Schlagwort: Rhein

nickoVISION fährt bis Anfang August auf dem Rhein

Pressemitteilung

nicko cruises bietet seinen Gästen dieses Jahr noch mehr innerdeutsche Reisen und fährt mit nickoVISION kurzfristig bis August auf dem Rhein. Neu im Programm sind damit zwei Routen ab/an Frankfurt über Rhein, Main und Mosel sowie eine Reise von Frankfurt nach Passau. Ab August ist nickoVISION wieder auf der Donau unterwegs. Die neuen Reisen mit nickoVISION auf dem Rhein sind ab sofort zu attraktiven Last-Minute-Preisen buchbar.

Alles neu macht der Mai – zumindest was den Fahrplan von nickoVISION angeht. nicko cruises wird mit dem prämierten Flussschiff bis Anfang August statt auf der Donau auf dem Rhein unterwegs sein. „Weil innerdeutsche Reisen in diesen Zeiten besonders gefragt sind, haben wir kurzfristig entschieden, unsere Kapazitäten auf dem Rhein aufzustocken. Wir freuen uns besonders, dass wir mit der nickoVISION eines unserer schönsten Flussschiffe dafür einsetzen können“, so Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises. 

Insgesamt nimmt der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte mit nickoVISION drei zusätzliche Rhein-Routen ins Programm für die anstehende Flusssaison auf: eine achttägige Route über Straßburg und Cochem mit Start und Ende in Frankfurt, eine elftägige Kreuzfahrt ebenfalls ab/an Frankfurt über Koblenz und Trier sowie eine neuntägige Reise von Frankfurt nach Passau zur Überführung des Schiffes auf die Donau im August. Für die achttägige Route sind insgesamt sechs Termine zwischen Juni und August 2021 geplant, die elftägige Reise ist an drei Terminen verfügbar. Alle neuen Reisen mit nickoVISION auf dem Rhein können ab sofort im Reisebüro gebucht werden.

Wolkenkratzer, Welterbe und Weingenuss

Die schönsten und geschichtsträchtigsten Ort entlang von Main, Rhein und Mosel erleben die Gäste von nicko cruises auf der achttägigen Route von Frankfurt über Straßburg und Cochem wieder zurück nach Frankfurt. Auf dieser Strecke trifft Modernität auf Romantik und es stehen Stopps in wunderschönen Städten wie Heidelberg, Speyer, Koblenz und Mainz auf dem Plan. Zudem dürfen sich die Gäste auf herrliche Landschaftspanoramen und Postkartenidylle im Mittelrheintal, an der Mosel und im Elsass freuen.

Auf der elftägigen Route über Trier und Koblenz mit Start und Ziel in Frankfurt fährt der moderne Flusskreuzer auf dem romantischen Mittelrhein, vorbei an der Loreley, und anschließend auf die Mosel. Mit Programmpunkten wie der Stiftsherrenführung durch Treis-Karden mit Brennereibesichtigung, dem Weinerlebnisausflug an der Mosel mit Verkostung oder einer unterhaltsamen Fahrt mit dem Mosel-Wein-Express steht die Reise dabei ganz im Zeichen von guten Tropfen aus der Region. Aber auch Naturliebhaber kommen in der Eifel und beim Besuch des Geysirs in Andernach auf ihre Kosten.

Zurück auf die Donau geht es für nickoVISION dann im August diesen Jahres mit einer neuntägigen Fahrt von Frankfurt über Würzburg und Nürnberg nach Passau. Zwischen der Main-Metropole und der Dreiflüssestadt erwartet die Gäste eine Reise voller Kontraste und Kultur. In den mittelalterlichen Gassen von Nürnberg und Bamberg beispielsweise wandeln die Urlauber auf den Spuren der Geschichte. Würzburg überzeugt mit südländischem Flair und einem Besuch der barocken Residenz. Und Rothenburg ob der Tauber präsentiert sich als Inbegriff einer romantischen Stadt.

Sicher reisen mit modernstem Komfort

An Bord von nickoVISION erkunden die Gäste Main, Rhein und Mosel mit modernstem Komfort. Das Flussschiff auf 5-Sterne-Niveau bietet ein innovatives Design mit offener Architektur, drei Restaurants an Bord sowie zahlreichen Freizeit- und Rückzugsmöglichkeiten, wie sie sonst eher auf Hochseeschiffen zu finden sind. Auf einer Länge von 135 Metern bietet nickoVISION Platz für 220 Passagiere. Die 14 Quadratmeter großen Kabinen mit französischem Balkon im Mittel- und Oberdeck sind geschmackvoll eingerichtet und mit optimaler Raumnutzung gestaltet. Die Übergänge zwischen Salon, Bar und Restaurant sind offen und fließend gestaltet.

Selbstverständlich sorgt auf nickoVISION in den aktuellen Zeiten ein bewährtes Infektionsschutz- und Hygienekonzept dafür, dass die Reisenden nicht nur komfortabel, sondern auch sicher auf Deutschlands Flüssen unterwegs sind. Zusätzlich sorgt der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte durch das Paket nickoPLUS mit einer Geld-Zurück-Garantie bei abgesagten Reisen und einer Flex-Option bei der Buchung für Sicherheit von Anfang an.

Attraktive Preise für Schnellentschlossene

Die neuen Reisen mit nickoVISION auf dem Rhein sind zu besonders attraktiven Last-Minute-Preisen buchbar. So erhalten spontane Reiselustige die achttägige Kreuzfahrt ab/an Frankfurt bereits ab 599 Euro pro Person, die elftägige Reise ist zum Sonderpreis ab 849 Euro pro Person verfügbar und die neuntägige Reise von Frankfurt nach Passau im August gibt es bereits ab 799 Euro pro Person.

Text: PM nicko cruises

Der Flusskreuzfahrt-Evergreen

2020 ist kein normales Kreuzfahrt-Jahr. Nur Flusskreuzfahrten sind hierzulande nahezu uneingeschränkt möglich – wenn man von den Hygienemaßnahmen in den öffentlichen Bereichen absieht. Ein Klassiker ist ein Törn über den Rhein. Christoph Assies war an Bord der INSPIRE, die in diesem und auch im kommenden Jahr an den Düsseldorfer Anbieter Viva Cruises verchartert ist.

Vier Nächte, eine kurze Auszeit, von Düsseldorf bis Mainz und zurück in die Rheinmetropole Düsseldorf – in diesen turbulenten Zeiten eine schöne Abwechslung für Kreuzfahrt-Liebhaber. Für Fluss-Neulinge an Bord der INSPIRE eine lohnende Schnuppertour. Der erst vor zwei Jahren gegründete Anbieter Viva Cruises setzt das 2013 gebaute 135 Meter lange Schiff auf Rhein, Mosel und im kommenden Jahr auch auf dem Ijsselmeer ein.

Gechartert ist die INSPIRE vom amerikanischen Anbieter Tauck. Durch die anhaltenden Reisebeschränkungen kann das Kernpublikum aus Übersee den Luxus an Bord derzeit nicht genießen. Deutschsprachige Gäste kommen dafür in den Genuss eines großzügigen und luxuriösen Flusskreuzfahrtschiffes, das über 22 Master-Suiten auf jeweils 28 Quadratmetern verfügt.

Die Sonne brennt an diesem Tag, als der Check-in für die INSPIRE unweit der Düsseldorfer Altstadt beginnt. Auch wenn in diesen Zeiten zunächst die Körpertemperatur gemessen werden muss, später einmal pro Reisetag, geht das Boarding schnell und unkompliziert. An Bord der klassisch eleganten INSPIRE stehen maximal 142 Passagieren vier Passagierdecks zur Verfügung. In Zeiten der Corona-Pandemie sind nur maximal 104 Gäste auf dem Schiff, das von der Schweizer Flusskreuzfahrt-Größe Scylla bereedert wird.

Foto: Christoph Assies

Stewards und Kreuzfahrtdirektorin Monica Prince bitten die Neuankömmlinge in der Lobby des Schiffes zunächst zum ausführlichen Desinfizieren der Hände, ehe die Bordkarten ausgehändigt werden und die Gäste zu den Kabinen geführt werden. Der Autor dieser Zeilen bewohnt eine Master-Suite auf Deck 3. In der luxuriösen Kabine mit zwei französischen Balkonen, einem vollwertigen Wohnbereich mit Couch und Sessel, einem begehbaren Kleiderschrank und einem sehr großzügigen Bad mit Regendusche fühlt man sich schnell wohl. Ein solches Platzangebot ist auf dem deutschsprachigen Markt auf einem Flusskreuzfahrtschiff nahezu einmalig. Gepäck lässt sich vollständig verstauen. Für das krause Hemd aus dem Koffer steht sogar ein Bügeleisen bereit.

Foto: Christoph Assies

Nach einem Willkommensdrink in der Panorama-Lounge am Bug legt die INSPIRE ab. Die Düsseldorfer Skyline mit dem prägnanten Rheinturm, dem Fernsehturm der Stadt, zieht langsam vorbei, der kühlende Fahrtwind lässt die schwüle Hitze der Innenstadt vergessen. Das entspannte Dahingleiten ist das, was eine Flusskreuzfahrt auszeichnet. Hier ist der Weg das Ziel.

Im „Compass Rose Restaurant“ bekommen Gäste ganz klassisch ihren festen Tisch. Auch wer nicht unmittelbar am Fenster sitzt hat dennoch einen guten Blick auf die vorbeiziehende Landschaft. Die Gerichte sind kreativ und schön angerichtet, die Qualität und Auswahl der Speisen bietet für Allergiker, Fisch-, Fleischfreunde und Vegetarier gleichermaßen eine solide Auswahl. Zum Essen werden täglich verschiedene hochwertige Weine gereicht, die während dieser Reise durchweg von guter Qualität waren….

… Lesen Sie weiter im aktuellen Printheft.

Auf den Spuren der Rheinromantik

Der mittlere Rhein zwischen Loreley und Drachenfels zieht seit Jahrhunderten Schiffstouristen an. Peggy Günther geht dem Mythos an Bord der RHEIN SYMPHONIE auf den Grund.

Mit dem Sonnenuntergang im Rücken fahren die kleinen Barkassen in Richtung Dunkelheit. Der Loreleyfelsen erhebt sich im roten Schein bengalischer Fackeln gespenstisch in die laue Sommernacht. Auf dem Rhein formieren sich mehr als 40 Schiffe, viele geschmückt mit roten Lichterketten, ebenso wie die Häuser am Ufer. Es herrscht gespannte Vorfreude auf den Außendecks. Um 21:30 Uhr versinken die historischen Gebäude von Oberwesel plötzlich in der Dunkelheit. Böllerschüsse ertönen und die Stimme der Weinhexe hallt zwischen den Bergen wieder. Dann beginnt das halbstündige Feuerwerk. Die Passagiere der RHEIN SYMPHONIE sind begeistert – besser kann eine Flusskreuzfahrt auf dem Rhein nicht beginnen.

Erst am Tag zuvor waren sie in Köln eingestiegen und Kreuzfahrtdirektor Carsten Münnichow hatte sich mit den Worten vorgestellt: „Kennen Sie die Fernsehserie ‚Das Traumschiff‘? Ich bin Ihre Beatrice.“ Nach diesem Startschuss für eine gute Urlaubsstimmung setzt Münnichow gleich noch eine englische Begrüßung hinterher. Auf unserer soliden Mittelrheinkreuzfahrt gibt es nämlich Gäste, die weiter gereist nicht hätten sein können – eine Gruppe Freundinnen, von denen drei in Australien leben. Die vierte im Bund kommt aus Deutschland und hat die Reise organisiert. „Wir haben uns in den 70er-Jahren in Papua-Neuguinea kennengelernt, als unsere Männer Entwicklungsarbeit leisteten“, verrät sie und setzt dazu: „Das war eine aufregende Zeit. Ich würde es immer wieder tun.“

Schnell ist das Flussschiff erkundet: Die ehemalige VIKING HELVETIA punktet mit einer gemütlichen kleinen Bibliothek und Kabinen mit französischen Balkonen auf dem Oberdeck, die Kabinen bieten ausreichend Stauraum und sind zweckmäßig eingerichtet. Kreuzfahrdirektor Münnichow verrät, dass internationale Gäste nicht mehr die Ausnahme sind bei nicko cruises. Die Reederei arbeite inzwischen auch mit ausländischen Agenturen zusammen. Außerdem sinke das Durchschnittsalter langsam, allerdings nicht auf Reisen mit Haustürabholung. Dank einer derart bequemen Anreise trauen sich auf dieser Reise auch 17 Alleinreisende auf den Fluss, für sie gibt es einen Kennenlerncocktail. Meine 78-jährige Tischnachbarin gönnt sich zum ersten Mal eine Solo-Flussreise und raunt beim ersten Frühstück: „Gestern Abend war sogar das Bett aufgeschlagen. Hoffentlich machen die die Kabine jetzt nicht wieder so piekfein.“ So viel Service sei ihr unangenehm, da sie doch immer diejenige gewesen sei, die für ihre Familie all das gemacht habe. Doch auch sie lernt, den guten Service an Bord ein wenig zu genießen….

Fotos: Peggy Günther, Ake1150/stock.adobe.com, Adrian72/stock.adobe.com, dudlajzov/stock.adobe.com