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90 Grad Nord: PONANT am nördlichsten Punkt der Welt

Le Commandant Charcot erreicht erstmals mit Gästen den Nordpol

Pressemitteilung

 Kurs gen Norden auf der Suche nach dem heiligen Gral eines jeden Polarforschers: Am 13. Juli 2022 um 18 Uhr (MEZ), dem Vorabend des französischen Nationalfeiertags, hat die Le Commandant Charcot erstmals mit Gästen an Bord den geografischen Nordpol erreicht. Eine wahre Premiere und symbolträchtige Leistung für die französische Kreuzfahrtreederei PONANT. Bereits im vergangenen September erreichte die Le Commandant Charcot während einer Testfahrt den nördlichsten Punkt der Welt (90°00.000’ N) und war damit das erste französische Schiff überhaupt an diesem mythischen Ort. Nun konnten auch die Gäste an Bord diesen einzigartigen Moment auf den Spuren der großen Entdecker erleben. „Wir haben diesen Breitengrad mit großer Bescheidenheit und Ergriffenheit erreicht. Wir alle an Bord sind uns des außergewöhnlichen Charakters dieses Augenblicks bewusst“, so Kapitän Patrick Marchesseau auf der Brücke des Schiffes.

Kapitän Patrick Marchesseau auf der Brücke der Le Commandant Charcot.
Foto: StudioPONANT – Morgane Monnere

Mit der Indienststellung der Le Commandant Charcot gehört die Flotte von PONANT zu den modernsten und umweltfreundlichsten auf dem Markt. Das revolutionäre Polarexpeditionsschiff verfügt über einen Hybridantrieb, der Flüssigerdgas (LNG) und Elektrobatterien kombiniert. Dadurch kann es die Emissionen deutlich reduzieren. Diese bedeutende Innovation unterstreicht das Engagement von PONANT für ein verantwortungsvolles Reisen mit minimalen Umweltauswirkungen. Da die Reederei auch die Wissenschaft vorantreiben will, lädt es als einziges Kreuzfahrtschiff der Welt Forscher unterschiedlicher Spezialbereiche an Bord ein und kann ihnen ein Arbeitsumfeld mit beispielsweise Laboren bieten. Mit der Le Commandant Charcot unterstützt PONANT die Sammlung von Daten und die Gewinnung neuer Erkenntnisse für die wissenschaftliche Welt, denn „was wir kennen, das schützen wir besser“, so der Leitspruch des Kreuzfahrtunternehmens.

Foto: StudioPONANT – Olivier Blaud

Technologische Meisterleistung – zweihöchste Eisklasse und verstärkter Rumpf

Die Le Commandant Charcot verfügt als einziges Passagierschiff über die Eisklasse PC2, die zweithöchste Eisklasse weltweit, und damit über einen entsprechend verstärkten Schiffsrumpf, der es ermöglicht durch bis zu 2,5 Meter dickes Eis zu fahren. Durch den leistungsfähigen Azipod-Antrieb mit 360° drehbaren Antriebseinheiten kann die Le Commandant Charcot nicht nur im traditionellen Antriebssystem navigieren, sondern auch nach dem Prinzip des Double Acting Vessel, wodurch das Schiff speziell dickeres und dichteres Eis bewältigen kann. Für die Navigation durch Eis wird eine speziell entwickelte Ice-Routing-Software genutzt. Durch die Nutzung von bereits natürlich entstandenen Wasserwegen wird so der für das Schiff beste und für die Natur schonendste Weg durch das Eis gefunden.

Text: PM PONANT

Nachhaltiges Wachstum bei PONANT im Fokus

Schiff Nummer 14 wird klimaneutral

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Pioniergeist in jeglicher Hinsicht: Dafür steht PONANT nicht nur bei der Entdeckung neuer Orte, sondern auch bei der Entwicklung technologischer Optionen für ein nachhaltigeres und verantwortungsbewussteres Reisen. Die Kreuzfahrtreederei ist ständig bestrebt, den ökologischen Fußabdruck ihrer Aktivitäten zu verringern, Meeresökosysteme zu schützen und die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen. Im September 2021 wurde so die Le Commandant Charcot als erstes Polarexpeditionsschiff mit Hybridantrieb, das Flüssigerdgas (LNG) und Elektrobatterien kombiniert, in Dienst gestellt. Der nächste Neubau, das 14. Schiff in der Flotte, soll gar keine Auswirkungen mehr auf die Umwelt haben. „Bereits seit einigen Monaten arbeiten wir an einem neuen Konzept für unser ‚Schiff der Zukunft‘. Dabei konzentrieren wir uns darauf, dessen ökologischen Fußabdruck noch weiter zu reduzieren, und betrachten dafür unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt. Wie die Le Commandant Charcot soll auch das kommende Schiff Wissenschaftlern zur Verfügung stehen. Eine komplett neue Generation von Schiff muss entworfen werden und unser Ziel ist es, genau solch ein Schiff zu bauen“, so Mathieu Petiteau, Direktor New Building und F&E bei PONANT. Der Neubau soll dank unterschiedlicher technologischer Bausteine verschiedene nicht-fossile Energiequellen als Antrieb nutzen können, dazu zählt zum Beispiel auch die Windkraft. Die Pläne für Schiff Nummer 14 sollen bis Ende 2022 finalisiert werden, im Anschluss geht es in die Ausschreibung für die Werften. Geplant ist, dass das Schiff 2025 in Betrieb genommen wird.

Foto: Ponant – Nick Rains

PONANT verstärkt Forschung und Entwicklung, um die Energiewende voranzutreiben

Dieses Projekt für das 14. Schiff steht im Einklang mit den Umweltverpflichtungen von PONANT. Dazu gehört unter anderem die Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen um 30 % bis 2030. Seit der Indienststellung der Le Commandant Charcot ist das Unternehmen auch weiterhin bestrebt, den CO2-Fußabdruck seiner Schiffe zu minimieren. Die Mission der F&E-Abteilung (Forschung und Entwicklung) besteht darin, unterschiedliche Möglichkeiten zu vergleichen und zu bewerten, die den ökologischen und energetischen Wandel der gesamten Flotte vorantreiben. Es gibt bereits viele Möglichkeiten für Fortschritte, sowohl in Bezug auf Energieeffizienz und -optimierung als auch in Bezug auf den Erhalt von Ökosystemen. Aktuell werden die Möglichkeiten für Biokraftstoffe, wie etwa grüner Wasserstoff, sowie die Möglichkeiten für Wind- und Wasserantrieb untersucht und geprüft. PONANT arbeitet mit anderen Branchen zusammen und beteiligt sich an verschiedenen europäischen Forschungsprojekten, die darauf abzielen, diese Technologien zu entwickeln und zu testen. Als Unternehmen, das sich seit über 30 Jahren für ein verantwortungsbewussteres Reisen und sinnvolle Erkundungsreisen einsetzt, stellt PONANT Forschung und Entwicklung in den Mittelpunkt seiner Wachstumsstrategie, um sowohl den ökologischen Herausforderungen als auch den Anforderungen seiner Kunden gerecht zu werden und ihnen neue inspirierende Erlebnisse zu bieten.

Text: PM PONANT

Buchungsstart bei PONANT für die Wintersaison 2023/2024

Im Programm: zehn komplett neue Routen

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Fernweh stillen mit PONANT: Ab sofort können Reisehungrige und Erholungssuchende ihre Kreuzfahrt für die Wintersaison 2023/2024 planen und buchen. Ob Asien, Persischer Golf, Indischer Ozean, Karibik, Mittelamerika, Ozeanien oder Nordeuropa im Winter: Der Fahrplan der PONANT Flotte ist mit etwa 70 Abfahrtsterminen und zehn komplett neuen Routen vielfältig und abwechslungsreich. Reisende haben die Wahl zwischen klassischen Yachtkreuzfahrten oder Expeditionen in tropischen oder polaren Regionen. Neu im Winter 2023/2024: die Nationalparks zwischen Belize und Honduras, die atemberaubenden Landschaften von Norwegen am Ende des Winters, die bewahrte Artenvielfalt Neuseelands und ein Abenteuer zwischen Madagaskar und den Maskarenen im Indischen Ozean. Die aus dreizehn Kreuzfahrtyachten bestehende Flotte empfängt die Gäste mit einer feinen Mischung aus Eleganz, persönlicher Atmosphäre und Komfort auf höchstem Niveau kombiniert mit französischer Lebensart. Polarexpeditionen in die Antarktis in der gleichen Saison können schon länger gebucht werden. Alle Kreuzfahrten für die Wintersaison 2023/2024 sind ab sofort im Reisebüro, telefonisch unter +49 (0) 40 80 80 39-60 oder online unter de.ponant.com buchbar.

Foto: PONANT – Tamar Sarkissian

Routenprogramm im Winter 2023/2024

Der Fahrplan von PONANT für die Saison von Oktober 2023 bis April 2024 hält einige Highlights bereit. Dazu gehören etwa die neuen 11-tägigen Kreuzfahrten zur Entdeckung Norwegens am Ende des Winters. Ein Besuch der Lofoten, die Erkundung des Nordkaps, ein Kennenlernen mit dem indigenen Volk der Samen oder auch die Suche nach Nordlichtern gehören zu den Höhepunkten dieser neuen Route. Ebenfalls neu im Programm ist die 14-tägige tropische Expedition zwischen Madagaskar und den Inseln der Maskarenen, dazu gehören das französische Überseedépartement La Réunion, die Insel Mauritius und die dazugehörige Inseln Rodrigues. Wen die Abenteuerlust packt, geht an Bord zu einer tropischen Expedition in die Nationalparks Mittelamerika, wo Reisende nicht nur die üppige Vegetation und eindrucksvolle Artenvielfalt des tropischen Regenwalds entdecken, sondern auch dem indigenen Volk der Garifuna begegnen können. Eine intensive Entdeckung des Orients bietet die neue 11-tägige Kreuzfahrt im östlichen Teil der Arabischen Halbinsel. Highlights dabei sind der Overnight-Aufenthalt in Abu Dhabi, der Anlauf auf den Daymaniyat-Inseln, einem Meeresschutzgebiet, oder auch der Stopp in dem traditionellen Fischerhafen Sur. Die riesige Routenvielfalt von PONANT hält für jeden Gast die passende Kreuzfahrt bereit.

Preisbeispiele

Die 11-tägige Reise „Nordische Entdeckungen und Traditionen“ an Bord der Le Bellot ab/bis Tromsø kostet bei Doppelbelegung in einer Deluxe Kabine ab 8.350 Euro* pro Person (inkl. Flug Paris/Tromsø + Transfers + Tromsø/Paris). Verschiedene Termine im März 2024.

Die 14-tägige Reise „Abenteuer zwischen Madagaskar und den Maskarenen“ ab/bis Port Louis kostet bei Doppelbelegung in einer Deluxe Kabine ab 6.330 Euro* pro Person. Verschiedene Termine im Dezember 2023.

Die 8-tägige Reise „Karibisches Mosaik, zwischen Mangroven und Lagunen“ an Bord der Le Dumont-d’Urville ab/bis Belize City kostet bei Doppelbelegung in einer Deluxe Kabine ab 3.380 Euro* pro Person. Verschiedene Termine im November und Dezember 2023.

Die 10-tägige Reise „Wunder und Zivilisationen des Orients“ an Bord der Le Bougainville ab Maskat/bis Doha vom 18. bis 28. November 2023 kostet bei Doppelbelegung in einer Deluxe Kabine ab 4.470 Euro* pro Person.

*Preis pro Person auf Basis einer Doppelkabine inkl. Steuern und Hafengebühren. Dieser Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeiten und basiert auf der Auslastung des jeweiligen Schiffes.

Text: PM PONANT

Kreuzfahrtyacht Le Champlain erstmals im Hafen von Warnemünde

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Die Kreuzfahrtreederei PONANT brachte eine französische Brise nach Rostock-Warnemünde: Aus Amsterdam (Niederlande) kommend machte die Le Champlain auf ihrer Reise nach Stockholm in den frühen Morgenstunden des 29. Aprils zum ersten Mal im Ostseebad Warnemünde fest.

Ein wahres Erlebnis und seltener Anblick für die Crewmitglieder und die zahlreichen Kreuzfahrtfans vor Ort – denn die Schiffe von PONANT sind meist in den Polarregionen oder tropischen Gefilden unterwegs. Traditionell begrüßt wurde die Le Champlain von Vertretern des Hafens.

Auch das Sales-Team aus dem Hamburger Büro von PONANT nutzte diese einmalige Gelegenheit. Im Rahmen einer Schiffsbesichtigung stellten sie einer kleinen Gruppe von Reisebüroexpedienten die Kreuzfahrtyacht vor. Eine gute Möglichkeit für die Travel Agents ein Schiff dieser eindrucksvollen Baureihe der PONANT Explorers kennenzulernen.

In wenigen Wochen gibt es erneut die Möglichkeit für eine Besichtigung: Am 29. Juni wird die Le Champlain in Lübeck-Travemünde sein. Auch hierfür wird das Sales-Team von PONANT eine Schiffsbesichtigung anbieten. Eine offizielle Einladung dazu erfolgt über den B2B-Newsletter. Wer diesen noch nicht erhält, kann sich dafür ganz einfach anmelden: Einen Account für die PONANT Agent Area erstellen und anschließend für den Newsletter registrieren. Zur PONANT Agent Area geht es hier.

Text: PM PONANT

PAUL GAUGUIN CRUISES ANNOUNCES SUSAN ROBISON AS GENERAL MANAGER, SALES AND MARKETING AND LIZ COLEMAN AS VICE PRESIDENT OF SALES

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In the latest move toward strategic organizational growth that will continue to elevate its reputation for deluxe, 5-star cruising experiences through French Polynesia, Paul Gauguin Cruises is welcoming new leadership. Cruise industry veteran and communications and marketing expert Susan Robison has joined the company as General Manager, Sales and Marketing, while longtime Paul Gauguin Cruises team member Liz Coleman has been promoted to Vice President of Sales. 

Robison will lead the North American sales and marketing teams in the newly created role, which leverages her expertise in brand stewardship and multi-platform marketing campaigns. She will be responsible for increasing awareness of the Paul Gauguin Cruises experience and drive bookings for the 330-guest m/s Paul Gauguin, Tahiti’s iconic ship. Before joining Paul Gauguin Cruises, Robison oversaw marketing and global communications for Crystal Cruises’ portfolio of global experiences. Throughout her tenure with global consumer brands, Robison boasts a record of accomplishment of award-winning media campaigns, corporate responsibility initiatives, and marketing programs that created brand awareness and drove engagement. Robison reports to Navin Sawhney, CEO of Americas, PONANT and Paul Gauguin Cruises.  

Liz Coleman has been with Paul Gauguin Cruises for 14 years and will report to Robison in her new role. Coleman was previously the director of sales for the Northeast/Midwest regions and is replacing former vice president of sales, Sandy Stevens, who has made the decision to retire at the end of April. In her new position, Coleman will focus on delivering deeper engagement with the brand’s travel agency partners. 

“Susan’s expertise in communicating a company’s brand story in compelling ways across all channels will help to raise travelers’ perception and understanding of the distinctive charm and boutique experience that Paul Gauguin Cruises offers, while Liz will continue to bring her extensive brand knowledge to the travel advisor community,” said Navin Sawhney, CEO of Americas, PONANT and Paul Gauguin Cruises. “While we are sad to say goodbye to Sandy, we wish her all the best as she retires, and we thank her for her years of dedicated service.”

Text: PM Paul Gauguin Cruises

Dem Südpol ganz nah: Weltrekord für die Le Commandant Charcot

PONANT erreicht nächstgelegenen schiffbaren Breitengrad zum Südpol

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Ende Februar war die Le Commandant Charcot von PONANT in der Antarktis auf Weltrekord-Kurs: Der Flottenneuzugang erreichte als erstes Schiff der Welt den äußersten Breitengrad von 78°44,3′ Süd in der Bucht der Wale (Bay of Whales) im Rossmeer und damit den schiffbaren Breitengrad, der dem Südpol am nächsten ist. Ein Weltrekord für das Polarexpeditionsschiff der französischen Reederei. „Die Bucht der Wale war der Ausgangspunkt für die Amundsen-Expedition, die am 14. Dezember 1911 als erste den Südpol erreichte. Die Temperatur betrug etwa -15 °C. In dieser wunderschönen Landschaft, die so beeindruckend ist wie die Kälte, die hier herrscht, erreichte die Le Commandant Charcot 78°44,3’ Süd, die geografische Breite, die dem Südpol auf dem Seeweg auf dem gesamten antarktischen Kontinent am nächsten liegt“, so Patrick Marchesseau, Kapitän an Bord der Le Commandant Charcot. Aktuell ist das Polarexpeditionsschiff am Ende ihrer 25-tägigen Expedition ins Rossmeer, einer der extremsten und am besten erhaltenen Regionen der Antarktis, und kehrt in Kürze nach Punta Arenas (Chile) zurück.

Verantwortungsbewusst unterwegs

Die Le Commandant Charcot ist der jüngste Neuzugang in der Flotte von PONANT und das erste Polarexpeditionsschiff mit Hybridantrieb, der Flüssigerdgas und Elektrobatterien kombiniert. Diese bedeutende Innovation unterstreicht das Engagement von PONANT für ein verantwortungsvolles Reisen mit minimalen Umweltauswirkungen. Als Schiff der wissenschaftlichen Möglichkeiten ist es auch das einzige Kreuzfahrtschiff der Welt, das Forscher in speziellen Arbeitsbereichen, wie etwa Labore, an Bord willkommen heißt. Mit der Le Commandant Charcot unterstützt PONANT die Sammlung von Daten und die Gewinnung neuer Erkenntnisse für die wissenschaftliche Welt, denn „was wir kennen, das schützen wir besser“.

Text: PM Ponant

Wilde Schönheit

Eine Fahrt mit der Le Bellot zu den Iles de Ponant ist eine Reise in die schönsten Küstengegenden der Bretagne und zugleich zu den Ursprüngen der Reederei. Michael Wolf liess sich von blühenden Inseln und Kormoranen begeistern.

Kleine Häfen haben oft die Vorteile der kurzen Wege. So auch in St. Malo: Fast im Schatten der alten Granitmauern der einstigen Freibeuter-Hochburg liegt das etwas triste Terminal. Man merkt es: Kreuzfahrtschiffe verirren sich nur selten hierhin. Eigentlich­ erwartet man hier eher das Einchecken auf einer­ Fähre oder einem Ausflugsschiff. Heute liegt wegen des Wasserstandes die elegante LE BELLOT auf Reede­ in der Bucht, es wird getendert.

Saint-Malo, Foto: enapress.com

Das Einchecken ist an diesem Sommertag etwas umständlich – viele Namen der Passagiere sind nicht auf der Liste, ein möglicher Informatik-Bug. Und für die ärztlichen­ Kontrollen der ankommenden (wenigen) Passagiere­ muss man etwas Zeit mitbringen.

Einer der positiven Punkte: das Powerteam der drei Ponant-Tänzerinnen vor dem Boarden. Giovanna aus Sizilien,­ Kerne aus dem argentinischen Patagonien und Melissa aus der französischen Champagne verteilen kleine­ Evian-Fläschchen ebenso grosszügig wie ihr Lächeln,­ eine Charme-Attacke, die auch genervte Wartende wieder mit neuem Karma versorgt.

Kapitän Pascal Gloger beginnt diese Reise sozusagen vor seiner Haustür – er lebt in St. Malo. Der ehemalige Skipper­ und Cargoschiff-Kapitän stammt aus einer bretonischen Familie, in der schon seit Generationen zur See gefahren wurde. 15 Jahre lang führte er auf den Seychellen den grössten Katamaran der Welt, Pearls of Seychelles.

Heute weist er bei der Begrüssung darauf hin, dass bei dieser Reise auf 85 Passagiere 107 Besatzungsmitglieder kommen, ein mehr als luxuriöses Verhältnis. Normalerweise haben 184 Passagiere auf dem Schiff Platz.

Und auch das achtköpfige hochmotivierte Expeditions­team aus Ornithologen, Naturforschern, Historikern und Ozeanographen stellt sich an diesem Abend vor…

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Schwierige Eisbedingungen in der Antarktis: PONANT unterstützt britisches Polarforschungsschiff

Le Commandant Charcot und RRS Sir David Attenborough arbeiten zusammen

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Das neue Polarexpeditionsschiff von der französischen Kreuzfahrtreederei PONANT, die Le Commandant Charcotund das britische Polarforschungsschiff RRS Sir David Attenborough haben sich zusammengetan, um die „International Thwaites Glacier Collaboration“ zu unterstützen. Während sich die RRS Sir David Attenborough auf die Wissenschaft und die logistische Unterstützung britischer Forschungsstationen konzentriert, wurde die Le Commandant Charcot speziell dafür gebaut, seine Gäste mit einem unvergleichlichen Maß an Komfort und Service tief ins Herz des Eises der Polarregionen zu bringen und dabei wissenschaftliche Forschungen durchzuführen. Aktuell befinden sich beide Schiffe in der Antarktis. Als sich herausstellte, dass sich beide Schiffe zufällig in der Bucht Carroll Inlet auf 73°15 Süd treffen würden, bot sich die perfekte Gelegenheit, die Fähigkeiten dieser zwei zu kombinieren, um im Tandem zu arbeiten.

Technologische Meisterleistung – zweihöchste Eisklasse und verstärkter Rumpf

Die Le Commandant Charcot verfügt als einziges Passagierschiff über die Eisklasse PC2, die zweithöchste Eisklasse weltweit, und damit über einen entsprechend verstärkten Schiffsrumpf, der es ermöglicht durch bis zu 2,5 Meter dickes Eis zu fahren. Durch den leistungsfähigen Azipod-Antrieb mit 360° drehbaren Antriebseinheiten kann die Le Commandant Charcot nicht nur im traditionellen Antriebssystem navigieren, sondern auch nach dem Prinzip des Double Acting Vessel, wodurch das Schiff speziell dickeres und dichteres Eis bewältigen kann. Am effizientesten ist dieses Prinzip, wenn die Le Commandant Charcot rückwärts fährt. Aus diesem Grund gibt es im Heckbereich auch eine zweite Brücke. Nach diesem Prinzip erfolgte nun auch die Zusammenarbeit mit dem britischen Polarforschungsschiff: Die Le Commandant Chacot öffnete einen Kanal im Eis indem sie rückwärts fuhr und die RRS Sir David Attenborough folgte ihr und verbreiterte den Kanal. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, in nur drei Stunden einen Kanal von drei Seemeilen zu öffnen. Danach setzte die Le Commandant Charcot ihre Reise fort. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die Meinung von Experten aus den Polarregionen: Sie waren schon immer von den Vorteilen der gegenseitigen maritimen Hilfe in diesen abgelegenen Gebieten überzeugt.

Als uns klar wurde, dass wir die RRS Sir David Attenborough unterstützen könnten, machten wir uns sofort auf den Weg. Diese Kooperation verdeutlicht die Werte von PONANT, das von Seeleuten gegründet wurde und sich der Wissenschaft verschrieben hat, und zeigt, was durch Teamarbeit erreicht werden kann„, erklärt Patrick Marchesseau, Kapitän an Bord von Le Commandant Charcot. „Außerdem war es eine einzigartige Gelegenheit für unsere Gäste, die Herausforderungen der Polarforschung live zu sehen. Wir diskutieren bereits die Möglichkeit, bei zukünftigen Reisen weiterhin mit der RRS Sir David Attenborough zusammenzuarbeiten, sofern unsere Reiseroute dies zulässt.“

Text: PM Ponant

Buchungsstart für die Le Commandant Charcot im Sommer 2023

Neue Route in die russische Arktis mit Franz-Josef-Land und Karasee

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Foto: Ponant – Julien Fabro

Neue Polar-Abenteuer warten im Sommer 2023: PONANT öffnet die Reisen für die Saison von Mai bis September 2023 in die Arktis an Bord des revolutionären Polarexpeditionsschiffes Le Commandant Charcot. Auf 10 exklusiven Abfahrten geht es für den Flottenneuzugang in kaum kartographierte Regionen, wo die Gäste an Bord die Völker des Nordens kennenlernen und eine außergewöhnliche Tierwelt entdecken können. Das neue Polarexpeditionsschiff besticht sowohl durch modernste Bordtechnik und einen sauberen Schiffsantrieb als auch durch ein Höchstmaß an Komfort in Extremregionen. Dank der sehr hohen Eisklasse (PC2) kann die Le Commandant Charcot nicht nur in die abgelegensten Gebiete der Arktis reisen, sondern auch viel früher und zu Jahreszeiten, in denen diese für gängige Expeditionsschiffe unzugänglich sind. Ob der geografische Nordpol, Grönlands Ostküste oder der Nordost-Grönland-Nationalpark, die Routenvielfalt ist vielfältig. Neu im Programm ab 2023: eine neue Expedition zu den eisigen Archipelen in der russischen Hocharktis. Bei der 19-tägigen Polarexpedition geht es zu den Schätzen der Barentssee und Karasee mit einem Besuch der Inselgruppe Franz-Josef-Land sowie Nowaja Semlja und dem Nordland-Archipel (auch Sewernaja Semlja).

Zahlreiche exklusive Aktivitäten inklusive

Für authentische Erlebnisse im ewigen Eis hat PONANT viele exklusive Aktivitäten im Programm. Dazu gehören etwa speziell den Ostgrönland-Touren Treffen mit den Inuit-Gemeinden, Hundeschlittenfahrten und Eisangel. Darüber hinaus gibt es partizipative Wissenschaft, Kajakfahrten, Wanderungen, Schneeschuhwandern, Polarsprung ohne Neoprenanzug, Polarschwimmen mit Trockenanzug und noch vieles mehr. Zudem gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit den Wissenschaftlern, im bordeigenen Forschungslabor einen Beitrag zu Forschungsbemühungen zu leisten. Bei Ausfahrten und Anlandungen mit dem Zodiac werden die Gäste von über 20 Naturführern in die faszinierende Landschaft und Tierwelt begleitet.

Preisbeispiele

Die Reise „Russische Arktis mit Franz-Josef-Land und Karasee“ vom 22. Juni bis 10. Juli 2023 (19 Tage/18 Nächte an Bord) ab Murmansk/bis Tromsø an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 27.140 Euro* pro Person (inkl. Flug Paris/Murmansk, Transfers und Flug Tromsø/Paris).

Die Reise „Der geografische Nordpol“ vom 27. Juli bis 11. August 2023 (16 Tage/15 Nächte an Bord) ab/bis Longyearbyen an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 26.760 Euro* pro Person. Weitere Termine im Juli und August 2023.

Die Reise „Begegnungen mit den Inuit und ihren Frühlingstraditionen“ vom 05. bis 15. Mai 2023 (11 Tage/10 Nächte an Bord) ab/bis Reykjavík an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 13.310 Euro* pro Person. Ein weiterer Termin im Mai.

Die Reise „Entdeckung des Nordost-Grönland-Nationalparks“ vom 25. Mai bis 08. Juni 2023 (15 Tage/14 Nächte an Bord) ab/bis Reykjavík an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 18.630 Euro* pro Person. Ein weiterer Termin im Juni.

Die Reise „Nordwestpassage“ vom 11. September bis 05. Oktober 2023 (25 Tage/24 Nächte an Bord) ab Reykjavík/bis Nome an Bord der Le Commandant Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 33.430 Euro* pro Person (inkl. Flug Nome/Seattle und Transfer).

*Preis pro Person auf Basis einer Doppelkabine inkl. Steuern und Hafengebühren. Dieser Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeiten und basiert auf der Auslastung des jeweiligen Schiffes.

Text: PM Ponant

Neuer Luxus unter Segeln

Es war das erste Schiff der französischen Reederei Ponant: Die Le Ponant wurde 1991 in Dienst gestellt, ein eleganter Dreimastsegler mit 32 Kabinen.

Bild: via PONANT / Stirling Design International

Ab Juni wird das Schiff wird in ein neues Leben segeln. Bei einer durch die Pandemie stark verlängerten Werftzeit wurde die Le Ponant in Genua komplett renoviert, umgebaut und entkernt. Heute verfügt es über nur 16 Kabinen und Suiten (statt bisher 32). Für die 32 Passagiere stehen 34 Crewmitglieder bereit. Im Rahmen von Nachhaltigkeit wurde modernste Technik eingebaut von Landstromanschlüssen bis zu neuesten Wasseraufbereitungsanlagen.

Das Design der Suiten und öffentlichen Räume, darunter große Lounges, Panorama-Restaurant, großzügige Aussenbereiche mit Jacuzzis und Bar sowie einer Marina und einem Spabereich, wurde vom französischen Innenarchitektenbüro Jean-Philippe Nuel in grauen und weissen Farbtönen entworfen. Die Suiten sind zwischen 14 und 56 qm groß, einige verfügen über eigene Balkone. Sie sind komplett bis zum Bose-Lautsprecher ausgestattet. Die Le Ponant soll ab Anfang Juni mit achttägigen Reisen zu kroatischen und griechischen Destinationen, darunter viele neue kleine Ziele und Inseln, beginnen. Der Verkauf hat heute begonnen.

Hier sind die ersten Impressionen:

Das Panorama Restaurant der LE PONANT, Animation: via PONANT
Kabine, Animation: PONANT/Nuel
Video: Youtube/PONANT Yacht-Kreuzfahrten & Expeditionen