober 2024). Die Preise beginnen hier ab 779 €. 

Erstmals in Richtung Karibik aufmachen wird sich im Januar 2025 die Iona. Von England aus geht es mit Zwischenstopp auf Teneriffa in 36 Tagen über den Atlantik in die Neue Welt. Auf dem Routenplan stehen dabei exotische Destinationen wie beispielsweise Tortola, Saint Lucia, Antigua oder St. Kitts (ab 3.095 €).

Wer neben der Karibik auch Mittel- und Südamerika im Rahmen einer Schiffsreise kennenlernen möchte, der sollte ebenfalls im Januar 2025 für gut zwei Monate eine Kabine auf der Aurora buchen. Highlights sind dabei sicherlich die Fahrt auf dem Amazonas bis nach Manaus sowie die Teildurchquerung des Panamakanals (ab 6.635 €).

Noch länger unterwegs ist man als Teilnehmer der 100-tägigen Welt-Kreuzfahrt der Arcadia (ab 11.555 €). Neben zahlreichen karibischen Inseln sowie bekannten Destinationen in Asien und Australien locken dabei auch Sehnsuchtsziele wie Hawaii, Samoa oder Tonga. Los geht es am 3. Januar 2025 in Southampton.

Weitere Informationen und Buchung auf www.pocruises.de sowie in Reisebüros.

Text: PM P&O Cruises

Ausdocken der Arvia für P&O Cruises

Neues Kreuzfahrtschiff  dient als Kulisse des NDR2 Papenburg Festivals 2022

Pressemitteilung

Am kommenden Samstag, den 27. August, verlässt das neue Kreuzfahrtschiff Arvia für die britische Reederei P&O Cruises das überdachte Baudock II (Halle 6) der MEYER WERFT. Das Ausdocken beginnt am Morgen gegen 9:00 Uhr. Anschließend macht der Neubau an der Ausrüstungspier im Werfthafen fest, wo Masten und Schornstein per Kran auf das Schiff gehoben und montiert werden.

Bis zur Emsüberführung im Oktober liegt das Kreuzfahrtschiff im Werfthafen. Die Arvia bildet damit die Kulisse für das NDR2 Papenburg Festival am 2. und 3. September. Bis zur Überführung werden vor allem der Innenausbau an Bord fortgeführt sowie weitere technische Erprobungen und Abnahmen durchgeführt.

Wetter- und/oder produktionsbedingte zeitliche Änderungen beim Ausdocken des Schiffes sind jederzeit möglich.

Die Arvia ist mit über 180.000 BRZ vermessen, 344,5 Meter lang, 42 Meter breit und baugleich zu ihrem Schwesterschiff Iona, das bereits 2020 abgeliefert wurde. Nach ihrer Fertigstellung können rund 5.200 Passagiere an Bord gehen. Ebenso wie die Iona wird auch die Arvia umweltschonend mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben. Dies sorgt für eine deutlich geringere Schadstoffbelastung auf See, da weder Schwefeloxide noch Rußpartikel freigesetzt werden. Damit handelt es sich um die derzeit sauberste Antriebsart in der Schifffahrt. Highlight für die Passagiere an Bord stellt zudem das über drei Decks verglaste Atrium dar, welches eine einzigartige Aussicht auf angefahrene Sehenswürdigkeiten und Städte bieten wird.

Nach dem Ausdocken der Arvia wird das schwimmende Maschinenraummodul (FERU) für die Carnival Jubilee, die Ende 2023 abgeliefert wird, in das dann freie Baudock II manövriert. Dort ist in den vergangenen Monaten bereits der vordere Teil des Kreuzfahrtschiffes in Blockbauweise entstanden. Das FERU wurde bei der NEPTUN WERFT in Rostock gefertigt und ist vor einer Woche nach Papenburg überführt worden.

Text: MEYER WERFT


Update vom 27.8. von der Meyer Werft zur Ausdockung der ARVIA:


Das neue Kreuzfahrtschiff für P&O Cruises – ARVIA (S. 716) hat in den heutigen Morgenstunden bei besten Witterungsverhältnissen auf der MEYER WERFT erfolgreich ausgedockt.

Das Verholen konnte bereits um 8:15 Uhr starten, sodass bereits gegen 10:15 mit dem Festmachen an der Ausrüstungspier begonnen werden konnte.

Die Montage weitere Bauteile, z.B. Schornstein, ist bereits im vollen Gange und weitere Arbeiten beim Innenausbau und Erprobungen folgen in den nächsten Wochen und Monaten bis zur Übergabe im Dezember.

Text: Meyer Werft

Überholung in Hamburg statt Belfast

Aurora“ nach „Rasieren und Haareschneiden“ ausgedockt

Sie ist das dienstälteste Kreuzfahrtschiff der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsreederei P&O Cruises und das erste Schiff ihrer Flotte, das 2014 in Hamburg das neue Rumpf-Logo – eine stilisierte britische Flagge im Bugbereich – erhalten hatte. Die 2000 von der Papenburger Meyer Werft erbaute Aurora hat nach dem Ausschwimmen aus dem zuvor gefluteten Schwimmdock 11 der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss am Dienstagmorgen Kurs auf Southampton genommen.

Dort beginnt am 8. Juli eine am 24. Juli dort auch endende Rundreise über Dänemark, Schweden und Finnland, auf der das in Hamilton auf den Bermudas beheimatete Schiff am 20. Juli auch in Warnemünde festmachen wird.

Ursprünglich sollte die Aurora, die bereits 2014 von B+V in Hamburg im Rahmen eines 33-Mio.-Euro-Umbau-Auftrages u.a. mit Scrubbern zur Abgasreinigung nachgerüstet worden war, vom 9. bis 23. Juni bei der Belfaster Werft Harland & Wolff diese turnusmäßigen Dockungs- und Wartungsaufgaben erledigen, was jedoch aus nicht erläuterten Gründen abgesagt wurde.

Stattdessen wurde die bei einer Länge von 270 m, einer Breite von 32,20 m und einem Tiefgang von 7,89 m mit 76152 BRZ vermessene Aurora an die Elbe umdisponiert, wo bei B+V ab 14. Juni das umfangreiche Lastenheft u.a. mit Konservierungs- und Überholungsarbeiten abgearbeitet wurde.

Foto: Jens Meyer

Das für 1874 Gäste in 962 Kabinen ausgelegte Schiff, das bevorzugt auf Routen in Europa oder für lange Weltreisen zum Einsatz kommt, war 2019 von einer Werft in Brest auf das Adults Only Konzept umgestellt worden. Dabei wurden die Bereiche auf Deck 8, in denen sich früher die Kinderclubs befanden, in 28 zusätzliche Kabinen umgewandelt und einige öffentliche Bereiche umgestaltet bzw. modernisiert.

Zehn der 14 Decks des mit bis zu 850 Crewmitgliedern besetzten Schiffes, das u.a. über einen Wasserfall im dreistöckigen Atrium verfügt, sind für die Passagiere zugänglich. Für sie gibt es neben acht Restaurants und Snackbars sowie acht Bars und Lounges insgesamt 288 Innenkabinen zwischen 14 und 16 qm sowie 674 Außenkabinen. 406 der Außenkabinen verfügen über einen Balkon. Die Balkonkabinen verfügen zwischen 20 und 23 qm, die drei Suitentypen bieten 35 bis 87 qm Fläche. Als eine der ersten Reedereien bietet P&O Cruises komfortable Einzelkabinen von 14 qm mit Balkon an.

Der dieselelektrische Antrieb besteht aus vier MAN B&W-Dieseln des Typs 14V48/60 von je 14 700 kW, die auf vier ABB-Generatoren arbeiten. Sie liefern u.a. die Energie für die beiden elektrischen Antriebsmotoren, die ihre Leistung von zusammen 40 000 kW auf zwei Festpropeller abgeben. Damit soll das u.a. mit drei Bugstrahlern und einem Querstrahler im Heck von je 1500 kW ausgerüstete Schiff eine Geschwindigkeit von 24 kn erreichen. JPM

Meyer-Neubau mit Entertainment-Innovation: „Mission Control“ auf der „Arvia“

Die zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises wird im Dezember 2022 auf ihrem bei der Papenburger Meyer Werft Mitte Februar auf Kiel gelegten neuesten Schiff, der Arvia, den ersten sogenannten Escape-Room auf See einführen.

„Mission Control“ heißt das exklusiv auf der Arvia, einem Schwesterschiff der 2020 von der Werft als erstes LNG-betriebenes Kreuzfahrtschiff der Reederei gelieferten Iona, zur Verfügung stehende Angebot. Es bietet den Gästen zwei einstündige Erlebnisse: eine familienfreundliche Handlung für alle Altersgruppen und eine Abenteuergeschichte für Erwachsene.

Abbildungen des fiktiven U-Bootes „Arvia II“ im „Mission Control“-Angebot.


Beide Handlungsstränge finden auf dem fiktiven U-Boot Arvia II statt, wobei die Gäste in Gruppen von bis zu zehn Personen an Bord gehen, um ein Team von Meeresforschern und Unterwasser-Ermittlern zu bilden, das von der virtuellen Figur Dr. Melissa Ryan geleitet wird, so die Reederei in einer Pressemeldung.

„Wir wollten etwas ganz Neues schaffen, und wir glauben, dass dies das erste seiner Art auf der Welt ist“, sagt Paul Ludlow, Präsident von P&O Cruises. „Unser Technologiepartner hat sich auf Dinge spezialisiert, die noch nie zuvor gemacht wurden, so dass die Gäste an Bord der Arvia II garantiert begeistert sein werden und sich wie in einem großen Blockbuster-Film fühlen werden.Das einzigartige Umwelterlebnis wird bei den Gästen auch ein größeres Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes unserer empfindlichen marinen Ökosysteme schaffen“, ist er überzeugt.

Video: Youtube/P&O Cruises

Die 14-Nächte-Jungfern-Rundreise der 184 000 BRZ großen Arvia beginnt am 9. Dezember 2022 in Southampton, wobei Madeira, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Cadiz und Lissabon angelaufen werden. Am: 6. Januar 2023 wird dann auch eine gleichlange Southampton-Rundreise in die Karibik geboten, auf der der Neubau St. Lucia, St. Maarten, St. Kitts und Teneriffa ansteuern wird. JPM

Doppelpremiere in Kiel

Der Seehafen Kiel erlebt in diesem Frühjahr einen Boom bei Anläufen internationaler Reedereien. 30 der 250 Kreuzfahrtanläufe entfallen in diesem Jahr auf Schiffe für Tagesbesuche mit internationalen Gästen in Kiel. Ganz vorn dabei ist die Holland America Line. Diese Stop-over-Anläufe sorgen in Kiel besonders für Freude. Sie beleben die Innenstadt und den Einzelhandel.

Den Anfang machten in Kiel in dieser Woche die Norwegian Getaway der Norwegian Cruise Line, die Britannia von P&O und die Rotterdam der Holland America Line.

Die Rotterdam ist für Kiel eine besondere Ehre. Es ist nach der Eurodam, der Prinsendam, der Zuiderdam, der Nieuw Statendam und der Koningsdam bereits das siebte HAL-Schiff, das in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt festmacht. 2009 hatte die Namensvorgängerin die Ära von Holland America in Kiel begonnen. Die alte Rotterdam machte am 11. Juni 2009 erstmals in Kiel fest.

Foto: Frank Behling

Gespräche bei der Seatrade Kreuzfahrtmesse hatten 2008 die Besuche der Reederei in Kiel eingefädelt. Seitdem gehört die Stadt zum festen Fahrplan der US-Reederei mit den Wurzeln in Rotterdam.

Die Rotterdam kam am 19. Mai auf ihrer ersten Ostseerundreise in diesem Jahr nach Kiel. Weitere Anläufe folgen in den Sommermonaten. Das bei der Fincantieri Werft in Italien gebaute Schiff soll am 30. Mai durch Prinzessin Margriet der Niederlande in Rotterdam getauft werden.

Mit der Rotterdam gab es am 19. Mai noch eine Premiere in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Das Flaggschiff der britischen Traditionsreederei P&O machte ebenfalls am Ostseekai fest. Die Britannia ist in diesem Jahr auch erstmals in Kiel.

Foto: Frank Behling

Viele der Besuche dieser internationalen Reedereien waren erst kurzfristig im Frühjahr angemeldet worden. Auslöser war die Streichung von St. Petersburg aus den Fahrplänen der Reedereien. Deshalb sind im März noch weitere Anläufe angemeldet worden.

Die Kieler Tourist-Information meldete bereits nach den ersten Anläufen dieser Woche einen deutlich gestiegenen Absatz an Souvenirs. Besonders Wappen, T-Shirts und Schnapsgläser wurden verkauft. „Die Kolleginnen sind am ersten Tag glatt überrannt worden“, so Eva Zeiske, Sprecherin der Kieler Tourist Information.  FB

Zur Dockung nach Belfast

Die Harland & Wolff-Werftgruppe hat Dockaufträge für zwei bekannte Kreuzfahrtschiffe der zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden britischen Traditionsmarken P&O Cruises und Cunard erhalten, die die Dockkapazität ihrer Werftbetriebes in Belfast für insgesamt 33 Tage nutzen.

Dabei handelt es sich um die 2000 von der Papenburger Meyer Werft abgelieferte  und 2014 bei Blohm+Voss in Hamburg im Rahmen eines 33 Mio. Euro-Umbaus mit  mit Scrubbern nachgerüstete Aurora (BRZ: 76152) sowie die 2007 vom Fincantieri-Werftbetrieb in Marghera gelieferte und 2015 ebenfalls bei Blohm+Voss mit Abgasreinigungsanlagen nachgerüstete Queen Victoria (BRZ: 90049). 

Sie werden in Belfast ihre turnusmäßigen Dockungen (im Volksmund: „Rasieren und Haareschneiden) erledigen.

Als erstes Schiff wird die 294 m lange und 32,3 m breite Queen Victoria von Cunard erwartet, die vom 2. bis 19. Mai in Belfast trockengestellt wird. Das für 1990 Gäste ausgelegte Schiff wird nach Angaben von Harland & Wolff das bisher größte Kreuzfahrtschiff sein, das jemals bei einer Werft im UK eingedockt wurde und das erste Cunard-Schiff, das je in Belfast gedockt wurde. 

Als zweites Schiff wird die 270 m lange und 32 m breite Aurora von P&O Cruises erwartet. Das Schiff, das 1878 Gästen Platz bietet, bleibt vom 9. bis zum 23. Juni an der Werft. JPM

P&O Cruises ist nicht P&O Ferries – Kreuzfahrtreederei von Problemen des Fähranbieters nicht betroffen – Keine wirtschaftlichen Verbindungen

Pressemitteilung

„P&O Cruises ist Teil des US-amerikanischen Carnival-Konzerns und wirtschaftlich in keiner Weise verbunden mit P&O Ferries.“ Lothar Krins, Geschäftsführer von Inter-Connect, der deutschen Repräsentanz von P&O Cruises, stellt eindeutig klar, dass die britische Hochseereederei P&O Cruises von den aktuellen Problemen beim namensähnlichen Fähranbieter nicht betroffen ist. 

Letzterer hatte in den vergangenen Tagen u.a. mit der Einstellung des Betriebs für Schlagzeilen gesorgt. „Es gab Anrufe besorgter Kunden, die eine Kreuzfahrt mit P&O Cruises gebucht hatten und nun um ihren Urlaub bangten“, so Krins. Hierfür gebe es allerdings keinerlei Anlass. P&O Cruises sei nicht betroffen. Das Geschäft der First Class-Reederei laufe problemlos weiter wie bisher.

Weitere Informationen auf www.pocruises.de.

Text: PM P&O Cruises

MEYER WERFT und P&O Cruises feiern Kiellegung der Arvia

Zeremonie für größtes und umweltfreundlichstes Kreuzfahrtschiff auf dem britischen Markt

Pressemitteilung

Der Bau des neuesten Mitglieds der Flotte von P&O Cruises hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Das Team der MEYER WERFT hat das Schiff in einer symbolischen Zeremonie auf Kiel gelegt. 

Foto: Meyer Werft

Dabei setzte der 800-Tonnen-Kran der Werft ein 570 Tonnen schweres Bauteil für das Unterwasserschiff der Arvia auf die traditionellen Kiellegungsmünzen. Zum Einsatz kamen dabei Geldstücke aus Barbados, dem künftigen Winter-Heimathafen des Schiffes. Das 184.000 BRZ große Schiff ist ein Schwesterschiff der Iona, die die MEYER WERFT bereits 2020 an die britische Reederei abgeliefert hat. Beide Schiffe gehören dank ihres innovativen LNG-Antriebs zu den umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffen der Welt.

Foto: Meyer Werft

„Heute verbinden wir Tradition und Innovation: Die Kiellegung feiern Schiffbauer schon seit mehr als 2000 Jahren. Auch MEYER WERFT und P&O Cruises sind traditionsreiche Unternehmen mit einer langen Partnerschaft. Gemeinsam legen wir nun schon das zweite innovative Schiff mit LNG-Antrieb für P&O Cruises auf Kiel – das ist derzeit der umweltfreundlichste Brennstoff in der Schifffahrt“, sagte Thomas Weigend, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

Die Arvia wird nun in den kommenden Monaten im größten überdachten Schiffbaudock der Welt auf der MEYER WERFT fertiggestellt und Ende 2022 abgeliefert. Ihre Jungfernfahrt wird die Arvia zu den Kanarischen Inseln unternehmen und während der anschließenden Wintersaison in der Karibik fahren.

Text: PM Meyer Werft

Aufliegezeit wird mit Refit in Hamburg beendet

Foto: Jens Meyer

Zum zweiten Mal nach ihrem 13-tägigen Refit mit Scrubber-Nachrüstung zur Abgasreinigung und Neuanstrich mit neuem Markenlogo in der ersten Aprilhälfte 2015 bei Blohm+Voss in Hamburg traf die Azura (BRZ: 115 055) am 13. Oktober bei der Hamburger Traditionswerft ein, wo sie im Großdock „Elbe 17“ trockengestellt wurde.

Das vom italienischen Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone für die zum amerikanischen Carnival Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises erbaute und 2010 in Dienst gestellte Schiff der Ventura-Klasse, das über 19 Decks, davon 14 für Passagiere, verfügt und in 1557 Kabinen bis zu 3574 Passagiere unterbringen kann, war pandemiebedingt zunächst am 29. Januar d. J. am Port of Tyne International Terminal in North Shields aufgelegt und am 29. Juni nach Belfast verlegt worden.

Jetzt kam das mit einer Länge von 289,61 m, einer Breite von 36 m und einem Tiefgang von 8 m zu den größten Einheiten der Reederei gehörende 22-kn-Schiff nach einem kurzen Zwischenstopp am 10.10. im Hafen des Reedereisitzes Southampton zur Übernahme von externen Mitarbeitern und weiteren Crewmitgliedern ohne Gäste an die Elbe. Hier werden von ihnen in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der seit Ende 2017 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Werft umfangreiche Überholungsarbeiten für den Wiedereinsatz in der Karibik erledigt.

Das Lastenheft beinhaltet nicht nur Konservierungs- und Anstricharbeiten im Außenbereich, sondern auch die Überholung von technischen Einrichtungen und Rettungsgerät als auch die Neudekoration von Kabinen und öffentlichen Bereichen, wofür in der Spitze bis zu 400 Personen gleichzeitig im Einsatz sind. Anschließend sollen in Southampton ergänzende Ausrüstungsarbeiten erledigt werden, bevor die transatlantische Repositionierungsreise des in Hamilton auf den Bermudas registrierten Schiffes beginnt.

Zwar hat sich Hamburg als attraktive Destination mit inzwischen drei modernen und einem im Bau befindlichen vierten Kreuzfahrt-Terminal vor der Pandemie eine hervorragende Position auch als Wechselhafen im Kreuzfahrtbereich erarbeitet, doch will der Eigentümer der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss nicht nur deren Bereich Reparatur von Handelsschiffen aufgeben, sondern auch das Marktsegment der Kreuzfahrtschiffe „nicht weiter aktiv“ verfolgen. Wie Peter Lürssen auf einer Belegschaftsversammlung Ende September ankündigte.

Allerdings würden bereits vereinbarte Aufträge noch abgearbeitet. Zudem werde geprüft, ob das Kreuzfahrtgeschäft außerhalb von Blohm+Voss möglicherweise fortgeführt werden könne. Angesichts der hohen Infrastrukturkosten sollten außerdem die Dockkapazitäten und die externe Nutzung nicht mehr benötigter Flächen und Hallen geprüft werden. JPM