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Mit PONANT Kurs auf die wilde Arktis nehmen Kreuzfahrten im Sommer 2021 nach Grönland, Spitzbergen und Island

Pressemitteilung

Der Sommer ist die beste Zeit, um den hohen Norden zu bereisen. Grönland, Spitzbergen und Island stehen bei PONANT für den Sommer 2021 mit verschiedenen Kreuzfahrten auf dem Fahrplan. Diese Ziele fernab der Massen garantieren den Reisenden unberührte Landschaften und eine wilde sowie einzigartige Natur. Während einer Expeditionskreuzfahrt an Bord der Schiffe von PONANT erkunden die Gäste exklusiv und in privater Atmosphäre die polaren Wüsten der Arktis. Das Programm für den Sommer 2021 in der Arktis wird so umgesetzt wie geplant und kann bereits gebucht werden. Ab Juni 2021 bietet der Flottenneuzugang, die Le Commandant-Charcot, auch erstmals Gelegenheit tief ins Herz des Eises zu reisen und an weit entfernte Orte, wie den geographischen Nordpol, zu gelangen, wo andere nur schwer hinkommen. Beruhigt die Welt entdecken: Die neuen Buchungs- und Stornierungsbedingungen von PONANT garantieren den Reisenden eine einzigartige Flexibilität bei der Planung der nächsten Kreuzfahrt. So gilt u.a. eine kostenfreie Stornierung bis 30 Tage vor Abfahrt, ohne Angabe von Gründen, sowie eine Anzahlung lediglich in Höhe von 10 Prozent.

Unterwegs im Herzen des Spitzbergen-Archipels – dem Reich des Eisbären

Von der Welt abgeschieden, geheimnisvoll und authentisch: Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich der Mensch an eine extreme Umgebung anpassen konnte. Eine außergewöhnliche Landschaft, die zu 55 Prozent aus Gletschern besteht, kann hier entdeckt werden. Bei inkludierten Ausfahrten und Anlandungen mit den Zodiacs® und einem Team erfahrener Naturführer erkunden Reisende eine vielfältige Tierwelt. Gleich zwei Schiffe der PONANT Flotte sind im Sommer 2021 im Spitzbergen-Archipel unterwegs und kreuzen auf achttägigen Reisen durch die nördlichste norwegische Inselgruppe. Eins der Highlights bei den Kreuzfahrten ist das Südost-Svalbard-Naturreservat, das zweitgrößte Naturschutzgebiet Spitzbergens.

Preisbeispiel: Die Reise „Unerforschtes Spitzbergen“ vom 26. Juni bis 03. Juli 2021 ab/bis Longyearbyen an Bord der L‘Austral kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 10.400 Euro* pro Person (inkl. Flug Paris/Longyearbyen und zurück, sowie Transfers). Verschiedene Termine im Juni und Juli 2021.

Island – die Insel aus Feuer und Eis

Island ist ein Land voller Kontraste und Extreme in unmittelbarer Nähe zum Polarkreis. Unvergleichlich schöne und zugleich raue Landschaften aus Wind, Stein, Feuer und Eis werden die Reisenden in ihren Bann ziehen. Hier bilden Vulkane, Geysire, Fjorde und wilde Täler eine einzigartige Atmosphäre mit einem Hauch von geheimnisvoller Magie. Es gibt zudem eine Fülle von kulturellem Erbe zu entdecken: Isländer sind immer noch stark mit ihrer Wikingergeschichte und deren Legenden verbunden. Zwei Schiffe der PONANT Flotte bringen die Gäste auf achttägigen Kreuzfahrten zu schönsten Landschaften der isländischen Westküste.

Preisbeispiel: Die Reise „Islands Mosaiklandschaften“ vom 18. bis 25. August 2021 ab/bis Reykjavik an Bord der Le Jacques-Cartier kostet bei Doppelbelegung in einer Deluxe Kabine ab 4.040 Euro* pro Person. Verschiedene Termine im Juli und August 2021.

Abenteurerträume wecken – mit der Le Commandant-Charcot zum geographischen Nordpol

Der geographische Nordpol, ein mythischer Punkt, der das ganze Jahr über mit Packeis bedeckt und 700 Kilometer von jedem Land entfernt ist. An Bord der Le Commandant-Charcot, dem ersten Luxus-Polarexpeditionsschiff der Eisklasse PC2, gehören die Reisenden zu den wenigen Menschen, die diesen abgelegenen Ort erreichen. Ab Spitzbergen geht es für die Le Commandant-Charcot ins Herz von prächtigen Landschaften, die sich mit den Bewegungen des Eises und dem wechselnden Licht ständig verändern. Diese Route, auf der die Gäste an Bord in dieser Jahreszeit besonders viele Tierarten beobachten können, führt bis ins Drifteis. Die Le Commandant-Charcot ist weltweit das erste revolutionäre Polarexpeditionsschiff mit einem Hybrid-Antrieb, der Flüssigerdgas (LNG) und Elektrobatterien kombiniert und damit die Umweltbelastung so gering wie möglich hält. An Bord profitieren die Reisenden zusätzlich von brandneuen, exklusiven Aktivitäten, wie Hundeschlittenfahrten, Eisfischen, Polartauchen, Heißluftballonfahrten und noch vieles mehr. Die Aktivitäten sind im Reisepreis inbegriffen oder optional buchbar.

Preisbeispiel: Die Reise „Der geographische Nordpol“ vom 23. August bis 07. September 2021 ab Longyearbyen/bis Reykjavik an Bord der Le Commandant-Charcot kostet bei Doppelbelegung in einer Prestige Kabine ab 24.930 Euro* pro Person (inkl. Flug Paris – Longyearbyen, Transfer). Drei verschiedene Termine von Juli bis August 2021.

Sorgenfrei reisen – flexible Stornobedingungen und ein sicheres Hygieneprotokoll

Für alle Neubuchungen mit Abfahrt bis zum 31. Oktober 2021 wurden flexible Buchungsbedingungen eingeführt. Gäste können ihre Kreuzfahrt bis 30 Tage vor Abfahrt ohne Angabe von Gründen kostenfrei stornieren und haben die Wahl zwischen Guthaben und Rückerstattung. Zudem hat die Sicherheit der Gäste sowie der Crew, ob an Bord oder an Land, für PONANT oberste Priorität. Zu diesem Zweck wurde ein verschärftes Hygieneprotokoll in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten erarbeitet. Die strengeren Schutzmaßnahmen umfassen eine vollständige Bandbreite von technologischen, auf den Menschen und die Ausstattung angepasste Maßnahmen. Zudem werden bei PONANT alle an Bord befindlichen Personen zu 100 Prozent vor Beginn der Kreuzfahrt getestet. Jeder Gast muss bei der Einschiffung einen negativen PCR-Test (PCR: Polymerase-Chain-Reaction) vorweisen, zusätzlich erfolgt ein medizinischer Check durch den Bordarzt (Temperaturmessung, Prüfung des medizinischen Fragebogens etc.). Auch alle Crewmitglieder werden regelmäßig Tests unterzogen. 

*Preis pro Person auf Basis einer Doppelkabine inkl. Steuern und Hafengebühren. Dieser Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeiten und basiert auf der Auslastung des jeweiligen Schiffes.

Text: PM PONANT

Paul Gauguin Cruises – Auftrag ausgesetzt

Die für Paul Gauguin Cruises bei der norwegischen Vard-Gruppe bestellten beiden Expeditionsschiffe werden vorerst nicht gebaut. Das berichtet der französische Branchendienst Mer et Marine. Paul Gauguin Cruises ist eine Tochter der französischen Reederei Ponant und verfügt derzeit über nur ein Schiff, die 1997 gebaute Paul Gauguin. Ende 2019 hatte Ponant die beiden jeweils über 11.000 BRZ verfügenden und 230 Passagiere fassenden Schiffe für einen Preis von etwa 300 Millionen Euro bei Vard bestellt. Mit dem Bau der Schiffe, die normalerweise 2022 abgeliefert werden sollten, war noch nicht begonnen worden. Im Kontext der pandemiebedingten Krise wolle man jetzt erst den Sommer abwarten, hieß es aus Insiderkreisen. Artemis, die Muttergesellschaft von Ponant, hatte seit Beginn der Übernahme der Reederei im Jahr 2015 etwa eine Milliarde Euro in das Ausbauprogramm der Flotte investiert. Nun soll die Entwicklung des Re-Startes in der ersten Hälfte des nächsten Jahres darüber entscheiden, ob und wie dieser Auftrag abgewickelt wird. Nicht von der Aussetzung betroffen ist die Ablieferung der Le Commandant Charcot, des Eisbrecher-Expeditionsschiffs für Ponant, im Juni 2021.

Zwischen Vulkanen und Voodoo

Die französische Reederei Ponant kooperiert seit kurzem mit National GeographicExpeditions. Peggy Günther entdeckte auf einer der ersten Reisen die Kapverden und das Bissagos-Archipel.

„Zum ersten Mal kann ich die Ergebnisse meiner Arbeit an dem Ort vorstellen, wo ich sie gesammelt habe. Und ich werde in einem Bett schlafen!“ Die Biologin Lucy Hawkes freut sich. Bei ihrem letzten Aufenthalt auf den Kapverden schlief sie unter einem einfachen Bretterdach mit Moskitonetz, frischmachen konnte sie sich nur im Meer. Nun freut sich die 40-jährige Britin auf ihre Kreuzfahrtpremiere an Bord der LE DUMONT D’URVILLE. Sie begleitet eine der ersten National Geographic-Reisen in Kooperation mit Ponant. In den USA arbeitet die Marke mit Lindblad zusammen. Gemeinsam mit der französischen Reederei soll nun der europäische Markt erschlossen werden. „Wir wollen Menschen ermöglichen, die Welt zu erforschen, um sie besser verstehen und bewahren zu können. Ponant ist dabei der perfekte Partner, weil sie eine der jüngsten und umweltfreundlichsten Flotten auf einer Vielfalt von Expeditionsrouten einsetzen“, sagt Nathan Philpot, Travel Director von National Geographic Partners. Er begleitet die Kreuzfahrt von den Kapverden zum Bissagos-Archipel und testet neue Ideen, wie etwa das „Beach Clean up“: Einmal pro Reise sollen die Passagiere am Strand Plastikmüll einsammeln, der dann von der Reederei fachgerecht entsorgt wird.

Expeditionsleiter Christophe Bassous will den Gästen diese Idee möglichst schonend beibringen. Schließlich sind sie in erster Linie Luxusurlauber, die eine fünfstellige Summe dafür bezahlt haben, eines der am wenigsten besuchten Länder der Welt kennenzulernen. Neben den mächtigen vulkanischen Bergen auf den Kapverden stehen nämlich auch drei Inseln des Bissagos-Archipels auf den Fahrplan. Mehrere Anbieter haben großes Interesse an diesem neuen Expeditionsrevier, doch aktuell ist allein Ponant hier unterwegs. Dieses Privileg verdankt die Reederei ihrem Kontakt zu Laurent und Sonia Durris. Das Ehepaar unterhält seit sechs Jahren im Nordwesten des Archipels ein kleines Hotel für Sportfischer und hat gute Beziehungen zu den Oberhäuptern vieler Inseln. Und die haben das Sagen in dem kleinen Land, das seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1973 keine komplette Amtsperiode unter ein und derselben Regierung erlebt hat.

„Eine Reise nach Guinea-Bissau ist wie eine Reise in eine vergangene Zeit“, sagt Sonia Durris, um die wenigen englischsprachigen Gäste auf den ersten Besuch in einem Dorf der Bijagos vorzubereiten. „Das Tanzen ist das Wertvollste, was die Menschen hier haben“, sagt Sonja, „deswegen zeigen sie es uns.“ Schon von weitem können die Passagiere die traditionellen Trommeln hören. Stolz bewegen die Männer und Frauen ihre Körper im Rhythmus der Musik. Sie sind eines der wenigen Völker Afrikas, das niemals versklavt wurden, da sie sich bei einer Gefangennahme „schneller umgebracht haben, als der Teufel die Augen schließt“, wie Sonia erzählt.Sie glauben nämlich, dass ihre Seele niemals Ruhe findet, wenn sie außerhalb ihres Landes sterben. Die Verbindung zum Land und zur Natur scheint über allem zu stehen. Voodoozauber und Tieropfer gehören zum täglichen Leben der Bijagos. Es ist wichtig, die Götter bei Laune zu halten. Vom Meer hielten sich die Menschen traditionell eher fern, zu groß ist der Respekt vor den Naturgewalten. Erst seit kurzem versuchen sich die Männer auch als Fischer….

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