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Flussfrische ’22 von Excellence

Pressemitteilung

Mittelthurgau, führender Schweizer Anbieter für Reisen auf dem Fluss, präsentiert schon jetzt seine Excellence-Flussreisen 2022. Der Luxus der Langsamkeit auf den beliebtesten Flussschiffen der Schweizerinnen und Schweizer ist ab sofort buchbar. Das Plus für Reisegäste: der neue «FRÜH = FAIR-Rabatt». Excellence-Qualität für die kommende Saison gibt es jetzt zum Bestpreis und mit Frischluft-Technologie an Bord.

Foto: Reisebüro Mittelthurgau

Die Excellence-Saison 2022 ist eröffnet. Der günstigste Moment zum Buchen ist jetzt. Die neue Vorschau-Kollektion mit klassischen und aussergewöhnlichen Flussrouten quer durch Europa bietet ab sofort die Möglichkeit, sich die Lieblingskabine auf einem der elf Excellence-Schiffe zu sichern – und das zum Bestpreis. Erstmals gibt es den «FRÜH = FAIR-Rabatt», mit einem Preisabschlag bis 150 Franken pro Person auf den bereits reduzierten Sofortpreis.

«Aus der Tiefe der Schleusenkammer wieder ans Licht». Die vergangenen 15 Monate seien wie eine Schiffsschleusung gewesen, wo das Wasser abgelassen wird und das Schiff in die Schleuse sinkt, sagt Mittelthurgau-CEO Stephan Frei. «Aber wir haben einiges bewegt, da unten in der Schleusenkammer. Neue Ideen entwickelt, vor allem für noch authentischere und spannendere Landexkursionen. Wir sind sehr froh, die Zeit gut überstanden zu haben und weiter in unser Produkt investieren zu können.» Investitionen tätigte das Unternehmen insbesondere im Gesundheitsschutz. Die gesamte Excellence-Flotte wurde mit der Pure-Air-Ionisierungstechnik nachgerüstet. Diese reinigt die Innenräume von virentragenden Aerosolen und Keimen. Vor wenigen Tagen habe die Excellence-Flotte wieder Fahrt aufgenommen. «Ein wirklich gutes Gefühl», so Frei.

Foto: Reisebüro Mittelthurgau

Der feine Unterschied – mehr denn je. Qualität in allen Belangen – das verbindet die Flussschiffe der Badener Familienreederei Swiss Excellence River Cruise. Die Interieurs sind von Nazly Twerenbold gestaltet: behaglich und stilvoll, mit viel Raum für Begegnung und persönlichen Rückzug – wie gemacht, um auch 2022 dasgute Leben an Bord der kleinen Schweizer Grandhotels zu feiern und den neugierigen Blick auf die Welt miteinander zu teilen.

«Die beste Küche auf dem Fluss» – diesen Anspruch erfüllt Excellence jetzt mit noch mehr kulinarischen Optionen: Barbecue an Deck, ein köstlicher Light Lunch, den Reisegäste am Lieblingsort ihrer Wahl an Bord geniessen dürfen, noch mehr regional inspirierte, vegetarische und vegane Menüs. An Bord der Excellence Adria, der neuen Yacht in Kroatien, steht einer der talentiertesten Jungköche des Landes am Herd.

Text: PM Reisebüro Mittelthurgau

Ahoi Excellence!

Vor Kroatiens Küste kreuzt durch türkise Wasser ein Schiff, das die Zukunft der Kreuzfahrt einläutet: die EXCELLENCE ADRIA – klein, elegant, familiär. Szenen aus dem Logbuch. Anita Lehmeier berichtet.

Wir schreiben das Jahr eins von Corona. Die ganze Kreuzfahrtbranche liegt am Boden beziehungsweise im Hafen. Die ganze Kreuzfahrtbranche?
Nein! Die Cruisejacht EXCELLENCE­ ADRIA,­ im Mai 2020 werftneu zu Wasser gelassen,­ war auf ihrer Jungfernfahrt im Juni 2020 vor der Küste Kroatiens unterwegs. Während einwöchiger Inselhoppings schippert sie Passagiere – maximal 37 bei voller Auslastung – zu den schönsten Badebuchten und Städten. Die EXCELLENCE ADRIA punktet in der neuen­ Ära des Reisens mit ihrer Kleinheit.

Foto: Gordan Ukic

Mit 54 Metern Länge, 8,6 Metern Breite und drei Decks erinnert das Schiff mit seiner eleganten Halbbogenkonstruktion an die Privatjachten von Bond-Bösewichten. An Bord wird aber nicht die Übernahme der Weltherrschaft geplant, man geniesst vielmehr, der Weltherrschaft des bösen Virus für eine Weile entfliehen zu können.

In den Innenräumen und an Deck bietet die Cruisejacht den drei Dutzend Passagieren sogar Platz genug, die Abstandsregeln einzuhalten. Im Hafen von Rijeka, wo wir nach 90-minütigem Flug nach Zagreb und knapp zweistündigem Bustransfer eintreffen, ist die EXCELLENCE ADRIA der Selfie-Hotspot für die einheimischen Touristen. Sie sind wegen der Veranstaltungen in die diesjährige Kulturhauptstadt Europas gekommen. Die Events wurden alle abgesagt – jetzt schiessen sie dafür Familienfotos vor dem blütenweissen Schiffsrumpf mit den tiefschwarzen Tauen. Für unsere Gruppe folgt der einzige unangenehme Moment der Reise, der sich nach allen Landgängen wiederholen wird: Wir gehen über die Gangway an Bord, die neidvollen Blicke der Zaungäste im Rücken und die Denkblasen „Geldsäcke!“ über der Mole. Wenn die wüssten, wie erschwinglich Ferien auf der EXCELLENCE ADRIA tatsächlich sind.

Foto: Gordan Ukic

Während wir die Kabinen beziehen, sticht unser kleines Traumschiff in See Richtung Insel Krk. Beim ersten Apéro­ auf dem Sonnendeck wird das familiäre Du an Bord etabliert und die zehnköpfige Crew vorgestellt. Erst jetzt checke ich, dass der gutaussehende Herr mit den silbernen Schläfen, der meinen Koffer in die Kabine gebracht hat, unser Kapitän ist! Und der Eigner dieser sowie zwei weiterer Cruisejachten. Er entstammt einer langen Reihe von Käptens, sein ältester Sohn hat neulich das Patent gemacht. Während wir gemächlich dem Sonnenuntergang entgegengleiten, kreisen die Gespräche nur um ein Thema: die so elegante wie funktionale Ausstattung der Kabinen.

Foto: enapress.com

Die Damen kriegen sich kaum ein über die begehbaren Schränke. „Wir haben sogar zu zweit drin Platz“, schwärmt das Mutter-Tochter-Duo aus der Ostschweiz, das mit zwei Jass-Freundinnen unterwegs ist. Beim Nachtessen outet sich der Grossteil unserer Gruppe als Kreuz- und Flussfahrt-Habitués. Alle sind sich einig: Die EXCELLENCE ADRIA ist das schönste Schiff, auf dem sie je gecruist sind. Ein Paar, das die gleiche Reise eine Woche zuvor gemacht hatte, verlängerte spontan die Ferien, um nochmals mitzuschippern. Eine sportive Alleinreisende lobt die Barfussqualität der Marmor-, Holz- und Teppichböden; sie wird ihre Schuhe nur für die Landgänge aus dem Schrank holen. Das Rentnerpaar aus Solothurn verliebte sich in das Modellbild des Schiffes im Prospekt von Mittelthurgau, buchte und feiert gleich am ersten Abend am Bord seine Goldene Hochzeit.

Natürlich ist Ivica Mazar auf solche Events vorbereitet. Der Küchenchef ist der zweitwichtigste Mann an Bord. Schliesslich ist Essen ein zentraler Aspekt jeder Kreuzfahrt. Von früh bis spät sorgt er mit vielfältigen Frühstücksbuffets und meist zweimal am Tag mit fantasie­vollen Mehrgängern für das leibliche Wohl der Gäste. Sobald die Märkte morgens öffnen, holt der Sohn einer Fischerfamilie das Beste aus dem Meer. Aufs Budget achten müsse­ er nicht, erzählt der Bord-Neuling stolz. Kapitän Jure lasse ihm freie Hand. Das habe er schon bei der Ausstattung der Küche so gehalten: Ivica durfte die Kombüse frei nach seinen Wünschen einrichten. Mitunter ein Grund, seinen Job in einem Luxushotel aufzugeben, die Familie den Sommer über an Land zurückzulassen und fortan auf schwankendem Boden zu arbeiten. Jure habe ihn drei Jahre lang bekniet, in seine Crew zu kommen. Jetzt brilliert Ivica, assistiert von seiner Gehilfin Dada, und interpretiert die klassische kroatische Küche auf moderne leichte Art. Das Ganze auf Wunsch selbstverständlich auch veggie, vegan und glutenfrei.

Zu den täglichen Ritualen an Bord gehören die Badestopps. Kapitän Jure steuert auf seinen Wegen von Insel zu Insel die schönsten einsamen Buchten an. Hier baden die Gäste fernab vom touristischen Rummel der kroatischen Strände.

Foto: Reisebüro Mittelthurgau

Matrose Andelo, dreifacher kroatischer Lifeguard-Meister, schwimmt mit Tauen ans Ufer, vertäut das Schiff und wacht dann mit Adleraugen über die Sicherheit der Passagiere. Dank fehlender Industrie ist das Wasser von verblüffender Klarheit und einem Türkisblau, das man sonst nur auf den Malediven sieht. Wer bei Tisch zu oft zugelangt hat oder einfach mal Ruhe will, zieht sich auf eines der beiden Sonnendecks zurück, geniesst die herbe Schönheit der Küstenlandschaften oder schaut den Matrosen zu, die von morgens bis abends sorgsam den vielen Chromstahl der schwimmenden Schönheit polieren, als wärs ihr eigenes Schiff.

Mit Land, Leuten und Kultur in Kontakt kommen „Excellence“-Kreuzfahrer bei den Landgängen – begleitet von regionalen, Deutsch sprechenden Guides. In Krk, Rab, Zadar und Mali Losinj vereint sich das historische Erbe mit dem Flair moderner Tourismusdestinationen. In Mali Losinj gibt es übrigens den schönsten Mann Kroatiens zu besichtigen: den Athleten Apoxyomenos. Der griechischen Bronzestatue in Lebensgrösse – 1997 von einem Taucher zufällig entdeckt und sechs Jahre lang aufwendig restauriert – wurde ein eigenes, spektakuläres Museum gewidmet, nachdem der Jüngling im Louvre, im British Museum und im Getty Museum für Aufsehen gesorgt hatte.

Virenfrei an Bord – ja das geht!

Pressemitteilung

Die Schweizer Familienreederei Swiss Excellence River Cruise präsentiert eine echte Innovation. Sie hat ihre Excellence-Flussschiffe mit einer hochwirksamen Ionisierungstechnik ausgestattet. Das Ergebnis: virenfreie Luft an Bord, sauber und rein wie im Hochgebirge. Eine gute Nachricht in Zeiten von Corona – und ein Novum in der Flussschifffahrt.

Ein Wendepunkt gegen die Gefahr der Ansteckung. Wie kann man Reisegäste wirksam vor Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen? Diese Frage stand bei den Verantwortlichen von Mittelthurgau, Twerenbold und der Excellence-Reederei im Zentrum. Ein intelligentes Schutzprogramm habe sich 2020 als wichtige Massnahme erwiesen. Das aber reiche nicht, ist VR-Präsident Karim Twerenbold überzeugt. „Was wir suchten, war eine wirksame Luftreinigungslösung, insbesondere um virentragende Aerosole zu eliminieren“. Die Diskussionen mit Fachleuten mündeten in eine innovative Lösung: Ionisierung.

Zukunftsinvestition. Im Winter rüstete man nach, stattete die Excellence-Schiffsflotte und die Twerenbold-Reisebusse mit dem Pure-Air-Ionisierungssystem aus. Die Swiss Excellence River Cruise ist die erste Reederei, die mit einer solchen Technik für gesunde virenfreie Schiffsinnenräume sorgt. Die Investition von 750’000 Franken sei wichtig und nachhaltig, so Twerenbold. „Wir investieren hier in den Gesundheitsschutz und in das Vertrauen unserer Gäste und Mitarbeitenden. Das ist eine Zukunftsfrage.“

Ionisierung: Nach dem Vorbild der Natur. Wie wird frische Luft eigentlich „frisch“? Die Natur macht’s vor: die UV-Strahlen der Sonne, der Wind oder Gewitterblitze aktivieren Sauerstoffmoleküle – es entstehen Ionen. Diese reagieren mit kleinsten Partikeln und flüchtigen organischen Verbindungen und reinigen so die Luft. Genauso funktioniert auch die Pure-Air-Ionisierungstechnik. Im Belüftungssystem von Schiff und Bus wird die Raumluft mit Sauerstoff-Ionen angereichert und auf natürliche Art gereinigt. So wird die Atemluft effizient von Aerosolen, schädlichen Partikeln und anderen Schadstoffen befreit. Die Luftqualität ist vergleichbar mit der Luft im Hochgebirge, an der See oder im Nadelwald.

Nachgewiesene Wirksamkeit. Messungen eines unabhängigen akkreditierten Testlabors konnten in unterschiedlich grossen und belebten Räumen keine oder nur noch minimalste Schadstoff-/Virenpartikel nachweisen (bereits nach 30 Min. unter der Nachweisgrenze, siehe Anhang). Die Technologie ist geprüft und zertifiziert und wurde in Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten und Instituten in Deutschland und der Schweiz entwickelt. Das Pure-Air-Ionisierungssystem ergänzt den bestehenden Luftaustausch mit permanenter Frischluftzufuhr in den Excellence-Schiffen und Reisebussen.

Foto: obs/Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten

Excellence Flussreisen – virenfrei ab/bis Schweiz. Mit eigenen Schiffen und Reisebussen besitze man vollständige Autonomie für die Gestaltung des Excellence Flussreiseprodukts. Das erweise sich jetzt in der Pandemie als Riesenvorteil, sagt Mittelthurgau-Geschäftsführer Stephan Frei. „Unsere Reisegäste können in gesunder Luft aufatmen – bei der Anreise und während der Flussreise. Das ist ein Wendepunkt für sicheres Reisen in Zeiten von Corona“. Das Excellence-Schutzprogramm an Bord wurde für 2021 weiterentwickelt. Zu Gunsten von mehr Abstand pro Passagier ist die Auslastung auf 70% der Kapazität begrenzt.

Text: PM Reisebüro Mittelthurgau

„Vorreiter nachhaltiger Flussreisen“ – Mittelthurgau erhält Myclimate Award

Die Schweizer Stiftung Myclimate zeichnet das Reisebüro Mittelthurgau mit dem Myclimate Award als «Vorreiter ganzheitlich nachhaltiger Flusskreuzfahrten» aus. Jährlich ehrt die Klimaschutzorganisation Unternehmen der Touristikbranche und würdigt nachhaltige und zugleich wirtschaftlich erfolgreiche Angebote.

Die Schweizer Klimaschutz-Stiftung Myclimate nennt folgende Punkte in ihrer Begründung für die Auszeichnung an das Reisebüro Mittelthurgau 2020.

1. Ökologische Massnahmen. Die Excellence-Reederei ist wie das Reisebüro Mittelthurgau Teil der Twerenbold Gruppe, die stark in ökologische Massnahmen im eigenen Handlungs­bereich investiert. Beim Bau von neuen Schiffen setzt die Anbieterin auf die selbst entwickelte Clean Air Technology. Eine Pionierleistung, die Stickoxid-Emissionen um über 75% und Fein­staub um mindestens 90% reduziert. Bis 2022 sollen auch die anderen Excellence-Schiffe mit der Technologie nachgerüstet werden. Darüber hinaus hat Mittelthurgau ein umfassendes Konzept zur Vermeidung von Plastikabfällen umgesetzt und sich auch hierbei ambitionierte Ziele gesteckt. Bis 2021 soll Verbrauchsplastik vollständig von den Schiffen verbannt werden. 

2. Klimaneutrales Reisen. Mittelthurgau bietet seinen Gästen gegen einen Klimaschutz­betrag die Möglichkeit, die CO2-Emissionen der eigenen Reise zu kompensieren. Damit können die Gäste selber Verantwortung übernehmen und unterstützen zusätzlich den Reiseveranstalter beim nachhaltigen Schiffsbetrieb. «Den Kundinnen und Kunden bietet sich die Option eines klimaneutralen Flussreisens auf modernen, umweltschonenden Schiffen», so die Stiftung.

3. Gegen Lebensmittelverschwendung, für Naturschutz. Da auch das Problemfeld «food waste» auf den eigenen Flussschiffen aktiv angegangen wird und Naturschutzgebiete an den Reiserouten wie im Donaudelta gefördert werden, zeichnet Myclimate das Reisebüro Mittelthurgau mit dem Myclimate Award als «Vorreiter ganzheitlich nachhaltiger Flusskreuz­fahrten» aus.  


Mittelthurgau-GF Stephan Frei, Foto: enapress.com

Der Myclimate Award konnte wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant an der ITB in Berlin übergeben werden. So fand die Übergabe im Dezember in Weinfelden statt. «Diese Auszeichnung würdigt unsere Anstrengungen und Investitionen in die Nachhaltigkeit. Das freut und beflügelt uns sehr», sagt Mittelthurgau-CEO Stephan Frei. «Als Familienreederei und Reiseanbieter betrachten wir nachhaltiges Handeln als existenzielle Zukunftsfrage.» Neben dem Reisebüro Mittelthurgau wurde die Tschuggen Hotel Group ausgezeichnet.

Text: PM Mittelthurgau

Golf & Fluss 2021 – 10 Routen, 8 Länder

Pressemitteilung

Screenshot Reisebüro Mittelthurgau

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Text: PM Mittelthurgau

Reisebüro Mittelthurgau annulliert restliche Saison

Stephan Frei, Geschäftsleiter von Reisebüro Mittelthurgau und verantwortlich für die Excellence-Flotte, erklärte gegenüber „an Bord“ die Absagen der Reisen und des Gourmet-Festivals 2020.

„Mit grossem Bedauern sagen wir die Reisen und unser Excellence Gourmetfestival ´20 ab.

Unser Covid19-Schutzprogramm an Bord der Schiffe hat sich in den letzten Monaten als sehr wirksam und praktikabel erwiesen (Abstand, reduzierte Gästezahl, Wärmebildkameras, Schnelltests, Crew mit Nasen/Mundschutz usw.).

Wir haben eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Rahmenbedingungen aussehen müssen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Passagiere, Crew und Gastköche/teams zu gewährleisten. 

Mittelthurgau-GF Stephan Frei, Foto: enapress.com

Jetzt aber zeigt sich, dass wir mit der fortschreitenden explodierenden Entwicklung der Pandemie (vor 2-3 Wochen lagen die Werte bei 300 – jetzt bei 3500 in der Schweiz – die Schweiz gehört international zu den Ländern mit den höchsten Zuwächsen) im In- und Ausland und den mutmasslich weiteren behördlichen Massnahmen, wie neuen Gastroeinschränkungen in unsicheres Fahrwasser kommen können. Und wir haben uns mit den Gesundheits- und Schifffahrtsbehörden der Schweiz und der angrenzenden Regionen ausgetauscht. Wir können den Verlauf der Festivalreisen 20 nicht mehr in dem Masse selbst steuern, wie es unsere Unternehmensrichtlinien vorsehen.

Foto: enapress.com

Wir haben uns sehr auf die Spitzenköche und tollen Persönlichkeiten und unseren maritimen Fine-Dining-Anlass gefreut. Zu meinem persönlichen Anliegen gehörte es in diesem verflixten Jahr auch, zu zeigen: die Gastronomie lebt! Es ist auch 2020 möglich, das gute Leben und das feine Essen mit begeisterten Gästen und herausragenden Köchen zu geniessen und «feiern».

Nun ist es aber in den letzten Stunden und Tagen zu einer epidemiologischen Trendwende gekommen und die Prognosen sehen gar nicht mehr ermutigend aus im In- und Ausland.

Es ist bitter, dies nun alles absagen zu müssen, aber in der neuen aktuellen Situation, ist es die richtige Entscheidung für alle Beteiligte.

Es wird 2021 wieder ein fantastisches Excellence Gourmetfestival geben, daran habe ich keinen Zweifel. Und wir freuen uns sehr auf die tollen Köche/Innen.“

Four Hands Dinner mit Christian Kuchler und Stefan Heilemann an Bord der Excellence Queen. Foto: enapress.com

Elegant & umweltfreundlich

Premiere für die Kaiserin

Die Twerenbold-Gruppe hat mit der neuen Excellence Empress eines der umweltfreundlichsten Flusskreuzfahrtschiffe der Welt in Betrieb genommen. Markus Weber war auf der Donau an Bord.

„An diesem Projekt wollte ich unbedingt mitwirken.“ Als dem 34-jährigen Niederländer Popke Dillingh zu Ohren kam, dass die Schweizer Twerenbold­-Gruppe ein neues Schiff mit einer revolutionären Umwelttechnologie plante, war für ihn klar: bei diesem bahnbrechenden Vorhaben will er dabei sein. Es sei für ihn ein Glücksfall gewesen, dass er zum ersten Kapitän der Excellence Empress ernannt wurde. Im Juni nahm Dillingh seine Tätigkeit in der Werft der TeamCo Shipyard im niederländischen Heusden auf, um die letzten eineinhalb Monaten der Fertigstellung der Excellence Empress zu begleiten.

„Dem Engagement der Badener Unternehmerfamilie Twerenbold ist es zu verdanken, dass wir heute das erste Flussschiff der Welt mit einem neuartigen Katalysator-System betreiben“, erklärt Dillingh bei der Begrüßung an Bord. Dass interessierte Gäste deshalb zuerst einen Blick in den Maschinenraum werfen möchten, um den ökologischen „Zauberstab“ zu begutachten, ist allerdings auch für den Kapitän eine Premiere. Der Unterschied zu einer konventionellen Einrichtung sticht sofort ins Auge: Große, in silberfarbene, wolkenartige Isolationsdecken eingehüllte Abgasrohre prägen ein Bild, das an die Figuren­welt der Schweizer Künstlergruppe Mummenschanz erinnert. Ein Maschinenraum als Kunstwerk? Da hätte auch der Maler Jean Tinguely seine Freude daran gehabt. Kapitän Dillingh richtet die Aufmerksamkeit auf die Technik: „In unserem Katalysatorsystem werden Stickoxide des Abgases zu Wasserdampf und Stickstoff umgewandelt, daneben sorgt ein Rußpartikelfilter bei den Dieselmotoren für eine Reduktion des Feinstaubes – ein Novum im Passagier-Flussschiffbau. Über 95 Prozent der Feinstaubpartikel werden aufgefangen, die Reduktion­ der Stickoxid-Emissionen beträgt mehr als 75 Prozent.“ Der Lärm im Maschinenraum ist derart ohrenbetäubend, dass wir die interessanten Ausführungen kaum verstehen. Aber soviel wird klar: Hier wird also doch Kunst gemacht – die Kunst, die Umwelt mit neuer Technologie zu schützen.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Flussschiffe fahren meist mit Dieselöl. Dieses ist bei der Verbrennung deutlich weniger schädlich als das auf hoher See immer noch oft eingesetzte Schweröl, aber gleichwohl mit Emissionen verbunden. Die Hauptschadstoffe in der Binnenschifffahrt sind Feinstaub und Stickoxide. Mit einer effektiven Abgasreinigung kann die Austrittsmenge markant reduziert werden. Der CO2-Ausstoß wird damit aber nicht vermindert.

Dies ist auch dem Verwaltungsrats-Präsidenten der Twerenbold-Gruppe, Karim Twerenbold, klar: „Aus unserer Sicht ist Clean Air Technology der richtige Weg. Wir sind uns aber bewusst, dass wir damit das CO2-Problem noch nicht gelöst haben. Wir beobachten die technische Entwicklung und bleiben am Ball. Mit der drastischen Eindämmung von Stickoxid und Feinstaub machen wir einen bedeutenden, aber nicht den letzten Schritt.“

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

So hat auch die Excellence Empress, eines der umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe auf den europäischen Flüssen, im Bereich der Nachhaltigkeit noch Luft nach oben. Gleichwohl ist das jüngste Juwel der Excellence-Schiffe für jeden umweltbewussten Flussfahrer ein „Must“. Aber nicht nur für sie: Das Schiff zielt mit seinem hochwertigen Angebot auf anspruchsvolle Genussreisende. Die Excellence Empress atmet Luxus, Stil und Klasse: Kapitän Dillingh, eigentlich ein cooler Seebär, kommt aus dem Schwärmen nicht heraus, wenn er von seinem Schiff spricht: „Die Excellence Empress steht für zeitgemäßen Luxus.“ Tatsächlich: Die Qualität des Schiffes lässt sich nicht nur am ästhetischen und großzügigen Erscheinungsbild, sondern an vielen Details erkennen. Die Korridore sind breiter als auf einem normalen Schiff. Anzahl (24) und Größe (20 qm) der Junior-Suiten sind auf europäischen Flüssen ebenso sehr selten. Die Excellence Empress bietet denn auch deutlich mehr Platz pro Gast als vergleichbare Schiffe. „Und nicht nur die Gäste haben es sehr komfortabel, auch das Steuerhaus, also mein Arbeitsort, ist sehr schön geworden“, frohlockt der Kapitän.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Die frische Farbgebung und das Design tragen die unverkennbare Handschrift von Nazly Twerenbold. Die Basisfarbe ist Orange. „Das ist für mich die lebensbejahende Farbe des unbeschwerten Glücks“, sagt die Mutter des Verwaltungsratspräsidenten der Twerenbold-Gruppe, die bereits zahlreiche andere Excellence-Schiffe gestaltet hat. Empfangsbereich, Lounge, Restaurants, Kabinen – das ganze Schiff strahlt eine harmonische Gastlichkeit aus. Unsere Junior-Suite gefällt uns derart gut, dass wir sie gar nicht mehr verlassen möchten. Besonders einladend: Die Position des Bettes mit direktem Blick durch die großen französischen Balkonfenster auf die vorbeiziehenden malerischen Landschaften. Großzügigkeit und Stil prägen auch das Badezimmer. Die Junior-Suite erinnert uns eher an ein cooles Design-Zimmer in einem Fünfsterne-Hotel als an eine Schiffskabine. Und dann entdecken wir noch Innovationen: Ein Swimmingpool, der diesen Namen verdient. Und eine Sushi-Bar, die wir aber auf Grund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen nicht testen konnten. Dafür nutzen wir das gut ausgestattete Fitness-Center.

Begeistert vom Schiff ist auch die junge Schweizer Hotel-Managerin Irene Künzler aus Frauenfeld. Sie steht für die gelebte Swissness an Bord. Obwohl erst 31 Jahre alt, verfügt sie über große Erfahrung in der Luxushotellerie auf hoher See. Bei Hapag-Lloyd Cruises war sie auf der Europa und der Europa 2 in verantwortlichen Positionen tätig und auch im Tschuggen Grand Hotel in Arosa hat sie ihr Know-How im Luxusbereich vertiefen können. Irene Künzler war die erste Person, die auf der Excellence Empress übernachten durfte. „Wenn einem ein so wunderschönes Schiff in Obhut gegeben wird, ist man schon stolz.“

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com

Überzeugt hat uns auch der Koch. Stefan Sköries, Jahrgang 1982, war ebenfalls in der Luxus-Schifffahrt bei Hapag-Lloyd Cruises tätig. Er war Küchenchef auf der Hanseatic und der Bremen. Daneben stand er auch schon im spektakulären neuen Fünf-Sterne-Hotel Fontenay in Hamburg am Herd. Damit bringt er die besten Voraussetzungen mit, um die hohen kulinarischen Erwartungen der Excellence-Gäste zu erfüllen und sich als Teilnehmer für das alljährliche Excellence Gourmet Festival­ zu empfehlen. Sköries „frisches Gartengrün mit Artischockenherzen und Jalapeno-Vinaigrette“ sowie das gebratene Welsfilet auf Limettensauce mit Zuchettiröschen und Safranrisotto haben uns besonders gut geschmeckt. Stephan Frei, Gründer des Excellence Gourmet­festival und als Geschäftsführer des Reisebüros Mittelthurgau Betreiber der Excellence-Schiffe und damit auch der Chef von Sköries, wird die Kochkünste seines jüngsten Zugangs im Team mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben.

Foto: Holger Leue/Leue-Photo.com